Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 2350
Vorher
Famecha Herstellung mechanischer Teile Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
15.10.1976
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
der Betrieb einer Fabrik zur mechanischen Fertigung von Automaten, Dreh-, Bohr- und Frästeilen sowie von Industrieabpackungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sven Sand
seit 29.7.2025
Geschäftsführer
Steffen Sand
seit 13.5.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

23.80% identifiziert76.20% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
19.99%
3.81%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Precision Metals Group Europe LLCUSA
76.20%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Famecha Herstellung mechanischer Teile Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Blieskastel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für Offenlegungszwecke

I. Entwicklung und Rahmenbedingungen

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

A. Allgemeines

Im Jahr 2023 stand die deutsche Wirtschaft weiterhin vor bedeutenden Herausforderungen. Der anhaltende Krieg in der Ukraine führte zu erheblichen geopolitischen Spannungen, die sowohl die Energieversorgung als auch den internationalen Handel beeinflussten. Die steigenden Energiepreise belasteten vor allem energieintensive Industriezweige und führten zu erhöhten Produktionskosten, was wiederum die Wettbewerbsfähigkeit auf den globalen Märkten beeinträchtigte. Die hohe Inflationsrate von durchschnittlich 6,1 % setzte den privaten Verbrauchern zu und führte zu einer deutlichen Verringerung der realen Kaufkraft. Die Folge war ein gedämpftes Konsumklima, das die Nachfrage nach Konsumgütern beeinträchtigte.

Trotz dieser Widrigkeiten zeigte sich die deutsche Wirtschaft als robust und anpassungsfähig. Der Außenhandel, ein traditioneller Eckpfeiler der deutschen Wirtschaft, setzte seinen Wachstumskurs fort, auch wenn das Wachstumstempo im Vergleich zu 2022 nachließ. Der Export erreichte beeindruckende 1.650 Mrd. €, wobei die Hauptsektoren Kraftfahrzeuge und Kfz-Teile sowie der Maschinenbau weiterhin starke Exporteure blieben. Der Import stieg auf 1.560 Mrd. €, was 94,5 % des Exports ausmachte. Dies spiegelt die anhaltende Abhängigkeit von importierten Vorprodukten und Rohstoffen wider.

Die Staatsverschuldungsquote sank leicht auf 66,0 %, was einem BIP von 3.900 Mrd. € und Schulden von 2.574 Mrd. € entspricht. Dieser leichte Rückgang zeigt, dass trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen und umfangreichen staatlichen Hilfspakete zur Unterstützung von Unternehmen und Verbrauchern, die fiskalische Disziplin weitgehend aufrechterhalten wurde. Das BIP stagnierte im Jahr 2023 mit einem minimalen Rückgang von 0,1 %, was auf die schwache globale Konjunktur und die anhaltenden strukturellen Probleme in Schlüsselindustrien wie der Automobil- und Maschinenbauindustrie zurückzuführen ist.

Für das Jahr 2024 wird ein Anstieg des BIP um 1,3 % erwartet, getragen von einer erwarteten Stabilisierung der globalen Märkte und einer Erholung des Konsumklimas. Die Inflationsrate, obwohl leicht rückläufig im Vergleich zu 2022, blieb mit 6,1 % hoch und drückte auf die Margen der Unternehmen und das Budget der Verbraucher. Die Regierung und die Zentralbank haben verschiedene Maßnahmen eingeleitet, um die Inflation zu bekämpfen, darunter Zinserhöhungen und fiskalpolitische Anpassungen, die jedoch bislang nur begrenzte Erfolge zeigten.

Der private Verbrauch im Jahr 2023 wurde erneut stark von der Inflation beeinflusst und stieg um 8,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Die preisbereinigten Konsumausgaben lagen jedoch nur um 2,0 % über denen des Vorjahrs. Löhne und Gehälter stiegen im Jahr 2023 um 5,2 %, was teils durch die hohe Inflation kompensiert wurde, jedoch zu realen Einkommenseinbußen führte. Diese Entwicklung belastete die Kaufkraft und den Konsum der privaten Haushalte.

Der DAX zeigte zum 31.12.2023 einen Stand von 14.800 Punkten, was einer Erholung gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Kursentwicklung war jedoch weiterhin durch zahlreiche Belastungsfaktoren wie den Krieg in der Ukraine und steigende Energiepreise gedämpft. Der Arbeitsmarkt zeigte sich durchwachsen: Während hochqualifizierte Fachkräfte weiterhin gefragt waren, nahm die Zahl der Arbeitslosen in weniger qualifizierten Bereichen zu. Die Arbeitslosenquote stieg auf 5,7 % aufgrund struktureller Veränderungen in der Automobilindustrie und dem Maschinenbau.

Zusätzlich zu den bestehenden Krisen beeinträchtigten neue globale Herausforderungen die wirtschaftliche Stabilität. Der anhaltende Handelsstreit zwischen den USA und China führte zu Unsicherheiten im internationalen Handel und beeinflusste auch deutsche Exportunternehmen. Die geopolitischen Spannungen und die Risiken in der Energieversorgung, insbesondere durch die Abhängigkeit von Gaslieferungen, blieben ein signifikanter Unsicherheitsfaktor. Gleichzeitig erhöhte der Klimawandel den Druck auf Unternehmen und Politik, in nachhaltige und umweltfreundliche Technologien zu investieren, was zu zusätzlichen Kosten und Umstrukturierungen führte.

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen zeigten einige Sektoren Resilienz und Innovationskraft. Besonders die Digitalisierung und Automatisierung gewannen weiter an Bedeutung und trieben Effizienzsteigerungen in vielen Industriezweigen voran. Der technologische Fortschritt und die Anpassung an neue Marktanforderungen wurden als entscheidende Faktoren für zukünftiges Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit erkannt.

Insgesamt bleibt die wirtschaftliche Lage in Deutschland angespannt, aber durch gezielte Investitionen und politische Maßnahmen könnte mittelfristig eine Stabilisierung und Erholung erreicht werden.

B. Beschaffungsmärkte

Die Beschaffungsmärkte sahen sich im Jahr 2023 mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, die im Vergleich zum Vorjahr verstärkt zutage traten. Neben den bereits bestehenden Lieferschwierigkeiten und Materialengpässen infolge der Corona-Pandemie verschärfte der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine die Lage weiter. Dies führte zu anhaltenden Störungen entlang der Lieferketten und verstärkten die Dringlichkeit einer robusten Beschaffungsstrategie.

Im Vergleich zu 2022 zeigten sich die Auswirkungen der anhaltenden Engpässe deutlicher: Die Produktionskosten stiegen weiter an, da die hohen Energiepreise eine Belastung darstellten. Dies wiederum beeinträchtigte die Wettbewerbsfähigkeit vieler Unternehmen und führte zu einem spürbaren Druck auf die Gewinnmargen.

Die Suche nach zuverlässigen Lieferanten und die Stärkung der Resilienz gegenüber Lieferkettenstörungen wurden zu zentralen Anliegen. Trotz der erschwerten Bedingungen bemühten sich Unternehmen um eine flexible und proaktive Beschaffungsstrategie, um den Herausforderungen des sich wandelnden globalen Marktumfelds erfolgreich zu begegnen.

C. Währung und Inflation

Der Lebenshaltungsindex stieg im Jahr 2023 um 6,1 %. Der US-Dollar blieb die Leitwährung, trotz der hohen Verschuldung der USA. Der Handelskrieg zwischen den USA und China setzte sich fort und führte zu globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten.

D. Arbeitsmarkt

Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Erwerbspersonen auf durchschnittlich 45,7 Millionen, während die sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten leicht anstiegen, was auf eine gewisse Stabilität auf dem Arbeitsmarkt hinweist. Es wird erwähnt, dass Deutschland die höchsten Lohnstückkosten in der internationalen Automobilindustrie aufweist, was auf strukturelle Herausforderungen in dieser Branche hinweist.

Im Vergleich zu 2022 kann man feststellen, dass trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Herausforderungen die Beschäftigungszahlen ganz leicht anstiegen. Diese leichte Zunahme der Beschäftigung könnte darauf hindeuten, dass trotz der Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt einige Sektoren weiterhin Fachkräfte benötigten. Allerdings deutet die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland darauf hin, dass die Strukturveränderungen in der Automobilindustrie und dem Maschinenbau auch weiterhin Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben.

Insgesamt zeigt sich also, dass der Arbeitsmarkt im Jahr 2023 trotz der schwierigen Rahmenbedingungen eine gewisse Stabilität aufwies, jedoch auch strukturelle Veränderungen und Herausforderungen, insbesondere in der Automobilindustrie, zu verzeichnen hatte.

E. Absatzmärkte

Im Jahr 2023 verzeichneten die Absatzmärkte eine fortgesetzte Herausforderung durch eine durchschnittliche Inflationsrate von 6,1 %, die die Verbraucherpreise ansteigen ließ. Dies führte zu einer gedämpften Kaufkraft der Verbraucher und einem spürbaren Druck auf das Konsumklima. Obwohl die Inflationsrate im Vergleich zu 2022 leicht rückläufig war, blieb sie auf einem hohen Niveau. Im zweiten Halbjahr stabilisierte sich jedoch die Lage etwas, was möglicherweise auf eine gewisse Anpassungsfähigkeit der Unternehmen und Verbraucher hinweist, um mit den anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen umzugehen.

F. Ausblick

Trotz der Herausforderungen im Jahr 2023 wird für 2024 eine moderate Erholung erwartet, mit einem prognostizierten Wirtschaftswachstum von 1,3 %. Eine mögliche Stabilisierung der globalen Märkte und eine Verbesserung des Konsumklimas könnten diesen Aufschwung unterstützen. Dennoch bleibt die hohe Inflationsrate von etwa 5,0 % eine Herausforderung für Unternehmen und Verbraucher. Die anhaltenden geopolitischen Spannungen und Unsicherheiten in der Energieversorgung stellen weiterhin Risiken dar. Die Famecha GmbH wird weiterhin ihre Stärken in der Automobil- und Investitionsgüterindustrie betonen, um sich den sich ändernden Marktbedingungen anzupassen.

2. Branchenspezifische Entwicklung

Die Automobilbranche setzte ihren Kurs im Jahr 2023 fort, wobei die Inlandsproduktion von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren einen moderaten Anstieg von etwa 4 % verzeichnete, während deutsche Hersteller ihre weltweite Produktion in diesem Segment stabil halten konnten. Die Nachfrage nach traditionellen Verbrennungsmotoren blieb aufgrund der vorhandenen Infrastruktur und der etablierten Marktpräsenz weiterhin bestehen.

Die Marktakzeptanz für Elektrofahrzeuge entwickelte sich langsamer als erwartet, und ihr Marktanteil blieb insgesamt gering. Obwohl einige Fortschritte erzielt wurden, blieb die Infrastruktur für eine flächendeckende Elektromobilität unzureichend, was die Verbreitung von Elektrofahrzeugen beeinträchtigte.

Die Zuliefererindustrie verzeichnete aufgrund der stabilen Nachfrage nach konventionellen Antriebssystemen einen leichten Rückgang des Umsatzes im Vergleich zum Vorjahr. Die Branche steht jedoch vor Herausforderungen im Zusammenhang mit der Umstellung auf Elektromobilität und den damit verbundenen Produktionsumstellungen, die zu einem vorsichtigen Investitionsverhalten und einer langsameren Entwicklung führen.

Trotz der Bemühungen der Branche, die Effizienz von Verbrennungsmotoren zu verbessern und Emissionsstandards einzuhalten, bleibt die Zukunft der Automobilindustrie eng mit der Weiterentwicklung herkömmlicher Antriebstechnologien verbunden. Investitionen in Forschung und Entwicklung sind entscheidend, um die Leistung und Nachhaltigkeit von Verbrennungsmotoren zu optimieren und den steigenden Umweltanforderungen gerecht zu werden.

3. Geschäftstätigkeit

Die Gesellschaft bleibt weiterhin als Zulieferer der Automobil- und Investitionsgüterindustrie tätig. Dabei wird besonderer Wert auf innovative Technologien mit hohem Qualitätsanspruch gelegt. Der Hauptabsatzmarkt ist der Binnenmarkt, mit gewissem Exportanteil in EU-Länder sowie nicht EU-Länder. Weiterhin wir angestrebt, durch kontinuierliche Weiterentwicklung und Kundenzufriedenheit seine Position als führender Zulieferer in der Branche weiter auszubauen.

4. Forschung und Entwicklung

Die Produktpalette wird weiterhin an technische Entwicklungen und Kundenwünsche angepasst. Investitionen in Forschung und Entwicklung der Automobilindustrie wirken sich auf die technischen Anforderungen der Zulieferer aus. So wird bei Famecha GmbH weiterhin erstrangig in neue Maschinen investiert und sich Optimierungen der Produktionsabläufe gewidmet.

II. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die Famecha GmbH einen Jahresüberschuss von 2.549 T€, was einem Anstieg von 698 T€ im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Gesamtleistung des Unternehmens stieg um 2.607 T€ auf 36.302 T€. Im gleichen Zeitraum stieg der Materialaufwand um 414 T€ auf 17.996 T€ und der Personalaufwand um 514 T€.

2. Finanzlage

Die finanzielle Ausstattung der Gesellschaft blieb stabil, wie durch eine Eigenkapitalquote von 72,99 % und eine Liquidität 1. Grades von 54,41 % deutlich wird. Das Unternehmen hat weiterhin keine langfristigen Fremdfinanzierungen in Anspruch genommen, was auf eine solide Finanzstruktur hinweist. Das einzige langfristige Fremdkapital liegt im Bereich der Pensionsrückstellung.

3. Vermögenslage

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr 2023 1.684 T€, was auf eine kontinuierliche Investitionstätigkeit des Unternehmens hinweist. Die Anlagenintensität liegt bei 34,24 % und der Deckungsgrad I beträgt 213,20 %. Die Umlaufintensität beträgt 65,76 %, was darauf hindeutet, dass das Unternehmen einen beträchtlichen Teil seiner Mittel in Umlaufvermögen hält, um flexibel auf betriebliche Anforderungen reagieren zu können.

III. Risikobericht

Für das Jahr 2024 wird eine positive Geschäftsentwicklung für die Famecha GmbH erwartet, mit einem prognostizierten Anstieg des Betriebsergebnisses im Vergleich zum Vorjahr. Dies spiegelt eine potenzielle Verbesserung der finanziellen Leistungsfähigkeit wider, während das Unternehmen seine Position in einem sich wandelnden Markt stärkt.

Ein Risiko, dem das Unternehmen gegenübersteht, ist der laufende Strukturwandel in der Automobilindustrie. Während sich die Branche auf neue Technologien wie Elektrofahrzeuge und alternative Antriebsformen ausrichtet, bietet dies auch Chancen für innovative Lösungen und Produkte. Die Famecha GmbH muss das Marktumfeld weiterhin stark beobachten und rechtzeitig ihre Strategien und Produktangebote entsprechend anpassen, um in diesem sich verändernden Umfeld wettbewerbsfähig zu agieren.

Eine kontinuierliche Überwachung der Marktbedingungen und eine agile Reaktion auf neue Entwicklungen werden entscheidend sein, um die Chancen zu nutzen und auch Risiken zu minimieren. Durch eine proaktive Herangehensweise kann die Famecha GmbH ihre Position als führender Zulieferer in der Automobil- und Investitionsgüterindustrie weiter stärken und langfristiges, nachhaltiges Wachstum erreichen.

Zusätzlich könnten geopolitische Spannungen und Handelskonflikte das Geschäftsumfeld beeinträchtigen, ähnlich wie im Vorjahr. Internationale Ereignisse und politische Entscheidungen könnten direkte oder indirekte Auswirkungen auf das Betriebsergebnis haben, daher ist eine kontinuierliche Überwachung und Anpassung an diese externen Einflüsse erforderlich.

IV. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 wird erwartet, dass die Famecha GmbH einen stabilen Umsatz verzeichnen wird, wobei eine leichte Steigerung des Gewinns wahrscheinlich ist. Diese Prognose basiert auf einer Reihe von Faktoren, darunter interne Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, Anpassung an sich ändernde Marktbedingungen und eine mögliche Erholung der globalen Wirtschaft.

Die Stabilität des Umsatzes bietet eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung des Unternehmens. Trotz der bestehenden Unsicherheiten in Bezug auf den Strukturwandel in der Automobilindustrie und die geopolitischen Spannungen bleibt die Famecha GmbH zuversichtlich in Bezug auf ihre zukünftige Leistungsfähigkeit.

Die erwartete Steigerung des Gewinns signalisiert eine verbesserte Rentabilität und operative Effizienz des Unternehmens. Dies könnte auf eine erfolgreiche Umsetzung interner Maßnahmen zur Kostenkontrolle, Prozessoptimierung und Produktinnovation zurückzuführen sein.

Es ist jedoch wichtig anzumerken, dass trotz dieser positiven Prognose Risiken und Herausforderungen bestehen bleiben.

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 125.212,75 105.190,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.929.998,00 6.258.846,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.148.347,00 2.166.432,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.129.148,00 1.155.757,85
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 132.016,78 738.475,51
Summe Sachanlagen 10.339.509,78 10.319.511,86
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 103.450,19 103.450,19
Summe Finanzanlagen 103.450,19 103.450,19
Summe Anlagevermögen 10.568.172,72 10.528.152,30
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.008.457,00 4.210.325,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.290.060,48 8.930.730,36
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 28.286,26 (Vj: 0,00)
III. Wertpapiere 658.291,43 615.196,47
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.318.645,34 4.368.911,34
Summe Umlaufvermögen 20.275.454,25 18.125.163,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 24.323,33 25.642,03
D. Bilanzsumme Aktiva 30.867.950,30 28.678.957,59

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 31.000,00 31.000,00
- Gezeichnetes Kapital: 31.000,00 (Vj: 31.000,00)
II. Gewinnrücklagen 2.969.000,00 2.969.000,00
III. Gewinnvortrag 16.982.241,46 16.631.152,06
IV. Jahresüberschuss 2.549.194,00 1.851.089,40
Summe Eigenkapital 22.531.435,46 21.482.241,46
B. Rückstellungen 4.218.269,37 3.422.041,37
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 374.028,78 365.289,06
Summe Verbindlichkeiten 4.118.245,47 3.774.674,76
D. Bilanzsumme Passiva 30.867.950,30 28.678.957,59

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 18.682.597,68 16.421.908,45
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -7.876.033,72 -7.565.142,50
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.749.312,39 -1.546.623,72
- davon für Altersversorgung: -5.967,42 (Vj: -1.031,98)
Summe Personalaufwand -9.625.346,11 -9.111.766,22
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.586.033,49 -1.430.400,56
Summe Abschreibungen -1.586.033,49 -1.430.400,56
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.540.890,69 -3.437.219,51
5. Ordentliches Betriebsergebnis 3.930.327,39 2.442.522,16
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.696,74 285.750,71
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: 705,00 (Vj: 705,00)
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -59.772,41
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -222.519,35 -139.756,27
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: -199.353,92 (Vj: -116.748,13)
9. Finanzergebnis -208.822,61 86.222,03
10. Ergebnis vor Steuern 3.721.504,78 2.528.744,19
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.140.658,14 -645.645,21
12. Ergebnis nach Steuern 2.580.846,64 1.883.098,98
13. Sonstige Steuern -31.652,64 -32.009,58
14. Jahresüberschuss 2.549.194,00 1.851.089,40

Anhang der Famecha Herstellung mechanischer Teile GmbH, Blieskastel

I. Allgemeines

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG) unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Die Ausweis- und Gliederungsbestimmungen wurden entsprechend beachtet. Abweichungen zum Vorjahr ergaben sich nicht, so dass Anpassungen im Ausweis nicht erforderlich waren.

Die Famecha GmbH hat ihren Sitz in Blieskastel und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Saarbrücken unter HRB 2350 eingetragen. Bei diesem Unternehmen handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung erfolgte unter der begründeten Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßig Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften und der mehrschichtigen Nutzung degressiv und linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte.

Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 €, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr in voller Höhe als Betriebsausgaben angesetzt.

Die Finanzanlagen des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Teilwertabschreibungen waren nicht vorzunehmen.

Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Das Bewertungssystem wurde beibehalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nominalwert bewertet. Pauschalwertberichtigungen zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurden von den Forderungen abgesetzt.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Sofern der niedrigere Börsen- oder Marktpreis am Bilanzstichtag unter die Anschaffungskosten gesunken war, wurden die Wertpapiere mit dem niedrigeren Wert bewertet.

Kassen und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

Aktive latente Steuern

Zum Bilanzstichtag errechneten sich aktive latente Steuern aus abweichenden Wertansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz. Aufgrund des ausgeübten Wahlrechts, auf den Ansatz aktiver latenter Steuern zu verzichten, wurden zum Bilanzstichtag keine aktiven latenten Steuern ausgewiesen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Das versicherungsmathematische Gutachten nach §§ 249 Abs. 1, 253 Abs. 2 HGB weist zum 31.12.2023 eine Verpflichtung in Höhe von 2.875.528,00 € aus. Das Gutachten über die Ermittlung des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags, liegt ein Zinssatz von 1,82 % und eine jährliche Lohn- und Gehaltssteigerung von 4 % sowie die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde (§ 285 Nr. 24 HGB). Dabei wurde auf den 31.12.2023 der Zinssatz entsprechend dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Geschäftsjahre für eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren angewandt.

Der Unterschiedsbetrag infolge der geänderten Ermittlung des Zinssatzes (1,82 % für 10 Jahre gegenüber 1,74 % für 7 Jahre) beträgt 37.033,00 € (§ 253 Abs. 6 Satz 1 HGB). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Zur Errechnung des Bilanzansatzes wurde die Rückstellung in Höhe von 2.875.528,00 € um 638.526,00 € Rückdeckungsansprüchen aus Lebensversicherungen gekürzt. Der Rückdeckungsanspruch ist an die Begünstigten jeweils zur Sicherung abgetreten.

Die abgetretenen Rückdeckungsversicherungen wurde nach dem IDW Rechnungslegungshinweis IDW RH FAB 1.021 und dem DAV/IVS-Ergebnisbericht vom 26.04.2022 bewertet. Dabei wurde das Deckungskapitalverfahren mit Passivprimat gewählt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken für ungewisse Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.

Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Jahre 2023 einschließlich der kumulierten Abschreibungen wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben Beträge in Höhe von 28.286,26 € (Vorjahr: 15.157,01 €) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Posten in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 259.044,42 €) enthalten.

Pensionsrückstellungen

1. Pensionsrückstellung (versicherungsmathematisches Gutachten) 2.875.528,00
2. Rückdeckungsansprüche Lebensversicherungen -638.526,00
3. Bilanzansatz 2.237.002,00

Verrechnete Aufwendungen und Erträge

In der Gewinn- und Verlustrechnung sind verrechnete Erträge in Höhe von 36.499,55 € und Aufwendungen in Höhe von 228.776,47 € i. S. d § 246 Abs. 2 S. 2 HGB vorhanden, die im Zusammenhang mit den Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen und den verrechneten Vermögenswerten stehen.

IV. sonstige Pflichtangaben

Angaben der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer:

Arbeitnehmergruppen Zahl Vorjahr
Arbeiter 160 160
Angestellte 20 23
Auszubildende 0 0
leitende Angestellte 4 4
184 187
weibliche Mitarbeiter 46 49
männliche Mitarbeiter 138 138
184 187

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 184 (187).

Die FAMECHA Herstellung mechanischer Teile GmbH ist an der VerMoTec Sondermaschinenbauspezialist für Verbindungs- und Montagetechnik GmbH beteiligt. Die Beteiligung beträgt 8,33%.

Verbindlichkeitenspiegel am 31.12.2023

Stand 31.12.2023
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
EUR
Restlaufzeit > 5 Jahre
EUR
Anleihen 0,00 0,00 0,00 0,00
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00 0,00 0,00
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.966.869,62 2.966.869,62 0,00 0,00
(2.503.435,55) (2.503.435,55) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 0,00 0,00 0,00 0,00
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 374.028,78 374.028,78 0,00 0,00
(365.289,06) (365.289,06) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 777.347,07 777.347,07 0,00 0,00
(905.950,15) (905.950,15) (0,00) (0,00)
4.118.245,47 4.118.245,47 0,00 0,00
(3.774.674,76) (3.774.674,76) (0,00) (0,00)

Mitzugehörigkeitsvermerk:

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 77.277,00 € und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 296.751,78 €.

Gemäß § 286 (4) HGB unterbleiben die Angaben über Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Herr Heinz Sand
Frau Monika Sand
Herr Steffen Sand

Nachtragsbericht:

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung:

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit der Gesellschafterin die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 2.549.194,00 € und soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Blieskastel, den 12. Juni 2024

Heinz Sand, Geschäftsführer

Monika Sand, Geschäftsführerin

Steffen Stand, Geschäftsführer

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 327.336,43 31.974,91 0,00 0,00 359.311,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.346.673,52 0,00 0,00 0,00 12.346.673,52
2. Technische Anlagen und Maschinen 25.660.078,75 664.040,93 226.506,74 1.162.407,20 27.260.020,14
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.125.155,98 207.909,85 377.629,21 166.180,75 6.121.617,37
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 738.475,51 812.039,22 89.910,00 -1.328.587,95 132.016,78
Summe Sachanlagen 44.870.383,76 1.683.990,00 694.045,95 0,00 45.860.327,81
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 103.450,19 0,00 0,00 0,00 103.450,19
Summe Finanzanlagen 103.450,19 0,00 0,00 0,00 103.450,19
Summe Anlagevermögen 45.301.170,38 1.715.964,91 694.045,95 0,00 46.323.089,34

Abschreibungen

Stand 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 222.146,18 11.952,41 0,00 234.098,59
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.087.827,52 328.848,00 0,00 6.416.675,52
2. Technische Anlagen und Maschinen 23.493.646,25 844.533,13 226.506,24 24.111.673,14
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.969.398,13 400.699,95 377.628,71 4.992.469,37
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 34.550.871,90 1.574.081,08 604.134,95 35.520.818,03
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 34.773.018,08 1.586.033,49 604.134,95 35.754.916,62

Buchwerte

Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 125.212,75 105.190,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.929.998,00 6.258.846,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.148.347,00 2.166.432,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.129.148,00 1.155.757,85
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 132.016,78 738.475,51
Summe Sachanlagen 10.339.509,78 10.319.511,86
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 103.450,19 103.450,19
Summe Finanzanlagen 103.450,19 103.450,19
Summe Anlagevermögen 10.568.172,72 10.528.152,30

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

An die Famecha Herstellung mechanischer Teile Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Blieskastel

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Famecha Herstellung mechanischer Teile Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Blieskastel, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Famecha Herstellung mechanischer Teile Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Blieskastel, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

St. Ingbert, den 04.07.2024

Atax Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dirk Bach, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 10.07.2024 festgestellt.

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