hilzinger Metallbau GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Ausbauelementen aus Metall
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Anders seit 6.7.2005 | Geschäftsführer |
Oskar Friedrich Anders seit 6.7.2005 | Geschäftsführer |
Stephan Eichberger seit 6.7.2005 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 41.20% | |
| 31.30% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
anders metallbau GmbHFritzlarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Lagebericht1. Geschäft und Rahmenbedingungen Das Geschäft der anders metallbau GmbH umfasst die Herstellung und Konstruktion von Fenster, Türen, Fassaden aus Stahl und Aluminium sowie von Stahlbaukonstruktionen und Blechkonstruktionen. Das Geschäft ist vor allem durch Großprojekte geprägt. Die anders metallbau GmbH unterhält neben dem Hauptsitz in Fritzlar eine Betriebsstätte in Borken. Insgesamt hat sich der Absatz für Fenster und Fassaden in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 % erhöht. Energieeinsparung ist nachhaltig das Thema bei Bauherren und Modernisierern. Aufgrund steigender Energiepreise und angesichts der Eurokrise nimmt die Bedeutung wertbeständiger Immobilien mit dem technisch neuesten Stand zu. Aufgrund der seit Jahren nachlassenden Deckungsbeiträge der Sparte Privatkunden und Kleinaufträge werden die Aktivitäten in diesem Bereich seit Mitte 2011 sukzessiv reduziert. 2. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2011 wurde eine Gesamtleistung von T€ 21.952 erzielt. Diese liegt mit 1,8 % (T€ 409) leicht unter der des Vorjahres. Die Materialaufwandsquote hat sich von 57,6 % im Vorjahr auf 60,4 % im Berichtsjahr verschlechtert. Das realisierte Rohergebnis von T€ 8.701 lag T€ 770 unter dem Wert des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich vor allem aufgrund niedrigerer Versicherungsentschädigungen um T€ 209 reduziert. Die Personalaufwendungen, deren Anteil an der Gesamtleistung von 23,8 % im Vorjahr auf 24,5 % im Jahr 2011 gestiegen ist, haben sich gegenüber dem Vorjahr insbesondere aufgrund von Tariferhöhungen um T€ 35 auf T€ 5.368 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich, insgesamt um T€ 977 auf T€ 2.661 reduziert. Ursächlich hierfür sind vor allem niedrigere Aufwendungen aus der Forderungsbewertung (Ausbuchung von und Wertberichtigungen auf Forderungen) und der Zuführung zu Garantierückstellungen.. Insgesamt verringerte sich das Betriebsergebnis um T€ 75 auf T€ 737. Das außerordentliche Ergebnis beinhaltet Aufwendungen aus Besserungsscheinverpflich-tungen von T€ 306. Vor Berücksichtigung der Aufwendungen aus Besserungsscheinverpflichtungen wurde ein Jahresergebnis von T€ 306 erzielt. Die Besserungsscheinverpflichtungen bestehen ausschließlich gegenüber Gesellschaftern. 3. Finanzlage Die Kapitaldienste wurden im Berichtsjahr vertragskonform geleistet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich stichtagsbezogen um T€ 173 auf T€ 1.889. Darüber hinaus erhöhten sich die unter den sonstigen Verbindlichkeiten erfassten Mietkaufverpflichtungen investitionsbedingt um T€ 650. Die Anzahlungsquote (erhaltene Anzahlungen zu in Arbeit befindlichen Aufträgen) beträgt zum Bilanzstichtag 75,8 % (Vorjahr: 82,2 %) Die wichtigsten Leistungsindikatoren der Finanzen, wie Jahresüberschuss und Cashflow (Rohertragsentwicklung wurde bereits o. g. dargestellt), haben sich wie folgt entwickelt:
4. Vermögenslage Das Eigenkapital blieb mit T€ 1.974 gegenüber dem Vorjahr absolut unverändert, da das erzielte Jahresergebnis zur Bedienung der Besserungsscheinverpflichtungen Verwendung gefunden hat. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund des gestiegenen Gesamtkapitals von 25,4 % auf 19,3%. Bezieht man die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (T€ 265) für die ein qualifizierter Rangrücktritt ausgesprochen ist mit ein, so ergibt sich ein wirtschaftliches Eigenkapital von T€ 2.239 (d. s. 21,9 % des Gesamtkapitals). Das langfristig gebundene Vermögen ist vollständig durch Eigenkapital finanziert. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Bilanzstruktur nur leicht verändert. Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens (Anlagevermögen) hat sich von 12,7 % auf 15,7 % erhöht. Innerhalb des mittel- und kurzfristig gebundenen Vermögens (Umlaufvermögen) hat sich der Anteil der Vorräte erhöht. Die Vorräte, unter Absetzung der darauf erhaltenen Anzahlungen, haben nunmehr einen Anteil an der Bilanzsumme von 57,6 % (Vorjahr: 48,5 %). Gegenläufig wirkte sich die Entwicklung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus, deren Anteil von 27,2 % auf 18,3 % gesunken ist. 5. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. 6. Risikobericht Ein Risikomanagementsystem ist eingerichtet. Die Ergebnis- und Liquiditätsentwicklung wird monatlich auf der Basis von Soll-Ist-Vergleichen analysiert und ausgewertet. Die das Gesamtgeschäft prägenden Großprojekte werden über ein Controllingsystem überwacht. Aus den Auswertungen können Entwicklungen, die zur Gefährdung des Unternehmens führen könnten, rechtzeitig erkannt werden, um dann die notwendigen Maßnahmen einzuleiten. 7. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Marktanalysen gehen von einer Stagnation des Fenstermarktes aus. Wir gehen für das Jahr 2012 von einer Stabilisierung der Verkaufs-Preise aus. Auf der Verkaufsseite sehen wir aktuell aufgrund des bestehenden sehr hohen Auftragsbestandes keine Risiken. Beschaffungsrisiken werden bei der Kalkulation berücksichtigt, insbesondere die Entwicklung der Rohstoffpreise und daraus resultierende Einflüsse auf Materialkosten. Der Beschaffungsmarkt wird aktiv beobachtet und bewertet. In den Projekten ist ein nicht unerheblicher Teil an zugekauften Waren und Fremdleistungen enthalten. Mit dem Hauptlieferanten im Systembereich sind Rahmenverträge abgeschlossen. Dem Risiko von Forderungsausfällen begegnen wir mit Warenkredit- und Investitionsgüterversicherungen. Darüber hinaus erhalten wir im Objektgeschäft Anzahlungen, Abschlagszahlungen und Zahlungsbürgschaften. Die bestehenden Auslandsaufträge liegen im Euro-Raum, so dass sich keine Währungsrisiken hieraus ergeben. Für die Bewertung von Chancen und Risiken für die Zukunft unserer Gesellschaft sehen wir ausreichende Beschäftigungsmöglichkeiten auf den von uns bearbeiteten Märkten. Die von potentiellen Auftraggebern nachgefragten Projekte bieten ausreichend Beschäftigung und lassen aus unserer Sicht auch in Zukunft angemessene Erträge erwirtschaften. 8. Prognosebericht Die Auftragslage stellt sich für 2012 nachhaltig positiv dar. Der für die Kostendeckung erforderliche Mindestumsatz ist bereits zu 80 % akquiriert. Der Auftragsbestand beträgt per 25.02.2012 Mio. € 22,7 und reicht deutlich bis in das Jahr 2013. Aufgrund des aktuellen Auftragsbestandes erwarten wir für das Jahr 2012 eine Gesamtleistung und ein Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau. Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss 11. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 HGB. Dementsprechend wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 12. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. 13. Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 150,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen € 150,00 und € 1.000,00 werden über einen Sammelposten über 5 Jahre abgeschrieben. 14. Die Vorräte sind mit ihren Anschaffungs- und Herstellungskosten oder ggf. zu dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. In die Herstellungskosten, bei denen es sich um Ist-Kosten handelt, werden Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. 15. Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestand und Bankguthaben werden grundsätzlich mit dem Nominalwert angesetzt. Den Risiken aus dem Forderungsbestand ist durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. 16. Bargeldbestände in Fremdwährungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Ansatz gebracht. 17. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde unter Verwendung des Teilwertverfahrens ohne Fluktuation und Berücksichtigung eines Rententrends mit einem Rechnungszinsfuß von 5,14 % und unter Berücksichtigung der Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck angesetzt. 18. Die übrigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und sind so bemessen, dass sie alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, erfassen. Die Archivierungsrückstellung wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Die Zinssätze betragen zwischen 3,79 % bis zu 4,85 %. 19. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 20. Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagenspiegel verwiesen. 21. Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.872. 22. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für noch nicht genommenen Urlaub und Überstundenvergütungen (T€ 190) und Garantierückstellungen (T€ 490). 23. Verbindlichkeitenspiegel
Sicherheiten für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: Grundschulden, Global- zession, Sicherungsübereignung, Bürgschaft, Abtretung von Lebensversicherungen sowie Verpfändung von Guthaben. 24. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich um sonstige Verbindlichkeiten. 25. In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 32 (Vorjahr: T€ 34) enthalten. 26. Die außerordentlichen Aufwendungen betreffen ausschließlich Aufwendungen aus dem Aufleben der Besserungsscheinverpflichtungen gegenüber den Gesellschaftern (T€ 306). IV. Sonstige Angaben 27. Geschäftsführer waren im Berichtsjahr die Herren:
28. Für die Tätigkeit wurden den Geschäftsführern im Berichtsjahr Bezüge in Höhe von T€ 342 gewährt. 29. Die Witwe des am 22. März 1992 verstorbenen Geschäftsführers Herrn Oskar Anders (sen.), Frau Hella Anders, erhielt im Berichtsjahr eine Pension in Höhe von T€ 11. Die Pensionsrückstellung zum 31. Dezember 2011 beträgt T€ 91. 30. Die anders metallbau GmbH hält 49 % der Anteile an der Gilan-anders metallbau mit Sitz in Baku (Aserbaichan). Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 1. 31. Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 115 (Vorjahr: 116) Arbeitnehmer beschäftigt (inkl. Geschäftsführer). Darüber hinaus waren durchschnittlich 17 (Vorjahr: 17) Auszubildende beschäftigt. 32. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Verpflichtungen aus Besserungsscheinen bestehen nur gegenüber Gesellschaftern. Fritzlar, den 28. Februar 2012 anders metallbau GmbH Oskar Anders Christian Anders Herbert Anders Stephan Eichberger Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.03.2012 festgestellt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der anders metallbau GmbH, Fritzlar, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Marburg, den 09. März 2012 GBZ
Revisions und Treuhand AG
ppa. Möller, Wirtschaftsprüferin Boller, Wirtschaftsprüfer |
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