Entsorgung Solingen GmbH
Dültgenstaler Straße 61, 42719 Solingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick Kosiolek seit 6.3.2025 | Prokura |
Martin Friedrich Garth seit 25.6.2024 | Geschäftsführer |
Ulrike Büker seit 30.10.2023 | Prokura |
Ralf Weeke seit 29.6.2022 | Geschäftsführer |
Alexander Thorsten Markus Herpich seit 4.6.2019 | Prokura |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Entsorgung Solingen GmbHSolingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZAKTIVA
PASSIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss der Entsorgung Solingen GmbH, Solingen, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften (§§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB) sowie nach den ergänzenden Bestimmungen der GO NRW aufgestellt. Die Darstellung, die Gliederung des Jahresabschlusses (Ausnahme siehe unten) und die Bewertungsmethoden wurden unverändert beibehalten, sie entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Abschreibungsmethoden berücksichtigen alle erkennbaren Risiken; sie sind im Einzelnen bei der Erläuterung der Bilanzposten dargestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Erläuterungen zur Bilanz Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseitee, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlusstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses werterhellend bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Anlagevermögen Das Anlagevermögen wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer der einzelnen Vermögensgegenstände ausschließlich linear - im Zugangsjahr pro rata temporis - abgeschrieben. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die den Abschreibungen zugrundeliegenden Nutzungsdauern betragen für Bauten auf fremden Grundstücken längstens 50 Jahre, für technische Werkzeuge und Geräte längstens 20 Jahre, für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend zwischen 5 und 10 Jahren. Für den Teil des Anlagevermögens, der zum 01. Januar 2001 (Abfallentsorgung) bzw. zum 01. Januar 2003 (Deponien, Mulchanlage) zu Buchwerten von den EntsorgungsBetrieben Solingen (EBS, jetzt: TBS) übernommen wurde, wurden die Abschreibungen der TBS übernommen und unverändert fortgeführt. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne der steuerlichen Bestimmungen werden mangels Wesentlichkeit auch im handelsrechtlichen Jahresabschluss entsprechend den steuerlichen Vorschriften bilanziert und abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250,00 EUR und 1.000,00 EUR wird im Geschäftsjahr ein Sammelposten gebildet der im Geschäftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit je 20 % aufgelöst wird. Am Bilanzstichtag noch nicht fertiggestellte Anlagegegenstände werden mit den bis zum 31. Dezember angefallenen Anschaffungsbzw. Herstellungskosten unter den Anlagen im Bau ausgewiesen. Vorräte Die Bestandsermittlung erfolgte durch körperliche Aufnahme zum Abschlussstichtag. Als Lagermaterial über EDV geführte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten (Einstandspreisen), die anderen Ersatzteile, Heiz-, Treib- und Schmierstoffe, die Handelswaren für die Mulchanlage sowie die zur weiteren Bearbeitung vorgesehenen, aber bisher nicht bearbeiteten unfertigen Erzeugnisse sind zu ihren Einkaufspreisen oder den ggf. niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Abschlussstichtag bewertet. Auf die selbst hergestellten fertigen Erzeugnisse und Leistungen entfallen 10,7 TEUR, die mit retrograd ermittelten Herstellungskosten (70% der Verkaufspreise) bewertet sind. Die übrigen 14,5 TEUR entfallen auf zugekaufte, zu Anschaffungskosten angesetzte Handelswaren. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt, wobei auf Lieferforderungen neben notwendigen Einzelwertberichtigungen eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die wertberichtigungsfähigen Beträge vorgenommen wurde. Forderungen mit Restlaufzeiten über 1 Jahr bestehen nicht. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen an die Gemeinde und deren Eigenbetriebe in Höhe von 522 TEUR (Vorjahr: 873 TEUR) resultieren mit 295 TEUR aus dem Cash-Management (Vorjahr: 0 TEUR) sowie mit 277 TEUR (Vorjahr: 873 TEUR) aus Lieferungen und Leistungen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist in voller Höhe eingezahlt und gegenüber dem Vorjahr unverändert; es wurde durch Sacheinlage erbracht. Soweit der Wert der Sacheinlage das Stammkapital überstieg, wurden zunächst 151 TEUR der Kapitalrücklage zugeführt, der danach verbleibende Rest der Sacheinlage wurde als Gesellschafterdarlehen verbucht. Seit Gründung der Gesellschaft werden erzielte Jahresüberschüsse - gegebenenfalls nach Verrechnung eines Verlustvortrages - den anderen Gewinnrücklagen zugeführt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen decken alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken ab, soweit sie das abgelaufene Geschäftsjahr oder frühere Geschäftsjahre betreffen. Die Rückstellungen sind bewertet mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. In den Verbindlichkeiten gegenüber der Gemeinde und deren Eigenbetrieben sind Verbindlichkeiten gegenüber den Technischen Betrieben Solingen aus Darlehensgewährung mit 1.750 TEUR (Vorjahr: 2.000 TEUR) und hierfür abgegrenzten Zinsen von 3,7 TEUR (Vorjahr: 4,1 TEUR) enthalten. Der auf das laufende Jahr insgesamt entfallende Zinsaufwand für dieses Darlehen beträgt 32,4 TEUR (Vorjahr: 35,0 TEUR). Weiterhin entfallen 42 TEUR (Vorjahr: 60,4 TEUR) auf Verbindlichkeiten gegenüber dem Stadtdienst Steuern aus Umsatzsteuer. Die übrigen unter diesem Bilanzposten ausgewiesenen Verbindlichkeiten von 144,4 TEUR (Vorjahr: 172,4 TEUR) solche aus Lieferungen und Leistungen. 3. Sonstige Angaben Firma, Sitz, Handelsregister Die Entsorgung Solingen GmbH (Firma) hat ihren Sitz in Solingen, sie ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Wuppertal unter der Nummer HRB 16423. Beschäftigte In 2023 waren durchschnittlich 39,5 Personen (Vorjahr: 39,25 Personen) bei der Entsorgung Solingen GmbH angestellt.
Solingen, 14. Mai 2024 gez. Dipl.- Betriebswirt Ralf Weeke, kaufmännischer Geschäftsführer gez. M. Sc. RWTH Martin Gart, technischer Geschäftsführer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 6. Juni 2024 |
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