ImmoWerk Invest 3 GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Baumgart seit 9.4.2024 | Geschäftsführer |
Christian Ollig seit 25.7.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Kohlberg Kravis Roberts & Co. L.P. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kohlberg Kravis Roberts GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Wirtschaftsbericht I. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen Die Kohlberg Kravis Roberts GmbH (nachstehend die "Gesellschaft") erbringt Teilberatungsleistungen für Kohlberg Kravis Roberts Co. L.P. ("KKR & Co. L.P."), ihrer US- amerikanischen Muttergesellschaft, in Verbindung mit der Verwaltung von bestimmten Investment funds, Investmentvehikeln und Geschäftspartnern, die von KKR & Co. L.P. unterstützt und/oder verwaltet werden. Die Gesellschaft erbringt auch Verwaltungsdienstleistungen für eine verbundene Gesellschaft, der KKR Credit Advisors (Ireland) Unlimited Company Frankfurt Branch ("KCAI"). Die Gesellschaft wird für diese beiden Dienstleistungen im Rahmen von Kostenaufschlagsvereinbarungen mit KKR & Co L.P. und KCAI entschädigt. II. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 in eine Rezession geraten. Nach den ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Gesamtjahr um 0,3 %. Die deutsche Wirtschaft ist damit in einem anhaltend schwierigen Umfeld ins Stocken geraten. Gründe dafür sind unter anderem das deutlich gestiegene Zinsniveau, das die Investitionstätigkeit im gewerblichen und privaten Bereich einschränkt. Weitere Gründe ergeben sich aus geopolitischen Herausforderungen wie dem russischen Einmarsch in der Ukraine im Februar 2022, die den Erholungstrend nach der Coronavirus-Pandemie deutlich gedämpft haben 1. Die Zahl der im Oktober 2023 beantragten Unternehmensinsolvenzen (1.481) ist im Vergleich zum Vorjahr (1.245) um 19 % gestiegen. Damit liegen die Zahlen nur noch knapp unter dem Niveau vor dem Coronavirus (Durchschnitt 2016-2019), während sie im Vorjahr rund ein Drittel niedriger waren. 2 Nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften erlebte der deutsche Private-Equity-Markt ein herausforderndes makroökonomisches Umfeld. Die Investitionen erreichten ein Gesamtvolumen von 10,5 Milliarden Euro, wobei alle Marktsegmente einen Rückgang der Investitionen verzeichneten. 3
1
https:/www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html#:~:text=WIES
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III. Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und Eigenkapital werden von der Unternehmensleitung zur Überwachung der Unternehmensentwicklung verwendet. Die Umsatzerlöse stiegen von TEUR 15.294 im Vorjahr um TEUR 1.786 auf nunmehr TEUR 17.081 im Geschäftsjahr 2023. Die Eigenkapitalquote stieg von 24,4 % im Vorjahr auf 36,5 % zum 31. Dezember 2023. 1. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 8.582 (Vorjahr: TEUR 9.457). Das Anlagevermögen erhöhte sich von TEUR 1.759 im Vorjahr auf TEUR 3.202 zum 31. Dezember 2023 im Zusammenhang mit Mietereinbauten für den Bezug eines neuen Mietobjekts. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit TEUR 2.194 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 2.053) leicht gestiegen. Während die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus der Vergütung der an die KCAI erbrachten Verwaltungsleistungen resultieren, beinhalten die sonstigen Vermögensgegenstände im Wesentlichen geleistete Mietkautionen (TEUR 32; Vorjahr: TEUR 311) sowie Forderungen aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 366 (Vorjahr: TEUR 138) und sonstige Forderungssalden in Höhe von TEUR 146 (Vorjahr: TEUR 0). Die Guthaben bei Kreditinstituten verringerten sich um TEUR 2.515 auf nunmehr TEUR 3.088. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 24,4 % im Vorjahr auf 36,5 % zum 31. Dezember 2023 bei einem Eigenkapital in Höhe von TEUR 3.136 (Vorjahr: TEUR 2.307). Die Veränderung des Eigenkapitals steht ausschließlich im Zusammenhang mit dem Ergebnis nach Steuern aus dem laufenden Jahr 2023. Die Veränderung der Eigenkapitalquote kann sowohl mit der Erhöhung des Eigenkapitals als auch mit der Verringerung der Gesamtbilanzsumme in Verbindung gebracht werden. Die Rückstellungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 499 (Vorjahr: TEUR 1.142) und beinhalten Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 165 (Vorjahr: TEUR 506) und sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 334 (Vorjahr: TEUR 636). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf erhöhte steuerliche Vorauszahlungen zurückzuführen. Der Anteil der Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme beträgt 57,6 % (Vorjahr: 63,5 %) mit einem Gesamtbetrag von TEUR 4.947 (Vorjahr: TEUR 6.007). Die darin enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf 19,4 % (Vorjahr: 39,3 %) der gesamten Verbindlichkeiten mit einem Betrag von TEUR 959 (Vorjahr: TEUR 2.360). Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich sowohl zum Bilanzstichtag als auch im Vorjahr um Verbindlichkeiten gegenüber der US-amerikanischen Muttergesellschaft Kohlberg Kravis Roberts & Co L.P. Die Vorjahresverbindlichkeit betrifft im Wesentlichen die Finanzierung des Erwerbs von Anlagevermögen durch die US-amerikanische Muttergesellschaft für die Gesellschaft. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 0,1 % der Bilanzsumme und sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 75 gesunken. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten zum Stichtag Steuerverbindlichkeiten und eine Verbindlichkeit aus mietfreien Zeiten in Höhe von TEUR 451. Im Geschäftsjahr 2023 verringerten sich die Guthaben bei Kreditinstituten um TEUR 2.515. Die liquiden Mittel reichen nach wie vor aus, um die Geschäftstätigkeit zu finanzieren und alle Verpflichtungen während des Jahres und zum Bilanzstichtag zu erfüllen. 2. Ertragslage Der Jahresüberschuss der Gesellschaft belief sich auf TEUR 829 (Vorjahr: TEUR 815). Die Umsatzrendite verringerte sich im Geschäftsjahr geringfügig um 0,4 Prozentpunkte von 5,3 % im Vorjahr auf 4,9 % im Jahr 2023. Die Umsatzerlöse im Jahr 2023 belaufen sich auf TEUR 17.081 (Vorjahr: TEUR 15.294) und stehen im Zusammenhang mit der Erstattung von Aufwendungen, die der Gesellschaft für die Erbringung von Dienstleistungen an KKR & Co L.P. und KCAI zuzüglich Aufschlag entstanden sind. Der Hauptgrund für den Anstieg der Umsatzerlöse ist der Anstieg der Personal- und sonstigen Betriebskosten, die im Rahmen dieser Cost-plus-Vereinbarungen erstattet werden. Sonstige Erträge in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) resultieren aus günstigen Fremdwährungseffekten. Der Personalaufwand belief sich auf TEUR 12.690 (Vorjahr: TEUR 11.788). Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 20 Mitarbeiter (Vorjahr: 17 Mitarbeiter). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 293 auf TEUR 2.484 und umfassen hauptsächlich Raumkosten, Honorare, Versicherungsprämien, Gebühren und Beiträge sowie sonstige Aufwendungen wie Reise- und Bewirtungskosten. Das Ergebnis vor Steuern für das Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf TEUR 1.270 (Vorjahr: TEUR 1.222) und das EBITDA für 2023 auf TEUR 1.907 gegenüber dem EBITDA des Vorjahres von TEUR 1.315. 3. Gesamtbewertung Insgesamt schätzt das Management die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als gut ein, was auch durch die Stärke der KKR-Gruppe als Ganzes unterstützt wird. B. Bericht über die zukünftigen Entwicklungen und Chancen und Risiken des Unternehmens I. Allgemeiner Chancen- und Risikobericht In Anbetracht der ausgeübten Tätigkeiten ist das Unternehmen einem begrenzten Marktrisiko ausgesetzt, wobei dieses Risiko durch die Kostenaufschlagsvereinbarungen, die das Unternehmen mit verbundenen Unternehmen geschlossen hat, weiter gemildert wird. Das Unternehmen ist dem Konzernrisiko ausgesetzt, da es seine gesamten Umsatzerlöse von verbundenen Unternehmen bezieht. Ein Anstieg der Inflation und der damit verbundene Rückgang des erwarteten Marktwachstums könnte sich auf die allgemeine Geschäftsentwicklung auswirken. Auch die gestiegenen Kosten für Energie, Benzin und andere Wirtschaftsgüter müssten entsprechend abgefedert werden. Diese Auswirkungen sind jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht quantifizierbar. Alle wirtschaftlichen Faktoren werden von der Geschäftsleitung kritisch beobachtet und die Auswirkungen auf das Geschäft werden regelmäßig bewertet. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Die Organisation des Unternehmens stellt sicher, dass etwaige Liquiditätsengpässe durch eine vorausschauende Liquiditätsplanung frühzeitig erkannt werden. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, zu reagieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Freie Kreditlinien bei Banken bestehen nicht. Aufgrund der Einbindung der Gesellschaft in die weltweit operierende, mit "A" bewertete (Fitch Ratings) Gruppe sieht das Management kein wesentliches Risiko in der Finanzierung der Gesellschaft. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen und Fremdwährungsrisiken sind nur von untergeordneter Bedeutung. C. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) Das Management erwartet, dass Umsatzerlöse und Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2024 stabil bleiben. Für das Jahr 2024 insgesamt prognostiziert der IWF ein globales Wachstum von 3,1 %. Risiken liegen in geopolitischen Entwicklungen wie dem Konflikt im Nahen Osten und dem Krieg in der Ukraine, einem anhaltenden Anstieg der Inflation. Für die Eurozone wird ein Anstieg von 0,9 % prognostiziert. Für Deutschland wird nur ein Anstieg von 0,5 % erwartet. Für das Jahr 2024 erwartet der VDMA eine Stagnation des weltweiten Maschinenabsatzes. Sowohl für die EU als auch für die USA wird ein realer Umsatzrückgang von 2 % prognostiziert. 4 Im Vergleich zu den Vorjahren erwartet die Bundesregierung einen deutlich geringeren Anstieg der Verbraucherpreise von nur 2,8 %. Nach zwei Jahren mit für deutsche Verhältnisse sehr hohen Inflationsraten ist damit eine Rückkehr zum Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2 % (mittelfristig, bezogen auf die Eurozone und den harmonisierten Verbraucherpreisindex) bereits deutlich näher gerückt. Der Anstieg der Verbraucherpreise dürfte sich im kommenden Jahr weiter verlangsamen, so dass das Preisstabilitätsziel der Europäischen Zentralbank wahrscheinlich erreicht werden kann. Die Finanzierungslage ist durch erhebliche Barmittelpositionen gesichert. Das Management ist der Ansicht, dass die derzeitige Situation in Russland und der Ukraine keine nachteiligen Auswirkungen auf die Fähigkeit der Gruppe zur Fortführung des Unternehmens haben wird.
Frankfurt am Main, 18. Dezember 2024 Kohlberg Kravis Roberts GmbH Geschäftsführung Christian Ollig, Geschäftsführer Jan Baumgart, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Angaben zur Gesellschaft laut Registergericht Die Kohlberg Kravis Roberts GmbH, Frankfurt am Main, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 112575 eingetragen. Die Gesellschaft hat Ihren Sitz in Frankfurt am Main. II. Allgemeine Informationen Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Die Kohlberg Kravis Roberts GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB. Die Gliederung des Jahresabschlusses folgt den Vorschriften der §§ 266 bis 278 HGB unter Beachtung der sich aus der Rechtsform der GmbH ergebenden Besonderheiten. Von den Erleichterungswahlrechten gemäß § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die zur Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind unter Beachtung des Kriteriums der Wesentlichkeit in den Anhang übernommen worden. III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert zum Vorjahr angewendet worden. Es waren für die Aufstellung des Jahresabschlusses die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Entwicklung der Anschaffungskosten sowie der Abschreibungen des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungszeiträume werden auf der Grundlage der kürzesten Nutzungsdauer festgelegt, die in den Abschreibungstabellen nach Steuerrecht angegeben ist, es sei denn, es gibt Hinweise darauf, dass die Nutzungsdauer der einzelnen Unternehmen im Einzelfall unterschiedlich ist. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen drei und sieben Jahren, mit Ausnahme von Mietereinbauten, die über die Laufzeit des Mietvertrags abgeschrieben werden und daher eine Nutzungsdauer von zehn Jahren haben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Angemessene Einzelwertberichtigungen werden gebildet, um dem erkennbaren Risiko des Ausfalls von Forderungen Rechnung zu tragen. Die sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für alle zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannten Verpflichtungen gebildet worden und wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 6 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst, welcher von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, die abzuzinsen gewesen wären, bestehen zum 31. Dezember 2023 nicht. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Fremdwährungsumrechnung Fremdwährungsgeschäfte werden mit dem Devisenkassakurs zum Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung des Geschäftsvorfalls erfasst. Bei langfristigen Fremdwährungsforderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip berücksichtigt. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.624 (Vorjahr: TEUR 1.574). Der Saldo im laufenden Jahr und im Vorjahr betrifft ausschließlich eine Forderung gegen ein verbundenes Konzernunternehmen, die KKR Credit Advisors (Ireland) Unlimited Company, Niederlassung Frankfurt, aus der Weiterberechnung von Kosten im Rahmen eines Unterberatungsvertrages. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist die Mietkaution in Höhe von TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 311) enthalten. Alle zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten wie im Vorjahr keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die im Vorjahr vorhandene Mietkaution (TEUR 280) wurde im Berichtsjahr durch eine Bankbürgschaft der Barclays Bank PLC abgelöst. 2. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 334 (Vorjahr: TEUR 636) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Reisekosten, Beratungskosten und personalbezogene Kosten. 3. Verbindlichkeiten Zum 31. Dezember 2023 besteht eine Verbindlichkeit gegenüber einem verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 959 aus erbrachten Dienstleistungen (Vorjahr: TEUR 2.360). Die Verbindlichkeit gegenüber dem Gesellschafter im Vorjahr steht im Zusammenhang mit erhaltenen Finanzmitteln für den Erwerb von Anlagevermögen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten eine Verbindlichkeit für die mietfreie Zeit im Zusammenhang mit dem laufenden Büromietvertrag in Höhe von TEUR 451. Dieser Betrag verteilt sich auf langfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 402 TEUR und kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 49 TEUR. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse beziehen sich im Wesentlichen auf die Erbringung von Dienstleistungen und die damit verbundenen Ausgaben. Sämtliche Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Gewinne aus Fremdwährungstransaktionen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich zum Stichtag auf TEUR 2.484 (Vorjahr: TEUR 2.192) und beinhalten im Wesentlichen Raumkosten, Honorare, Versicherungsprämien, Gebühren und Beiträge sowie sonstige Aufwendungen wie z. B. Verpflegungs- und Bewirtungskosten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine Aufwendungen aus Fremdwährungsgeschäften enthalten (Vorjahr: TEUR 2). VI. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres Geschäfte im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB liegen nicht vor. VII. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus den Restlaufzeiten von Miet-, Leasing- und Dienstleistungsverträgen von TEUR 6.819 (Vorjahr: TEUR 8.905). Hiervon sind TEUR 818 innerhalb eines Jahres fällig. TEUR 6.001 sind über die bestehenden Vertragslaufzeiten bis 2032 fällig. Im Laufe des Jahres hat die Gesellschaft bei der Barclays Bank PLC eine Garantie (Eventualverbindlichkeit) zur Ablösung der Kaution für ihre gemieteten Immobilien gestellt, wobei die ursprüngliche Barkaution des Vermieters (280 TEUR) im Laufe des Jahres 2023 zurückgezahlt wurde. Diese Garantie ist jährlich zu überprüfen, und zum Berichtszeitpunkt ist es unwahrscheinlich, dass sie in Anspruch genommen wird. 2. Geschäftsführung Der Geschäftsführer im Geschäftsjahr war:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird in Verbindung mit § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Mitarbeiter Im Durchschnitt wurden 20 Mitarbeiter (Vorjahr: 17 Mitarbeiter) beschäftigt. Die Mitarbeiter teilen sich in die folgenden Kategorien auf: Investment Advisory Professionals - 15 Mitarbeiter (Vorjahr: 13 Mitarbeiter) Administration - 5 Mitarbeiter (Vorjahr: 4 Mitarbeiter) 4. Konzernzugehörigkeit Die Muttergesellschaft, KKR & Co. Inc. hat ihren Sitz in den Vereinigten Staaten von Amerika. KKR & Co. Inc. ist die Muttergesellschaft der kleinsten und der größten Gruppe, in die die Ergebnisse der Gesellschaft konsolidiert werden. Die oberste beherrschende Gesellschaft ist zeitgleich die Muttergesellschaft der kleinsten und der größten Gruppe. KKR & Co. Inc. ist das oberste beherrschende Unternehmen und die Muttergesellschaft von Kohlberg Kravis Roberts & Co. L.P., der Muttergesellschaft der Gesellschaft. Die Adresse des eingetragenen Sitzes der Gesellschaft ist Suite 302, 4001 Kennett Pike, Wilmington, New Castle County, DE, 19807, Vereinigte Staaten von Amerika. Der konsolidierte Jahresabschluss von KKR & Co. Inc. wurde nach den United States Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) erstellt und kann bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) unter der Aktennummer 001-34820 eingesehen werden. 5. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 828.546,53 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankfurt am Main, 18. Dezember 2024 Christian Ollig, Geschäftsführer Jan Baumgart, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Kohlberg Kravis Roberts GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kohlberg Kravis Roberts GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kohlberg Kravis Roberts GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 18. Dezember 2024 Deloitte
GmbH
Thomas Lüdke, Wirtschaftsprüfer Benjamin Fleischmann, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 19. Dezember 2024 festgestellt. |
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