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Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Derek Davies seit 16.6.2014 | Geschäftsführer |
Lorraine Angela Hill seit 16.6.2014 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ASPEN Europe GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2015 bis zum 30.06.2016Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015/2016Geschäft und Rahmenbedingungen Die ASPEN Europe GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Aspen Global Inc. mit Sitz in Mauritius. ASPEN Europe GmbH wird in den Konzernabschluss der Aspen Pharmacare Holdings Ltd., einer in Afrika börsennotierten Gesellschaft, einbezogen. Die ASPEN Europe GmbH hatte im Geschäftsjahr neben dem Hauptsitz in Deutschland 14 weitere Niederlassungen (Belgien, Bulgarien, Griechenland, Großbritannien, Lettland, Litauen, Österreich, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ukraine sowie Ungarn). Die Haupttätigkeit der ASPEN Europe GmbH besteht in der Erbringung von Marketing- und Vertriebsleistungen im Auftrag von Aspen Pharma Ireland Ltd. Als Entgelt für die erbrachten Leistungen erhält ASPEN Europe GmbH eine Service Fee. Aspen Pharma Ireland Ltd hält die Vermarktungsrechte für pharmazeutische Produkte und Geräte, die von Aspen Global Inc. produziert und auf dem europäischen Markt sowie in den GUS-Staaten (außer Frankreich und Russland) vertrieben werden. ASPEN Europe GmbH erbringt Strategieberatungsleistungen an die Aspen Global Inc hinsichtlich der Vermarktung der Produkte von Aspen. Die pharmazeutische Industrie wird stark durch die Patentabläufe sowie durch Preisdruck der Gesundheitssysteme beeinflusst. Die deutsche pharmazeutische Industrie befindet sich im stabilen Entwicklungstrend, so dass die Ertragslage der Gesellschaft als gesichert bezeichnet werden kann. Wirtschaftsbericht: Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren von ASPEN sind Umsatzerlöse, das operative Ergebnis (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) sowie Umsatzrendite. Eine Steuerung nach nicht-finanziellen Leistungsindikatoren erfolgt nicht. Die Umsatzerlöse für das Wirtschaftsjahr 2015/2016 liegen mit EUR 38,6 Mio. (VJ: 49 Mio.) knapp um EUR 10 Mio. unter dem Niveau des Vorjahres. Die prognostizierte Umsatzsteigerung im Vorjahr konnte nicht erreicht werden. Der Rückgang der Umsatzerlöse ist im Wesentlichen auf folgende Gründe zurückzuführen: - Im Jahr 2015 wurde in Deutschland eine weitere Vertriebsgesellschaft, Aspen Germany GmbH, gegründet. Das Recht auf den Vertrieb wurde der Gesellschaft während des Jahres 2016 gewährt. Folglich wurden die Vertriebsleistungen auf dem deutschen Markt nunmehr von Aspen Germany und nicht mehr von der Aspen Europe GmbH erbracht. Als Ergebnis der Geschäftsübertragung verzeichnete Aspen Europe GmbH einen Umsatzrückgang von ca. EUR 7,6 Mio. - Im Jahr 2015 unterhielt Aspen Europe GmbH in Russland eine Niederlassung, über die die Gesellschaft ihre Vertriebsleistungen erbrachte. Während des Geschäftsjahres 2016 wurde eine neue Vertriebsgesellschaft in Russland gegründet. Hierdurch verringerten sich die Umsatzerlöse der Aspen Europe GmbH um EUR 3,5 Mio. - Dem Rückgang der Umsatzerlöse stehen Umsatzerhöhungen aus neu gegründeten Niederlassungen in Österreich in Höhe von TEUR 575, in Spanien in Höhe von TEUR 520 und in Großbritannien in Höhe von TEUR 595. Mit der Reduktion der Umsatzerlöse geht die Minderung des Personalaufwands auf TEUR 10.577 (VJ: TEUR 19.438) einher, die sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund nach der Überführung der Geschäftstätigkeit auf die Aspen Germany GmbH der gesunkenen Arbeitnehmeranzahl halbiert haben. Die Überführung der in Deutschland ansässigen Beschäftigten auf die Aspen Germany GmbH führte zur Minderung der in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 25.012 (VJ: TEUR 26.058) enthaltenen Reisekosten. Das operative Ergebnis beläuft sich auf EUR 2,9 Mio. (VJ: EUR 3,8 Mio.) und hat sich gegenüber dem Vorjahr (EUR 3,8 Mio.) nur geringfügig verschlechtert. Die Umsatzrendite (Betriebsergebnis vor Steuern/Umsatzerlöse) liegt bei 7,7% (VJ: 7,8 %). Die Bilanzsumme ist um TEUR 1.913 auf TEUR 26.047 (VJ: TEUR 27.960) gesunken und vor dem Hintergrund der beschriebenen Geschäftsübertragungen nahezu stabil im Vergleich zum Wirtschaftsjahr 2014/2015. Die Vermögensstruktur besteht hauptsächlich aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen (EUR 12,7 Mio., VJ EUR 11,7 Mio.) sowie Bankguthaben (EUR 8,9 Mio., VJ EUR 10,2 Mio.). Im Wesentlichen bestehen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (EUR 8,2 Mio., VJ EUR 9,7 Mio.) Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 29,3 % zum Bilanzstichtag 30. Juni 2016. Diese Steigerung im Vergleich zum Vorjahr (2014/2015: 21%), ergibt sich aus dem Gewinnvortrag sowie dem deutlich positiveren Jahresergebnis 2014/2015. Insgesamt sind der Verlauf der Geschäftstätigkeit sowie die Lage der ASPEN Europe GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund der wachsenden Leistungsindikatoren als günstig zu bezeichnen. Die Gründung der neuen Vertriebsgesellschaften bestätigt die positive Entwicklung der Geschäftstätigkeit, insbesondere die in der EU geplanten Expansion. Vor dem Hintergrund der Neugründungen und der damit zusammenhängenden Geschäftsübertragungen konnten die steigenden Umsätze sowie die Erhöhung der Umsatzrendite i.H.v. 5% bei der Aspen Europe GmbH nicht erreicht werden. Darüber hinaus konnte der prognostizierte Vorjahreswert des operativen Ergebnisses (3,8 Mio EUR) auf Grund der Restrukturierungsaufwendungen nicht erreicht werden. Personalbereich Unsere durchschnittliche Arbeitnehmerzahl im Jahr beträgt 105 (VJ 208). Der Rückgang bei den Beschäftigungszahlen gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere auf die Überführung der Geschäftstätigkeit sowie der in Deutschland ansässigen Beschäftigten auf die Aspen Germany GmbH zurückzuführen. Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres Zu Beginn des Geschäftsjahres 2015/16 wurde mit der Aspen Germany GmbH eine neue Vertriebsgesellschaft gegründet. Diese Gesellschaft nahm zu Beginn des Geschäftsjahres 2016/17 ihre operative Tätigkeit auf. Alle in Deutschland ansässigen Mitarbeiter der Aspen Europe GmbH wurden in die neu gegründete Aspen Germany GmbH überführt. Die Betriebsstätten in Lettland und Litauen befinden sich im Prozess der Schließung. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Um eine sinnvolle Einteilung der Risiken und Chancen vorzunehmen, wurden diese hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihrem Grad der Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kategorisiert.
Gemäß vorangegangener Einteilung wird ein sehr unwahrscheinliches Risiko (Chance) dadurch definiert, dass dieses nur in außergewöhnlichen Fällen eintritt. Hingegen gilt ein Risiko als fast sicher, sofern innerhalb des nächsten Geschäftsjahres mit dessen Eintritt zu rechnen ist. Der Grad der Auswirkung wird nachfolgend je nach Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zwischen gering und erheblich definiert.
Gemäß der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der Auswirkung des Risikos bzw. der Chance auf die VFE-Lage wurde ein Kategorisierung als gering, mittel oder hohes Risiko (Chance) vorgenommen. Eintrittswahrscheinlichkeit
Auswirkungen H = Hohes Risiko M = Mittleres Risiko L = Geringes Risiko Als mögliche Risiken aus der Geschäftstätigkeit der ASPEN Europe GmbH wurden finanzielle Risiken wie Preisrisiko (L), Wechselkursrisiko (L), Kreditrisiko (L), Liquiditätsrisiko (L) sowie Zinsrisiko (L) identifiziert. Diese Risiken werden laufend vom Finanz- und Risikomanagement der Aspen-Gruppe überwacht. Die Höhe der Risiken und der damit zusammenhängenden Kosten wird ermittelt und frühzeitig an die Geschäftsführung kommuniziert. ASPEN Europe GmbH ist an das Finanz- und Risikomanagement-System der Aspen-Gruppe angebunden. Aufgrund der konzerninternen Finanzierungen und der Anbindung an das Risikomanagement-System schätzt die Geschäftsführung die genannten Risiken als mittel ein. Die Angemessenheit der Preise wird von der Geschäftsführung laufend überprüft und im Fall der Änderung der Geschäftstätigkeit des Unternehmens entsprechend angepasst. Der Geschäftsbetrieb unterliegt einem Wechselkursrisiko aufgrund seiner internationalen Ausrichtung, insbesondere wegen des Leistungsaustauschs mit den ausländischen Niederlassungen. Da die Leistungen im Wesentlichen innerhalb von EU erbracht werden, ist das Wechselkursrisiko eher nachrangiger Bedeutung. Ein Kreditrisiko ergibt sich ausschließlich aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Da diese Forderungen alleinig gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen, ist deren Erfüllung nicht als risikobehaftet anzusehen. Dem Liquiditätsrisiko wird Rechnung getragen, indem ASPEN Europe GmbH laufend das Kapital der Gesellschaft sowie die operativen Cash-Flows steuert. Die Geschäftsführung überwacht den vorhergesagten Liquiditätsstand, um sicherzustellen, dass allen bestehenden Zahlungsverpflichtungen nachgegangen werden kann. Die Zinserträge sowie -aufwendungen sind in einem geringen Umfang vorhanden, so dass das Zinsrisiko als niedrig eingeschätzt wird. Insgesamt lässt sich festhalten, dass allen sich aus dem Geschäftsbetrieb ergebenden Risiken Rechnung getragen wurde und sich die letztjährigen Erwartungen an die Geschäftsentwicklung erfüllt haben. Ausblick Vor dem Hintergrund einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung des pharmazeutischen Marktes und unter der Berücksichtigung der erfolgten Umstrukturierungsmaßnahmen, werden für das Wirtschaftsjahr 2016/2017 leicht sinkende Umsatzerlöse, ein positives, leicht gesunkenes Betriebsergebnis sowie eine funktionsbedingt reduzierte Umsatzrendite i.H.v. ca. 3,5% erwartet. Des Weiteren geht die Geschäftsführung von den leicht sinkenden Umsatzerlösen i.H.v. ca. EUR 37 Mio. aus. Der Rückgang wird insbesondere durch die Schließung von Niederlassungen in Lettland und Litauen sowie durch die Minderung der Funktionen und somit der entsprechenden Vergütungen der bestehenden Niederlassungen begründet. Aufgrund der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft, die hauptsächlich in der Erbringung der Vertriebsleistungen gegenüber der Aspen Pharma Ireland Ltd besteht, wird das operative Ergebnis im Wesentlichen durch die Höhe der Personalkosten (rd. 30% des Gesamtaufwands) beeinflusst. Die Gesellschaft geht von den mit dem aktuellen Geschäftsjahr vergleichbaren Personalkosten aus, so dass mit einem sinkenden operativen Ergebnis von ca. EUR 1,29 Mio. gerechnet wird. Insgesamt prognostiziert die Geschäftsführung ein stabiles Wachstum, das sich insbesondere in der gesunkenen, jedoch stabilen Umsatzrendite von 3,5% (VJ 7,8%) widerspiegeln soll. Die Reduktion ist auf die Änderung der Funktionen der Niederlassungen, die in den Ländern Belgien, Bulgarien, Großbritannien, Rumänien, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn nunmehr in der Broker-Eigenschaft mit niedrigeren Margen operativ tätig sind. Des Weiteren werden weitere Umstrukturierungsmaßnahmen für den europäischen Markt geplant. Hierzu zählt insbesondere die geplante Verschmelzung der Aspen Europe GmbH auf die Aspen Pharma Ireland Limited (APIL) mit Wirkung vom 1. Juli 2017. Nach der Übertragung des gesamten Vermögens und der Schulden, ist die Liquidation von Aspen Europe GmbH geplant.
München, den 14. Juli 2017 Die Geschäftsleitung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der ASPEN Europe GmbH, München, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind teilweise im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Juli jeden Jahres und endet am 30. Juni des darauf folgenden Jahres. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalbeträgen angesetzt. Für unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von länger als einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre. Für die Abzinsung werden die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätze verwendet. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bilanziert. Zur Berechnung der latenten Steuern wird folgende Erläuterung gegeben: Im Jahresabschluss basiert die Ermittlung der latenten Steuern auf dem bilanzorientierten Temporary-Konzept. Hierbei werden aktive und passive latente Steuern mit der zukünftigen Steuerwirkung angesetzt, die sich aus den Unterschieden zwischen handels- und steuerrechtlicher Bilanzierung von Aktiv- und Passivposten ergeben. Gemäß § 274 HGB ist eine sich ergebende Steuerbelastung zu passivieren und eine Steuerentlastung kann aktiviert werden. Die ASPEN Europe GmbH nimmt das Wahlrecht in Anspruch und bilanziert latente Steuern nach HGB (§ 274 Abs. 1 Satz 2). Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Für Fremdwährungsforderungen und vorhandene Sorten war der Geldkurs zu beachten, für Fremdwährungsverbindlichkeiten der Briefkurs. Die Umrechnung der Fremdwährungsposten erfolgte mit den jeweiligen Kursen am Tage des Geschäftsvorfalls. Sofern bei Forderungen der Kurs am Bilanzstichtag unter dem historischen Kurs lag, wurde der niedrigere Kurs angesetzt. Die Umsatzlegung erfolgt mit Leistungsabnahme. 2.2 Angaben und Erläuterung zur Bilanz Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen beziehen sich in Höhe von EUR 11.600.013,71 (Vj. EUR 11.017.153,91) auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von EUR 1.127.284,83 (Vj. EUR 696.196,53) im Wesentlichen auf die Forderungen aus der Übertragung der Geschäftstätigkeit und insbesondere der Pensions- und der Altersteilzeitrückstellungen der Aspen Europe GmbH auf die Aspen Germany GmbH. Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen beträgt bis zu einem Jahr. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes von 3,64% aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt EUR 12.319. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen i.H.v. TEUR 4.559 (Vj. TEUR 5.539), Rückstellungen für Urlaub i.H.v. TEUR 434 (Vj. TEUR 540), Boni i.H.v. TEUR 467 (Vj. TEUR 765) sowie für sonstige Personalkosten TEUR 123 (Vj. TEUR 380). Angaben zu Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 9.669.847,21 (Vj. EUR 16.063.619). Davon entfallen 3.984.926,16 EUR auf den Gesellschafter. Die Verbindlichkeiten gegenüber den verbundenen Unternehmen beinhalten keine Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt EUR 1.502.250,71 (Vj. EUR 645.556,91) betreffen neben den Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer TEUR 336 weitere Verbindlichkeiten aus Geldtransit TEUR 410 sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 749. Die Vorjahreszahlen der sonstigen Verbindlichkeiten und sonstigen Rückstellungen wurden angepasst. Ein Betrag von T€ 5.539 wurde von den sonstigen Verbindlichkeiten in die sonstigen Rückstellungen umgegliedert, da es sich um Geschäftsvorfälle aus dem normalen Lieferungs- und Leistungsverkehr, für die bis zum Bilanzstichtag noch keine Rechnungen vorlagen, handelte. 2.3 Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von EUR 38 Mio. (Vj. EUR 49 Mio.) resultieren aus der Erbringung von Marketing- und Vertriebsleistungen im Auftrag von Aspen Pharma Ireland Ltd. Sonstige betriebliche Erträge Hier sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 369.589 (Vj. EUR 1.021.363) enthalten. Im aktuellen Geschäftsjahr gab es keine periodenfremden Erträge. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich vor allem aus Raumkosten (EUR 660.944, Vj. EUR 525.841), Reparatur und Instandhaltungskosten (EUR 208.901, Vj. EUR 110.821), Fahrzeugkosten (EUR 1.803.049, Vj. EUR 2.092.628), Werbe- und Reisekosten (EUR 3.188.203, Vj. EUR 6.691.436), Restrukturierungsaufwendungen (EUR 421.565, VJ EUR 0) und verschiedenen betrieblichen Kosten (EUR 17.633.577, Vj. EUR 15.704.577) zusammen. Des Weiteren sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 651.540, (Vj. EUR 825.991) enthalten. Im aktuellen Geschäftsjahr gab es keine periodenfremden Aufwendungen. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von EUR 818.853,35 betreffen das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 2.4 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestanden Miet- und Leasingverträge für Räumlichkeiten und Kraftfahrzeuge. Die daraus resultierenden Verpflichtungen sind wie folgt fällig:
2.5 Ausschüttungsgesperrte Beträge Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 99.757,15 und bezieht sich auf die bilanzierten aktiven latenten Steuern. Die aktive latente Steuer betrifft den Vermögensunterschied der langfristigen Rückstellungen zwischen Handels- und Steuerbilanz im Bereich Pension und Altersteilzeit. 2.6 Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 1.732.408,90. Auf neue Rechnung wird der gesamte Jahresüberschuss von EUR 1.732.408,90 vorgetragen. 3. Sonstige Pflichtangaben 3.1 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Lorraine Hill, Hillcrest-Durban/Südafrika, Betriebswirt, Geschäftsführerin Derek Davies, Marlow/Vereinigtes Königreich, Betriebswirt, Geschäftsführer Michael John Crow, London/Vereinigtes Königreich (bis zum 26.08.2015), Betriebswirt, Geschäftsführer 3.2 Vergütungen der Geschäftsführer Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden Beträge in Höhe von EUR 280.304,00 (Vj. EUR 860.256,00) gewährt. 3.3 Konzernzugehörigkeit Die ASPEN Europe GmbH wurde in den Konzernabschluss der Aspen Pharmacare Holdings Ltd., Sandton/Südafrika, einbezogen. Die Aspen Pharmacare Holdings Limited stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf. Der offen gelegte Konzernabschluss ist an der Johannesburg Securities Exchange in Südafrika erhältlich. 3.4 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
München, 14. Juli 2017 Lorraine Hill Derek Davies Sonstige Berichtsbestandteile
gez. Lorraine Hill gez. Derek Davies Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 14.07.2017 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ASPEN Europe GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2015 bis 30. Juni 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 14. Juli 2017 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Stefano Mulas, Wirtschaftsprüfer ppa. Sonja Knösch, Wirtschaftsprüferin |
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