Heisser Wolf Restaurant GmbH

Winterbergstraße 7, 92421 Schwandorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Amberg HRB 3723
Vorher
Tanja Wolf GmbH
Eingetragen
25.8.2005
Branche
Einzelhandel mit Fleisch und FleischwarenGroßhandel mit Fleisch und FleischwarenEinzelhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln
Gegenstand
Der Einzelhandel mit Fleisch- und Wurstwaren sowie der Betrieb von Restaurants, Gaststätten und Imbissen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Michael Banderob
seit 6.12.2018
Prokura
Stephan Tischner
seit 25.8.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Schinkenpeter GmbH & Co. KG
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heisser Wolf Restaurant GmbH

Schwandorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2023 bis zum 31.01.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24 vom 1. Februar 2023 bis 31. Januar 2024

Heisser Wolf Restaurant GmbH, Schwandorf

Jahresabschluss zum 31. Januar 2024

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist im Jahr 2023 insgesamt um 0,3 % gegenüber dem Jahr 2022 gesunken. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Der private Konsum nahm in 2023 preisbereinigt um 0,8% zum Vorjahr ab.

2. Geschäftsverlauf und Angaben zum Unternehmen

Gegenstand der Gesellschaft ist die Anmietung von Mietflächen in Einkaufszentren zur Betreibung von Gastronomie- und Wurstshops. Die Gesellschaft betreibt keine Geschäfte im Sinne des § 34c GewO.

Die Anzahl der Filialen hat sich gegenüber dem Vorjahr von 27 auf 29 erhöht, da zwei Filialen in Magdeburg eröffnet werden konnten. Die Filialen befinden sich zu einem Großteil in Einkaufszentren. In diesen werden Wurstwaren, Speisen und Getränke angeboten.

Die Gesellschaft ist stark abhängig von den Mitarbeitern und den hiermit zusammenhängenden Kosten.

Wie bereits im Vorjahr musste die Gesellschaft trotz der Mindestlohn Erhöhung im Oktober 2022 auch in 2023 mit massiven Lohnerhöhungen bei den einzelnen Mitarbeitern zurechtkommen.

3. Wirtschaftsbericht

Der Geschäftsbetrieb kann als wieder normal bezeichnet werden. Die letzten Jahre waren doch durch die Corona Verwerfungen geprägt. Die Umsätze stiegen durch die durchgeführten Preiserhöhungen und durch die wieder auflebende Shoppinglust in den Einkaufscentern. Der Rohertrag konnte zum Vorjahr um 2,15 % erhöht werden.

4. Lage des Unternehmens

4.1. Ertragslage

Die Betriebsleistung beträgt TEUR 22.779 und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 14,24 % verbessert. Die Umsatzerlöse haben sich um TEUR 2.838 auf TEUR 22.779 verbessert.

Das Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 407 ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 203 niedriger.

Das Betriebsergebnis des laufenden Jahres hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 208 auf TEUR 359 verschlechtert. Die Materialintensität beträgt im Verhältnis zum Umsatz 39,67 % und liegt damit 1,85 %-Punkte über dem Vorjahr.

Die Personalaufwandsquote im Geschäftsjahr 2023/24 liegt bei 33,12 % (VJ. 31,02 %) in Relation zu den Umsatzerlösen. Der Personalaufwand ist um TEUR 1.358 auf TEUR 7.544 gestiegen.

4.2. Finanzlage

Der Finanzmittelbestand zum Bilanzstichtag beträgt TEUR 2.420 (VJ. TEUR 2.224)

Die Lieferantenverbindlichkeiten werden weitgehend unter Ausnutzung von Skonto beglichen.

Die Gesellschaft ist fähig, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

4.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme stieg zum Geschäftsjahresende um 18,18 % auf TEUR 3.440 (VJ. TEUR 2.911).

Das Anlagevermögen beträgt TEUR 28. Das Umlaufvermögen stieg um TEUR 551 auf TEUR 3.386.

Die Eigenkapitalquote beträgt 28,1 % (VJ. 29,6 %). Das Fremdkapital ist um TEUR 423 auf TEUR 2.473 angestiegen.

4.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Unsere wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzrentabilität und das Ergebnis vor Steuern.

Die Umsatzrentabilität (Jahresüberschuss/Umsatzerlöse) lag im Geschäftsjahr bei 1,12% (VJ. 2,82 %). Das Ergebnis vor Steuern sank um TEUR 203 auf TEUR 407.

4.5. Gesamteinschätzung zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage wird ausreichend beurteilt.

5. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

5.1. Prognosebericht

Die gesamtwirtschaftlichen Aussichten 2024/2025 sind auf Grund der Inflation, des immer noch andauernden Ukrainekrieges und der politischen Lage schwer zu prognostizieren.

Für das Geschäftsjahr 2024/25 rechnet die Gesellschaft dennoch mit konstanten Umsätzen.

Das Verbraucherverhalten, mit dem Trend nicht mehr selbst zu kochen, verstärkt sich weiterhin und unterstützt das Geschäftsmodell der Gesellschaft.

5.2. Risikobericht - Umsatzrisiken Planungsrisiken bestehen naturgemäß in der Umsatzvorhersage. Durch ein internes Management-Informationssystem werden Planabweichungen und Kostenabweichungen in den einzelnen Verkaufsgebieten frühzeitig erkannt. In regelmäßig stattfindenden Verkaufsbesprechungen werden diese Abweichungen analysiert und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet.

Informationstechnische Risiken

Zur Abwicklung von Geschäftsprozessen nutzen wir IT-gestützte Kommunikationssysteme in erheblichem Umfang. Hierdurch entsteht ein Risiko durch den Ausfall von Systemen. Zur Minimierung dieser Risiken werden die kompletten Datenbestände einschließlich Software regelmäßig und mehrfach gesichert.

Finanzielle Risiken

Das Volumen der zur Verfügung stehenden Kreditlinien stellt aus heutiger Sicht eine ausreichende Finanzierungs- und Liquiditätsversorgung sicher.

Personalrisiken

Wir verfügen über qualifizierte Mitarbeiter, die seit vielen Jahren für unser Unternehmen tätig sind. Risiken, die sich aus Nachwuchsmangel, Überalterung der Belegschaft und Personalbeschaffung ergeben, bestehen weiterhin. Chancen ergeben sich auf Grund der Einführung des Mindestlohns, da sich hier der Arbeitsmarkt verschieben wird. Auf Grund der Lohnerhöhungen werden einige Wettbewerber den Markt gezwungener Maßen verlassen. Um die Kosten im Personalbereich zu optimieren, werden alle Arbeitsabläufe auf den Prüfstand gestellt und optimiert.

Beschaffungsrisiken Beschaffungsrisiken sind eher untergeordnet. Die Herausforderungen bestehen in den gestiegenen Einkaufspreisen. Dadurch liegt der Fokus auf einer ausgewogenen Anpassung der Verkaufspreise, da die Kunden in diesem Bereich immer sensibler werden.

5.3. Chancenbericht

Das Filialnetz wird quantitativ im Wesentlichen auf gleichem Niveau beibehalten. Die Unternehmensführung konzentriert sich auch weiterhin auf die ständige Verbesserung der Betreiberqualität mit hoch motivierten Mitarbeitern, auf ein zeitgemäßes Marketingkonzept, eine ausgewogene Preis- und Angebotspolitik sowie Revitalisierung von älteren Filialen.

5.4. Gesamteinschätzung

Aus aktueller Sicht sind keine bestandsgefährdenden Risiken ersichtlich.

6. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten und Verbindlichkeiten.

Die verfügbare Kreditlinie bei Kreditinstituten ist ausreichend.

Die Lieferantenverbindlichkeiten werden weitgehend unter Ausnutzung von Skonto beglichen.

 

Schwandorf, den 31.01.2025

gez. Stephan Tischner, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.1.2024
EUR
31.1.2023
EUR
A. Anlagevermögen 28.534,00 37.857,00
I. Sachanlagen 28.534,00 37.857,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.534,00 37.857,00
B. Umlaufvermögen 3.386.032,23 2.834.625,37
I. Vorräte 164.625,68 163.138,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 401.453,70 447.899,21
1. Forderungen gegen Gesellschafter 14.154,70 12.999,96
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 43.136,28 30,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 42.000,00 30,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 344.162,72 434.869,25
III. Wertpapiere 400.000,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.419.952,85 2.223.587,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.587,66 38.371,74
Summe Aktiva 3.440.153,89 2.910.854,11

Passiva

31.1.2024
EUR
31.1.2023
EUR
A. Eigenkapital 967.243,55 861.331,63
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 686.331,63 273.952,56
III. Jahresüberschuss 255.911,92 562.379,07
B. Rückstellungen 1.388.276,88 1.140.437,97
C. Verbindlichkeiten 1.084.633,46 909.084,51
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 107.372,81
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 107.372,81
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 90.811,67 72.586,98
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 90.811,67 72.586,98
3. sonstige Verbindlichkeiten 886.448,98 836.497,53
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 886.448,98 836.497,53
Summe Passiva 3.440.153,89 2.910.854,11

Gewinn- und Verlustrechnung

1.2.2023 - 31.1.2024
EUR
1.2.2022 - 31.1.2023
EUR
1. Rohergebnis 13.913.821,25 12.572.830,26
2. Personalaufwand 7.543.785,71 6.185.922,10
a) Löhne und Gehälter 6.173.249,05 5.024.096,38
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.370.536,66 1.161.825,72
davon für Altersversorgung 9.792,00 9.792,00
3. Abschreibungen 17.624,52 18.306,28
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 17.624,52 18.306,28
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.993.420,36 5.802.070,68
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 56.645,59 49.147,17
davon Erträge aus Abzinsung 39.501,43 40.455,17
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.154,71 5.178,99
davon an verbundene Unternehmen 1.964,60
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 151.569,62 48.120,31
8. Ergebnis nach Steuern 255.911,92 562.379,07
9. Jahresüberschuss 255.911,92 562.379,07

Anhang zum 31. Januar 2024

Heisser Wolf Restaurant GmbH, Winterbergstraße 7, 92421 Schwandorf

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firma laut Registergericht: Heisser Wolf Restaurant GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Schwandorf
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Amberg
Register-Nr.: HRB 3723

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit dem Festwert angesetzt.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Kassen -und Bankbestände wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe ihrer Erfüllungsbeträge gebildet worden. Allen erkennbaren Risiken wurde durch die Bildung von Rückstellungen ausreichend Rechnung getragen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gem. § 253 Abs. 2 S. 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit größer als 1 Jahr wurden abgezinst.

Zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten besteht ein Unterschied in Höhe von 139 TEUR. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um die Rückstellung aus Entfernungsverpflichtung i. H. v. 120 TEUR. Vom Wahlrecht der Aktivierung der latenten Steuer wird hier Gebrauch gemacht. Die latenten Steuern belaufen sich nach dem individuellen Steuersatz auf 42 TEUR.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um 200.000 EUR, die als Forderung gegenüber der Gesellschafterin (Frau Tischner) aktiviert wurden und 51 TEUR, die hauptsächlich aus der Wertstellung im Folgejahr aus Bankguthaben erfasst sind sowie mit 11 TEUR aus debitorischen Kreditoren bestehen.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Rückstellungsspiegel

Die Steuerrückstellungen beinhalten neben den gebildeten Rückstellungen aus dem Vorjahr erwartete Zahlungsverpflichtungen aus der Steuererklärung für das Jahr 2023/2024 für Gewerbesteuer (89 TEUR) und Körperschaftsteuer sowie Solidaritätszuschlag (62 TEUR). Sonstige Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personal (219 TEUR), Jahresabschluss- und Prüfungskosten (28 TEUR), unterlassene Instandhaltungen (8,6 TEUR), Miete (102 TEUR), Rückbauverpflichtung (607 TEUR) und für Nebenkostenabrechnungen (103 TEUR) gebildet.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung mit der Schinkenpeter GmbH & Co.KG sowie der Wolf GmbH Schinkenpeter aus einem durch ein Kreditinstitut eingeräumten Universalkreditrahmen in Höhe von insgesamt 1.500 TEUR. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen, da der Universalkreditrahmen von den Gesamtschuldnern zu diesem Zeitpunkt nicht in Anspruch genommen worden ist.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in folgender Höhe:

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Filialmietverträgen von 10.233 TEUR über die unkündbare Grundmietzeit von noch durchschnittlich 5 Jahren. Finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen bestehen zum 31.01.2024 nicht.

Weiterhin besteht ein Pachtvertrag mit verbundenen Unternehmen in Höhe des Jahresbetrages 2023/2024 von 1.366 TEUR.. Der Pachtvertrag hat eine Laufzeit von 12 Monaten und wird jährlich neu verhandelt.

Die Heisser Wolf Restaurant GmbH hat Bürgschaften aus Mietverträgen i. H. v. 608 TEUR übernommen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder von außergewöhnlicher Bedeutung

Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sind nicht vorhanden.

Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sind nicht vorhanden.

Sonstige Angaben

Abschlussprüferhonorar

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEUR 12. Weitere Leistungen wurden nicht erbracht.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 246,00
leitende Angestellte 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 247

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Stephan Tischner.

Zu den Angaben gemäß § 285 Nr. 9 HGB wird von der Schutzklausel in § 286 Absatz 4 HGB Gebrauch gemacht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten:

Zwischen dem Bilanzstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses ergeben sich Risiken, die sich unter anderem aus den geopolitischen Entwicklungen, speziell aus der Russland-Ukrainekrise sowie dem Nahostkonflikt heraus ergeben, welche ein wertbegründendes Ereignis zum Abschlussstichtag darstellt. Diese hat keine Auswirkung auf den Ansatz und die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden. Wir verweisen auf unsere Angaben im Lagebericht.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresgewinn beträgt 255.911,92 EUR und wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Schwandorf, 31.01.2025

gez. S. Tischner

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.02.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Heisser Wolf Restaurant GmbH, Schwandorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Heisser Wolf Restaurant GmbH, Schwandorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heisser Wolf Restaurant GmbH, Schwandorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Januar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Waren (Müritz), 20. Februar 2025

Fidelis Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. D. Schmidt, Wirtschaftsprüfer

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