Thomas Hagedorn Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Emde seit 7.2.2024 | Geschäftsführer |
Axel, Dipl.-Ing. Köster seit 9.1.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 85.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
C.H. Holding GmbHEigenbeteiligung | 15.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Thomas Hagedorn Holding GmbHGüterslohKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernabschluss: Konzernbilanz (1/3)AKTIVA
Konzernabschluss: Konzern GuV
Konzernabschluss: Konzern Kapitalflussrechnung (1/2)
Konzernabschluss: Konzern-Eigenkapital-Spiegel
KonzernanhangAllgemeinesDer vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Konzerngewinn und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Identifikation des Mutterunternehmens laut Registergericht: Firmenname laut Registergericht Thomas Hagedorn Holding GmbH Firmensitz laut Registergericht Gütersloh Registereintrag Handelsregister Registergericht Gütersloh Register-Nr. HRB 9530 Konsolidierungskreis und StichtagIn den Konzernabschluss sind neben dem Mutterunternehmen alle direkt und indirekt gehaltenen Tochterunternehmen einbezogen, sofern nicht besondere Ausschlussgründe vorliegen. Tochterunternehmen, bei denen die Thomas Hagedorn Holding GmbH einen beherrschenden Einfluss auf die Finanz- und Geschäftspolitik ausübt, werden nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen. Gemeinschaftsunternehmen, die durch ein in den Konzernabschluss einbezogenes Mutter- oder Tochterunternehmen gemeinsam mit einem oder mehreren nicht in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen geführt werden, werden entsprechend den Anteilen am Kapital einbezogen, die dem Mutterunternehmen gehören. □er Konzernabschluss umfasst die folgenden Tochterunternehmen und Gemeinschaftsunternehmen:
1) Für diese Gesellschaften wird die
Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB B über
die Prüfung und Offenlegung von Kapitalgesellschaften
in Anspruch genommen.
Die Thomas Hagedorn Holding GmbH hat als Mutterunternehmen des Thomas Hagedorn Holding GmbH-Konzerns am 01.01.2022 eine 100%ige Beteiligung an der Wasel GmbH vollständig übernommen. Seit dem Erwerbszeitpunkt wird die Gesellschaft durch Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der Thomas Hagedorn Holding GmbH einbezogen. In den Konzernanhang des Geschäftsjahrs 2022 nimmt die Thomas Hagedorn Holding GmbH folgende Erläuterungen auf: Durch den Kauf der Wasel GmbH hat sich die Zusammensetzung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr erheblich geändert. Eine Beeinflussung der Vermögenslage resultiert insbesondere aus dem im Konzernabschluss enthaltenen Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 119.353. In der Finanzlage führt die Akquisition zu einem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 22.286. Im Zugangszeitpunkt der Wasel GmbH wurden folgende wesentlichen Vermögensgegenstände und Schulden erworben (Angabe der Zeitwerte im Erwerbszeitpunkt):
Die Aufwendungen und Erträge der Wasel GmbH wurden im Geschäftsjahr des Konzernabschlusses für zwölf Monate berücksichtigt. Ohne die Einbeziehung der Wasel GmbH würde sich der Konzernumsatz im Geschäftsjahr auf TEUR 310.693 belaufen. Unter Berücksichtigung von um den um Wasel GmbH korrigiertem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.591 hätte sich ein Konzernergebnis von TEUR 16.826 ergeben. Folgende Gesellschaften werden, in Ausübung des Wahlrechts nach § 296 Abs. 2 HGB, nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie einzeln als auch zusammen für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind.
1) Gesellschaft wurde zum 01.01.2022
entkonsolidiert.
Der Konzernabschluss wird auf den Abschlussstichtag der Thomas Hagedorn Holding GmbH zum 31. Dezember 2022 aufgestellt. Abschlussstichtag der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2022. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Hagedorn Holding GmbH einbezogenen Unternehmen wurden im Wesentlichen nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Lediglich in Fällen von untergeordneter Bedeutung wurde auf eine Vereinheitlichung verzichtet. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über 3 bis 5 Jahre planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibung erfolgt nach der linearen Methode über die wirtschaftliche Nutzungsdauer des Vermögenswerts. Die voraussichtlichen Nutzungsdauern belaufen sich bei Gebäuden auf 20 bis 50 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen auf 5 bis 15 Jahre und bei anderen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung auf 3 bis 13 Jahre. Ab dem Geschäftsjahr 2020 werden geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Einzelanschaffungs- bzw. Herstellungskosten EUR 800,00 nicht übersteigen im Wirtschaftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen. Bis zum 31. Dezember 2019 wurden geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Einzelanschaffungs- bzw. Herstellungskosten zwischen EUR 150,01 und EUR 1.000,00 liegen, auf Sammelkonten erfasst und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Werten zum Abschlussstichtag angesetzt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse/Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten, höchstens jedoch zu ihren voraussichtlichen Veräußerungskosten abzüglich noch anfallender Kosten. In die Herstellungskosten werden die Materialeinzelkosten, die Fertigungseinzelkosten ebenso wie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, der Wertverzehr des Anlagevermögens und der Kosten der allgemeinen Verwaltung eingerechnet. Zinsen für Fremdkapital werden anteilig berücksichtigt, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung des Vermögensgegenstandes entfallen. Vertriebskosten werden nicht einbezogen. Von dem Wahlrecht gemäß § 268 Absatz 5 Satz 2 HGB, die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen von den Vorräten offen abzusetzen, sofern sie auf bilanzierte Vorräte entfallen, wird Gebrauch gemacht. Sofern die erhaltenen Anzahlungen die bilanzierten Vorräte übersteigen, wird der übersteigende Betrag passiviert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigen beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Kassenbestand und Bankguthaben werden zu Nominalwerten angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Pensionsrückstellungen wurden nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 2,30 % p.a. auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ohne Gehaltssteigerungen ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Eventuell zu berücksichtigende Preis- und Kostensteigerungen werden, soweit relevant, berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Der Abzinsungssatz wird von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe einer Rechtsverordnung ermittelt und monatlich bekannt gegeben. Die Steuerrückstellungen beinhalten alle noch nicht veranlagten Steuern. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB i. V. m. § 298 Absatz 1 HGB aktive latente Steuern zu bilden wird Gebrauch gemacht. Hierbei werden steuerliche Verlustvorträge in Höhe, der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt. Weiter werden aktive und passive latente Steuern auf konsolidierungsbedingte Differenzen gemäß § 306 Satz 1 HGB gebildet. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein Steuersatz von 30,2 % (15,8% Körperschaftsteuer und 14,4% Gewerbesteuer) zugrunde. KonsolidierungsgrundsätzeDie Konsolidierung der Abschlüsse des Konzernkreises erfolgt in Anwendung der Erwerbsmethode gemäß § 300 HGB. Die Kapitalkonsolidierung ist nach § 301 Absatz 1 HGB nach der Neubewertungsmethode durchgeführt worden. Dabei wurden die dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des neubewerteten Eigenkapitals der einbezogenen Unternehmen verrechnet. Die Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert zum Erstkonsolidierungszeitpunkt bewertet, unabhängig von eventuell bestehenden nicht beherrschenden Gesellschaftern. Tochterunternehmen werden grundsätzlich von dem Zeitpunkt an voll konsolidiert, zu dem der Konzern die Möglichkeit eines beherrschenden Einflusses erlangt. Im Geschäftsjahr 2022 hat sich der Konsolidierungskreis um fünf neugegründete Tochterunternehmen und zwei neugegründete Gemeinschaftsunternehmen erweitert. Des Weiteren hat sich der Konsolidierungskreis um zwei zugekaufte Gesellschaften vergrößert. Zudem wird die Winz Baggerarbeiten GmbH nach einer Anteilsaufstockung im Geschäftsjahr 2022 vollkonsolidiert. Ein bei der Verrechnung entstehender aktivischer Unterschiedsbetrag wird ab dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung in der Konzernbilanz als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und ab dem Zugangsjahr planmäßig auf zehn Geschäftsjahre verteilt, in denen er voraussichtlich genutzt wird. Der nach Verrechnung der Anteile mit dem anteiligen neubewerteten Eigenkapital verbleibende negative Unterschiedsbetrag wird unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Die Anteile fremder Gesellschafter am Eigenkapital der Konzerngesellschaften werden im Eigenkapital gesondert ausgewiesen. Konzerninterne Ausleihungen, Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet. Die hierbei entstandenen Aufrechnungsdifferenzen wurden erfolgswirksam eliminiert. Gewinne und Verluste aus den konzerninternen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen wurden ebenso eliminiert, wie Beteiligungserträge der einbezogenen Unternehmen. Konzerninterne Umsatzerlöse wie auch andere konzerninterne Erträge wurden mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. Die Abstockung von Anteilen an Tochterunternehmen ohne Statuswechsel wird als Veräußerungsvorgang abgebildet. Angaben und Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Konzernanlagespiegel dargestellt. Der Geschäfts- oder Firmenwert ist auf Anteilserwerbe von Tochterunternehmen zurückzuführen. Die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts erfolgt planmäßig über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 68,0 Mio. (2021 : EUR 63,9 Mio.) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit von einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 3,2 Mio. (2021 : EUR 6,1 Mio.) enthalten. Konzerneigenkapital Mit Eintragung im Handelsregister am 29. November 2022 wurde das Stammkapital der Thomas Hagedorn Holding GmbH durch die Ausgabe eines neuen Geschäftsanteils von EUR 10,0 Mio. um EUR 1,1 Mio. auf EUR 11,1 Mio. erhöht. Der neue Geschäftsanteil wurde zum Nennwert ausgegeben, die Übernahme des neuen Geschäftsanteils durch die C.H. Holding GmbH erfolgte durch Erbringung einer Sacheinlage. Die Sacheinlage besteht aus einer abgetretenen Kaufpreisforderung aus einem Anteilsverkauf. Mit der Handelsregistereintragung am 5. Dezember 2022 wurde das Stammkapital um weitere EUR 0,7 Mio. auf EUR 11,8 Mio. erhöht. Der neue Geschäftsanteil wurde zum Nennwert ausgegeben und als Bareinlage durch die C.H. Holding GmbH eingebracht. Der Wert der Einlagen übersteigt die Nennwerte der neuen Geschäftsanteile, die übersteigende Beträge in Höhe von EUR 31,0 Mio. wurde in die freien Kapitalrücklagen gebucht. Konzernbilanzgewinn Die Bilanz wird unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Der Konzernbilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:
Passivischer Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Der passive Unterschiedsbetrag resultiert aus der Kapitalkonsolidierung zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Konzernunternehmen in den Konzernabschluss. Er ist im Wesentlichen auf aufgedeckte stille Reserven bei den Konzernunternehmen zurückzuführen. Der passive Unterschiedsbetrag ist weder auf eine zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung erwartete ungünstige Entwicklung der künftigen Ertragslage der Konzernunternehmen noch auf zu diesem Zeitpunkt erwartete Aufwendungen zurückzuführen. Der passive Unterschiedsbetrag wird ertragswirksam aufgelöst, soweit am Abschlussstichtag feststeht, dass er einem realisierten Gewinn entspricht, weil z.B. das Konzernunternehmen eine nachhaltig gute Ertragslage aufweist oder erhebliche Gewinnthesaurierungen (z.B. in Form von Gewinnrücklagen oder Gewinnvortrag) vorgenommen hat. Bei dem im Geschäftsjahr zugegangenen Unterschiedsbetrag handelt es sich um einen Unterschiedsbetrag mit Eigenkapitalcharakter. Der passive Unterschiedsbetrag hat sich im Geschäftsjahr 2022 wie folgt entwickelt:
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen ausstehende Nacharbeiten (EUR 28,8 Mio.), Personalrückstellungen (EUR 8,0 Mio.), Entsorgungsverpflichtungen (EUR 3,7 Mio.), ausstehende Rechnungen (EUR 3,7 Mio.) sowie Gewährleistungsverpflichtungen (EUR 0,8 Mio.). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 5,9 Mio. (2021: EUR 0) enthalten. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich um Ansprüche aus Gewinnausschüttungen mit einer Fristigkeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Finanzdienstleistungsinstituten sind in Höhe von EUR 218 Mio. durch Grundschulden, Grundpfandrechte, Globalzessionen, Kontenverpfändung und Sicherungsübereignung von Anlage- und Umlaufvermögen gesichert. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen TEUR 2.723 (2021: TEUR 820) auf Verbindlichkeiten ausSteuern und TEUR 98 (2021 : TEUR 111) auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Passive latente Steuern Latente Steuern ergeben sich im Wesentlichen aus der Aufdeckung stiller Reserven im Rahmen der Erstkonsolidierung, der Zwischengewinneliminierung und den Verlustvorträgen. Die passiven latenten Steuern setzen sich zum Abschlussstichtag wie folgt zusammen:
Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag hat die Unternehmensgruppe Avalkredite bei Banken und Versicherungen von insgesamt TEUR 63.215 in Anspruch genommen. Die Bürgschaften waren überwiegend für Gewährleistungsverpflichtungen. Im Rahmen der Ausgabe der neuen Geschäftsanteile wurde ein Gesellschaftsteil als Bareinlage von der C.H. Holding GmbH eingebracht. Dafür hat die Gesellschafterin ein entsprechendes Darlehen bei der Sparkasse Herford aufgenommen. Die Thomas Hagedorn Holding GmbH hat sich gegenüber der Sparkasse Herford verpflichtet die ordnungsmäßigen und fristgerechten Kapital- und Zinszahlungen der C.H. Holding GmbH sicherzustellen. Die Sicherung erfolgt unentgeltlich. Die von der Sparkasse bereitgestellten Finanzierungsmittel betragen TEUR 10.450. Die Thomas Hagedorn Stiftung hat bei der Santander Bank ein Darlehen in Höhe von TEUR 10.000. Die Thomas Hagedorn Holding haftet unentgeltlich und gesamtschuldnerisch für das Darlehen der Thomas Hagedorn Stiftung, welches zum 30.11.2024 fällig ist. Dem Land Niedersachsen wurde gemäß § 5 Abs. 3 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes im Geschäftsjahr 2021 eine Konzernbürgschaft in Höhe von TEUR 1.500 für die Inbetriebnahme der Hannoveraner Wertstoffzentrum GmbH ausgestellt. Diese ist obligatorisch fürdie Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb einer Abfallentsorgungsanlage. Im Zuge eines Anteilsverkaufs von der Hagedorn Revital GmbH stellte die Thomas Hagedorn Holding eine Konzernbürgschaft in Höhe von TEUR 735 zugunsten der Käuferin aus. Dabei handelt es sich um eine Rückzahlungsbürgschaft für eine Teilpreiszahlung der Käuferin. Zugunsten des Gesellschafters und Geschäftsführers Herrn Thomas Hagedorn wurden die sonstigen Wertpapiere mit einem Betrag von TEUR 5.964 (2021 : TEUR 4.769) zur Sicherheit für ein privates Darlehen abgetreten. Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den Haftungsverhältnissen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverpflichtungen im Gesamtbetrag von TEUR 39.411 (2021: TEUR 46.884). Die Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen umfassen die bis zur Möglichkeit der erstmaligen Kündigung voraussichtlich noch anfallenden Beträge. Darüber hinaus sind keine weiteren für die Beurteilung der Finanzlage bedeutsamen Verpflichtungen zu vermerken. ErläuterungenUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Konzerns werden ausschließlich in Deutschland erwirtschaftet. Nach Sparten teilen sich die Umsatzerlöse wie folgt auf:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 3.045 (2021 : TEUR 4.119) sowie außerordentliche Erträge in Höhe von TEUR 1.075 (2021: TEUR 971) enthalten. Die periodenfremden Erträge resultieren im Wesentlichen aus Anlagenabgängen. Die außerordentlichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus Versicherungsentschädigungen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind TEUR 3.899 Erträge (2021 : TEUR 137 Aufwendungen) aus latenten Steuern enthalten. Konzernjahresergebnis Vom Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 18.417 entfallen TEUR 147 auf nicht beherrschende Gesellschafter. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung Gemäß Kapitalflussrechnung beträgt der Finanzmittelfonds zum Ende der Periode TEUR 11.879 (2021: TEUR 27.702) und besteht ausschließlich aus Kassenbestand (TEUR 40, 2021 : TEUR 21) und Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 11.843, 2021: TEUR 27.692) abzüglich Giroverbindlichkeiten (TEUR 6, 2021: TEUR 11). Der Finanzmittelfonds unterliegt keinen Verfügungsbeschränkungen. Sonstige AngabenMitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Konzern beschäftigten Mitarbeiter. In den konsolidierten Tochterunternehmen beschäftigte Mitarbeiter:
In den Gemeinschaftsunternehmen werden keine eigenen Mitarbeiter beschäftigt. Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2022 beträgt TEUR 470 und gliedert sich in TEUR 145 für Abschlussprüfungsleistungen, TEUR 0 für Steuerberatungsleistungen sowie TEUR 325 für sonstige Leistungen. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer/Gesellschafter vergebenen Krediten wird berichtet: Kreditentwicklung Thomas Hagedorn Gesellschafter-Geschäftsführer
Kreditkonditionen Thomas Hagedorn Zinssatz: 2 %, Laufzeit: unbefristet, Sicherheiten: keine Kreditkonditionen Barbara Hagedorn Geschäftsführerin
Kreditkonditionen Barbara Hagedorn Zinssatz: 1,75 %, Restlaufzeit: 23 Jahre, Sicherheiten: keine Kreditentwicklung C.H. Holding GmbH Gesellschafter
Zinssatz: 0,5 %, Laufzeit: unbefristet, Sicherheiten: keine Geschäftsführung Geschäftsführer der Thomas Hagedorn Holding GmbH ist:
Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wurden gemäß § 286 (4) HGB keine Angaben zu den Geschäftsführerbezügen gemacht. Nachtragsberichterstattung Im Februar 2023 übernahm die Thomas Hagedorn Holding GmbH die Maaßen Erdbewegungen - Transporte GmbH, Kerpen, (nachfolgend kurz als "Maaßen" bezeichnet) und kombiniert die Geschäfte beider Unternehmen. Durch den Zusammenschluss stärkt die Hagedorn-Gruppe ihre Position im Rheinland. Das Dienstleistungsangebot von Maaßen umfasst die Übernahme und Durchführung von Erdbewegungsarbeiten aller Art sowie Transporte im Güternahverkehr. Aufgrund des frühen Stadiums der vorläufigen Kaufpreisallokation können derzeit noch keine Aussagen über die Aufdeckung möglicher stiller Reserven oder Lasten getroffen werden.
Gütersloh, 3. Mai 2023 Barbara Hagedorn Thomas Hagedorn KonzernlageberichtGrundlagen des KonzernsDie Hagedorn Unternehmensgruppe ist ein Rundum-Dienstleister der Baubranche mit operativen Standorten in Gütersloh, Köln, Bergheim, Hannover, Berlin und Bielefeld. Der Name Hagedorn steht für hohe Kompetenz, Qualität, Sicherheit und Sorgfalt. Als Fullservice-Dienstleister übernimmt die Hagedorn Unternehmensgruppe deutschlandweit die gesamte Bandbreite von Abbruch, Altlastensanierung, Entsorgung und Stoffstrommanagement bis hin zu Tiefbau und der Erstellung von industriellen Außenanlagen sowie Revitalisierung und der Entwicklung von neuen Nutzungskonzepten. Mit der Akquisition der Wasel GmbH und u+i interact GmbH kamen noch die Bereiche Schwerlastlogistik und Turmdrehkrane sowie Digitalisierung hinzu. Moderner Abbruch ist heute ein technologisch anspruchsvoller Rückbauprozess, der professionelle Planung und Umsetzung erfordert. Hagedorn entwickelt situationsgerechte Sanierungs-, Abbruch- und Entsorgungskonzepte und setzt diese systematisch um: sicher, termingerecht, umsichtig. Ob baufällige Häuser, alte Windkrafträder, brachliegende Industrieanlagen und Kamine oder marode Straßen: Ausgediente Bauwerke aller Art und jeder Größe werden von uns fachgerecht und in kürzester Zeit rückgebaut, um die Grundstücke für eine neue Verwendung schnell wieder verfügbar zu machen. Ein besonderes Augenmerk legen unsere Experten auf die oftmals im Vorfeld auszuführende Bauschadstoffsanierung. Altlasten sind Ablagerungen von Schadstoffen im Boden, im Wasser oder in der Luft, die für Mensch und Umwelt gefährlich sind oder werden können. Die Sanierung kontaminierter Flächen ist daher eine Aufgabe für Spezialisten. Effizienz, Sicherheit und Qualität stehen bei der Schadstoffsanierung für Hagedorn an erster Stelle. Damit kontaminierte Bereiche keinen Schaden anrichten, erkunden Hagedorn- Experten diese Altlasten, erarbeiten Sanierungs- und Entsorgungskonzepte und setzen sie um. So von uns aufbereitet, stehen Flächen oder Grundstücke für eine Neuverwendung wieder zur Verfügung.
Unsere Kernkompetenzen im Tiefbau reichen von Erd- und Kanalbau über umfassende Tiefbauarbeiten und industriellen Straßenbau bis hin zur Herstellung kompletter Außenanlagen. Mit GPS-gesteuerten Baggern, Raupen und Gradern erstellen wir digital hinterlegte Geländemodelle in höchster Präzision. Dadurch entfallen auf den Baustellen aufwändige Vermessungs- und Absteckungsarbeiten. Maßnahmen zur Bodenertüchtigung sowie das komplette Behörden- und Gutachtermanagement gehören ebenfalls zu unserem Tagesgeschäft. Es gibt viele Fragen, Anforderungen und Vorschriften bei der sachgerechten Entsorgung von Abfällen. Nur besonders qualifizierte Betriebe können daher Entsorgungsfachbetrieb werden. Das Gütersloher Wertstoffzentrum (GWG) und das Hannoveraner Wertstoffzentrum (HWG) sind welche von ihnen, die die entsprechende Fachkunde, Organisation und Ausstattung aufweist. Ganz gleich ob gefährliche Abfälle, vermischte Materialien oder große Mengen an Baureststoffen. Durch unsere Analysen der spezifischen Abfallmengen können wir einen Großteil des Abfalls der Wiederverwertung zurückführen. Die beiden Gesellschaften erstellen für eine Vielzahl von Bauvorhaben projektspezifische und kostenoptimierte Entsorgungskonzepte, wobei sie auch das Potential partnerschaftlich verbundener Unternehmen nutzen. Komplettlösungen gemäß des Grundsatzes »Alles aus einer Hand« sind daher mit geringerem Aufwand zu erreichen. Das GWG und das HWG als Unternehmen der Hagedorn Unternehmensgruppe haben Zugriff auf ein hohes Massenaufkommen aus den Bereichen Abbruch und Rückbau von Gewerbe- und Industriebauten, Altlastensanierungen und Flächenrecycling sowie Tiefbau und Erschließungen. Und das deutschlandweit. Diese Massen werden zielgerichtet im Rahmen eines Stoffstrommanagements verwertet. Dabei stehen uns neben den Standorten in Gütersloh und Hannover ebenfalls weitere Kontingente in Anlagen und auf Deponien sorgfältig ausgewählter und leistungsstarker Partner zur Verfügung. Der Geschäftsbereich Schwerlastlogistik umfasst das Heben und Bewegen von Lasten mit Mobil-, Gittermast- und Raupenkranen, den Schwerlasttransport und die Montage. Diese Leistungen werden u.a. im Industriebau, von der Petrochemie, im Energie- und Kraftwerksbau, im Windkraftsektor, im Hochbau sowie für Reparaturen, Anlagenrevisionen, Instandhaltungen oder Erweiterungen von produzierenden Unternehmen nachgefragt. Ferner werden von dieser Unternehmenssparte ebenso die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung und die Erbringung von Komplettgewerken erbracht. Dem Geschäftsbereich Turmdrehkrane sind die Kranvermietung, das Servicegeschäft inklusive Ersatzteilversorgung und der Handel mit neuen und gebrauchten Kranen zuzuordnen. Da für den Aufbau eines Turmdrehkrans in der Regel Mobilkrane, Transportfahrzeuge, Montageleistungen sowie für die Dauer der Vermietung Servicedienstleistungen erforderlich sind, zeigt sich hier ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal der Gesellschaft als Liebherr Werkshändler für Turmdrehkrane. Mit unserer, durch die Akquisition der u+i interact GmbH, neu aufgebauten Sparte Digitalisierung verfolgen wir die erfolgreiche Digitalisierung von Branchenthemen und Geschäftsmodellen. Diese werden erforscht, technologisch vorbereitet und direkt in Kundenprojekte integriert. So schafft Hagedorn transparente digitale Strukturen, Produkte und Services. Ein Vorreiter, der Einstiegshürden gänzlich abreißt und effiziente Standards für alle aufbaut. Neues Bauland zu schaffen gehört zu den großen Herausforderungen, vor denen die Immobilienbranche gegenwärtig steht. Industrie- und Logistikbranche benötigen zunehmend ausreichende Flächen. Gleichzeitig vermeiden Städte und Gemeinden aus ökologischen Gründen Neuversiegelungen, wodurch Neuausweisungen von Flächen nahezu ausgeschlossen sind. Revitalisierung stellt einen Ausweg aus diesem Dilemma dar. Ausgediente Bestandsflächen, die sogenannten Brownfields, bieten eine adäquate Lösung. Diese Brownfields zu identifizieren, ihr Potenzial zu erkennen, sie zu revitalisieren und baureif zu machen, ist die Kernkompetenz der Revitalisierungssparte. Eigentümer, Investoren, Logistiker und Projektentwickler - sie alle betrachten Konversionsflächen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Da wir in der Lage sind, die Bedürfnisse jeglicher Zielgruppen miteinzubeziehen, entwickeln wir sinnvolle Nutzungskonzepte. Dabei arbeiten wir partnerschaftlich mit Projektentwicklern zusammen. Wir analysieren Lage, Konkurrenzsituation, Marktverhältnisse und städtebauliche Rahmenbedingungen der stillgelegten Standorte und stellen mithilfe von Rentabilitätsberechnungen die Investorentauglichkeit sicher. So entstehen an Top-Standorten in Deutschland Flächen, die Investoren durch ihre vielseitigen Nachnutzungsmöglichkeiten ansprechen. Die Hagedorn Unternehmensgruppe ist im ganzen Bundesgebiet tätig. Einige Gesellschaften der Unternehmensgruppe sind zertifiziert nach SCC** (Arbeitssicherheit) und Entsorgungsfachbetrieb gemäß § 56 KrWG sowie RAL Gütezeichen Abbrucharbeiten (RAL GZ 509) in den Beurteilungsgruppen HA3, AB und AK. Zu unseren Kunden gehören sowohl öffentliche Auftraggeber als auch namhafte Firmen aus der Privatwirtschaft. Zur Steuerung des Konzerns dienen die Gesamtleistung (Umsatz, andere aktivierte Eigenleistungen, Bestandsveränderung, sonstige betriebliche Erträge) sowie das EBIT (Jahresergebnis vor Steuern und Zinsen) als finanzielle Leistungsindikatoren. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Trotz schwieriger Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt behaupten. Das reale BIP wuchs im Jahr 2022 um 1,8% nach 2,6% im Vorjahr. Zwar lasteten die hohe Inflation und Unsicherheit mit Blick auf den Ukraine-Krieg auf der Wirtschaft, die Lage an den Energiemärkten konnte sich aber im Vergleich zum Sommer merklich entspannen. Überdies ließen die Lieferengpässe in Industrie und Bau nach. "Damit übertraf es wieder leicht den Vorpandemie-Stand", schreibt die Bundesbank. Die wirtschaftliche Erholung sei jedoch durch den Krieg Russlands gegen die Ukraine geschwächt worden. Im Baugewerbe, das nach Einschätzung der Geschäftsführung gut durch die Corona-Krise gekommen war, führten Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen dagegen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung um 2,3%. Die Bauinvestitionen nahmen im Jahr 2022 preisbereinigt um 1,6% ab. Dabei wirkten sich die fehlenden Baumaterialien und der Fachkräftemangel vor allem im Hochbau und bei Wohnbauten aus. Zunehmende Auftragsstornierungen gewerblicher und privater Bauvorhaben im Zuge andauernd hoher Baupreise sowie steigender Bauzinsen verstärkten den negativen Trend der Bauinvestitionen im Jahresverlauf 2022. Im Wirtschaftsbau legten die Baugenehmigungen im Jahr 2022 im Neubau (veranschlagte Baukosten) um 21 % zu, auch bei deutlich steigenden Baukosten verbleibt damit ein starkes reales Plus. Der anhaltende Trend zum Einkauf im Internet erfordert weiterhin neue Logistik- und Umschlagflächen. Zudem haben nominalen Genehmigungen für Fabrik- und Werkstattgebäude um 9% zugelegt. Im Wohnungsbau hat die Bundesregierung nach mehreren abrupten Förderstopps mit anschließenden deutlichen Verschärfungen der Förderbedingungen die Förderanforderungen im Laufe des Jahres erheblich verschlechtert und könnte zudem das Vertrauen in die Verlässlichkeit der Wohnungsbauförderung beeinflusst haben. Die Investitionen im Wohnungsbau gingen daraufhin im Jahr 2022 um 2% zum Vorjahr zurück. □ er öffentliche Bau ist Teil des Bauhauptgewerbes und umfasst den Hoch- und Tiefbau im Auftrag von Organisationen ohne Erwerbszweck, Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie Kirchen, Vereinen, Gewerkschaften, Parteien und ähnlichen Organisationen. Er litt darunter, dass die nominalen Baubudgets nicht mit den Baupreissteigerungen Schritt halten. Im Baugewerbe gab es trotz Fachkräftemangel erneut einen kleinen Beschäftigungszuwachs. Im Jahr 2022 waren rund 927.000 Personen im deutschen Bauhauptgewerbe tätig. In den vergangenen Jahren ist die Beschäftigtenanzahl in der Branche somit kontinuierlich gestiegen. Im laufenden neuen Ausbildungsjahr haben die Bauunternehmen deutschlandweit fast 14.500 neue Auszubildende eingestellt. Dies sind 2,1 % mehr als im vergangenen Jahr. Insgesamt werden in der Bauwirtschaft derzeit ca. 42.500 junge Menschen ausgebildet. Geschäftsverlauf Auch im Berichtsjahr 2022 konnte aufgrund von Akquisitionen, der guten Auftragslage und des weiteren Wachstums bei Hagedorn zusätzliches Personal aufgebaut werden. Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer ist dabei von 656 auf 1.128 (+72%) gestiegen. Ein Teil der Leistung wird durch den Einsatz projektbezogener Partnerunternehmen aufgefangen. Dadurch wird gewährleistet, dass die Kundenaufträge termingerecht begonnen und abgeschlossen werden. Durch die Investitionen in moderne Geräte des Fuhr- und Maschinenparks sowie in die Betriebsausstattung wird stetig sichergestellt, dass Hagedorn den steigenden Anforderungen der Kunden gerecht wird. Durch die fortwährende Modernisierung dieser Geräte hatte das auch entsprechende Auswirkungen auf die Bearbeitungszeit der einzelnen Baustellen. Einige Projekte wurden im Geschäftsjahr fertiggestellt und die entsprechenden Projektgesellschaften verkauft. Dazu gehörten insbesondere Projekte in Hannover und Voerde. Die Sparte Abbruch steigerte sowohl ihre Gesamtleistung als auch ihr Betriebsergebnis deutlich. Die konsolidierte Gesamtleistung des Geschäftsbereichs betrug EUR 150,7 Mio. (+6 %). Wesentliche Treiber waren dabei die Standorte Gütersloh und Hannover. Auch die Tiefbau-Sparte konnte sowohl Gesamtleistung als auch Betriebsergebnis steigern. Die konsolidierte Gesamtleistung des Geschäftsbereichs betrug EUR 126,7 Mio. (+11 %). Dabei handelte es sich sowohl um organisches Wachstum als auch die erstmalige volljährige Einbeziehung der im Vorjahr übernommenen STAVE GmbH. Im Januar 2022 wurde die in Bergheim ansässige Wasel GmbH erworben. Mit dem Erwerb konnte zum einen das Produktportfolio um Schwerlastlogistik erweitert aber auch die Präsenz im dem attraktiven Markt ausgebaut werden. Als Bestandteil der neuen Sparte trug die Wasel GmbH erstmalig zum Konzernerfolg bei. Die konsolidierte Gesamtleistung betrug für die zwölf Monate des Geschäftsjahrs EUR 77,6 Mio. Die Entsorgung konnte ihre Gesamtleistung im Wesentlichen durch die Inbetriebnahme des Hannoveraner Wertstoffzentrums GmbH (HWG) auf EUR 20,8 Mio. (+25 %) erheblich steigern. Die Revitalisierungs-Sparte blickt auf ein herausforderndes, aber erfolgreiches Jahr zurück und ist als nationaler Entwicklungspartner für Konversionsflächen auf dem Immobilienmarkt bei Projektentwicklern sowie Kommunen etabliert. Der Bereich Grundstücksrevitalisierung wird künftig weiterhin mit viel Potenzial bewertet. Unterstützt wird dies durch den sicheren Trend per Gesetz zur Reduktion von Flächenversiegelung. Die Hagedorn Revital GmbH hat sich durch den Zugang weiterer Projekte, dem Abschluss bestehender Projekte und der zielgemäßen Weiterentwicklung der Bestandsprojekte im Jahr 2022 weiterhin positiv entwickelt und fundamental gefestigt. Die Revitalisierungssparte stellt durch den Abschluss von zwei Projekten einen wesentlichen Beitrag zum Ergebnis 2022 dar. Des Weiteren rechnet die Revitalisierungssparte mit einer positiven Auftragslage und befindet sich aktuell in einer Investitionsphase. Im Beschaffungsbereich arbeitet die Unternehmensgruppe mit guten und bewährten Partnerunternehmen projektbezogen zusammen. Dieser Zulieferkreis wird durch den strategischen Konzerneinkauf sowie die dezentral beschäftigten Einkäufer stetig ausgewertet. Die Auftragslage im Geschäftsjahr 2022 war zufriedenstellend auf hohem Niveau. Die Auftragsbücher, insbesondere im Tiefbau, waren gut gefüllt und ließen nur wenige Lücken für kurzfristige Neuaufträge zu. Insgesamt wurde im Geschäftsjahr 2022 eine Gesamtleistung von EUR 666,3 Mio. erreicht. Das EBIT betrug EUR 25,2 Mio. Vermögens- und Finanzlage Mit Eintragung im Handelsregister am 29. November 2022 wurde das Stammkapital der Thomas Hagedorn Holding GmbH durch die Ausgabe eines neuen Geschäftsanteils von EUR 10,0 Mio. um EUR 1,1 Mio. auf EUR 11,1 Mio. erhöht. Der neue Geschäftsanteil wurde zum Nennwert ausgegeben, die Übernahme des neuen Geschäftsanteils durch die C.H. Holding GmbH erfolgte durch Erbringung einer Sacheinlage. Mit der Handelsregistereintragung am 5. Dezember 2022 wurde das Stammkapital um weitere EUR 0,7 Mio. auf EUR 11,8 Mio. erhöht. Der neue Geschäftsanteil wurde zum Nennwert ausgegeben und als Bareinlage durch die C.H. Holding GmbH eingebracht. Der Wert der Einlagen übersteigt die Nennwerte der neuen Geschäftsanteile, die übersteigende Beträge in Höhe von EUR 31,0 Mio. wurde in die freien Kapitalrücklagen gebucht. Im Geschäftsjahr 2022 ist das Sachanlagevermögen von EUR 51,5 Mio. auf EUR 200,7 Mio. angestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen bedingt durch die Akquisition der Wasel GmbH, die Fertigstellung des Hannoveraner Wertstoffzentrums sowie die durchgeführten Investitionen bei den technischen Anlagen und Maschinen. Die Investitionen konzentrierten sich im Wesentlichen auf den neuen Standort des HWG, den Maschinen- und Fahrzeugpark und auf Projekte. So betrugen die Zugänge bei den Gebäuden und Grundstücken EUR 33,7 Mio. bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung EUR 20,6 Mio. und bei den technischen Anlagen und Maschinen EUR 19,0 Mio. Die Vorräte haben sich auf EUR 123,8 Mio. erhöht (2021 : EUR 90,6 Mio.). Der Anstieg resultiert aus dem Unternehmenswachstum sowie den immer größer werdenden Bauvorhaben mit längerer Bauzeit. Dabei wurde der Betrag an erhaltenen Anzahlungen von EUR 117,5 Mio. (2021: EUR 123,0 Mio.) von den Vorräten offen abgesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind von EUR 48,2 Mio. im Vorjahr auf EUR 82,9 Mio. gestiegen. Haupttreiber des Anstiegs sind die Kaufpreisforderungen aus Großprojekten. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich von EUR 56,9 Mio. im Vorjahr um EUR 28,6 Mio. auf EUR 83,5 Mio. erhöht. Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände resultiert hauptsächlich aus Darlehen an nichtkonzernverbundene Unternehmen sowie aus der Sacheinlage im Zuge der Ausgabe eines neuen Geschäftsanteils. Zur Hebung von steuerlichen Synergieeffekten innerhalb der Unternehmensgruppe wurden bereits in den Vorjahren zwischen der Thomas Hagedorn Holding GmbH und ausgewählten Tochterunternehmen Ergebnisabführungsverträge geschlossen. Im Geschäftsjahr 2022 wurde ein weiterer Ergebnisabführungsvertrag mit der Wasel GmbH geschlossen. Darüber hinaus bündelt die Unternehmensgruppe ihre Liquidität seit Oktober 2020 mithilfe des Cash Poolings. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich unter anderem aufgrund der Erhöhung des Forderungsbestands verschlechtert sowie aus dem negativen Cashfloweffekt aus der Entwicklung der übrigen Passiva. Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit spiegelt die stetige Modernisierung und Erweiterung des Fuhr- und Maschinenparks und die Akquisitionstätigkeit wider. Der Cashflow aus Finanzierungtätigkeit hat sich insbesondere in Folge von Aufnahme neuer Darlehen positiv entwickelt. Insgesamt wurde im Geschäftsjahr 2022 damit ein negativer Cashflow von EUR 15,7 Mio. erreicht. Der Bestand an liquiden Mitteln belief sich zum Bilanzstichtag auf EUR 11,9 Mio. (2021 : EUR 27,7 Mio.). Der Cashflow ergibt sich wie folgt:
Der Finanzmittelfonds setzt sich aus dem Kassenbestand und Giroguthaben abzüglich Giroverbindlichkeiten zusammen. Das Eigenkapital ist mit EUR 134,4 Mio. um EUR 34,7 Mio. höher als im Vorjahr. Treiber dafür sind die Kapitalerhöhung im Rahmen der Ausgabe neuer Geschäftsanteile in Höhe von EUR 32,7 Mio. Aus den Akquisitionen des Geschäftsjahres ergab sich ein passiver Unterschiedsbetrag mit Eigenkapitalcharakter in Höhe von EUR 10,8 Mio., der separat unterhalb des Eigenkapitals als "Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung" ausgewiesen wird. Damit ist die Thomas Hagedorn Holding GmbH weiterhin robust finanziert, was der Unternehmensgruppe Stabilität gewährleistet. Trotz der wiederum erheblich gestiegenen Bilanzsumme, blieb die Eigenkapitalquote auf einem hohen Niveau von 28 % (2021: 35 %). Am 06.12.2022 wurde die Thomas Hagedorn Holding GmbH zum wiederholten Male mit dem CrefoZert, dem Creditreform Bonitätszertifikat, ausgezeichnet. Damit wurde der Unternehmensgruppe eine außergewöhnlich gute Bonität bescheinigt. Die Thomas Hagedorn Holding GmbH erlangte im Februar 2023 die Notenbankfähigkeit für das Geschäftsjahr 2023 und damit das Gütesiegel im Bonitätsanalyseverfahren der Deutschen Bundesbank. Die Steuerrückstellungen sind mit EUR 4,3 Mio. im Berichtsjahr um EUR 1,5 Mio. niedriger als im Vorjahr (EUR 5,8 Mio.), was aus dem niedrigeren Vorsteuerergebnis resultiert. Die sonstigen Rückstellungen sind von EUR 37,6 Mio. im Vorjahr auf EUR 47,5 Mio. gestiegen. Der Anstieg resultiert überwiegend aus höheren Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie aus den Rückstellungen für ausstehende Nacharbeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum Stichtag EUR 162,7 Mio. und sind im Vergleich zum Vorjahr (2021: EUR 88,7 Mio.), insbesondere durch die Finanzierung der Akquisitionen und der laufenden Projekte, um EUR 73,9 Mio. gestiegen. Die zugesagten, aber nicht ausgenutzten Kreditlinien betrugen zum Stichtag EUR 42,1 Mio. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Stichtag EUR 29,0 Mio. (2021: EUR 21,9 Mio.). Ist mit den Lieferanten eine Skontovereinbarung getroffen worden, werden diese Verbindlichkeiten auch mit Skontoabzug innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Auch die übrigen Lieferantenrechnungen werden ausschließlich innerhalb der Zahlungsfristen beglichen. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um EUR 90,4 Mio. auf EUR 120,7 Mio. im Geschäftsjahr 2022. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus neuen Leasingverbindlichkeiten für den Maschinen- und Fahrzeugpark, sowie aus der akquirierten Wasel GmbH. Ertragslage und Ergebnis Die Gesamtleistungen beliefen sich im laufenden Geschäftsjahr auf EUR 444,3 Mio. (2021: EUR 328,3 Mio.) und lagen somit um EUR 116,0 Mio. bzw. 35,3 % über dem Vorjahreswert. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus neuakquirierten Unternehmen sowie aus organischem Wachstum. Die für das Geschäftsjahr prognostizierte Gesamtleistung von EUR 400,0 Mio. wurde damit übertroffen. Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 2022 EUR 384,5 Mio. Sie verteilten sich wie folgt auf die Sparten: Abbruch EUR 136,8 Mio., Tiefbau EUR 140,4 Mio., Schwerlastlogistik EUR 73,8 Mio., Entsorgung EUR 20,6, Revitalisierung EUR 8,4 Mio., Digitalisierung EUR 2,4 Mio. und Sonstige EUR 2,0 Mio. Der Rohertrag I (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung und aktivierte Eigenleistung, abzüglich Materialaufwand) ist von EUR 114,3 Mio. auf EUR 179,1 Mio. gestiegen. Dies entspricht einem Anstieg um 56,7 % (EUR 64,8 Mio.). Der Anstieg erklärt sich durch den Beitrag der Wasel GmbH zur Gesamtleistung (EUR 77,6 Mio.) mit verhältnismäßig geringem Materialaufwand (EUR 17,7 Mio.). Der Rohertrag II (Rohertrag I abzüglich der Personalkosten) betrug im Geschäftsjahr EUR 99,1 Mio. gegenüber EUR 67,1 Mio. im Vorjahr. Dies entspricht einem Anstieg von EUR 32,0 Mio. bzw. 47,7 %. Der Anstieg resultiert aus den für den Rohertrag I genannten Effekten, fällt jedoch aufgrund des Personalaufbaus geringer aus. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen aufgrund der höheren Fahrzeug- sowie Werbe- und Reisekosten von EUR 40,7 Mio. im Vorjahr auf EUR 51,7 Mio. gestiegen. Die Abschreibungen des Geschäftsjahrs sind im Wesentlichen durch die Akquisition der anlagenintensiven Wasel GmbH um EUR 29,6 Mio. auf EUR 39,1 Mio. angestiegen. Das EBIT (ordentliches Betriebsergebnis) beträgt im Geschäftsjahr EUR 25,2 Mio. und liegt damit um EUR 6,3 Mio. unter dem Vorjahr (EUR 31,5 Mio.). Das für das Geschäftsjahr prognostizierte EBIT von EUR 40,0 Mio. wurde somit nicht erreicht. Die Gründe dafür liegen unter andere min der Verschiebung der Fertigstellung von Groß- projekten sowie in der erhöhten Abschreibung durch die im Geschäftsjahr aufgedeckten stillen Reserven. □er Konzern-Jahresüberschuss beträgt EUR 18,4 Mio. gegenüber EUR 26,3 Mio. im Vorjahr (-29,9%). Positiv beeinflusst wurde das Konzernergebnis 2022 auch durch die erstmalige Einbeziehung der Wasel GmbH, durch Entkonsolidierungen in Folge des Abschlusses von Großprojekten und durch den Verkauf von Beteiligungen. Trotz deutlichem Anstieg der Bilanzsumme infolge der im Geschäftsjahr durchgeführten Akquisitionen und Investitionen blieb die Eigenkapitalquote auf einem stabilen Niveau. Das Geschäftsjahr stellt, gemessen an der Gesamtleistung, das bislang erfolgreichste in der Unternehmensgeschichte seit 1997 dar. NachhaltigkeitsberichtUmweltbericht Die Hagedorn Unternehmensgruppe trägt mit ihrem Kerngeschäft nun bereits seit 25 Jahren zum Schutz unserer Umwelt und Ressourcen bei, indem wir den Flächenverbrauch reduzieren und alte Industrieflächen revitalisieren. Aufgrund der ständig steigenden Anforderungen im Umweltbereich wurden Ziele neu definiert. Hierzu wurden vielfältige Investitionsmaßnahmen im Bereich des Fuhr- und Maschinenparks getätigt. Hier ist insbesondere die Investition in die neuen Großmaschinen zu nennen, die sowohl mit einem Diesel-Oxidationskatalysator und als auch einem Dieselpartikelfilter ausgestattet sind. Oer Katalysator wandelt die geregelten Emissionen im Abgassystem durch ein chemisches Verfahren um und der Dieselpartikelfilter hält seinerseits die in den Abgasstrom gelangenden Partikel zurück. Diese Komponenten führen zu erheblich sinkenden Emissionen und erhöhen zusätzlich die Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit der Maschinen. Die Hagedorn Unternehmensgruppe ist seit Juni 2022 Eigentümerin eines CAT MH 24 Elektro-Umschlagbaggers und somit Mitgestalterin für eine Baustelle der Zukunft. Oie 24-Tonnen-Maschine wurde mit kabelbasiertem Elektroantrieb entwickelt und profitiert von allen Vorteilen der umweltfreundlichen Antriebstechnik. Vor allem bei Einsätzen in Hallen, in denen es weniger auf Mobilität als auf hohe Arbeitsgeschwindigkeit ankommt, bietet der abgasfreie Elektro-Umschlagbagger einige Vorteile. Durch den Wegfall des Verbrennungsmotors wird der Wartungs- und Reparaturaufwand reduziert und er überzeugt durch niedrigere Betriebskosten im Vergleich zu Baggern mit herkömmlichem Dieselbetrieb. Auch die übrigen Neuinvestitionen sollen zur Vermeidung von Umweltschäden als auch zur Verringerung von Emissionen und Verbrauchsstoffen führen. Hagedorn verfolgt Nachhaltigkeitsziele stets mit einem dualen Ansatz - sowohl an den Baustellen als auch an den einzelnen Standorten. Dies wird zum einen durch die Nutzung von Ökostrom erreicht. Hier erfolgte bereits an vielen Standorten eine Umstellung der Versorgungsverträge auf Ökostrom - das für uns größte Ziel für das Jahr 2023 am gesamten Standort Gütersloh. Zum anderen erreicht Hagedorn die Nachhaltigkeitsvorgaben durch eine zunehmende Senkung des Kraftstoffverbrauchs über die Nutzung von Elektrofahrzeugen im unternehmenseigenen Fuhrpark. Weiterhin trägt die zunehmende Nutzung der Cut&Fill-Methode auf den Baustellen dazu bei, dass bereits vor Ort vorhandene oder gewonnene Materialien weiter genutzt werden können, statt Materialien neu abzubauen und zu den Baustellen zu transportieren. So können LKW-Fahrten deutlich reduziert, Rohstoffe wiederverwendet und Ressourcen gespart werden. Für die Einführung eines praxisorientierten Umweltmanagementsystems erhält die Gütersloher Wertstoffzentrum GmbH die »ÖKOPROFIT Regiopolregion Bielefeld« Auszeichnung. ÖKOPROFIT steht für Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik. Die QUBA (Qualitätssicherung Sekundärbaustoffe GmbH) verleiht dem Hannoveraner Wertstoffzentrum (HWG) im Geschäftsjahr als einer der ersten Betriebe in Niedersachsen das Siegel für qualitätsgeprüfte recycelte Baustoffe. Damit wird das HWG für die nachhaltige Entsorgung zertifiziert. Arbeitnehmerbericht Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter hat sich von 656 auf 1.128 im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr erhöht. Die Erhöhung ist zum großen Teil auf die Akquisition der Wasel GmbH zurückzuführen. Auf die akquirierte Gesellschaft entfällt ein durchschnittlicher Mitarbeiterbestand von 404. Die Personalkostenquote ist durch diesen Personalaufbau von '14,4% auf 18,0 % gestiegen. Aufgrund des stetig wachsenden Personalbedarfs wurde im Jahr 2016 eine Human Ressource (HR) Abteilung gegründet, die sich seither um alle Personalbelange kümmert. Die Abteilung besteht aus einem zehnköpfigen Team aus Voll- und Teilzeitkräften und wird der Hagedorn Management GmbH zugeordnet. Zur Weiterentwicklung des Personals wurde eine Vielzahl interner und externer Schulungen durchgeführt, die sowohl die fachliche als auch die persönliche Fortbildung zum Ziel haben. Um hier konsequent die Personalentwicklung betreiben zu können, wurde mit Startdatum 2017 eine eigene »Hagedorn Akademie« geschaffen. Auch im Jahr 2022 ist Hagedorn durch die Verleihung mehrere Auszeichnungen in seiner Unternehmensqualität bestätigt worden. So wurde Hagedorn im September 2022 durch das »Deutsche Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung« (DIND) auf Basis des bestandenen dreistufigen Prüfprozesses als »Arbeitgeber der Zukunft« ausgezeichnet. Des Weiteren erhielt Hagedorn das Gütesiegel »Best Place to Learn« für seine hervorragenden Leistungen in der Ausbildung. Im Rahmen einer Qualitätsanalyse der betrieblichen Ausbildung ist Hagedorn dadurch als Top-Ausbilder ausgezeichnet worden. Auf internationaler Ebene verbesserte Hagedorn sich laut dem internationalen Magazin »d&ri, Demolition and Recycling International« im Geschäftsjahr 2022 auf Platz 4 der Rangliste der 100 erfolgreichsten Abbruchunternehmen der Welt. Der Tochtergesellschaft Hagedorn Gütersloh GmbH wurde 2022 vom »Gütegemeinschaft Abbrucharbeiten e.V.« das »RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. anerkannte Gütezeichen Abbrucharbeiten HA 3 - AB - AK« verliehen. Damit wurde das Unternehmen für seine hohe Qualität von Produkten und Dienstleistungen ausgezeichnet. Hagedorn ist sich der Verantwortung für Mitarbeiter, Umwelt und Gemeinwesen seit langem bewusst und wurde von der »Initiative für Beschäftigung OWL e. V.« und der »GILDE Wirtschaftsförderung Detmold« mit dem »CSR-Preis OWL 2020« ausgezeichnet. Der CSR-Preis würdigt besonderes Engagement in den Handlungsfeldern Mitarbeiter, Umwelt, Markt sowie Gemeinwohl und stellt damit Austausch und Ehrung von Best-Practice-Beispielen in den Fokus. Sozialbericht "Dinge tun, statt nur darüber zu reden" - für die Hagedorn Unternehmensgruppe als mittelständisches Familienunternehmen war es schon immer wichtig, in der Region durch eigenes Engagement präsent zu sein. Sinnvoll helfen gehört für sie selbstverständlich zur Vorstellung von gesellschaftlicher Verantwortung. Seit vielen Jahren unterstützt und fördert Hagedorn daher soziale und auf die Gemeinschaft ausgerichtete Projekte im näheren Umfeld. Wichtig sind dabei der persönliche Kontakt und die Kontinuität von Projekten. "Wir helfen gern, begleiten die betroffenen Menschen und freuen uns gemeinsam, wenn mit unserer Hilfe kleine und große Fortschritte erreicht werden." "Mithelfen und anpacken, wo Hilfe gebraucht wird, das ist uns wichtig. Deswegen unterstützen wir ein Vorhaben, bei dem auch Hagedorn-Mitarbeiter sich sozial engagieren. Als Geschäftsführer arbeiten wir täglich mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und wissen: Neben den beruflichen Kompetenzen besitzt jede(r) Einzelne die verschiedensten Potenziale und Fähigkeiten. Und Mitgefühl trägt jeder von uns in sich. Warum daraus nicht gemeinsam etwas Gutes machen? Das war die Initialzündung von MIThelfen, dem Projekt, bei dem Hagedorn-Mitarbeiter sich sozial engagieren. Wichtig war uns, die eigene Wahrnehmung und den Blick über den Tellerrand der persönlichen Komfortzone zu schärfen." Menschenrechtsbericht Hagedorn bekennt sich uneingeschränkt zur Wahrung der Menschenrechte. Wir stehen dafür ein, die Menschenrechte in unserem Einflussbereich zu achten, zu fördern und transparent zu den Ergebnissen unseres Handelns zu berichten. Auch von unseren Geschäftspartnern, insbesondere Lieferanten, erwarten wir die uneingeschränkte Achtung der Menschenrechte. Darüber hinaus verpflichten unser Wertebuch und die Corporate Compliance alle Beschäftigten, sich gegenüber Kollegen, Geschäftspartnern und Nachbarn fair und regelkonform zu verhalten. Die Achtung der Menschenrechte ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Nachhaltigkeitsmanagements und der Human-Resources-Strategie. Chancen-, Risiko- und PrognoseberichtRisikobericht Hagedorn ist als führendes Unternehmen in der deutschen Baubranche verschiedenen Risiken ausgesetzt. Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil des Managementprozesses, um potenzielle Risiken zu erkennen und daraus entstehende Unsicherheiten für die Unternehmensgruppe abzuwenden. Die Überwachung und Steuerung von Risiken werden als fortlaufender Prozess verstanden, der sowohl zentral als auch dezentral gelenkt wird. Grundlage des Risikocontrollings sind eine strategische Geschäftsplanung und ein auf Hagedorn angepasstes Berichtswesen. Allgemeine Marktrisiken spielen für Hagedorn zunächst eine untergeordnete Rolle. Durch die COVID-19-Pandemie haben sie jedoch an Bedeutung zugenommen. Speziell in diesem Geschäftsjahr hat Hagedorn die Entwicklung in den einzelnen Sparten genauer beobachtet. Insgesamt ist es der Unternehmensgruppe aufgrund seiner guten Marktposition gelungen, weiter zu wachsen. Sowohl organisch als auch durch Akquisitionen. Durch die Erweiterung des bestehenden Dienstleistungsportfolios sollen weitere Marktschwankungen ausgeglichen werden. Projektrisiken, wie zum Beispiel Verzögerungen oder Kostensteigerungen, werden durch die Zusammenarbeit interdisziplinärer Teams der Hagedorn-Gruppe aus den Bereichen Projektmanagement, Kalkulation sowie Betriebswirtschaft möglichst frühzeitig identifiziert. Etwaigen Auswirkungen wird entgegengesteuert. Zudem sind durch die verschiedensten Zertifikate und neu geregelten Projektabläufe zahlreiche Leistungsprozesse eindeutiger festgelegt, was eine schnelle und effiziente Abwicklung der Projekte sowie ein intensives Baustellencontrolling ermöglicht. Die Materialverfügbarkeit ist weiterhin bei fast allen Baustoffen eingeschränkt und bleibt nicht zuletzt durch die Kriegsgeschehnisse in der Ukraine weiterhin dynamisch, wenngleich sich die Situation zum Zeitpunkt der Berichtserstellung in geringem Maße entspannt. Damit einhergehend sind auch Preisänderungen bei einzelnen Rohstoffen, was zu Auswirkungen auf die Gesamtkosten der Projekte führt. Bisher konnte die Verfügbarkeit jedoch durch eine vorausschauende Einkaufspolitik weitestgehend termingerecht sichergestellt werden. Risiken aus Zahlungsausfällen und Zahlungsstromschwankungen und damit verbundene Liquiditätsrisiken werden insbesondere durch die fristenkongruente Anforderung und Anweisung von Anzahlungen begrenzt. Des Weiteren besteht für ausgewählte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Ausfallversicherung, sodass hier das Ausfallrisiko begrenzt ist. Risiken aus Finanzierungen wirkt die Unternehmensgruppe entgegen, indem alle geplanten Investitionen je Geschäftsjahr Bestandteil einer längerfristigen Planung unterliegen. Sie werden entweder fremdfinanziert oder aus eigenen Mitteln bestritten. Durch diese Maßnahmen werden die Risiken im Investitions- und Finanzierungsbereich erheblich reduziert. Die Geschäfts- und Leistungsprozesse sowie die interne und externe Kommunikation von Hagedorn basieren vollständig auf neuesten Informationstechnologien. Damit sind allgemeine IT-Risiken verbunden. Zur Sicherung dieser Daten werden tägliche Volldatensicherungen auf Band erstellt und archiviert, sodass bei einem Ausfall des Systems eine Wiederherstellung der Datensätze rückwirkend bis zu einem Jahr möglich ist. Fehlerbehebungen erfolgen durch einen externen Dienstleister im Rahmen eines 24-Stunden-Notfallplans. Die Auswirkungen der Corona-Krise halten sich für die Unternehmensgruppe Hagedorn in Grenzen. Die Baustellen konnten während der gesamten Zeit des Lockdowns ununterbrochen bedient werden. Auch haben vereinzelte Erkrankungen von Mitarbeitern zu keinen Störungen der Arbeitsabläufe geführt. Es ist weiterhin kein coronabedingter Auftragsrückgang zu verzeichnen. Diese zeigen sich bei den größeren Projekten auch eher mittelfristig, da solche geplanten Projekte auch abgeschlossen werden. Es ist aber nicht auszuschließen, dass durch die Entwicklung der wirtschaftlichen Situation Rückgänge beim Auftragseingang in den Folgejahren möglich sein können. Die dargestellten Risiken unterliegen einem regelmäßigen Monitoring der Unternehmensleitung. Zusammenfassend ist festzustellen, dass unternehmerische Risiken frühzeitig erkannt werden und das Unternehmen in der Lage ist, bestehenden Risiken aktiv und wirksam zu begegnen. Den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken bestehen nach Einschätzung der Unternehmensleitung nicht und sind auch für die Zukunft derzeit nicht erkennbar. Chancen- und Prognosebericht Einerseits können den beschriebenen Risiken bei einer positiven Entwicklung entsprechende Chancen gegenüberstehen, und andererseits werden gewisse Risiken eingegangen, um Chancenpotenziale zu nutzen. Aus dieser Verknüpfung ergeben sich für Hagedorn strategische und operative Chancen. Die Akquisitionen der Wasel GmbH und der u+i interact GmbH erweitern die bestehenden Kompetenzen der Hagedorn Unternehmensgruppe. Die bereits breite Wertschöpfungskette erweitert sich, sodass die Unternehmensgruppe sich zielgerichtet zum Rundum-Dienstleister entwickelt. Nachhaltiges Wachstum setzt klare Strukturen und eine professionell verwaltete Organisation durch die Geschäftsleitung voraus. Das operative Geschäft wird zukünftig in sechs starke Säulen unterteilt. Die Säulen Abbruch, Tiefbau, Entsorgung, Revitalisierung sowie Schwerlastlogistik bleiben unverändert. Die Einheiten bauen äußert erfolgreich ihr organisches und anorganisches Wachstum aus. Gepaart mit dem Mix neuster Technologien und kompetentem Fachpersonal wird die führende Rolle der Branche ausgebaut. Die sechste Säule Digitalisierung erweitert seit Ende 2022 die Wertschöpfungskette der Unternehmensgruppe Hagedorn und bietet viele Entwicklungsmöglichkeiten in der Zukunft. Der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Januar 2023 gegenüber Dezember 2022 um 5,8 % zurückgegangen. Dabei fiel der Rückgang im Tiefbau mit 4,4% geringer aus als im Hochbau mit 7,2%. Für das Gesamtjahr 2023 erwartet das Baugewerbe ein Umsatzrückgang von real 7,0%. Der Rückgang betrifft alle Bausparten, am meisten Probleme aber macht der Wohnungsbau. Für Deutschland wird im Jahresdurchschnitt 2023 mit einem BIP-Wachstum von knapp 0,2% gerechnet. Unter Berücksichtigung der in den Monaten Januar bis März 2023 erzielten Gesamtleistung und des derzeitigen Auftragsbestandes wird für 2023 mit einer Gesamtleistung von EUR 461 Mio. beziehungsweise einem EBIT von EUR 42 Mio. geplant. Den Erwartungen liegt die Annahme zugrunde, dass wesentliche Großprojekte noch im Geschäftsjahr 2023 finalisiert werden können. Sollte es zu einer Verschiebung der Projekte in das Jahr 2024 kommen, werden wesentliche Kennzahlen des Unternehmens unter den Annahmen liegen, gleichwohl trotzdem ein Ergebnis auf Vorjahresniveau erwartet wird. Die Chancen der Hagedorn Unternehmensgruppe liegen darin, dass durch die zugeführten Kompetenzen (Vielfältigkeit der Geschäftsfelder) eine Prozesskette angeboten werden kann, die den Wettbewerb kleiner macht. Dies ermöglicht ein Gesamtpaket der den Abbruch, den Tiefbau, die Schwerlastlogistik, die Revitalisierung sowie die Entsorgungsdienstleistungen bis hin zur Projektentwicklung und Digitalisierung beinhaltet. Wir nennen diese Kette von Angeboten und Leistungen der Hagedorn Unternehmensgruppe in ihrer Gesamtheit "Vom Brownfield zum Greenfield". Forschungs- und EntwicklungsberichtForschung und Entwicklung wird in der Hagedorn Unternehmensgruppe im Wesentlichen im Bereich der Digitalisierung betrieben. Auf der Baustelle des Kraftwerks Lünen wird zudem neuartige Drohnenvermessungstechnik zur Ermittlung des Baustellenfortschritts genutzt. Hierzu fliegt eine Drohne in zeitlich definierten Abständen über das Baustellengebiet und vermisst die Gebäudekomplexe in 3D-Format. Wird ein Gebäude abgerissen, so wird der nicht mehr vorhandene Teil im Vergleich zur Vormonatsermittlung farblich kenntlich gemacht und dessen Anteil am Gesamtprojektvolumen zur Ermittlung des Baustellenfortschritts ausgewiesen. Ebenso entwickelt Hagedorn ein sogenanntes BIM-Modell (Building Information Modelling) für den Tiefbau, welches beim Kraftwerksprojekt Knepper erstmalig getestet wurde. Ein BIM-Modell besteht aus Daten, die in der Regel durch ein Informationsmodell für die digitale Gebäudemodellierung strukturiert werden. Es kann neben geometrischen auch alphanumerische Daten verwalten. Mit Hilfe eines BIM-Modells soll das spätere Gebäude mit allen Aspekten als "digitaler Zwilling" rechnergestützt abgebildet werden. Die Hagedorn Akademie ist weiterhin Entwickler und europaweit der erste Inhaber von zwei Vollkabinenbaggersimulatoren.
Gütersloh, 3. Mai 2023 Barbara Hagedorn Thomas Hagedorn BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Thomas Hagedorn Holding GmbH, Gütersloh PrüfungsurteileWir haben den Konzernabschluss der Thomas Hagedorn Holding GmbH, Gütersloh, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) -bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Thomas Hagedorn Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den KonzernlageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des KonzernlageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 3. Mai 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Volker Voelcker, Wirtschaftsprüfer ppa. Matthias Nicolmann, Wirtschaftsprüfer |
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Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Bauträger für Wohngebäude
Bauträger für Wohngebäude
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung von Baumaschinen und -geräten
Erbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und Holzeinschlag
Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Bauträger für Wohngebäude
Bauträger für Wohngebäude
Bauträger für Wohngebäude
Beteiligungsgesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Bauträger für Wohngebäude
Bauträger für Wohngebäude
Bauträger für Wohngebäude
Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Bauträger für Wohngebäude
Vermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Betrieb von Verkehrswegen für Schienenfahrzeuge
Bauträger für Wohngebäude
Bauträger für Wohngebäude
Bauträger für Wohngebäude
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Bauträger für Wohngebäude
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Bauträger für Wohngebäude
Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von allen anderen Unterrichtsdienstleistungen a. n. g.
Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Jugendorganisationen
Beteiligungsgesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gewinnung von anderen Natursanden und Kies
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung von Baumaschinen und -geräten
Bauträger für Wohngebäude
Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Graugießereien
Herstellung von Press-, Zieh- und Stanzteilen
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen