MFM Beteiligungen UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marius Markus Michael Jeuck seit 12.4.2016 | Geschäftsführer |
Marius Christian Luther seit 15.3.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 15.29% | |
M***** L***** | 10.40% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
5 von 15 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HeyJobs GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 Bilanz zum 31. Dezember 2023 Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 Bestätigungsvermerk Allgemeine Auftragsbedingungen Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Die Lage der HeyJobs GmbH (im Folgenden: "HeyJobs") ist im nachfolgenden Lagebericht dargestellt. HeyJobs ist eingetragen im Handelsregister unter HRB 175212 B, Amtsgericht Berlin-Charlottenburg. Das Unternehmen hat seinen Sitz am Paul-Lincke-Ufer 39/40 in 10999 Berlin. Der dem Lagebericht zugrunde liegende Jahresabschluss wurde nach den gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erarbeitet. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. 1. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die HeyJobs GmbH unterstützt Unternehmen bei der Einstellung von Mitarbeitern mit einem Fokus auf nicht-akademische Berufsfelder. Die Geschäftsbeziehungen der HeyJobs GmbH erstrecken sich von kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) bis hin zu großen Konzernen. Für Arbeitssuchende operiert die HeyJobs GmbH eine web-basierte Plattform, auf welcher Arbeitssuchende eine breite Auswahl an Arbeitgebern und Jobinseraten finden. Die HeyJobs GmbH schafft es unter Einsatz von modernster Technologie, wie maschinellem Lernen und programmatischem Performance-Marketing, Arbeitssuchende mit den passenden Unternehmen zu vernetzen. Die HeyJobs GmbH monetarisiert ihre Dienstleistung nur auf Unternehmensseite, während Arbeitssuchende die web-basierte Plattform ohne Kosten nutzen können. Aktiv suchende Unternehmen können je nach Einstellungsbedarf über die HeyJobs Benutzeroberfläche die benötigte Anzahl an zu besetzenden Stellen veröffentlichen. Anschließend sorgt die HeyJobs GmbH dafür, dass passende Bewerber auf die Stellenausschreibung aufmerksam werden und sich darauf bewerben. Dies geschieht durch die gezielte Ausspielung der veröffentlichten Stellen an aktive und passive Arbeitssuchende über die eigene web-basierte Plattform als auch über Partnerplattformen. Geschäftsbereiche und Ziele des Unternehmens HeyJobs GmbH unterstützt kleine, mittlere und große Unternehmen bei der Bewältigung von Herausforderungen im Bereich des Online-Recruitings mit innovativen HR-Lösungen. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, der führende Anbieter für qualitativ hochwertige Einstellungen zu werden. Der operative Schwerpunkt liegt auf der Bereitstellung datengestützter Technologien und Dienstleistungen, die Unternehmen helfen, effizient die richtigen Talente zu finden. Neben dem Hauptsitz in Berlin verfügt HeyJobs über regionale Vertriebsbüros, die eine gezielte regionale Kundenbetreuung und -gewinnung ermöglichen.International agiert die HeyJobs GmbH durch ihre 100%igen Tochtergesellschaften in Wien, Österreich (HeyJobs GmbH), und in den USA (HeyJobs Inc.), die die Marktpräsenz in ihren jeweiligen Regionen stärken. Darüber hinaus gehören die HeyOwnership Management UG sowie die HeyOwnership UG ebenfalls vollständig zur Unternehmensgruppe und übernehmen strategische Funktionen innerhalb des Konzerns. Forschung und Entwicklung Im Jahr 2023 hat die Geschäftsführung beschlossen, immaterielle Vermögensgegenstände, insbesondere den programmierten Algorithmus, nicht mehr als aktivierte immaterielle Vermögensgegenstände in der Bilanz zu erfassen. Diese Entscheidung wurde getroffen, um den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung stärker Rechnung zu tragen. Aufgrund der zunehmenden Komplexität bei der Zuordnung und Abgrenzung der einzelnen immateriellen Vermögensgegenstände wurde die bisherige Methodik als nicht mehr geeignet angesehen, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu vermitteln. Vor allem die Schätzung des künftigen Vermögenswerts und des Finanzergebnisses wurde immer komplexer.Durch den Verzicht auf die Aktivierung und die damit einhergehende Vereinfachung der Bilanzierung wird sichergestellt, dass die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände konsistent und nachvollziehbar bleibt. Die Anpassung orientiert sich zudem an den Vorgaben des HFA 38, der eine sachliche Rechtfertigung für die Durchbrechung des Stetigkeitsgrundsatzes verlangt. Im Zusammenhang mit dieser Änderung wurden die im Vorjahr aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände vollständig planmäßig abgeschrieben. Im Jahr 2023 waren 25% der Beschäftigten in der Technical Research & Engineering Division tätig. Der Fokus der Forschungs- und Entwicklungsarbeit lag auf drei zentralen Projekten: der Entwicklung des Machine-Learning-Algorithmus, der Jobseeker-Plattform sowie der Erweiterung des Recruiter-Portals. Diese Projekte zielten darauf ab, maßgeblich neue Funktionalität für unsere digitalen Plattformen zu entwickeln. Entwicklung der Branche und der Wirtschaft insgesamt Die deutsche Wirtschaft schrumpfte im Jahr 2023 um 0,3 %, nach einem Anstieg von 1,9 % im Jahr 2022, was auf eine Reihe von Faktoren zurückzuführen ist: anhaltender Druck durch hohe Preise in allen Phasen des Wirtschaftsprozesses, ungünstige Finanzierungsbedingungen und eine schwächere in- und ausländische Nachfrage. 1 2 Trotz des langsameren BIP-Wachstums blieb der deutsche Arbeitsmarkt im Jahr 2023 robust. Im Durchschnitt waren 45,9 Millionen Personen erwerbstätig, was einem Anstieg von 0,7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. 1 Der deutsche Personalmarkt blieb 2023 trotz der Herausforderungen, die der Rückgang des BIP mit sich brachte, relativ stark. Die gemeldete Nachfrage nach neuen Mitarbeitern ist spürbar zurückgegangen, bleibt aber auf einem vergleichsweise hohen Niveau. 3
1 Vgl. Federal Statistical Office: German GDP
falls by 0.3% in 2023
https://www.bundesbank.de/en/tasks/topics/federal-statistical-office-german-gdp-falls-by-0-3-in-2023-921828
Die BIP-Prognose für 2024 bleibt jedoch negativ, und die anhaltend ungünstige wirtschaftliche Entwicklung beginnt sich auf den Arbeitsmarkt und die Nachfrage nach Arbeitskräften auszuwirken. 4 2. Wirtschaftsbericht Die zentralen Finanzkennzahlen der HeyJobs GmbH sind der Rohertrag, das Jahresergebnis und die Liquidität. Liquidität wird als liquide Mittel zum Ende des Kalendermonats definiert. Insgesamt entsprachen unsere Prognosen den erzielten Ergebnissen, wobei wir beim Bruttogewinn, der Liquidität und dem Nettoverlust im Einklang lagen. Als nicht finanzielle Leistungsindikatoren wurde die Anzahl, die Zufriedenheit und das Engagement der Beschäftigten genutzt. Geschäftsverlauf Der Rohertrag belief sich im Berichtszeitraum auf 29.747 T€ (Vorjahr: 26.858 T€). Dieses Ergebnis entspricht einer Steigerung von 11 % im Vergleich zum Vorjahr. Grund hierfür war vor allem ein kontinuierlicher Anstieg der Zahl zahlender Kunden, sowie Skalierungs- und Effizienzeffekte im Zusammenhang mit unseren Algorithmen und Marketingausgaben zur Betreuung dieser Kunden. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten stiegen um 47 % von 4.829 T€ im Jahr 2022 auf 7.110 T€. Dieser Anstieg um 2.281 T€ ist auf den Anstieg des Auftragsvolumen sowie auf den Anstieg des Bruttogewinns bei der Anzahl zahlender Kunden zurückzuführen. Darüber hinaus stiegen die Buchungen zahlender Kunden schneller als die realisierten Umsätze, was den Rechnungsabgrenzungsposten weiter erhöhte. Das Unternehmen hat das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresfehlbetrag von 9.478 T€ (Vorjahr: 10.733 T€) abgeschlossen. Diese Geschäftsentwicklung entspricht einer Ergebnisverbesserung von 12 %. Der Gesamtverlust konnte reduziert werden, was auf Skalierungseffizienzen bei verschiedenen Kosten zurückzuführen ist, während der Bruttogewinn weiterhin stieg. Vermögens- und Finanzlage Die liquiden Mittel beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 25.614 T€ (Vorjahr: 33.418 T€), ein Rückgang um 23 %. Darin enthalten sind Sicherheiten für Kreditkarten in Höhe von 150 T€. Im Geschäftsjahr waren stets ausreichend liquide Mittel vorhanden, um die Verbindlichkeiten zu tilgen. Aufgrund der Vorauszahlung aus den Buchungsverträgen ist der Mittelzufluss regelmäßig höher als die ausgewiesenen Bruttoeinnahmen. Darüber hinaus führen Vorauszahlungen auf unsere Buchungen durch zahlende Kunden zu positiven Bewegungen des Betriebskapitals. Die Bilanzsumme verringerte sich auf 35.512 T€ (Vorjahr: 38.010 T€). Dies resultiert einerseits aus dem Wegfall der Aktivierung von immateriellen Vermögensgegenständen, als auch auf dem Anstieg des passiven Rechnungsabgrenzungsposten. Die langfristigen Vermögenswerte beliefen sich auf 385 T€ (Vorjahr: 1.645 T€). Die kurzfristigen Vermögenswerte verringerten sich auf 35.264 T€ (Vorjahr: 39.566 T€), vor allem durch den Abfluss von liquiden Mitteln. Auf der Passivseite verringerte sich das Eigenkapital auf 20.080 T€ (Vorjahr: 29.228 T€), womit eine niedrigere Eigenkapitalquote zu verzeichnen ist von 56 %, gegenüber 77 % im Vorjahr. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich von 1.326 T€ auf 2.204 T€. Dies resultierte aus einer Erhöhung der Rückstellungen für Personalkosten. Die Verbindlichkeiten beliefen sich auf 3.118 T€ (Vorjahr: 2.628 T€). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich leicht um 5 % von 1.622 T€ auf 1.705 T€. Dies ist vor allem auf gestiegene Werbeausgaben zurückzuführen, die mit dem Wachstum des Unternehmens zusammenhängen. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich von 1.006 T€ auf 1.413 T€. Ertragslage Der Rohertrag erhöhte sich von 26.858 T€ im Vorjahr auf 29.747 T€, was auf die Gewinnung vieler neuer Kunden, den Ausbau des bestehenden Kundenstamms sowie Investitionen in Vertriebs- und Marketingaktivitäten zurückzuführen ist, die alle als Reaktion auf den steigenden Personalbedarf getätigt wurden. Zum Ende des Geschäftsjahres gehörten 369 Mitarbeiter (Vorjahr: 343) zur Belegschaft. Unterhalb der Geschäftsführung beschäftigen wir sechs Abteilungsleiter/in in der obersten Managementebene (C- Level). Im Jahr 2023 belief sich der Personalaufwand auf 28.715 T€ nach 21.388 T€ im Vorjahreszeitraum. Dies entspricht einem relativen Anstieg von 34 % und einem absoluten Anstieg von 7.328 T€. Der Personalaufwand erhöhte sich insbesondere aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl. Zusätzlich wurde in 2023 vermehrt Werkstudenten durch Volllzeitmitarbeiter ersetzt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um 1 % von 9.975 T€ im Jahr 2022 auf 9.845 T€. Dies resultiert aus Kostenoptimierungen besonders im Bereich von Software as a Service. Die Abschreibungen in Höhe von 1.420 T€ sind gegenüber dem Vorjahr (6.195 T€) gesunken. Dies ist auf wegfallende Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte im Geschäftsjahr zurückzuführen. Investition Im Jahr 2023 wurde vor allem in die Weiter- und Neuentwicklung des technologischen Fundaments investiert. Wie in den Vorjahren wurden keine Bankkredite aufgenommen. Mitarbeiterentwicklung In 2023 gehörten im durchschnittlich 369 Mitarbeiter zum Unternehmen. Dies ist ein Anstieg von 26 Personen im Vergleich zum Vorjahr. Der Zuwachs konnte größtenteils in den Vertriebsteams verzeichnet werden. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter wurde 2023 durch ein Tool festgestellt. Sie belief sich in 2023 auf einen Employee Net Promoter Score (eNPS) von 53 Punkten. Der Industriebenchmark lag in 2023 bei 28 Punkten. In 2022 lag der eNPS bei 68 Punkten und der Industriebenchmark bei 38 Punkten. Dies bedeutet, dass die Zufriedenheit der Mitarbeiter in 2023 abgenommen hat jedoch weiterhin über dem Industriedurchschnitt liegt. 3. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht Gegenüber dem Lagebericht 2022 hat sich die Gliederung des Risiko-, Chancen- und Prognoseberichts nicht geändert. Risikobericht HeyJobs hat im Rahmen des Unternehmensplanungsprozesses ein Kontroll- und Risikomanagementsystem implementiert, um wesentliche Risiken zu identifizieren und zu bewerten. Dieses System wird kontinuierlich weiterentwickelt, um sich an neue Erkenntnisse anzupassen. HeyJobs hat eine Reihe von Strategien zur Risikominderung implementiert, um diesen Risiken zu begegnen. Zum Beispiel setzt sich das Unternehmen ein für einen diversifizierten Kundenstamm und eine starke Erfolgsbilanz bei der Rentabilität. HeyJobs hat auch einen strengen Einstellungsprozess und investiert stark in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über ein starkes Compliance-Team, das regulatorische Änderungen überwacht und sicherstellt, dass HeyJobs alle geltenden Gesetze und Vorschriften einhält. Die wichtigsten Risiken und Unsicherheiten, mit denen HeyJobs konfrontiert ist, werden in den folgenden Abschnitten mit absenkender Risikogröße erläutert. Die Risiken werden nach Umsetzung von Risikobegrenzungsmaßnahmen bewertet (Nettobasis). Risiken im Zusammenhang mit der gesamtwirtschaftlichen Marktsituation Im Jahr 2023 haben die weltwirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Russland-Konflikts und die daraus resultierende Inflation zu einem negativen Konjunkturausblick und einer Verlangsamung des Arbeitsmarktes geführt. Infolgedessen kann das Geschäft der HeyJobs GmbH durch Schwankungen der allgemeinen makroökonomischen Rahmenbedingungen beeinträchtigt werden. Es besteht das Risiko, dass makroökonomische Veränderungen zu einer geringeren Nachfrage nach den von HeyJobs angebotenen Dienstleistungen führen. Wir stufen dieses Risiko als mittelgroß ein. Um dieses Risiko zu mindern, hat die HeyJobs GmbH ein internes Überwachungssystem implementiert, um die makroökonomischen Auswirkungen auf verschiedene Wirtschaftssektoren zu verfolgen. So kann sich HeyJobs während eines wirtschaftlichen Abschwungs auf zyklisch unabhängige Branchen (z.B. Gesundheitswesen) fokussieren, um der Marktsituation entgegenzuwirken. 5 Risiko entstehend durch die Anpassung von Wettbewerbern Neben makroökonomischen Faktoren muss die HeyJobs GmbH auch die dynamische Anpassung des Marktumfelds berücksichtigen. Ein wichtiger Faktor, den es zu beobachten gilt, ist die Preisgestaltung der engsten Wettbewerber des Unternehmens, die bei Vertragsverhandlungen mit Firmenkunden von hoher Relevanz ist. Eine deutliche Senkung des Preises von Wettbewerbern könnte das Marktpotenzial der HeyJobs GmbH beeinträchtigen, wenn das Unternehmen gezwungen ist, seine Preise ebenfalls anzupassen. Infolgedessen könnte sich jede wesentliche Änderung der Preise der Wettbewerber negativ auf die relative Vergleichs- und Wettbewerbsposition von HeyJobs und damit auf die Nachfrage nach den Dienstleistungen und Einnahmen von HeyJobs auswirken. Dieses Risiko ist derzeit moderat, da der durchschnittliche Listenpreis der Wettbewerber zuletzt stetig gestiegen ist. Neben der Preisentwicklung ist auch die Positionierung im Markt relevant. Die HeyJobs GmbH positioniert sich aktiv als webbasierte Plattform zur Mitarbeiterbindung im nicht-akademischen Bereich, während die Hauptkonkurrenten ein generalistisches Angebot mit Fokus auf akademische Berufsgruppen anbieten. Für HeyJobs ist es wichtig, die Marktsituation ständig zu beobachten, um einer Neupositionierung von Wettbewerbern im nicht-akademischen Bereich entgegenzuwirken. Wir stufen dieses Risiko als niedrig ein. Personalrisiken Wir bewerten das Personalrisiko auf Nettobasis. Über die Marktsituation hinaus ist es wichtig, interne Personalrisiken mit dem Verlust von Führungskräften sowie Mitarbeitern in Schlüsselpositionen zu überwachen. HeyJobs GmbH ergreift zahlreiche Maßnahmen, um eine Abwanderung dieser wichtigen Mitarbeiter zu verhindern. Diese Maßnahmen dienen dazu, einen Verlust an Arbeitskraft zu vermeiden, der den Verlust von Fachwissen und wichtigen Branchenkontakten nach sich ziehen und letztendlich finanzielle Einbußen bedeuten könnten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Verlust von Führungskräften und/oder Mitarbeitern in Schlüsselpositionen zu Verzögerungen führen oder sich negativ auf die Umsetzung der Geschäftsstrategie von HeyJobs auswirken und folglich die Jahresergebnisse im Vergleich zu unserem prognostizierten Budget beeinträchtigen kann. Um solche Szenarien zu vermeiden, setzt HeyJobs auf Initiativen, die ein positives Arbeitsumfeld fördern. Dazu gehören flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, eine fortschrittliche IT-Infrastruktur und Anreize wie virtuelle Unternehmensbeteiligungen (VSOP), die es diesen Mitarbeitergruppen ermöglichen, sich direkt am Erfolg des Unternehmens zu beteiligen. Wir stufen dieses Risiko als niedrig ein. Regulatorische Risiken Aus regulatorischer und technologischer Sicht beobachtet die HeyJobs GmbH Veränderungen, die das Programmatic Performance Marketing beeinflussen könnten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der zunehmenden Regulierung des Online-Werbemarktes, die beispielsweise durch die Vereinbarung zwischen Meta Inc. und dem US-amerikanischen Department of Housing and Urban Development (HUD) gegengezeichnet wurde 6 , sowie der von Apple Inc. vorangetriebenen App Tracking Transparency (ATT 7 ), die die Ausspielung zielgerichteter Online-Werbung beeinflusst. Um diesen Trends entgegenzuwirken, investiert die HeyJobs GmbH in die Forschung und Entwicklung unabhängiger Arbeitnehmer-Akquisekanälen, welche die Abhängigkeit von technologischen Veränderungen anderer Marktteilnehmer sowie regulatorischen Änderungen reduzieren. Wir stufen das Risiko als niedrig ein. Liquiditätsrisiko Angesichts der anhaltenden negativen Jahresergebnisse überwacht die Unternehmensleitung die Liquidität fortlaufend und evaluiert Maßnahmen zur Erreichung der Rentabilität. Mögliche Maßnahmen stellen auch Kosteneinsparungen dar. In Anbetracht der starken Liquiditätsposition des Unternehmens sowie der Einschätzung des Managements, dass das Unternehmen in den nächsten Jahren einen starken Weg zur Rentabilität einschlagen wird, stufen wir dieses Liquiditätsrisiko als gering ein. HeyJobs verpflichtet sich, seine Risiken effektiv zu managen, um seine Gesellschafter, Kunden und Mitarbeiter zu schützen. Chancenbericht Die Chancen, die sich für HeyJobs ergeben, sind mit absteigender Relevanz nachfolgend aufgelistet. Marktanteil gewinnen HeyJobs hat eine starke Erfolgsbilanz in diesem Bereich und ist der Ansicht, dass die derzeitige makroökonomische Unsicherheit eine bedeutende Chance bietet, diesen Trend fortzusetzen. HeyJobs ist zuversichtlich, dass es aufgrund seiner überlegenen Leistung seine Konkurrenten übertreffen und neue Kunden gewinnen kann. Damit kann HeyJobs im kommenden Geschäftsjahr Marktanteile gewinnen und langfristig den Grundstein für weiteres Wachstum legen. Diese Möglichkeit gilt für alle Kundengruppen, von Arbeitgebern mit 10 Mitarbeitern bis hin zu Arbeitgebern mit mehr als 10.000 Mitarbeitern.
6 Vgl. Washington Post: Settlement Meta and
Justice Department, im Internet verfügbar unter:
https://www.washingtonpost.com/technology/2022/06/21/facebook-doj-discriminatory-housing-ads/
Demografischer Wandel Die HeyJobs GmbH ist in einem Marktsegment tätig, in dem ein signifikantes zukünftiges Wachstum erwartet wird, getrieben durch den demografischen Wandel in Europa, der zu einer Nettoabwanderung von Arbeitskräften führt 8. Dies führt zu steigenden Budgets für Neueinstellungen, da sich die Marktmacht von den Arbeitgebern auf die Arbeitnehmer verlagert. Kurz- und mittelfristig besteht jedoch eine Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung und deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. 9 Expansion in neue Märkte und Angebot ergänzender Produkte HeyJobs sieht auch die Möglichkeit, sein Geschäft auf neue Länder mit ähnlichen demografischen Profilen auszudehnen und ergänzende Produkte für seinen bestehenden Kundenstamm entlang der Recruiting-Wertschöpfungskette zu vermarkten. Das Managementteam überwacht beide Optionen kontinuierlich und hat entsprechende Ressourcen bereitgestellt. Dies kann sich positiv auf die allgemeine Fähigkeit von HeyJobs auswirken, Bruttogewinne zu erzielen, indem es seinen adressierbaren Markt und seine Fähigkeit, seine Dienstleistungen anzubieten, erweitert. Darüber hinaus kann es sich positiv auf das Nettoergebnis und die Liquidität auswirken, wenn die Gesamtkosten und -ausgaben von HeyJobs im Einklang mit dem bestehenden adressierbaren Markt und dem aktuellen geografischen Fokus bleiben. Chancen durch Digitalisierung und Automatisierung Die fortschreitende Digitalisierung bietet für HeyJobs bedeutende Chancen, effizientere und schnellere Rekrutierungsprozesse zu gestalten. Die Plattform ermöglicht es Unternehmen, automatisierte Systeme einzusetzen, die Bewerbungen vorsortieren und passende Kandidaten schneller identifizieren. Prognosebericht Die Ertrags- und Finanzlage entwickelt sich im Jahr 2024 aufgrund des anhaltenden Personalüberhangs auf der Unternehmensseite sowie der Vertriebs- und Marketingaktivitäten überwiegend positiv. Der Rohertrag wird sich voraussichtlich in 2024 im Vergleich zum Vorjahr nur gering verändern und eher leicht abnehmen. Wir erwarten einen Rückgang um 4 %. Wir erwarten, dass der Nettoverlust im Jahr 2024 aufgrund der gesteigerten Produktivität in den verschiedenen Teams und im gesamten Unternehmen weiter sinken wird. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 belief sich der Cashbestand der HeyJobs GmbH auf 25,6 Mio. €. Für das Jahr 2024 wird ein Rückgang der Liquidität 15,2 % erwartet. Dieser Rückgang reflektiert geplante Investitionen in strategische Wachstumsfelder und die Weiterentwicklung unserer Plattform. Trotz dieser geplanten Rückgänge bleibt die Liquidität der HeyJobs GmbH aus heutiger Sicht ausreichend, um alle Verpflichtungen zu erfüllen und geplante Wachstumsmaßnahmen umzusetzen.
8 Vgl. Bundesministerium des Innern: Kurzfassung
Demografiebericht - Englisch
https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/EN/themen/demography/demografiebericht_kurz_en.pdf?blob=publicationFile&v=3#:~:text=Demographic%20change%20in%20Germany%20is,more%20than%20othe
r%20industrial%20countries.
Trotz der unsicheren makroökonomischen Aussichten für 2025 dürfte sich die Verschlechterung auf dem Arbeitsmarkt in Grenzen halten, da das Wirtschaftswachstum wieder einsetzt und die Überalterung das Arbeitskräfteangebot weiter belastet. 10 Für das Geschäftsjahr 2025 rechnet das Unternehmen mit einer deutlichen Steigerung des Jahresergebnisses und der Liquiditätslage durch die Verbesserung und den Rückgang des Jahresverlustes. Wir erwarten weiter, dass der Rohertrag entsprechend der Entwicklung des Jahresergebnisses deutlich ansteigt.
Berlin, 31.10.2024 gez. Marius Luther, Geschäftsführer gez. Marius Jeuck, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023HeyJobs GmbH, Berlin I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die HeyJobs GmbH, Berlin, eingetragen im Handelsregister B des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nummer HRB 175212 B, weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 I HGB auf. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden bei der Aufstellung des Anhangs teilweise in Anspruch genommen. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Going-Concern-Prämisse aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Jahr 2023 wurde die Entscheidung getroffen, Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände nicht mehr zu aktivieren. Diese Änderung erfolgt aufgrund einer Anpassung der Bilanzierungspolitik des Unternehmens, die sich an aktuellen Rechnungslegungsstandards und unternehmerischen Gesichtspunkten orientiert. Ziel dieser Entscheidung ist eine verbesserte Transparenz und eine konsolidierte Darstellung der Vermögenswerte im Einklang mit den spezifischen Erfordernissen der Unternehmensstrategie. Die Entscheidung wurde in Übereinstimmung mit § 248 Abs. 2 HGB getroffen, wonach die Aktivierung von Entwicklungskosten freiwillig ist. Gemäß § 265 Abs. 2 Satz 2 HGB ist die Vergleichbarkeit der Posten des Jahres 2023 mit denen des Vorjahres aufgrund der Änderung der Bilanzierung der Entwicklungskosten nicht uneingeschränkt gegeben. Während die Aktivierung der Entwicklungskosten im Jahr 2022 noch vorgenommen wurde und zu einer höheren Bilanzsumme führte, entfällt diese Aktivierung ab 2023, was zu einer entsprechend geringeren Bilanzsumme führt. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen, bewertet. Eine außerplanmäßige Abschreibung erfolgt, sofern eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung vorliegt. Sachanlagen werden ebenfalls zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode auf Basis der voraussichtlichen Nutzungsdauern. Diese orientieren sich im Wesentlichen an den amtlichen steuerlichen AfA-Tabellen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 1.000 werden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben und nicht im Anlagenspiegel aufgeführt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nominalwert angesetzt. Den damit verbundenen Risiken wird durch die Bildung angemessen dotierter Einzelwertberichtigungen für konkret identifizierte Forderungen sowie Pauschalwertberichtigungen für nicht im Einzelnen beurteilte Forderungen Rechnung getragen. Darüber hinaus wird das strenge Niederstwertprinzip beachtet, sodass Forderungen, bei denen der beizulegende Wert unter dem Nominalwert liegt, entsprechend abgeschrieben werden. Sonstige Vermögensgegenstände werden ebenfalls zum Nominalwert angesetzt, jedoch unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Bei Bedarf werden Wertberichtigungen vorgenommen, um das Risiko einer Wertminderung dieser Posten angemessen zu berücksichtigen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Auf fremde Währung lautende flüssige Mittel wurden gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Stichtag angesetzt, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag betreffen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nominalwert bewertet. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken, drohende Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB). Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Stichtag angesetzt, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag betreffen. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einem Anlagenspiegel dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 7.227 T€. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr belaufen sich zum Abschlussstichtag auf insgesamt 512 T€. Dieser Betrag entfällt auf Kautionen für Mietverträge. Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrugen zum Stichtag 1.507 T€ und resultieren aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der im Jahr 2023 in Österreich gegründeten Tochtergesellschaft HeyJobs GmbH, Wien. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 162 T€ auf 877 T€ erhöht. Diese Erhöhung ist hauptsächlich durch eine Umgliederung von Guthaben i.H.v. 133 T € (Vj. 137 T €) aus den liquiden Mitteln in die sonstigen Vermögensgegenstände bedingt. Diese Umgliederung war erforderlich, da im Vorjahr Salden als liquide Mittel ausgewiesen wurden, die aufgrund der fehlenden Banklizenz der jeweiligen Institute als sonstige Vermögensgegenstände hätten klassifiziert werden müssen. Die Vergleichbarkeit zum Vorjahr ist somit nicht uneingeschränkt gegeben. Das gezeichnete Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag EUR 55.557 (Vj. EUR 51.557). Mit notariellem Vertrag vom 31.05.2023 und Eintragung in das Handelsregister am 06.07.2023 wurde eine Kapitalerhöhung um EUR 4.000 beschlossen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde zudem eine Korrektur der Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 325 vorgenommen, um die Transaktionskosten im Zusammenhang mit der Series A- und Series B-Finanzierungsrunde korrekt zu erfassen. Diese Anpassung erfolgte in Übereinstimmung mit den Vorgaben des RS HFA 6, Tz. 30, und erfolge auf laufende Rechnung. Der Verlustvortrag beträgt 24.418 T€ (Vj. 13.685 T€). In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Personalrückstellungen in Höhe von 2.168 T € (Vorjahr: 1.147 T €) enthalten. Die Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr resultiert hauptsächlich aus der erstmaligen Bildung von Rückstellungen für Kosten im Zusammenhang mit der Nutzung von Sabbaticals. Jeder Mitarbeiter der Gesellschaft erhält nach einer dreijährigen Betriebszugehörigkeit einen zusätzlichen, bezahlten Monat Urlaub (Sabbatical). Für das Geschäftsjahr 2023 wurde der Anspruch der Mitarbeiter aus dem Sabbatical ermittelt und auf Basis der monatlichen Gehälter in potenzielle Kosten umgerechnet. Diese Kosten wurden nach dem Vorsichtsprinzip erstmalig als Rückstellung erfasst. Dabei wurde festgestellt, dass für das Vorjahr 2022 eine Rückstellung in Höhe von 594 T€ hätte gebildet werden müssen. Diese Korrektur wurde in Übereinstimmung mit den Vorgaben des RS HFA 6, Tz. 30 als Anpassung in der laufenden Rechnung berücksichtigt. Gemäß § 265 Abs. 2 Satz 2 HGB ist die Vergleichbarkeit der Posten des Jahres 2023 mit denen des Vorjahres aufgrund der erstmaligen Bildung von Rückstellungen für Sabbaticals nicht uneingeschränkt gegeben. Da im Jahr 2022 keine entsprechenden Rückstellungen gebildet wurden, führt die Erhöhung der sonstigen Rückstellungen im Jahr 2023 zu einer Änderung, die in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung nicht direkt mit dem Vorjahr vergleichbar ist. Die Gesellschaft hat ein virtuelles Mitarbeiteroptionsprogramm (VSOP) aufgelegt. Auf die Bildung einer Rückstellung wurdeverzichtet, dav ein hinsichtlich des VSOPs auszahlungsrelevantes Ereignis wird für überwiegend wahrscheinlich eingeschätzt wird. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 Satz 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich im Wesentlichen wie folgt:
III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB) aufgestellt. Das Rohergebnis i. H. v. 30.053 T € verteilt sich nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt (Zahlenangaben in T€):
Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 4 T€ (Vj. 6 T€). IV. Sonstige Pflichtangaben und Erläuterungen Gemäß § 285 Nr. 17 HGB und der IDW RS HFA 36 n. F. sind im Jahr 2023 insgesamt Honorare in Höhe von 35 T€ für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts angefallen. Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 369 Arbeitnehmer beschäftigt, davon Abteilung
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB betrugen zum Bilanzstichtag 7.105 T€. Die Restlaufzeiten ergeben sich wie folgt:
Die Finanzanlagen zum 31. Dezember 2023 sind in der u.g. Anteilsbesitzliste gem. § 285 Abs. 11 erläutert:
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch die Geschäftsführer Herrn Marius Luther und Herrn Marius Jeuck. Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen, so dass Gesamtbezüge der Geschäftsführer nicht offengelegt werden. Steuerliche Latenzen resultieren im Wesentlichen aus der Bewertung der Urlaubsrückstellungen und wurden mit dem einheitlichen Steuersatz von 30,20 % bewertet. Das Wahlrecht zur Aktivierung der daraus resultierenden aktiven latenten Steuern gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde nicht in Anspruch genommen. Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 9.478 T€ wird auf neue Rechnung in das Folgejahr vorgetragen. Ereignisse von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind, lagen nicht vor.
Berlin, den 31.10.2024 gez. Marius Jeuck, Geschäftsführer gez. Marius Luther, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HeyJobs GmbH, Berlin: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HeyJobs GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HeyJobs GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 14. Februar 2025 Rödl
& Partner GmbH
Stramitzer, Wirtschaftsprüfer Ahlering, Wirtschaftsprüferin |
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