Albrecht RENT GmbH
Selbe AdresseVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nick Albrecht seit 11.3.2014 | Geschäftsführer |
Jens Albrecht seit 12.4.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Albrecht GmbHBrandenburg an der HavelJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31.12.2023Autohaus Albrecht GmbHUnternehmensgegenstand und Geschäftszweck Die Autohaus Albrecht GmbH existiert seit dem 12.11.1990. Sie ist im Handelsregister unter HRB 1624 P, Amtsgericht Potsdam eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen, Ersatzteilen, Zubehör sowie Vermittlung von Versicherungen und Finanzierungen, Durchführung fahrzeugspezifischer Dienstleistungen wie Reparatur, Wartung und Lackierung von Fahrzeugen sowie Reinigungs- und Korrosionsschutzarbeiten. Die Autohaus Albrecht GmbH hat ihren Sitz in der Münsterschen Straße 2 in 14772 Brandenburg. Wir sind Primärnetzpartner der Deutschen Renault AG und vertreiben Renault- und Dacia-Neufahrzeuge. Uns angeschlossen sind 2 Sekundärnetzpartner, die ihre Neufahrzeuge über unser Autohaus abwickeln. Darstellung Geschäftsverlauf und Lage Laut Mitteilung des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), veröffentlicht unter www.autohaus.de, stieg der Umsatz der markengebundenen Autohäuser am Neuwagenvertrieb im Jahr 2023 um 2,6 Prozent auf 66,6 Milliarden Euro im Vergleich zu 2022. Das entspricht 1,57 Millionen Pkw und damit etwas mehr als der Hälfte (55,3 Prozent) der 2,84 Millionen Pkw-Neuzulassungen. Die Gründe: um durchschnittlich 4,3 Prozent höhere Neuwagenpreise, hohe Lieferfähigkeit und die Umweltprämie für E-Fahrzeuge. Von den rund 6,03 Millionen Pkw-Besitzerwechseln wurden 37 Prozent (rund 2,23 Millionen Pkw) über den Markenhandel verkauft. Der Umsatz stieg hier um 15,2 Prozent auf 58,4 Milliarden Euro. Hauptgrund: Der bisherige Höchststand des durchschnittlichen Fahrzeugpreises, der laut DAT bei 26.170 Euro lag. Im Geschäftsfeld Service und Reparatur war im Jahr 2023 ein Umsatzsprung von 17,7 Prozent auf rund 33,8 Milliarden Euro im Vergleich zu 2022 zu verzeichnen. Die Gründe waren der weiter gewachsene Fahrzeugbestand, die höhere Zahl der Wartungen mit gestiegenen Kosten (plus 8,5 Prozent pro Wartung) sowie die um 15,3 Prozent höheren Kosten pro Unfallreparatur. Unser Hauptaugenmerk zur Beurteilung unserer wirtschaftlichen Lage gilt den Leistungsindikatoren Anzahl der Fahrzeugzulassungen/ Marktanteil und erzielte Gesamtleistung Der Marktanteil der durch uns vertriebenen Marken Renault und Dacia gestaltete sich im Berichtsjahr in Deutschland laut DATAFORCE wie folgt: Renault 68.312 Fahrzeuge Marktanteil 2,4% Veränderung zu 2022 -14,5% Dacia 68.585 Fahrzeuge Marktanteil 2,4% Veränderung zu 2022 +13,6% Im Vergleich dazu stellt sich der Marktanteil unseres Autohauses in unserem Marktverantwortungsgebiet folgendermaßen dar: PKW Marktanteil (siehe MIS Markt-Informations-System und Renault-Distrinet)
Auch unser Marktanteil im Bereich der PKW Renault ging in 2023 zurück, das konnten wir allerdings über eine Erhöhung im Bereich PKW Dacia kompensieren. Fahrzeugzulassungen (siehe MIS Markt-Informations-System und Renault-Distrinet)
Dies entspricht einem Rückgang von 5%, was hauptsächlich auf den Markteinbruch in der zweiten Jahreshälfte im Segment der E-Fahrzeuge zurückzuführen ist. Es resultierte ein Mangel an Inzahlungnahmen, welcher sich direkt auf den Abverkauf der Gebrauchtfahrzeuge auswirkte.
Wegen der rückläufigen Zulassungszahlen mussten wir einen Gesamtleistungsrückgang von 5,18 % verzeichnen.
Die Liquidität der Firma ist zu jeder Zeit gesichert. Es lässt sich festhalten, dass im Geschäftsjahr 2023 auf die Inanspruchnahme der Kontokorrentlinie verzichtet werden konnte. Ertragslage Das Geschäftsjahr schließt mit einer Gesamtleistung von 17.341.265,10 € ab. Im Einzelnen hat sich die Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
Zusätzlich zum rückläufigen Umsatz stiegen die Kosten in fast allen Bereichen teilweise immens, was insgesamt zu einem Ergebnis von 22.353,40 € führte. So führte die Erhöhung der Materialeinkaufsaufwendungen zu einer Verringerung des Bruttoertrages um ca. 2%. Auch im Bereich der Kosten kam es zu teilweise erheblichen Steigerungen: Wegen einer durch den Hersteller angebotenen finanziellen Unterstützung haben wir uns entschieden, unseren Vorführwagenbestand um fast 1 Million Euro zu erhöhen, was in einer Erhöhung der Abschreibungen um ca. 30% zu Buche schlägt. Aufgrund der globalen Energiekrise stiegen unsere Ausgaben in diesem Bereich ebenfalls deutlich (Strom plus 16.055 €, Gas plus 46.486 €). Im abgelaufenen Geschäftsjahr war es notwendig geworden, das Dach des Autohauses instand zu setzen, was mit Kosten in Höhe von 89.810 € verbunden war. Wegen einer durchzusetzenden Vorgabe des Herstellers haben wir zusätzlich in eine neue Signalisation und eine neue Dacia-Verkaufseinrichtung investiert (Aktivierung im Anlagevermögen). Die allgemeine Zinserhöhung auf dem Kapitalmarkt führte des Weiteren zu einer Erhöhung unserer Zinsaufwendungen für die Finanzierung unserer Neu- und Gebrauchtfahrzeuge um 90.997 €. Vermögens- und Finanzlage Die aus der Bilanz zum 31.12.2023 abgeleitete Darstellung der Vermögenslage der Gesellschaft lässt sich im Vergleich zum vorherigen Bilanzstichtag folgendermaßen darstellen: Vermögensstruktur
Die Bilanzsumme hat sich leicht erhöht. Die Vorräte beinhalten die Neu- und Gebrauchtwagen, Ersatzteile und unfertige Werkstattaufträge. Die Vorführwagen werden im Sachanlagevermögen ausgewiesen und betragen 1.569.130 € (Vorjahr 604.175€). Kapitalstruktur
Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken, liegt aber weiterhin im von uns angestrebten Rahmen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war unverändert als sehr gut zu bezeichnen. Die Erfüllung aller Zahlungsverpflichtungen war zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Kreditlinien bei den Banken wurden nicht ausgeschöpft und auf eine Inanspruchnahme der Kontokorrentlinie bei der Hausbank konnte jederzeit verzichtet werden. Auch zukünftig ist die Liquiditätslage des Unternehmens als stabil zu betrachten. Personal- und Sozialbereich
Qualifizierung Alle Qualifizierungsmaßnahmen der Deutschen Renault wurden zu 100 % durchgeführt. So finden unter anderem regelmäßige Produktschulen für unsere Verkaufsberater statt. Im Werkstattbereich hat einer unserer Kfz-Mechatroniker seine Qualifizierung zum Renault- Techniker erfolgreich abgeschlossen. Im Berichtsjahr haben wir zudem einen neuen Auszubildenden eingestellt, den wir zum Kfz-Mechatroniker ausbilden. Um auch weiterhin in unserer Qualität beständig zu bleiben, wird eine permanente Weiterbildung der Mitarbeiter gewährleistet. Die innerbetrieblichen Abläufe stehen immer im Fokus der Optimierung. Lohnveränderungen Die Löhne der Mitarbeiter im Bereich Mechanik, Service und Verkauf wurden leicht erhöht. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 Zulassungsziele 2024:
Gesamtleistungsziel für 2024 Ist 2023 = 17.341.265 EUR Ziel 2024 = 15.000.000 EUR Wir gehen von ähnlich schwierigen Marktbedingungen wie in 2023 aus und erwarten diesbezüglich keine großen Veränderungen. Das Absatznetz des Herstellers wird in 2024 umstrukturiert, so dass wir im Bereich Renault kein Haupthändler mehr sein werden. Das führt zu sinkendem Umsatz in diesem Geschäftsbereich. Um der dargestellten Lage Rechnung zu tragen, haben wir unser Umsatzziel auf 15.000.000 € festgelegt. Maßnahmen zur Steigerung der Rentabilität Die am 29.04.2014 eingeführte Kundenkarte stößt, wie auch in den Vorjahren, auf eine positive Resonanz bei den Kunden und wird weiterhin beibehalten. Wir werden die Ausgabe auch im kommenden Jahr fortführen, um die Kundenzufriedenheit zu halten. Um auch weiterhin in der Qualität beständig zu bleiben, wird eine permanente Weiterbildung der Mitarbeiter gewährleistet. Wir werden weiterhin unseren Fokus auf den Ausbau unseres Gebrauchtwagenbereiches legen. Dazu werden wir unsere Gebrauchtwagenpalette erweitern und führen Gespräche mit den Eigentümern des Nachbargrundstücks, um so unsere Ausstellungsfläche zu erweitern. Geplante Investitionen für 2024 Um unsere Kosten in der Stromversorgung nachhaltig zu senken, investieren wir in 2024 in den Bau einer Solaranlage. Wir investieren ebenso in unsere Achsvermessungsanlage und rechnen dadurch mit einer Steigerung unseres Umsatzes im Werkstattbereich. Chancen- und Risikobericht Risiken Die Automobilbranche befindet sich in einem umfassenden Wandel: Die Bedürfnisse und Erwartungen unserer Kunden ändern sich massiv, verschärfte regulatorische Vorgaben definieren neue Rahmenbedingungen und die Technologien in allen Bereichen wandeln sich rasch. Zudem drängen neue Anbieter auf den Markt und setzen traditionelle Fahrzeughersteller wie auch die Deutsche Renault AG zunehmend unter Druck. Wie sich diese Entwicklung konkret auf unser Unternehmen auswirkt, lässt sich nur schwer prognostizieren. Durch unsere verstärkte Hinwendung zum Gebrauchtwagensektor minimieren wir dieses Risiko für unser Unternehmen. Der Finanzmarkt unterliegt ebenso nicht durch uns zu beeinflussenden Schwankungen. Um unsere Abhängigkeit davon zu minimieren, verbessern wir unsere innerbetrieblichen Abläufe im Fahrzeughandel und bauen die Fahrzeugbestände ab. Dadurch haben wir weniger Finanzierungsbedarf. Auch die Entwicklung der Energiekosten lässt sich nur bedingt vorhersagen. Durch die Installation der Solaranlage machen wir uns unabhängig von externen Stromlieferungen. Steigende Arbeitslosenzahlen in unserer Region verringern die Kaufkraft unserer Kunden, was besonders im Neuwagenbereich Auswirkungen haben wird. Die Nachfrage nach Gebrauchtfahrzeugen wird somit steigen. Hier beweist sich die Richtigkeit unserer Strategie, unseren Gebrauchtwagen-Geschäftsbereich weiter auszubauen. Bestandgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich. Chancen Durch die oben dargestellten Maßnahmen im Bereich der Investitionen (Solaranlage, Achsvermessungsanlage) sehen wir gute Möglichkeiten für Kosteneinsparungen und Umsatzsteigerungen. Die Erweiterung der Ausstellungsfläche wird unsere Präsenz erhöhen, attraktiver für unsere Kunden sein und somit zu erhöhten Umsätzen führen. Durch die bereits beschriebenen kontinuierlichen Fortbildungen unserer Mitarbeiter sehen wir uns den künftigen Anforderungen in technischer und kaufmännischer Hinsicht jederzeit gewachsen. Somit sind wir gut aufgestellt, um branchenüblichen und konjunkturellen Risiken zu begegnen.
Brandenburg, den 21.10.2024 Nick Albrecht Jens Albrecht BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangDie Autohaus Albrecht GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB unter Beachtung der Vorschriften des dritten Buches des HGB und des GmbHG aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Bei der Aufstellung des Anhangs macht die Gesellschaft von den ihr eingeräumten Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung Die Form des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die in Arbeit befindlichen Aufträge sowie die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden zu Anschaffungskosten und Herstellungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese zur Sicherung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken, durch Bildung angemessener Wertberichtigungen, bewertet. Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nominalwert angesetzt. Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 29.07.2009 ist das Stammkapital der Gesellschaft auf 25.564,59 EUR umgestellt, sodann um 1,41 EUR auf 25.566,00 EUR erhöht und der Gesellschaftsvertrag geändert. Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 29.07.2009 ist das Stammkapital weiterhin um 4.434,00 EUR auf 30.000,00 EUR erhöht und der Gesellschaftsvertrag geändert. Das gezeichnete Kapital ist vollständig eingezahlt. In den Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abgebildet. Die Bewertung erfolgte in Höhe des Betrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist im Anlagenspiegel ausgewiesen.
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Gegenüber Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Unternehmen existieren mehrere Direktzusagen für aktive und ehemalige leitende Angestellte. Dem Wertansatz der Pensionsverpflichtungen in dem von einem externen Gutachter erstellten versicherungsmathematischen Gutachten für 1 Leistungsanwärter und 1 Leistungsempfänger wurde der Aktivwert des Rückdeckungsvermögens zugrunde gelegt (beitragsorientierte Zusagen). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB wurden folgende Werte ermittelt:
Somit ergibt sich ein Passivüberhang in Höhe von 784.101,49 EUR welcher unter den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausgewiesen ist. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag gem. § 253 Absatz 6 HGB beträgt 9.461,00 EUR. In den sonstigen Rückstellungen sind im Berichtsjahr solche für Urlaub (20.311,82 EUR), Rückstellungen für Personalkosten (31.500,00 EUR) sowie für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (7.070,83 EUR), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (8.685,22 EUR), Rückstellungen für Leasingrückläufer (135.698,72 EUR), Rückstellungen für Gewährleistungen (7.757,71 EUR) und Rückstellungen für Prüfungskosten (15.000,00 EUR) enthalten. Angaben zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.599.965,12 EUR (Vorjahr 1.819.205,36 EUR), davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 EUR (Vorjahr 0,00 EUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 4.051.309,73 EUR (Vorjahr 3.473.168,49 EUR). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr und bis zu 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr 0,00 EUR). Die Bankverbindlichkeiten sind teilweise durch Sicherungsübereignungen und Sicherungsabtretungen besichert. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden weitestgehend im Inland erzielt. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (87.053,21 EUR) enthalten. Diese wurden fast ausschließlich aus den Verkäufen von zum Anlagevermögen gehörenden Vorführwagen erzielt. Bei den übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen (66.278,70 EUR) handelt es sich weitestgehend um geldwerte Vorteile und um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Personalaufwand Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter betrugen im Geschäftsjahr 1.393.663,76 EUR. Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung betrugen 278.699,87 EUR. Davon entfallen 15.181,57 EUR auf die Altersversorgung. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für Rückkaufswerte eigener Leasingfahrzeuge in Höhe von 97.262,89 EUR (Vorjahr 54.269,00 EUR). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt 36 Arbeitnehmer beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Nick Albrecht ausgeübter Beruf: Kaufmann Jens Albrecht ausgeübter Beruf: Kaufmann Zur Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 i. V. m. § 285 Nr. 9 Buchstabea und b HGB Gebrauch gemacht. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt 22.353,40 EUR. Dieser wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Brandenburg an der Havel, 25.09.2024 gez. Nick Albrecht Jens Albrecht sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 26.11.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Autohaus Albrecht GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Albrecht GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Albrecht GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Potsdam, 25. Oktober 2024 Dr.
Knabe GmbH
Prof. Dr. Stephan Knabe, Wirtschaftsprüfer Sabine Paul, Wirtschaftsprüferin |
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