Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 9095 HB
Vorher
UniCar Marine Survey GmbH
Eingetragen
11.8.2005
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels CarsharingEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Die Inspektion von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen, speziell im Zusammenhang mit Seetransporten, die Beratung betreffend vorbeugende Schadensverhütung bei der Durchführung von Automobiltransporten, die Entwicklung und Beratung im Entwurf und Bau von Autotransportschiffen sowie alle weiteren beratenden und überwachenden Tätigkeiten im Zusammenhang mit Fahrzeugtransporten über See.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Andreas Reichel
seit 12.9.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Unicar GroupFRA
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Carinvest SAS
France
85.00%
P**** D**********
15.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

UniCar GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Organisatorische und rechtliche Struktur

Die UniCar GmbH ist im Handelsregister unter HR B 9095, Amtsgericht Bremen eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist die Inspektion von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen, speziell im Zusammenhang mit Seetransporten, die Beratung betreffend vorbeugende Schadensverhütung bei Durchführung von Automobiltransporten, die Entwicklung und Beratung im Entwurf und Bau von Autotransportschiffen sowie alle weiteren beratenden und überwachenden Tätigkeiten im Zusammenhang mit Fahrzeugtransporten über See.

Das Unternehmen besteht mit Gesellschaftsvertrag vom 20. Februar 2007 und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 68 Arbeitnehmer in Voll- und Teilzeit beschäftigt, davon keine Auszubildende.

1.2. Wirtschaftliche Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland in 2019

Die Weltkonjunktur hat sich ausgehend von einem recht kräftigen Anstieg im ersten Quartal im weiteren Verlauf des Jahres 2019 sukzessive verringert. Im vierten Quartal erhöhte sich insbesondere die Produktion in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften nur wenig.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2019 um 0,6% höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit das zehnte Jahr in Folge gewachsen, das Wachstum hat aber an Schwung verloren. In den beiden vorangegangenen Jahren war das preisbereinigte BIP deutlich stärker gestiegen, 2017 um 2,5% und 2018 um 1,5%. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2019 über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von +1,3% liegt. Positive Wachstumsimpulse kamen 2019 vor allem aus dem Inland. Die privaten Konsumausgaben (+1,6%) als auch die staatlichen Konsumausgaben (+2,5%) waren höher als im Vorjahr. Die Zuwächse fielen jedoch deutlich niedriger aus als in den letzten drei Jahren.

(Quelle: Statistisches Bundesamt, Deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2019 um 0,6% gewachsen)

Entwicklung der Automobilbranche im abgelaufenen Geschäftsjahr

Aufgrund der international schwächeren Nachfrage gingen Produktion und Export zurück: Von deutschen Pkw-Herstellern wurden im Jahr 2019 knapp 3,5 Mio. Pkw (-13 Prozent) an Kunden in aller Welt ausgeliefert.

Der Pkw-Weltmarkt ging in 2019 das zweite Jahr in Folge zurück. Er sank um deutliche 5 Prozent oder 3,9 Mio. Einheiten auf 79,5 Mio. Pkw. Betrachtet man den absoluten Rückgang, so ist es der größte, der jemals verzeichnet wurde.

Der chinesische Markt gab um 10 Prozent nach. Hier allein wurden 2,3 Mio. Einheiten weniger abgesetzt als im Vorjahr. Die schwache wirtschaftliche Entwicklung und der Handelskonflikt mit den Vereinigten Staaten trugen dazu bei. Jedoch fehlten die Wachstumsimpulse fast überall.

Der US-Markt für Light Vehicles ging von hohem Niveau aus leicht um 0,2 Mio. Light Vehicles zurück. Der Europäische Markt legte um 0,2 Mio. Einheiten zu. Während der russische Markt auf bescheidenem Niveau stagnierte, kam es in Indien zu einem deutlichen Rückgang. Hier spielten verschlechterte Finanzierungsbedingungen eine nicht unwesentliche Rolle.

Rein statistisch war das Jahr 2019 noch immer geprägt von der Einführung des WLTP-Testzyklus zum September 2018. Im Sommer 2018 war es auf den europäischen Pkw-Märkten zu einer regelrechten Zulassungswelle gekommen - die zusätzlich zugelassenen Autos fehlten dann im weiteren Jahresverlauf. Das Jahr 2019 war ein Spiegelbild von 2018: In der ersten Jahreshälfte ging der Absatz um 3 Prozent zurück. Ab Juli konnten die Neuzulassungen dann - unterstützt durch ein niedriges Vorjahresniveau - im Schnitt um 7 Prozent zulegen. Nach wie vor ist die Entwicklung beim Diesel negativ, auch wenn sich die Talfahrt etwas verlangsamt hat: Auf den europäischen Märkten ging der Absatz der Selbstzünder im vergangenen Jahr um 11 Prozent auf 4,9 Mio. Einheiten zurück. Im Vorjahr ging es noch um 18 Prozent abwärts. Der Diesel-Marktanteil lag im Jahr 2019 bei 31,2 Prozent, mehr als vier Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

Entwicklung der UniCar GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr

2. Darstellung der Lage

2.1. Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2019 schließt mit einem Jahresüberschuss von TEUR 221 (Vorjahr: TEUR 640) bei einem Gesamtumsatz in Höhe von 4.802 TEUR (Vorjahr: TEUR 6.669) ab.

Eine größere Veränderung gab es durch einen unvorhergesehenen und nicht budgetierten Wegfall eines Kunden. Wir haben auf die neue Ertragslage erfolgreich mit Kostenanpassungen reagiert.

Die Überproduktion aus dem Jahresende 2018 und der im Jahr 2019 verzeichnete Rückgang der Pkw-Weltproduktion (gegenüber dem Vorjahr um 6 Prozent) hat ein Übriges zum schwächeren Ergebnis beigetragen.

Es ist im Geschäftsjahr nicht wie geplant gelungen beabsichtigte Synergien innerhalb des Konzerns zu vereinbaren, um damit das Neukundengeschäft nachhaltig zu aktivieren. Jedoch wurde die Marktposition genutzt um neue Kunden zu gewinnen. Diese Akquisen waren strategisch ausgerichtet. Investitionen beschränkten sich auf Ersatzbeschaffung insbesondere der Infrastruktur.

Die wesentlichen Kennzahlen der Ertragsstruktur ergeben sich aus der nachfolgenden Übersicht:

2019
TEUR
2018
TEUR
Rohergebnis 3348 4419
Abschreibungen -18 -28
Personalaufwand -2205 -2520
Sonstige betriebliche Aufwendungen und sonstige Steuern -802 -930
Betriebsergebnis 324 940
Finanzergebnis 1 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -104 -301
Jahresüberschuss 221 640

Bedingt durch den Geschäftsrückgang haben wir bei Fremdleistungen und im Personalbestand Anpassungen vorgenommen. Bei den SbA führten Einsparungen im Fuhrpark sowie Wechselkurserträge zu einem Kostenrückgang

2.2 Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2019 war, wie bereits in den Vorjahren, die Inanspruchnahme einer Kontokorrentlinie nicht notwendig. Die freien Finanzmittel aus dem mit Bureau Veritas vereinbartem Cashpooling sowie einem USD-Konto betrugen im Geschäftsjahr ständig zwischen 4,0 und 5,0 M EUR und betragen zum Bilanzstichtag 4,9 Mio. EUR.

Die Fremdkapitalquote liegt bei 11% (bei einer um 122 TEUR höheren Bilanzsumme mit weiterhin guten Fälligkeitsstruktur leicht gesunken. Korrespondierend dazu hat die Eigenkapitalquote leicht zugenommen (von im Vorjahr 87% auf nunmehr 89%).

Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets durch termingerechte Zahlungen erfüllt. Ihren Zahlungsverpflichtungen konnte die Gesellschaft im Geschäftsjahr jederzeit nachkommen.

Ein Überblick über die Kapitalstruktur ergibt sich aus der nachfolgenden Übersicht:

2019
TEUR
2018
TEUR
Eigenmittel 5489 89% 5269 87%
Langfristiges Fremdkapital 0 0
Mittelfristiges Fremdkapital 0 0
Kurzfristiges Fremdkapital 671 11% 770 13%
Summe 6160 6039

2.3 Vermögenslage

Die Vermögensstruktur der Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag durch das Guthaben im Cash Pooling bei der Konzernmutter Bureau Veritas geprägt. Die Aktivseite der Bilanz ist daher im Wesentlichen durch 4.950 TEUR Cash Pooling und 994 TEUR Forderungen L+L, welche zusammen 96% (Vorjahr: 94%) der Bilanzsumme ausmachen, bestimmt.

Gegenüber dem Vorjahr ergaben sich in der Vermögensstruktur bei um 121 TEUR bzw. rund 2 % gestiegener Bilanzsumme keine wesentlichen Veränderungen. Die Anteile des Anlagevermögens an der Bilanzsumme betragen rund 0,5% (im Vorjahr 0,8%).

Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und den Regeln der verlustfreien Bewertung sind im Jahresabschluss sämtliche erkennbaren Verluste über Abwertungen und Rückstellungen berücksichtigt worden.

Inflations- und Wechselkurseinflüsse haben auf die Vermögenslage keinen nennenswerten Einfluss.

Ein Überblick über die Vermögensstruktur ergibt sich aus der nachfolgenden Übersicht:

2019
TEUR
2018
TEUR
Langfristig gebundenes Vermögen 31 1% 53 1%
Kurzfristige gebundenes Vermögen 6.118 99% 5.985 99%
Rechnungsabgrenzungsposten 11 0% 0 0%
Summe 6.160 6.039

3. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Risiken

Die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie hat grundsätzlich Auswirkung auf die Geschäftslage unserer Kunden und damit auf die Ertragslage der UniCar GmbH. Wir reagieren mit Kosteneinsparungen und Inanspruchnahme des Instrumentes der Kurzarbeit.

Die UniCar GmbH ist bei stabiler Auftragslage grundsätzlich abhängig von der Geschäftsentwicklung wesentlicher Kunden. Wir minimieren dieses Risiko durch eine enge Kundenbeziehung und ständige Beobachtung der Marktentwicklung

Das Risiko von Forderungsausfällen wird durch ein striktes Debitorenmanagement und zeitnaher Abrechnung unserer Leistungen auf einem äußerst geringen Niveau gehalten.

Fachkundiges Personal im operativen Geschäft wie auch in der Verwaltung wird im Unternehmen kontinuierlich aus- und fortgebildet. Langjährige, geschulte Fachkräfte haben eine hohe Bindung an das Unternehmen. Die Risiken von Neurekrutierungen werden damit gemindert.

Währungsrisiken bestehen, sind aber auch durch währungsgleiche Kostenrechnungen von untergeordneter Bedeutung

Chancen

Die UniCar GmbH hat in Jahrzehnten ihres Bestehens im Markt eine hohe Fachkompetenz aufgebaut. Die große Erfahrung und das hohe Qualitätsniveau unserer Mitarbeiter fördert Vertrauen und ermöglicht langjährige Kundenbindungen. Umsatzsteigerungen und Diversifizierung erreichen wir mit ständiger Suche nach Sonderprojekten. Ausschreibungen unserer Kunden ermöglichen regelmäßig Schließung neuer Verträge

Zukünftige Entwicklung

Die Covid-19 Pandemie hat das Geschäftsjahr 2020 belastet. Auf Basis unserer heutigen Einschätzung erwarten wir, dass die Märkte langsam auf altes Niveau zurückfinden werden.

Erfolgreiche Kostenanpassungen einschließlich Kurzarbeit sowie wieder steigende Umsätze im 2. Halbjahr kompensieren diese Auswirkungen. Wir erwarten für 2020 ein ausgeglichenes Ergebnis. Unsere Ergebnisprognose basiert jedoch darauf, dass keine nennenswerten negativen Faktoren wie ein zweiter Lockdown oder ein Corona-Ausbruch in unserer Belegschaft oder bei unseren Kunden mit entsprechend negativen Auswirkungen auf unser Geschäft Auftritt. Auch würden sich nennenswerte Neuinfektionen und damit eine beeinträchtigte Gesamtwirtschaftsentwicklung negativ auf unser Geschäft auswirken. Die tatsächliche Ergebnisentwicklung des Gesamtjahres ist somit unsicher und von vielen nicht nachhaltig prognostizierbaren Faktoren abhängig.

Die Geschäftsleitung dank der gesamten Belegschaft für die gute Zusammenarbeit, die Basis unseres Erfolges war und in Zukunft sein wird.

 

Bremen, den 31. August 2020

gez. Andreas Reichel

gez. Marie-Lorraine de Nettancourt

gez. Thierry Lafaye-de-Micheaux

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 31.499,46 53.092,46
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.067,72 3.221,72
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 2.067,72 3.221,72
II. Sachanlagen 29.369,74 49.808,74
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.369,74 49.808,74
III. Finanzanlagen 62,00 62,00
1. Beteiligungen 62,00 62,00
B. Umlaufvermögen 6.117.593,70 5.985.049,34
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.107.112,13 5.883.462,64
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 993.916,26 1.340.633,09
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.113.195,87 4.542.829,55
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.481,57 101.586,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.577,89 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 6.159.671,05 6.038.141,80

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 5.489.137,94 5.268.398,06
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 5.242.833,47 4.603.034,46
III. Jahresüberschuss 220.739,88 639.799,01
B. Rückstellungen 196.070,73 108.397,73
C. Verbindlichkeiten 474.462,38 661.346,01
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 295.160,64 489.675,87
2. sonstige Verbindlichkeiten 179.301,74 171.670,14
Bilanzsumme, Summe Passiva 6.159.671,05 6.038.141,80

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 3.348.147,72 4.418.656,75
2. Personalaufwand 2.204.566,93 2.519.723,50
a) Löhne und Gehälter 1.833.976,41 2.172.882,19
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 370.590,52 346.841,31
3. Abschreibungen 17.720,25 28.082,59
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 17.720,25 28.082,59
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 801.477,15 928.830,21
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 71.614,75 315.888,88
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 508,37 408,03
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 58,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 103.956,69 300.936,47
8. Ergebnis nach Steuern 220.935,07 641.434,01
9. sonstige Steuern 195,19 1.635,00
10. Jahresüberschuss 220.739,88 639.799,01

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Der Sitz der Gesellschaft ist Bremen. Sie ist beim Amtsgericht Bremen unter der Nummer HR B 9095 im Handelsregister eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den allgemeinen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 264 ff. HGB unter Berücksichtigung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die auf den vorangegangenen Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind weitgehend beibehalten worden. Im Berichtsjahr und im Vorjahr wurden die Aufwendungen für bezogene Leistungen aus dem sonstigen betrieblichen Aufwand in den Materialaufwand umgegliedert (2019: € 1.522.237,17; Vorjahr: € 2.545.196,21).

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Erstellung des Jahresabschlusses sind die gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgeblich.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Sie erfolgen nach der linearen Methode. Die Abschreibungsdauer richtet sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und orientiert sich an den steuerlichen AfA-Tabellen. Geringwertige Anlagegüter von bis zu € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Nennwerten bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Flüssige Mittel sind zum Nennwert bilanziert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Voraus bezahlte Aufwendungen für nachfolgende Geschäftsjahre.

Die Steuerrückstellungen betreffen die voraussichtlichen Körperschaftsteuer-, Solidaritätszuschlags und Gewerbesteuernachzahlungen des Berichtsjahres. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt (Anlagenspiegel).

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter dem Posten "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" werden keine Forderungen ausgewiesen, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben.

Der Posten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhaltet Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 293.366,89 (Vorjahr: € 307.192,80). Daneben beinhalten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen in Höhe von € 31.228,29 (Vorjahr: € 70.712,95).

Der Posten sonstige Vermögensgegenstände enthält Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 4.949.566,12 (Vorjahr: € 4.297.231,31).

3. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten weisen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 20.660,10 (Vorjahr: € 123.734,42) und gegenüber verbundene Unternehmen in Höhe von € 188.984,93 (Vorjahr: € 275.837,64) enthalten.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum 31. Dezember 2019 durch abgeschlossene Miet- undLeasingverträge. Bezogen auf die Restlaufzeit von maximal 36 Monaten ergibt sich eine Gesamtverpflichtung in Höhe von € 139.762,68.

Neben den bereits erwähnten finanziellen Verpflichtungen bestehen keine Haftungsverhältnisse, die nicht aus dem Jahresabschluss ersichtlich sind.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden im Inland, in anderen EU-Mitgliedstaaten und in Drittländern erzielt.

2. Abschreibungen

Die Abschreibungen erfolgten planmäßig unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der betreffenden Anlagegüter.

V. Sonstige Angaben

1. Organe der Gesellschaft

Zu Geschäftsführern sind Herr Andreas Reichel, Kapitän, Bremen, Frau Marie-Lorraine de Nettancourt, Kauffrau, Paris/Frankreich, und Herr Thierry Lafaye-de-Micheaux, Kaufmann, Poissy/

Frankreich, bestellt. Sie sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

2. Konzern

Die Gesellschaft gehört zum Konzern der Bureau Veritas S.A., Puteaux, Paris/ Frankreich, die einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufstellt. Diese Unterlagen können am Sitz des Konzerns eingesehen werden. Der Jahresabschluss der UniCar GmbH wird in den Konzernabschluss der Bureau Veritas S.A. einbezogen.

3. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2019 waren - neben der Geschäftsführung - im Durchschnitt 68 Mitarbeiter beschäftigt.

4. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss in Höhe von € 220.739,88 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

VI. Vorgänge nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht)

Hinsichtlich der Beschreibungen der Auswirkungen der Corona-Pandemie wird auf die Ausführungen im Lagebericht verwiesen.

 

Bremen, den 31. August 2020

gez. Andreas Reichel

gez. Marie-Lorraine de Nettancourt

gez. Thierry Lafaye-de-Micheaux

Anlagespiegel

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Bilanzposten Stand 01.01.2019
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge/ Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 70.293,89 0,00 0,00 70.293,89
1. Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte u. ähnl. Rechte u. Werte 70.293,89 0,00 0,00 70.293,89
II. Sachanlagen 218.116,68 8.219,14 58.517,54 167.818,28
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 218.116,68 8.219,14 58.517,54 167.818,28
III. Finanzanlagen 62,00 0,00 0,00 62,00
1. Beteiligungen 62,00 0,00 0,00 62,00
Summe Anlagevermögen 288.472,57 8.219,14 58.517,54 238.174,17
Aufgelaufende Abschreibungen Nettobuchwerte
Bilanzposten kumuliert 01.01.2019
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumuliert 31.12.2019
EUR
31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 67.072,17 1.154,00 0,00 68.226,17 2.067,72 3.221,72
1. Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte u. ähnl. Rechte u. Werte 67.072,17 1.154,00 0,00 68.226,17 2.067,72 3.221,72
II. Sachanlagen 168.307,94 16.566,25 46.425,65 138.448,54 29.369,74 49.808,74
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 168.307,94 16.566,25 46.425,65 138.448,54 29.369,74 49.808,74
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 62,00 62,00
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 62,00 62,00
Summe Anlagevermögen 235.380,11 17.720,25 46.425,65 206.674,71 31.499,46 53.092,46

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.12.2020 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die UniCar GmbH, Bremen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresschluss der UniCar GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der UniCar GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile um Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schluss folgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basisausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 23. Oktober 2020

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