Orthodentix Geldern GmbH
Selbe AdresseHerstellung von orthopädischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Friedrich Sobol seit 19.2.2020 | Geschäftsführer |
Jörg Heinemann seit 19.2.2020 | Prokura |
Christoph August Rolink seit 11.4.2019 | Geschäftsführer |
Volker Marmetschke seit 13.9.2017 | Prokura |
Kai Terlinden seit 12.10.2010 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ElectronicPartner Handel SEDüsseldorfKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2017ElectronicPartner Handel SE1. GRUNDLAGEN DES KONZERNSDie ElectronicPartner Handel SE ist die Führungsgesellschaft der ElectronicPartner Verbundgruppe und betreibt selbst das Lagergeschäft. Die in der Verbundgruppe verankerten drei Geschäftsfelder Fachhandel, MEDIMAX-Fachmärkte und comTeam-Systemhäuser bieten den Kunden alles rund um die Bereiche Unterhaltungs- und Haushaltselektronik, IT und Telekommunikation. Unser Konzern umfasst 124 voll konsolidierte Gesellschaften und 5 assoziierte Unternehmen. Mit den MEDIMAX-Fachmärkten treten wir als Einzelhändler auf. ElectronicPartner bietet seinen angeschlossenen Mitgliedern Handels- und Logistikleistungen und darüber hinaus ein umfangreiches Angebot an Dienstleistungen. ElectronicPartner ist heute eine europäische Verbundgruppe mit Stammsitz in Düsseldorf. Mehr als 5.000 Unternehmerpersönlichkeiten organisieren sich in den strategischen Geschäftsfeldern Fachhandel, der Fachmarktlinie MEDIMAX und den comTeam-Systemhäusern. Im Technologie-Netzwerk comTeam bieten 800 vernetzte IT-Unternehmer mit mehr als 10.000 Spezialisten für IT, Personal, Finanzen, Prozessoptimierung und vielem mehr seit mehr als 30 Jahren umfangreiches Knowhow für den b2b-Markt (business to business). Aus unserer Konzernzentrale in Düsseldorf sowie mittels unserer regionalen Vertriebsstruktur betreuen wir unsere Mitglieder in Deutschland. Unsere Landesgesellschaften in den Niederlanden, der Schweiz und Österreich bieten unsere Dienstleistungen unseren Mitgliedern im jeweiligen Land an. International sind wir Mitglied der E-Square. E-Square ist eine bedeutende Verbundgruppe im Bereich Consumer Electronics und Haushaltsgeräte in Westeuropa. Mitgliedsunternehmen in 16 Ländern sind in ihrem Heimatmarkt renommierte Marktteilnehmer mit hohem Ansehen bei Endkunden und Lieferanten. Das E-Square Europateam unterstützt den unternehmerischen Erfolg der Landesgesellschaften durch strategische Partnerschaften mit Lieferanten auf europäischer Ebene und bündelt nationale Stärke zu internationaler Kompetenz. 2. WIRTSCHAFTSBERICHT2 .1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Wir gehören zu den größten Handelsunternehmen für Unterhaltungs- und Haushaltselektronik, IT und Telekommunikation in Europa. Unsere Wettbewerber Expert und Euronics sowie unser Konzern bilden die drei größten europäischen Verbundgruppen für selbstständige Fachgeschäfte und Fachmärkte. Größter gemeinsamer Wettbewerber ist die Mediamarkt-Saturn-Gruppe. Mit über 80% Umsatzanteil ist der deutsche Markt für uns nach wie vor von wesentlicher Bedeutung. Die konjunkturelle Lage in Deutschland war auch im Jahr 2017 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Das Bruttoinlandsprodukt legte um 2,2% zu. Ausschlaggebend für diese positive Entwicklung waren wiederum vor allem die privaten Konsumausgaben, die im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 2,0% stiegen. Der Markt für die klassische Unterhaltungselektronik konnte um 8,2% zulegen und die Verluste des Vorjahres somit überkompensieren. Der TV-Bereich entwickelte sich mit +5,6% sehr erfreulich. Der Trend zu größeren Bilddiagonalen und gut ausgestatteten Geräten setzte sich 2017 weiter fort. So konnten TV-Geräte mit OLED-Technologie den Umsatz gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppeln. Smartphones legten trotz eines leichten Mengenrückgangs von einem Prozent aufgrund gestiegener Durchschnittspreise um 4,6% zu. Der Bereich Informationstechnologie musste zum wiederholten Mal ein Minus hinnehmen und lag 5,3% unter dem Vorjahr. In unseren Auslandsmärkten zeigte sich folgendes Bild: Während es in den Niederlanden mit 3,2% und in Österreich mit 2,9%, einen höheren Anstieg des BIP als in Deutschland gab, blieb das Wachstum in der Schweiz mit 1,0% hinter der Entwicklung in Deutschland zurück. 2 .2 Geschäftsverlauf Nachdem wir zum 1. Juli 2016 den gesamten Mobilfunkbereich bei unserer Schwestergesellschaft SH Telekommunikation GmbH angesiedelt haben, sind unsere Umsatzerlöse im Jahr 2017 wie erwartet deutlich niedriger als im Vorjahr. Die Umsatzentwicklung des Jahres 2017 war geprägt von strukturellen Reduzierungen der Umsätze mit größeren Mitgliedern, die nicht der Marketinglinie EP: zugehören sowie darüber hinaus planmäßigen Verlagerungen von Lagerumsätzen zu nicht in der GuV ersichtlichen Streckenumsätzen. Die Entwicklung des Zentralumsatzes, der neben den handelsrechtlichen Umsatzerlösen auch die vermittelten Streckenumsätze (von uns vermittelte Umsätze, bei denen die Ware unmittelbar vom Lieferanten an unsere Mitglieder mit direkter Rechnungserstellung vom Lieferanten an unsere Mitglieder geliefert werden) umfasst, war in Deutschland mit 2,6% und insgesamt mit 2,5% positiv. Die Entwicklung unserer b2b-Sparte comTeam war zufriedenstellend. Im Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2016 wurden für das Jahr 2017 Umsatzerlöse erwartet, die leicht unterhalb der Umsatzerlöse des Jahres 2016 liegen. Mit 5,3% lag der Rückgang leicht höher als erwartet, was an den oben genannten strukturellen Änderungen liegt. Die Rohertragsquote blieb wie erwartet konstant. Weiterhin hatten wir für 2017 konstante operative Erträge sowie leicht gestiegene operative Kosten und somit ein leicht verringertes operatives EBT erwartet. Die operativen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr entgegen unserer Prognose erfreulicherweise leicht verringert. Dafür blieben sowohl der Rohertrag aufgrund des höher als erwartet ausgefallenen Umsatzrückgangs als auch die operativen Erträge deutlich unter den Prognosen. Zusammengefasst wurde ein bereinigtes Ergebnis vor Steuern unter Vorjahresniveau erzielt. Das bereinigte Ergebnis beträgt 4,9 Mio. € nach 12,8 Mio. € (Vorjahreszahl angepasst) im Vorjahr (siehe auch Ermittlung auf S.5) und liegt somit unterhalb der Erwartungen. Das Net Working Capital liegt wie erwartet auf dem Niveau des Jahres 2016. Im ersten Quartal des Jahres 2018 lag die Umsatzentwicklung unterhalb unserer Planungen. 2 .3 Lage 2.3.1 Vorbemerkungen In den folgenden Gliederungspunkten analysieren wir insbesondere unsere finanziellen Leistungsindikatoren (Rohertragsquote, EBT und operatives EBT sowie Eigenkapitalquote und Net Working Capital). 2.3.2 Ertragslage Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Umsatzerlöse, die keine Streckenumsätze enthalten, sanken von 1.174,6 Mio. € auf 1.112,3 Mio. €. Dies resultiert vor allem aus strukturellen Reduzierungen der Umsätze mit größeren Mitgliedern, die nicht der Marketinglinie EP: zugehören sowie darüber hinaus planmäßigen Verlagerungen von Lagerumsätzen zu nicht in der GuV ersichtlichen Streckenumsätzen (vgl. Gliederungspunkt 2.2). In 2016 waren außerdem noch Umsatzerlöse aus dem Mobilfunkbereich enthalten, den wir zum 01. Juli 2016 bei der SH Telekommunikation Deutschland GmbH angesiedelt haben. Der Wareneinsatz sank von 944,3 Mio. € auf 893,9 Mio. € proportional. Der Rohertrag verringerte sich von 230,3 Mio. € um 5,2 % auf 218,4 Mio. €. Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich von 13,0 Mio. € auf 11,8 Mio. €. Im Wesentlichen beinhaltet dieser Posten Erträge aus der Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen sowie sonstige neutrale, im Wesentlichen periodenfremde, Erträge, die gegenüber dem Vorjahr rückläufig waren. Der Personalaufwand sank von 114,8 Mio. € auf 108,3 Mio. € was neben der verringerten Mitarbeiterzahl auch dadurch begründet ist, dass im Vorjahr höhere Aufwendungen für diverse strukturelle Personalmaßnahmen angefallen sind, denen im Jahr 2017 keine vergleichbaren Aufwendungen gegenüberstanden. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen reduzierten sich von 11,9 Mio. € auf 10,6 Mio. € Im Vorjahr waren hier außerplanmäßige Abschreibungen auf Firmenwerte unserer erworbenen Einzelhandelsaktivitäten in den Niederlanden in Höhe von 0,9 Mio. € enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken von 112,0 Mio. € auf 108,1 Mio. €. Verringerten Raumkosten standen höhere Werbekosten gegenüber, darüber hinaus waren hier im Vorjahr erhebliche Aufwendungen für die mittlerweile eingestellten Einzelhandelsaktivitäten in den Niederlanden enthalten. Der Posten umfasst im Wesentlichen Raumkosten, Werbekosten, Vertriebskosten und Transportkosten. Im Berichtsjahr sind hier 0,7 Mio. € (Vorjahr 0,8 Mio. €) periodenfremde Aufwendungen enthalten. Das Zins- und Beteiligungsergebnis war mit 0,2 Mio. € positiv, nachdem im Vorjahr ein ebenfalls positives Ergebnis in Höhe von 0,4 Mio. € erzielt wurde. Die Verringerung resultiert im Wesentlichen aus einem niedrigeren Zinsergebnis, dem geringere Abschreibungen auf Finanzanlagen gegenüberstanden. Bereinigt um Sonderaufwendungen und Sondererträge wurde ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 4,9 Mio. € erzielt, das deutlicher als erwartet unter dem vergleichbaren Ergebnis des Vorjahres liegt. Im Einzelnen ermittelt sich das für unsere interne Steuerung relevante operative EBT wie folgt:
* Beeinflusst durch Auflösung von Rückstellungen ** Vorjahreszahl angepasst Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten einen Ertragssaldo in Höhe von 0,2 Mio. € nach Aufwendungen in Höhe von 2,5 Mio. € im Vorjahr. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind insgesamt periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 601 (Vorjahr Aufwand T€ 53) enthalten. Das Ergebnis nach Steuern beläuft sich auf 3,7 Mio. € nach 2,5 Mio. € im Vorjahr. Der Aufwand aus Teilgewinnabführungen betrug im Saldo 0,7 Mio. € wie im Vorjahr. Somit wurde in der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung ein Konzernjahresüberschuss von 2,9 Mio. € nach 1,7 Mio. € im Vorjahr erzielt. 2.3.3 Finanzlage Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote beträgt 42,6% nach 40,5% im Vorjahr. Sie drückt die sehr solide Finanzkraft des Unternehmens aus. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Berichtsjahr planmäßig getilgt. Somit ist unser Konzern nach den sehr hohen Finanzinvestitionen des Jahres 2012 erstmals wieder ohne langfristige Darlehen von Kreditinstituten finanziert. Alle übrigen Verbindlichkeiten resultieren aus dem laufenden Geschäftsverkehr, sind branchenüblich fällig, lauten auf Euro bzw. Schweizer Franken und sind unverzinslich. Das Net Working Capital war zum Stichtag mit 105,4 Mio. € nach 112,1 Mio. € im Vorjahr weiter rückläufig. Während die Verbindlichkeiten stabil blieben und die Vorräte leicht erhöht wurden, reduzierten sich die Forderungen deutlich. Hierbei ist das Net Working Capital wie folgt definiert:
Die Investitionen ins Anlagevermögen konnten auch in 2017 in voller Höhe finanziert werden, ohne weitere Darlehen bei Kreditinstituten aufnehmen zu müssen. Derzeit bestehen keine weiteren Finanzierungsvorhaben. Die außerbilanziellen Verpflichtungen bestehen in den im Anhang angegebenen Haftungsverhältnissen sowie den sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die im Anhang erläutert werden. Die Verpflichtungen sanken von 99,4 Mio. € auf 90,4 Mio. €. 2.3.4 Investitionen Die Investitionen betreffen mit 1,1 Mio. € die immateriellen Vermögensgegenstände. Sie beinhalten nahezu ausschließlich die Erweiterung des Funktionsumfangs unserer SAP-Software. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 5,0 Mio. € umfassen vor allem die Modernisierung der Ladeneinrichtung sowie die Erneuerung der IT-Infrastruktur unserer MEDIMAX-Fachmärkte. Die Investitionen in das Finanzanlagevermögen belaufen sich auf 0,6 Mio. €. Sie betreffen mit 0,3 Mio. € die Zugänge zu unseren assoziierten Unternehmen. Hier sind die gemäß der Equity-Methode nach § 312 Abs. 4 HGB berücksichtigten anteiligen Ergebnisse des Jahres 2017 der Beteiligungsgesellschaften ausgewiesen. Darüber hinaus sind hier gewährte Ausleihungen ausgewiesen. Wesentliche Investitionsverpflichtungen bestehen nicht. 2.3.5 Liquidität Die liquiden Mittel einschließlich der kurzfristig liquidierbaren Wertpapiere stiegen von 49,7 Mio. € auf 54,7 Mio. € an. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag bei 13,6 Mio. € und somit um 2,9 Mio. € niedriger als im Vorjahr. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war mit -3,9 Mio. € um 8,0 Mio. € höher als im Vorjahr (-11,9 Mio. €). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit war aufgrund der planmäßigen Tilgung der 2012 aufgenommenen Kredite mit 3,9 Mio. € negativ (Vorjahr -4,1 Mio. €). Insgesamt erhöhte sich der Finanzmittelfonds (ohne als Sicherheit verpfändete Termingeldeinlagen) von 48,4 Mio. € auf 53,4 Mio. €. Aufgrund unserer vorausschauenden jederzeit aktuellen Finanzplanung, der wir eine sehr hohe Bedeutung beimessen, stellen wir sicher, dass wir sämtliche Zahlungsverpflichtungen jederzeit unter Ausnutzung der für uns maximal möglichen Zahlungskonditionen erfüllen können. Die zum Bilanzstichtag nicht ausgenutzten Kreditlinien belaufen sich auf insgesamt 31,5 Mio. € nach 34,0 Mio. € im Jahr 2016. Zum Bilanzstichtag hat eine geringfügige Inanspruchnahme der Kreditlinien für Mietavale mit 0,1 Mio. € stattgefunden. 2.3.6 Vermögenslage Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen nahmen von 24,0 Mio. € im Vorjahr weiter auf 19,0 Mio. € ab. Den Investitionen in Höhe von 6,1 Mio. € standen Abschreibungen von 10,6 Mio. € sowie Abgänge mit Buchwerten von insgesamt 0,5 Mio. € gegenüber. Die Finanzanlagen sanken von 2,1 Mio. € auf 1,8 Mio. €. Zugängen von 0,6 Mio. € stehen Abschreibungen von 0,2 Mio. € sowie Abgänge mit Buchwerten von 0,6 Mio. € und Veränderungen des Konsolidierungskreises von -0,1 Mio. € gegenüber. Die Vorräte stiegen um 6,2 Mio. € auf 121,3 Mio. €. Die Erhöhung des Warenbestandes wurde vorgenommen, um auch in den ersten Januartagen die vollständige Lieferfähigkeit im gesamten Sortiment sicherzustellen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken um 13,3 Mio. € auf nunmehr 80,5 Mio. €. Ursächlich für die Verminderung ist das planmäßig deutlich verringerte Geschäftsvolumen im zweiten Kalenderhalbjahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich deutlich von 4,6 Mio. € auf 11,7 Mio. €. Der Anstieg sowie der Bilanzausweis betreffen nahezu ausschließlich die SH Telekommunikation GmbH. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich von 23,6 Mio. € auf 12,6 Mio. € deutlich reduziert. Der Rückgang betrifft nahezu ausschließlich Steuerforderungen, die aus zu hohen geleisteten Vorauszahlungen resultierten. Der Ausgleichsposten für erhaltene Zuzahlungen wurde in 2013 erstmalig gebildet. In diesen wurden erhaltene Zuzahlungen zur Abdeckung zukünftiger Verluste für durch MEDIMAX übernommene Märkte erfolgsneutral eingestellt. Der Posten wurde in den Folgejahren in Höhe der eingetretenen Verluste erfolgswirksam aufgelöst; im Jahr 2017 wurde der verbliebene Betrag von 1,0 Mio. € aufgelöst, da mit Verlusten der betroffenen Märkte nicht mehr gerechnet wird. Die Pensionsrückstellungen blieben mit 3,2 Mio. € konstant, die Steuerrückstellungen erhöhten sich von 0,1 Mio. € auf 0,2 Mio. €. Die sonstigen Rückstellungen sanken um 6,1 Mio. € auf 44,6 Mio. €. Sie berücksichtigen im Rahmen der gewohnt vorsichtigen Bilanzierung sämtliche erkennbaren Risiken. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Inanspruchnahme bzw. Auflösung einiger in Vorjahren gebildeter Rückstellungen, denen keine neuen Risiken nachfolgten. Die Auflösungen nicht mehr benötigter Rückstellungen waren wiederum niedriger als im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen blieben mit 96,4 Mio. € nach 96,8 Mio. € im Vorjahr weiterhin stabil. Die sonstigen Verbindlichkeiten sanken um 1,8 Mio. € auf 23,7 Mio. €. Sie beinhalten überwiegend Steuerverbindlichkeiten. 2.3.7 Zusammenfassendes Ergebnis Insgesamt liegt die Ertragslage unter Berücksichtigung der Sondereffekte unterhalb der Erwartungen der Geschäftsleitung und wird trotz des weiterhin extrem schwierigen Marktumfeldes als nicht zufriedenstellend angesehen. Die Vermögens- und Finanzlage zeigt weiterhin ein stabiles Bild und ist geprägt durch ein aktives Working Capital-Management wie auch durch eine stabile Bilanzsumme. 2.3.8 Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Kundenbelange Ein nachhaltiges Kooperationsmodell für unsere Mitglieder ist von übergeordneter Bedeutung für deren und unseren Geschäftserfolg. Die Verbundgruppe ElectronicPartner unterstützt die Eigenständigkeit ihrer Partner, indem sie ihnen die Vorteile einer starken Gemeinschaft bietet. Dazu zählen umfassende Dienstleistungen, die den Geschäftsalltag unserer Partner erleichtern, und günstige Einkaufskonditionen, die deren Wettbewerbsfähigkeit sichern. Gemeinsam sichern sich die Unternehmer durch die Kooperation mit ElectronicPartner eine starke Marktposition und erschließen sich attraktive Zukunftspotentiale. Der Anspruch, täglich "besten Service für unternehmerischen Erfolg" zu bieten, ist dabei unser Antrieb. Unsere Kunden haben individuelle Bedürfnisse. Um diese zu erfüllen und unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen, setzen wir bei ElectronicPartner auf enge und langfristige Kooperationen mit unseren Industriepartnern. Dabei führen wir Marken und Produkte, die unsere hohen Ansprüche an Qualität, Innovation und Design erfüllen. Wir setzen auf eine Mehrmarkenstrategie, damit wir Verbraucherwünsche individuell über verschiedene Kanäle mit unterschiedlichen Serviceleistungen erfüllen können - so wie es am besten zu den Bedürfnissen des Einzelnen passt. Mit unseren Marken EP:, MEDIMAX und comTeam sowie unseren hochwertigen Sortimenten und Dienstleistungen bieten wir unseren Kunden sowohl ein breites als auch ein tiefes Portfolio. Die Zufriedenheit unserer Mitglieder mit unseren Leistungen ist für uns wesentlicher Gradmesser für unser verantwortliches Handeln. Umweltbelange Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen ist für uns als aktives Mitglied der Gesellschaft eine Selbstverständlichkeit. So wird jeder MEDIMAX-Markt nach seinem Umbau mit verbrauchsfreundlicher LED-Beleuchtung wiedereröffnet. Der ressourcensparende Umgang mit Druckern und Scannern im Verwaltungsbereich ist genauso selbstverständlich wie das Recycling von Altpapier, Batterien und sonstigen Rohstoffen. Der von uns bezogene Strom wird zum ganz überwiegenden Teil aus regenerativen Energiequellen gewonnen. Arbeitnehmerbelange Wir bieten den Menschen bei ElectronicPartner ein Umfeld, in dem sie sich entfalten und gleichzeitig Verantwortung für ihre Aufgaben übernehmen. Dazu gehören ein lebendiger Austausch und eine offene Kommunikation ebenso wie das individuelle Fordern und Fördern aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es ist unser Ziel, jeden Einzelnen durch individuelle Weiterbildungsmaßnahmen zu unterstützen, seine Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln. Sie ermöglichen es, aktiv und eigenverantwortlich die berufliche Zukunft - durch Persönlichkeit und Fachkompetenz - mitzugestalten und damit einen Teil zum Unternehmenserfolg beizutragen. Wir setzen dabei auf die fundierte Erfahrung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die seit vielen Jahren bei uns an Bord sind, und auf frischen Wind durch unsere Auszubildenden sowie durch neue Mitglieder in unserem Team. Das Thema Aus- und Weiterbildung ist uns sehr wichtig. Daher investieren wir hier in hohem Maße. Gesellschaftliches Engagement 80 Jahre Firmengeschichte zeichnen ein klares Bild: In einem dynamischen Markt steht unsere in Düsseldorf verwurzelte Verbundgruppe gleichermaßen für Kontinuität und Innovation. Wir sind ein lokalverbundenes Familienunternehmen mit europäischer Ausrichtung. Wir orientieren uns an den Wünschen und Bedürfnissen der Verbraucher und bedienen diese mit einem ausgeprägten Trendbewusstsein. Wir sind ein Partner, der für Beständigkeit und Zuverlässigkeit steht. Wir fördern die Ausbildung und Qualifizierung des Nachwuchses im Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich, dies bedeutet einen Mehrwert für die Gesellschaft. Wir engagieren uns durch Spenden, Sponsoring und andere Formen der Unterstützung. 3. PROGNOSE- CHANCEN- UND RISIKOBERICHT3 .1 Chancen und Risikobericht Nachfolgende Chancen und Risiken sind nach gleichartigen Risiken kategorisiert für unseren Konzern aufgeführt. Strategische Risiken und Chancen Ein strategisches Risiko besteht darin, bei der Ausrichtung des Vertriebs und der übrigen Organisation nicht die zukünftigen Wachstumsfelder zu berücksichtigen. Durch fortlaufende Marktanalysen, der Identifikation von Wachstumsfeldern, der daraus abgeleiteten Strategiedefinition und nicht zuletzt durch eine konsequente Ergebnissteuerung auf Ebene der Vertriebskanäle und Vertriebslinien beugen wir diesen Risiken vor und schaffen Chancen für das Unternehmen. Ein weiteres strategisches Risiko liegt im Lieferantenportfolio. Mit der Pflege unserer langjährigen und verlässlichen Beziehungen zu unseren Lieferanten begegnen wir dem Risiko, wichtige Marken und Produkte nicht zu marktgerechten Preisen anbieten zu können. Die Vermeidung der Abhängigkeit von wenigen großen Lieferanten betrachten wir dabei als ein wesentliches Instrument der Risikominderung. Eine punktgenaue Warenverfügbarkeit und eine schnelle und zuverlässige Logistik sind heute entscheidend für die Zufriedenheit der Endkunden und damit für den Erfolg der Unternehmer vor Ort. Marktbezogene Risiken und Chancen Der forcierte Preiswettbewerb, nicht zuletzt verursacht durch den Online-Kanal sowie Veränderungen des Warengruppenmixes bergen das Risiko weiter sinkender Deckungsbeiträge. Durch Stabilisierung der Absatzwege, eine zu Beginn des Jahres 2014 komplett neu gestaltete Absatzpreiskalkulation sowie regelmäßig vorgenommene Kalkulationsanpassungen in den betroffenen Produktgruppen versuchen wir, diesem Trend entgegenzuwirken. Chancen bieten sich durch die verstärkte Vermarktung von weiteren Dienstleistungen wie Finanzierung, Garantieverlängerung, Installation, Heimvernetzung, Vertrieb von Mobilfunkverträgen etc., die zur Generierung von Zusatzerträgen führt. Ein weiteres Risiko ergibt sich aus dem Strukturproblem des mittelständischen Einzelhandels. Sowohl die fehlende Unternehmensnachfolge bei Mitgliedern als auch die Verschlechterung einzelner Standorte führt zu einem Abschmelzen unserer Mitgliedsbasis. Dieser wirken wir durch eine aktive, umfassende betriebswirtschaftliche Unterstützung unserer Mitglieder bzw. potentieller neuer Mitglieder entgegen. Für die Nachfolgesuche haben wir einen strategischen Prozess eingeleitet, der den Aufbau eines Pools potenzieller Interessenten sowie die intensive Analyse und wirtschaftliche Bewertung der in Frage kommenden Standorte zum Ziel hat. Für unsere Fachmarktlinie MEDIMAX besteht das Risiko, dass die Marktanteilsverschiebung vom Fachmarkt zum Internet weiter fortschreitet bzw. an Intensität zunimmt. Dem begegnen wir durch den Ausbau unserer Online-Aktivitäten, der Fokussierung auf Zusatzerträge aus weiteren Dienstleistungen sowie die Verstärkung unserer Beratungskompetenz mit der Folge margenstärkerer Umsätze. Die Insolvenz eines großen Lieferanten, wie sie z.B. im Jahr 2013 bei der Firma Loewe und im Jahr 2014 bei der Firma Metz eingeleitet wurde, ist ein weiteres marktbezogenes Risiko. Neben dem dadurch verursachten Umsatzverlust bei uns und unseren Mitgliedern besteht insbesondere das Risiko, dass vereinbarte Bonus- sowie Garantie- und Gewährleistungsansprüche seitens des Lieferanten nicht mehr erfüllt werden. Dem beugen wir neben den kontinuierlichen Marktbeobachtungen und Gesprächen mit unseren Lieferanten durch regelmäßige, zeitnahe Verrechnung von Bonusansprüchen einerseits und der Bildung ausreichend dotierter Rückstellungen für Garantie- und Gewährleistungsfälle andererseits vor. Dem Risiko der Insolvenz eines wichtigen IT-Dienstleistungspartners begegnen wir mit unserer IT-Strategie mit konsequenter Standardisierungsausrichtung sowie dem konsequenten Einsatz von A-Lieferanten im IT-Umfeld. Dem Risiko von Forderungsausfällen bzw. der Inanspruchnahme unserer Delkrederezusagen durch die Lieferanten begegnen wir bilanziell durch Bildung entsprechender Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen sowie Rückstellungen für Delkredererisiken. Ein professionelles Forderungsmanagement ist Bestandteil unserer Geschäftstätigkeit. Bereits bei der Aufnahme neuer Mitglieder in die Verbundgruppe erfolgt eine intensive Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse. Im laufenden Geschäftsverkehr werden zeitnah wichtige betriebswirtschaftliche Kennzahlen ermittelt, ausgewertet und von der Geschäftsleitung beurteilt und ggf. entsprechende Handlungsanweisungen entwickelt. Leistungswirtschaftliche Risiken Das Risiko einer zu geringen Lagerumschlagsgeschwindigkeit der Bestände, das zu einer erhöhten Kapitalbindung führt, steuern wir durch die Ende 2013 erfolgte Neuausrichtung der Lagerhaltungs- und Logistikstruktur, die zu deutlich verringerten Bestandsniveaus geführt hat. Darüber hinaus wird eine aktive Bestandssteuerung unter Berücksichtigung der jederzeitigen Lieferbereitschaft betrieben, die durch Zielvereinbarungen mit den verantwortlichen Personen unterstützt wird. Finanzwirtschaftliche Risiken/Risikoberichterstattung Finanzinstrumente Die verwendeten Finanzinstrumente beinhalten aufgrund der sehr vorsichtigen Anlagepolitik nahezu keine Marktrisiken. Währungsrisiken spielen aufgrund der Konzentration auf den Euroraum nur eine untergeordnete Rolle. Zinsänderungsrisiken wird durch Marktbeobachtungen sowie entsprechend daraus abgeleiteten Anlagehorizonten Rechnung getragen. Möglichen Liquiditätsrisiken wird durch eine jederzeit aktuelle Finanzplanung sowie ein aktives Liquiditätsmanagement begegnet. Durch den konzerninternen Finanzausgleich (Cash Pooling) wird eine Optimierung der Liquidität erreicht. Zusammenfassendes Ergebnis zur Risikotragfähigkeit Das vorhandene Eigenkapital deckt das Gesamtrisiko vollständig ab. Somit besteht keine Bestandsbedrohung durch die aggregierte Gesamtrisikowirkung. Die gegenwärtige Liquidität in Verbindung mit den von unseren Hausbanken zur Verfügung gestellten Kreditlinien ist zur Risikodeckung ausreichend. Insgesamt hat sich die Risikolandschaft gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert. Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller Einzelrisiken. Aus heutiger Sicht zeichnen sich keine den Fortbestand unseres Konzerns gefährdenden Risiken, auch nicht in Verbindung mit anderen Risiken, ab. 3 .2 Prognosebericht Für das Jahr 2018 rechnen wir mit einer weiterhin schwierigen Marktsituation für den stationären Handel. Auf die angespannte Marktsituation haben wir uns durch die Neuaufstellung unseres Konzerns eingestellt. Im Jahr 2013 wurde eine Vielzahl von Initiativen und Maßnahmen begonnen, um die Zukunft aktiv zu gestalten, die in den Folgejahren weiter umgesetzt wurden. Neben mehr als 200 umfassenden Modernisierungen von Ladenflächen zählten die Einführung einer gemeinsamen Warenwirtschaft und der Go-Live der individuellen Händler-Webshops zu den wichtigsten Meilensteinen der Offensive für unsere EP:Markenhändler. Die Stärkung des EP:Fachhandels in der Region und vor Ort steht im Mittelpunkt. Die Händler sollen als "local-hero" vor Ort mit ihrer Beratungskompetenz die Kunden überzeugen und neue Kunden gewinnen. Ein 360-Grad-Marketing Ansatz unterstützt die Händler durch Print, Online und POS-Maßnahmen dabei, ihre Position auszubauen. Instrumente, die ausschließlich in der Kooperation ElectronicPartner zur Verfügung stehen, wie ein umfassender Online-Katalog oder das digitale Verkaufs- und Beratungstool "Virtual Shelf" erhöhen vor allem die Sortimentsvielfalt der Fachhändler. Mit unserer Qualitätsoffensive für die Marke EP:, die unter anderem Sortimentsverbesserungen, Ladenumbauten und die Forcierung von Multichannel-Konzepten vorsieht, sind unsere Händler klar auf Erfolgskurs. Insbesondere Fachhändler, die im Rahmen ihres Umbaus wertstabile Produktgruppen wie die Weiße Ware oder zukunftsgerichtete Segmente wie den Mobilfunk ins Portfolio aufgenommen haben verzeichnen eine deutliche Verbesserung ihrer Umsatz- und Ertragssituation. Durch den Ausbau der Multichannel-Strategie unterstützen wir unsere EP: Markenhändler darin, auch den mittlerweile für einen Händler unverzichtbaren Internetauftritt zu realisieren. Ein weiterer Fokus ist der Ausbau unserer Multichannel-Strategie für MEDIMAX, die im Herbst 2016 mit einem zentralen Online-Shop umgesetzt wurde. Für das Jahr 2018 rechnen wir mit Umsatzerlösen in etwa auf Vorjahresniveau. Beim Rohertrag rechnen wir mit einer stabilen Rohertragsquote. Weiterhin erwarten wir konstante operative Erträge sowie leicht rückläufige operative Kosten. Somit erwarten wir insgesamt für das Jahr 2018 ein operatives EBT in der Größenordnung des operativen EBT des Geschäftsjahres 2017 in Höhe von 4,9 Mio. € (vgl. Gliederungspunkt 2.3.2). Ein weiterhin aktives Working-Capital-Management soll dazu führen, dass der Saldo des Net Working Capital Ende 2018 wiederum das Niveau des Berichtsjahres erreicht (vgl. Gliederungspunkt 2.3.3).
Düsseldorf, den 24. Mai 2018 Michael Haubrich Frank Kretzschmar Friedrich Sobol Karl Trautmann Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
Konzernanhang zum 31. Dezember 2017Allgemeine ErläuterungenDie ElectronicPartner Handel SE hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Register-Nr. HRB 61492 eingetragen. Der Konzernabschluss der ElectronicPartner Handel SE ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt worden. Im Jahr 2016 wurde die Zusammenarbeit mit der SH Telekommunikation Deutschland GmbH (im Folgenden SH GmbH genannt) im Bereich Mobilfunk weiter vertieft. Nachdem wir zum 1. September 2015 Einkauf, Vertrieb und Logistik der Mobilfunk-Hardware beider Unternehmen im modernen Logistikzentrum der SH GmbH am Standort Bochum gebündelt hatten, haben wir zum 1. Juli 2016 neben dem Produktmanagement auch nachgelagerte Prozesse zur Kartenfreischaltung bei der SH GmbH angesiedelt. Somit bietet die SH GmbH nunmehr alle Leistungen rund um das Thema Mobilfunk gebündelt an. Dadurch ergibt sich eine Einschränkung der Vergleichbarkeit der Zahlen des Geschäftsjahres 2017 mit dem Vorjahr. Insbesondere die Veränderungen der Umsatzerlöse und des Wareneinsatzes im Vergleich zum Vorjahr sind im Wesentlichen auf die Auslagerung des Geschäftsbereichs zum 01. Juli 2016 zurückzuführen. I. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden1. Bilanzierung und Bewertung Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Die Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich der kumulierten planmäßigen Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen auf Zugänge zum beweglichen Sachanlagevermögen werden linear vorgenommen. Handelsrechtlich wird die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet, wonach geringwertige abnutzbare, bewegliche Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten € 410 nicht übersteigen, bereits im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben werden. Geschäfts- oder Firmenwerte, die bis 2009 aus der Kapitalkonsolidierung entstanden sind, wurden ab dem Folgejahr über vier Jahre linear abgeschrieben. Ab 2010 entstandene Geschäfts- oder Firmenwerte werden über fünf Jahre, beginnend mit dem Jahr der Entstehung, linear abgeschrieben. Ab 2016 entstandene Geschäfts- oder Firmenwerte werden entsprechend der Neuregelung nach BilRUG nach individueller Einschätzung und sofern diese nicht verlässlich bestimmt werden kann über zehn Jahre, beginnend mit dem Jahr der Entstehung, linear abgeschrieben. In Einzelabschlüssen bilanzierte Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über fünf Jahre linear abgeschrieben. Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Assoziierte Unternehmen werden nach der Equity-Methode auf Basis der Buchwertmethode bewertet. Die Ausleihungen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips nach konzerneinheitlichen Richtlinien. Vorräte aus Lieferungen von konsolidierten Gesellschaften sind nach Zwischengewinneliminierung zu den nach handelsrechtlichen Vorschriften aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt. Für Wertminderungen werden angemessene Abschläge vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten abzüglich Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen bzw. zum Barwert angesetzt. Erkennbare Risiken im Forderungsbestand sind durch ausreichende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurden Pauschalwertberichtigungen gebildet. Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Kurswert ausgewiesen. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks wurden mit dem Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Aktive latente Steuern entstanden aus der Zwischengewinneliminierung. Soweit sich aufgrund von Konsolidierungsvorgängen aktive oder passive latente Steuern ergeben, werden diese mit einem Steuersatz von 30 % gerechnet und saldiert ausgewiesen. Passive latente Steuern sind in den lokalen Handelsbilanzen nicht entstanden. Aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Passive latente Steuern auf Unterschiedsbeträge aus der Anpassung der nationalen Ergebnisse an die Handelsbilanzen II werden mit den landesspezifischen Steuersätzen gerechnet, im Geschäftsjahr kam der Steuersatz von 21 % zur Anwendung. Die passiven latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Ansätzen im Vorratsvermögen sowie bei Forderungen. Aktivüberhänge an latenten Steuern auf solche Unterschiedsbeträge werden nicht angesetzt. Der Ausgleichsposten für erhaltene Zuzahlungen wurde in 2013 erstmalig gebildet. In diesen wurden erhaltene Zuzahlungen zur Abdeckung zukünftiger Verluste für durch MEDIMAX übernommene Märkte erfolgsneutral eingestellt. Der Posten wurde in 2017 in Höhe von 1,0 Mio. € (Vorjahr 0,2 Mio. €) vollständig erfolgswirksam aufgelöst, da wir in den nächsten Jahren keine verrechenbaren Verluste erwarten. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach der Projected Unit Credit Methode (PUC) auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Prof. Klaus Heubeck unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 3,68 % und eines Rententrends von 2,4 % bzw. 2 %. Aktive Anwärter sind nicht vorhanden. Bei dem Rechnungszinssatz von 3,68 % handelt es sich um einen fristenkongruenten, durchschnittlichen Marktzins der letzten zehn Jahre, der von der Deutschen Bundesbank monatlich veröffentlicht wird. Es wird eine pauschale Restlaufzeitder Verpflichtungen von 15 Jahren angenommen. Der Unterschiedsbetrag zu der Bewertung mit dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt für 2017 T€ 208 (Vorjahr T€ 186) und ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB grundsätzlich ausschüttungsgesperrt. Übrige langfristige Rückstellungen wurden mit einem fristenkongruenten durchschnittlichen Marktzins der letzten sieben Jahre, der von der Deutschen Bundesbank monatlich veröffentlicht wird, abgezinst. Die anderen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags ermittelt worden. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellten. II. KonsolidierungsgrundsätzeDie folgenden Konsolidierungsgrundsätze werden soweit nicht anders aufgeführt gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Der Stichtag der Jahresabschlüsse aller einbezogenen Unternehmen entspricht dem Konzernabschlussstichtag (31. Dezember 2017). 1. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung nach den §§ 300, 301 HGB wird nach der Neubewertungsmethode durchgeführt. Hierbei werden die Wertansätze der Beteiligungen an verbundenen Unternehmen mit den hierauf entfallenden Anteilen am Eigenkapital des Unternehmens verrechnet. Die Konsolidierung erfolgt auf Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt des Erwerbs. Soweit sich bei der Konsolidierung aktive oder passive Unterschiedsbeträge ergeben, wurden sie bis einschließlich 1999 grundsätzlich mit den Rücklagen verrechnet. Der Aktivsaldo dieser Unterschiedsbeträge (saldiert mit passiven Unterschiedsbeträgen von unverändert T€ 41) beträgt unverändert T€ 207. Weiterhin sind Passivbeträge aus Veränderungen im Konsolidierungskreis aus 2010 in Höhe von T€ 84 saldiert. Aus Veränderungen im Konsolidierungskreis 2013 resultieren Passiv-Zugänge in Höhe von T€ 25. Seit dem Jahr 2000 ist der Konzern dazu übergegangen, aktive Unterschiedsbeträge als Firmenwert gesondert auszuweisen und nach § 309 Abs. 1 HGB grundsätzlich über vier Jahre abzuschreiben. Ab 1. Januar 2010 erfolgt die planmäßige Abschreibung neu entstehender Firmenwerte nach BilMoG über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren, beginnend im Entstehungsjahr. Ab 2016 entstandene Geschäfts- oder Firmenwerte werden gemäß § 253 Abs.3 HGB nach individueller Einschätzung und sofern diese nicht verlässlich bestimmt werden kann über zehn Jahre, beginnend mit dem Jahr der Entstehung, linear abgeschrieben. Abweichend davon wurde der in 2006 aus dem Erwerb weiterer Anteile der Expert Holding AG/Schweiz entstandene Firmenwert von T€ 228 mit den Gewinnrücklagen verrechnet, er ist in den oben genannten Unterschiedsbeträgen (T€ 207) enthalten. Aus der Verschmelzung der Expert Genossenschaft auf die ElectronicPartner Schweiz AG ergab sich ein erfolgsneutraler Zugang zum Eigenkapital von T€ 407. 2. Equity Bilanzierung Die Equity Bilanzierung erfolgt gem. § 312 HGB nach der Buchwertmethode. Der jeweilige Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens wird als Firmenwert über fünf Jahre, ab 2016 über zehn Jahre, beginnend mit dem Jahr der Entstehung, abgeschrieben. Auf eine Anpassung an die konzerneinheitlichen Bewertungs- und Bilanzierungsrichtlinien wird verzichtet. Ebenso wird auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen im Rahmen der Equity Bilanzierung verzichtet, da die für die Beurteilung maßgeblichen Sachverhalte nicht zugänglich sind. Die Beteiligung an der MEDIMAX Electronic Frankfurt/Oder GmbH wurde zum 1. Januar 2014 erstmals nach der Equity Methode erfasst. Aus der erstmaligen at Equity Bilanzierung assoziierter Unternehmen, die zuvor mit den Anschaffungskosten bilanziert wurden, ist in 2014 ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe der thesaurierten Gewinne entstanden, der erfolgsneutral in die Gewinnrücklagen eingestellt wurde (T€ 242). 3. Währungsumrechnung Die Umrechnung der Bilanzposten der ausländischen Tochtergesellschaften erfolgt gemäß § 308a HGB zum Devisenkassamittelkurs bzw. für das Eigenkapital mit historischen Kursen. Für die Umrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung wird mit den Jahresdurchschnittskursen gerechnet. Die sich ergebenden Differenzen aus der Bewertung zum Stichtagskurs gegenüber der Bewertung zum historischen Kurs einerseits sowie gegenüber dem Jahresdurchschnittskurs andererseits werden unter dem Posten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten der jeweiligen Einzelabschlüsse mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Somit werden neben den unrealisierten Aufwendungen in 2017 auch unrealisierte Erträge erfolgswirksam erfasst. 4. Schuldenkonsolidierung Bei der Schuldenkonsolidierung werden in der konsolidierten Bilanz die sich entsprechenden Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzernunternehmen aufgerechnet. In den Jahresabschlüssen vermerkte Eventualverbindlichkeiten aus dem Rechtsverkehr zwischen den einbezogenen Unternehmen werden im Konzernabschluss eliminiert. 5. Drittschuldenkonsolidierung Bei der Drittschuldenkonsolidierung werden die aus den Einzelabschlüssen ausgewiesenen Forderungen und Verbindlichkeiten auf Konzernebene saldiert, sofern diese gegenüber denselben Lieferanten bestehen. 6. Aufwands- und Ertragskonsolidierung In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind bei den Umsatzerlösen die Erlöse aus Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gegen die entsprechenden Aufwendungen für bezogene Waren und Leistungen aufgerechnet worden. Die anderen Erträge aus Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind ebenfalls mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden. Eliminiert wurden die Erträge und Aufwendungen aus Beteiligungen, die Zinsen aus gruppeninternen Kreditgewährungen sowie Kostenumlagen. 7. Zwischengewinneliminierung Zwischengewinne aus konzerninternen Veräußerungsvorgängen der Tochtergesellschaften werden vollständig eliminiert. Auf die Eliminierung von Zwischengewinnen wird im Rahmen der Equity Bilanzierung verzichtet. III. BilanzerläuterungenAnlagevermögen Gliederung und Entwicklung des Konzernanlagevermögens sind im Anlagenspiegel (siehe Anlage zum Konzernanhang) dargestellt. Geschäfts- oder Firmenwerte mit Restbuchwerten in Höhe von T€ 127 (Vorjahr T€ 356) werden entsprechend der damaligen Gesetzeslage planmäßig über fünf Jahre abgeschrieben. Geschäfts- oder Firmenwerte mit Restbuchwerten von T€ 95 (Vorjahr T€ 106) werden entsprechend der aktuellen Gesetzeslage nach individueller Einschätzung und sofern diese nicht verlässlich bestimmt werden kann planmäßig über zehn Jahre abgeschrieben. Die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände werden über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren linear abgeschrieben. Die im Anlagenspiegel unter den kumulierten Abschreibungen ausgewiesenen Währungsanpassungen beinhalten auch die Differenzen aus der Anpassung an den Durchschnittskurs in der Gewinn- und Verlustrechnung. Auf Firmenwerte erfolgte eine außerplanmäßige Abschreibung von T€ 65 (Vorjahr 0,9 Mio. €). Auf die Finanzanlagen erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen bei den sonstigen Ausleihungen in Höhe von T€ 245 (Vorjahr T€ 675). Im Geschäftsjahr erfolgte eine Zuschreibung auf Sachanlagen in Höhe von T€ 56 bei einer unserer MEDIMAX Filialen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthielten 2016 in Höhe von T€ 588 letztmals den abgezinsten Barwert des auf den 31. Dezember 2006 letztmalig ermittelten Körperschaftsteuerguthabens aus dem ehemaligen Anrechnungsverfahren gemäß § 37 Abs. 4 und Abs. 5 KStG. Entsprechend dem Gesetz über steuerliche Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften (SEStEG) wurde dieses Körperschaftsteuerguthaben über einen Zeitraum von zehn Jahren (2008 bis 2017) in gleichen Jahresbeträgen ausgezahlt. Es handelte sich somit um einen Posten im Sinne von § 298 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 268 Abs. 4 S. 2 HGB. Der ursprüngliche Gesamtanspruch betrug T€ 5.960. Aufgrund der Unverzinslichkeit des Anspruchs erfolgte die erfolgswirksame Aktivierung zum 31. Dezember 2006 zum Barwert. Die Abzinsung erfolgte mit einem Zinssatz von 4 %. Der Ertrag aus der letztmaligen Aufzinsung in 2017 ist im Zinsergebnis ausgewiesen. Aktive Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen werden mit den passiven latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Im Konzernabschluss sind passive latente Steuern von T€ 448 (Vorjahr T€ 574) auf Unterschiedsbeträge aus der Anpassung der nationalen Ergebnisse an die Handelsbilanzen II enthalten. Darüber hinaus sind aktive latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen von T€ 549 (Vorjahr T€ 566) entstanden. Eigenkapital Das Grundkapital unserer Gesellschaft beträgt unverändert € 31.000.000,00. Es ist eingeteilt in 31.000.000 auf den Namen lautende Stückaktien. Gewinnrücklagen Die Gewinnrücklagen enthalten neben den Gewinnrücklagen der Muttergesellschaft auch die in der Vergangenheit verrechneten Ausgleichsposten aus der Kapitalkonsolidierung. Gewinnvortrag Im Gewinnvortrag werden die während der Konzernzugehörigkeit bisher erwirtschafteten, noch nicht ausgeschütteten Ergebnisse der Konzerngesellschaften und die Vorträge der Zwischengewinneliminierung bei den Vorräten und anderen konzerninternen Transaktionen ausgewiesen. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung In Anwendung von § 308a HGB werden Veränderungen des Eigenkapitals aufgrund der Währungsumrechnung gesondert als "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. Eigenkapitalspiegel Die Darstellung der Veränderung des Konzerneigenkapitals erfolgt erstmalig nach DRS 22 (siehe Seite 30 f.). Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen, die einen nicht unwesentlichen Umfang haben, bestehen für Aufwendungen im Personalbereich (T€ 10.782; Vorjahr T€ 13.333), Garantieverpflichtungen (T€ 7.905; Vorjahr T€ 7.890), für Delkredere-Risiken (T€ 4.701; Vorjahr T€ 4.925), für Risiken aus Lieferantenabrechungen (T€ 3.648; Vorjahr T€ 4.692) sowie für nicht abgerechnete Kundenansprüche (T€ 4.471; Vorjahr T€ 3.747). Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben T€ 67 (Vorjahr T€ 115) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und davon T€ 67 (Vorjahr T€ 67) eine Restlaufzeit über fünf Jahre. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr vollständig innerhalb eines Jahres fällig. Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen sowie gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus Lieferungen und Leistungen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungGliederung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) in der Fassung des BilRUG gegliedert. Umsatzerlöse
In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Erlöse aus Zahlungen von Lieferanten für Vorjahre in Höhe von T€ 115 (Vorjahr T€ 1.443) enthalten. Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen Im Geschäftsjahr ergaben sich außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von 0,6 Mio. € aus den Einzelhandelsaktivitäten in den Niederlanden (Vorjahr -4,7 Mio. €) und außergewöhnliche Erträge in Höhe von 1,0 Mio. € aus der Auflösung des Ausgleichspostens für erhaltene Zuzahlungen. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die periodenfremden betrieblichen Erträge belaufen sich auf T€ 7.179 (Vorjahr T€ 8.047). Sie betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus Auflösungen von Wertberichtigungen auf Forderungen sowie dem Zahlungseingang von abgeschriebenen Forderungen. Die periodenfremden Aufwendungen betragen T€ 697 (Vorjahr T€ 839) und sind im Wesentlichen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind insgesamt periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 601 (Vorjahr Aufwand T€ 53) enthalten. Abschreibungen auf Finanzanlagen Es handelt sich mit T€ 245 (Vorjahr T€ 675) um außerplanmäßige Abschreibungen und Wertberichtigungen auf sonstige Ausleihungen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In diesem Posten sind Erträge aus latenten Steuern in Höhe von T€ 66 (im Vorjahr T€ 356) verrechnet. Zum 31.12.2016 wurden passive latente Steuern in Höhe von T€ 8 ausgewiesen. Durch Währungseffekte in Höhe von T€ 43 und Steuererträge in Höhe von T€ 66 hat sich der Saldo um T€ 109 verändert, sodass zum 31.12.2017 T€ 101 aktivisch ausgewiesen werden. Ertrag aus Teilverlustübernahmen / Aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn In diesen Posten werden die aufgrund von stillen Beteiligungen in Tochterunternehmen an die stillen Gesellschafter abgeführten Gewinne bzw. die von den stillen Gesellschaftern übernommenen Verluste ausgewiesen. V. KonsolidierungskreisIm Jahr 2017 ist die GVK Garantie- und Versicherungskonzept durch Anteilsveräußerung zum 01. Januar 2017 aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden. Zum 01. Januar 2017 wurden die ElectronicPartner Austria Handel GmbH auf die ElectronicPartner Austria GmbH und die Expert Genossenschaft auf die ElectronicPartner Schweiz AG verschmolzen. Die Expert Genossenschaft wurde bis einschließlich 2016 nach § 296 Abs. 2 Satz 1 und 2 HGB nicht konsolidiert. Aus den Veränderungen des Konsolidierungskreises haben sich keine wesentlichen Auswirkungen hinsichtlich der Vergleichbarkeit ergeben. Der Stichtag des Konzernabschlusses stimmt mit dem Stichtag des Einzelabschlusses des Mutterunternehmens ElectronicPartner Handel SE, Düsseldorf, überein. Sämtliche voll konsolidierten Unternehmen haben ebenfalls das gleiche Geschäftsjahr. In den Konsolidierungskreis (§ 294 Abs. 1 HGB) des ElectronicPartner Handel - Konzerns wurden neben dem Mutterunternehmen folgende unmittelbaren oder mittelbaren Mehrheitsbeteiligungen einbezogen: Tochterunternehmen 1. Inländische Unternehmen ElectronicPartner Logistik GmbH, Düsseldorf ElectronicPartner International GmbH & Co. KG, Düsseldorf (Anteil 81,8%) ElectronicPartner International Beteiligungs-GmbH, Düsseldorf (Anteil 81,8%) ElectronicPartner Media Agentur GmbH, Düsseldorf ElectronicPartner GmbH, Düsseldorf comTeam Systemhaus GmbH, Düsseldorf ElectronicPartner Deutschland GmbH, Düsseldorf comTeam ITServices GmbH, Düsseldorf Plusanschluss GmbH, Düsseldorf comTeam Business Solutions GmbH, Düsseldorf comTeam Portal GmbH, Düsseldorf EP:Netshop GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Monschau GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Hamburg-Farmsen GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Goch GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Freital GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Berlin-Pankow GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Hamburg-Barmbek GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Berlin-Weißensee GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Hamburg-Rahlstedt GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Geldern GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Schwentinental GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Nettetal GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Waldkirch GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Jena-Burgau GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Wolfen-Bobbau GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Mettmann GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Elsterwerda GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Osterholz-Scharmbeck GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Limburg-City GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Fulda GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Halberstadt GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Waldshut-Tiengen GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Heinsberg GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Eberswalde GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Cottbus GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Gotha GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Bochum GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Dortmund GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Groß-Gerau GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Pfungstadt GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Haltern GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Bad Camberg GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Dresden-Neustadt GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Stein GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Bottrop, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Görlitz, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Kaiserslautern GmbH & Co. KG, Kaiserslautern MEDIMAX Electronic Beteiligungsgesellschaft Kaiserslautern mbH, Kaiserslautern MEDIMAX Electronic Handelsgesellschaft Rhede mbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Hildesheim GmbH, Hildesheim MEDIMAX Electronic Lüneburg GmbH, Lüneburg MEDIMAX Electronic Objekt Marl GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Berlin-Marzahn GmbH, Berlin MEDIMAX Electronic Dessau GmbH, Dessau MEDIMAX Electronic Objekt Magdeburg-City GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Wildau GmbH, Wildau MEDIMAX Electronic Berlin-Köpenick GmbH, Berlin MEDIMAX Electronic Handel Limburg GmbH, Limburg MEDIMAX Electronic Berlin-Prenzlauer Berg GmbH, Berlin MEDIMAX Electronic Andernach GmbH, Andernach MEDIMAX Electronic Senftenberg GmbH, Senftenberg MEDIMAX Electronic Meißen GmbH, Meißen MEDIMAX Electronic Offenburg GmbH, Offenburg MEDIMAX Electronic Teltow GmbH, Teltow MEDIMAX Electronic Regensburg GmbH, Regensburg MEDIMAX Electronic Stralsund GmbH, Lüssow MEDIMAX Electronic Weißenfels GmbH, Weißenfels MEDIMAX Electronic Berlin-Reinickendorf GmbH, Berlin MEDIMAX Electronic Kiel GmbH, Kiel MEDIMAX Electronic Hamburg-Bergedorf GmbH, Hamburg MEDIMAX Electronic Hamburg-Wandsbek GmbH, Hamburg MEDIMAX Electronic Objekt Dresden-Seidnitz GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Würselen GmbH, Würselen MEDIMAX Electronic Albstadt GmbH, Albstadt MEDIMAX Electronic Sigmaringen GmbH, Sigmaringen MEDIMAX Electronic Wismar GmbH, Gägelow MEDIMAX Electronic Objekt Duisburg GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Schwerin GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Coesfeld GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Berlin-Charlottenburg GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Strausberg GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Schenefeld GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Dinslaken GmbH, Dinslaken MEDIMAX Electronic Oberhausen GmbH, Oberhausen MEDIMAX Electronic Objekt Plauen GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Kempen GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Halle GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Oranienburg GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Stendal GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Lutherstadt-Wittenberg GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Wernigerode GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Aschersleben GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Merseburg GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Berlin-Lichtenberg GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Dallgow GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Annaberg-Buchholz GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Riesa GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Bautzen GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Hamburg-Stellingen GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Magdeburg GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Hannover-Döhren GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Hannover-Brink-Hafen GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Mülheim GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Bernau GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Electronic Objekt Halle-Südstadt GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Süd-Ost GmbH, Düsseldorf MEDIMAX West GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Nord-Ost GmbH, Düsseldorf MEDIMAX Zentrale Electronic SE, Düsseldorf MEDIMAX Online GmbH, Düsseldorf ElectronicPartner Entertainment GmbH, Düsseldorf 2. Ausländische Unternehmen ElectronicPartner Nederland B.V., Vianen/Niederlande Feruton B.V., Vianen/Niederlande ElectronicPartner Belgium N.V., Zaventem/Belgien Euromasters B.V.B.A., Zaventem/Belgien ElectronicPartner Austria GmbH, Wiener Neudorf/Österreich ElectronicPartner Holding GmbH, Wiener Neudorf/Österreich Elettromilanese S.r.l.i.L., Mailand/Italien ElectronicPartner Schweiz AG, Dietlikon/Schweiz EP ElectronicPartner AG, Dietlikon/Schweiz Expert Holding AG, Dietlikon /Schweiz (Anteile 99,84%, aus Vereinfachungsgründen 100% konsolidiert), ElectronicPartner Ic ve Dis Ticaret A.S. i.L., Istanbul/Türkei An den einbezogenen Unternehmen werden, soweit nicht anders vermerkt, 100% der Anteile gehalten. Es liegen mit Ausnahme der
für alle aufgeführten inländischen Konzerngesellschaften Beschlüsse der Gesellschafter vor, für das Geschäftsjahr 2017 die Befreiungsvorschrift § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch zu nehmen und den Jahresabschluss nicht offen zu legen. 3. Assoziierte Unternehmen (Erfassung nach der Equity-Methode) Im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 wurden die
nach der Equity-Methode erfasst. VI. Sonstige Angaben1. Haftungsverhältnisse Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse:
Für die übernommene Delkrederehaftung wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme ausreichend Rückstellungen gebildet. Darüber hinaus ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen. Wesentliche Ausfallrisiken sind derzeit nicht erkennbar. Die übernommenen Mietbürgschaften waren nicht zu passivieren, da die zugrundeliegenden Verpflichtungen durch die jeweiligen Schuldner voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. Die übernommenen Gewährleistungsverpflichtungen stehen im Zusammenhang mit dem laufenden Geschäftsverkehr, hieraus wird kein besonderes Risiko gesehen, da die zugrundeliegenden Verpflichtungen durch die jeweiligen Schuldner voraussichtlich erfüllt werden können. Zur Besicherung eines Teils der Gewährleistungsverpflichtungen hat die ElectronicPartner Handel SE Termingeldeinlagen in Höhe von T€ 1.350 (Vorjahr T€ 1.350) verpfändet. 2. Art und Zweck sowie Risiken und Vorteile von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen Wir haben von der obersten Konzernmutter, der Haubrich Zentrale GmbH & Co. KG, Düsseldorf, diverse Verwaltungs- und Lagergebäude angemietet. Von fremden Dritten haben wir diverse Einzelhandelsgeschäfte an den Standorten der MEDIMAX-Häuser angemietet. Besondere Risiken oder Vorteile ergeben sich mit Ausnahme eines möglichen Leerstandrisikos daraus nicht. Darüber hinaus werden seit Oktober 2011 Firmen-PKW geleast. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen somit zum 31. Dezember 2017 in Form von Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von T€ 90.361 (Vorjahr T€ 99.403); hierin enthalten sind sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 5.960 (Vorjahr T€ 6.937). Diese genannten Geschäfte dienen der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Eigenkapitalquote. Risiken sind lediglich in der Vertragsbindung zu sehen. Das Bestellobligo liegt im üblichen Rahmen der Geschäftstätigkeit. 3. Honorar der Abschlussprüfer Der Aufwand für den Abschlussprüfer setzt sich wie folgt zusammen:
4. Arbeitnehmer Die Zahl der Mitarbeiter (ohne Auszubildende) betrug im Jahresdurchschnitt:
5. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen oder Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen sind im Geschäftsjahr 2017 nicht zustande gekommen. VII. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. VIII. GewinnverwendungsvorschlagLaut Vorschlag der Geschäftsführung soll der Jahresüberschuss 2017 der Muttergesellschaft in Höhe von T€ 3.334 auf neue Rechnung vorgetragen werden. IX. Angaben zu Gesellschaftsorganen1. Geschäftsführende Direktoren
In Anwendung von § 286 Abs.4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge der geschäftsführenden Direktoren sowie auf die Angabe der Bezüge und Pensionsrückstellungen der ehemaligen Geschäftsführer verzichtet, da lediglich die drei erstgenannten geschäftsführenden Direktoren ihre Bezüge von der Muttergesellschaft erhalten. 2. Mitglieder des Verwaltungsrats
Vergütungen an die Mitglieder des Verwaltungsrats wurden im Geschäftsjahr 2017 in Höhe von T€ 146 (Vorjahr T€ 221) gezahlt. Die ElectronicPartner Handel SE stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Sie gehört zum Konzern der Haubrich Zentrale GmbH & Co. KG, Düsseldorf, die zum 31. Dezember 2017 einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt; beide Konzernabschlüsse werden im Bundesanzeiger offengelegt.
Düsseldorf, den 24. Mai 2018 Michael Haubrich Frank Kretzschmar Friedrich Sobol Karl Trautmann Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
1 Inkl. Anpassung an den Durchschnittskurs in der Gewinn- und Verlustrechnung. Konzern-Kapitalflussrechnung 2017
Die wesentlichen zahlungsunwirksamen Geschäftsvorfälle betreffen die Veränderungen der Wertberichtigung auf Vorräte und Forderungen. Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2017
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ElectronicPartner Handel SE, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der ElectronicPartner Handel SE, Düsseldorf, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der ElectronicPartner Handel SE für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Verwaltungsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzer nabschlusses und des Konzernla geberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 15. Juni 2018 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Peter Weiler, Wirtschaftsprüfer ppa. Dr. Dieter Hovenjürgen, Wirtschaftsprüfer Bericht des VerwaltungsratsElectronicPartner Handel SEDer Verwaltungsrat hat sich von den geschäftsführenden Direktoren über Planung, Geschäftsentwicklung sowie wichtige Geschäftsvorfälle der ElectronicPartner Handel SE und wesentlicher Beteiligungsgesellschaften regelmäßig unterrichten lassen. Entscheidungen von grundlegender Bedeutung sind dem Verwaltungsrat zur Zustimmung vorgelegt worden. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 und der Lagebericht des Geschäftsjahres 2017 der ElectronicPartner Handel SE sind von der PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Düsseldorf, geprüft worden. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 und der Konzernlagebericht des Geschäftsjahres 2017 der ElectronicPartner Handel SE sind ebenfalls von der PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Düsseldorf, geprüft worden. Zum Jahresabschluss und zum Konzernabschluss wurde jeweils ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. Außerdem erstellten die geschäftsführenden Direktoren für das Geschäftsjahr 2017 einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht). Der Abhängigkeitsbericht wurde ebenfalls von der PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Düsseldorf, geprüft. Es haben sich keine Beanstandungen ergeben. Auch der Verwaltungsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht, den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht sowie den Abhängigkeitsbericht eingehend geprüft. An der Verwaltungsratssitzung vom 27.06.2018 hat der Abschlussprüfer teilgenommen. Es bestanden keine Einwände. Der Verwaltungsrat stimmt dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu. Der Verwaltungsrat billigt den Jahresabschluss und den Konzernabschluss, die damit festgestellt sind. Mit dem Lagebericht und dem Konzernlagebericht und insbesondere der Beurteilung zur weiteren Entwicklung des Unternehmens und des Konzerns ist der Verwaltungsrat einverstanden. Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses in Höhe von € 3.334.139,13 und des Bilanzgewinns aus dem Vorjahr in Höhe von € 19.803.654,70 ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von € 23.137.793,83. Dem Vorschlag, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen schließt sich der Verwaltungsrat an.
Düsseldorf, 27.06.2018 Der Vorsitzende des Verwaltungsrats Hartmut Haubrich GewinnverwendungsbeschlussDem Vorschlag der geschäftsführenden Direktoren entsprechend wurde der Bilanzgewinn der Muttergesellschaft in Höhe von € 23.137.793,83 auf neue Rechnung vorgetragen. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde am 27. Juni 2018 gebilligt. |
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