ALCA Grundbesitz GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Zahradnik seit 4.10.2013 | Prokura |
Carsten Dirk Zahradnik seit 5.12.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 49.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zahradnik GmbHMosbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Unser Unternehmen betreibt 3 Geschäftsbereiche. Diese umfassen den Vertrieb von Heizölen und Kraftstoffen, den Vertrieb und Beratung von Schmierstoffen, chemischen und technischen Produkten und Betreiben von Tankstellen an den Standorten in Mosbach und Beerfelden, wobei die beiden Tankstellen in Mosbach reine Automatenstationen sind. Unser Unternehmen ist nicht direkt in Forschung und Entwicklung engagiert. Im Schmierstoffbereich sind wir jedoch stark in der anwendungsbezogenen Beratung und der kundenspezifischen Schmierstoff-Optimierung tätig. Unser QM-System hatte im Geschäftsjahr 2023 ein Wiederholungsaudit nach ISO 9001 erfolgreich absolviert. Die Zertifizierung entspricht dem aktuellen Stand nach DIN ISO 9001:2015 und ist unverändert Ausdruck unserer qualitätsbasierten Unternehmensphilosophie. Die Bereiche Forschung und Entwicklung sind in der Zertifizierung nicht enthalten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der bundesweite Absatz beim Heizöl hat sich im Berichtsjahr vermindert und reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 5,3%. Auch unser Unternehmen war von dieser Entwicklung betroffen und wies einen verminderten Absatz gegenüber dem Vorjahr aus. Der Schmierstoff Absatz im Berichtsjahr in Deutschland verzeichnete einen leichten Rückgang um 6,8% auf 802.941 Tonnen. Die Zahradnik GmbH verzeichnete bei ihrem Schmierstoffabsatz einen deutlichen Absatzzuwachs, da zum 01.03.2023 die Schmierstoffsparte der Firma Calpam übernommen wurde. 2. Geschäftsverlauf a) Allgemein Vor dem Hintergrund der Rahmenbedingungen liegen bei der Zahradnik GmbH in 2023 die Roherträge beim HEL leicht unter dem Vorjahres-Niveau. Der verminderte Absatz verbunden mit einem geringeren Margenniveau in diesem Segment führte zu einer leichten Reduzierung des Rohertrags-HEL. Beim Schmierstoffgeschäft hingegen konnte der Rohertrag im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf nahezu gleichem Niveau gehalten werden. Die Entwicklung des Unternehmens im Kalenderjahr 2023 kann angesichts der fortlaufenden Optimierungen im Schmierstoff- und Tankstellenbereich und einer jetzt weiterhin stabilen Fuhrpark-Situation als durchaus sehr positiv bezeichnet werden. Auch in 2023 hat sich die Diversifizierung des Unternehmens als sehr hilfreich erwiesen. Im industriellen Schmierstoffgeschäft ist die Zahradnik GmbH mit ihrem Produktportfolio im Schmierstoffgeschäft zukunftsfähig aufgestellt. Zudem ergeben sich mittel- und langfristig zusätzliche Wachstumschancen durch den weiteren Ausbau dieses Produktportfolios als auch durch die Ausweitung externer Märkte (z.B. Österreich, Ungarn). Bei erneut soliden TS-Rohmargen erweist sich auch das TS-Geschäft als ein weiterhin stabilisierendes Element. b) Beschaffung Als Handelsunternehmen sind wir auf eine enge Partnerschaft mit einigen wenigen, aber wichtigen Lieferanten angewiesen. Die in den vergangenen Jahren mit diesen Lieferanten praktizierte enge Zusammenarbeit wurde auch 2023 fortgesetzt und teilweise vertieft. Die für die Geschäftsfelder notwendigen Materialien standen überwiegend in ausreichendem Umfang und nahezu jederzeit zur Verfügung . Dies wurde u.a. erreicht durch Einkaufsoptimierung und strategisches, weitsichtiges Verhalten. c) Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr Die in 2023 erhöhte CO 2 Steuer führte zu höheren Preisen für Verbraucher, sowohl im Heizölgeschäft als auch beim Kraftstoffgeschäft. Die konjunkturelle Entwicklung war im Jahr 2023 nicht mehr von der Corona-Pandemie geprägt. 3. Darstellung der Lage a) Ertragslage Trotz einer leichten Reduzierung der Mengen beim HEL-Geschäft, konnte sich unser Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 weiterhin positiv darstellen. Der Jahresüberschuss war akzeptabel und entsprach unseren Planungen und Erwartungen. Gegenüber dem Vorjahr wurde eine leichte Reduzierung des Überschusses ausgewiesen. Weiterhin sind auch Erträge aus Beteiligungen enthalten, die aber noch von untergeordneter Bedeutung sind. b) Vermögens- und Finanzlage Das Gesamtvermögen blieb nahezu auf Vorjahresniveau und beträgt jetzt TEUR 13.772. Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens (Anlagevermögen) am Gesamtvermögen liegt jetzt bei 14,9%. Die bilanzielle Eigenkapitalquote der Gesellschaft ist gestiegen und beträgt zum Abschlussstichtag 67,8% (Vorjahr: 58,7%). Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gewährleistet. Die Finanzlage der Gesellschaft ist als sehr stabil zu bezeichnen. c) Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 betrugen die Investitionen in die Sachanlagen TEUR 956,4 hauptsächlich dienten sie zu Neuanschaffungen im Fuhrpark. d) Finanzierungsmaßnahmen Zur Finanzierung des Kapitalbedarfs im Geschäftsjahr standen und stehen Eigenmittel nach wie vor in ausreichendem Maße zur Verfügung. e) Liquiditätslage Die Liquiditätslage unserer Gesellschaft ist sehr gut. Die Zahlungsfähigkeit im Geschäftsjahr war jederzeit gewährleistet. Trotz der Investitionen führte die beschriebene sehr gute Ertragslage dazu, dass im Geschäftsjahr 2023 immer ausreichend liquide Mittel vorhanden waren. Es sind weder derzeit noch mittelfristig Engpässe zu erwarten. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren a) Allgemein Wir haben für unsere interne Unternehmenssteuerung eine detaillierte Spartenrechnung unserer 3 Geschäftsfelder. Maßgebende Kennzahlen sind in allen 3 Geschäftsfeldern die jeweiligen Rohmargen als auch der physische Absatz, da ein wesentlicher Kostenfaktor unser Fuhrpark ist. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden. b) Umweltschutz und Zertifizierung Wie bereits eingangs erwähnt, absolvierte unser Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 ein Wiederholungsaudit nach dem aktuellen Normstand DIN ISO 9001:2015. Diese Zertifizierung ist insbesondere für unser Schmierstoffgeschäft zwingend erforderlich. In Verbindung zur Zertifizierung wurde auch die in die Wege geleitete Gefährdungsanalyse weiter vorangetrieben. Insbesondere wird auch der Umweltschutz im Rahmen der betrieblichen und gesetzlichen Regularien vollumfänglich berücksichtigt. So wird ein Kataster über die eingesetzten und gelagerten Stoffe erstellt. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Unsere 3 Geschäftsfelder sind in tendenziell schrumpfenden Märkten angesiedelt. Dennoch erwarten wir im Schmierstoffbereich eine angemessene Steigerung. Dies soll durch Neukundenakquise, Erweiterung der Produktpalette, sowie personelle Aufstockung im Vertriebsinnendienst erreicht werden. Der Heizölabsatz ist traditionell stark preisabhängig. Die Heizölpreise hängen im Wesentlichen an globalen Faktoren, die von uns nicht beeinflusst werden können. Das Verbrauchsumfeld ist aber dem Grunde nach stabil, mit leicht sinkender Tendenz. Für 2024 erwarten wir einen vergleichbaren Absatz mit ähnlichen Margen wie in 2023 u.a. durch Gewinnung von Neukunden und durch geplante Übernahmen von Kundenadressen von Heizölhändlern. Im Tankstellengeschäft sind Investitionsmaßnahmen an beiden Standorten geplant. Modernisierung und Shop-Eröffnung sollen zu weiteren Umsatz- und Ertragssteigerungen führen. Die Maßnahmen wurden in 2022 begonnen und werden voraussichtlich in 2024 teilweise beendet. Die Diversifizierung unseres Unternehmens wird uns auch in Zukunft helfen. Auch 2024 erwarten wir insgesamt ein sehr positives Unternehmensergebnis. 2. Risikobericht a.) Allgemein Die Zahradnik GmbH ist im Rahmen ihrer operativen Geschäftstätigkeit einer Vielzahl von Chancen und Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Dieses unternehmerische Handeln besteht unter anderem in der Erschließung und Nutzung von Chancen, die der Sicherung und dem Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit dienen. Unternehmerische Chancen werden einerseits im Rahmen des jährlichen Planungsprozesses und andererseits im Rahmen der laufend fortentwickelten Unternehmensstrategie berücksichtigt. b.) Branchenspezifische Risiken Die Zahradnik GmbH kann sich dem allgemeinen Risiko der Mineralölbranche nicht entziehen. Wie bereits erwähnt, ist das Marktumfeld unserer 3 Geschäftsbereiche tendenziell schrumpfend, so dass der Wettbewerbsdruck einerseits zunimmt, es aber andererseits auch neue Möglichkeiten durch ausscheidende Anbieter gibt, wobei wir insbesondere im Heizöl-Bereich Übernahme-Chancen sehen. Als Basis für den nachhaltigen Geschäftserfolg gilt es, verantwortungsvoll mit Risiken umzugehen. c.) Ertragsorientierte Risiken Wir gehen davon aus, dass die leistungswirtschaftlichen Risiken sich im Geschäftsjahr 2024 gegenüber dem Vorjahr nicht grundlegend verändern werden. Weiter werden sich die Marktanteile in unserem Heizöl- als auch Tankstellengeschäft stabilisieren. Das Schmierstoffgeschäft unterliegt dem anhaltenden Wandel hin zur beratungsbasierten Systempartnerschaft mit dem Risiko entsprechender Personalvorhaltung. d.) Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. 3. Chancenbericht Die Entwicklung des Unternehmens in den Jahren 2019 bis 2023 und auch im Folgejahr 2024 können als sehr positiv bezeichnet werden. Wir sehen uns mit unserem Produktportfolio gut aufgestellt. Zudem bieten sich mittel- und langfristig weitere Wachstumschancen durch den weiteren Ausbau des Produktportfolios und weitere Innovationen. 4. Gesamtbeurteilung Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld. Unser Verbrauchsumfeld ist aufgrund der mittelfristigen Konjunkturprognosen für die Bundesrepublik Deutschland relativ stabil. Globale Entwicklungen, die auch auf die deutsche Wirtschaft durchschlagen könnten, sind von uns nicht prognostizierbar. Eine tiefgreifende, längere weltwirtschaftliche Rezession wird aber trotz der derzeit bekannten großen Widrigkeiten im Allgemeinen nicht erwartet. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. IV. Sonstige Angaben 1. Bericht über Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft erarbeitet im Rahmen des Schmierstoff-Vertriebs kunden- und anwendungsorientierte Entwicklungen und Lösungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen. 2. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält in Oberzent/Beerfelden eine rechtlich unselbständige Zweigniederlassung mit Tankstellenbetrieb und Heizöl-Ausfuhr. Die Gesellschaft unterhält weiterhin ab 01.03.2023 in 64850 Schaafheim eine rechtlich unselbständige Niederlassung mit Büro- und Lagerräumlichkeiten für die Lagerung und Vertrieb von Schmierstoffen.
Mosbach, den 21. Februar 2025 gez.: Carsten Zahradnik, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Grundlegende Angaben zum Unternehmen und zur Bilanzierung Die Zahradnik GmbH hat ihren Sitz in Mosbach und ist in das Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Registernummer 440593 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften des HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften unter Beibehaltung der Form der Darstellung, insbesondere der Gliederung der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung, aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Aufwendungen und Erträge des Finanzbereiches, deren Ausweis nicht durch einen gesetzlich vorgeschriebenen Posten gedeckt ist, sind unter den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen erfasst. Von den Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften wird insoweit Gebrauch gemacht als im Folgenden keine gesonderten Angaben gemacht werden. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, grundsätzlich im Anhang aufgeführt. Die Aufstellung der Bilanz erfolgte nach teilweiser Ergebnisverwendung. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 beibehalten worden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei den Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßige Abschreibungen auf Basis der linearen und degressiven Abschreibungsmethode vorgenommen. Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Waren werden einzeln zu Einstandspreisen einschließlich Anschaffungsnebenkosten bzw. niedrigeren Tagespreisen des Bilanzstichtages unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Die Vorräte sind verlustfrei bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem Nennwert unter Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen ausgewiesen. Allgemeine Ausfall-, Skontier-, Mahn- und Zinsrisiken wurden durch eine pauschale Wertberichtigung berücksichtigt. Die übrigen Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Anschaffungskosten ausgewiesen. Die Rückstellungen sind in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und den zu erwartenden Ausgaben entspricht. Die Bewertung basiert überwiegend auf der Grundlage von Einzelnachweisen bzw. Erfahrungswerten. Die Verbindlichkeiten sind zum Nennwert bzw. zum höheren Rückzahlungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz 1) Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens je Posten sowie die Abschreibung ist aus dem folgenen Anlagespiegel zu entnehmen.
2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 1.147,5 (Vorjahr: TEUR 1.116,5) . 3) Forderungen gegenüber Gesellschaftern Es bestehen Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 2.018,0 (Vorjahr TEUR 1.589,2). Davon sind gleichzeitig Forderungen gegenüber Geschäftsführer EUR in Höhe von TEUR 1.009,9 (Vorjahr TEUR 794,6). Die Forderungen werden mit 0,8 % verzinst. 4) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen u.a. auf Personalverpflichtungen mit TEUR 345,3 (Vorjahr: TEUR 350,2). 5) Pensionsrückstellung Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC Methode) angewendet. Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:
Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt EUR 481,0. Insoweit besteht eine Ausschüttungssperre. 6) Verbindlichkeiten Die vom Gesetz geforderten Angaben zu den Verbindlichkeiten lassen sich aus der nachfolgenden Tabelle entnehmen:
7) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. TEUR 0,0 (Vorjahr: TEUR 13,7). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufstellung der Gewinn und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. 1) Verwendung des Ergebnisses Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. V. Sonstige Angaben 1) Außerbilanzielle Geschäfte Zum Bilanzstichtag bestehen Leasinggeschäfte mit einer Restverbindlichkeit in Höhe von TEUR 71,9 (Vorjahr: TEUR 46,5). Aus Mietverträgen bestehen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 576,0 (Vorjahr: TEUR 498,7) . 2) Einschätzung des Risikos der Inanspruchnahme von Haftungsverhältnissen Aus den Erfahrungen der Vergangenheit und der ausreichenden Liquidität der Gesellschaft ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen. 3) Organe der Gesellschaft Die Geschäftsführung der Gesellschaft oblag im Geschäftsjahr Herrn Carsten Zahradnik, Kaufmann. 4) Aufstellungserleichterungen Von der Erleichterung gemäß § 286 Abs.3 und Abs. 4 in Verbindung mit § 285 Nr. 9 a und Nr. 11 HGB wird Gebrauch gemacht. 5) Personalentwicklung Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter im Geschäftsjahr beträgt 57 (Vorjahr: 51). Davon waren 47 in Vollzeit und 10 Mitarbeiter in Teilzeit beschäftigt.
Mosbach, den 21. Februar 2025 gez.: Carsten Zahradnik, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Zahradnik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Zahradnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zahradnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eberbach, den 21. Februar 2025 RSB
Treuhand GmbH
gez.:, Dipl. Finanzwirt (FH) Thomas Staudenmaier, Wirtschaftsprüfer |
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