Lorenz Nuss GmbHLiquidiert
02906 Kreba-Neudorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Dr. Holtschulze seit 24.7.2020 | Geschäftsführer |
Rabea Habel-Beck seit 3.8.2018 | Prokura |
Henry Kulnick seit 4.3.2008 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lorenz Nuss GmbHKrebaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Amtsgericht Dresden, HRB 3263 Anhang zum 31. Dezember 2021I. Allgemeine Angaben Vorbemerkung Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff., 264 ff. HGB) aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich planmäßiger - der betrieblichen Nutzungsdauer entsprechenden - und außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen sowie den beweglichen und unbeweglichen Anlagegütern des Sachanlagevermögens mit Ausnahme der geringwertigen Anlagegüter findet die lineare Abschreibungsmethode Anwendung. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als € 250,00 aber nicht mehr als € 1.000,00 werden entsprechend der steuerlichen Regelung des § 6 Abs. 2 a EStG in einen Sammelposten eingestellt und über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Folgende Nutzungsdauern werden bei der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen zu Grunde gelegt:
Vorräte Die Bewertung der Rohstoffe erfolgt zu gleitenden durchschnittlichen Anschaffungspreisen bzw. zu niedrigeren Tagespreisen und die Bewertung der Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungspreisen bzw. zu niedrigeren Tagespreisen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Kosten der allgemeinen Verwaltung, bestimmte Sozialkosten sowie Fremdkapitalzinsen zur Finanzierung der Herstellung wurden nicht aktiviert. Die Bewertung der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungspreisen bzw. zu niedrigeren Tagespreisen. Die Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. zum Marktpreis am Bilanzstichtag angesetzt; den erkennbaren Risiken wird durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Für Guthaben in Fremdwährung gelten die o.g. Grundlagen sinngemäß. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Pensionsrückstellungen werden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze auf Basis der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Berücksichtigung der Projected Unit Credit Method ermittelt. Die zukünftig erwarteten Rentensteigerungen werden mit 2,0 % berücksichtigt. Die Abzinsung der Rückstellung erfolgt mit dem von der deutschen Bundesbank (unter Beachtung der Rückstellungsabzinsungsverordnung) ermittelten durchschnittlichen Zinssatz der letzten zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dieser betrug für das Ende des Vorjahres 2,31 % (Stand 31.12.2020) und für das Ende des Geschäftsjahres 1,87 % (Stand 31.12.2021). Effekte aus Zinsänderungen werden unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB, resultierend aus der in Vorjahren erfolgten Veränderung des Zeitraums, der der Berechnung des durchschnittlichen Zinssatzes zugrunde gelegt wird, von 7 auf 10 Jahre, beträgt T€ 7 (im Vorjahr: T€ 9). Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bewertung des Erfüllungsbetrages werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, soweit es hierfür Anhaltspunkte gibt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern Abweichungen zwischen den auszuweisenden Werten in der Handels- und Steuerbilanz ergeben sich bei den Pensionsrückstellungen und Drohverlustrückstellungen. Die steuerrechtlichen Wertansätze zum 31.12.2021 sind niedriger als die handelsrechtlichen, was zu einem Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB hinsichtlich der daraus resultierenden aktiven latenten Steuern führt. Im vorgelegten Jahresanschluss werden aktive latente Steuern in der Höhe von 235.356 EUR ausgewiesen. Es wurde ein Steuersatz von 29,83% zugrunde gelegt. Im Vorjahr wurde aus Wesentlichkeitsgründen auf das Wahlrecht verzichtet und keine aktiven latenten Steuern ausgewiesen. Im Falle einer Ausübung des Wahlrechts hätten sich im Vorjahr aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 37 ergeben. Die aktiven latenten Steuern unterliegen einer Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens zeigt das in der Anlage zum Anhang enthaltene Anlagengitter. Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gliedern sich wie folgt auf:
Die sonstigen Vermögensgegenstände (T€ 1.775) enthalten in Höhe von T€ 84 Steuerforderungen. Eigenkapital Die Kapitalrücklage wurde durch Rückzahlung an eine Gesellschafterin von TEUR 7.800 auf TEUR 700 reduziert. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gliedern sich wie folgt auf:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen betreffen:
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Totalhöhe von T€ 65.814 entfallen in Höhe von T€ 50.606 auf das Inland und in Höhe von T€ 15.208 auf das Ausland. Sie resultieren in Höhe von T€ 65.614 aus dem Absatz von Produkten und in Höhe von T€ 200 aus Dienstleistungen. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die Umsatzerlöse enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 58 (Vorjahr: T€ 61). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 57 (Vorjahr: T€ 108) enthalten. Diese entfallen im Wesentlichen auf Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 108 (Vorjahr: T€ 144) enthalten. Diese entfallen im Wesentlichen auf Nachbelastungen für Vorperioden. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von T€ 7 (Vorjahr: T€ 6) die Aufzinsung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. V. Sonstige Angaben Anzahl der Arbeitnehmer (Jahresdurchschnitt auf Monatsbasis)
Abschlussprüferhonorar Das Abschlussprüferhonorar beträgt für 2021 T€ 24 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Dafür wurde eine Rückstellung gebildet. Nachtragsbericht Während der Aufstellung des Abschlusses und des Lageberichts dauerte die durch das Coronavirus verursachte Pandemie, deren Folgen keine erheblichen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft hatte, an. Ende Februar 2022 sind russische Truppen in die Ukraine einmarschiert und haben damit einen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen. Die Bündnispartner der Nato haben in Folge des Überfalls die Sanktionen gegenüber Russland verschärft. Wie lange der Krieg andauern wird, ist aus heutiger Sicht nicht abzuschätzen. Der Kriegsausbruch und dessen Folgen haben auch unmittelbaren und mittelbaren Einfluss auf unser Geschäftsmodell. Die möglichen Auswirkungen sind im Ausblick des Lageberichts beschrieben. Darüber hinaus sind nach dem Bilanzstichtag bis zum 4. Juli 2022 keine Vorgänge von besonderer Bedeutung und wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage oder sonstige Vorgänge, über die zu berichten wäre, eingetreten. Gesellschaftsorgane Zur Geschäftsführung und Vertretung sind wie folgt berechtigt und verpflichtet:
Die Angaben zur Geschäftsführervergütung unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Mutterunternehmen/Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Alexander Nut Group Holding GmbH, Hannover, einbezogen. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden beim Bundesanzeiger zur Veröffentlichung eingereicht.
Kreba-Neudorf, den 4. Juli 2022 Lorenz
Nuss GmbH
gez. Henry Kulnick Dr. Michael Holtschulze Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Lorenz Nuss GmbH, Kreba-Neudorf Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht Wir haben den Jahresabschluss der Lorenz Nuss GmbH, Kreba-Neudorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lorenz Nuss GmbH, Kreba-Neudorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht Der Anhang enthält nicht die von § 285 Nr. 14 HGB geforderten Angaben zum Mutterunternehmen der Kapitalgesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 4. Juli 2022 Deloitte
GmbH
gez. Jens Löffler, Wirtschaftsprüfer gez. Silke Splinter, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021Die Lorenz Nuss GmbH (im Folgenden Gesellschaft genannt) führt die Fertigung und den Verkauf von Nuss- und Nuss-Frucht-Mischungen am Standort in Kreba-Neudorf eigenverantwortlich durch. Es erfolgt ein Vertrieb der Produkte durch vertragliche Vereinbarungen mit Distributoren, die selbst Snackprodukte verkaufen. Alle hierzu erforderlichen Funktionen werden entweder von der Gesellschaft selbst oder in ihrem Auftrag von Dritten über entsprechende Dienstleistungsverträge erledigt. Darstellung des Geschäftsverlaufs Das Marktumfeld in 2021 war wie bereits in 2020 durch erhebliche Unsicherheiten hinsichtlich der Marktentwicklung und der Versorgungslage durch die weltweite pandemische Entwicklung geprägt. Die Kostenentwicklung war durch die Pandemie bedingten höheren Personalaufwendungen und durch die Umstellung des IT-Systems schlechter als erwartet. Die Versorgung mit den wichtigsten Materialien konnte jedoch sichergestellt werden. Ertragslage Der Umsatz liegt im Jahr 2021 bei 65,8 Mio. € und damit 4,9 % unter dem Vorjahr (69,2 Mio. €), da in 2021 der Vertrieb ausschließlich an Distributionspartner aus der Lorenz-Gruppe übertragen wurde, während die Lorenz Nuss den Vertrieb im Vorjahr zum Teil noch selbst übernommen hat. Aus der Umstellung des Vertriebswegs ergaben sich Mengen- und Preiseffekte, die zum genannten Rückgang der Umsatzerlöse geführt haben. Die Materialeinsatzquote (Materialaufwand im Verhältnis zur Summe aus Umsatzerlösen und Bestandsveränderungen) hat sich vor demselben Hintergrund von 71,8 % auf 71,3 % geändert. Als Jahresergebnis hat die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von 1.297 T€ erzielt. Es ist beabsichtigt, den Gewinn aus 2021 in Höhe von 1.100 T€ auszuschütten. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden 170 Mitarbeiter (Vorjahr: 173) beschäftigt. Vermögenslage Das Sachanlagevermögen hat sich dadurch, dass die Abschreibungen die Investitionen übersteigen, und durch Umgliederungen in das Umlaufvermögen aufgrund geplanter Anlagenverkäufe um 1.027 T€ reduziert. Die Reduzierung bei den Vorräten ergibt sich aus einem niedrigeren Bestand an Rohwaren, da pandemiebedingt erhöhte Bestände abgebaut werden konnten. Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände betrifft im Wesentlichen Anlagegüter, die nach Fertigstellung in 2022 im Rahmen eines Sale-and-Lease-back-Vertrags an eine Leasinggesellschaft veräußert werden. Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr (2020: 64,5 %) durch die teilweise Rückführung der Kapitalrücklage auf 53,1 % verändert. Finanzlage Die Finanzlage stellt sich wie folgt dar:
Die Liquidität der Gesellschaft wird durch entsprechende Eigenmittel sowie eine auch unter Berücksichtigung einer Sicherheitsreserve bedarfsgerechten Kreditlinie bei einem Kreditgeber sichergestellt. Sämtliche liquiden Mittel werden ausschließlich bei inländischen Banken geführt. Risiken und Chancen Forderungen sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen in Bezug auf Forderungen und Schulden, die für die Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft oder ihrer voraussichtlichen Entwicklung wesentlich sein könnten, bestehen nicht. Beschaffungsrisiken bestehen hauptsächlich in den Bereichen, in denen wegen mangelnder Verfügbarkeit oder Wertsteigerung nicht auf alternative Lieferanten ausgewichen werden kann. Durch langfristige Lieferverträge zu zukünftigen Ernten und daraus resultierenden Beständen bei Lieferanten sichert sich die Gesellschaft in wesentlichen Bereichen gegen Rohwarenpreisschwankungen ab. Zur Sicherung der Energiekosten bestehen langfristige Lieferverträge. Die Anbaugebiete für die Nüsse befinden sich in anderen Regionen als der Ukraine und Russland, so dass die künftigen Ernten nicht durch kriegsbedingte Einschränkungen, wie z.B. verspätete Aussaat, oder mangelnde Pflege der Pflanzen betroffen sein werden. Auf der Absatzseite besteht das Risiko, dass die Kundennachfrage wegen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der steigenden Verkaufspreise trotz Werbemaßnahmen unserer Vertriebspartner nicht das geplante Niveau erreicht. Aufgrund unserer Absatzgebiete erwarten wir jedoch aus dem russischen Krieg gegen die Ukraine keine direkten Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung. Die höheren Preise für Energie sowie die Erhöhung der Transportkosten und die gestiegenen Preise für Pflanzenöle werden sich jedoch signifikant auf die Herstellkosten auswirken. Diese Kostenerhöhung gilt es, an unsere Kunden weiterzugeben. Die Lorenz Nuss GmbH hat sich ausreichend gegen Schadensereignisse versichert. Chancen für eine Verbesserung des Ergebnisses ergeben sich für die Lorenz Nuss GmbH aus einer diversifizierten Beschaffungsstrategie zur Beschaffung von Nuss- und Trockenfrüchten, der Umsetzung von Rationalisierungen, einer Ausweitung der Kundenumsätze und der Entwicklung von Neu-Produkten. Im Bereich F&E beschäftigen wir 5 Mitarbeiter (Vorjahr 5 Mitarbeiter). Ausblick Mit den Vertriebsunternehmen wurden für 2022 entsprechende Lieferverträge abgeschlossen. Die Realisierung dieser Umsatzerwartungen wird in starkem Maße von den makroökonomischen Bedingungen vor dem Hintergrund des Kriegsverlaufs bestimmt werden. Hier sind die Verwerfungen auf den Rohstoffmärkten, die Transportkosten sowie die Verbrauchernachfrage angesichts der Inflation die größten Risiken, so dass für das Geschäftsjahr 2022 ein Jahresergebnis bei 1 Mio. € erwartet wird.
Kreba-Neudorf, den 4. Juli 2022 Lorenz
Nuss GmbH
gez. Henry Kulnick Dr. Michael Holtschulze |
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