anders aluminium GmbHLiquidiert

34560 Fritzlar, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Fritzlar HRB 8021
Vorher
anders metallbau GmbH
Eingetragen
5.9.1977
Branche
Herstellung von Ausbauelementen aus MetallHerstellung von Türen und Fenstern aus KunststoffenHerstellung von Türen und Fenstern aus Holz
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und Konstruktion von Fenstern, Türen, Fassaden aus Stahl und Aluminium sowie von Stahlbaukonstruktionsteilen, Blechkonstruktionen, ferner von Systemschlüsselfertigbauten.

Historie

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Management

NameRolle
Christian Anders
seit 6.7.2005
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Stephan Eichberger
seit 6.7.2005
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

741.600 €
41.20%
563.400 €
31.30%

Konzern- und Jahresabschlüsse

anders metallbau GmbH

Fritzlar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Lagebericht

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Das Geschäft der anders metallbau GmbH umfasst die Herstellung und Konstruktion von Fenster, Türen, Fassaden aus Stahl und Aluminium sowie von Stahlbaukonstruktionen und Blechkonstruktionen. Das Geschäft ist vor allem durch Großprojekte geprägt. Die anders metallbau GmbH unterhält neben dem Hauptsitz in Fritzlar eine Betriebsstätte in Borken.

Insgesamt hat sich der Absatz für Fenster und Fassaden in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 % erhöht. Energieeinsparung ist nachhaltig das Thema bei Bauherren und Modernisierern. Aufgrund steigender Energiepreise und angesichts der Eurokrise nimmt die Bedeutung wertbeständiger Immobilien mit dem technisch neuesten Stand zu.

Aufgrund der seit Jahren nachlassenden Deckungsbeiträge der Sparte Privatkunden und Kleinaufträge werden die Aktivitäten in diesem Bereich seit Mitte 2011 sukzessiv reduziert.

2. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2011 wurde eine Gesamtleistung von T€ 21.952 erzielt. Diese liegt mit 1,8 % (T€ 409) leicht unter der des Vorjahres. Die Materialaufwandsquote hat sich von 57,6 % im Vorjahr auf 60,4 % im Berichtsjahr verschlechtert. Das realisierte Rohergebnis von T€ 8.701 lag T€ 770 unter dem Wert des Vorjahres.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich vor allem aufgrund niedrigerer Versicherungsentschädigungen um T€ 209 reduziert. Die Personalaufwendungen, deren Anteil an der Gesamtleistung von 23,8 % im Vorjahr auf 24,5 % im Jahr 2011 gestiegen ist, haben sich gegenüber dem Vorjahr insbesondere aufgrund von Tariferhöhungen um T€ 35 auf T€ 5.368 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich, insgesamt um T€ 977 auf T€ 2.661 reduziert. Ursächlich hierfür sind vor allem niedrigere Aufwendungen aus der Forderungsbewertung (Ausbuchung von und Wertberichtigungen auf Forderungen) und der Zuführung zu Garantierückstellungen..

Insgesamt verringerte sich das Betriebsergebnis um T€ 75 auf T€ 737.

Das außerordentliche Ergebnis beinhaltet Aufwendungen aus Besserungsscheinverpflich-tungen von T€ 306.

Vor Berücksichtigung der Aufwendungen aus Besserungsscheinverpflichtungen wurde ein Jahresergebnis von T€ 306 erzielt. Die Besserungsscheinverpflichtungen bestehen ausschließlich gegenüber Gesellschaftern.

3. Finanzlage

Die Kapitaldienste wurden im Berichtsjahr vertragskonform geleistet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich stichtagsbezogen um T€ 173 auf T€ 1.889. Darüber hinaus erhöhten sich die unter den sonstigen Verbindlichkeiten erfassten Mietkaufverpflichtungen investitionsbedingt um T€ 650. Die Anzahlungsquote (erhaltene Anzahlungen zu in Arbeit befindlichen Aufträgen) beträgt zum Bilanzstichtag 75,8 % (Vorjahr: 82,2 %)

Die wichtigsten Leistungsindikatoren der Finanzen, wie Jahresüberschuss und Cashflow (Rohertragsentwicklung wurde bereits o. g. dargestellt), haben sich wie folgt entwickelt:

Jahresergebnis 2011 vor Besserungsscheinverpflichtung T€ 306 (Vorjahr: T€ 516)

Jahresüberschuss 2011 T€ 0 (Vorjahr: T€ 0)

Cashflow 2011 T€ 551 (Vorjahr: T€ 744)

4. Vermögenslage

Das Eigenkapital blieb mit T€ 1.974 gegenüber dem Vorjahr absolut unverändert, da das erzielte Jahresergebnis zur Bedienung der Besserungsscheinverpflichtungen Verwendung gefunden hat. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund des gestiegenen Gesamtkapitals von 25,4 % auf 19,3%. Bezieht man die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (T€ 265) für die ein qualifizierter Rangrücktritt ausgesprochen ist mit ein, so ergibt sich ein wirtschaftliches Eigenkapital von T€ 2.239 (d. s. 21,9 % des Gesamtkapitals).

Das langfristig gebundene Vermögen ist vollständig durch Eigenkapital finanziert.

Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Bilanzstruktur nur leicht verändert. Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens (Anlagevermögen) hat sich von 12,7 % auf 15,7 % erhöht. Innerhalb des mittel- und kurzfristig gebundenen Vermögens (Umlaufvermögen) hat sich der Anteil der Vorräte erhöht. Die Vorräte, unter Absetzung der darauf erhaltenen Anzahlungen, haben nunmehr einen Anteil an der Bilanzsumme von 57,6 % (Vorjahr: 48,5 %). Gegenläufig wirkte sich die Entwicklung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus, deren Anteil von 27,2 % auf 18,3 % gesunken ist.

5. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht

eingetreten.

6. Risikobericht

Ein Risikomanagementsystem ist eingerichtet. Die Ergebnis- und Liquiditätsentwicklung wird monatlich auf der Basis von Soll-Ist-Vergleichen analysiert und ausgewertet. Die das Gesamtgeschäft prägenden Großprojekte werden über ein Controllingsystem überwacht. Aus den Auswertungen können Entwicklungen, die zur Gefährdung des Unternehmens führen könnten, rechtzeitig erkannt werden, um dann die notwendigen Maßnahmen einzuleiten.

7. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Marktanalysen gehen von einer Stagnation des Fenstermarktes aus. Wir gehen für das Jahr 2012 von einer Stabilisierung der Verkaufs-Preise aus.

Auf der Verkaufsseite sehen wir aktuell aufgrund des bestehenden sehr hohen Auftragsbestandes keine Risiken. Beschaffungsrisiken werden bei der Kalkulation berücksichtigt, insbesondere die Entwicklung der Rohstoffpreise und daraus resultierende Einflüsse auf Materialkosten. Der Beschaffungsmarkt wird aktiv beobachtet und bewertet. In den Projekten ist ein nicht unerheblicher Teil an zugekauften Waren und Fremdleistungen enthalten. Mit dem Hauptlieferanten im Systembereich sind Rahmenverträge abgeschlossen.

Dem Risiko von Forderungsausfällen begegnen wir mit Warenkredit- und Investitionsgüterversicherungen. Darüber hinaus erhalten wir im Objektgeschäft Anzahlungen, Abschlagszahlungen und Zahlungsbürgschaften. Die bestehenden Auslandsaufträge liegen im Euro-Raum, so dass sich keine Währungsrisiken hieraus ergeben.

Für die Bewertung von Chancen und Risiken für die Zukunft unserer Gesellschaft sehen wir ausreichende Beschäftigungsmöglichkeiten auf den von uns bearbeiteten Märkten. Die von potentiellen Auftraggebern nachgefragten Projekte bieten ausreichend Beschäftigung und lassen aus unserer Sicht auch in Zukunft angemessene Erträge erwirtschaften.

8. Prognosebericht

Die Auftragslage stellt sich für 2012 nachhaltig positiv dar. Der für die Kostendeckung erforderliche Mindestumsatz ist bereits zu 80 % akquiriert. Der Auftragsbestand beträgt per 25.02.2012 Mio. € 22,7 und reicht deutlich bis in das Jahr 2013.

Aufgrund des aktuellen Auftragsbestandes erwarten wir für das Jahr 2012 eine Gesamtleistung und ein Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau.

Bilanz

Aktiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 1.604.888,86 989.420,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.457,50 2.577,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 2.457,50 2.577,00
II. Sachanlagen 1.602.041,36 986.453,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.722,00 2.227,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.254.803,00 581.468,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 345.516,36 372.108,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 30.650,00
III. Finanzanlagen 390,00 390,00
1. Beteiligungen 390,00 390,00
B. Umlaufvermögen 8.349.802,19 6.509.822,09
I. Vorräte 5.894.430,90 3.776.936,44
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 15.997.915,74 14.685.626,11
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.449.770,26 2.728.801,73
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 497.607,13 480.221,96
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.952.163,13 2.248.579,77
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.601,03 4.083,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 271.085,86 281.041,30
Bilanzsumme, Summe Aktiva 10.225.776,91 7.780.283,39

Passiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 1.973.957,06 1.973.957,06
I. gezeichnetes Kapital 1.800.000,00 1.800.000,00
II. Gewinnrücklagen 173.957,06 173.957,06
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 1.322.956,81 1.312.159,00
C. Verbindlichkeiten 6.928.863,04 4.494.167,33
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.889.006,58 1.715.827,70
2. sonstige Verbindlichkeiten 5.039.856,46 2.778.339,63
Bilanzsumme, Summe Passiva 10.225.776,91 7.780.283,39

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
1. Rohergebnis 8.999.173,18 9.929.087,93
2. Personalaufwand 5.368.043,71 5.333.302,17
a) Löhne und Gehälter 4.365.832,55 4.368.856,27
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.002.211,16 964.445,90
3. Abschreibungen 233.446,76 194.841,93
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 1.419,50 2.619,00
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 232.027,26 192.222,93
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.661.072,20 3.586.909,11
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 47.639,98 74.857,64
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 348.527,53 281.518,84
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 435.722,96 607.373,52
8. außerordentliche Aufwendungen 305.970,94 536.572,17
9. außerordentliches Ergebnis -305.970,94 -536.572,17
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 113.223,40 53.368,11
11. sonstige Steuern 16.528,62 17.433,24
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

11. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 HGB. Dementsprechend wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

12. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

13. Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 150,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen € 150,00 und € 1.000,00 werden über einen Sammelposten über 5 Jahre abgeschrieben.

14. Die Vorräte sind mit ihren Anschaffungs- und Herstellungskosten oder ggf. zu dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. In die Herstellungskosten, bei denen es sich um Ist-Kosten handelt, werden Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde beachtet.

15. Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestand und Bankguthaben werden grundsätzlich mit dem Nominalwert angesetzt. Den Risiken aus dem Forderungsbestand ist durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

16. Bargeldbestände in Fremdwährungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Ansatz gebracht.

17. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde unter Verwendung des Teilwertverfahrens ohne Fluktuation und Berücksichtigung eines Rententrends mit einem Rechnungszinsfuß von 5,14 % und unter Berücksichtigung der Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck angesetzt.

18. Die übrigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und sind so bemessen, dass sie alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, erfassen. Die Archivierungsrückstellung wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Die Zinssätze betragen zwischen 3,79 % bis zu 4,85 %.

19. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

20. Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagenspiegel verwiesen.

21. Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.872.

22. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für noch nicht genommenen Urlaub und Überstundenvergütungen (T€ 190) und Garantierückstellungen (T€ 490).

23. Verbindlichkeitenspiegel

Gesamt Restlaufzeiten
bis 1 Jahr über 5 Jahre
T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   1.889 1.518 0
(Vorjahr)   (1.716) (1.716) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   3.144 3.144 0
(Vorjahr)   (2.364) (2.365) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern   266 0 266
(Vorjahr)   (0) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten   1.630 1.218 76
(Vorjahr)   (415) (321) (0)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 11      
(Vorjahr) (T€ 54)      
davon aus Steuern T€ 518      
(Vorjahr) (T€ 63)      

Sicherheiten für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: Grundschulden, Global- zession, Sicherungsübereignung, Bürgschaft, Abtretung von Lebensversicherungen sowie Verpfändung von Guthaben.

24. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich um sonstige Verbindlichkeiten.

25. In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 32 (Vorjahr: T€ 34) enthalten.

26. Die außerordentlichen Aufwendungen betreffen ausschließlich Aufwendungen aus dem Aufleben der Besserungsscheinverpflichtungen gegenüber den Gesellschaftern (T€ 306).

IV. Sonstige Angaben

27. Geschäftsführer waren im Berichtsjahr die Herren:

Oskar Anders, Fritzlar, kaufmännischer Geschäftsführer  
Christian Anders, Fritzlar, technischer Geschäftsführer  
Herbert Anders, Fritzlar, Geschäftsführer  
Stephan Eichberger, Ahnatal-Weimar, Geschäftsführer  

28. Für die Tätigkeit wurden den Geschäftsführern im Berichtsjahr Bezüge in Höhe von T€ 342 gewährt.

29. Die Witwe des am 22. März 1992 verstorbenen Geschäftsführers Herrn Oskar Anders (sen.), Frau Hella Anders, erhielt im Berichtsjahr eine Pension in Höhe von T€ 11. Die Pensionsrückstellung zum 31. Dezember 2011 beträgt T€ 91.

30. Die anders metallbau GmbH hält 49 % der Anteile an der Gilan-anders metallbau mit Sitz in Baku (Aserbaichan). Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 1.

31. Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 115 (Vorjahr: 116) Arbeitnehmer beschäftigt (inkl. Geschäftsführer). Darüber hinaus waren durchschnittlich 17 (Vorjahr: 17) Auszubildende beschäftigt.

32. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

T€
Miet- und Leasingverträge (jährlich) 749
Bestellobligo aus abgeschlossenen Verträgen zum 31.12.2011 1.137
Verpflichtungen aus Besserungsscheinen 756

Die Verpflichtungen aus Besserungsscheinen bestehen nur gegenüber Gesellschaftern.

Fritzlar, den 28. Februar 2012

anders metallbau GmbH

Oskar Anders Christian Anders Herbert Anders Stephan Eichberger

Anlagespiegel

Entwicklung der Anschaffungskosten
01.01.2011 Zugang Abgang Umbuchung 31.12.2011
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz-            
rechte und ähnliche Rechte und            
Werte sowie Lizenzen an solchen            
Rechten und Werten 294.832,68 1.300,00 0,00 0,00 296.132,68  
  294.832,68 1.300,00 0,00 0,00 296.132,68  
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche            
Rechte und Bauten einschließlich            
der Bauten auf fremden Grund-            
stücken 36.754,35 0,00 0,00 0,00 36.754,35  
2. Technische Anlagen und Maschinen 783.568,06 771.646,00 0,00 30.650,00 1.585.864,06  
3. Andere Anlagen, Betriebs- und            
Geschäftsausstattung 831.590,21 71.231,26 27.683,61 0,00 875.137,86  
4. Geleistete Anzahlungen und            
Anlagen im Bau 30.650,00 13.351,36 0,00 -30.650,00 13.351,36  
  1.682.562,62 856.228,62 27.683,61 0,00 2.511.107,63  
III. Finanzanlagen            
1. Beteiligungen 390,00 0,00 0,00 0,00 390,00  
  390,00 0,00 0,00 0,00 390,00  
  1.977.785,30 857.528,62 27.683,61 0,00 2.807.630,31  
  Entwicklung der Abschreibungen Restbuchwerte
  01.01.2011 Abschreibungen des Geschäftsjahres Entnahme für Abgänge 31.12.2011 31.12.2011 31.12.2010
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz-            
rechte und ähnliche Rechte und            
Werte sowie Lizenzen an solchen            
Rechten und Werten 292.255,68 1.419,50 0,00 293.675,18 2.457,50 2.577,00
  292.255,68 1.419,50 0,00 293.675,18 2.457,50 2.577,00
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche            
Rechte und Bauten einschließlich            
der Bauten auf fremden Grund-            
stücken 34.527,35 505,00 0,00 35.032,35 1.722,00 2.227,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 202.100,06 128.961,00 0,00 331.061,06 1.254.803,00 581.468,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und            
Geschäftsausstattung 459.482,21 102.561,26 19.070,61 542.972,86 332.165,00 372.108,00
4. Geleistete Anzahlungen und            
Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 13.351,36 30.650,00
  696.109,62 232.027,26 19.070,61 909.066,27 1.602.041,36 986.453,00
III. Finanzanlagen            
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 390,00 390,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 390,00 390,00
  988.365,30 233.446,76 19.070,61 1.202.741,45 1.604.888,86 989.420,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.03.2012 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der anders metallbau GmbH, Fritzlar, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft.

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Marburg, den 09. März 2012

GBZ Revisions und Treuhand AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

ppa. Möller, Wirtschaftsprüferin

Boller, Wirtschaftsprüfer

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