ante Leimholz Geschäftsführungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephan Deetjen seit 4.6.2025 | Prokura |
David Horn seit 4.6.2025 | Prokura |
Dennis Stark seit 4.6.2025 | Geschäftsführer |
Jörn Wilhelm Kimmich seit 28.7.2016 | Geschäftsführer |
Peter Reuter seit 16.6.2005 | Prokura |
Thorsten Beaupain seit 16.9.2002 | Prokura |
Josef Jürgen Ante seit 16.9.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ante-holz GmbHBromskirchen-SomplarJahresabschluss zum 31.12.2014Lagebericht1. Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell des UnternehmensDie ante-holz GmbH ist ein Unternehmen der holzverarbeitenden Industrie. Aus Fichten- und Kiefernrundholz wird am Produktionsstandort Bromskirchen-Somplar auf mehreren Sägelinien überwiegend Schnittholz für die Weiterverarbeitung zu Konstruktionsvollholz, Brettschichtholz und Hobelware hergestellt. Anfallende Resthölzer werden überwiegend zu Pellets verarbeitet. Die ante-holz GmbH vertreibt auch in großem Umfang Erzeugnisse von nahestehenden Unternehmen. Am Standort Bromskirchen-Somplar stellt die ante Leimholz GmbH & Co. KG Leimholzprodukte her. In Rottleberode betreibt die ante-holz GmbH & Co. KG ein Säge- und Leimholzwerk mit Weiterverarbeitungsprodukten. Beide Unternehmen nutzen administrative Funktionen der ante-holz GmbH und vertreiben ihre Produkte überwiegend an die ante-holz GmbH. Die Fertigprodukte sowie die aus der ante Gruppe zugekauften Handelsprodukte werden überwiegend an den Fachhandel in Deutschland, in der Europäischen Union und in Drittländern verkauft. Das Rundholz wird aus einem Umkreis von 150 km um Bromskirchen von öffentlichen und privaten Waldbesitzern bezogen. Zum 31. Dezember 2014 waren 213 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 235 Mitarbeiter). Die Forschungs- und Entwicklungsstrategie ist auf die Sicherung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit durch die Senkung der Fertigungskosten gerichtet. Außerdem wird eine Erhöhung der Fertigungsqualität angestrebt. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie gesamtwirtschaftliche Entwicklung hat sich nach einem guten Start in das Jahr 2014 im weiteren Jahresverlauf deutlich abgeschwächt. Einerseits ist die Weltkonjunktur hinter den Erwartungen zurückgeblieben und die zunehmend erkennbaren Risiken weltweit haben die Entwicklung belastet, andererseits konnten die USA mit hohen Zuwachsraten ihr Wachstum fortsetzen. In Europa ist mit Ausnahme von Großbritannien eine eher verhaltene Entwicklung festzustellen. Die Bautätigkeit nimmt in Deutschland weiter zu. 2014 wurden 284.851 Wohnungen fertiggestellt (Vorjahr 270.364 Wohnungen). Der Umsatz der deutschen Sägeindustrie lag 2014 mit rd. 5,5 Mrd € geringfügig über dem Vorjahreswert. Der Verbrauch an Nadelschnittholz im Inland erhöhte sich knapp um 1 % auf 18,4 (Vorjahr 18,2) Mio cbm. Die Nadelschnittholzproduktion stieg in 2014 gegenüber dem Vorjahr etwas stärker als der Inlandsverbrauch um etwa 3 % auf rund 21 (Vorjahr 20,4) Mio cbm an. Der Gesamtproduktion an Pellets ist in Deutschland mit 2,1 Mio to (Vorjahr 2,25 Mio to) in 2014 gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. 2.2 GeschäftsverlaufDie ante-holz GmbH entwickelte sich absatz- und umsatzseitig besser als der Markt. Die Ergebnisziele in Bezug auf den Cash Flow wurden leicht übertroffen. Der Geschäftsverlauf 2014 wurde noch immer wesentlich beeinflusst durch einen am 01. Juni 2013 entstandenen Brandschaden in der Thermoölerhitzungsanlage in einem Heizwerk. In der Folge ist es zu verschiedenen Kostenerhöhungen bzw. Mindererlösen im Bereich der Produktion und Logistik gekommen. Zur Sicherung bestehender Kundenbeziehungen stand die Lieferfähigkeit der ante Gruppe im Vordergrund. 2.3 Wirtschaftliche LageDie wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist geprägt durch vielfältige Sonderbedingungen, die durch den Brandschaden verursacht sind. Aufgrund eines ausreichenden Versicherungsschutzes wurde der entstandene Schaden im Geschäftsjahr 2014 in Höhe von 14,7 Mio. € wirtschaftlich ausgeglichen. Das Geschäftsjahr 2014 unterliegt insofern einer Sondersituation. Die wirtschaftliche Lage kann als stabil bezeichnet werden. 2.3.1 ErtragslageDie Gesellschaft weist bei einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 217 (Vorjahr 406 TEUR) weiterhin eine positive Ertragslage aus. Die im Laufe des Jahres erhöhten Kosten bei der ante-holz GmbH aufgrund des Brandschadens in einem Heizwerk und die Erträge aus einer Betriebsunterbrechungsversicherung sind im außerordentlichen Ergebnis erfasst worden. 2.3.2 Vermögens- und FinanzlageDie Vermögenslage ist durch eine Abnahme der Bilanzsumme um TEUR 1.957 auf TEUR 37.666 (Vorjahr 39.623 TEUR) gekennzeichnet. Die Eigenkapitalquote ist auf 23,6 % gestiegen. Das ausgewiesene Eigenkapital beträgt 8.894 TEUR (Vorjahr 8.893 TEUR). In 2014 wurden keine nennenswerten Investitionen durchgeführt. Die Finanzlage der Gesellschaft ist stabil und durch einen weiterhin ausgeglichenen Cashflow gekennzeichnet. Durch das mit unseren Geschäftsbanken vereinbarte Finanzierungskonzept ist die Durchfinanzierung unserer Unternehmensgruppe bis zum 31. Dezember 2015 vertraglich gesichert. Die Hausbank wurde in der Zwischenzeit mandatiert, mit den vorhandenen Bankpartnern ein Finanzierungskonzept für die nächsten drei bis fünf Jahre zu erarbeiten und umzusetzen. Mit der Factoringgesellschaft wurde der bis zum Jahresende befristete Vertrag vorzeitig zu besseren Konditionen um drei Jahre bis zum 31.12.2018 verlängert. Zur langfristigen Mittelstärkung wird Mitte 2015 eine Mezzaninetranche in Höhe von 5 Mio.€ durch einen Gesellschafter übernommen. Eine weitere Tranche über 2,5 Mio.€ wird durch ein Schwesterunternehmen übernommen. Somit werden die bislang fälligen Mezzaninetranchen zur Jahresmitte 2015 einer neuen langfristigen vertraglichen Regelung zugeführt. Ein Liquiditätsrisiko besteht daher, unter der Voraussetzung, dass das von der Hausbank vorgestellte Konzept einer strukturierten Finanzierung ab dem Geschäftsjahr 2016 umgesetzt wird, zurzeit nicht. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist - unter Ausnutzung von Skonto - zu begleichen. Forderungen vereinnahmen wir weitestgehend innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele. 2.4 GesamtaussageDas Geschäftsjahr 2014 war wesentlich von dem Brandschaden in der ante - holz GmbH geprägt. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen wie den zu hohen Rundholzpreisen und den weiterhin schwachen Exportmärkten ist die Geschäftsführung mit den erzielten Ergebnissen zufrieden. 3. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. 4. Prognosebericht Auf der Basis guter Kenntnisse des Marktes gehen wir davon aus, dass wir im Jahr 2015 mindestens das Umsatzniveau des Vorjahres erreichen werden. Die durch den Brandschaden verursachten Produktionseinschränkungen sollen in 2015 vollständig beseitigt werden. Wir erwarten eine Ertragsentwicklung auf Vorjahresniveau mit einem leicht positiven Jahresergebnis. 5. Chancen- und RisikoberichtAlle Aktivitäten im Unternehmen sind darauf ausgerichtet, in Zusammenarbeit mit den weiteren Unternehmen der ante Gruppe die Marktstellung zu sichern und schrittweise auszubauen. Durch eine konsequente Erweiterung unserer Vertriebsaktivitäten sehen wir diesbezüglich Chancen für unser Unternehmen. Aufgrund der vorhandenen Produktionsanlagen und der gut ausgebildeten Mitarbeiter wird es möglich sein, dem Preisdruck standzuhalten. Bezüglich der Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden mit Ausnahme der Wiederanlaufphase des Heizwerks nach dem Brandschaden keine speziellen Risiken gesehen. Hier muss es uns gelingen, die alte Wertschöpfungskraft wieder herzustellen. Durch entsprechende Wiederanlaufplanungen sehen wir das Risiko von Anlaufverlusten als begrenzt an. Die Erreichung der vollen Wertschöpfungsquote ist von einer ausreichenden und preislich akzeptablen Rohstoffversorgung und der Aufnahmefähigkeit der Absatzmärkte für unser optimiertes Produktmix abhängig. Mögliche Absatzmarktrisiken können in einer teilweisen Abhängigkeit von der Baubranche liegen, wobei der Holzanteil in den für die ante Gruppe wichtigen Segmenten des Ein- und Zweifamilienhausbaus in den letzten Jahren stetig zugenommen hat. Ein Marktpreisrisiko kann in einer nicht vorhersehbaren Preissteigerung beim wichtigen Rohstoff Holz liegen. Mögliche Einkaufspreissteigerungen können nicht immer in vollem Umfang bzw. nur zeitversetzt am Markt weitergegeben werden. Liquiditätsrisiken stufen wir auf Basis der konstruktiven Geschäftsbeziehungen mit unseren Bankpartnern als recht gering ein. Wir erwarten die kurzfristige Umsetzung des Konzepts einer strukturierten Finanzierung mit unseren Hausbanken, die die langfristige Finanzierung der Unternehmensgruppe sicherstellt. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN Die ante-holz GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss zum 31.12.2014 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256 a sowie 264 bis 288 HGB aufgestellt. Ergänzende Bestimmungen des GmbH-Gesetzes zum Jahresabschluss wurden beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 2. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert beibehalten worden. Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert worden. Die Abschreibungen erfolgten bei Zugängen bis zum 31.12.2007 weitgehend nach der degressiven Methode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Ab dem Geschäftsjahr 2008 erfolgen die Abschreibungen grundsätzlich linear. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Anschaffungswert von EUR 150 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150 und EUR 1.000, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, wird ab dem Geschäftsjahr 2008 ein Sammelposten gebildet. Dieser wird beginnend mit dem aktuellen Wirtschaftsjahr über einen Zeitraum von 5 Jahren gleichmäßig aufgelöst. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips und unter der Berücksichtigung der Verwertbarkeit am Abschlussstichtag angesetzt. Für Ersatzteile und Reparaturmaterialien ist ein Festwert im Sinne des § 240 Abs. 3 HGB gebildet worden. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungs-kosten bewertet. Ausgehend von den Verkaufserlösen der Artikelgruppen wurden im Rahmen einer retrograden Ermittlung der Herstellungskosten angemessene Abschläge für nicht aktivierungspflichtige Aufwendungen vorgenommen. Eine verlustfreie Bewertung ist gewährleistet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Erkennbaren Einzelrisiken wurde durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Für das allgemeine Kreditrisiko sind Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 4 % angesetzt worden. Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen betreffen mit TEUR 1.939 Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die übrigen Aktiva werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag ausgewiesen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden aufgrund einer Pensionseinzelzusage gebildet. Sie wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der sog. Projected-Unit-Credit-Methode unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G nach Prof. Dr. Heubeck ermittelt. Der Rechnungszinssatz beträgt 4,58 %, der Rententrend 3 % p.a. und der Gehaltstrend 0 % p.a. Die Pensionsrückstellungen sind mit dem Deckungskapital der Rückdeckungsversicherung gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet worden, da sie dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen sind. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung ist gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert anzusetzen. Für die Rückdeckungsversicherungen besteht kein aktiver Markt, so dass sich ein Marktpreis gemäß § 255 Abs. 4 HGB nicht ermitteln lässt. Auch liegen nicht ausreichend Informationen vor, um anhand anerkannter Bewertungsmethoden den beizulegenden Zeitwert gemäß § 255 Abs. 4 Satz 2 HGB zu ermitteln. Daher sind die Aktivwerte der Rückdeckungsversicherungen gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet worden. Diese Anschaffungskosten entsprechen dem Deckungskapital einschließlich unwiderruflicher Überschussbeteiligungen. Die sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie berücksichtigen sämtliche nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken und sind in Höhe ihrer voraussichtlichen Erfüllungsbeträge bewertet worden. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Latente Steuern wurden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen ermittelt. Der Ertragsteuersatz beträgt 26,7 % und umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Fremdwährungspositionen sind zum Devisenkassakurs am Abschlussstichtag umgerechnet, sofern keine Sicherungsgeschäfte bestehen. 3. BILANZERLÄUTERUNGEN 3.1 Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem folgenden Bruttoanlagespiegel ersichtlich:
3.2 Eigenkapital Die Bilanz wird gemäß § 268 Abs. 1 HGB unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung aufgestellt. Ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 4.693 wurde in den Posten Bilanzgewinn mit einbezogen. 3.3 Pensionsrückstellungen Der beizulegende Wert des Deckungskapitals der Rückdeckungsversicherung beträgt zum 31.12.2014 TEUR 563. 3.4 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Zinsen und Strafzinsen, Gewährleistungen, Verpflichtungen im Personalbereich sowie ausstehende Rechnungen. 3.5 Verbindlichkeiten Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten sowie die gegebenen Sicherheiten können dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel entnommen werden.
3.6 Passive latente Steuern Die Steuerermittlung zum 31. Dezember 2014 ergab unverändert zum Vorjahresstichtag einen Überhang passiver latenter Steuern. Bei den Pensionsrückstellungen ist ein Bewertungsunterschied zwischen Handels- und Steuerbilanz in Höhe von TEUR 147 gegeben, der zu aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 39 geführt hat. Darüber hinaus ergibt sich bei einer technischen Anlage ein Bewertungsunterschied zwischen Handels- und Steuerbilanz in Höhe von TEUR 913, der zu passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 243 geführt hat. 3.7 Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch für Bankverbindlichkeiten von Unternehmen der ante Gruppe, denen Ausgleichsansprüche gegen andere Mitverpflichtete gegenüberstehen. Es sind keine Risiken bei diesen Unternehmen ersichtlich, die eine Bilanzierung der Bankverbindlichkeiten in der Bilanz der ante-holz GmbH rechtfertigen würden. Insbesondere liegen keine Erkenntnisse vor, die auf eine mangelnde Kapitaldienstfähigkeit dieser Unternehmen hindeuten. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den unter der Bilanz ausgewiesenen Eventualverbindlichkeiten schätzt die Geschäftsführung der Gesellschaft als sehr gering ein, da die betroffenen Unternehmen in der Vergangenheit eine ausreichende Ertragskraft bewiesen haben und eine positive wirtschaftliche Zukunftserwartung aufweisen. 3.8 Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Zur Erhöhung der Liquidität verkauft die Gesellschaft ihre Forderungen aus Lieferungen und Leistungen seit 2012 an ein Factoring-Unternehmen. 3.9 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen TEUR 5.125 (Vorjahr: TEUR 7.208). Aufgrund bestehender Pachtverträge mit nahestehenden Unternehmen werden jährlich Beträge von TEUR 972 aufgewendet. 4. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 4.1 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographischen Märkten wie folgt:
Da die Gesellschaft ausschließlich Holz-Sägewerksprodukte vertreibt, kann eine Aufteilung nach Tätigkeitsbereichen nicht vorgenommen werden. Der Umsatz mit Leimhölzern beträgt EUR 53,2 Mio. (2013: EUR 51,4 Mio.). 4.2 Außerordentliche Aufwendungen und Erträge Im Juni 2013 kam es zu einem Brandschaden in einem Heizwerk in Bromskirchen-Somplar. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2014 aus einer auf Ebene der Unternehmensgruppe bestehenden Betriebsunterbrechungsversicherung eine Entschädigung für den eigenen wirtschaftlichen Schaden in Höhe von TEUR 14.680 erhalten. Diese Versicherungsentschädigung sowie der direkt zurechenbare Mehraufwand sind im außerordentlichen Ergebnis ausgewiesen. 4.3 Angaben zu den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der gesamte Ertragssteueraufwand entfällt auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 4.4 Angabe der verrechneten Aufwendungen und Erträge Die Erträge aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 20 sind mit den Aufwendungen für Altersversorgung innerhalb des Zinsaufwandes verrechnet. 5. ERGÄNZENDE ANGABEN 5.1 Zahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt folgende Mitarbeiter:
5.2 Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Jahr 2014 · Herr Jürgen Ante, Holzingenieur, · Herr Gotthard Oberließen, techn. Geschäftsführer, · Frau Julia Ante, kfm. Geschäftsführerin. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird nach Maßgabe des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Bromskirchen-Somplar, den 13.06.2015 ante-holz GmbH Jürgen Ante, Geschäftsführer Julia Ante, Geschäftsführerin Gotthard Oberließen, Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde am 30.06.2015 von der Gesellschafterversammlung festgestellt Bestätigungsvermerk DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ante-holz GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis 31.12.2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Entgegen § 285 Nr. 17 HGB wurde im Anhang das Gesamthonorar des Abschlussprüfers nicht angegeben. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss mit der genannten Einschränkung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hagen, den 17.06.2015 WUP
Treuhand GmbH
Lingnau, Wirtschaftsprüfer Köster, Wirtschaftsprüfer |
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