Material 4 Print Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseDruck- und Medienvorstufe
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Oleff seit 11.1.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.61% | |
| 12.60% | |
| 12.60% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
OLHO tronic GmbHLöhneJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023OLHO TRONIC GMBH, LÖHNEAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023OLHO TRONIC GMBH, LÖHNEI. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Löhne. Zuständiges Registergericht ist das Amtsgericht Bad Oeynhausen. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 3046 in das Handelsregister eingetragen. Das Stammkapital betrug zum Bilanzstichtag 2.064.000,00 EUR. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und industrielle Fertigung von und der Handel mit elektronischen Bauteilen und Baugruppen sowie damit zusammenhängende Geschäfte. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. In Ergänzung wurden die Regelungen des Steuerrechts sowie des GmbH-Gesetzes berücksichtigt. Die Bilanzierung erfolgte unter der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über 3-5 Jahre abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer ermittelt und i. d. R. linear vorgenommen. Das pro rata temporis Prinzip wird beachtet. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben. Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte werden mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten (unfertige bzw. fertige Erzeugnisse) beinhalten neben den Einzelkosten angemessene Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten. Zinsen auf Fremdkapital werden nicht aktiviert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Etwaigen Kreditrisiken wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Einzelwertberichtigungen bzw. eine Pauschalwertberichtigung von 1,0 % auf die Nettoforderungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung dieses Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung von Rückstellungen erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Zur Fremdwährungsumrechnung ist festzustellen, dass die betroffenen Schulden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet werden. Passive latente Steuern wurden auf temporäre Differenzen zwischen dem Wertansatz in der Handelsbilanz und dem steuerlichen Wertansatz angesetzt. Hierbei kam die unterschiedliche bilanzielle Behandlung der neuen ERP-Software zum Tragen. Während handelsbilanziell eine Abschreibung über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren erfolgte, wurde für steuerliche Zwecke über eine Nutzungsdauer von einem Jahr abgeschrieben. Die Ermittlung erfolgte auf Basis eines Steuersatzes von 30 %. Die passiven latenten Steuern betrugen zum 31.12.2023 37 TEUR (VJ: 53 TEUR). Die Änderung betrug somit 13 TEUR. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem als Anlage 1 beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen:
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen zum 31.12.2023 beträgt 7.620,00 EUR. IV. Sonstige Angaben Im Berichtszeitraum wurden durchschnittlich 59 Mitarbeiter (ohne Auszubildende) beschäftigt, davon 17 technische und kaufmännische Angestellte sowie 42 gewerbliche Mitarbeiter. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch:
Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 i.H.v. 1.419.937,97 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Löhne, den 21. Dezember 2024 gez. Carsten Oleff, Geschäftsführer
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023OLHO TRONIC GMBH, LÖHNEI. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell Die OLHO tronic GmbH beschäftigt sich hauptsächlich mit der Entwicklung und Fertigung elektronischer und mechatronischer Baugruppen für die Automobilindustrie. Bei den Produkten handelt es sich im Wesentlichen um Wählhebelelektronik, LED-Beleuchtung und Elektronik für elektronische Parkbremsen. Zusätzlich werden elektronische Steuerungen für die Medizintechnik und andere Industriekunden entwickelt und produziert. Hierbei verstehen wir uns als Problemlöser für Kunden, die über keine ausreichende elektronische Expertise verfügen, oder für Kunden, die aus Kapazitätsgründen entsprechende Lösungen auslagern. 2. Forschung und Entwicklung Die OLHO tronic GmbH entwickelt gemeinsam mit Kunden und Lieferanten Lösungen bei der Entwicklung von elektronischen und mechatronischen Baugruppen. Hierbei können wir sowohl Partner bei der Entwicklung gemeinschaftlicher Lösungen sein, aber auch von der Entwicklung bis zur Fertigung entsprechende Lösungen anbieten. Aus der auftragsbezogenen Entwicklungsleistung können dann langfristige Produktionsaufträge resultieren. Bei den Entwicklungsleistungen handelt es sich grundsätzlich um auftragsbezogene Entwicklungen. Grundlagenforschung wird nicht betrieben. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr (Das Statistische Bundesamt/Destatis). Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen kombiniert mit den steigenden Zinsen auf dem Finanzmarkt dämpften die Konjunktur in Deutschland. Somit konnte sich die deutsche Wirtschaft vom tiefen Einbruch seit dem Corona Jahr 2020 nicht weiter erholen. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, zum Beispiel für Tests und Impfstoffe. Daneben zahlte der Bund auch weniger Transfers an Länder und Sozialversicherungen, deren Finanzierungssalden sich dadurch verschlechterten. Die anhaltende finanzielle Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die ebenso wie Bund und Länder das Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der allerdings bis einschließlich 2023 ausgesetzt war. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. Im Dezember 2023 lag die Inflationsrate - gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - bei +3,7 %. Sie verstärkte sich damit zum Jahresende, nachdem sie in den Monaten zuvor rückläufig gewesen war. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html 2. Branchensituation Zum Jahresabschluss erreichte die Pkw-Inlandsproduktion im Dezember ein Volumen von 264.500 Einheiten, knapp 1 % mehr als im Dezember des Vorjahres. Insgesamt liefen 2023 somit 4,1 Mio. Pkw von den Bändern, 20 % mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 lag die Produktion allerdings noch um 12 % unter dem damaligen Wert. Der Export lag im Dezember leicht unter dem Vorjahresniveau. Mit 214.100 Pkw sank das Exportvolumen im vergangenen Monat verglichen mit dem Vorjahresmonat um 1 %. Im Gesamtjahr 2023 wurden 3,1 Mio. Pkw aus deutschen Werken an Kunden in aller Welt geliefert, 19 % mehr als 2022. Damit bleibt der Export um knapp 11 % unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019, als 3,5 Mio. neue Pkw aus Deutschland exportiert wurden. Im Dezember sank der Auftragseingang aus dem Inland bei den deutschen Herstellern um 14 %. Insgesamt gingen die Inlandsorder 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 18 % zurück. Besser entwickelt sich der Auftragseingang aus dem Ausland: Dieser legte im Dezember gegenüber dem Vorjahresmonat um 5 % zu. Im Gesamtjahr waren aber auch die ausländischen Auftragseingänge rückläufig. Sie sanken um 3 %. Insgesamt wurden im Gesamtjahr 2023 5 % weniger Aufträge registriert als im selben Zeitraum des Vorjahres. Die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland sind im Dezember im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Mit 241.900 Einheiten wurden 23 % weniger neue Pkw zugelassen als im Dezember 2022. Allerdings war der Jahresendspurt im Jahr 2022 stark durch die damalige Reduktion des Umweltbonus für rein batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und das komplette Auslaufen für Plug-In-Hybride (PHEV) geprägt. Dies hatte zu einem kräftigen Sondereffekt zum Jahresende geführt, da Kundinnen und Kunden Pkw-Käufe vorzogen, um von der noch höheren Förderung zu profitieren. Aufgrund der ursprünglich geplanten Reduzierung des Umweltbonus kam es auch am Jahresende 2023 zu einem Vorzugseffekt, der sich aber weniger stark auswirkte als im Vorjahr. Das abrupte Ende des Umweltbonus am 17. Dezember wird sich in den Neuzulassungen vor allem 2024 auswirken. Die Bilanz für das Gesamtjahr bleibt im Verhältnis zum Vorjahr positiv: 2023 wurden auf dem deutschen Pkw-Markt insgesamt gut 2,8 Mio. Neufahrzeuge zugelassen, 7 % mehr als 2022. Der Vergleich mit dem Vorkrisenniveau ist allerdings weiterhin deutlich negativ: Im vergangenen Jahr wurden 21 % weniger Neufahrzeuge zugelassen als 2019. Im Dezember 2023 wurden 72.550 Elektrofahrzeuge neu registriert. Dies entspricht einem Rückgang von gut 58 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Dabei lagen sowohl PHEV (-74 %), als auch BEV (-48 %) unterhalb des Vorjahresniveaus. Das veränderte Förderungsregime schlug sich auch in der Gesamtjahresperspektive deutlich nieder: Im Jahresverlauf wurden insgesamt 700.200 Elektro-Pkw neu zugelassen, 16 % weniger als im Vorjahr. Ein genauerer Blick offenbart allerdings, dass BEV in den letzten zwölf Monaten um 11 % zulegten, während der Markt für PHEV um 51 % schrumpfte.
https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2024/240118_PM_Internationale-Pkw-M-rkte-im-Jahr-2023-mit-kr-ftigem-Wachstum 3. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Im Geschäftsjahr 2023 erhöhten sich die Umsatzerlöse um 1,5 % von 13.056 TEUR in 2022 auf 13.249 TEUR. Die Veränderung der Umsatzerlöse stellt sich wie folgt dar:
Trotz des starken Rückgangs des Handelsumsatzes von knapp 2,0 Mio. EUR, welcher aufgrund von Materialknappheit im vergangenen Jahr durch Weiterberechnung der Zukäufe von Elektronikbauteilen vom Broker Markt an die Kunden resultierte, konnte der Gesamtumsatz dennoch um knapp 200 TEUR erhöht werden. Hierbei hatten neue Aufträge, aber auch Mengenerhöhungen von bestehenden Bestandskunden großen Einfluss. Selbstverständlich gab es auch Bestandskunden, bei denen rückläufige Abnahmemengen vorlagen - diese konnten allerdings über die zuvor genannten positiven Entwicklungen kompensiert werden. Insgesamt konnte im Geschäftsjahr mit knapp über 2,0 Mio. EUR ein erfreuliches und sehr erfolgreiches Betriebsergebnis erzielt werden. Der Vorjahreswert lag hier bei knapp 1,1 Mio. EUR. Entgegen der positiven Umsatzentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr, wird davon ausgegangen, dass der Umsatz in 2024 eine rückläufige Entwicklung durchmachen wird. Hintergrund hierfür sind die deutlich erhöhten Sicherheitsbestände bei unseren Kunden, welche aufgrund der Materialknappheit während der Pandemie zu einer übervorsichtigen Reaktion und somit zu überdurchschnittlich vollen Lägern geführt hat. Aus diesem Grund wird von einem Umsatzrückgang zwischen 10 - 15 % ausgegangen. Weiterhin hat hier auch der anhaltende Ukraine Krieg einen negativen Einfluss auf die Planungssicherheit. Hierzu wird in Abschnitt IV. Chancen- und Prognosebericht noch ausführlicher eingegangen. Aufgrund der zeitverzögerten Anpassung unserer Verkaufspreise im letzten Quartal 2022, konnte der zuvor negative Einfluss der angestiegenen Einkaufspreise im Jahr 2022 im laufenden Geschäftsjahr 2023 wieder aufgeholt werden. Für die Rohgewinnquote bedeutete dies eine Verbesserung von 33,1 % auf 38,8 %. Im Jahresdurchschnitt wurden 59 Mitarbeiter (ohne Auszubildende) beschäftigt. Das sind 10 Mitarbeiter mehr als im Vorjahr mit 49 Mitarbeitern. Grund für den Anstieg sind Übernahmen von Leihpersonal in befristete Zeitverträge. Sowohl im Geschäftsjahr als auch in den nächsten Jahren hat der Betrieb eine Reihe von Anwärtern für den Ruhestand. Um diesem Personalabgang qualifiziert entgegenwirken zu können, wurden geeignete und sehr gut eingearbeitete Leihkräfte in das eigene Team übernommen. Im Verhältnis zur Betriebsleistung lagen die Personalkosten bei 17,6 % (VJ: 16,7 %). Das Investitionsvolumen lag im Geschäftsjahr mit knapp 23 TEUR deutlich unter dem Vorjahreswert. Die Investitionen wurden aus dem laufenden Cashflow finanziert. Das Ergebnis vor Steuern hat sich im Vergleich zum Vorjahr um knapp 1,0 Mio. EUR auf etwas über 2,0 Mio. EUR verbessert. Entsprechend hat sich das Ergebnis nach Steuern auf 1.420 TEUR (VJ: 765 TEUR) erhöht. Die unsichere Pandemiezeit hat mit allen ihren Einflüssen auf Personal und Material für eine schwierige Geschäftsphase gesorgt. Unsere Organisation hat diese Zeit gut überstanden und folglich wird das hart erarbeitete Jahresergebnis von der Geschäftsführung insgesamt als sehr positiv für das Unternehmen bewertet. 4. Unternehmenssteuerung und finanzielle Kennzahlen Die Unternehmenssteuerung erfolgt durch eine rollierende Ertrags- und Finanzplanung. Dabei dienen der Auftragsbestand, der Umsatz, die Wareneinsatzquote und das operative Ergebnis (EBIT) als wesentliche Kennzahlen für die Beurteilung des Geschäftsverlaufs und die Lage der Gesellschaft. III. Darstellung der Unternehmenslage 1. Vermögenslage Die Vermögenslage stellt sich wie folgt dar: Vermögensstruktur
Kapitalstruktur
Aufgrund des starken Jahresergebnisses von 1.420 TEUR bei einer signifikant gestiegenen Bilanzsumme über knapp 1,5 Mio. EUR, konnte die Eigenkapitalquote weiter von 76,9 % im Vorjahr auf 79,3 % im Geschäftsjahr verbessert werden. Die Anlagendeckung I betrug mehr als 100 %, so dass eine fristenkongruente Finanzierung zu jeder Zeit gegeben war. 2. Finanzlage Unter Berücksichtigung einer Kapitalflussrechnung nach DRS 21 ergeben sich folgende Cash-Flow-Kennziffern:
Unter Berücksichtigung der Finanzmittelbestände des Vorjahres ergibt sich somit ein Finanzmittelbestand i. H. v. 2.218 TEUR (VJ: 420 TEUR). Diese deutliche Verbesserung ist darauf zurückzuführen, dass wir zwar verspätet, aber dann doch folgerichtig auf die erhöhten Einkaufspreise reagiert haben, welche aufgrund der Pandemie ausnahmslos in die Höhe geschossen sind. Die Anpassung unserer Verkaufspreise kombiniert mit Mengenerhöhungen aus bestehenden und Neuprojekten haben mit 2.024 TEUR zu einem sehr positiven Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit geführt (VJ: ./. 1.009 TEUR). Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit war unauffällig mit negativen 23 TEUR. Im Vorjahr lag dieser Wert bei positiven 152 TEUR, welche durch den Anteilsverkauf der Duratronics resultiert war. Wie auch im Vorjahr ergab sich aufgrund der Tilgung des Bankdarlehens, welches im Geschäftsjahr 2021 zum Zwecke der Finanzierung der neuen Produktionshalle aufgenommen wurde, ein negativer Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit i. H. v. 203 TEUR (VJ: 202 TEUR). Alles in allem kam es in diesem Geschäftsjahr zu einem erfreulichen Anstieg des Finanzmittelfonds auf 2.218 TEUR (VJ: 420 TEUR). 3. Ertragslage Der starke Gesamtumsatz über 13,2 Mio. EUR und der positive Bestandsaufbau über 220 TEUR führen in Summe zu einer nahezu gleichen Betriebsleistung von 13,5 Mio. EUR (VJ: 13,4 Mio. EUR). Der Unterschied in der Betriebsleistung aus dem Vorjahr lag darin, dass ein nicht unerheblicher Anteil des Umsatzes eine reine Weiterberechnung von knappem Zukaufmaterial war, so dass dieser Anteil keinen Beitrag zur Wertschöpfung beigetragen hat. Der Ersatz dieses neutralen Anteils durch produktives, neu verhandeltes Geschäft hat auch den Materialaufwand entsprechend von knapp 67 % aus dem Vorjahr auf nun knapp über 61 % reduziert. Somit konnte beim Rohergebnis I ein Zuwachs um ca. 800 TEUR zum Vorjahr auf nun 5,2 Mio. EUR im Geschäftsjahr gekennzeichnet werden. Der Personalaufwand ist wertmäßig um 6,1% angestiegen. Unter Berücksichtigung des neutralen, durch Materialzukäufe hervorgerufenen Umsatzanteils im Vorjahr, bildet dieser Wert eine stabile Entwicklung ab. Somit erreicht das Rohergebnis II mit 2.852 TEUR einen deutlich höheren Wert als im Vorjahr mit 2.190 TEUR. Die nahezu konstanten Abschreibungen und leicht gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen führten in Summe zu einem Betriebsaufwand i.H.v. 995 TEUR (VJ: 1.123 TEUR). In Verbindung mit den gestiegenen sonstigen betrieblichen Erträgen i.H.v. 201 TEUR (VJ: 32 TEUR) stieg das Betriebsergebnis somit im Vorjahresvergleich um 959 TEUR auf 2.058 TEUR im Geschäftsjahr. Geringfügige Veränderungen im Finanzergebnis i.H.v. 2 TEUR, welche im Vorjahr ähnlich bei 3 TEUR lagen, führen zu einem finalen Ergebnis vor Ertragssteuern von 2.056 TEUR (VJ: 1.096 TEUR). Das Jahresergebnis nach Ertragssteuern liegt bei 1.420 TEUR (VJ: 765 TEUR). Die Umsatzrendite (vor Steuern) liegt bei 15,5 % (VJ: 8,4 %). Für das Vorjahr sei nochmal auf die Verzerrung der Kennzahl aufgrund von Durchhandeln von Material hingewiesen. Die erfreuliche Ergebnisentwicklung wird von der Geschäftsführung insgesamt als sehr positiv bewertet. IV. Chancen- und Risikobericht Unser Unternehmen ist in allen Bereichen gut aufgestellt und wir verfügen über eine Transparenz sowohl in den Arbeitsabläufen wie auch in betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, die es uns ermöglicht, jede unbefriedigende Veränderung sofort zu erkennen und sofort mit geeigneten Gegenmaßnahmen zu reagieren. Unser Team ist ebenso motiviert wie engagiert und jeder Mitarbeiter identifiziert sich in hohem Maße mit seinem Arbeitsplatz und mit dem Unternehmen. Risiken der künftigen Entwicklung bestehen wie in der Vergangenheit auch in möglichen Preiserhöhungen bei der Warenbeschaffung, sowie in weiteren nachhaltigen negativen Kursschwankungen des Euros im Verhältnis zum USDollar. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Im Fokus unserer Risikobetrachtung steht insbesondere die Entwicklung unseres Lagerbestandes, da sich hieraus entsprechende Auswirkungen auf unsere Ertrags- und Liquiditätslage ergeben können. Hierbei erfolgte eine Betrachtung und Einschätzung hinsichtlich Laufzeit und Aktualität der Produktionsaufträge. Hierauf aufbauend erfolgen auf auslaufende Serien Abschläge, die der späteren Verwertbarkeit gerecht werden. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonto gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und eingänge vermittelt. V. Prognosebericht Das erfolgreiche Geschäftsjahr 2023 sollte uns nicht allzu sehr in Euphorie verfallen lassen. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 bekommen wir von einigen unserer Kunden immer wieder zu hören, dass sie mit überfüllten Lägern zu kämpfen haben. Teilweise wurden sogar die Laufzeitenden von einigen Rahmenverträgen als Entgegenkommen von uns an unsere Kunden verlängert. Das übervorsichtige Handeln in den vergangenen zwei Jahren hat dazu geführt, dass der Markt teilweise gesättigt ist. Für solche Fälle muss es unsere Aufgabe sein, adäquates Ersatzgeschäft zu akquirieren. Darüber hinaus stehen auch wir vor dem Problem der überfüllten Läger. Durch Optimierung unserer Prozesse in der Materialwirtschaft, welche wir mit unserem modernen ERP-System umsetzen wollen, möchten wir dieser Tendenz entgegenwirken. Nichtsdestotrotz sind wir insbesondere bei unseren Automotive Kunden durch das weitaus frühzeitige Beschaffen von Material ein gewisses Risiko eingegangen, da hier der Wirkungsgrad der Zeitspanne für die kundenseitige Materialfreigabe ein deutlich niedrigerer ist. Auch das Thema Materialpreise bleibt weiterhin ein wichtiger Punkt. Die Erwartungshaltung unserer Kunden ist, dass sich die Preise wieder reguliert haben sollten und diese entsprechend positiv auf Ihre Produkte abgebildet werden sollten. Allerdings bildet dies nicht die Realität ab, zu mindestens nicht in dem Umfang, wie die Preise in den vergangenen zwei bis drei Jahren gestiegen sind. Zudem steigen auch die Personalkosten weiter an - der Mindestlohn ist Anfang 2024 von 12,00 EUR auf 12,41 EUR gestiegen und Anfang 2025 wird es einen weiteren Anstieg auf 12,82 EUR geben. Auch die Energiekosten sind tendenziell steigend. Gleiches gilt für allgemeine Kosten wie Dienst- und Beraterleistungen. Folglich ist es ein Trugschluss zu glauben, dass sich die Marktpreise generell erholen. Neben dem Thema Material stehen auch wir aufgrund des bundesweiten Fachkräftemangels weiterhin vor großen personellen Herausforderungen, um unsere, durch Fluktuation bzw. Regelaltersrente entstehenden personellen Planstellen qualitativ zu besetzen. Umso mehr liegt das Hauptaugenmerk der Geschäftsleitung auf der weiteren Entwicklung und Optimierung unseres ERP-Systems bzw. der weiteren angeschafften ergänzenden Systemsoftware im Bereich der Materialwirtschaft und Fertigung, um die Rahmenbedingungen für ein effizientes und aufwandsarmes Bewältigen der täglich anfallenden Geschäftsprozesse sicherzustellen. Hierzu zählt auch das Vorantreiben der Automationsprozesse in der Fertigung. Vor diesen Hintergründen geht unsere Geschäftsleitung von einer eher pessimistischen Haltung für das Geschäftsjahr 2024 aus. Es wird mit einem rückläufigen Umsatz gerechnet, der um 10-15 % unter dem Umsatz von 2023 liegen dürfte. Umso mehr müssen die Kosten in allen Bereichen sensibel behandelt werden, um weiterhin ein erfolgreiches Geschäftsergebnis zu erzielen. Im Ergebnis wird daher für das Geschäftsjahr 2024, korrespondierend zum erwarteten Umsatzrückgang, mit einem Ergebnis gerechnet, welches leicht unter dem des Jahres 2023 ausfallen sollte. Allerdings sei hier abschließend noch zu erwähnen, dass die weiteren Konsequenzen aus dem anhaltenden Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine schwer abzuschätzen sind. Auch weitere Gefahren durch geopolitische Konflikte zum Beispiel zwischen China und Taiwan und deren Auswirkungen können besorgniserregend werden.
Löhne, den 21. Dezember 2024 gez. Carsten Oleff, Geschäftsführer Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die OLHO tronic GmbH, Löhne Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der OLHO tronic GmbH, Löhne, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der OLHO tronic GmbH, Löhne, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bad Oeynhausen, 27. Dezember 2024 AUDITAS
GmbH
gez. Dipl.-Bw. Burkhard Osterwisch, Wirtschaftsprüfer gez. Dipl.-Kfm. Nils Weinberger, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 durch die Gesellschafterversammlung erfolgte am 15. Januar 2025. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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