Elanco Licensing GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
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Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Dr. Krieg seit 19.2.2010 | Prokura |
Stefan Dr. Heinke seit 19.2.2010 | Prokura |
Ralf-Rüdiger Dr. Jesse seit 19.2.2010 | Prokura |
Gerhart Dr. Marchand seit 19.2.2010 | Geschäftsführer |
Martin Dr. Quanz seit 19.2.2010 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bayer BioScience GmbHPotsdamJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Inhaltsverzeichnis Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007 Jahresabschluss
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Lagebericht der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2007Bayer BioScience GmbHA. Darstellung des Geschäftsverlaufes1. Geschäftsentwicklung Die Dienstleistungen der Bayer BioScience GmbH wurden 2007 ausschließlich für den Geschäftsbereich BioScience der Bayer CropScience Gruppe erbracht. Alle operativen Aktivitäten und innerbetrieblichen Maßnahmen sind in den Zielvorgaben des Geschäftsbereiches BioScience begründet. Die Aktivitäten der Gesellschaft führten im Jahr 2007 zu sehr zufrieden stellenden Resultaten. In allen operativen Funktionen wurden die Zielvorgaben erreicht. Insbesondere der Bereich Forschung und Entwicklung konnte in dem der Bayer BioScience GmbH angestammten Tätigkeitsbereich "Qualitätsverbesserung pflanzlicher Rohstoffe" hervorragende Leistungen vorweisen. Die Anzahl und der Umfang der weitgehend exklusiv bearbeiteten Projekte waren im Berichtsjahr auf vergleichbarem Niveau zum Vorjahr. Die Muttergesellschaft der Bayer BioScience GmbH hat 2007 entschieden, das Portfolio von Bayer BioScience GmbH auf die am höchsten bewerteten Kernkompetenzen zu konzentrieren, diese zu stärken und im Gegenzug verschiedene andere, aktuell weniger attraktive Entwicklungsaktivitäten im Bereich Nutrition und Biomaterials nicht fortzuführen. Der Bereich Nutrition wurde dazu fokussiert und neu ausgerichtet auf marktnahe, stark differenzierende Produkte mit hohem Wertschöpfungspotential. Nach interner Evaluierung wurden insbesondere drei Projekte mit Potential zu sehr hohen Umsatzrenditen identifiziert, deren Weiterentwicklung forciert wird. Im ehemaligen Geschäftsbereich BioMaterials wurde insbesondere ein Projekt auf dem Gebiet nachwachsender Energieträger aus verbesserten Pflanzen neu beschlossen und initiiert. Die Binnenorganisation wurde den veränderten Rahmenbedingungen gemäß angepasst. Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung hat ihren Schwerpunkt verstärkt auf Entwicklungsarbeiten verlagert. Ihre Struktur und ihre Aktivität wurden dabei insbesondere auf die marktnahe Projekte ausgerichtet. Die Gesellschaft hat in 2007 die administrativen Prozesse und internen Kontrollmechanismen entsprechend aktualisierter Konzernstandards bewertet und die relevanten Geschäftsprozesse in der Folge fortlaufend angepasst. Der Umsatz durch Dienstleistungen für das Mutterunternehmen wuchs in 2007 gegenüber dem Vorjahr Um ca. 15,7 Prozent auf T€ 10.433. 2. Finanzierung und Investitionen Die Bayer BioScience GmbH führt entsprechend den vertraglichen Verpflichtungen exklusiv für Bayer CropScience Forschungs- und Entwicklungsaufträge durch. Des Weiteren ist die Bayer BioScience GmbH insbesondere im Bereich Qualitätseigenschaften von Nutzpflanzen beratend für Bayer CropScience/BioScience tätig. Der Umfang der Aktivitäten der Bayer BioScience GmbH im Auftrag der Bayer CropScience wird jährlich im August für das folgende Geschäftsjahr im Rahmen eines "Operativen Plans" gemeinsam festgelegt. Gleichzeitig werden die durch die Umsetzung des Operativen Plans erwarteten Kosten geplant und von Bayer CropScience in ein entsprechendes Budget eingestellt. Im Verlauf des Geschäftsjahres wurden Investitionen inkl. geringwertiger Wirtschaftsgüter in Höhe von T€ 697 getätigt. Hierbei richtete sich der Investitionsfokus, wie im Vorjahr auch, besonders auf Anschaffungen im Bereich der Polymer-Analytik, zur Prozessierung pflanzlicher Rohstoffe. Weiterhin wurde das bestehende Informationsmanagement-System im Laborbereich ausgebaut und Ersatzinvestitionen und Anschaffungen im EDV-Bereich durchgeführt. 3. Personal Im Jahr 2007 lag die durchschnittliche Anzahl von Arbeitnehmern mit 83 leicht über dem Vorjahresniveau (Vorjahr 81). Einstellungen (3 hochqualifizierte Wissenschaftler) wurden zur gezielten Komplementierung der fachlichen Expertise in Kernbereichen der F&E-Strategie vorgenommen. Bei der Bayer BioScience GmbH waren am 31. Dezember 2007 insgesamt 84 Mitarbeiter beschäftigt, wovon 66 Mitarbeiter in einem Vollzeitarbeitsverhältnis und 18 Mitarbeiter in einem Teilzeitarbeitsverhältnis standen. Die Anzahl von Mitarbeitern zum Ende des Berichtsjahres liegt mit 84 über dem Vorjahresniveau (Vorjahr 79). Die Personalaufwendungen betrugen T€ 5.852 im Vergleich zu T€ 5.078 im Vorjahr. Auch im Jahr 2007 wurden die Entgelt- und Sozialbedingungen der Bayer BioScience GmbH weiter den Bedingungen des Mutterkonzerns Bayer angepasst. Entsprechend der Regelungen im Konzern wurden neue Bonusregelungen für die Mitarbeiter etabliert, welche unter anderem eine stärkere direkte Beteiligung am Konzernerfolg beinhaltet. Die Bayer BioScience GmbH hat seinen aktiven Mitarbeitern auch 2007 wieder das Bayer Mitarbeiteraktienprogramm angeboten. 4. Forschung und Entwicklung Die Bayer BioScience GmbH erfüllte in vollem Umfang die vertraglichen Verpflichtungen hinsichtlich der vereinbarten Dienstleistungen sowie im Rahmen der laufenden Forschungs- und Entwicklungskooperationen. Zum 31.12.2007 beschäftigte die Bayer BioScience GmbH im Bereich Forschung und Entwicklung 66 Mitarbeiter. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Bayer BioScience GmbH sind konform mit den nationalen Gesetzgebungen und Regularien wie z.B.: BetriebsSiV, GefStoffV, ArbschG, ArbStättV, StrlSchV, GenTG. Betriebstypische Umweltaspekte, wie z. B. "Biosafety", werden durch Risikobeurteilungen, Fortbildung der Mitarbeiter, regelmäßigen behördlichen Kontrollen und Unternehmensrichtlinien adressiert. B. Darstellung der Lage1. Vermögenslage
2. Finanzlage Es besteht zwischen der Bayer BioScience GmbH und der Bayer AG ein Cash-Management-Vertrag, nachdem die Bayer BioScience GmbH verpflichtet ist, täglich sein Kontokorrentkonto auf ein zentrales Verrechnungskonto zu übertragen. Die jeweiligen Endbestände werden mit dem am ersten Werktag festgestellten EURIBOR zuzüglich 0,25 % verzinst und dem Konto von Bayer BioScience GmbH gutgeschrieben bzw. belastet. 3. Ertragslage Die Ertragslage zeigt folgendes Bild:
Das neutrale Ergebnis beinhaltet im Wesentlichen periodenfremde Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung von T€ 401. Dem stehen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit T€ 143 gegenüberstehen. Die insgesamt wesentlich höheren Aufwendungen führen zu dem negativen neutralen Ergebnis. Das Ergebnis steuerlicher Maßnahmen betrifft die Auflösung der Sonderposten mit Rücklageanteil sowie den Verbrauch GA Mittel. Die Steuern betreffen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag mit T€ 114. Der Jahresüberschuss in Höhe von T€ 120 liegt mit T€ 497 unter dem Vorjahresniveau aufgrund von periodenfremden Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung von T€ 401. 4. Allgemeines Risikomanagement Die Steuerung von Chancen und Risiken ist keine eigenständige Aufgabe der Konzerngesellschaft Bayer BioScience GmbH, sondern vielmehr ein integraler Bestandteil des konzernweiten Systems der Unternehmensführung. Das Risikomanagementsystem ist in die Aufbau- und Ablauforganisation des Bayer-Konzerns eingebunden. Die Konzernrevision überwacht die Funktionsfähigkeit des internen Steuerungs- und Überwachungssystems sowie die Einhaltung organisatorischer Sicherungsmaßnahmen. Ob der Größe der Bayer BioScience GmbH ist es möglich, dass alle wesentlichen Funktionen direkt und regelmäßig an die Geschäftsführung berichten. Somit wird sichergestellt, dass die Geschäftsführung über alle möglichen Risiken zeitnah und umfassend informiert ist und, wenn nötig, entsprechende Maßnahmen zur Risikovermeidung oder -minimierung einleiten kann. Somit ist ein Management von Risiken entsprechend der gesetzlichen Vorgaben wie auch der Richtlinien des Bayer-Konzerns gewährleistet. Zurzeit sind keine bestandsgefährdenden Risiken bekannt. 5. Ausblick 2008 sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die grüne Biotechnologie gewinnt unverändert weltweit an Gewicht. Der Anteil von gentechnisch veränderten Pflanzen an der weltweiten landwirtschaftlichen Nutzfläche hat weiter zugenommen. Zugleich ist der Kreis der den Anbau zulassenden Staaten über den nordamerikanischen Raum hinausgewachsen. Diese Technologie setzt sich außerhalb Europas durch und hat inzwischen auch weniger entwickelte Länder erfasst. Zugleich zielt die Forschung der Bayer BioScience GmbH auf den Megatrend der Nahrungsqualität ab. Gerade in den westlichen Industriestaaten nimmt die Anzahl von übergewichtigen Menschen zu und die damit zusammenhängenden Krankheiten sind volkswirtschaftlich erheblich. Hier setzt Bayer BioScience GmbH an und entwickelt Nahrungsmittel-Zusätze und -Rohstoffe, welche Nahrungsmittel hinsichtlich ihrer gesundheitlichen Eigenschaften erheblich verbessern. Die Bayer BioScience GmbH besitzt eine einzigartige Expertise in diesen langfristig strategisch wichtig eingestuften Technologiesektoren. Die zurzeit laufenden F&E- und Geschäftsentwicklungsprojekte befinden sich teilweise in der Frühphase und haben noch Laufzeiten von mehreren Jahren. Einige Projekte sind weiter fortgeschritten. Ihre Markteinführung ist für die nächsten 3 Jahre geplant. Als innovatives Unternehmen in einer Hochtechnologie-Branche trägt die Bayer BioScience GmbH die branchentypischen Risiken: sehr signifikanten Gewinnerwartungen stehen hohe Projektkosten und im Vergleich zu anderen Industriezweigen relativ hohe Projekt-Realisierungsrisiken gegenüber. Die Bayer BioScience GmbH ist aktuell stark auf die Entwicklungsphase mehrerer Produkte fokussiert. Sie tritt dem zuvor genannten Risiko durch einen auf Grund technischer oder wirtschaftlicher Gegebenheiten notwendigen Projektabbruch mit einer geeignet ausgerichteten Portfoliostrategie entgegen. Die Geschäftsleitung erwartet für 2008 ein Jahr der Konzentrierung ihrer Aktivitäten. Die Gesellschaft wird ihre Forschung weiter fokussieren und die Entwicklung der marktnahen Projekte mit hohem eigenem Ressourceneinsatz und unter Kontrahierung spezifischer Services forcieren. Das Budget für 2008 ist entsprechend gegenüber dem Vorjahresetat um mehr als 10 % höher angesetzt. Einen Personalzuwachs wird es im Laufe dieses Geschäftsjahres voraussichtlich jedoch nicht geben. Die Geschäftsleitung rechnet damit, dass die Fokussierung und Neuaufstellung der Gesellschaft bis zum Jahresende abgeschlossen sein wird.
Potsdam, den 31.03.2008 Bayer BioScience GmbH Die Geschäftsführung Dr. Frank Schmidt Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007Bilanz zum 31. Dezember 2007Bayer BioScience GmbH, PotsdamAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007Bayer BioScience GmbH, Potsdam
Entwicklung des Anlagevermögens 2007Bayer BioScience GmbH, Potsdam
Anhang für das Geschäftsjahr 20071. Anwendungsbereich der Rechnungslegungsvorschriften des HGB für die GesellschaftBei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Es sind daher grundsätzlich die Rechnungslegungsvorschriften des HGB für eine "mittelgroße Kapitalgesellschaft" anzuwenden. Hinsichtlich der Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung und der Angaben im Anhang lehnt sich die Gesellschaft an die Vorschriften für eine "große Kapitalgesellschaft" an. 2. Allgemeine Grundsätze für die GliederungDie Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach den Vorschriften der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert. Die zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angegebenen Vorjahreswerte entsprechen in Betrag und Zuordnung den Wertansätzen des Vorjahres. 3. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Für im steuerlichen Sinne geringwertige Wirtschaftsgüter ist von der Bewertungsfreiheit gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht worden. Soweit auf Gegenstände des Anlagevermögens Investitionszuschüsse gewährt wurden, haben diese die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten gemindert. Der Ausweis erfolgt als Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen und wird entsprechend der Nutzungsdauer der Anlagegegenstände erfolgswirksam aufgelöst. Der im Anlagevermögen gebildete Festwert für Laborbedarf beträgt unverändert rund T€ 65. Die Gegenstände des Umlaufvermögens wurden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Das Vorratsvermögen wurde grundsätzlich zu Einkaufspreisen einzeln bewertet. Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungspreisminderungen wie Skonti wurden berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Zahlungen, die erst in den Folgejahren zu einem Aufwand führen, gebildet. Der Sonderposten mit Rücklageanteil setzt sich zusammen aus:
Der Sonderposten mit Rücklageanteil gemäß § 7 g Abs. 1 EStG wurde in den Vorjahren für indirekt verrechnete Sonderabschreibungen gebildet und anteilig aufgelöst. Die Erträge aus der Auflösung betrugen im Berichtsjahr T€ 12. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wird entsprechend der Nutzungsdauer der Anlagegegenstände erfolgswirksam aufgelöst. Im Berichtsjahr betragen die Erträge aus der Auflösung dieses Sonderpostens T€ 4. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Pensionsrückstellungen werden zum Teilwert gemäß § 6a EStG angesetzt, der versicherungsmathematisch unter Verwendung der Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck (2005 G) ermittelt worden ist. Die Handelsbilanzbewertungen wurden auf Basis des von der Bayer AG vorgegebenen Rechnungszinses von 6,0 % durchgeführt. Die Ergebnisübersichten des Gutachtens weisen für den handelsrechtlichen Ansatz den Wert bei sofortigem Übergang auf die neuen Richttafeln aus. Für den steuerlichen Wertausweis in 2007 ist der im Jahr 2005 aufgrund des Übergangs auf die Richttafeln 2005 G ermittelte Unterschiedsbetrag - ggf. gekürzt um Bestandsveränderungen und Fehlbetragsauflösungen -, bei einer unterstellten Verteilung auf drei Jahre, mit einem Drittel vom steuerlichen Sollwert auf Basis der Richttafeln 2005 G, da ein negativer Unterschiedsbetrag besteht - hinzu addiert worden (gemäß BMF-Schreiben IV B 2 - S 2176 -106/05 vom 16. Dezember 2005). Für den steuerlichen Wertansatz wurde daher die Verteilung des Unterschiedsbetrages auf das Übergangsjahr und die beiden folgenden Wirtschaftsjahre berücksichtigt. In 2007 wurden die Pensionsrückstellungen um einen Gesamtbetrag in Höhe von T€ 676 erhöht, in denen 401 T€ periodenfremde Aufwendungen enthalten sind. Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen passiviert worden. 4. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und VerlustrechnungAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens nach § 268 Abs. 2 HGB ist im Anlagenspiegel dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 3.001, im Vorjahr T€ 2.962) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 1.747, im Vorjahr T€ 1.242) sowie sonstige Forderungen (T€ 1.254, im Vorjahr T€ 1.720) enthalten. Es bestehen per 31.12.07 Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von 1.739 T€ (im Vorjahr 1.293 T€). Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden debitorische Kreditoren in Höhe von T€ 6 sowie Steuerüberzahlungen i.H. von T€ 209 ausgewiesen. Sonderpostenspiegel
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen (alle Werte in T€):
Verbindlichkeiten Wie auch im Vorjahr sind sämtliche Verbindlichkeiten innerhalb eines Jahres fällig und nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 30, im Vorjahr T€ 24) sind Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung. Es bestehen per 31.12.07 Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 8 T€ (Vorjahr T€ 0). Umsatzerlöse Sämtliche Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind die Auflösung und der Verbrauch von Sonderabschreibungen in Höhe von T€ 12 ausgewiesen. Die Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen werden entsprechend der Nutzungsdauer der Anlagengegenstände erfolgswirksam aufgelöst. Hieraus sind T€ 4 in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Des Weiteren sind in dem Posten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 143) sowie sonstige periodenfremde Erträge (T€ 16). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von insgesamt T€ 19 enthalten. Steuern Die Steuern betreffen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag und sonstige Steuern. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von T€ 56 und Gewerbesteuer für das Berichtsjahr in Höhe von T€ 58. Die sonstigen Steuern beinhalten die Kraftfahrzeugsteuer des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 1. Sonstiges Für die Gesellschaft ergeben sich aus abgeschlossenen beiderseits noch nicht erfüllten Verträgen sowie aus Bestellungen Verpflichtungen. Die Laufzeiten und die jährlichen Zahlungen aus diesen sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich aus nachstehender Tabelle:
5. GeschäftsführungIm Geschäftsjahr 2007 war Geschäftsführer Herr Dr. Frank Schmidt, Wissenschaftler, Potsdam. Von der Befreiungsregelung des §286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. 6. ArbeitnehmerIm Geschäftsjahr 2007 waren bei der Gesellschaft durchschnittlich 83 (im Vorjahr 81) Arbeitnehmer beschäftigt (ohne Auszubildende). 7. Mutterunternehmen und KonzernabschlussAlleinige Gesellschafterin ist die Bayer CropScience AG, Monheim am Rhein. Der Jahresabschluss der Bayer BioScience GmbH wird in den Konzernabschluss der Bayer AG Leverkusen einbezogen, der beim Handelsregister des Amtsgerichts Leverkusen hinterlegt wird.
Potsdam, den 31. März 2008 Dr. Frank Schmidt Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bayer BioScience GmbH, Potsdam, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, den 11. April 2008 PricewaterhouseCoopers
Gregory Hartman, Wirtschaftsprüfer ppa. Eva von Haebler, Wirtschaftsprüferin |
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