Stammdaten

Register
Amtsgericht Gießen HRB 6081
Vorher
Weimer GmbH Garten-, Forst- und Kommunalgeräte, Reinigungstechnik, PKW-Anhänger
Eingetragen
16.3.2004
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit Bergwerks-, Bau- und BaustoffmaschinenGroßhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
Gegenstand
Der Handel mit Kommunaltechnik, Golfplatztechnik, Gartentechnik, Umwelttechnik, Transporttechnik, Baumaschinentechnik, Agrar- und Landtechnik sowie von Elektromobilität, der Betrieb eines Mietparks für entsprechende Fahrzeuge, der Gebrauchtmaschinenvertrieb, der Betrieb eines Bau- und Heimwerkermarktes sowie eines Gartenmarktes.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Timo Wilhelm Weimer
seit 16.3.2004
Geschäftsführer
Jens Weimer
seit 16.3.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

66.66% identifiziert33.33% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
33.33%
33.33%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Erbengemeinschaft nach Udo Weimer
33.33%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Jens Weimer
Lollar
33.33%
Timo Weimer
Lollar
33.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Weimer GmbH

Lollar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2022 bis zum 31.01.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Weimer GmbH ist ein spezialisiertes Handels- und Serviceunternehmen für Garten- und Kommunaltechnik, Umwelttechnik, Golfplatztechnik sowie PKW-Anhänger. Seit Jahrzehnten kooperieren wir mit führenden Marken wie Kubota, TORO, Reform, Aebi-Schmidt, Böckmann, Stihl, Sabo und Grillo, um unseren Kunden hochwertige und bedarfsgerechte Lösungen anzubieten.

An drei Standorten beschäftigt die Weimer GmbH insgesamt 78 Mitarbeitende. Der Hauptsitz in 35457 Lollar-Ruttershausen ist zugleich Zentrale für den Vertrieb von Golfplatztechnik, das Anhängerzentrum sowie die Vermarktung von Gebrauchtmaschinen. Weitere Standorte in 99887 Leinatal und 63128 Dietzenbach erweitern unser Vertriebs- und Servicegebiet auf Teile von Hessen, Thüringen, Sachsen und Nordbayern.

II. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Im Verlauf des Geschäftsjahres 2022/2023 war die deutsche Wirtschaft von einer schwachen Konjunkturentwicklung geprägt. Steigende Energiepreise, Lieferengpässe und anhaltende Inflation wirkten sich insbesondere auf die Konsumlaune und Investitionsbereitschaft aus. Der Handel mit Investitionsgütern war in vielen Branchen rückläufig, während im Bereich der Kommunaltechnik sowie im professionellen Garten- und Landschaftsbau stabile bis positive Entwicklungen zu verzeichnen waren.

Die Weimer GmbH konnte sich in diesem herausfordernden Umfeld behaupten. Besonders der gewerbliche und kommunale Sektor zeigte weiterhin eine solide Nachfrage.

Der Privatkundensektor entwickelte sich dagegen leicht rückläufig, insbesondere durch die stark gesunkene Konsumneigung im zweiten Halbjahr 2022.

Im Bereich der Golfplatztechnik setzte sich der positive Trend fort. Steigende Mitgliederzahlen, Qualitätsansprüche und ein wachsender Fokus auf ressourcenschonende Platzpflege führten zu einer anhaltend guten Investitionsbereitschaft bei den Golfclubs.

Die Landtechnik stellt weiterhin einen Zukunftsbereich dar. Zwar ist der Wettbewerbs- und Preisdruck in dieser Sparte hoch, doch die wachsende Markenbekanntheit der Weimer GmbH sowie die Produkterweiterung durch unsere Lieferanten eröffnen mittelfristig zusätzliche Marktpotenziale.

2. Unternehmensentwicklung

2.1 Geschäftsverlauf

Trotz der genannten konjunkturellen Herausforderungen konnte die Weimer GmbH den Umsatz im Geschäftsjahr 2022/2023 um rund 4,8 % steigern und die Ertragskraft in einzelnen Segmenten verbessern. Die Werkstattauslastung war über das gesamte Jahr hinweg auf hohem Niveau. Die Geschäftsführung blickt insgesamt zufrieden auf das abgelaufene Geschäftsjahr zurück.

Im Personalbereich wurde das erfolgreiche Ausbildungskonzept fortgeführt. Die Qualifikation und Weiterbildung unserer Mitarbeitenden bleiben ein wesentlicher Baustein unseres Qualitätsversprechens. Zum Bilanzstichtag waren weiterhin 91 Mitarbeitende beschäftigt, darunter 13 Auszubildende. Die Ausbildungsquote lag mit 14,28 % auf einem sehr hohen Niveau.

2.2 Ertragslage

Das Rohergebnis - als Ergebnis der erwähnten Steigerung der Ertragskraft - konnte gegenüber dem Vorjahr um TEUR 901 (+15,9 ?%) auf TEUR 6.570 gesteigert werden. Die Materialeinsatzquote sank auf 65,94 %. Trotz erhöhter Einkaufspreise und Lieferengpässen konnte durch gezielte Disposition und Lagerpolitik eine stabile Marge erzielt werden.

2.3 Finanzlage

Die Liquidität war zu jeder Zeit gesichert. Dank eines effektiven Forderungsmanagements und der planmäßigen Inanspruchnahme von Skonti war die Zahlungsfähigkeit jederzeit gewährleistet. Der Kassen- und Bankbestand belief sich zum Stichtag auf TEUR 169.

Investitionen in Höhe von TEUR 559 entfielen größtenteils auf die Erweiterung des Bestands an Vorführmaschinen.

2.4 Vermögenslage

Die Bilanzsumme stieg zum Bilanzstichtag auf TEUR 9.829 (+25,18 %). Das Anlagevermögen wuchs um 10,01 % auf TEUR 1.478, insbesondere durch die o. g. Investitionen. Die Vorräte erhöhten sich auf TEUR 6.536 (Vorjahr: TEUR 4.435), was auf gezielte Mengeneinkäufe zur Sicherung von Lieferfähigkeit und besseren Konditionen zurückzuführen ist.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gingen auf TEUR 1.026 zurück (Vorjahr: TEUR 1.211). Ursache hierfür war ein verbessertes Zahlungsverhalten der Kunden.

Das Eigenkapital stieg durch die vollständige Ergebnisthesaurierung auf TEUR 4.714, was einer Eigenkapitalquote von 47,96 % entspricht (-5,48 %-Punkte zum Vorjahr). Diese Entwicklung war durch den Anstieg des Anlage- und Umlaufvermögens und der dadurch sich ergebenden Bilanzsummenmehrung bedingt. Die Rückstellungen minderten sich um 10,10 % infolge deutlich gesunkener Rückstellungen für Personalaufwendungen. Der Anteil der Verbindlichkeiten stieg auf 42,84 % (+9,14 %-Punkte), dies infolge deutlich ausgeweiteten Finanzierung des Vorratsvermögens.

3. Chancen- und Risikobericht

3.1 Chancen

Die Weimer GmbH sieht insbesondere in der Digitalisierung und Prozessautomatisierung erhebliche Effizienz- und Wachstumspotenziale. Aktuell laufende Maßnahmen zur IT-gestützten Optimierung von Lagerlogistik, Serviceeinsätzen und Kundenkommunikation sollen sukzessive ausgebaut werden. Als weiteres strategisches Wachstumsfeld gilt der frühe Zugang zu innovativen Technologien, etwa im Bereich akkubetriebener Kommunaltechnik oder autonomer Mäh- und Reinigungssysteme.

3.2 Risiken

Herausforderungen ergeben sich weiterhin durch Lieferengpässe bei Zulieferern sowie durch die Herstellerabhängigkeit. Diese Risiken begegnet die Gesellschaft durch die Diversifikation des Lieferantenportfolios sowie den gezielten Aufbau zusätzlicher Lagerbestände.

Die wirtschaftliche Abschwächung im Privatkundensektor stellt ein weiteres Risiko dar. Dieses wird jedoch durch die solide Entwicklung im Kommunal- und Gewerbekundensegment kompensiert.

Die Liquiditätslage ist stabil. Das Unternehmen verfolgt eine konservative Finanzpolitik mit aktiver Risikosteuerung. Potenzielle Ausfall- und Bonitätsrisiken werden laufend überwacht und durch Einzelwertberichtigungen adressiert.

3.3 Gesamtbewertung

Aus heutiger Sicht bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft. Die finanzielle, personelle und operative Ausgangslage ist solide.

4. Prognosebericht

Trotz der weiterhin herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Lage geht die Geschäftsführung der Weimer GmbH für das laufende Geschäftsjahr 2023/2024 von einer stabilen bis leicht positiven Entwicklung aus. Erwartet werden ein moderater Umsatzanstieg sowie ein solides Jahresergebnis.

Getragen wird diese Einschätzung von einer weiterhin hohen Nachfrage im gewerblichen und kommunalen Segment, einer stabilen Auftragslage im Bereich der Golfplatztechnik sowie wachsender Sichtbarkeit im Sektor der Landtechnik. Neben Investitionen in Technik und Lagerkapazitäten wird auch die Qualifizierung der Mitarbeitenden ein strategischer Schwerpunkt bleiben. Die hohe Ausbildungsquote und die interne Nachwuchsförderung bilden dabei ein wichtiges Fundament für die zukünftige Entwicklung.

 

Lollar-Ruttershausen, den 8. Oktober 2025

gez. Jens Weimer

gez. Timo Weimer

Bilanz

Aktiva

31.1.2023
EUR
31.1.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.477.927,90 1.343.461,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.681,00 2.067,00
1. entgeltich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.680,00 2.066,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
II. Sachanlagen 1.474.246,90 1.341.394,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 411.615,00 435.058,00
2. technische Anlagen und Maschinen 23.220,00 5.830,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.024.621,00 900.506,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 14.790,90 0,00
B. Umlaufvermögen 8.286.892,48 6.452.819,47
I. Vorräte 6.536.045,85 4.435.080,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.563.872,04 1.698.233,26
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 186.974,59 319.505,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 64.521,20 56.157,50
Bilanzsumme, Summe Aktiva 9.829.341,58 7.852.437,97

Passiva

31.1.2023
EUR
31.1.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.714.175,10 4.196.070,51
I. gezeichnetes Kapital 60.000,00 60.000,00
II. Gewinnvortrag 4.136.070,51 4.119.789,72
III. Jahresüberschuss 518.104,59 16.280,79
B. Rückstellungen 889.850,03 989.811,08
C. Verbindlichkeiten 4.210.914,81 2.646.546,30
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.395.200,93 173.073,50
D. Rechnungsabgrenzungsposten 14.401,64 20.010,08
Bilanzsumme, Summe Passiva 9.829.341,58 7.852.437,97

Gewinn- und Verlustrechnung

1.2.2022 - 31.1.2023
EUR
1.1.2022 - 31.1.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.628.452,24 382.018,21
2. Personalaufwand 3.813.279,32 243.913,48
a) Löhne und Gehälter 3.117.421,36 195.156,24
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 695.857,96 48.757,24
davon für Altersversorgung 35.543,91 2.733,42
3. Abschreibungen 337.545,79 27.496,71
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 337.545,79 27.496,71
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.607.806,99 133.332,27
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 168,83 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.986,96 371,38
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 23.287,81 99,53
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 317.932,23 -39.878,00
9. Ergebnis nach Steuern 533.755,89 17.425,60
10. sonstige Steuern 15.651,30 1.144,81
Jahresüberschuss 518.104,59 16.280,79

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wurde auf Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt.

Die Weimer GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 HGB. Sie hat die entsprechenden Vorschriften für Gesellschaften dieser Größenordnung beachtet. Die Gesellschaft nimmt für die Aufstellung und Offenlegung des Anhangs die größenabhängige Erleichterung nach §§ 276, 288 Abs. 2 S. 2 HGB bzw. §327 in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Weimer GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Lollar-Ruttershausen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Gießen
Register-Nr.: 6081

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden und Übereinstimmung mit der steuerlichen Vorschrift gem. § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe sofort abgeschrieben.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden, ausgehend vom Nominalwert, unter Beachtung eines individuellen Ausfallsrisikos über Pauschalwertberichtigungen, bewertet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten oder Nominalbeträgen unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände werden zum Nominalwert bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag.

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags. Die Bilanz wurde mit Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten erfasst Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 4. Weitere Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 112 (VJ: 220).

Eigenkapital

Der Gewinnvortrag beinhaltet das Mehrergebnis aus der Betriebsprüfung für die Jahre 2013 bis 2015. Das Mehrergebnis in Höhe von 17.453,60 € resultiert aus der Aktivierung von Mietereinbauten, der Minderung der Pauschalwertberichtigung und der Passivierung der höheren Steuerrückstellungen.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit einer zu erwartenden Restlaufzeit von bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von insgesamt TEUR 3.402. Verbindlichkeiten mit einer erwarteten Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen insgesamt in Höhe von TEUR 808, davon TEUR 756 mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 587 sind innerhalb eines Jahres fällig. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer erwarteten Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 808 davon TEUR 756 mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Wesentlichen durch Grundpfandrechte, Guthaben bei Kreditinstituten sowie durch Sachen und andere Rechte besichert.

Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.452 sind durch übliche Eigentumsvorbehalte besichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen jährlich in Höhe von TEUR 385 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

- Mietvertrag der folgenden Geschäftsräume:

- Wissmarer Straße 32, Lollar

- Wissmarer Straße 45, Lollar

- Wissmarer Straße 34, Lollar

- Hans-Blöckler-Straße 1, Dietzenbach

- Ortsstraße 47, Georgenthal

- KFZ-Leasingverträge

IV. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 32
Angestellte 44
leitende Angestellte 2
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 78
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 73
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 5

Namen der Geschäftsführer

Während des Geschäftsjahres 2022/2023 wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Jens Weimer, Lollar-Ruttershausen, ausgeübter Beruf: Kaufmann
Weiterer Geschäftsführer: Timo Weimer, Lollar-Ruttershausen, ausgeübter Beruf: Kaufmann

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wird angewendet.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt hinsichtlich der Ergebnisverwendung den Vortrag des Ergebnisses auf neue Rechnung vor.

Nachtragsbericht

Am 24. Februar 2022 begann der Angriff der Russischen Föderation auf das Nachbarland Ukraine. Wie sich der Krieg in der Ukraine und die in der Folge verhängten weitreichenden Sanktionen gegen die Russische Föderation auf Wirtschaft und Märkte insgesamt auswirken werden, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verlässlich beurteilen. Die Folgen des Krieges in der Ukraine werden wahrscheinlich zu Auswirkungen in den Geschäftsjahren 2023 und 2024 führen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Lollar-Ruttershausen, 8. Oktober 2025

gez. Jens Weimer

gez. Timo Weimer

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.02.2022
EUR
Zugänge
EUR
davon FK-Zinsen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.01.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.761,21 2.553,00 0,00 0,00 0,00 14.314,21
Geschäfts- oder Firmenwert 50.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 50.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 61.761,21 2.553,00 0,00 0,00 0,00 64.314,21
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.042.563,63 33.028,86 0,00 0,00 0,00 1.075.592,49
technische Anlagen und Maschinen 48.351,27 24.048,67 0,00 0,00 0,00 72.399,94
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.724.978,96 484.773,65 0,00 135.821,52 0,00 3.073.931,09
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 14.790,90 0,00 0,00 0,00 14.790,90
Summe Sachanlagen 3.815.893,86 556.642,08 0,00 135.821,52 0,00 4.236.714,42
Summe Anlagevermögen 3.877.655,07 559.195,08 0,00 135.821,52 0,00 4.301.028,63
kumulierte Abschreibungen 01.02.2022
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.01.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.695,21 939,00 0,00 0,00 0,00 10.634,21
Geschäfts- oder Firmenwert 49.999,00 0,00 0,00 0,00 0,00 49.999,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 59.694,21 939,00 0,00 0,00 0,00 60.633,21
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 607.505,63 56.471,86 0,00 0,00 0,00 663.977,49
technische Anlagen und Maschinen 42.521,27 6.658,67 0,00 0,00 0,00 49.179,94
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.824.472,96 273.476,26 0,00 48.639,13 0,00 2.049.310,09
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.474.499,86 336.606,79 0,00 48.639,13 0,00 2.762.467,52
Summe Anlagevermögen 2.534.194,07 337.545,79 0,00 48.639,13 0,00 2.823.100,73
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.01.2023
EUR
Buchwert 31.01.2022
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.680,00 2.066,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1,00 1,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 3.681,00 2.067,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 411.615,00 435.058,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 23.220,00 5.830,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.024.621,00 900.506,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 14.790,90 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.474.246,90 1.341.394,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.477.927,90 1.343.461,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.11.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276, 288 Abs. 2 und 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Weimer GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Weimer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Weimer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Januar 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v3-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Gießen, den 8. Oktober 2025

THEOBALD JUNG SCHERER AG
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT

gez. Prof. Dr. Hubert Jung, Wirtschaftsprüfer

gez. Sebastian Jung, Wirtschaftsprüfer

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