Samedo GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kevin Konupek seit 9.1.2020 | Prokura |
André Schuricht seit 30.10.2019 | Prokura |
René Jäschke seit 17.4.2018 | Geschäftsführer |
Ingolf Döring seit 17.9.2013 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 12.50% | |
| 12.50% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Reha-aktiv GmbHChemnitzJahresabschluss zum 30. Juni 2023Lagebericht für OffenlegungszweckeA. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft ist ein Unternehmen der Gesundheitsdienstleistungsbranche sowie des Gesundheitsprodukteinzelhandels. Die Hauptprodukte des Unternehmens sind angepasste Orthopädieprodukte (Prothesen u.ä.), orthopädische Schuhe und Einlagen sowie eine breite Palette an Homecare-Produkten (Verbandsmittel, medizinische Hilfsmittel, medizinische Ernährung). Weiterhin bietet das Unternehmen damit in Zusammenhang stehende Dienstleistungen (Einweisung, Anpassung, Geräteservice, Beratung u.a.) sowie medizinische Versorgungsleistungen an. Darüber hinaus werden sportunterstützende Hilfsmittel angeboten. Das Unternehmen deckt mit seinen Dienstleistungen und Produkten einen Großteil des Marktes in Sachsen ab. Das umfangreiche Leistungsangebot der Firma gilt sowohl für alle Leistungen, die im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung gewährt werden, als auch für die private Versorgung. II. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung findet in unserem Unternehmen nicht statt. B. Wirtschaftsbericht I. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Berichtsjahr waren die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt vom Krieg in der Ukraine und den Nachwirkungen der Corona-Pandemie. Es kam es zur Beeinträchtigung der globalen Lieferketten, massiven Energiepreiserhöhungen und einem drastischen Anstieg der Inflation. Infolgedessen ging das Wirtschaftswachstum in Deutschland im Jahr 2022 auf 1,8 % (Vj. 2,7 %) und im Jahr 2023 auf -0,3 % zurück. Die Gesundheitswirtschaft hat eine erhebliche ökonomische Bedeutung für den Standort Deutschland. Im Jahr 2022 betrug die Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft 439,6 Milliarden Euro. Das entspricht 12,7 Prozent der Bruttowertschöpfung der Gesamtwirtschaft Deutschlands. Sie ist durch ihre Innovationskraft und ihre Beschäftigungsstärke ein Wachstumstreiber. Der Sanitätshausmarkt ist hoch dynamisch und durch stetiges Nachfragewachstum bei steigendem Kostendruck gekennzeichnet, getrieben durch die zunehmende Konsolidierung im Markt, auf Seiten der Kostenträger, Lieferanten und Zuweiser. Die Rahmenbedingungen für die Geschäftstätigkeit der Reha-aktiv GmbH, deren Schwerpunkt in der Versorgung gesetzlich Versicherter liegt, werden im Wesentlichen durch das SGB V - Gesetzliche Krankenversicherungen - bestimmt. Auf dieser Grundlage schließen Kostenträger und Leistungserbringer vertragliche Vereinbarungen, in denen neben preislichen Regelungen auch Qualitäts-Mindeststandards definiert werden. Leistungserbringer stehen dabei vor der Herausforderung, trotz tendenziell sinkender Vertragspreise die Patienten optimal zu versorgen und die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens zu gewährleisten. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2022/2023 verlief schwächer als das Vorjahr. Die Entwicklung der Umsatzerlöse und das erzielte Jahresergebnis liegen im Rahmen der Prognosen. Trotz der deutlich gestiegenen Umsätze sahen wir uns mit steigenden Kosten auf dem Beschaffungsmarkt und im Personalbereich konfrontiert. Andererseits konnten die Verbände, die für die Vertragsverhandlungen zuständig sind, die Preissteigerungen auf dem Absatzmarkt gegenüber den Kostenträgern nur in einigen Versorgungsbereichen durchsetzen. Die bestehende Firmenphilosophie, die Versorgung der Patienten individuell und mit hohen Qualitätsansprüchen zu gewährleisten, führen wir fort. Der Marktauftritt des Unternehmens als Komplettanbieter vom modernen Sanitätshaus bis hin zur individuellen Schwerstbehindertenversorgung mit einer Vielzahl von Niederlassungen in Südwestsachsen und Ostsachsen soll beibehalten werden. Das flächendeckende Netz von Filialen erlaubt eine unverzügliche und wohnortnahe Versorgung der Patienten nach neuesten medizinischen Qualitätsstandards. Außerdem arbeiten wir weiterhin daran, die Produktivität der einzelnen Versorgungsbereiche mittels Digitalisierungsmaßnahmen zu steigern. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung als finanzielle Leistungsindikatoren v.a. die Umsatzentwicklung, die Materialkostenquote, die Personalintensität sowie die Entwicklung der Liquidität heran. II. Lage des Unternehmens 1. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 2,0 % auf TEUR 12.918 gestiegen. Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 % auf TEUR 2.436 vermindert und wird durch die Sachanlagen dominiert. Im Berichtsjahr stehen Investitionen in Höhe von TEUR 1.043 Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.020 und Abgänge von TEUR 78 entgegen. Die Vorräte stiegen stichtagsbedingt leicht um 4,8 % auf TEUR 2.920. Insbesondere aufgrund zunehmend steigender Einkaufspreise sowie drohenden Lieferengpässen wurden bei bestimmten Warengruppen entsprechende Maßnahmen zur Bevorratung umgesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um TEUR 781 (+13,6 %) auf TEUR 6.542 bei einem gleichzeitigen Rückgang der liquiden Mittel um TEUR 649 (-87,6%). Die sonstigen Vermögensgegenstände blieben nahezu unverändert. Das bilanzielle Eigenkapital hat sich um 0,4 % auf TEUR 4.368 (Vj. TEUR 4.352) verbessert. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 33,8 % (Vorjahr 34,4 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind bei planmäßiger Tilgung und gleichzeitiger Neuaufnahme von Darlehen um 17,5 % auf TEUR 2.887 (Vj. TEUR 2.458) angestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen stichtagsbedingt um 10,4 % auf TEUR 1.636 (Vj. TEUR 1.482). Die sonstigen Verbindlichkeiten sind um 9,7 % auf TEUR 3.367 (Vj. TEUR 3.693) gesunken. Ausgereichte Darlehen durch nahestehende Unternehmen innerhalb der Reha-aktiv-Gruppe wurden getilgt. Alle fälligen Verbindlichkeiten konnten innerhalb der Zahlungsfristen beglichen werden. Die Zahlungsfähigkeit war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet. 2. Ertragslage Mit einem Zuwachs von 7,8 % wurde das geplante Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2022/2023 erreicht. Bei dem parallelen Anstieg des Materialaufwandes um 4,0 % konnte ein um 8,4 % höheres Rohergebnis in Höhe von TEUR 21.560 (Vj. TEUR 19.889) erzielt werden. Die Materialkostenquote konnte um einen Prozentpunkt auf 40,1 % verbessert werden. Aufgrund des höheren Lohnniveaus stiegen die Personalaufwendungen um 10,2 % auf TEUR 14.027. Die Personalintensität erhöhte sich im Vorjahresvergleich um einen Prozentpunkt und beträgt nunmehr 40,4 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Rahmen von allgemeinen Kostensteigerungen sowie der steigenden Inflation um 3,1 % auf TEUR 6.170 erhöht. Die Zinsaufwendungen erhöhten sich hauptsächlich aufgrund des gestiegenen Marktzinsniveaus für die Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien. III. Gesamtaussage Das Geschäftsjahr 2022/2023 verlief ergebnismäßig schwächer als das Vorjahr, liegt aber mit seiner Entwicklung im Rahmen der Prognosen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist gewährleistet. C. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren I. Mitarbeiterentwicklung Bei der Reha-aktiv GmbH werden die Stärken und die persönliche berufliche Laufbahn der Mitarbeiter durch diverse Maßnahmen gefördert. Dazu gehören, neben internen und externen Produkt- und Vertriebsschulungen, berufliche Qualifizierungsmaßnahmen. II. Präqualifzierung Alle unsere Niederlassungen sind nach den Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes gemäß § 126 Abs. 1 Satz 3 SGB V präqualifiziert. Damit gewährleisten wir, dass in allen Niederlassungen nicht nur der fachliche Leiter für alle Produktbereiche qualifiziert ist, sondern dass umfangreiche Voraussetzungen allgemeiner Art (Berufs-, Versicherungs-, Gewerberecht), organisatorische Anforderungen (Verfügbarkeit und Dauer von Versorgungen), räumliche Voraussetzungen (für alle unterschiedlichen Produkte diverse spezielle räumliche Ausstattungen einzurichten) und eine qualitativ hochwertige Ausstattung an Produktionsmaschinen und Werkzeugen vorhanden bzw. erfüllt sind. D. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Prognosebericht Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik unseres Unternehmens zu erwarten. Wir beurteilen die mittelfristige Entwicklung des Unternehmens grundsätzlich vorsichtig optimistisch. Die Reha-aktiv GmbH spürt weiterhin die Preissteigerungen bei Zulieferern, Mieten und im Energiesektor sowie auf dem Finanzmarkt. Weiterhin sind die Voraussetzungen für eine stabile Mitarbeiterschaft auch marktübliche Gehaltsstrukturen. Aufgrund des demografischen Wandels und der immer älter werdenden Gesellschaft profitiert die Reha-aktiv GmbH grundsätzlich von einer guten Auftragslage. Die Herausforderungen liegen derzeit in der zeitnahen und wirtschaftlichen Versorgung der Patienten, die durch die Marktregulierung seitens der Kostenträger sowie durch die oben genannten Preissteigerungen zunehmend erschwert wird. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken und da Preisverhandlungen mit den Kostenträgern nicht möglich sind, setzt die Reha-aktiv GmbH hier auf die Entwicklung effizienterer Prozesse sowie die Digitalisierung und Automatisierung von wiederkehrenden Prozessabläufen im Bereich der Versorgung und Abrechnung mit den Kostenträgern. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 erwarten wir auf Basis unserer Geschäftsplanung Umsatzerlöse und Jahresergebnis über dem Niveau des Berichtsjahres. Die Liquidität ist gemäß unserer Finanzplanung mittelfristig gesichert. Die Prognosen sind aufgrund der unsicheren Rahmenbedingungen mit einer vergleichsweise großen Unsicherheit behaftet. II. Risikobericht 1. Risiken und Risikomanagement Unser Geschäftsentwicklung wird maßgeblich durch das konjunkturelle Umfeld beeinflusst. Aufgrund des anhaltenden Ukraine-Kriegs herrscht weiterhin eine hohe Unsicherheit über die Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks. Die Aussichten, auch in der Gesundheitsbranche, sind sehr verhalten. Das deutsche Gesundheitswesen war schon immer in höherem Maße reguliert als andere Branchen. Dennoch hat auch im Gesundheitswesen die Neigung, staatlicherseits direkt in die Leistungserbringung einzugreifen, noch weiter zugenommen. Die daraus resultierende Bürokratie verursacht Aufwand - in erster Linie Personalkosten - zur Einhaltung und Kontrolle dieser Regulierungsvorschriften. Die zukünftige Entwicklung wird daher maßgeblich durch die folgenden branchenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen beeinflusst: - Die erforderliche Umsetzung einer Vielzahl von gesetzlichen und vertraglichen Vorgaben (Präqualifizierungsanforderungen, Genehmigungs- und Abrechnungsmodalitäten) binden erhebliche personelle Ressourcen neben dem eigentlichen Kerngeschäft der Leistungserbringer. - Die Gesellschaft bewegt sich im Spannungsfeld zwischen den Bedürfnissen der Patienten, Wirtschaftlichkeitskriterien der Kostenträger und Ärzte und zahlreichen Vorgaben durch den Gesetzgeber. - Die Arbeit der Krankenkassen mit sogenannten Beitrittsverträgen führt tendenziell zu einem Preisdruck, der sich negativ auf die Rentabilität der Leistungserbringer auswirkt und eine Verschlechterung der Versorgungsqualität der Patienten befürchten lässt. Durch die permanente Beobachtung des Hilfsmittelmarktes wird die Geschäftsführung in die Lage versetzt, frühzeitig externe Risiken zu identifizieren und geeignete Strategien und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Neben dieser Marktanalyse setzt die Reha-aktiv-GmbH monatliche betriebswirtschaftliche Auswertungen und Budgetüberprüfungen sowie ein umfassendes Controlling-System ein, um unternehmensinterne und externe Risiken frühzeitig zu erkennen und darauf entsprechend zu reagieren. Für mögliche Schadensfälle wurden Versicherungen abgeschlossen, die sicherstellen, dass sich finanzielle Risiken in Grenzen halten. Der Umfang der Versicherungen wird laufend überprüft und, soweit erforderlich, angepasst. Zur Absicherung gegen finanzielle Risiken und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Die Gesellschaft verfügt im Privatkundengeschäft über ein eigenständiges Mahnwesen, unterstützt durch die Kooperation mit einem namhaften Inkassounternehmen. Forderungsausfälle sind eher von untergeordneter Bedeutung. Das Rezeptgeschäft wird im Wesentlichen über eine Abrechnungsgesellschaft abgewickelt. Der Preiskampf durch Ausschreibungen im Hilfsmittelbereich wurde durch die Bundesregierung beendet. Mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) wurden u.a. Ausschreibungen im Hilfsmittelbereich verboten. Somit gibt es seit dem 11. Mai 2019 keine neuen Ausschreibungen mehr, Diese stellten bis zu diesem Zeitpunkt ein erhebliches Risiko für die lokalen Hilfsmittellieferanten dar. Aktuell werden keine wesentlichen Veränderungen in der Gesundheitspolitik erwartet, die sich negativ auf die Sanitätshausbranche auswirken werden. In der Gesundheitsbranche sind jedoch viele Unternehmen darüber verunsichert, welche Auswirkungen die zunehmende Bedeutung von Onlinemarktplätzen auf ihre Geschäftsentwicklung haben wird. III. Chancenbericht Das Dienstleistungsgeschäft im Gesundheitswesen ist weiterhin als Wachstumsmarkt anzusehen, da die demographische Entwicklung der Bevölkerung Deutschlands ein gestiegenes Bedarfspotential nach Heil- und Hilfsmitteln mit sich bringt. Darüber hinaus zeichnet sich seit Jahren eine Zunahme des Gesundheits- und Vorsorgebewusstseins der alternden Bevölkerung ab, die einhergeht mit der Bereitschaft zur privaten Übernahme bestimmter Versorgungen. Schließlich ergeben sich infolge der wissenschaftlich- technischen Entwicklung neue Aspekte für den Einsatz von Heil- und Hilfsmitteln, insbesondere auch in der orthopädischen Versorgung. Die derzeitige Auftragslage der Gesellschaft ist positiv zu bewerten. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten, Kliniken, Alters- und Pflegeheimen sowie den Krankenkassen hat sich bewährt und soll zukünftig fortgeführt werden. Chancen sehen wir auch im weiteren Ausbau des Privatkundengeschäfts, sowie weiteren erheblichen Effizienzsteigerungen in den einzelnen Versorgungsschritten sowohl im Innendienst, als auch im Außendienst. Getrieben werden diese hauptsächlich durch weitere Digitalisierungsmaßnahmen und die Weiterentwicklung des mittleren Managements. Durch die weitere Verknüpfung mit den Mitgliedsbetrieben der NetworCare GmbH, erwarten wir neben einer auch künftig weiteren Verbesserung der Materialkostenquote, durch den "Best Practice"-Ansatz auch eine Verbesserung der eigenen Prozessabläufe und damit nachfolgend unserer eigenen Unternehmensorganisation. IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Vorrangiges Ziel unseres Risikomanagements ist es, den Bestand des Unternehmens langfristig zu sichern und Einzelrisiken angemessen zu begegnen. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten, Verbindlichkeiten und Leasing- und Mietverträge. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Das Finanzmanagement ist auf die Sicherung der Zahlungsfähigkeit und die fristgerechte Begleichung der Verbindlichkeiten gerichtet. V. Gesamtaussage Unter Beachtung aller derzeit bekannten Gegebenheiten und Fakten liegen keine Risiken vor, welche den Fortbestand unseres Unternehmens in einem absehbaren Zeitraum gefährden. D. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält unselbständige Zweigniederlassungen in Aue, Borna, Burgstädt, Chemnitz, Freiberg, Gera, Glauchau, Hartmannsdorf, Lichtenstein, Langenhessen, Leipzig, Marienberg, Mittweida, Olbernhau, Werdau, Zschopau und Zwickau.
Chemnitz, den 15. März 2024 gez. Geschäftsführer Bilanz für OffenlegungszweckeAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke
Anhang für OffenlegungszweckeA. Allgemeine Angaben Die Reha-aktiv GmbH hat ihren Sitz in Chemnitz. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter HRB 28067 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 30.06.2023 der Reha-aktiv GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Gemäß § 267 Abs. 2 und Abs. 4 S. 2 HGB ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (Going-Concern-Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer vermindert. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten bei fertigen und unfertigen Erzeugnissen enthalten neben den aktivierungspflichtigen Bestandteilen des § 255 Abs. 2 HGB auch angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungskosten. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Kassenbestände und Guthaben wurden zum Nenn- bzw. Nominalwert angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag wurden, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag darstellen, in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Latente Steuern werden für temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen dem Buchwert der Vermögenswerte und Schulden im handelsrechtlichen Jahresabschluss und den entsprechenden steuerlichen Wertansätzen erfasst. Vom Wahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird Gebrauch gemacht, d.h. eine sich ergebende Steuerentlastung wird unter dem Posten "Aktive latente Steuern" in der Bilanz angesetzt. Der Ausweis der aktiven und passiven latenten Steuern in der Bilanz erfolgt grundsätzlich saldiert. Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden unter Beachtung des § 256a HGB grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) ist aus der Anlage zum Anhang ersichtlich. Der entgeltlich erworbene Firmenwert wird linear über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Der Posten betrifft analog zum Vorjahr in voller Höhe sonstige Vermögensgegenstände. Sonstige Vermögensgegenstände Forderungen, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen, sind in Höhe von TEUR 62 (Vj. TEUR 61) enthalten. Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten enthält TEUR 1 (Vj. TEUR 3) Disagio. Eigenkapital Der nach § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrte Betrag aus der Aktivierung latenter Steuern beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 18 (Vj. TEUR 20). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen von Vorräten und Sachanlagen, Abtretungen von Forderungen sowie Verpfändungen von Wertpapieren besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Vorjahr betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Haftungsverhältnisse Zum 30. Juni 2023 verfügte die Gesellschaft über einen Avalrahmen in Höhe von insgesamt TEUR 600, der in Höhe von TEUR 483 für Mietbürgschaften sowie in Höhe von TEUR 11 für Vertragserfüllungsbürgschaften gegenüber Sozialversicherungsträgern in Anspruch genommen war. Nach unseren betrieblichen Erfahrungen gehen wir davon aus, dass ein Vermögensabfluss aus den Haftungsverhältnissen unwahrscheinlich ist. Eine Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen würde nur drohen, wenn wir die vertraglichen Verpflichtungen gegenüber unseren Kunden nicht erfüllen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen langfristige finanzielle Verpflichtungen in einer Gesamthöhe von TEUR 8.804, davon
D. Sonstige Pflichtangaben
Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft sind: - Herr Gerd Klinksiek, Dipl.-Betriebswirt - Herr René Jäschke, Betriebswirt (HWK) Von der Schutzklausel im Hinblick auf die Gesamtbezüge gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss in Höhe von EUR 66.125,19 ergibt zusammen mit dem Gewinnvortrag von EUR 3.241.830,73 einen Bilanzgewinn von EUR 3.307.955,92. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn über EUR 3.307.955,92 auf neue Rechnung vorzutragen. E. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Es ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag.
Chemnitz, den 15. März 2024 gez. Geschäftsführer Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für OffenlegungszweckeFür die Offenlegung wurden die Offenlegungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Nachstehender Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss: An die Reha-aktiv GmbH, Chemnitz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Reha-aktiv GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Reha-aktiv GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Chemnitz, den 19. April 2024 AuditConsult Westsachsen GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Erik Starec, Wirtschaftsprüfer Entsprechenserklärung Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 22. April 2024 festgestellt. |
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