Perforator GmbH
Bei dem Gerichte, 37445 Walkenried, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wilko Dr. Hinrichs-Stark seit 16.7.2024 | Prokura |
Johann-Christian Friedrich von Behr-Negendanck seit 12.4.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (14)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 28.40% | |
| 21.60% | |
| 11.60% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Normag Ventures GmbHEigenbeteiligung | 1.12% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Perforator GmbHWalkenriedJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Perforator GmbH, Walkenried, (im Folgenden auch "Perforator") bietet ein breites Spektrum an horizontalen und vertikalen Bohrtechnologien. Unsere Kernkompetenz liegt in den Bereichen Pressbohrtechnik, Bohrgestänge und Zubehör sowie der Injektionstechnik. Perforator steht für über 30 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Bohrtechnik am Standort Walkenried. Seit 2002 führte Perforator als eigenständige Gesellschaft wesentliche Teile des traditionellen Kerngeschäfts der Schmidt, Kranz & Co. Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Velbert, fort. Das Unternehmen verfügte 2023 über folgendes Produktspektrum, absteigend aufgeführt nach Umsatzgröße: • Drillpipes, • Pressbohrtechnik, • Fertigung von Werkzeugen und Schneidrollen sowie Dienstleistungen, • Injektionstechnik. Drillpipes Perforator produziert eine Vielzahl von Bohrstangen für Anwendungsbereiche im vertikalen und horizontalen Bohren, u.a. Bergbau, Exploration, Brunnenbau, Geothermie, Öl und Gas (unter API-Lizenz), HDD (horizontales Richtbohren) sowie Geotechnik allgemein. Pressbohrtechnik Zum Produktspektrum gehören Kanalbau- und Rohrleitungsbaumaschinen, Rohrsanierungsanlagen sowie die zugehörigen Antriebskomponenten, hydraulische Antriebsaggregate, Steuerungssysteme und Werkzeuge für alle Arten von Anwendungen und Böden. Diese Maschinen werden von unseren Kunden in Infrastrukturprojekten, vornehmlich bei der unterirdischen Verlegung von Abwasser- und Frischwasserleitungen, aber auch für die Erstellung von Rohrschirmen sowie die Verlegung von Pipelines und Leerrohren, eingesetzt. Die Kunden sind in der Regel Bauunternehmen des Spezialtiefbaus, seltener auch größere Konglomerate, die Projekte werden weltweit durchgeführt. Infrastrukturprojekte werden überwiegend von staatlichen, kommunalen oder gemischtwirtschaftlichen Organisationen beauftragt. Fertigung von Werkzeugen und Schneidrollen sowie Dienstleistungen Es werden große Schnecken, Schneidrollen und Bohrköpfe für die Pressbohrtechnik und auch für das Microtunneling produziert. Injektionstechnik Produziert werden Injektionspumpen und Zubehör wie Bohrlochverschlüsse und Ähnliches für den Bergbau und die Bauindustrie. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Unter den fortbestehenden Herausforderungen des Kriegs in der Ukraine und der starken Inflation hat sich die gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland leicht negativ entwickelt. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist um 0,3% gesunken. Die Situation der Lieferketten und Materialverfügbarkeit hat sich spürbar erholt. Die für unsere Produktanwendungen relevanten Rohstoffpreise entwickelten sich in 2023 sehr volatil, im Ergebnis sind sie im Vergleich zum Vorjahr weiter gesunken. Die Nachfrage nach unseren Produkten war insgesamt leicht rückgängig. Der Ende Februar 2022 begonnene Krieg in der Ukraine beeinflusste die Situation weiterhin, auch wenn sich die Lieferkettensituation für uns beruhigt hat. Die Märkte der im wesentlichen betroffenen Länder Russland, Belarus und Ukraine sind zwar wichtige Zielmärkte für uns, jedoch bislang im Ergebnis eher von untergeordneter Bedeutung. Die Stahlindustrie in den drei Ländern war für uns jedoch als Lieferant von Bedeutung, immerhin beziehen wir seit Mitte 2023 wieder Rohre aus der Ukraine. Dies und die wieder gesunkenen Energiepreise haben die Rohmaterialien, Rohre und Stabstahl, für uns wieder deutlich verbilligt. Jedoch stehen wir im internationalen Wettbewerb mit den in Deutschland im Vergleich weiterhin sehr hohen Energiekosten und steigenden Kosten für Bürokratie zunehmend schlechter. Der starke Preisdruck auf den internationalen Märkten und eine allgemein gesunkene Nachfrage haben zu einem geringeren Absatz als im Vorjahr geführt. Der Krieg im Gazastreifen beeinflusst unser im Vorjahr dort gerade aufgebautes Geschäft mit der Pressbohrtechnik. 3. Geschäftsverlauf Drillpipes In 2023 reduzierte sich der Umsatz in den Kernmärkten "Standard Drillpipes" leicht, trotz der verbesserten Rohmaterialversorgung. Nach Abwicklung des Großprojekts im Kohlebergbau mit deutschem Kunden und Endverwender in Asien aus 2022 sanken die Umsätze in Deutschland. Die Umsätze in Ostasien und Australien waren leicht rückläufig, ebenso die Umsätze in Lateinamerika. In Afrika konnten wir ein neues Vertriebsnetzwerk aufbauen und den Umsatz steigern. Von besonderer Bedeutung waren weiterhin auch die Aufträge für Spezialausrüstungen im Ölbohrsegment, die auch in 2023 einen relevanten Anteil am Gesamtumsatz hatten. Der Ölpreis war in 2023 sehr volatil, jedoch auf ausreichend hohem Niveau, sodass die Nachfrage hier stabil ist. Insgesamt hat sich der Umsatz der Perforator aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den Bereichen Bergbau, OEMs (Bohrgerätehersteller und Hersteller komplementären Bohrzubehörs) und Ölbohrzubehör in 2023 leicht reduziert. Der Auftragseingang lag in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Pressbohrtechnik Die regionalen Schwerpunkte haben sich im Jahr 2023 im Vergleich zu den Vorjahren nur leicht verändert, Europa bleibt weiterhin der Kernmarkt für unsere Pressbohrtechnik. Nach wie vor sahen wir eine Investitionszurückhaltung in einem verunsicherten Markt, konnten jedoch den Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr spürbar steigern. Der Umsatz bewegte sich in etwa auf Vorjahresniveau. Durch den Krieg im Gazastreifen wurden in Israel anstehende Projekte und Aufträge zunächst verschoben, wodurch wir geplante Aufträge nicht realisieren konnten. Fertigung von Werkzeugen und Schneidrollen sowie Dienstleistungen In 2023 war die Nachfrage nach Werkzeugen stabil. Neben Komplettpaketen, bestehend aus Pressbohranlage und Zubehör, haben einige Kunden auch einzelne Werkzeugpakete erworben. Der für Perforator noch junge Geschäftsbereich der Herstellung von Schneidrollen und anderen Schneidwerkzeugen für die Bohrköpfe von Microtunneling- und Tunnelbohrmaschinen hat sich in 2023 aufgrund der schwachen Projektlage für Microtunnelling-Projekte spürbar reduziert. Injektionstechnik In 2023 konnten wir die Umsätze in der Injektionstechnik weiter leicht steigern. Die Nachfrage ist stabil und unsere neuentwickelten Produkte haben die Absatzchancen erhöht. Für 2024 erwarten wir eine stabile Entwicklung. 4. Investitionen und Modernisierung Es wurden Investitionen im Umfang von 1.782 TEUR getätigt, im Wesentlichen in Maschinenerneuerung/-modernisierung, Automatisierung, Digitalisierung und Geschäftsausstattung. Es wurde eine neue Drehmaschine mit Be- und Entladeroboter angeschafft, die die Produktivität und Prozessstabilität im Bereich der Zerspanung steigert. Außerdem wurde eine induktive Erwärmungsanlage für den Schweißbereich angeschafft, die dort Produktivität und Prozesssicherheit steigert. 5. Personalentwicklung Die Mitarbeiterzahl des Unternehmens am Standort Walkenried zum Abschlussstichtag bleibt unverändert bei 76. 6. Umwelt- und Nachhaltigkeitsbericht Die Erhaltung von Natur und Umwelt heute und in der Zukunft durch bewussten und effizienten Ressourceneinsatz gewinnt zunehmend an Bedeutung. Durch die massiv gestiegenen Energiepreise rückt das Thema Energieeffizienz weiter in den Vordergrund. Wir unternehmen sowohl im Bereich der Fertigung, der Verwaltung, als auch bei unseren Produkten intensivere Anstrengungen zur Energieeinsparung. Die im Vorjahr beauftragte Photovoltaikanlage wurde testweise in Betrieb gesetzt und wird ab 2024 ca. ein Drittel unseres Strombedarfs abdecken und darüber hinaus ins öffentliche Netz einspeisen und so unsere CO 2 -Bilanz deutlich verbessern. Für unsere Pressbohrtechnik verwenden wir Dieselaggregate mit neuestem Umweltstandard und höherer Kraftstoffeffizienz, außerdem bieten wir inzwischen in der gesamten Bandbreite auch elektrohydraulische Aggregate an. Für weitere, ressourcenschonende Produkte siehe auch im Bereich Forschung und Entwicklung. 7. Forschung und Entwicklung Perforator betreibt keine Forschung. Neue Produkte werden nach Markt- und Kundenerfordernissen entwickelt, und bestehende Produkte werden konsequent weiterentwickelt und für neue Anwendungen angepasst. Im Bereich der Bohrstangen wurde in 2023 u.a. ein spezielles Doppelwandgestänge für ein neu entwickeltes, vollautonomes Explorationsbohrgerät entwickelt und erfolgreich in den Markt gebracht. Im Bereich der Pressbohrtechnik haben wir die Entwicklung des neuen Kombibohrgeräts für Spül- und Schneckenbohrungen abgeschlossen und den Prototypen erfolgreich erprobt, optimiert und im Markt vorgestellt. 8. Ertragslage und Finanzlage Die wichtigsten Steuerungselemente für die Gesellschaft im Bereich finanzieller Leistungsindikatoren sind der Umsatz und das Periodenergebnis. Diese werden monatlich ausgewertet und haben sich im Vergleich zum Vorjahr und zur Prognose des Vorjahres leicht negativ entwickelt. Insgesamt ergab sich ein leichter Umsatzrückgang zum Vorjahr und dementsprechend haben wir ein geringeres operatives Ergebnis erwirtschaftet. Dennoch sind wir sind mit dieser Entwicklung zufrieden, vor allem das Ergebnis lag über der Prognose für das Jahr. Es wurden Aufwendungen aus dem Aufleben des Besserungsscheines von 667 TEUR gebucht. Es wurde ein Umsatzrückgang von 10 % zum Vorjahr erzielt. Die Vorjahresumsatzprognose wurde damit leicht unterschritten. Insbesondere der deutsche Markt trug mit 36 % wieder wesentlich zum Umsatz bei, lag aber unter dem Anteil des Vorjahres von 49 %. Der wesentliche Treiber des Umsatzrückgangs war der Geschäftsbereich Drillpipes und hierbei vor allem Spezialausrüstungen im Ölbohrsegment. Die Pressbohrtechnik zeigte nur moderat gesunkene Umsätze, das Geschäft in der Injektionstechnik war konstant auf Vorjahresniveau. Auf das Drittland (inbs. Lateinamerika) entfällt der weitere wesentliche Anteil des Umsatzes (40%), welcher 16% über dem Vorjahresniveau liegt. Die Region ist hauptsächlich durch Umsätze mit Drillpipes und Pressbohrtechnik geprägt. Das restliche Europa trägt mit 23% den kleinsten Anteil an den Umsätzen, welcher unter dem Vorjahresanteil von 31 % lag. Hier haben sich alle Geschäftsbereiche im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig weiterentwickelt. Der Materialaufwand inkl. des Aufwands für bezogene Leistungen lag bei etwa 44,5 % (Vorjahr: 44,5 %) der Betriebsleistung und somit auf Vorjahresniveau. Korrespondierend zum Umsatzrückgang hat sich der Materialaufwand um 11 % (TEUR 1.033) reduziert. Die Maßnahmen zur Materialaufwandssenkung, insbesondere durch die Entwicklung des Lieferantenkreises, durch Kostenoptimierung der Konstruktionen und durch längerfristige vertragliche Vereinbarungen mit Lieferanten, haben zur Stabilisierung der Kostenquote beigetragen. Insgesamt wird nach den o. g. Entwicklungen ein um 1.316 TEUR gesunkener Rohertrag von 10.514 TEUR ausgewiesen. Dieser übertrifft die im Vorjahr getroffene Prognose etwas. Die sonstige Ertragslage hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt: Die Personalkosten stiegen insbesondere aufgrund von Lohnanpassungen von 5.317 TEUR um 58 TEUR auf 5.375 TEUR. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl in 2023 ist gleich geblieben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen, ohne Berücksichtigung der Aufwendungen aus dem Aufleben des Besserungsscheins, mit 2.891 TEUR vor allem umsatzbedingt unter dem Vorjahr (2.987 TEUR). Enthalten sind zu einem wesentlichen Anteil umsatzbezogene Kosten wie Provisionen, Exportkosten und Frachten sowie die deutlich zurück gegangenen Kosten für Strom und Gas. Das operative Betriebsergebnis liegt mit 1.721 TEUR erneut deutlich im positiven Bereich, jedoch unter dem Vorjahresergebnis von 2.997 TEUR. Aufgrund des leicht unter Plan ausgefallenen Rohergebnisses liegt auch das operative Betriebsergebnis leicht unter der Planung. Die Liquidität ist durch den eigenen Cashflow sowie durch entsprechende Kreditlinien bei dem Gesellschafter sichergestellt, sodass die Gesellschaft jederzeit in der Lage war, ihre Verbindlichkeiten zu erfüllen. Das Finanzergebnis beläuft sich auf -34 TEUR und liegt damit über dem Vorjahr in Höhe von -48 TEUR. Das Jahresergebnis im Berichtsjahr beläuft sich auf 1.000 TEUR (Vorjahr: 1.000 TEUR) und war neben dem Abbau von Verbindlichkeiten, maßgebliche Einflussgröße für den operativen Cashflow von -259 TEUR (Vorjahr: 2.794 TEUR). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug 1.933 TEUR (Vorjahr: -1.950), bedingt durch die erneute Zuführung in die Kapitalrücklage. Die genannten Investitionen belasteten den Cashflow aus Investitionstätigkeit erneut negativ in Höhe von 1.780 TEUR (Vorjahr: - 470 TEUR). Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2023 lag bei 9.875 TEUR. Im laufenden Jahr entwickelt sich der Auftragseingang bis heute nach Plan. 9. Vermögenslage Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Übersicht:
Die Bilanzsumme belief sich am Jahresende 2023 auf TEUR 13.686 und lag somit um 5,76% (TEUR 746) über der Bilanzsumme des Vorjahres (TEUR 12.940). Der Anstieg des Anlagevermögens ist im Wesentlichen auf Investitionen in die Anlagen im Bau (Photovoltaik und Maschinen) zurückzuführen. Auch die Vorratsbestände erhöhten sich (TEUR 5.563) im Umlaufvermögen gegenüber dem Vorjahr (TEUR 5.200) um 6,99%. Einhergehend mit der Umsatzentwicklung haben sich die Forderungen aus Lieferung und Leistung um -33,47% (TEUR 867) auf TEUR 1.723 (i. V. TEUR 2.590) reduziert. Die Liquiditätsbestände haben um TEUR 107 abgenommen, verbleiben mit TEUR 503 fast auf Vorjahresniveau (i. V. TEUR 608). Die freien Mittel wurden teilweise zur Rückführung der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern verwendet, welche somit auf 992 TEUR sanken. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich aufgrund der vorgenannten Reduzierung der Verbindlichkeiten, des positiven Jahresergebnisses von 1.000 TEUR sowie der Erhöhung der Kapitalrücklage um 1.400 TEUR von 66,80 % auf 80,70 %. 10. Risiken Die Gesellschaft hat zur Erkennung wesentlicher Risiken situative Steuerungs- und Überwachungsmaßnahmen definiert. Das Marktumfeld der Gesellschaft ist insbesondere im Ausland von rechtlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt, die nicht aktiv beeinflusst werden können. Änderungen dieser sowie allgemeiner wirtschaftlicher Rahmenbedingungen können Kunden oder potenzielle Kunden veranlassen, ihre Investitionen in die angebotenen Produkte und Dienstleistungen zu reduzieren oder zu verschieben. Der große Exportanteil birgt weiterhin Risiken hinsichtlich der Finanzierung, Investitionen, Gewährleistung und Realisierbarkeit von Forderungen. Durch geeignete Maßnahmen wie z. B. Vertragsgestaltung, Vorfinanzierung und Rückstellungen wurde diesen Risiken im notwendigen und erkennbaren Maß Rechnung getragen. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungsmaßnahmen werden fortlaufend weiterentwickelt, um noch besser die Risiken bewerten und handhaben zu können. Das Berichtswesen der Gesellschaft beinhaltet zurzeit eine enge Liquiditätsplanung und -kontrolle sowie eine regelmäßige und zeitnahe Analyse von Planabweichungen in allen Unternehmensbereichen, um das Liquiditätsrisiko abzusichern. Der Bezug von Strom und Gas am Spotmarkt hat sich in 2023 bewährt und unsere Energiekosten auf einem Stabilen Niveau gehalten. Für 2024 beziehen wir Gas wieder zum Festpreis, Strom weiterhin zum Spotmarktpreis. Das Risiko für extreme Preissteigerungen ist handhabbar, zumal wird durch die eigene PV-Anlage der spürbar Fremdstrombezug eingespart. Es sind keine wesentlichen Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. 11. Ausblick und Chancen Die umgesetzten Maßnahmen und Investitionen der vorangegangenen Geschäftsjahre zeigen weiter Wirkung und wir gehen von einer nachhaltigen Fortführung der Gesellschaft aus. Wir haben erneut einen guten Auftragsbestand mit in den Jahresanfang 2024 genommen, welcher sich bis zur Aufstellung des Lageberichts stabil entwickelt hat. Wir sehen daher gute Chancen, unsere Marktstellung in 2024 wieder zu verbessern. Durch die Investitionen in modernere Maschinen und in Digitalisierung sind zum Ende 2023 die Kapazitäten erneut ausgeweitet worden. Diese Investitionen führen wir auch in 2024 fort, sodass wir über eine weitere Steigerung der Kapazitäten und weiteren Ausbau des Vertriebsnetzwerks für 2024 auch wieder eine leichte Umsatzsteigerung erwarten. Drillpipes Im Bereich Standard- und Bergbaubohrstangen begann das Jahr 2024 erneut mit einem erheblichen Auftragsbestand, welcher sich in den ersten zwei Monaten auf mittlerem Niveau aber stabil fortgeschrieben hat. Wir rechnen mit einer weiterhin stabilen Entwicklung im Jahresverlauf, auch getragen durch die erweiterten weltweiten Vertriebsanstrengungen. Die aktuell stabilen Rohstoffpreise lassen bislang eine stabile Entwicklung in Öl und Gas und Bergbau erwarten. Der Trend hin zu den erneuerbaren Energien unterstützt unseren Absatz im Bereich Geothermie. Weitere Investitionen in neue Fertigungsmaschinen und in die Prozessoptimierung sind zur Produktivitätssteigerung geplant. Außerdem wurden und werden weiterhin neue Produkte mit in den Bereich aufgenommen. Pressbohrtechnik Im Bereich der Pressbohrtechnik erwarten wir für 2024 eine ähnliche, tendenziell leicht steigende Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr. Weiterhin entfällt der kleine, aber nicht unbedeutende Markt Russland für unbestimmbare Zeit. Dafür setzen wir auf unsere Neuentwicklungen und Vertriebspartnerschaften für weitere Produkte im Bereich der Horizontalbohrtechnik. In den ersten Wochen des Jahres konnten wir bereits gute Auftragseingänge erzielen und wir arbeiten an verschiedenen weiteren Projekten, was diese Annahmen stützt. Injektionstechnik Durch die international leicht gestiegene Nachfrage nach unseren Produkten im Bereich der Injektionstechnik und die neuentwickelte elektrische Zweikomponentenpumpe erwarten wir eine leicht höhere Nachfrage und ein leichtes Wachstum im Vergleich zu 2023. Prognosebericht Das laufende Geschäftsjahr 2024 hat im Bereich Drillpipes mit einer schwankenden Auslastung begonnen, bei hohem Auftragsbestand mit teilweisen Laufzeiten bis 2025. Die Pressbohrtechnik ist mit einem guten Auftragsbestand gestartet und wir erwarten eine stabile Entwicklung. Die Monatsergebnisse, die aktuelle Auftragslage und die Marktentwicklung bestätigen unsere Planung bisher in vollem Umfang, auch wenn wir teilweise noch Auslastungslücken sehen, die jedoch nicht zu einem Abweichen von der Gesamtplanung führen. Insgesamt rechnen wir für 2024 mit einem leicht höheren Umsatz als in 2023 sowie einem erneut positiven Jahresergebnis. Im Bereich der Drillpipes rechnen wir wieder mit einem leicht höheren Jahresumsatz und auch im Bereich der Pressbohrtechnik gehen wir von einem leichten Umsatzwachstum aus. In den beiden anderen Bereichen erwarten wir jeweils eine Umsatzstagnation. Die deutlichen globalen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs bergen auch für 2024 noch Risiken für die Gesellschaft, genauso der Konflikt im Gaza-Streifen. Insgesamt gehen wir jedoch von einer bestehenden Gültigkeit unserer Jahresplanung aus. Die im Lagebericht gemachten Angaben zur künftigen Entwicklung basieren somit auf der Annahme, dass eine zeitnahe Normalisierung der Weltwirtschaft eintritt oder sich die Lage zumindest nicht verschlechtert. Disclaimer Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können von den hier im Lagebericht formulierten Aussagen abweichen.
Walkenried, den 16. Mai 2024 gez. Johann-Christian von Behr-Negendanck BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Firma Perforator GmbH mit Sitz in 37445 Walkenried, eingetragen im Registergericht Göttingen HRB 3584, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Firma Perforator GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz in Höhe von 18.852.924,13 € erzielt, eine Bilanzsumme von 13.685.882,90 € und durchschnittlich 76 Arbeitnehmer angestellt, sie ist gem. § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die im Folgenden dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert angewandt worden. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens. Der Jahresabschluss wurde vor Ergebnisverwendung aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden A. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze und wesentliche Änderungen Der Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze unter Beachtung der für mittelgroße Kapitalgesellschaften ergänzend anzuwendenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anders bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. 1. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen 3 bis 10 Jahren. Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten und, soweit selbst geschaffen, mit den Herstellungskosten, vermindert um grundsätzlich lineare Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen 3 bis 33 Jahre. Abschreibungen auf Vermögengegenstände, die während des Geschäftsjahres zugegangen sind, erfolgten pro rata temporis gemäß dem Zugangszeitpunkt oder dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme. Selbständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800€, die der Abnutzung unterliegen ( Geringwertige Wirtschaftsgüter), werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Der Posten Finanzanlagevermögen enthält Anschaffungskosten, denen Fremdwährungen zugrunde liegen. Die Bewertung erfolgte zum Devisenkassamittelkurs. Gegenstände des Anlagevermögens werden im Falle voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen zum Bilanzstichtag angesetzt. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Auf den Anlagespiegel als Anlage 1 zum Anhang wird hingewiesen. 2. Umlaufvermögen Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Vereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten der Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt im Wesentlichen zu durchschnittlichen Einstandspreisen, die auf Basis des gleitenden Durchschnitts errechnet werden. Die Herstellungskosten umfassen alle direkt zurechenbaren Material- und Fertigungskosten sowie produktionsbezogene Gemeinkosten, die angefallen sind, um die Vorräte an den Ort der geplanten Verwendung zu bringen. Die Ermittlung der Herstellkosten erfolgt auf der Basis einer Normalauslastung. Fremdkapitalkosten werden nicht in die Anschaffungs- und Herstellungskosten einbezogen. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Wertbarkeit, Alter usw. ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden aufgrund des Wahlrechts nach § 268 (5) HGB vollständig von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus wurden zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos pauschale Wertberichtigungen vorgenommen. Die liquiden Mittel sind zum Nennbetrag ausgewiesen. Fremdwährungsbestände wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt. 3. Rechnungsabgrenzungsposten und latente Steuern Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt Für temporäre oder quasi-permanente Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden latente Steuern angesetzt. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit den Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen und werden nicht abgezinst. Ein Überhang aktiver latenter Steuern aus den Einzelabschlüssen wird in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht angesetzt. 4. Rückstellungen Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. 6. Grundlagen der Währungsumrechnung Forderungen werden grundsätzlich in Euro fakturiert. Auf fremde Währung lautende Finanzanlagen, Forderungen, flüssige Mittel, Rückstellungen und Verbindlichkeiten sowie Haftungsverhältnisse werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Umrechnung von in Fremdwährung erworbenen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens oder der Vorräte erfolgt grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Transaktionsstichtag in Euro. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung des Anlagevermögens und dessen Entwicklung zeigt der dem Anhang beigefügte Anlagenspiegel. 2. Umlaufvermögen Die ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen wie im Vorjahr vollständig auf Lieferungen und Leistungen. Die ausgewiesenen Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen auf Lieferungen und Leistungen und ein Darlehen. 3. Eigenkapital Das Eigenkapital wurde durch eine Einlage in die Kapitalrücklage iHv t€ 1.400 erhöht. 4. Rückstellungen
5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entfallen auf die Anzahlung auf einen Leasingvertrag für ein Bearbeitungszentrum, das in 2024 ausgeliefert wurde. Der Vertrag hat eine Laufzeit von acht Jahren. Sämtliche weiteren Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind besichert durch übliche Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von 992 t€ (VJ: 2.169 t€) enthalten 279 t€ (VJ: 2.129 t€) aus Darlehensgewährungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen iHv 10t€ (VJ: 88 t€) entfallen ausschließlich auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht iHv 6t€ (VJ: 0 t€) entfallen auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Allgemeines Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Neutrale sowie außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen
Die Aufwendungen aus dem Aufleben des Besserungsscheins stellen gleichzeitig außergewöhnliche Aufwendung des Geschäftsjahres dar und sind in der Gewinn- und Verlustrechnung in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Organe der Gesellschaft Als Geschäftsführer ist bestellt: Kaufmann Johann-Christian von Behr-Negendanck, Berlin, allgemeine Geschäftsführung. Auf die Angabe der Organbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 2. Arbeitnehmer: Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 76 Arbeitnehmer (VJ: 75) beschäftigt, davon 29 kaufmännische Mitarbeiter und 47 Produktionsmitarbeiter. 3. Anteilsbesitz Die Gesellschaft PerforatorX Pty Ltd in Melbourne, Australien wurde im laufenden Jahr gegründet. 4. Haftungsverhältnisse
Die Gesellschaft ist aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ihrer Gesellschafterin, der Schmidt, Kranz & Co. Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Velbert, in Höhe von 114.238 t€ (Vorjahr: 91.577 t€) als Mithafterin durch Schuldbeitritt verpflichtet. Haftungsverhältnisse werden nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur im Zusammenhang mit der eigenen Geschäftstätigkeit eingegangen. Die hiermit verbundenen Risiken werden kontinuierlich überwacht. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen und der bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses gewonnenen Erkenntnisse gehen wir davon aus, dass die Verpflichtungen, die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegen, von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen wird als sehr gering eingeschätzt. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
6. Mutterunternehmen Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich den kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt: Schmidt, Kranz & Co. Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Velbert. Deren Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 7. Nahestehende Personen / Unternehmen Marktunübliche Bedingungen für nicht unwesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und/oder Personen haben im Geschäftsjahr nicht vorgelegen. Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff., 284 ff. HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen. 8. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 9. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor. sonstige BerichtsbestandteileEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023der Perforator GmbH, Walkenried
Walkenried, den 16. Mai 2024 gez. Johann-Christian von Behr-Negendanck, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Perforator GmbH, Walkenried Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Perforator GmbH, Walkenried, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Perforator GmbH, Walkenried, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und -vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Düsseldorf, 16. Mai 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Joerg Schoberth, Wirtschaftsprüfer Christoph Couhorn, Wirtschaftsprüfer |
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