MERZ Schaltgeräte GMBH
Selbe AdresseHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Johannes Hartmann seit 7.10.2025 | Geschäftsführer |
Helmut Mag. Mayr seit 10.4.2024 | Prokura |
Alberto Dr. Maffucci seit 10.4.2024 | Prokura |
Markus Söldner seit 10.4.2024 | Prokura |
Joachim Pilzecker seit 10.4.2024 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
PC Electric Gesellschaft m.b.H. | 90.00% |
Ehrlich Beteiligungs- und Beratungs GmbH | 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MERZ GMBHGaildorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Die Geschäftstätigkeit der MERZ GMBH erstreckte sich im Berichtsjahr im Wesentlichen auf die Produktion und den Vertrieb von Mobilen Stromverteilern, Prüftafeln, Flughafentechnik und Toolboxen sowie kundenspezifischen Blechteilen. MERZ beliefert Industriekunden, Großbauunternehmen, den Baumaschinenhandel und den Elektrogroßhandel in insgesamt 20 Ländern. Die Exportquote liegt leicht über dem Vorjahr bei rd. 20 % des Umsatzes. A. Geschäftsverlauf A.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die MERZ GMBH agiert mit Ihrer Produktpalette in der stark umkämpften Baubranche sowie im sehr kostenintensiven Bereich der Blechbearbeitung. Ende 2021 glaubte man die Auswirkungen der Corona-Krise seien fast überstanden. Langsam begannen die Lieferketten wieder ineinander zu greifen und die Auftragsbücher füllten sich. Für 2022 wurde im Bereich Bauwirtschaft mit einem Wachstum von 1,5 % gerechnet. Allerdings hatte bei diesen Prognosen niemand damit gerechnet, dass Russland im Februar 2022 die Ukraine angreifen würde und Deutschland sowie zahlreiche andere Nationen verschiedene Sanktionen gegen den totalitären Staat verhängen würden. Diese sorgten für exorbitante Steigerungen der Energiekosten und trieben hiermit die Inflation und somit die Lebenshaltungskosten sowie die Baukosten in die Höhe. Die Folge, die Inflation in Deutschland erreichte Höchststände von bis zu 10,4 %, was in Folge zu Leitzinserhöhnungen der Europäischen Zentralbank führte und somit in Folge die Bauzinsen sprungartig auf das höchste Niveau in den letzten 15 Jahren anstiegen lies. Die Prognosen für 2023 sahen deswegen nicht so rosig aus. Es wurde mit einem Umsatz im Bauhauptgewerbe von knapp 155 Mrd. Euro gerechnet, was einem nominalen Rückgang von 2 % und bei der veranschlagten Preisentwicklung von 5,5 % einem realen Rückgang um 7 % entspricht. Die im Grunde intakte, aber durch die Baukosten ausgebremste Nachfrage nach Bauleistungen erhöhte in weiterer Folge den Wettbewerbsdruck auf die Unternehmen. Aktuell geht der Zentralverband Deutsches Baugewerbe davon aus, dass sich die Lage in 2024 stabilisieren wird und ab 2025 sich wieder ein moderates Wachstum einstellen sollte. A.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung Die MERZ GMBH hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatzrückgang in Höhe von 22,3 % gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Die zu Jahresbeginn ermittelten Planzahlen konnten im Jahresverlauf bei weitem nicht erreicht werden. Der Umsatzrückgang resultierte vor allem aus dem Bereich der "Mobilen Stromverteiler" mit einem Rückgang in Höhe von 38 %. Im Produktbereich der "Flughafentechnik" konnte ein Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr von 28 % erzielt werden. Umsatzverteilung:
A.3 Wareneinsatz Der Wareneinsatz sank im Berichtsjahr aufgrund von Verschiebungen im Produktmix hin zur Flughafentechnik sowie leicht rückläufigen Einstandspreisen, die wir nicht in gleichem Umfang an unsere Kunden weitergeben konnten. A.4 Investitionen, Finanzierung Die Investitionstätigkeit im Berichtsjahr beschränkte sich im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände (TEUR 61) auf die Fortführung der neuen ERP-Software sowie Ersatzinvestitionen. Bei den Sachanlagen wurden Erweiterungsinvestitionen in Grundstücke und Produktionsgebäude (TEUR 5.150) sowie Maschinen (TEUR 262) getätigt, welche hauptsächliche über ein langfristiges Darlehen finanziert wurden. Ersatzinvestitionen in Sachanlagen (TEUR 373) wurden durch den laufenden Cashflow getätigt. A.5 Personal Die Zahl der Mitarbeiter lag im Jahresdurchschnitt bei 180 Mitarbeitern. Die Entlohnung orientiert sich bei den gewerblichen Mitarbeitern und bei weiten Teilen im Angestelltenbereich an den Tarifregelungen der Metall- und Elektroindustrie; darüber hinaus bestehen in Einzelfällen abweichende einzelvertragliche Regelungen. B. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen dynamischer Verschuldungsgrad, Umsatzrendite und den Cash Flow heran. Den dynamischen Verschuldungsgrad berechnen wir anhand der Nettoverschuldung im Verhältnis zum Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, die Umsatzrendite mit dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) im Verhältnis zum Umsatz. Die Kennzahlen Umsatzrendite und Cashflow und die Umsatzrendite haben sich im Berichtsjahr negativ entwickelt. Der dynamische Verschuldungsgrad hat sich entsprechend verschlechtert. Trotz allem kann die wirtschaftliche Lage insgesamt als weiterhin stabil bezeichnet werden. C. Lage C.1 Ertragslage
Der Rohertrag fiel i. W. aufgrund des starken Umsatzrückganges um TEUR 4.611 auf TEUR 15.819. Der Personalaufwand erhöhte sich leicht aufgrund einer wachsenden Arbeitnehmerzahl, einzelvertraglich geregelten Lohn- und Gehaltsanstiegen und ausbezahlten Überstunden um TEUR 298. Das Betriebsergebnis verschlechterte sich um TEUR 3.752 auf TEUR -2.848. C.2 Vermögenslage
Die Bilanzsumme erhöhte sich um rd. 3,0 % (= TEUR 842) auf TEUR 29.251. Auf der Aktivseite erhöhte sich im Wesentlichen das Anlagevermögen um TEUR 4.383 hauptschlich in Folge des Zukaufes einer neuen Produktionsstädte. Die Vorräte sanken um TEUR 3.092 auf TEUR 9.654 aufgrund des Abbaus der Bestände an Rohstoffen, Halbfertig- und Fertigerzeugnissen. Des Weiteren reduzierten sich die Kundenforderungen aufgrund des Umsatzrückganges um TEUR 386 auf TEUR 4.083. Die Abnahme der flüssigen Mittel, sowie eine Zunahme des Rechnungsabgrenzungsposten runden die Berichtsperiode ab. Auf der Passivseite sank die Eigenkapitalquote aufgrund des Jahresergebnisses sowie der Aufnahme einer Langfristigen Finanzierung auf rd. 60 % der Bilanzsumme. Der Fremdkapitalanteil stieg dementsprechend auf 40 %. Das Anlagevermögen ist zum Bilanzstichtag zu 117 % (Vorjahr: 189 %) durch Eigenkapital gedeckt. Bei Einbeziehung der mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten (Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) beträgt die Deckung 163 % (Vorjahr: 217 %). C.3 Finanzlage Die Cashflows stellen sich wie folgt dar:
Der Finanzmittelfonds betrifft dabei neben den liquiden Mitteln die Inanspruchnahme kurzfristiger Kontokorrentkreditlinien. D. Voraussichtliche Entwicklung inkl. wesentlicher Chancen und Risiken Soweit der Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen enthält, besteht grundsätzlich Unsicherheit von Prognosen in Bezug auf die tatsächlichen Ereignisse. D.1 Chancen- und Risikobericht Durch eine weitere Intensivierung der Vertriebstätigkeiten seitens MERZ, sowie die neuen Produktfelder "Flughafentechnik" sowie im Bereich der "Verbindungs- und Verzweigungsgehäuse" (Produkte für die Industrie und Produkte für den Explosionsschutz) sind die Möglichkeiten sowohl beim Inlandsgeschäft als auch im Export weiterhin unverändert gut. Im Bereich der Elektrotechnik konnte im Berichtsjahr eine sich abschwächende, aber weiterhin stabile Umsatzentwicklung verzeichnet werden. Wir gehen im Jahr 2024 von einer weiteren dynamischen Umsatzentwicklung in diesem Produktfeld aus. Dieses wird vor allem durch gewonnene Neukunden, deren Potentiale noch nicht ausgeschöpft sind, anstehende Großbauprojekte sowie und durch verstärkten Vertrieb neu entwickelter Eigenprodukte, erreicht. Risiken könnten uns aufgrund des Krieges in der Ukraine sowie im schwelenden Konflikt zwischen China und Taiwan entstehen. Von der MERZ benötigte Produkte könnten aufgrund fehlender Rohstoffe komplett ausfallen bzw. die Beschaffungspreise, aufgrund eines weiteren Anstieges der Rohstoffpreise, zu einer Kostenbelastung führen die ggf. im Hinblick auf die Wettbewerbssituation nur teilweise weitergegeben werden könnten. Die Gesellschaft ist darüber hinaus Preisänderungsrisiken und Forderungsausfallrisiken ausgesetzt, welche aber als gering bis moderat eingeschätzt werden. Alle weiteren bekannten Risiken sind nach derzeitigem Kenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen bzw. Wertberichtigungen abgedeckt. Zusammengefasst kann gesagt werden, dass es keine konkreten Risiken gibt, welche den Bestand des Unternehmens gefährden oder seine Entwicklung wesentlich beeinträchtigen könnten. D.2 Prognosebericht Aufgrund der Markt Informationen seitens unserer Referenzkunden gehen wir bei der aktuellen Konjunkturlage im Geschäftsjahr 2024 von einem Umsatz aus, welcher sich im Bereich des Vorjahres bewegt. Unter Berücksichtigung aller Entwicklungen, insbesondere der geplanten Kosteneinsparungen, wird für 2024 wieder mit einem leicht positiven Jahresergebnis und einem positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit gerechnet. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit wird im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 aufgrund geringer Investitionen in materielle und immaterielle Wirtschaftsgüter abnehmen. Bei der Umsatzrendite erwarten wir einen moderaten Anstieg, des Weiteren gehen wir auch davon aus, dass sich der dynamische Verschuldungsgrad leicht verbessern wird.
Gaildorf, den 15. März 2024 gez. Martin Kopp, Geschäftsführer gez. Alberto Maffucci, Geschäftsführer gez. Timm Ungerer, Geschäftsführer Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der MERZ GMBH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem sog. Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). Die Gesellschaft unterliegt den Rechtsfolgen einer mittelgroßen Gesellschaft. II. Registerbericht Die MERZ GMBH hat ihren Sitz in 74405 Gaildorf, Kernerstraße 15 und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 570178 eingetragen. III. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung 1. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Immaterielle Vermögensgegenstände (Software) werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung auf die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer von 1 - 3 Jahren linear bewertet. 2. Sachanlagen Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. steuerlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungs-/Herstellungskosten der Gebäude werden zwischen 10 und 50 Jahren linear abgeschrieben. Außenanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen 10 und 20 Jahren linear bewertet. Die Abschreibungen auf bewegliche Sachanlagen werden planmäßig auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (zwischen 2 und 20 Jahren) linear vorgenommen. Die Zugänge an geringwertigen Anlagegütern mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, gleichzeitig wird ihr Ausscheiden unterstellt. 3. Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bewertet. 4. Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten, Erzeugnisse zu steuerlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bewertet, sofern nicht aufgrund von Preisminderungen, Ungängigkeit bzw. hoher Reichweiten oder im Hinblick auf eine verlustfreie Bewertung ein niedrigerer Wertansatz zum Bilanzstichtag geboten ist. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Bewertung erfolgt zum Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird für das latente Ausfall-, Zins- und Kostenrisiko eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % des Forderungsbestandes gebildet, soweit für die Forderungen eine Einzelwertberichtigung nicht erforderlich war. 6. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag ausgewiesen. 7. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Bei der Ermittlung der Rückstellung wird von einem Rententrend von 2,20 % ausgegangen. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtung beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 1,82 %, es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Ausschüttungssperre zwischen dem verwendeten 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes und dem 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes unterliegen EUR 873,00. 8. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen beinhalten ungewisse Verbindlichkeiten und mögliche Risiken in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags sowie Gewährleistungen ohne rechtliche Verpflichtungen in Höhe eines Pauschalsatzes des Umsatzes. Für die Altersteilzeitverpflichtungen bestehen Rückdeckungsversicherungen, welche an die jeweiligen Pensionsberechtigten verpfändet sind. Die Altersteilzeitverpflichtungen werden gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen verrechnet und der übersteigende Betrag saldiert ausgewiesen. Der beizulegende Zeitwert = Aktivwert einer Rückdeckungsversicherung entspricht dem Deckungskapital gemäß koordiniertem Ländererlass vom Februar / März 1963. Die Anschaffungskosten betragen EUR 231.086,04
9. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag bewertet. IV. Angaben zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses 1. Forderungen Es bestehen Forderungen in Höhe von EUR 15.021,86 (Vorjahr: EUR 6.792,42) gegen Gesellschafter. 2. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen mit EUR 29.454,33 (Vorjahr: EUR 0,00) gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von EUR 3.800.000,00 (Vorjahr: EUR 4.937.500,00) aus gewährten Darlehen und mit EUR 47.126,01 (Vorjahr: EUR 2.280,04) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 109.712,18 (Vorjahr: EUR 132.004,87) enthalten. 3. Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen resultieren ausschließlich aus verbundenen Unternehmen. 4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge resultieren mit EUR 46.729,49 (Vorjahr: EUR 7.218,04) aus verbundenen Unternehmen. Des Weiteren sind Zinsen und ähnliche Erträge, die die Aufzinsung der Altersteilzeit- und der Pensionsverpflichtung betreffen in Höhe von EUR 202,87 (Vorjahr: EUR 0,00) enthalten. 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen resultieren mit EUR 205.749,00 (Vorjahr: EUR 66.632,00) aus verbundenen Unternehmen. Des Weiteren sind Zinsen und ähnlichen Aufwendungen, die die Aufzinsung der Altersteilzeit- und der Pensionsverpflichtung betreffen in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.300,92) enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Mit der Patronatserklärung vom 07.05.2013 hat die Merz GmbH die Verpflichtung übernommen ihre Tochtergesellschaft, die Moser Systemelektrik GmbH, Gaildorf, finanziell so auszustatten, dass diese stets in der Lage ist, ihren gegenwärtigen und künftigen Verpflichtungen gegenüber einem Gläubiger fristgemäß nachzukommen. Zum Bilanzstichtag valutieren diese Verpflichtungen auf TEUR 0. Die Merz GmbH geht aufgrund der laufenden Überwachung im Rahmen des Beteiligungscontrollings sowie der Kapitalausstattung der Tochtergesellschaft davon aus, dass das Tochterunternehmen ihre finanziellen Verpflichtungen vollständig nachkommen kann das Risiko der Inanspruchnahme wird deshalb als gering erachtet. Zum Abschlussstichtag bestehen zudem Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 11 die im Folgejahr fällig werden. 2. Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung sind die Herren: Martin Kopp, Kaufmann - einzelvertretungsberechtigt. Timm Ungerer, Techniker - einzelvertretungsberechtigt. Dr. Alberto Maffucci, Kaufmann - einzelvertretungsberechtigt. 3. Beschäftigte Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2023 (Vorjahr) waren beschäftigt:
4. Angaben zu Beteiligungen
5. Angaben gem. § 285 Nr. 14 HGB Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und für den kleinsten Kreis der Konzernunternehmen aufstellt: MUSSO Beteiligungs- und Finanzberatungsgesellschaft mbH, Wels (Österreich) Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt beim Landgericht Wels (Österreich) sowie im elektronischen Bundesanzeiger. VI. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresverlust in Höhe von EUR 2.440.922,32 mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen.
Gaildorf, den 15. März 2024 gez. Martin Kopp, Geschäftsführer gez. Timm Ungerer, Geschäftsführer gez. Alberto Maffucci, Geschäftsführer Geschäftsführung
In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MERZ GMBH, Gaildorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresschluss der MERZ GMBH, Gaildorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MERZ GMBH, Gaildorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hagen 15. März 2024 NAUST
HUNECKE und Partner GmbH
gez. Michael Orban, Wirtschaftsprüfer Datum der Feststellung: 13. Mai 2024 |
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