Runtime Packaging GmbHLiquidiert

Gewerbestraße 2, 90556 Cadolzburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Fürth HRB 13280
Eingetragen
23.11.2005
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenPaket- und Expressdienste
Gegenstand
Verpackung- und Logistikleistungen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Detlef Wenzlik
seit 1.4.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
51.00%
49.00%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Hermann Bayer
Rebluhnweg 15, 90547 Stein
57.00%
Runtime Logistics & Packaging GmbH
Germany
36.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Runtime Packaging GmbH

Cadolzburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht

Grundlagen

Die Runtime Packaging GmbH ist Anbieter für die Herstellung und den Vertrieb von Verpackungsmaterial aus Holz und anderen Werkstoffen, die Durchführung der Verpackung von industriellen Anlagen und Einrichtungen für den Land-, See- und Lufttransport sowie die Erbringung logistischer Dienstleistungen. Die Leistungen werden am Hauptsitz in Cadolzburg sowie den weiteren Standorten Göppingen, Ingolstadt, Kassel und Fritzlar angeboten.

Die angebotenen Produkte und Dienstleistungen sind unverändert zu den Vorjahren. Insgesamt war das Jahr durch die Übernahme und Umsetzung von 3 grossen Projekten für ein Unternehmen der Automobilindustrie geprägt.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Stimmung in der Weltwirtschaft hat sich im Verlauf des Jahres 2019 deutlich eingetrübt. Nach Auffassung der OECD ist die Weltproduktion im 1.Quartal 2019 kräftig angestiegen und hat sich dann in den Folgequartalen sukzessive verringert. Unter den grossen Volkswirtschaften blieb lediglich die Produktion in den USA merklich aufwärts gerichtet. Nach Angaben der OECD lag der Anstieg der weltwirtschaftlichen Leistung im Jahr 2019 nur noch bei 2,9 %. Nachdem das Corona Virus und seine Folgen Ende des 1.Quartals 2020 weltweit dramatisch Einfluss auf die weltweite Produktion gewann, wurden die Prognosen weltweit der völlig veränderten neuen Lage angepasst. Die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind nun nicht mehr von bestehenden Handelskonflikten, sondern fast ausschliesslich von der Bewältigung der Pandemie geprägt.

Die deutsche Wirtschaft ist in 2019 bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach einem schwachen Sommerhalbjahr insgesamt nur noch um 0,5 % und damit etwas langsamer als in den Vorjahren gewachsen.

Die Rahmenbedingungen für das Geschäftsjahr 2019 waren in dem für unser Geschäft wichtigen Export von Maschinen- und Anlagen im ersten Halbjahr noch relativ stabil auf bereits seit Mitte 2018 rückläufigem Niveau. In der zweiten Jahreshälfte war dann ein deutlicher Rückgang bei den Aufträgen spürbar. Insgesamt betrug das Minus in der Maschinen- und Anlagenproduktion 2,8 % in 2019. Die Diskussion zur Klimaerwärmung schlägt sich weiterhin in den Auftragsbüchern des Maschinenbaus nieder. Die hohe politische Volatilität in den für den Maschinenbau wichtigen Märkten USA, China, Russland und einem Großteil der Schwellenländer war ebenso für eine Abschwächung der Produktion verantwortlich.

In den neuen Projekten für die Automobilindustrie haben wir in 2019 konjunkturelle Einflüsse gar nicht oder nur sehr abgemildert gespürt. Es handelt sich ausschliesslich um Dienstleistungen im Ersatzteilbereich, der eher von den Neuzulassungen der letzten Jahre als von der Konjunktur abhängt. Ein Pandemie Lock Down, wie im 2.Quartal 2020 hat natürlich erhebliche Folgen für die weltweite Ersatzteilauslieferung. Allerdings verteilen sich die Folgen auf einen viel kürzeren Zeitraum.

Geschäftsverlauf und Ertragslage

Das Geschäftsjahr war durch zwei deutlich unterschiedliche Jahreshälften geprägt. Das erste Halbjahr war noch von stabliler Auftragslage gekennzeichnet, wohingegen die zweite Jahreshälfte im Bereich Industriegüterverpackung hinter den Erwartungen zurückblieb. Die Entscheidung die Standorte Berlin und Mannheim in 2019 auf zu geben hat sich zwar als richtig erwiesen, verursachte jedoch sehr hohe Schliessungskosten.

Die neuen Ersatzteilprojekte brachten ganzjährig eine stabile Beschäftigungslage. Es entstanden jedoch Anlaufprobleme in zwei von drei Projekten durch Anzahl und Struktur des nach § 613a BGB übernommenen Personals. Weiterhin musste eine wichtige Abteilung vom ersten Tag der Übernahme an komplett saniert werden.

Die Umsatzerlöse stiegen insbesondere durch das Hochfahren der neuen Projekte im Vergleich zum Vorjahr um 22,4% auf 36,5 Mio an. Im Vergleich zur Marktentwicklung konnte insofern eine signifikante Umsatzerhöhung in 2019 erreicht werden.

Die Reduzierung der Materialaufwendungen ergibt sich aus der Veränderung der Struktur unserer Geschäfte, die neuen Projekte haben einen sehr geringen Materialanteil, dafür einen umso höheren Anteil an Personalkosten. Die Materialaufwendungen betrugen in 2019 21% der Umsatzerlöse. In 2018 waren es noch 35 %.

Der Personalaufwand hingegen stieg auf 64,5 % vom Umsatz. Im Vorjahr waren es noch 51,5 % . Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass mit dem oben bereits genannten Großkunden drei neue Aufträge abgewickelt wurden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 18,5 % der Umsatzerlöse, nach 15,8 % im Vorjahr.

Das Ergebnis vor Steuern liegt deutlich unter den Erwartungen und ist auf Schliessungskosten für zwei Niederlassungen und die geschilderten Probleme beim Start der Neuprojekte zurückzuführen.

Vermögens- und Finanzlage

Die langfristig gebundenen Mittel haben sich um T€ 7.222,1 erhöht, was auf Investitionen in Verpackungslinien zu einem Projekt in der Automobilindustrie zurückzuführen ist. Die langfristig verfügbaren Mittel nahmen deutlich zu und betragen zum Stichtag 32,0%. Dies hängt im Wesentlichen mit der Darlehensfinanzierung der Investitionen sowie der Übernahme von Pensionsverpflichtungen zusammen. Dem steht eine Verminderung des Eigenkapitals gegenüber.

Die kurzfristig gebundenen Mittel haben sich gegenüber dem Vorjahr insbesondere durch die Zunahme der Vorräte um 19,6% erhöht, was insbesondere auf noch nicht abgerechnete Arbeiten in den neuen Projekten zum Jahresende zurückzuführen ist. Die Zunahme der kurzfristig verfügbaren Mittel liegt bei etwa 74,2%, was vor allem auf die Erhöhung der Lieferantenverbindlichkeiten zur Finanzierung der Investitionen zurückzuführen ist.

Die Finanzlage ist als stabil zu betrachten. Das Finanzmanagement wird im Wesentlichen von der Prämisse des rechtzeitigen Geldeingangs von Forderungen und der Skontierung von Lieferanten bestimmt. Dies wurde im vergangenen Jahr mit wenigen Ausnahmen umgesetzt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit stieg auf T€ 3.104,4.

Betrachtet man die Geschäftsentwicklung im Jahr 2019, so kann man von einer nicht zufriedenstellenden Entwicklung sprechen. Die Schließung defizitärer Standorte verursachte Kosten, zusätzlich sind erhebliche, einmalige Kosten durch die Übernahmen der neuen Projekte für die Automobilindustrie entstanden. Die Ertragslage muss wieder verbessert werden.

Risikobericht

Die Runtime Packaging GmbH ist durch die Anbindung an Kunden des Maschinen- und Anlagenbaus auch von dieser spezifischen Marktentwicklung abhängig. Die Ersatzteilprojekte sind weitgehend Konjunktur unabhängig. Die Risiken liegen hier im Personalbereich und in der Produktivität.

Risiken aus dem Anstieg von Rohstoffpreisen kann nur bedingt entgegengewirkt werden. Eine sofortige Weitergabe an Kunden ist ebenfalls nur bedingt möglich. Maßnahmen durch die Bündelung von Volumina führen zu einer bedingten Abmilderung dieser Entwicklung.

Sonstige Risiken, die aus dem Umsatzrückgang einzelner Großkunden resultieren könnten, wird durch Konzentration und Bündelung der vertrieblichen Anstrengungen sowie der Entwicklung innovativer Logistik- und Verpackungskonzepte entgegengewirkt.

Wesentliche Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen, die für die Beurteilung der Lage und die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft von grösserem Belang sind, bestehen derzeit nicht. Die Auswirkungen der Corona Pandemie auf unsere Kunden und deren Zahlungsverhalten sind jedoch laufend zu kontrollieren. Eine Kreditversicherung bezüglich eines Teils unserer Debitoren, wurde in 2020 abgeschlossen, um zukünftige Risiken abzufedern.

Chancen- und Prognosebericht

Laut Prognosen der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute fällt das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland 2020 bedingt durch die Corona Pandemie und die daraus entstandenen Lock Downs um ca. 6 % . Die weltwirtschaftliche Lage ist ebenso durch die Pandemie geprägt und ist nur mit grosser Ungewissheit zu prognostizieren. Es handelt sich um eine globale Gesundheitskrise mit schwerer Wirtschaftsrezession und tief greifenden Folgen für nahezu alle grossen Volkswirtschaften. Die OECD geht von einem Einbruch von 6 bis 7,6 % aus, je nachdem ob eine zweite heftige Pandemiewelle Ende 2020 zu verzeichnen sein wird. Die wirtschaftliche Lage im wichtigen Absatzmarkt USA ist nicht besser, eher noch etwas schlechter als im Durchschnitt der Weltwirtschaft. Der asiatische Markt ist ebenfalls stark rezessiv, nur China ist vergleichsweise geringer betroffen.

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) schätzt die Aussichten des Anlagen- und Maschinenbaus für 2020 entsprechend schlecht ein. Es muss insofern laut Mitteilung des Verbands VDMA mit einem Rückgang von 5 % in 2020 gerechnet werden.

Die noch immer fehlenden Impulse wegen der Diskussion zu den Verbrennungsmotoren treten vor den Folgen der Pandemiebewältigung in den Hintergrund.

Auf diese, starke Marktabschwächung hat sich Runtime Packaging eingerichtet und entsprechende Umsatzrückgänge in der Industrieverpackungssparte geplant. Das Marktumfeld für Verpackungsleistungen der Runtime Packaging GmbH ist nach wie vor jedoch weitgehend heterogen, so dass eine uneinheitliche Entwicklung im Hinblick auf Auftragseingang und Preisdruck zu erwarten ist.

Es wird weiterhin vertriebsseitig gezielt und verstärkt Neukundenakquisition betrieben, um den negativen Vorgaben des Marktes entgegen zu wirken. Zielsetzung ist neben den verstärkten vertrieblichen Aktivitäten eine signifikante Kostenreduzierung. Wesentliche Schritte wurden durch die Schliessung von zwei Niederlassungen bereits zum 31.12.2019 vollzogen. Es wird weiterhin wesentlich sein, dass wir unsere Servicequalität laufend verbessern und der Kundenzufriedenheit hohe Aufmerksamkeit schenken.

Bei den in 2019 begonnenen Ersatzteilprojekten gehen wir nur von einer kurzen, aber heftigen Lock Down Beeinträchtigung aus. Insofern wird die Gesellschaft auch in 2020 wachsen und der Tätigkeitsschwerpunkt wird sich von der Exportverpackung deutlich in das aftermarket Verpackungsgeschäft verlagern. Hierbei ist auch ein innovatives neues Verpackungslager von herausragender Bedeutung.

Die Geschäftsleitung geht trotz Pandemie von einer Umsatzsteigerung aus, diese Entwicklung ist ausschliesslich auf die neuen Ersatzteilprojekte zurückzuführen. Das Betriebsergebnis wird jedoch durch Anfangsprobleme und Anlaufkosten in zwei Projekten und dem heftigen Lock Down im April und Mai beeinträchtigt sein. Das Vorjahresniveau wird voraussichtlich in 2020 noch nicht verbessert werden können.

Wir arbeiten intensiv daran die Ergebniswende in 2021 zu schaffen und wieder eine zufriedenstellende Ertragssituation zu schaffen.

 

Cadolzburg, den 31.8. 2020

gez. Dipl.-Kfm. Hermann Bayer

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 8.662.049,86 1.439.919,62
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 121.944,00 71.009,83
II. Sachanlagen 8.540.105,86 1.368.909,79
B. Umlaufvermögen 6.761.351,58 5.746.716,06
I. Vorräte 1.248.239,88 390.334,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.374.815,97 5.292.114,25
davon Forderungen gegen Gesellschafter 691.586,34 670.633,72
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 138.295,73 64.267,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 35.555,21 13.235,89
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 94.594,29 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 15.553.550,94 7.199.871,57

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 0,00 524.061,11
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Gewinnvortrag 374.061,11 837.004,68
III. Jahresfehlbetrag -618.655,40 -462.943,57
davon nicht gedeckter Fehlbetrag 94.594,29 0,00
B. Rückstellungen 1.343.078,62 866.634,46
C. Verbindlichkeiten 14.210.472,32 5.809.176,00
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.406.786,15 543.143,29
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.380.259,55 1.393.140,77
davon Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 0,00 802.093,22
Bilanzsumme, Summe Passiva 15.553.550,94 7.199.871,57

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 30.151.367,19 18.870.371,49
2. Personalaufwand 23.566.696,30 14.598.250,15
a) Löhne und Gehälter 19.355.666,91 12.098.611,44
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.211.029,39 2.499.638,71
davon für Altersversorgung 116.034,12 51.617,68
3. Abschreibungen 548.681,72 361.104,03
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 548.681,72 361.104,03
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.432.054,68 4.485.880,85
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.436,71 19.071,03
davon aus verbundenen Unternehmen 20.384,85 18.993,31
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 227.862,95 196.026,21
davon an verbundene Unternehmen 40.184,68 51.871,26
davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen 5.808,50 3.107,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 4.335,67 1,77
8. Ergebnis nach Steuern -607.827,42 -751.820,49
9. sonstige Steuern 10.827,98 11.123,08
10. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 300.000,00
11. Jahresfehlbetrag 618.655,40 462.943,57

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Firmenname laut Registergericht: Runtime Packaging GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Cadolzburg

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Amtsgericht Fürth

Register-Nr.: HRB 13280

Der Jahresabschluss der Runtime Packaging GmbH, Cadolzburg, wird auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Gemäß § 265 Abs. 1 HGB weisen wir daraufhin, dass der Ausweis gegenüber dem Vorjahr teilweise geändert ist.

Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und unter Rückgriff auf die steuerlichen AfA-Tabellen als Schätzungsgrundlage vorgenommen.

Abweichend hiervon sind in Vorjahren Zugänge von beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens mit einem Wert von über 150,00 EUR bis einschließlich 1.000,00 EUR jährlich in einen Sammelposten eingestellt worden. Diese Sammelposten sind in Anlehnung an § 6 Abs. 2a EStG im Jahr der Bildung und den vier folgenden Jahren mit jeweils einem Fünftel aufzulösen. Die oben genannte Verteilung der Anschaffungskosten entspricht im Mittel der planmäßigen Abschreibung über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Im Vorjahr wurden geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit den Nennwerten, zweifelhafte Forderungen mit dem wahrscheinlichen Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird in Form einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Für Zahlungen, die Aufwand in Folgejahren darstellen, ist ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet worden.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag ausgewiesen. Es ist vollständig eingezahlt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen werden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung erfolgt gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.

Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2019
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie lizenzen an solchen Rechten und Werten * 337.260,38 5.802,64 0,00 462.115,52
337.260,38 5.802,64 0,00 462.115,52
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.635.321,69 293.401,53 0,00 3.430.650,27
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 57.370,71 0,00 6.618.014,07
2.635.321,69 350.772,24 0,00 10.048.664,34
Summe Anlagevermögen 2.972.582,07 356.574,88 0,00 10.510.779,86
Abschreibungen
Stand 01.01.2019
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie lizenzen an solchen Rechten und Werten * 266.250,55 79.723,61 5.802,64 340.171,52
266.250,55 79.723,61 5.802,64 340.171,52
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.266.411,90 468.958,11 226.811,53 1.508.558,48
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.266.411,90 468.958,11 226.811,53 1.508.558,48
Summe Anlagevermögen 1.532.662,45 548.681,72 232.614,17 1.848.730,00
Buchwerte
Stand 31.12.2019
EUR
Stand 31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie lizenzen an solchen Rechten und Werten * * 121.944,00 71.009,83
121.944,00 71.009,83
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.922.091,79 1.368.909,79
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.618.014,07 0,00
8.540.105,86 1.368.909,79
Summe Anlagevermögen 8.662.049,86 1.439.919,62

* Vortragswert differiert um 240.000,00 EUR zu dem am 31. Dezember 2018 ausgewiesenen Werten, da der genannte Betrag zur Bereinigung der Vortragswerte als abgegangen angenommen worden ist. Dies betrifft die historischen Anschaffungskosten und kumulierten Abschreibungen für einen bereits vollständig abgeschriebenen Geschäfts- und Firmenwert.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) angewendet.

Die Pensionsrückstellungen werden zum Bilanzstichtag mit einem Rechnungszins in Höhe von 2,71 %, einem Gehaltstrend von 3,00 % bzw. 2,50 % sowie einem Rententrend von 1,75 % bzw. 1,50 % bewertet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen dienen die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 43.671,09 EUR. Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Von den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben 9.502.649,12 EUR (Vorjahr: 5.310.211,57 EUR) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und 4.707.722,93 EUR (Vorjahr: 498.964,43 EUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 2.291.151,64 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 5.406.786,15 EUR.

Haftungsverhältnisse § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Die Gesellschaft geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur im Zusammenhang mit ihrer eigenen oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen ein. Die Gesellschaft schätzt daher bei den nachfolgenden Haftungsverhältnissen das Risiko der Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein. Für Kredit- und Avalverbindlichkeiten von nahestehenden Gesellschaften gegenüber der Norddeutschen Landesbank und der Commerzbank AG zum 31. Dezember 2019 hat die Gesellschaft Sicherheiten in Form einer Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gestellt.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing und Mieten aus Verträgen mit begrenzter Laufzeit in Höhe von netto insgesamt 3.186,3 TEUR bis Ende des Jahres 2025.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Mit Erklärung vom 20. November 2019 hat der Geschäftsführer der Gesellschaft, Herr Hermann Bayer, die Verantwortung für das negative Vorjahresergebnis der Gesellschaft übernommen und eine freiwillige Verlustübernahme in Höhe von 300,0 TEUR erklärt.

5. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 702
Angestellte 78
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 780

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herrn Hermann Bayer ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Dem Organ sind weder Vorschüsse noch Kredite gewährt worden.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 618.655,40 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Cadolzburg, 31. August 2020

gez. Diplom-Kaufmann Hermann Bayer, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 01.10.2020 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Für Zwecke der Offenlegung sind zulässige Kürzungen vorgenommen worden. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Runtime Packaging GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Runtime Packaging GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Runtime Packaging GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Die Runtime Packaging GmbH hat im Geschäftsjahr einen Fehlbetrag von 618,6 TEUR erzielt. Bedingt hierdurch weist die Gesellschaft zum Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 94,6 TEUR aus und ist damit bilanziell überschuldet. Mittels einer Rangrücktrittserklärung ist die insolvenzrechtlichen Überschuldung abgewendet worden. Ferner wird durch Zusicherung der Liquiditätsversorgung durch die Gesellschafterin die Zahlungsfähigkeit sichergestellt.

Wie im Lagebericht dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen keiner wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie

eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Bremen, 1. September 2020

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gez. Dipl.-Kfm. Siemer, Wirtschaftsprüfer

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