Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 102079
Eingetragen
1.7.1991
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugEnergetische Verwertung von Abfällen
Gegenstand
Entsorgung, Bearbeitung und Handel von und mit recyclebaren Rohstoffen aller Art, insbesondere von Nichteisen-Metallen sowie der Güternahverkehr.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Erdmuthe Zimmermann
seit 31.1.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert85.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Chiho Renewable International Holding LimitedHKG
68.00%
Chiho Renewable Development LimitedHKG
17.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
54.500 €
64.88%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fegert Recycling GmbH

Magdeburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 10.039,00 21.308,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.226.473,20 2.519.628,20
2. technische Anlagen und Maschinen 546.665,00 121.988,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 887.175,00 2.022.223,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 137.561,14 51.926,14
3.797.874,34 4.715.765,34
3.807.913,34 4.737.073,34
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 5.696.283,71 4.242.463,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.998.109,32 6.276.546,17
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 209.655,47 1.705.582,34
8.904.048,50 12.224.592,31
C. Rechnungsabgrenzungsposten 29.558,77 29.922,89
12.741.520,61 16.991.588,54

Passivseite

Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 84.000,00 84.000,00
II. Gewinnrücklagen 178.952,16 178.952,16
III. Gewinnvortrag 6.261.338,84 6.261.338,84
6.524.291,00 6.524.291,00
B. Rückstellungen 1.387.237,00 1.340.596,00
C. Verbindlichkeiten 4.829.992,61 9.126.701,54
12.741.520,61 16.991.588,54

In der Gesellschafterversammlung am 15. März 2024 wurde des Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt.

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss betägt EUR 1.170.969,31. Auf Grund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages wird der Gewinn an den Organträger übertragen. Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von EUR 6.261.338,84 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
EUR EUR
1. Rohergebnis 6.717.578,66 10.006.447,21
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.876.679,29 2.547.938,02
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 431.327,65 488.665,24
davon für Altersversorgung 7.018,16 EUR (Vorjahr 20.290,65 EUR)
2.308.006,94 3.036.603,26
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.120.682,15 1.323.399,13
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.991.967,57 2.050.068,61
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.697,47 36.599,89
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 112.878,08 143.062,39
7. Ergebnis nach Steuern 1.197.741,39 3.489.913,71
8. sonstige Steuern 26.772,08 27.299,03
9. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 1.170.969,31 3.462.614,68
10. Jahresergebnis 0,00 0,00

Anhang zum 31. Dezember 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Fegert Recycling GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Magdeburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stendal
Register-Nr.: HRB 102079

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die geringwertigen Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden entsprechend der gesetzlichen Möglichkeiten im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit den Nennwerten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Auszahlungen vor dem Stichtag, die Aufwand für eine gewisse Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt.

Für Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die Projected Unit Credit Method angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,83 %
Rentendynamik 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018G Prof. Dr. Heubeck

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 1.030,00.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung des notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem folgenden Anlagespiegel.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten.

Sachverhalte 2023 2022
EUR EUR
Forderungen 678.142,22 3.630.241,00
Verbindlichkeiten 1.170.969,31 3.462.614,68

Sie werden unter Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 1.170.969,31. Auf Grund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages wird der Gewinn vom Organträger übernommen. Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von EUR 6.261.338,84 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 263 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 1.030,00.

Rückstellungen

Die Rückstellungen entfallen im Wesentlichen mit EUR 635.654,00 auf Rückbauverpflichtungen, mit EUR 137.000,00 auf Instandhaltungsmaßnahmen, mit EUR 114.268,00 auf Personalbelange, mit EUR 95.050,00 auf ausstehende Eingangsrechnungen sowie mit EUR 50.320,00 auf Abschluss- und Prüfungskosten.

Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 1.027.469,69.

Angabe zu Restlaufzeiten

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 4.212.870,47 (Vorjahr: EUR 8.118.855,28).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 617.122,14 (Vorjahr: EUR 1.007.846,26).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von rund TEUR 294 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Rahmen der Konzernfinanzierung bestehen Haftungsverhältnisse aus einer Raumsicherungsübereignung der Warenbestände und der Globalzession der Forderungen.

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird als gering eingeschätzt, da der Sicherungsnehmer über ausreichend Liquidität verfügt.

Ein Bestellobligo für Investitionen lag am Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 563 vor.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 23.910,98 (Vorjahr: EUR 15.479,49) und in den sonstigen Erträgen periodenfremde Erträge in Höhe von 2.139,04 (Vorjahr: EUR 0,00) enthalten.

Der Zinsaufwand beinhaltet EUR 5.353,00 Aufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 38,00
Angestellte 12,00

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 50.

vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 45
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 5

Namen der Geschäftsführerin

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Erdmuthe Zimmermann, Sülzetal, Gesamtleitung, seit 01.01.2023

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da sich hieraus die Bezüge einer Person feststellen ließen.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Chiho Environmental Group Limited, Grand Cayman, Cayman Island, die den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis aufstellt, einbezogen.

Der Konzernabschluss der Chiho Environmental Group Limited ist auf der Website des Unternehmens erhältlich (http://chihogroup.com/Home/Relationship/investorFinance) und wird in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben.

 

Magdeburg, den 26. Januar 2024

Fegert Recycling GmbH

gez. Zimmermann, Geschäftsführerin

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- / Herstellungskosten
Wert 01.01.2023 Zugang Abgang Umbuchung Wert 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 124.264,27 0,00 0,00 0,00 124.264,27
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 5.905.830,09 0,00 0,00 0,00 5.905.830,09
2. technische Anlagen und Maschinen 1.129.978,58 49.200,00 0,00 2.364.077,49 3.543.256,07
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.532.674,22 81.945,15 54.293,00 -2.364.077,49 6.196.248,88
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 51.926,14 85.635,00 0,00 0,00 137.561,14
15.620.409,03 216.780,15 54.293,00 0,00 15.782.896,18
15.744.673,30 216.780,15 54.293,00 0,00 15.907.160,45
Abschreibungen
Wert 01.01.2023 Zugang Abgang Umbuchung Wert 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 102.956,27 11.269,00 0,00 0,00 114.225,27
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.386.201,89 293.155,00 0,00 0,00 3.679.356,89
2. technische Anlagen und Maschinen 1.007.990,58 26.762,00 0,00 1.961.838,49 -927.085,91
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.510.451,22 789.496,15 29.035,00 -1.961.838,49 9.232.750,86
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
10.904.643,69 1.109.413,15 29.035,00 0,00 11.985.021,84
11.007.599,96 1.120.682,15 29.035,00 0,00 12.099.247,11
Bilanzwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 10.039,00 21.308,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.226.473,20 2.519.628,20
2. technische Anlagen und Maschinen 4.470.341,98 121.988,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -3.036.501,98 2.022.223,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 137.561,14 51.926,14
3.797.874,34 4.715.765,34
3.807.913,34 4.737.073,34

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die Fegert Recycling GmbH mit Sitz in Magdeburg, ist Teil der weltweit agierenden Scholz Recycling GmbH, mit Hauptsitz in Essingen. Über diese ist sie in den Konzern der Chiho Environmental Group Limited eingebunden. Die Gesellschaft betreibt den Handel, die Lagerung und die Verarbeitung von Schrotten und NE-Metallen.

B. Wirtschafsbericht

1. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Auch im Jahr 2023 hat Deutschland nach bisher vorliegenden Zahlen weniger Schrott exportiert. (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/239057/umfrage/deutscher-aussenhandel-von-stahl-undeisen)

Nach 6,3 % Rückgang im Jahr 2022 verringert sich der Export 2023 um weitere 1,4 %.

Im Gesamtjahr 2023 sank die Rohstahlproduktion um weitere 4 %. Nach einem Rückgang von 8 % im Jahr 2022 ist dies ein weiterer deutlicher Rückgang. (https://www.euwidrecycling.de/news/maerkte/deutsche-stahlproduktion-sinkt-2023-auf-langjaehrigen-tiefpunkt-230124) Die Marktpreise für Eisenschrott waren im Jahr 2023 nicht so großen Schwankungen unterworfen wie 2022. (https://www.stahlhandel.com/schrottpreisentwicklung/) Der Preis, gemäß BDSV, schwankte bei der Referenzsorte E2/8 von 381,70 EUR/t in der Spitze im März bis auf 302,40 EUR/t im August. Das ist eine deutlich geringere Schwankung als die rund 200,00 EUR/t im Vorjahr.

Die NE-Metall Preise waren geringeren marktüblichen Schwankungen ausgesetzt. Der Januar startete bei Kupfer furios mit 9.400 USD/t. Im Laufe des Jahres trübte sich die Stimmung immer weiter ein, bis auf einen Tiefstand von 7.856 USD/t. Zum Jahresende lagen wir bei 8.700 USD/ t, ähnlich war die Entwicklung Nickel. (https://www.finanzen.net/rohstoffe/kupferpreis)

Die anhaltende Inflation und die nachlassende wirtschaftliche Entwicklung spiegeln sich hier meines Erachtens klar wider.

2. Geschäftsverlauf

Vor dem Hintergrund der branchenbezogenen Rahmenbedingungen waren auch weiterhin die Auswirkungen der Inflation und schwachen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu spüren.

Der weiter anhaltende Ukraine- Krieg, Sanktionen gegen Russland und Probleme in China haben bei der verarbeitenden Industrie zu weiteren Problemen und Störungen der Lieferketten geführt, was sich auch weiter negativ auf unsere Branche auswirkt.

Das für das Jahr 2023 gesetzte Umsatzziel von 51.633 TEUR wurde mit 20,01 % unterschritten.

Die Absatzmenge für Eisenschrott lag mit 15.402 t unter dem Plan. Hier macht sich besonders die konjunkturelle Entwicklung der verarbeitenden Industrie bemerkbar.

Dank einer guten Bestands- und Handelspolitik liefen die Margen weiter auf Plan.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Bei den nachfolgend genannten Kennzahlen handelt es sich bei den Umsatzerlösen und dem Ergebnis nach Steuern um die für das Unternehmen wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse im Jahr 2023 betrugen 41.263 TEUR und sanken im Vergleich zum Vorjahr um 11.985 TEUR. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr und dem Plan ist auf geringere Absatzmengen an Eisenschrott zurückzuführen.

Der Rohertrag sank um 26,1 % im Vergleich zum Vorjahr, was durch gesunkene Verkaufspreise bedingt ist.

Der Personalaufwand lag mit rund 729 TEUR unter dem Vorjahr. Dies ist im Wesentlichen dem altersbedingten Ausscheiden von 4 Mitarbeitern geschuldet, deren Stellen zum Teil, auf Grund der rückläufigen Mengen nicht wieder besetzt wurden. Des Weiteren wurden geringere personalbezogene Rückstellungen gebildet.

Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 1.171 TEUR nach einem Jahresüberschuss in 2022 von 3.463 TEUR abgeschlossen. Der Rückgang ist durch den geringeren Rohertrag sowie hohe Auflösungen von Rückstellungen im Jahr 2022 hervorgerufen.

Abschließend lässt sich feststellen, dass die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts als stabil zu beurteilen ist.

Finanzlage

Die Liquidität der Fegert Recycling GmbH wird durch Einbindung in den Cash-Pool der Scholz-Gruppe gesichert. Die Finanzierung der Gesellschaft wird durch die Scholz Recycling GmbH abgedeckt. Zum Stichtag bestehen keine Verbindlichkeiten an die Konzernmuttergesellschaft aus dem Cash-Pool.

Durch die Anbindung an den Cash-Pool ist die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Die Finanzlage der Gesellschaft ist stabil.

Vermögenlage

Der Buchwert des Anlagevermögens betrug in 2023 3.808 TEUR.

Zum Stichtag 31. Dezember 2022 waren es 4.737 TEUR. Somit verringerte dieser sich um 929 TEUR, was auf Abschreibungen zurückzuführen ist. Es wurden Investitionen von 217 TEUR im Wesentlichen in Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Anzahlungen getätigt.

Der Wert des Vorratsvermögens veränderte sich um + 1.454 TEUR auf 5.696 TEUR.

Im Wesentlichen konnten die vorhandenen Vorräte im Dezember 2023 auf Grund von Werksferien und fehlender Kapazitäten im Transportbereich nicht ausgeliefert werden. Die Abwicklung erfolgt im Januar / Februar 2024.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verringerten sich gegenüber 2022 um 2.908 TEUR, die flüssigen Mittel um 1.496 TEUR. Was durch den Aufbau der Vorräte und die Verringerung der Geschäftstätigkeit bedingt ist.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 6.524 TEUR. Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 38,4 % auf 51,2 % gestiegen, was durch die gesunkene Bilanzsumme sowie geringere Verbindlichkeiten bedingt ist. Insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich um 2.292 TEUR. Zusätzlich sanken die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 1.510 TEUR, was mit dem Rückgang der Forderungen und flüssigen Mittel in Verbindung steht.

Die Rückstellungen veränderten sich um + 47 TEUR. Es wurden Rückstellungen in Höhe von 1.387 TEUR gebildet.

Insgesamt hat sich die Bilanzsumme von 16.992 TEUR auf 12.742 TEUR verringert. Die Gesellschaft hat sich den Marktgegebenheiten gestellt und im Vergleich zum Vorjahr die Vermögenslage weiter stabilisiert.

Die Geschäftsführung ist mit der Entwicklung der Gesellschaft aufgrund der im Jahr 2023 bestehenden Widrigkeiten zufrieden.

4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Mitarbeiter

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 50 Mitarbeiter beschäftigt.

Schulungsmaßnahmen im Bereich der Arbeitssicherheit und Umweltschutz standen wie im Vorjahr im Vordergrund der betrieblichen Fort- und Weiterbildung.

Umweltschutz (ungeprüfte Angaben)

Die Gesellschaft ist für alle Lagerplätze als Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 + § 57 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes der Entsorgungsfachbetriebeverordnung zertifiziert.

Darüber hinaus kam die Gesellschaft ihren regelmäßigen Verpflichtungen zur Vermeidung von Umweltschäden nach. Hierzu gehörten insbesondere die regelmäßige Wartung und Instandsetzung von Betriebsanlagen unter den Gesichtspunkten des Arbeits- und Umweltschutzes.

C. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 gehen wir bei der Planung vom gleichen Zulauf wie 2023 aus. Abzuwarten bleibt hier die weitere Nachfrage- und Inflationsentwicklung auf Grund der globalen politischen und wirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere in der Baubranche, der stahlverarbeitenden Industrie, sowie im Straßengüterverkehr.

Für 2024 sind Investitionen in Höhe von 1.229 TEUR geplant. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Ersatzinvestitionen von Fahrzeugen und mobilen Maschinen.

Ich gehe für das Jahr 2024 von leicht sinkenden Umsatzerlösen bei einem leicht besseren Jahresergebnis aus.

D. Risiko- und Chancenübersicht

Die Gesellschaft verfügt in Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft über ein fest installiertes Risikomanagement in allen Geschäftsbereichen. Insbesondere die Bereiche Preisveränderungen in den Beschaffungs- und Absatzmärkten, das Finanzcontrolling, die Arbeitssicherheit und der Umweltschutz sind sowohl vor Ort innerhalb der Gesellschaft als auch bei der Muttergesellschaft besetzt. Durch regelmäßigen Austausch der betreffenden Abteilungen in wöchentlichen und monatlichen Managementmeetings und -konferenzen werden etwaige Risiken regelmäßig aufgezeigt, diskutiert und ggf. adäquate Gegenmaßnahmen getroffen.

Die nachfolgenden Chancen und Risiken werden in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft genannt. Chancen und Risiken mit hoher Bedeutung werden zuerst aufgeführt.

Marktpreisrisiken in den Beschaffungs- und Absatzmärkten

Die allgemeinen Risiken auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten werden durch strikte Vermeidung von Spekulationen vermieden.

Die zu erwartenden Mengen im Schrott und Metall werden durch entsprechende Kontrakte abgesichert.

Finanzcontrolling

Das Finanzcontrolling ist sowohl in der Gesellschaft selbst als auch zentral in der Muttergesellschaft installiert. Damit existiert eine doppelte Absicherung und Kontrolle gegen Forderungsausfälle.

Generell hat die Gesellschaft alle notwendigen Mechanismen zur Vermeidung von Unregelmäßigkeiten im Finanzwesen installiert.

Operative Risiken und Chancen

Arbeitssicherheit

Innerhalb der Fegert Recycling GmbH nimmt Arbeitssicherheit einen außerordentlich hohen Stellenwert ein. Neben den gesetzlichen Auflagen werden mit internen Audits und Schulungen die Standards regelmäßig überprüft und somit auch verbessert.

Umweltschutz

Auch hier werden mit internen regelmäßigen Audits etwaige Schwachstellen aufgezeigt und sodann ggf. abgestellt. Die Fegert Recycling GmbH ist somit neben den gesetzlichen Verpflichtungen, die regelmäßig (z. B. durch das Landesverwaltungsamt, den TÜV-Nord) überwacht werden, auch freiwillig bestens aufgestellt, um Umweltrisiken rechtzeitig begegnen zu können.

Einbruch

Es erfolgt die Absicherung gegen Einbruch in einem dualen System. Zum einen durch einen externen Dienstleister vor Ort und zum anderen durch ein zentrales Sicherheitsunternehmen, bei dem alle Niederlassungen der Scholz Recycling GmbH aufgeschaltet sind.

 

Magdeburg, den 26.01.2024

Fegert Recycling GmbH

gez. Zimmermann, Geschäftsführerin

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, GuV, und Anhang) handelt es sich um die gemäß § 327 HGB für Offenlegungszwecke bestimmte verkürzte Fassung. Zum vollständigen Jahresabschluss und zum Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Fegert Recycling GmbH, Magdeburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Fegert Recycling GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fegert Recycling GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Braunschweig, den 28. Juni 2024

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