Schaan Investment GmbHLiquidiert

Dreieichstraße 59, 60594 Frankfurt am Main, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 87058
Eingetragen
22.12.2009
Branche
FondsmanagementWagniskapital-BeteiligungsgesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Anlagenberatung, Anlagevermittlung, die Abschlussvermittlung und die Finanzportfolioverwaltung in Form von Individuellen Kundenmandaten, Publikumsfonds, Spezialfonds und Zertifikaten, sowie die Entwicklung und der Vertrieb von Finanzprodukten und die Beratung bei Investmententscheidungen im In- und Ausland.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Paul Schneider
seit 19.7.2010
Prokura
Gerhard Schaan
seit 22.12.2009
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schaan Investment GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht des Geschäftsjahres 2022

Allgemeines

Die Situation an den Kapitalmärkten im Jahr 2022 wurde durch den Krieg in der Ukraine, die steigende Inflation und die damit verbundenen Zinserhöhungen der Notenbanken negativ beeinflusst. Nahezu alle Anlageklassen verzeichneten im Jahresverlauf Wertverluste. Die sich fortsetzende Normalisierung der Corona Krise erlaubte im zurückliegenden Jahr dem VuV und seinen Mitgliedern im Fortbildungsangebot eine Rückkehr in den Präsenzmodus.

Im Rahmen unserer Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen besuchten wir die folgenden Seminare beim Verband unabhängiger Vermögensverwalter:

Compliance

Schenken und Erben

Einführung in Krypto-Währungen als Anlageform

Geldwäscheprävention in der Vermögensverwaltung

Marketing für Vermögensverwaltungsmandate

Ferner führten wir für unsere Mitarbeiter die alljährliche Geldwäscheschulung in unseren Geschäftsräumen durch. Im vierten Quartal beschäftigten wir im Rahmen eines Praktikums einen BWL-Studenten welcher uns bei der Analyse von Einzelunternehmen unterstützte. Corona bedingt wurden im Geschäftsjahr 2022 keine wesentlichen Marketingmaßnahmen oder Kundenveranstaltungen durchgeführt.

Unser IT-Netzwerk wurde regelmäßig von unserem IT Dienstleister Sertus Technology gewartet, und überwacht.

Geschäftsverlauf

Durch die genannten Belastungsfaktoren wurde die geschäftliche Entwicklung der Schaan Investment GmbH im Jahr 2022 negativ beeinflusst. Trotzdem zeigte sich das Geschäftsmodell als sehr widerstandsfähig und war insgesamt erfolgreich. Durch die breite Diversifizierung unserer Vermögensverwaltungsmandate auf internationaler Ebene, konnten starke Wertschwankungen geglättet werden. In Folge der rückläufigen Aktienmärkte reduzierte sich das verwaltete Bestandsvolumen dennoch um 14,75% auf 35,3 Mio. €. Erfreulicherweise konnten selbst in diesem schwierigen Umfeld 2022 Nettomittelzuflüsse verzeichnet werden. (Saldo aus Neukunden, Zuzahlungen und Entnahmen).

Die Anzahl der Policen des von uns verwalteten Baloise-Versicherungsfonds blieb unverändert bei 38. Das Prämienvolumen erhöhte sich um 246 Tsd. € durch Zuzahlungen auf bestehende Verträge. Die Gesamtversicherungssumme belief sich zum 31.12.2022 auf 8,5 Mio. €.

Die Fixkosten gestalteten sich aufgrund von niedrigerem Marketingaufwand stabil und lagen 23% unter dem budgetierten Wert von 403 Tsd. Euro

Zum 31. Dezember 2022 betreuten wir, ohne das Bestandsvolumen des Versicherungsfonds, 81 Vermögensverwaltungsmandate mit einem Gesamtwertvolumen von ca. 35,3 Mio. Euro. Das Durchschnittsvolumen betrug ca. 415 Tsd. Euro.

Auch im dreizehnten Geschäftsjahr arbeitete die Gesellschaft unverändert profitabel und unsere konservative Zielplanung wurde übertroffen.

Chancen und Risiken

Bedingt durch den Überfall Russlands auf die Ukraine und des bislang ungewissen Ausgangs der Kriegshandlungen ist aus heutiger Sicht eine seriöse Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2023 nicht möglich. Um den bestehenden Risiken zu begegnen fokussieren wir unsere Anlagestrategie im Rahmen einer breiten Streuung auf solide Einzelwerte mit guter Bonität und attraktiver Dividendenrendite. Als größtes Risiko für den Anleger sehen wir die stark steigende Inflation. Deshalb halten wir, trotz hoher Schwankungsintensität an den Kapitalmärkten, die Aktienanlage für die langfristig richtige Anlageform.

In Kooperation mit der Baloise Versicherung sind wir auch im Jahr 2023 bestrebt, unser Dienstleistungsangebot für die private Altersvorsorge weiter auszubauen, Neukunden zu gewinnen und unsere Verwaltungshonorare durch langfristig kalkulierbare Provisionseinnahmen weiter zu steigern. In unseren wirtschaftlichen Überlegungen gehen wir davon aus, dass sich die Wettbewerbssituation für unabhängige Vermögensverwalter, aufgrund von preisgünstigen Anlagealternativen wie Robo-Advisory, ETF-Angeboten, computergesteuerten Trendfolgemodellen in Zukunft weiter intensiviert. Ob vermeintlich kostengünstige Anlagealternativen für den Investor langfristig mehr Rendite generieren, kann aus heutiger Sicht nicht abschließend beurteilt werden.

Für unsere Branche kommt erschwerend hinzu, dass der administrative Aufwand für die individuelle Verwaltung von Geldvermögen, durch zunehmende Regulierungsmaßnahmen der Behörden weiter steigt. Dies hat zur Folge, dass Kunden mit einer Unmenge an Antragsformularen konfrontiert werden, deren Erklärungen einen extrem hohen Zeitaufwand erfordern und oftmals von Kundenseite als Indiskretion und Übertreibungen empfunden werden. Dennoch sehen wir in Zeiten hoher politischer Unsicherheiten und Marktschwankungen weiterhin ein starkes Interesse unseres Kundenklientels an einer vertrauensvollen, persönlichen, auf die jeweiligen Einkommensverhältnisse des Kunden ausgerichteten Betreuung bei der Anlage von Geldvermögen.

Prognose

Unsere interne konservative Geschäftsplanung beinhaltet für das Jahr 2023 einen weiteren Ausbau unserer Kundenbasis, verbunden mit der Erhöhung unseres Bestandsvolumens im Bereich der Vermögensverwaltungsmandate durch Zufluss von Liquidität und Gewinnung von Neukunden auf ca. 40 Mio. Euro. Diese Zielplanung unterliegt der Entwicklung an den Kapitalmärkten sowie unseren Akquisitionserfolgen. Im Jahr 2023 planen wir Kundenveranstaltungen wie: Geführte Altstadtbegehung Frankfurt. Wir sind zuversichtlich auch das Geschäftsjahr 2023 wieder mit einem Jahresüberschuss abschließen zu können.

Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögens-und Finanzlage

Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag 536 TEUR gegenüber 968 TEUR im Vorjahr. Das Eigenkapital zum Bilanzstichtag betrug 314 TEUR entsprechend einer Quote von 58,59 % der Bilanzsumme.

Der Forderungsbestand verminderte sich um 376 TEUR auf 280 TEUR. Die Bankguthaben verminderten sich von 299 TEUR auf 232 TEUR. Diese Sachverhalte führten zur Minderung der Bilanzsumme auf 536 TEUR. Außerdem reduzierten sich die sonstigen Verbindlichkeiten um 13 TEUR. Das Vermögen der Gesellschaft besteht zum Bilanzstichtag überwiegend aus kurzfristigen Provisionsforderungen aus dem Dienstleistungsgeschäft bzw. ist in liquiden Mitteln angelegt.

Die Verbindlichkeiten sind ausschließlich kurzfristiger Natur und wurden im Geschäftsjahr 2023 fristgerecht beglichen.

Ertragslage

Die Provisionserträge unserer Gesellschaft beliefen sich auf 547 TEUR gegenüber 885 TEUR im Vorjahr.

Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit betrug 51 TEUR.

Der Sachaufwand verringerte sich von 733 TEUR im Vorjahr auf aktuell 490 TEUR; der Personalaufwand nahm von 606 TEUR auf 362 TEUR ab.

Der Jahresüberschuss beträgt 34.853 TEUR.

Personalsituation

Im Jahresdurchschnitt 2022 beschäftigte die Gesellschaft einschließlich der Geschäftsleiter 4 Mitarbeiter.

Risiken der künftigen Entwicklung (Risikobericht)

Mögliche Ertrags-und Geschäftsrisiken für die Gesellschaft aus dem Geschäft als Finanzportfolioverwalter können sich aus dem Rückgang des gemanagten Verwaltungsvolumens und der damit verbundenen rückläufigen Entwicklung der Provisionseinnahmen ergeben. Bei der bestehenden Mandatsstruktur können insbesondere Kündigungen bestehender Mandate zu bedeutenden Ergebnisveränderungen führen.

Die Gesellschaft trägt den Risikokategorien mittels der von ihr entwickelten Risikostrategie Rechnung. Adressenausfallrisiken werden durch eine selektive Vorgehensweise bei der Aufnahme von Geschäftsbeziehungen vorgebeugt. Risikominimierend wirken des Weiteren die mit den Kunden vereinbarten Anlagerichtlinien.

Liquiditätsrisiken werden durch die permanente Überwachung der Liquiditäts- und der Rentabilitätssituation Rechnung getragen.

Operativen Risiken wird durch die Einbindung der Geschäftsführung in jeden Geschäftsvorgang begegnet.

Ausblick und Chancen der künftigen Entwicklung (Prognosebericht)

Die künftige Entwicklung der Gesellschaft wird auch weiterhin durch die Qualität der Leistungen der Gesellschaft bestimmt werden. Der Erfolg hängt jedoch auch in starkem Maße von Marktfaktoren wie der Konjunkturentwicklung, der Entwicklung der Kapitalmärkte sowie den von der Gesellschaft jeweils verfolgten Handlungsstrategien ab.

In Zukunft sehen wir vor allem die Möglichkeit, durch weiterhin verstärkte Akquisitionsbemühungen im Bereich der Fondsverwaltung des Altersvorsorgebausteins der Baloise, an möglichem Wachstum zu partizipieren. Analog dem Wegfall von Mandaten kann der Neuzugang von Mandaten zu erheblichen Ergebnisverbesserungen fuhren. Zur Stabilisierung der Ertragskraft der Gesellschaft ist daher der gezielten Akquisition von neuen Mandaten oberste Priorität eingeräumt. Dennoch bleiben potentielle Risiken, die mit der weltweit hohen Staatsverschuldung und der zunehmenden politischen Instabilität verbunden sind auch 2023 bestehen und stellen eine latente Gefahr für die Entwicklung der Kapitalmärkte dar.

Der Mandantenstamm ist stabil. Wir gehen davon aus, dass sich auch im Geschäftsjahr 2023 die Ertragslage und das Ergebnis zufriedenstellend entwickeln werden.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres und Gewinnverwendung:

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Wir schlagen vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

SCHAAN Investment GmbH

Gerhard Schaan

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 1.1. - 31.12. 2022

Die Gesellschaft firmiert unter SCHAAN Investment GmbH. Der Sitz ist in Frankfurt am Main. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Frankfurt am Main unter HRB 87058 eingetragen

I. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Die auf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den §§ 242 ff. und 340 ff. HGB und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV). Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden sowie Aufwendungen und Erträge enthalten. Die Posten enthalten keine Fremdwährungen. Liquide Mittel sind zu Nennwerten bilanziert. Zwischen dem Abschlussstichtag und der Erstellung des Jahresabschlusses sind keine weiteren wertaufhellenden Tatsachen bekannt geworden.

Die immateriellen Anlagewerte und die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich zeitanteiliger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden linear über die Nutzungsdauer vorgenommen.

Forderungen an Kreditinstitute und Kunden wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Bewertung der anderen Vermögensgegenstände erfolgt nach dem strengen Niederstwertprinzip.

Die Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Für sonstige ungewisse Verbindlichkeiten hat die Gesellschaft angemessene Rückstellungen gebildet.

Zinsabgrenzungen auf Forderungen und auf Verbindlichkeiten sind nicht angefallen. Sonstige Aufwendungs- und Ertragsabgrenzungen wurden vorgenommen.

II. Grundsätze für die Gliederung

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte entsprechend § 2 RechKredV nach Formblatt 1 und 3. Vom Wahlrecht des § 265 Abs. 8 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Der Grundsatz der Gliederungsstetigkeit wurde beachtet.

III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

A. Bilanz

1. Fristengliederung

Die Forderungen an Kunden haben eine Restlaufzeit oder Kündigungsfrist von weniger als drei Monaten.

L. Bestätigungsvermerk des Unabhängigen Abschlussprüfers

An die SCHAAN Investment GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SCHAAN Investment GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SCHAAN Investment GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten In Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung Ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft Ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer: Hans-Joachim Basten

 

Bad Soden, 26. Mai 2023

Basten Compliance GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hans-Joachim Basten, Wirtschaftsprüfer

BILANZ zum 31. Dezember 2022

Schaan Investment GmbH Finanzdienstleister, Frankfurt

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Barreserve
a) Kassenbestand 569,71 505,34
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 232.964,77 299.043,36
3. Forderungen an Kunden 280.314,45 656.701,60
4. Immaterielle Anlagewerte 5,00 685,00
5. Sachanlagen 4.238,00 5.967,00
6. Sonstige Vermögensgegenstände 14.153,70 1.139,56
7. Rechnungsabgrenzungsposten 3.798,08 4.078,96
536.043,71 968.120,82

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Sonstige Verbindlichkeiten 1.728,03 90.983,84
2. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 30.347,72 101.684,46
b) sonstige Rückstellungen 186.647,49 216.995,21 389.797,83
3. Nachrangige Verbindlichkeiten 2.760,80 15.948,30
4. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
b) Gewinnrücklagen
ba) andere Gewinnrücklagen 100.000,00 100.000,00
c) Bilanzgewinn 114.559,67 169.706,39
536.043,71 968.120,82
5. Eventualverbindlichkeiten
a) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen EUR 0,00 (EUR 10.000,00)

Handelsrecht

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2022 bis 31.12.2022

Schaan Investment GmbH Finanzdienstleister, Frankfurt

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit - und Geldmarktgeschäften 206,61 0,00
2. Zinsaufwendungen 368,25 266,96
161,64- 266,96-
3. Provisionserträge 547.660,94 885.502,76
4. Sonstige betriebliche Erträge 85,00 629,46
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 341.175,89 588.044,00
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 21.089,05 362.264,94 18.772,27
b) andere Verwaltungsaufwendungen 127.946,74 126.248,04
490.211,68 733.064,31
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen 4.607,79 5.840,79
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 849,99 0,00
8. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 51.914,84 146.960,16
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 17.061,56 46.936,10
10. Jahresüberschuss 34.853,28 100.024,06
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 169.706,39 144.682,33
12. Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in andere Gewinnrücklagen 0,00 25.000,00
13. Ausschüttung 90.000,00 50.000,00
14. Bilanzgewinn 114.559,67 169.706,39

Handelsrecht

Nachrichten & Medien

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