Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 18384
Vorher
Haase GFK-Technik GmbH
Eingetragen
9.12.2004
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Sammelbehältern, Tanks u. ä. Behältern aus Metall
Gegenstand
Industrielle Herstellung, Vertrieb und Einbau von Tanks, Abscheidern, Wärmespeichern, Auskleidungen und Formteilen aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) und anderen Materialien sowie deren Handel.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tino Vilsmeier
seit 28.7.2021
Geschäftsführer
Thomas Wobst
seit 28.7.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
FWV-Beteiligungs GmbH
Germany
80.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Haase Tank GmbH

Großröhrsdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.640.662,19 1.257.532,26
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.295,50 5.777,50
II. Sachanlagen 1.447.896,13 1.008.108,45
III. Finanzanlagen 188.470,56 243.646,31
B. Umlaufvermögen 4.368.329,62 3.915.247,34
I. Vorräte 1.538.463,54 1.616.527,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 592.241,06 569.346,32
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.237.625,02 1.729.373,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 46.437,97 31.246,59
Aktiva 6.055.429,78 5.204.026,19

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.857.547,89 4.097.656,59
I. Gezeichnetes Kapital 80.000,00 80.000,00
II. Kapitalrücklage 184.389,81 184.389,81
III. Gewinnrücklagen 1.087.368,88 1.087.368,88
IV. Bilanzgewinn 3.505.789,20 2.745.897,90
davon Gewinnvortrag 2.395.897,90 1.939.656,07
B. Rückstellungen 374.654,04 517.601,69
C. Verbindlichkeiten 823.227,85 588.767,91
Summe Passiva 6.055.429,78 5.204.026,19

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss der Haase Tank GmbH für das Geschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023 wurde auf der Grundlage der Rech­nungs­le­gungsvor­schrif­ten des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. HGB un­ter Beach­tung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB)), un­ter Be­ach­tung des Bi­lanz­mo­der­ni­sie­rungsge­set­zes (BilMoG) und des Bi­lanz­richtlinie-Um­set­zungs­ge­set­zes (BilRUG) und unter teilweiser Inanspruchnahme der Erleichterungen gemäß §§ 266 Abs. 1 Satz 3, 276 HGB aufgestellt. Er­gän­zend zu diesen Vor­schrif­ten waren die Rege­lungen des GmbH-Ge­setzes zu be­achten.
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 1 HGB auf. Die größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 Abs. 1 HGB wurden grundsätz­lich in Anspruch genommen. Einige Angaben wurden freiwillig gemacht. Auf die Erstellung eines Lagebe­richts wur­de gemäß § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB verzichtet.
Die Bilanzgliederung erfolgte in der gemäß § 266 HGB für kleine Kapitalgesellschaften vorgeschrie­ben Form.

Angaben zur Generalnorm

Der Jahresabschluss der Gesellschaft vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Zusätzliche Angaben gem. § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB sind nicht erfor­derlich.

Ausweis und Gliederung

Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der aufeinander folgenden Bilanzen und der Ge­winn- und Verlustrechnung, wurde - im Vergleich zum Vorjahr - beibehalten.
Die Vorjahresbeträge in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden aus dem Jahresabschluss zum 31.12.2022 entnommen und werden in Euro angegeben (§ 265 Abs. 2 HGB).
Gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG werden Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern im An­hang angegeben.
Gemäß § 265 Abs. 5 HGB werden Posten der Bilanz und der Gewinn-/Verlustrechnung nicht weiter unter­teilt.
Zur besseren Übersichtlichkeit werden die "Davon-Vermerke" in Bezug auf die Forderungen und Verbind­lichkeiten gemäß § 268 Abs. 4 und 5 HGB zusammen mit den Angaben nach § 285 Nr. 1 HGB im Anhang gezeigt (§ 284 Abs. 1 Satz 1 HGB). Gleiches gilt in Bezug auf etwaige Angaben zum Bilanzgewinn gemäß § 268 Abs. 1 Satz 3 HGB.
Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB werden ggf. gem. § 268 Abs. 7 HGB im Anhang angegeben.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB werden nachstehend die auf die Posten der Bilanz sowie Gewinn- und Ver­lustrechnung angewandten Bilanzie­rungs- und Bewertungsmethoden angegeben.
Das Anlagevermögen wurde mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutz­bar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten wurden Anschaf­fungskosten, Anschaffungskostenminderungen sowie nachträgliche Anschaffungskosten berücksichtigt. In die Herstellungskosten wurden Fertigungs- und Materialeinsatzkosten sowie, soweit vorkommend, Sonder­ein­zelkosten der Fertigung einbezogen. Außerdem wurden angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten berücksichtigt. Dies gilt auch für die Entwicklungskosten als selbst erstellte im­ma­terielle Vermögensgegenstände i.R.d. BilMoG. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Die Abschrei­bungen auf abnutzbare Gegenstände des Anlagevermögens erfolgten nach der betriebsgewöhn­lichen, zum Teil nach der längeren betriebsindividuellen Nutzungsdauer. Dabei wurde in Anlehnung an die Vorgehens­wei­se bei der steuerlichen Betriebsprüfung in den Jahren 2007 und 2008 statt der linearen die de­gressive Ab­schreibungsvariante für Neuzugänge gewählt. Seit dem Jahr 2009 wird die lineare Methode angewandt. Für die sog. geringwertigen Wirtschaftsgüter wird seit dem Jahr 2010 auf die zulässige 410-Euro-Methode zu­rückgegriffen, deren Betragsgrenze seit 2018 durch den Gesetzgeber auf 800 Euro angehoben wurde. Im Be­richtsjahr war keine außerplanmäßige Abschreibung wegen dauernder Wertminderung nach § 253 Abs. 2 S. 3 2. HS HGB vorzunehmen.
Forderungen gegen Gesellschafter wurden unter den Finanzanlagen ausgewiesen. Dabei handelt es sich um einen Rahmenkreditvertrag, der bis zum 31.12.2030 ge­währt wurde. Des Weiteren wurden an drei nahestehende Personen Annuitätendarlehen ge­währt, die eben­falls un­ter den Finanzanlagen ausgewiesen wurden, diese Forderungen belaufen sich zum 31.12.2023 in Sum­me auf 38.470,56 Euro (Vorjahr 43.646,31 Euro) und werden bis 31.12.2030 vollständig getilgt. Die For­de­run­gen an Ge­sellschafter und nahestehenden Personen von mehr als 1 Jahr belaufen sich in Sum­me auf 83.217,17.
Soweit in den Vorräten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren enthalten sind, wurden diese mit den An­schaf­fungs­ko­sten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Dabei wurden die tatsächli­chen Anschaffungskosten oder Durchschnittspreise ausgewiesen. Die unfertigen und ferti­gen Erzeugnisse werden zu Her­stel­lungs­kosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Angemessene not­wen­di­ge Ge­mein­ko­sten sind jeweils berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Erkennbare Ri­siken wurden durch Abschreibungen berücksichtigt. Es wurden keine Pauschal- und Einzelwertberichtigung ermit­telt. Fremd­wäh­rungspositionen wurden zunächst mit dem Tageskurs bewertet, zum Stichtag mit dem amtli­chen Mittel­kurs gemäß § 256a HGB.
Die liquiden Mittel (Kassenbe­stand so­wie Guthaben bei Kredit­instituten) wurden zum Nennwert angesetzt.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält vorausgezahlten Aufwand des Folgejahres, zurzeit je­doch keine Disagios.
Gezeichnetes Kapital, Kapitalrücklage und andere Gewinnrücklagen sind zum Nennwert ange­setzt.
Die Steuerrückstellungen zum 31.12.2023 beinhalteten die das Berichtsjahr und Vorjahr betreffenden Steu­ern. Für das Jahr 2021 bestanden Steuerforderungen (Körperschaft- und Gewerbesteuer), die im Jahr 2023 ausgeglichen wurden.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendi­gen Erfüllungsbeträgen gem. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB angesetzt. Eine Abzinsung bei der Gewährleistung ist aus Wesentlichkeitsgründen unterblieben.
Verbindlichkeiten wurden zu den Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Die bei der Aktivierung selbst erstellter Sachanlagegüter sowie Waren und Erzeugnisse einbezogenen Lohn- und Gemeinkosten werden - bedingt durch das Kostenrechnungssystem - in der Gewinn- und Verlust­rech­nung mit dem Personal- und Materialaufwand verrechnet. In der Position "Erträge aus ak­ti­vierten Ei­genleis­tun­gen" wur­de der durch das Kostenrechnungssystem ermittelte Personal- und Material­aufwand für An­la­ge­ver­mö­gen ausgewiesen. Im Vorjahr wurden keine Sachanlagegüter selbst hergestellt.
Posten der Bilanz, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, wurden gemäß
§ 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben.

Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
Bei der Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (§ 268 Abs. 2 Satz 1 und 2 HGB) werden bei den Abschreibungen zu den kumulierten Abschreibungen auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres ausgewiesen.
Gemäß § 268 Abs. 4 Satz 1 HGB sind zu den einzelnen Bilanzposten der Position "Forderungen" die Rest­laufzeiten von mehr als einem Jahr gesondert ausgewiesen. Dieser Angabepflicht wird im Anhang nachge­kommen:

Forderungen mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr: 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR)
Sonst. Vermögensgegenst. > 1 Jahr: 46.648,42 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR)
Forderungen gegen Personal > 1 Jahr: 2.475,94 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR)

Kautionen: 7.180,49 EUR (Vorjahr: 7.180,49 EUR)

Es bestehen keine Pensionsverpflichtungen.

Die Umsatzsteuerverbindlichkeit beträgt  9.089,79 EUR (Vorjahr: 137.628,94 EUR).

Zum 31.12.2023 bestanden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Gesell­schaf­ter in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Die Gesellschaft hat den Geschäftsführern Kredite gewährt, diese sind in den Finanzanlagen in Höhe von 38.470,56 Euro (Ausleihungen an nahestehende Personen) ausgewiesen, Vorschüsse wurden an die Ge­schäftsführer keine bezahlt, es wurden auch keine Bürgschaften zugunsten der Geschäftsführer eingegan­gen.

Zur Darstellung der Verbindlichkeitenstruktur dient folgender Verbindlichkeitenspiegel, der alle erforderli­chen Angaben enthält:




bis 1 Jahr
2 bis 5 Jahre
> 5 Jahre
Verbindlichkeiten gg. Kreditinstituten
1.699,44
1.699,44
0,00
0,00
Vorjahr
552,13
552,13
0,00
0,00
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
61.264,18
61.264,18
0,00
0,00
Vorjahr
92.686,26
92.686,26
0,00
0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
0,00
0,00
0,00
0,00
Vorjahr
270.573,34
270.573,34
0,00
0,00
Sonstige Verbindlichkeiten
0,00
0,00
0,00
0,00
Vorjahr
224.956,18
224.956,18
0,00
0,00
Sonstige Verbindlichkeiten - Darlehen
291.483,51
91.416,86
200.066,65
0,00
Vorjahr
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe
354.447,13
154.380,48
200.066,65
0,00
Vorjahr
588.767,91
588.767,91
0,00
0,00



Unter den sonstigen Verbindlichkeiten befinden sich solche

- aus Steuern 57.214,76 EUR (Vorjahr: 181.806,92 EUR)
- im Rahmen der sozialen Sicherheit 2.569,10 EUR (Vorjahr: 2.340,82 EUR)

Angaben zu außerbilanziellen Geschäften und sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach
§ 285 Nr. 3 und 3a HGB (pro Jahr):
- Miete (Betriebsimmobilie): 150.000,00 EUR (Vorjahr:  150.000,00 EUR)
- Leasing und Miete (Kfz / BGA):  58.231,70 EUR (Vorjahr: 54.951,85 EUR)

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Es wurden minimale Kursverluste in Hö­he von 58,81 EUR (Vorjahr: 31,46 EUR) erzielt.

Sonstige Angaben

Die Haase Tank GmbH hat ihren Sitz in Großröhrsdorf und wird beim Amtsgericht Dresden unter der Han­delsregisternummer HRB 18384 geführt (§ 264 Abs. 1a Satz 1 HGB).
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 42 (§ 285 Nr. 7 HGB).
Der Bilanzgewinn von 3.505.789,20 EUR enthält einen Gewinnvortrag nach Verwendung von 2.395.897,90 EUR.



 

Großröhrsdorf, 19.03.2025


Haase Tank GmbH

gez. Thomas Falkenbach gez. Tino Vilsmeier gez. Thomas Wobst, Geschäftsführer Geschäftsführer Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 19.03.2025 festgestellt.

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