Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 3197
Vorher
EBnedgeinRnöRtöutnugng Tobit Software AGEBnedgeinRnöRtöutnugng Tobit Laboratories AGBEnedgeinRnöRtöutnugng Tobit Software Laboratories AG
Eingetragen
22.10.2003
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieForschung und Entwicklung im Bereich Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie im Bereich Sprach-, Kultur- und KunstwissenschaftenHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Gegenstand
Die Forschung und Entwicklung von und an innovativen Technologien, Systemen, Plattformen und Produkten für die logische Verbindung von allem und allen sowie ihre Erprobung unter Berücksichtigung von technischen, kulturellen und ethischen Aspekten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nikolaus Kemper
seit 18.3.2009
Vorstandsmitglied
Tobias Groten
seit 22.10.2003
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Tobit Laboratories AG

Ahaus

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

der Tobit Laboratories AG

Grundlagen des Unternehmens

Seit 1986 entwickelt die Tobit Laboratories AG ("Tobit.Labs") sehr erfolgreich innovative Standard-Software-Produkte. Rund 120 Menschen arbeiten im Jahresdurchschnitt mit am Erfolg von Tobit.Labs und haben sich mit all ihrem Wissen, ihrer Leidenschaft und Erfahrung einem Ziel verschrieben: Extrem günstige Software zu entwickeln, zu vermarkten und immer häufiger auch als Service bereitzustellen, die Unternehmen und Organisationen erfolgreicher machen.

Tobit.Labs entwickelt ausschließlich Produkte, die als Standard-Paket gekauft, gemietet oder lizenziert werden. Das Produktportfolio besteht im Wesentlichen aus zwei bedeutenden Produkt-Familien: david® ist seit vielen Jahren Europas führende Software für Information, Kommunikation und Organisation in Unternehmen. chayns® -- nachfolgend chayns OS genannt -- ist ein Cloud-basiertes Business Operating System, das den digitalen Kern von Unternehmen oder einer Organisation darstellt.

Das Unternehmen ist nicht als Dienstleister tätig und entwickelt keine Produkte oder Lösungen im Kundenauftrag. Entsprechend gibt es keinen Auftragsbestand.

Seit dem 1. Juni 2020 erfolgt der Vertrieb der Produkte über die Tochtergesellschaft Tobit Software GmbH.

Tobit.Labs betreibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Betriebe, speziell im Gastgewerbe, um Erfahrungen zu sammeln und die Leistungsfähigkeit der entwickelten Software zu demonstrieren. Alle Betriebe basieren im Kern auf chayns OS. Im Vergleich zum eigentlichen Kern-Geschäft von Tobit.Labs ist die Umsatzrentabilität bei den "Showcases" weniger zufriedenstellend. Zwar verfolgt Tobit.Labs auch hier das Ziel, die Betriebe grundsätzlich rentabel zu führen, aber der Anspruch, den das Unternehmen selbst an die Ausstattung der Betriebe stellt, ist extrem hoch. Höher, als es die Erträge aus den Umsätzen eigentlich zulassen. Aber eben als "Showcase" haben diese Objekte gerade als Vorzeigeunternehmen eine weitergehende Bedeutung. Tobit.Labs hält am Betrieb dieser Einrichtungen fest und plant auch den weiteren Ausbau in den kommenden Jahren. Die Erfahrungen in diesen Betrieben und die Bedeutung in der Außendarstellung sind gleichermaßen unersetzlich für das Unternehmen.

Die Umsätze erzielt das Unternehmen größtenteils durch die Zahlung der vertraglich vereinbarten Umlagen der Tochtergesellschaften sowie durch den Betrieb der Showcases.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branche

Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben nach Ansicht des Jahresgutachtens 2023/24 des Sachverständigenrats Deutschland in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie. Vor allem die gestiegenen Energiepreise belasten die deutsche Volkswirtschaft. Unabhängig von der aktuellen konjunkturellen Schwäche deuten sich zudem deutliche Wachstumshemmnisse für die kommenden Jahrzehnte an. Hier werden die demografische Alterung, das rückläufige Produktivitätswachstum sowie die Alterung der industriellen Basis in Deutschland genannt.

Der Sachverständigenrat erwartet für Deutschland einen Rückgang des BIP von 0,4 % im Jahr 2023. Für das Jahr 2024 wird ein BIP-Wachstum um 0,7 % prognostiziert.

Laut Branchenverband Bitkom hat sich die Branche weiter stabilisiert und befindet sich auf Wachstumskurs. Für das Jahr 2024 wird ein Umsatzplus der Unternehmen der Digitalwirtschaft um 4,4 % erwartet. Die guten Geschäftserwartungen sollen wegen fortschreitender Digitalisierungstendenzen auch künftig anhalten, bedürfen aber weiterer Anstrengungen.

Geschäftsverlauf der Tobit Laboratories AG

Das Geschäftsjahr 2023 war wirtschaftlich gesehen sehr bemerkenswert in der langen Geschichte des Unternehmens. Es war geprägt durch einen extremen Umsatzrückgang, der die Tobit Laboratories AG in die roten Zahlen geführt hat.

Die Entwicklung war allerdings nicht überraschend. Das Unternehmen hat durch den Beginn der Pandemie seine gesamte Ausrichtung verändert und sich voll darauf konzentriert, das digitale Betriebssystem chayns® für verschiedene Einsätze im Kampf gegen die Pandemie auszurichten. Viele andere Aktivitäten wurden auf Eis gelegt, aber die Fokussierung brachte das Unternehmen nicht nur technologisch und in der Akzeptanz bei den Menschen weit nach vorne, sondern spülte auch sehr, sehr viel Geld in die Kassen. Das Unternehmen konnte damit nicht nur den schwachen übrigen Geschäftsverlauf während der Pandemie ausgleichen, sondern den Bilanzgewinn im Jahr 2022 noch einmal erheblich erhöhen. Die im Geschäftsjahr 2022 zusätzlich generierten Umsätze fielen 2023 fast vollständig weg.

Das offizielle Ende der Pandemie am 5. Mai 2023 beendete auch für das Unternehmen eine wichtige Ära, aus der es finanziell und technologisch gestärkt herausgegangen ist. Aber es nun darum geht, wieder den Anschluss an das klassische Lizenzgeschäft zu finden, das in dieser Zeit vernachlässigt wurde.

Die Bedeutung der Digitalisierung ist inzwischen überall klar. Und mit chayns® verfügen wir nun über ein weltweit einzigartiges Betriebssystem, das die Bedürfnisse von Unternehmen und Organisationen erfüllt. Fast abgeschlossen ist auch der Prozess, david® und chayns zusammenzuführen. Der Aufwand war beträchtlich, aber verspricht nun, auch die Kundengruppen der Kernprodukte zusammenführen zu können. Das fertige Produkt trägt den Namen Tobit®TeamTM und soll ab dem 2. Halbjahr 2024 die neue Richtung vorgeben.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr beliefen sich die Investitionen auf rund 2,1 Millionen Euro. Im Wesentlichen entfielen die Investitionen auf Umbauarbeiten in den Geschäftsgebäuden, die Erweiterung des Fuhrparks sowie sonstige Geschäftsausstattungen.

Die Finanzierung erfolgte aus dem Mittelzufluss aus der normalen Geschäftstätigkeit; die finanzielle Lage der Tobit.Labs ist deutlich positiv.

Am Bilanzstichtag waren bei Tobit.Labs einschließlich der Auszubildenden, Aushilfen, Praktikanten und Teilzeitbeschäftigten insgesamt 121 Mitarbeiter beschäftigt. Die Zahl der fest angestellten Mitarbeiter einschließlich Auszubildenden lag zum Bilanzstichtag bei 112, die Anzahl der Aushilfen, Teilzeitbeschäftigten und Praktikanten bei neun Mitarbeitern. Über das Jahr gesehen lag die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter in etwa bei diesen Werten.

Zum Bilanzstichtag wurden 40 Auszubildende in den Ausbildungsberufen Fachinformatiker Systemintegration, Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, Mediengestalter, Elektroniker für Betriebstechnik, Kaufmann für Marketingkommunikation, Koch und Veranstaltungskaufleute beschäftigt. Im aktuellen Geschäftsjahr nahmen Auszubildende des Unternehmens an der kooperativen Ausbildung Anwendungsentwicklung mit dem Studiengang Informatik.Softwaresysteme und Wirtschaftsinformatik sowie an der kooperativen Ausbildung für Marketingkommunikation mit dem Studiengang Betriebswirtschaft teil.

Darstellung der Lage der Gesellschaft und voraussichtliche Entwicklung

Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote liegt bei sehr soliden 79 % (Vorjahr: 73 %). Das Anlagevermögen beläuft sich auf 57 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 51 %) und ist langfristig und fristengerecht finanziert. Das Unternehmen verfügt durchgehend über ausreichend flüssige Mittel.

Finanzlage

Investitionen werden größtenteils aus der eigenen vorhandenen Liquidität finanziert. Punktuell wird der Finanzierungsmix um zweckbestimmte Fremdmittel ergänzt. Im Geschäftsjahr 2023 wurden weitere Betriebsmittelkredite zur Finanzierung bestimmter Projekte nur in sehr geringem Umfang aufgenommen. Alle finanziellen Verpflichtungen konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit pünktlich erfüllt werden. Der Bestand der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnte planmäßig reduziert werden.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse lagen im Berichtsjahr bei 17,4 (Vorjahr: 26,3) Mio. Euro. Der deutliche Rückgang resultiert vor allem aus der kostenpflichtigen Überlassung der eigens entwickelten App chayns® an fremde Teststellenbetreiber über die Plattform corona.chayns.de sowie dem Betrieb eigener Corona-Teststellen im Jahr 2022. Diese Sondereinflüsse sind nunmehr nahezu vollständig weggefallen. Auch bei den vertraglich vereinbarten Weiterberechnungen an die Tochtergesellschaften der Tobit.Labs war ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Die Umsätze in der Gastronomie und den Showcases stiegen zwar moderat an, konnten die zuvor genannten Effekte aber nicht ansatzweise ausgleichen. Zudem mussten signifikant höhere Aufwendungen für Reparaturmaßnahmen bewältigt werden. Das Betriebsergebnis liegt bei -1,9 (Vorjahr: 7,3) Mio. Euro; nach Steuern bleibt ein Jahresfehlbetrag von 1,6 (Vorjahr: Jahresüberschuss von 5,0) Mio. Euro. Aufgrund des negativen Ergebnisses folgten steuerliche Effekte, die sich verlustmindernd auswirkten. Es ergab sich eine Umsatzrendite von -9,04 % (Vorjahr: 19,00 %). Insgesamt hat sich die Ertragslage im Vergleich mit dem Vorjahr negativ entwickelt, was auf den Wegfall der außerordentlichen Umsätze infolge der durchgeführten Corona-Antigen-Schnelltests zurückzuführen ist. Die Erwartungen des Vorjahres wurden noch einmal deutlich untertroffen, sowohl im Hinblick auf die Umsatzerlöse, als auch auf das Jahresergebnis.

Entwicklung

Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet das Unternehmen zunächst mit keiner wesentlichen Veränderung bei den Umsätzen gegenüber dem Vorjahr. Zum einen leiden die Tobit.Labs unter der sich zuspitzenden wirtschaftlichen Situation bei vielen ihrer Geschäftskunden. Gerade die mittelständischen Unternehmen, die einen Großteil der Umsätze der Tobit.Labs ausmachen, stehen aktuell sehr unter Druck. Nicht wenige haben ihre Geschäftstätigkeit aufgegeben, viele haben gerade in der Verwaltung Personal abgebaut - und damit auch die Anzahl der notwendigen Lizenzen reduziert.

Auf der anderen Seite ist die Monetarisierung von chayns aktuell noch schwieriger als gedacht. Auch wenn es keinen Zweifel gibt, dass die Digitalisierung für die Zukunft von Unternehmen von existenzieller Bedeutung ist, geht alles sehr viel langsamer voran, als es gedacht war. Es fehlt nicht nur an Fachwissen bei den Unternehmen, sondern auch an Mut und Entschlossenheit.

Die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2024 fallen aus diesen Gründen recht bescheiden aus. Durch die Stabilisierung der Umsätze und Optimierungen bei den Kosten geht das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr von einem insgesamt ausgeglichenen Geschäftsjahr aus, bevor es im dann folgenden Jahr wieder eine Umsatzrendite geben soll, wie sie in der Zeit vor Corona die Regel war.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung über die bereits geschilderten Sachverhalte hinaus waren für das Jahr 2023 nicht zu verzeichnen.

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung, Prognosebericht

"Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen." Seit zwanzig Jahren beginnen wir mit diesen Worten - zur Verärgerung unserer Wirtschaftsprüfer - nun den Teil, der den Ausblick auf die Zukunft geben soll. Eine Binsenweisheit. Und insbesondere die Pandemie hat uns allen gezeigt, wie schwierig Vorhersagen sind. Nicht nur bei den Tobit.Labs, sondern überall auf der Welt. Und obwohl es nun mal in der Natur der Sache liegt, dass man mit genaueren Prognosen immer mehr oder weniger falsch liegt, sind sie wichtig für die Planung. Das gilt insbesondere für Unternehmen in der Informationsindustrie, zu denen die Tobit Laboratories AG zählt.

Unter der Voraussetzung, dass wir es nun nicht gleich wieder mit einer Pandemie zu tun bekommen und der allgemeine Verlauf in den kommenden Jahren so vorhersehbar ist, wie es die Weltlage nun mal zulässt, sind die Prognosen für die kommenden Jahre nicht allzu schwierig zu treffen: Digitalisierung, Robotics und AI gelten als wesentliche Punkte für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung in den kommenden Jahren. Und in allen Bereichen sind die Tobit.Labs stark involviert. Wir verfügen nicht nur über das Know How und die Technologien, sondern sogar über fertige Produkte und verfügen darüber hinaus über alle Mittel, um es angemessen vermarkten zu können.

Die größte Chance für die Tobit.Labs besteht darin, chayns so zu positionieren, dass es von den Menschen als "SuperAPP" verstanden und anerkannt wird und für Anbieter zum zentralen Betriebssystem für die verschiedensten digitalen Projekte. Wenn das gelingt, ist der Erfolg für viele Jahre fest gesichert.

Das Risiko liegt darin, dass wir bei dem Versuch, chayns als Betriebssystem zu etablieren, Chancen verpassen, uns an Entwicklungen Dritter anzupassen. Das aber kostet das Unternehmen schlimmstenfalls etwas Zeit, stellt aber nicht die generellen Entwicklungen in Frage, da sie sich jederzeit auf andere Systeme adaptieren lassen.

Auch wenn wir uns darüber bewusst sind, dass der Konjunkturmotor gerade in Deutschland derzeit ein wenig ins Stocken geraten ist, sind wir zuversichtlich, dass die Tobit Laboratories AG sich hier mit den eigenen Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung weiter etablieren kann. Mit der richtigen Strategie und zielgerichteten Investitionen werden wir in der Lage sein, unsere Position zu behaupten und in der sich schnell entwickelnden Technologielandschaft wieder zu wachsen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung zu vermelden.

 

Ahaus, 17. Juli 2024

Der Vorstand:

gez. Tobias Groten, CEO

gez. Nikolaus Kemper, CFO

gez. Alexander Albowsky, COO

Bilanz zum 31. Dezember 2023

der Firma Tobit Laboratories AG, Ahaus

Handelsregistereintrag: Abt. B Nr. 3197 Amtsgericht Coesfeld

Aktiva

31.12.2023 Vergleichszahlen 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.589,36 11.715,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.953.550,38 5.239.643,38
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.098.661,50 8.171.397,50
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 358.321,31
13.052.211,88 13.769.362,19
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 75.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 5.650,00 150,00
55.650,00 75.150,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 635.088,27 707.591,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.252.613,46 8.441.212,82
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen: 3.975.703,48 € (Vj.: 8.241.659,89 €)
- davon Forderungen gegen Gesellschafter: 75.967,05 € (Vj.: 107.281,90 €)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.869.847,45 4.122.191,66
C. Rechnungsabgrenzungsposten 190.506,14 194.575,08
23.065.506,56 27.321.798,91

Passiva

31.12.2023 Vergleichszahlen 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 114.640,00 114.640,00
II. Kapitalrücklage 1.161.380,00 1.161.380,00
III. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 11.464,00 11.464,00
2. Andere Gewinnrücklagen 178.952,16 178.952,16
IV. Gewinnvortrag 18.420.466,95 13.420.658,33
V. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -1.569.264,55 4.999.808,62
18.317.638,56 19.886.903,11
B. Rückstellungen 1.402.167,00 1.734.189,00
C. Verbindlichkeiten 3.250.996,82 5.568.857,08
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: 2.256.432,29 € (Vj.: 2.946.303,17 €)
- davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: 0,00 € (Vj.: 35.850,56 €)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.104,18 1.149,72
E. Passiva latente Steuern 93.600,00 130.700,00
23.065.506,56 27.321.798,91

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.-31.12.2023

der Firma Tobit Laboratories AG, Ahaus

01.01.-31.12.2023 Vergleichszahlen 01.01.-31.12.2022
1. Rohergebnis 15.782.381,67 24.356.555,12
2. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 4.497.529,55 5.740.124,56
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 774.469,30 1.005.815,64
- davon für Altersversorgung € 3.511,46 (Vj.: € 6.239,52)
3. Abschreibungen:
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.610.180,20 2.573.604,94
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.788.612,60 7.756.009,36
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.534,65 4.050,08
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25.688,47 32.257,44
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -341.204,13 2.223.456,37
8. Ergebnis nach Steuern -1.557.359,67 5.029.336,89
9. Sonstige Steuern 11.904,88 29.528,27
10. Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss -1.569.264,55 4.999.808,62

Anhang zum 31.12.2023

der Tobit Laboratories AG, Ahaus

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft weist zum 31.12.2023 die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft aus. Für die Angaben im Anhang werden daher sämtliche größenabhängigen Angabeerleichterungen des Handelsgesetzbuches in Anspruch genommen.

II. Angaben zur Bilanz

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242, 264 ff. HGB) und des Aktiengesetzes (§§ 150 ff. AktG) aufgestellt.

Die Entwicklung der in der Bilanz ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel. In diesem sind auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres angegeben.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer von überwiegend drei Jahren linear abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Abschreibungen werden bei Gebäuden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 50 Jahren, beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen; die Nutzungsdauern betragen bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 - 15 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Einzelwert von 800,00 € werden analog § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlusstag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten unter Einbeziehung von anteiligen Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, angesetzt. Zinsen für Fremdkapital werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die übrigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert abzüglich gebotener Wertberichtigungen angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Wesentlichen die Ausgaben für Mieten, Lizenzen, Gebühren und Beiträge, die periodisch abgegrenzt wurden.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Für Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit den fristadäquaten Zinssätzen, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Für Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen als passive latente Steuern angesetzt, die mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst werden.

2. Sonstige Angaben

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Das in der Bilanz ausgewiesene gezeichnete Kapital zum 31.12.2023 von 114.640,00 € entspricht dem Grundkapital laut Satzung. Die Gesamtanzahl der Aktien beträgt 11.464 Stück und lautet jeweils auf einen Nennwert von € 10,00.

Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Kosten für anteilige Urlaubsvergütungen, die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und Tantiemen.

Die Zusammensetzung und Fristigkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel, der Anlage zu diesem Anhang ist.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, resultieren aus Mietverträgen und belaufen sich auf rd. 3,5 Mio. € (Vj: 4,6 Mio. €).

Der Bilanzgewinn ergibt sich wie folgt:

2023 2022
Jahresfehlbetrag/-überschuss - 1.569.264,55 4.999.808,62
Gewinnvortrag 18.420.466,95 13.420.658,33
Entnahmen aus Kapitalrücklage 0,00 0,00
Entnahmen aus Gewinnrücklagen 0,00 0,00
Einstellungen in Gewinnrücklagen 0,00 0,00
Bilanzgewinn 16.851.202,40 18.420.446,95

Die Entwicklung der latenten Steuersalden ergibt sich wie folgt:

Stand zu Beginn des Geschäftsjahres Veränderung Stand zum Ende des Geschäftsjahres
Aktive latente Steuern 11.900,00 3.300,00 15.200,00
Passive latente Steuern - 142.600,00 33.800,00 - 108.800,00
Saldo - 130.700,00 37.100,00 - 93.600,00

III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von 199 T€ und aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten in Höhe von 7 T€.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von 123 T€.

IV. Sonstige Pflichtangaben

Vorstandsmitglieder im Geschäftsjahr waren:

 

Herr Tobias Groten, Ahaus (Vorstandsvorsitzender)

 

Herr Nikolaus Kemper, Ahaus, Finanz- und Verwaltungsvorstand

Bezüglich der Angaben der für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge des Vorstands wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Im Geschäftsjahr 2023 gehörten folgende Personen dem Aufsichtsrat an:

 

Kirsten Altevogt, kfm. Angestellte (Vorsitzende)

 

Alexander Albowsky, kfm. Angestellter (stellvertretender Vorsitzender)

 

Carolin Heßling, kfm. Angestellte

Die gewährten Gesamtbezüge der Aufsichtsratsmitglieder für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 belaufen sich auf 0,00 €.

Durchschnittlich wurden während des Geschäftsjahres 112 Mitarbeiter beschäftigt. Darin enthalten sind durchschnittlich 36 Personen, die in einem Ausbildungsverhältnis standen.

Unternehmen, an denen ein Anteilsbesitz von mindestens 20 % besteht:

Sitz Höhe Anteil Gezeichnetes Kapital Ergebnis 2023
chayns OPM GmbH Ahaus 100 % 25.000,00 € 28.130,65 €
Tobit Software GmbH Ahaus 100 % 25.000,00 € 417.019,69 €

V. Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands

Der Vorstand der Tobit Laboratories AG schlägt der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Ahaus, 17. Juli 2024

gez. Tobias Groten, CEO

gez. Nikolaus Kemper, CFO

gez. Alexander Albowsky, COO

Angabe zur Feststellung:

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 06.08.2024 festgestellt.

Anlagenspiegel 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Z =Zugänge
U =Umbuchungen
Wert 01.01.2023 K =Zuschreibungen Abgänge Wert 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände 57.360,82 Z 0,00
0,00 57.360,82
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 11.113.611,87 Z 80.448,11
U 86.485,22 230.228,19 11.050.317,01
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.588.994,07 Z 2.060.153,90
U 271.836,09 2.901.594,07 22.019.389,99
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 358.321,31 Z 0,00
U -358.321,31 0,00 0,00
34.060.927,25 Z 2.140.602,01
0,00 3.131.822,26 33.069.707,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 75.000,00 Z 0,00
25.000,00 50.000,00
Sonstige Ausleihungen 150,00 Z 5.500,00
0,00 5.650,00
75.150,00 Z 5.500,00
U 0,00 25.000,00 55.650,00
Gesamt 34.193.438,07 Z 2.146.102,01
U 0,00 3.156.822,26 33.182.717,82
kumulierte Abschreibungen
K =Zuschreibungen
Wert 01.01.2023 Zugänge Abgänge Wert 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
45.645,46 2.126,00
0,00 47.771,46
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 5.873.968,49 453.024,33
230.226,19 6.096.766,63
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.417.596,57 2.155.029,87
2.651.897,95 13.920.728,49
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
0,00 0,00
20.291.565,06 2.608.054,20 K
2.882.124,14 20.017.495,12
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
0,00 0,00
0,00 0,00
0,00 0,00
Gesamt 20.337.210,52 2.610.180,20 K
2.882.124,14 20.065.266,58
Nettowerte
Buchwert 31.12.2023 Buchwert Vorjahr
Immaterielle Vermögensgegenstände
9.589,36 11.715,36
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken
4.953.550,38 5.239.643,38
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.098.661,50 8.171.397,50
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 358.321,31
13.052.211,88 13.769.362,19
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 75.000,00
Sonstige Ausleihungen
5.650,00 150,00
55.650,00 75.150,00
Gesamt
13.117.451,24 13.856.227,55

Verbindlichkeitenspiegel 2023

davon mit einer Restlaufzeit von
Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr 1 - 5 Jahren mehr als 5 Jahren
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.256.432,29 595.154,24 1.294.798,08 366.479,97
(Vorjahr) ( 2.946.303,17 ) ( 739.870,85 ) ( 1.680.089,88 ) ( 526.342,44 )
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) ( 35.850,56 ) ( 35.850,56 ) ( 0,00 ) ( 0,00 )
3.250.996,82 1.589.718,77 1.294.798,08 366.479,97
(Vorjahr) ( 5.568.857,08 ) ( 3.362.424,76 ) ( 1.680.089,88 ) ( 526.342,44 )
gesicherte Beträge Art der Sicherheit
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.256.432,29 Sicherungsübereignung der der finanzierten Vermögensgegenstände, Grundpfandrechte, Abtretung Erträge aus finanzierten Vermögensgegenständen, Globalzession aller Forderungen LuL
(Vorjahr) ( 2.946.303,17 )
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00
(Vorjahr) ( 0,00 )
2.256.432,29
(Vorjahr) ( 2.946.303,17 )

Der Jahresabschluss und der Lagebericht in der zur Offenlegung bestimmten Form entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht erteilten wir den folgenden Bestätigungsvermerk:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

"An die Tobit Laboratories AG:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Tobit Laboratories AG - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tobit Laboratories AG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ahaus, 17.07.2024

RWST Wirtschaftsberatung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Kleingries, Wirtschaftsprüfer

gez. Richter, Wirtschaftsprüfer"

Bericht des Aufsichtsrats

über das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung vorgeschriebenen Aufgaben wahrgenommen und die Tätigkeit des Vorstandes regelmäßig überwacht und beratend begleitet. Er hat sich vom Vorstand in den Aufsichtsratssitzungen, die am 27. Juni und am 05. Dezember 2023 stattfanden, ausführlich über die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft, die Entwicklung der Geschäftssituation und Ergebnisse informieren lassen.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht sind von der, durch die Hauptversammlung am 27. Juni 2023 gewählten RWST Wirtschaftsberatung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft-Steuerbe-ratungsgesellschaft geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Alle Unterlagen sind den Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor der Sitzung am Dienstag, dem 08. August 2024 zugegangen. Über die Durchführung der Prüfung und das Ergebnis wurde zwischen dem Abschlussprüfer und der Vorsitzenden ausführlich gesprochen.

Der Aufsichtsrat hat vom Prüfungsergebnis zustimmend Kenntnis genommen und den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands geprüft. Der Aufsichtsrat hat keine Einwendungen erhoben und den aufgestellten Jahresabschluss gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss gemäß § 172 AktG festgestellt.

 

Ahaus, 08. August 2024

Kirsten Altevogt, Vorsitzende des Aufsichtsrats

Gewinnverwendungsbeschluss

Die Hauptversammlung beschloss einstimmig folgende Ergebnisverwendung:

Der Bilanzgewinn der Tobit Laboratories AG für das Jahr 2023 beträgt 16.851.202,40 €.

Die Hauptversammlung beschließt, den Bilanzgewinn in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Ahaus, 06.08.2024

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

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Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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  • Tobit Software GmbH

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    Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software

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