Plastimat GmbH
Freiburger Straße 35, 16515 Oranienburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Errens seit 8.3.2022 | Prokura |
Hans-Georg Jürgens seit 3.9.2015 | Geschäftsführer |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Plastimat GmbHOranienburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Offenlegungsunterlagen gemäß § 325 HGBHRB 11234Inhaltsverzeichnis1. Bilanz per 31.12.2023 2. Gewinn- und Verlustrechnung 3. Anhang Lagebericht Bestätigungsvermerk 1. Bilanz per 31.12.2023Plastimat GmbH, OranienburgAKTIVA
PASSIVA
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. - 31.12.2023Plastimat GmbH, Oranienburg
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Plastimat GmbH hat Ihren Sitz in Oranienburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Neuruppin unter HRB 11234 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss der Plastimat GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Er besteht aus Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht. Dabei ist das für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften vorgeschriebene Gliederungsschema für die Bilanz (§ 266 HGB) und die Gewinn- und Verlustrechnung (§ 275 HGB) zugrunde gelegt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten. Die Fristigkeitsvermerke zu den Forderungen (§ 268 Abs. 4 HGB) und den Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 HGB) wurden zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit in den Anhang aufgenommen. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung erfolgte entsprechend den in §§ 252 ff. HGB niedergelegten Grundsätzen. Der Stetigkeitsgrundsatz des § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB wurde dabei, sowohl bei der Ausübung von Bewertungsmethoden als auch bei der Inanspruchnahme von Ausweiswahlrechten, beachtet. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei den Anschaffungsnebenkosten sind sowohl Nebenkosten als auch gewährte Skonti und Rabatte berücksichtigt. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode vorgenommen. Die den Abschreibungen zugrundeliegenden Nutzungsdauern orientieren sich an den amtlichen AfA- Branchentabellen. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 wurden im Zugangsiahr voll abgeschrieben. Die Anteile und die Ausleihungen an verbundenen Unternehmen sowie Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Wertminderungen wurden durch Abschreibungen berücksichtigt. Die Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen sind mit dem Zeitwert angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten, ggf. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Für allgemeine Verwendungsrisiken wurden angemessene Abwertungen vorgenommen. Forderungen sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Bei den Forderungen sind erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die liquiden Mittel sind mit ihrem Nennwert bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der abzugrenzenden Beträge angesetzt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Bei den langfristigen Pensionsrückstellungen wird pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Damit wurde bei der Berechnung dieser Rückstellungen ein 10- Jahresdurchschnittszinssatz von 1,82% (i. Vj. 1,78%) angesetzt. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode). Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten erdient worden ist. Der Gehaltstrend wurde mit 0% und der Rententrend mit 2% berücksichtigt. Es wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck Lizenz Heubeck-Richttafeln GmbH, Köln, angewandt. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 10-Jahres-durchschnittssatz und dem 7-Jahresdurchschnittssatz beträgt zum 31.12.2023 € 104.101,00. Hierbei handelt es sich um einen ausschüttungsgesperrten Betrag. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Entwicklung des Anlagevermögens 2023 Die Entwicklung des Anlagevermögens der Plastimat GmbH ist im nachfolgenden Anlagespiegeldargestellt. Anlagespiegel 2023
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gliedern sich hinsichtlich ihrer Restlaufzeiten wie folgt:
3. Eigenkapital Die Gesellschaft ist mit einem Stammkapital von € 310.000,00 ausgestattet, das voll eingezahlt ist. 4. Sonstige Rückstellung Im Wesentlichen wurden Rückstellungen für Urlaubs- und Überstundenansprüche der Mitarbeiter (T€ 122), für Tantiemen (T€ 250), für Prüfkosten (T€ 88) und für Gewährleistungsansprüche (T€ 150) gebildet. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind hinsichtlich ihrer Restlaufzeiten im folgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.
Hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Bei den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen handelt es sich vollumfänglich um Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 490. VI. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Mietverpflichtungen in Höhe von T€ 15 p.a.. 2. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 33 Angestellte und 177 gewerbliche Arbeitnehmer. 3. Angabe von Beteiligungen Auf die Angabe von Beteiligungen wurde gemäß § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB verzichtet. 4. Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Geschäftsführung Zum Geschäftsführer waren bestellt:
Herr Jürgens ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. VII. Eventualverbindlichkeiten Zum Bilanzstichtag bestehen keine Eventualverbindlichkeiten.
Rheda-Wiedenbrück, 13. Dezember 2024 gez. H.G. Jürgens Lagebericht 2023A. Grundlagen des Unternehmens B. I. Geschäftsmodell des Unternehmens Plastimat konstruiert, entwickelt und produziert technische Kunststoffteile, 50% für die Autoindustrie, sowie andere technische Anwendungen. Plastimat stellt Straßenleitpfosten, Stationszeichen und Zubehör her in drei verschiedenen Herstellungsarten (Blas-, Extrusions- und Kunststoffspritzverfahren). Plastimat produziert Reflektoren für die Autoindustrie, Reflektoren für den Straßenleitpfostenbedarf, speziell Reflektoren aus Glaselementen der Firma Swarovski. II. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung ist für Plastimat wichtig, da geeignetes Fachpersonal schwierig zu bekommen ist, können wir im Augenblick nur unseren Standard halten. Auf Automatisierung, Reduzierung der Energie und auf die Weiterentwicklung der technischen Anlagen legen wir besonderen Wert. C. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Energiekosten sind gesunken. Immer noch 100% höher als 2018, aber die Spitzenstände sind gesunken. Für das Jahr 2023 konnte der Umsatz gehalten werden. Die Autoindustrie, die Preisnachlässe verlangt, hat einige Werkzeuge in die Türkei verlagert. Dieses sieht Plastimat positiv, weil mit diesen Produkten eine Kostendeckung erreicht wurde. Plastimat ist leider immer noch abhängig von der europäischen Automobilindustrie. Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Autoindustrie verlangt für die Folgejahre Preisreduzierungen. Allgemein hat die kunststoffverarbeitende Industrie im Jahr 2023 kein Umsatzwachstum erreicht. Insgesamt wurden weniger Kunststoffmaterialien verarbeitet. II. Geschäftsverlauf Die Umsatzentwicklung ergab im Jahr 2023 ein gleichbleibendes Ergebnis gegenüber dem Vorjahr. Der Materialaufwand konnte verringert werden. Ohne Hotel beträgt die Materialaufwandsquote 40% gegenüber 43% im Jahr 2022. Die Herstellung und der Verkauf von Glasreflektoren konnte um 10% ausgeweitet werden. Weitere Produkte zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wurden angeregt. Die Firma Swarovski hat die Herstellung dieser Glaselemente für andere Verkehrszeichen für 2025 zugesagt. Diese Reflektoren haben eine ganz besonders langlebige Wirkung. So lässt sich die Lichtreflexion auf über 20 Jahre gleichmäßig erhalten und sie haben einen Reflexionsgrad von 120 Grad. Diese Reflektoren sorgen im Straßenverkehr für erhöhte Sicherheit. Der Export dieser Reflektoren erfolgt in über 20 Länder und macht vom Gesamtumsatz mit Reflektoren 75% aus. Der Verkauf der Wallboxen stagniert, da die Förderung eingestellt ist. Diese Produktgruppe wird sich nicht positiv entwickeln, da die ständigen Entwicklungskosten den Rahmen der Möglichkeiten von Plastimat sprengen. Im Jahre 2023 sind die Energiekosten (Strom) wieder gesunken. Wir haben gegenüber dem Vorjahr eine Verminderung der Kosten von ca. € 300.000,00. Trotzdem ist der Strompreis einschl. Netzgebühr immer noch 100% höher als 2018, verursacht durch die Wende zum Energiemix, verursacht durch unsere Bundesregierung. Aufgrund der Materialpreisreduzierung für den Einkauf und verringerte Energiekosten konnte der Gewinn beibehalten werden. Insgesamt handelt es sich um ein positives Jahr 2023. III. Lage des Unternehmens a. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Über die Abschreibungsquote hinaus wurde in neue Maschinen und Rationalisierung investiert. Die Eigenkapitalquote ist unverändert. Der Vorratsbestand ist leicht gesunken. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen beglichen. Kurzfristige Verbindlichkeiten können jederzeit aus dem Cash-Flow beglichen werden. Auch Vorratskäufe sind möglich. Die Pensionsrückstellungen sind rückversichert. b. Ertragslage Die Umsatzentwicklung ergab im Jahr 2023 ein gleichbleibendes Ergebnis zu 2022. Aufgrund der Materialeinkäufe, Verringerung, bei gleichbleibendem Umsatz, zum Teil auch Einkauf im Ausland, und den verminderten Energiekosten konnte das Ergebnis von 2022 wieder erreicht werden. Die Lohn- und Gehaltsaufwendungen sind gestiegen. Der Materialeinkauf hat sich vermindert, so dass die Materialaufwandsquote auf 40% von 43% vermindert wurde. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr verbessert hat. Dies ist zurückzuführen auf eine Automatisierung der Fertigung und durch einen besseren Materialeinkauf. Plastimat beschäftigt qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal, bildet aus. Das Durchschnittsalter unserer Mitarbeiter ist zu hoch. Die Neueinstellung von Fachpersonal ist schwierig. Plastimat ist zertifiziert nach IATF 16949:2026 und DIN EN ISO 9001. c. Finanzlage Es ist selbstverständlich, dass Verbindlichkeiten innerhalb der Skontozahlungsfrist beglichen werden und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt werden. Neue Exportkunden müssen im Voraus bezahlen. In diesem Sinne war die Finanzlage im Geschäftsjahr 2023 stabil und beständig. Kreditlinien wurden nicht beantragt. d. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen aus unserer internen Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Eigenkapitalquote, Rohergebnis und Cash-Flow heran. Die Eigenkapitalquote beträgt 70%, das Rohergebnis konnten wir gegenüber 2022 halten, zurückzuführen auf einen günstigen Materialeinkauf und Minderung der Lohn kosten. Unsere Kennzahlen sind alle im positiven Bereich und gut. D. Prognosebericht Für das Jahr 2024 erwarten wir einen Umsatz, der ca. 5% unter dem des Jahres 2023 liegt. Wir erwarten ein um ca. 15% vermindertes Ergebnis, da die Autoindustrie auf den Preisen von 2022 besteht und Preiserhöhungen zurückgenommen werden müssen. Wir werden weiter automatisieren und versuchen, andere Produktgruppen in anderen Industriebereichen aufzubauen. Die Autoindustrie wird mehrere Jahre ihre Produktionsmengen senken, da der technische Fortschritt in Deutschland gegenüber anderen Ländern nicht Schritt gehalten hat. Die Löhne in der Autoindustrie sind wesentlich höher als der Bundesdurchschnitt. Das wird sich negativ für die europäische Autoindustrie auswirken. Auch für 2025 wird sich das Ergebnis vermindern, da entsprechendes Fachpersonal nicht nachkommt. Auch durch die Migranten lässt sich das nicht ersetzen, da über 90% der Migranten unausgebildet ist, Billigprodukte in Deutschland nicht hergestellt werden können, da das Ausland hier die Preise unterbietet. E. Chancen- und Risikobericht I. Risikobericht Ein Risiko für die zukünftige Entwicklung liegt an den Beschlüssen und Auswirkungen der Wirtschaftspolitik in Deutschland und auch der EU. Die weitere Bürokratisierung (Auflagen Klimawandel) sowie z. B. der in 2025 geforderte Nachweis der Energieverwendung für jede Maschine, jede Lichtquelle, praktisch für alle Einheiten im Betrieb, erfordert einen hohen personellen Aufwand, dem Plastimat nicht folgen wird. Sofern die Bürokratisierung nicht abgebaut wird, werden bei Plastimat Arbeitsplätze reduziert und die Produktion in das Ausland verlagert. Unsere Großkunden wie OEM (Original Equipment Manufacturer) stellen erhöhte Anforderungen, wollen die Bürokratisierung in Kleinbetrieben und jeder Größenordnung durchsetzen, damit sie selbst diesen Nachweis bringen können. Gleichzeitig erwarten Sie Preisnachlässe. Dieser Entwicklung kann Plastimat nicht folgen. Plastimat muss, wie bereits beschrieben, den Anteil der OEM am Gesamtumsatz verringern. Das Ergebnis und die zukünftigen Ziele des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Vorsorge gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. II. Chancenbericht Eine Chance wird in der angestrebten Automatisierung der Produktion gesehen, in Folge derer ca. 15% der Arbeitskräfte eingespart werden müssen bzw. dieser Personenanteil auch in Rente geht. Diese Maßnahme ist unerlässlich für die dauerhafte Erhaltung des Produktionsstandortes. Spezielle Fachkräfte und Entwicklungsingenieure auszubilden erweist sich als äußerst schwierig, weil die Work-Life-Balance der Mitarbeiter andere Ziele setzt als Arbeit. Durch einen neuen Vertrag mit der Herstellerfirma Swarovski in Österreich für Glaselemente ist es uns möglich, eine weitere Erweiterung des Produktportfolios in Form von Glasreflektoren durchzuführen, beginnend in 2025. III. Gesamtaussage Die Auflagen der Bundesregierung, der EU, Anforderungen bezüglich des Klimawandels, Verteuerung der Energiepreise durch die Netzgebühr stimmen uns insgesamt pessimistisch. Aufgrund der finanziellen Rücklagen können wir die augenblickliche Situation meistern. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, existieren nicht. Produkte, die Verluste bringen, werden nicht produziert. Plastimat wird rechtzeitig eine Produktionsverlagerung vornehmen. Entscheidend für eine weitere positive Entwicklung ist die Verminderung der Bürokratisierung und die Verminderung der Energiepreise. Die Automatisierung erfolgt im Rahmen der Abschreibungsgröße. F. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Liquiditätslage ist solide, es sind keine Engpässe zu erwarten. Die bestehenden Finanzinstrumente sind im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bezahlt. Die Finanzierung erfolgt aus Eigenmitteln. Die Risikopolitik ist konservativ. Eine Kapitalisierung mit Fremdkapital wird es nicht geben.
Oranienburg, den 12.12.2024 Plastimat GmbH H.-G. Jürgens Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des AbschlussprüfersAn die Plastimat GmbH, Oranienburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Plastimat GmbH, Oranienburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Plastimat GmbH, Oranienburg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wirsind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bad Salzuflen, den 13.12.2024 C
& C Consulting & Controlling GmbH
gez. S. Wehning-Jahn, Wirtschaftsprüferin Das Datum der Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 ist der 13.12.2024. |
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