Stammdaten

Register
Amtsgericht Amberg HRB 4519
Eingetragen
26.4.2001
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
der Betrieb eines Autohauses, insbesondere der Handel mit Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen der Marke Honda sowie die Reparatur von Kraftfahrzeugen und der Betrieb einer Fahrschule.

Historie

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Management

NameRolle
Michael jun. Eitel
seit 30.12.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert75.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Auto-Center Eitel GmbH

Freihung (vormals: Jena)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009

1. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2009 wurde durch die Abwrackprämie geprägt, die allerdings für die Marke Honda kaum in Steigerungen der Absatzzahlen mündete.

Die Auto-Center Eitel GmbH schloss gegen Ende des III. Quartals 2008 den Geschäftsbetrieb in Ulm. Diese Schließung führte zu einer Umsatzreduktion um rund 29,7 %. Für diesen Umsatzrückgang war dazu noch das ausbleibende Großabnehmergeschäft verantwortlich, das jedoch aufgrund der sehr geringen Margen kaum Einfluss auf die Ertragssituation hatte. Mit der Schließung des defizitären Betriebes gingen Kosteneinsparungen einher, die insgesamt dazu führten, dass das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von einem starken Minus in 2008 (- 150.000 Euro) auf ein deutliches Plus im Jahr 2009 (+ 79.000 Euro) gesteigert werden konnte. Lediglich außerordentliche Aufwendungen - vor allem das Ausbuchen von Ersatzteilen des geschlossenen Betriebes in Ulm - führten zu einem insgesamt noch leicht negativen Ergebnis ( - 23.000 Euro).

Das insgesamt stabile Neuwagen-Geschäft konnte durch sinkende Absatzzahlen im Gebrauchtwagenbereich aufgrund der sog. Abwrackprämie das Unternehmen nicht ganz zu dem Ertrag verhelfen, den man sich gewünscht hätte. Das Aftersales-Geschäft entwickelte sich sehr positiv. U.a. durch die Schließung des Ulmer Betriebes konnte der Neu-Ulmer Betrieb Synergien gewinnen und seine Effizienz deutlich steigern.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Das Eigenkapital wurde durch das geringe Defizit minimal geschwächt (-7.000 Euro). Die Bilanzsumme konnte durch Bestandsabbau um rund 25 % und den Abverkauf von Vorführwagen um insgesamt 16,4 % reduziert werden. Dies führt zu einer Verbesserung der Eigenkapitalquote bei gleichzeitiger Reduktion der Fremdverschuldung um ca. 2 Prozentpunkte.

Finanzlage

Die Liquiditätsausstattung war 2009 zufriedenstellend, der Cash-Flow lag bei 51.000 Euro. Das Unternehmen rechnet damit auch künftig seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können.

Ertragslage

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg von -150.000 auf + 79.000 Euro. Die Renditekennzahlen haben sich dadurch deutlich verbessert. Lediglich das Gesamtergebnis belief sich auf -7.000 Euro, aufgrund von außerordentlichen Aufwendungen durch die Betriebsschließung Ulm.

Aufgrund des höheren Bestandes an Gebrauchtwagen verbunden mit Absatzschwierigkeiten und Abwertungen im Berichtsjahr, wird für 2010 wieder mit Ergebnissen gerechnet, die an die Ist-Zahlen 2007 und die Erwartungen herankommen.

3. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft (Prognosebericht)

Für das Jahr 2010 ist eine Steigerung im Neuwagengeschäft nicht zu erwarten. Das Gebrauchtwagengeschäft hingegen verspricht deutliche Besserungen, da Bestände abgebaut wurden und die Nachfrage steigt. Dies wird zu einer Reduktion der Standzeiten führen, verbunden mit höheren Ertragschancen und der Möglichkeit aktiv Fahrzeuge zukaufen zu können. Dies war im Jahr 2009 wegen der Bestandsproblematik und der geringen Nachfrage nicht forciert worden - mit Ausnahme von einigen Neufahrzeugen anderer Marken, die über die Gebrauchtwagenabteilung abgerechnet wurden. Das Unternehmen rechnet insgesamt mit einem positiven Ergebnis von rund 80.000 Euro.

4. Chancen- und Risikobericht

Die Risiken sind v. a. in der Konjunkturerwartung 2010 zu sehen. Nachdem die Unternehmensgruppe nicht von großen Einzelkunden abhängig ist, sondern von vielen Privatkunden mit relativ wenig Einzelgeschäft, ist das Risiko durch Ausfälle gering, aber die Abhängigkeit von der Konsumneigung gegeben. Bei einer weiteren Abwertung des Euro ist durch Zinssteigerungen ein Risiko zu sehen, da sich diese auf den Zinsaufwand im Unternehmen auswirken würden. Ferner besteht eine hohe Abhängigkeit vom Hersteller Honda und dessen Geschäftspolitik. Durch den bestehenden Händlervertrag profitiert die Gesellschaft andererseits vom Gebietsschutz, insbesondere hinsichtlich des Neuwagengeschäfts.

Bilanz zum 31. Dezember 2009

Aktiva

  31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Anlagevermögen    
Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 988.744,15 1.073.647,08
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 2.478.456,92 3.332.061,82
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.211.386,78 2.698.598,43
davon Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.804.112,99 1.784.209,02
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 44.239,66 773.400,66
Summe Aktiva 6.722.827,51 7.877.707,99

Passiva

   
  31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 940.799,47 1.099.438,60
III. Jahresfehlbetrag -7.096,41 -149.690,23
B. Rückstellungen 8.799,00 14.911,03
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.209.467,75 5.385.989,81
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 475.366,89 471.188,51
3. Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.645.974,96 853.186,89
4. Sonstige Verbindlichkeiten 424.515,85 177.683,38
Summe Passiva 6.722.827,51 7.877.707,99

Gewinn- und Verlustrechnung für 2009

  2009
EUR
2008
EUR
1.-4. Rohergebnis 2.055.330,01 2.915.294,39
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 796.510,41 1.061.103,24
b) Soziale Abgaben 165.658,50 218.246,17
6. Abschreibungen auf Anlagevermögen 33.291,53 25.258,80
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 779.610,50 1.434.667,38
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 65.277,11 52.285,71
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 266.284,53 378.045,63
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 79.251,65 -149.741,12
11. Außerordentliche Erträge 25.647,08 1.883,51
12. Außerordentliche Aufwendungen 111.995,14 1.832,62
13. Außerordentliches Ergebnis -86.348,06 50,89
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
15. Jahresfehlbetrag -7.096,41 -149.690,23

Anhang 2009

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss 2009 der Auto-Center Eitel GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und den maßgeblichen Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz sind dem Anlagespiegel zu entnehmen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Gegenüber dem Vorjahr erfolgte keine Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken bewertet.

Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet; sie sind im Betrag der voraussichtlichen Inanspruchnahme bemessen. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Angaben zu Verbindlichkeiten

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen Forderungen und Verbindlichkeiten:

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen € 479.741,86
Sonstige Forderungen € 2.319.275,77
Verb. aus Lieferungen und Leistungen € 771.713,24
Sonstige Verbindlichkeiten € 869.166,36

Von den Verbindlichkeiten haben insgesamt € 5.636.629,30 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind insgesamt € 2.620.830,41 durch Sicherungsübereignungen gesichert.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Anlehnung an das Gesamtkostenverfahren erstellt.

Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen im Inland erzielt.

Arbeitnehmerzahl

Während des Geschäftsjahrs waren im Unternehmen 30 Angestellte sowie 4 leitende Angestellte beschäftigt. Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 34.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen zum 31.12.2009 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus diversen Mietverträgen von € 195.832,92 (unbefristete Laufzeit), davon € 193.200,00 gegenüber einem nahestehenden Unternehmen.

Angaben zur Gewinnverwendung

Der Jahresfehlbetrag des Vorjahres wurde zu Lasten des Gewinnvortrags verbucht.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Michael Eitel sen.; ausgeübter Beruf: Kfz.-Meister

Zweiter Geschäftsführer: Michael Eitel jun.; ausgeübter Beruf: Dipl.-Betriebswirt

Beide Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Vertragsbindungen

Es besteht ein Händlervertrag mit der Honda Motor Europe (North) GmbH.

 

Freihung, den 08. März 2010

Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens 2009

  historische Anschaffungs-/Herstellungskosten
  Stand 1.1.2009
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2009
EUR
Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.238.920,29 932.650,68 1.049.308,76 1.122.262,21
  Abschreibungen
  Stand 1.1.2009
EUR
Jahresabschreibung
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2009
EUR
Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 165.273,21 33.291,53 65.046,68 133.518,06
  Restbuchwerte
  31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 988.744,15 1.073.647,08

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2009.

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Eitel Auto-Center GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen Internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Prüfung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Fürth/Bayern, den 25. März 2010

CRB - Chemie Revisions- und Beratungsgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Oberste-Padtberg, Wirtschaftsprüfer

Dr. Oberste-Padtberg, Wirtschaftsprüfer

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