Skylink Industries GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Flughäfen und Landeplätzen für Luftfahrzeuge
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Wesner seit 30.9.2011 | Prokura |
Önder Bagci seit 30.9.2011 | Prokura |
Jean Dr. Blondeau seit 2.3.2006 | Prokura |
Michael Weisel seit 20.1.2006 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FTI Engineering Network GmbHWildau(vormals: Blankenfelde-Mahlow)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Bilanz
AnhangAllgemeine AngabenDer Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes / AktG beachtet. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 HGB bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses werden teilweise in Anspruch genommen. Gliederungsgrundsätze / DarstellungsstetigkeitDie Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Änderungen gegenüber dem Vorjahr sind nicht vorgenommen worden, außer: Ausweis von Forderungen und Verbindlichkeiten gegen beteiligte und verbundene Unternehmen (Ausweis im Vorjahr unter Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen), Saldierung von Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Verbund, Ausweis von debitorischen Kreditoren und Separater Ausweis passiver latenter Steuern (Vorjahr Ausweis unter Steuerrückstellungen) BilanzierungsmethodenIm Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben. BewertungsmethodenDie Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: Immaterielle VermögensgegenständeErworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um ITE Software- Module zum Demonstrator Yave, die zu Herstellungskosten aktiviert werden. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgt über die Zuordnung der Projekte zu internen Kostenstellen, auf die produktive (Löhne und Gehälter) und unproduktive (sämtliche anderen Kosten ohne Löhne/ Gehälter) Aufwendungen entfallen. Für die Bewertung der Leistungen wird anhand der produktiven Arbeitsstunden pro Kostenstellen ein durchschnittlicher Stundensatz für die Einzelkosten (Lohn und Gehalt) sowie für die Gemeinkosten ermittelt. Die Stundensätze werden mit angefallenen Zeitstunden der Projekte innerhalb der Kostenstelle multipliziert. Zuschüsse und Förderungen werden im Zeitpunkt der Bewilligung ertragswirksam vereinnahmt. SachanlagenDie Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 150,00 Euro bis 1.000,00 Euro wurden als Sammelposten Geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und entsprechend der gesetzlichen Vorschrift des § 6 Abs. 2a EStG auf 5 Jahre abgeschrieben. Eine abweichende handelsrechtliche Abschreibungsmethode ist aufgrund der Geringfügigkeit des Postens unterblieben. FinanzanlagenBeteiligungen wurden zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Ausleihungen wurden mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt. VorräteDie unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten unter Ansatz von Fertigungseinzelkosten sowie angemessenen Gemeinkosten bilanziert. Soweit Wertminderungen festgestellt wurden, erfolgte eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die Waren sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden bei Wertminderungen auf den Marktpreis bzw. den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen u. sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Flüssige MittelFlüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. RückstellungenDie Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Fremdwährungsposten werden gemäß §256a HGB mit dem Divisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Erläuterungen zu einzelnen Posten der BilanzDie Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens, sowie die Entwicklung des Postens "Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs" sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Die "Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes" möchten wir wie folgt erläutern: Bei der Maßnahme handelt es sich um die Erweiterung des Geschäftsbetriebes durch die Entwicklung eines Prototypen. Das Systemkonzept sieht die Entwicklung von Komponenten für ein digitales, netzwerkbasiertes, miniaturisiertes und modular aufgebautes Kamerasystem mit intelligenter Prozessortechnologie mit Schnittstellen zu sicherheitskritischen Systemen für den Einsatz in mobilen Systemumgebungen vor. Am Ende der Entwicklung steht ein Prototyp, der die Systemkomponenten Kamera, Netzwerkschnittstelle und zentraler Rechner in einem Funktionsmodell abbildet und alle Systemeigenschaften und das komplette Systemverhalten darstellt. Das Videonetzwerk basiert auf Ethernet- und IP-Technologie, die Netz-Grobstruktur basiert aus Gründen der Gewichtsreduzierung auf Glasfaser. Das Zielsystem soll über einzelne, in einem Fahrzeug/Flugzeugraum verteilte Kameras dem Fahrzeug-/Flugzeugführer sowie dem Betriebs-/Begleitpersonal über Bedien- und Beobachtungsbildschirme einen aktiven und differenzierten Zugriff auf gesammelte Daten und eine Steuerung von relevanten Ansichten aus allen Kameraansichten ermöglichen. Verwendet werden hierzu digitale Farb-Videokameras und digitale Videotechnologie. Die Darstellung erfolgt auf einem berührungssensitiven Bildschirm mit Split-Screen-Technik, auf dem einzelne Bereiche ausgewählt werden können. Für die Darstellung der Funktionalität einer Split-Screen-Technik benötigt man entweder vier oder neun Kameras, um verschiedene Bereiche gleichzeitig darzustellen. Von der größenabhängigen Erleichterung im Anhang auf die Verpflichtung § 285 Nr. 22 HGB, den Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten sowie den davon auf die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögen entfallenen Betrag anzugeben, zu verzichten, wird gemäß § 288 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht. Die Gliederung und die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ist aus dem Forderungsspiegel ersichtlich. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagio-Beträge, die im Zusammenhang mit der Aufnahme langfristiger Bankverbindlichkeiten angefallen sind, in Höhe von insgesamt EUR 1.621,90 enthalten. Der Betrag wird planmäßig aufgelöst. Die sonstigen Rückstellungen sind aus dem Rückstellungsspiegel ersichtlich. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen EUR 772.152,01 davon entfallen auf: Steuern EUR 168.872,29 Im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 Die Aufgliederung und die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten sind aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich. Durch die Aktivierung der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände bestehen Differenzen zu steuerlichen Wertansätzen, die zu passiven latenten Steuern führen (Steuersatz 29,83% ). Das Wahlrecht zur Passivierung nach §§ 274 und 274a Nr. 5 HGB wurde in Anspruch genommen. Am Abschlussstichtag bestehende Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind unter Abschnitt J. gesondert erläutert. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und VerlustrechnungDie periodenfremden Erträge betragen EUR 48.471,30 und entfallen fast ausschließlich auf die Auflösung von Rückstellungen. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil betragen in 2012 EUR 10,00. Periodenfremde Aufwendungen liegen in Höhe von EUR 3.419,50 vor. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen im Geschäftsjahr EUR 1,17. Außerplanmäßige Abschreibungen im Sinne des § 277 (3) S. 1 HGB sind im Geschäftsjahr 2012 in Höhe von EUR 180.573,00 vorgenommen worden. Sonstige AngabenDas Unternehmen ist mit mindestens 1/5 an folgenden Unternehmen beteiligt:
Die Angaben zu Eigenkapital und Ergebnis betreffen das Jahr 2011. Beträge für 2012 liegen bisher nicht vor. Aufgrund der Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände im Anlagevermögen bestehen zum Bilanzstichtag Gewinnausschüttungssperren gemäß § 268 Abs. 8 HGB von EUR 395.725,00, die sich wie folgt ermitteln:
Ergänzende AngabenAngaben über Mitglieder der UnternehmensorganeGeschäftsführer
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge und der Bezüge des Aufsichtsrates wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. ErgebnisverwendungDie Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis
wie folgt zu verwenden:
Forderungsspiegel
Rückstellungsspiegel
Verbindlichkeitenspiegel
HaftungsverhältnisseHaftungsverhältnisse gemäß § 251 HGBAm Abschlussstichtag bestanden folgende in der Bilanz nicht ausgewiesene Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB:
Es liegt eine Besicherung in voller Höhe durch die R+V Versicherung und die Euler Hermes Versicherung vor. Bremen, den 10. Mai 2013 __________________________ Michael Weisel (Geschäftsführer) Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 5.12.2013. |
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