AERO HighProfessionals GmbH
Selbe AdresseBefristete Überlassung von Arbeitskräften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Olaf Pagel seit 17.3.2011 | Vorstandsmitglied |
Dirk Blum seit 21.2.2002 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CAS CONCEPTS AND SOLUTIONS AktiengesellschaftHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäftsmodell des Unternehmens Die CAS AG ist ein mittelständischer IT-Dienstleister, der in den Beratungsfeldern System-, Prozess-, Anwendungs- und Datenintegration tätig ist. Die Kernbranchen umfassen Banken, (Kranken-)Versicherungen, Handel und Industrie. Als Bindeglied zwischen Fachbereich und IT bietet die CAS AG nicht nur Beratungsdienstleistungen an, sondern vertreibt auch Anwendungs- und Technologielösungen von Partnern wie SAP, IBM und Lobster sowie eigene Softwarelösungen. Die CAS AG kombiniert ihre Beratungsfelder zur Optimierung und Integration von Prozessen, Daten und Systemen mit umfassender fachlicher und technischer Kompetenz für den optimalen Einsatz von Businessapplikationen und Architekturplattformen. Diese Kompetenz basiert auf fundierten betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und umfangreichem Know-how aus mehr als 37 Jahren Projekterfahrung, um Kunden bei aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zu unterstützen. 2. Lagebeurteilung Die Wachstumspläne für das Wirtschaftsjahr 2023 haben sich weitgehend bestätigt, obwohl es unterschiedliche Entwicklungen in den Branchen gab. Der Bereich Financial Services konnte seine erfolgreichen Projektaktivitäten und herausragenden Ergebnisse weiter steigern, während andere Branchenbereiche hinter den Erwartungen zurückblieben. Positive Ergebnisbeiträge ergaben sich aus den gestiegenen Ausschüttungen der Beteiligungen an der Ferrit Consulting GmbH und dem IOT Institut für Organisations- und Technikgestaltung GmbH. Insgesamt verlief das Geschäftsjahr 2023 erfolgreicher als geplant. Das Partnernetzwerk der CAS AG wurde im Geschäftsjahr 2023 weiter ausgebaut und diversifiziert, obwohl das Umsatzvolumen im Partnergeschäft leicht auf etwa 29 % sank. Es konnten 17 namhafte Neukunden gewonnen werden. Für 104 aktive Kunden wurden Dienstleistungen erbracht oder Lösungen bereitgestellt. Die Anzahl der namhaften Referenzen wurde durch gezielte Maßnahmen erhöht und Projekterfolge wurden in verschiedenen Fachmedien veröffentlicht. Die CAS AG nahm erneut am Wettbewerb TOP Consultant teil und erhielt aufgrund positiver Kundenrückmeldungen das Siegel TOP CONSULTANT 2023 als eines der besten Beratungshäuser im Mittelstand. In einer Mitarbeiterbefragung zu den Themen Mitarbeitergespräche, Gehalts-/Provisionsmodell und Nachhaltigkeit gaben 88 % der Mitarbeitenden an, sehr zufrieden mit der CAS AG als Arbeitgeber zu sein. Die hohe Mitarbeiterzufriedenheit wurde auch durch die erneute Auszeichnung als TOP-Arbeitgeber durch das Wirtschaftsmagazin FOCUS BUSINESS bestätigt. Eine wesentliche Maßnahme im Rahmen der strategischen Säule "Team CAS AG" war der Ausbau der Rekrutierungsaktivitäten. Neue Mitarbeiterinnen im HR-Bereich wurden eingestellt, um die Initiativen ab April 2024 zu intensivieren. Insgesamt wurden 29 Neueinstellungen vorgenommen. Die Mitarbeiteranzahl konnte bei moderater Fluktuation auf etwa 160 Mitarbeitende ausgebaut werden. Die CAS AG passte das Wissen und Know-how ihrer Mitarbeitenden kontinuierlich durch ein umfangreiches Aus- und Weiterbildungsprogramm an die sich ständig verändernden Markt- und Kundenanforderungen an. Seit 2009 hat die CAS AG unternehmerisches Handeln im Einklang mit sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung im Unternehmensleitbild verankert. Im Jahr 2023 wurden die Initiativen für das strategische Thema Nachhaltigkeit weiter ausgebaut. Die CAS AG erhielt von der Ratingagentur EcoVadis das Gold-Siegel für ihre vielfältigen Nachhaltigkeitsaktivitäten. Es wurde erneut eine Klimabilanz erstellt und die Kompensation mit international anerkannten Klimaschutzzertifikaten vorgenommen. Zudem wurden ökonomische Nachhaltigkeitsinitiativen gestartet, die sich auf die Weiterentwicklung des Portfolios konzentrieren. Nach erfolgreicher Prüfung und Abstimmung wurde ein Mehrheitsanteil an der IAL Institut für Logistik und Automation GmbH erworben. Damit verfügt die CAS AG neben der Ferrit Consulting GmbH und dem IOT Institut für Organisations- und Technikgestaltung GmbH seit 2023 über drei Mehrheitsbeteiligungen. Das Geschäftsjahr 2023 wurde unter Berücksichtigung von Sondereffekten mit einem EBIT von rund 1,33 Mio. EUR abgeschlossen. Die CAS AG verfügt nach wie vor über solide freie liquide Reserven und hat kein Fremdkapital in Anspruch genommen. Darstellung der Lage des Unternehmens im mehrjährigen Strukturvergleich:
Der Hauptstandort der CAS AG ist Hamburg. Niederlassungen befinden sich in Bochum, Frankfurt und Reutlingen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir monatliche Auswertungen im Bereich Ergebnis vor Steuern, die Auslastung in den Abteilungen sowie alle weiteren betriebswirtschaftlich relevanten Kennzahlen heran. Zudem erfolgt monatlich die Ermittlung des Auftragsbestandes. 4. Prognosebericht und Risikobericht 4.1 Prognosebericht Bestandsgefährdende Risiken für die CAS AG sind nicht erkennbar. Die Eigenkapitalausstattung hat sich in den letzten Geschäftsjahren positiv entwickelt und befindet sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Marktseitige Risiken können die Geschäfte der CAS AG belasten und die Umsatz- und Ergebnissituation negativ beeinflussen. Das vorhandene Unternehmenscontrolling liefert valide und transparente Kennzahlen zur Beurteilung der Unternehmenssituation und der einzelnen Geschäftsbereiche. Der Aufsichtsrat wird zeitnah und kontinuierlich über die aktuelle Unternehmensentwicklung durch den Vorstand unterrichtet. 4.2 Risikobericht Branchenspezifische Risiken Branchenspezifische Risiken für unsere Gesellschaft sind derzeit nicht erkennbar. Ertragswirtschaftliche Risiken Der wachsende Inflationsdruck sowie die zunehmende Rezessionsgefahr belasten die Ertragslage. Interne Maßnahmen zur Prozessoptimierung, Marktsteuerung, Preisgestaltung und Kostenreduzierung helfen, diese Faktoren zu kompensieren. Wir gehen daher davon aus, dass wir unsere Rendite und Marktanteile mittelfristig halten und steigern können. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. 4.3 Aussichten für 2024 Mit Beginn des Jahres 2024 wurde die Organisation der CAS AG angepasst. Neben den Branchenbereichen Industry, Financial Services und Retail wurden die beiden übergreifenden Bereiche Applications, Products, Solutions und Data Analytics aufgebaut. Hierdurch verfolgen wir eine Fokussierung im Portfolio mit einer klareren Kundenansprache. Im Jahr 2024 erwarten wir aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen zusätzliche Herausforderungen in unserem Marktumfeld. Insofern werden wir uns neben dem Ausbau der Vertriebskapazitäten auf die Erweiterung des Partner-Eco-Systems konzentrieren. Darüber hinaus werden wir die Marktwahrnehmung der CAS AG durch gezielte Marketinginitiativen steigern. In den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2024 konnte zwar nicht an das erfolgreiche Vorjahr angeknüpft werden, die Ertragslage war aber trotzdem stabil und lag über der abgestimmten Planung für den entsprechenden Zeitraum. Unsere Beteiligungen Ferrit Consulting GmbH, IOT Institut für Organisations- und Technikgestaltung GmbH und IAL Institut für Automation und Logistik GmbH hatten einen erfolgreichen Start in das Jahr 2024. Um die Kapazität und Kontinuität für das strategische Thema Nachhaltigkeit weiter auszubauen, wurde ab Ende 2023 eine Nachhaltigkeitsmanagerin mit direkter Berichtslinie an den Vorstand etabliert. Für das Jahr 2024 ist unter anderem ein externes Reporting auf Basis des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) geplant. Wir sind insgesamt optimistisch, die wesentlichen Grundlagen und Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung und nachhaltig gute Geschäftsergebnisse der CAS AG etabliert zu haben.
Hamburg, im Mai 2024 gez. Dirk Blum, Mitglied des Vorstandes gez. Olaf Pagel, Mitglied des Vorstandes BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023CAS CONCEPTS AND SOLUTIONSAktiengesellschaft1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Firma CAS CONCEPTS AND SOLUTIONS Aktiengesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB auf. 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen, Wertpapiere und Sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert zum Abschlussstichtag. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 2.192.321,00. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei den Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt geben werden. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in der Bilanz mit Euro 159.721,91 (Vorjahr: Euro 75.469,64) ausgewiesen. Darin enthalten: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 134.221,91 (Vorjahr: Euro 74.807,01). sowie sonstige Forderungen in Höhe von Euro 25.500,00 (Vorjahr: Euro 662,63). Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in der Bilanz mit Euro 21.567,56 (Vorjahr: Euro 61.958,20) ausgewiesen. Darin enthalten: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 21.567,56 (Vorjahr: Euro 61.958,20). 3.2 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: Euro 1.582.529,34. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: Euro 1.532.400,11. Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:
3.3 Angaben zu den Restlaufzeiten der Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verteilen sich wie folgt:
3.4 Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen in Höhe von 58.397,62 Euro enthalten. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. 3.5 Angaben über den Bestand, den Erwerb und die Veräußerung eigener Aktien Im Geschäftsjahr wurden 70 eigene Aktien zum Preis von 198,66 Euro je Stück im Nennwert von 5,11 Euro veräußert sowie 863 Stück eigene Aktien zum Preis von 228,53 Euro je Stück im Nennwert von 5,11 Euro erworben. Zum 31.12.2023 waren 1.163 eigene Aktien im Bestand. Der Anteil am Grundkapital beträgt 5.942,93 Euro (3,57 %). 3.6 Angaben über die Gattung der Aktien Das Grundkapital von Euro 166.749,23 ist eingeteilt in 32.614 Stückaktien. Davon sind stimmberechtigt 29.084 Aktien, Nennwert 5,11 Euro je Aktie; gesamt 148.706,97 Euro (Vorjahr: 148.706,97 Euro); Anteil am Grundkapital 89,18 %. Die restlichen 3.530 Aktien sind stimmrechtslose Aktien, Nennwert 5,11 Euro je Aktie; gesamt 18.042,26 Euro (Vorjahr: 18.042,26 Euro); Anteil am Grundkapital 10,82 %. In den Kapitalrücklagen ist ein Betrag von Euro 85.895,20 (Vorjahr: Euro 79.339,00) wegen der Ausgabe von Anteilen über dem Nennwert enthalten. 3.7 Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen Entwicklung des Postens Gewinnrücklagen:
3.8 Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 25.473,00 (Vorjahr: Euro 107.901,00). Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
3.9 Ergebnisverwendung Die Ergebnisverwendung gliedert sich wie folgt:
3.10 Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Auf Grund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen war eine Auflösung der Rückstellungen erforderlich. Es wird jedoch vom Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 S. 2 EGHGB Gebrauch gemacht, die Überdeckung beträgt zum 31.12.2023 Euro 11.600,00. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 25.473,00 (Vorjahr: Euro 107.901,00). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. 3.11 Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Die Zeitwerte der verrechneten Vermögensgegenstände wurden jeweils mit dem vom Versicherer mitgeteilten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital angesetzt. 3.12 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
3.13 Angabe zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 1.306.668,66 (Vorjahr: Euro 1.290.105,82). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten verteilen sich wie folgt:
3.14 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse für Mietbürgschaften i.H.v. Euro 42.125,30 zu vermerken. 3.15 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Grundstücke i.H.v. Euro 281.930,16 jährlich sowie aus Leasingverträgen i.H.v. insgesamt Euro 1.074.184,37, zahlbar in 2024 (Euro 400.997,91), in 2025 (Euro 332.201,17), in 2026 (Euro 225.332,28) und in 2027 (Euro 115.653,01). 3.16 Aktive latente Steuern Auf die Bildung einer aktiven latenten Steuer aus Differenzen aus Pensionsverpflichtungen wurde gemäß § 274 HGB verzichtet. 3.17 Die Erträge aus Währungsumrechnungen betragen Euro 762,30 (i.V. Euro 0,00), die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betragen Euro 304,59 (i.V. Euro 1.228,53). 4. Sonstige Angaben 4.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
4.2 Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Herr Dr. Dietmar Saddei. 4.3 Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Die Gesamtbezüge des Vorstands beliefen sich auf Euro 508.303,57. Die Aufsichtsratstätigkeiten wurden mit Euro 38.000,00 vergütet. Für Pensionszusagen für frühere Organmitglieder wird die Schutzklausel nach § 286 IV HGB in Anspruch genommen. 4.4 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
x keine Angabe nach § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB 4.5 Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. 4.6 Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Hauptversammlung legt über die Ergebnisverwendung einen gesonderten Beschluss vor. 4.7 Unterschrift der Geschäftsführung
Hamburg, den 28. Mai 2024 CAS CONCEPTS AND SOLUTIONS Aktiengesellschaft gez. Dirk Blum gez. Olaf Pagel Entwicklung des Anlagevermögens
Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der CAS CONCEPTS AND SOLUTIONS AG, Hamburg, mit einer Bilanzsumme von Euro 10.803.118,17 und einem Jahresüberschuss von Euro 1.031.292,72 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CAS CONCEPTS AND SOLUTIONS Aktiengesellschaft Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CAS CONCEPTS AND SOLUTIONS Aktiengesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CAS CONCEPTS AND SOLUTIONS Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der für die Überwachung Verantwortlichen für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die für die Überwachung Verantwortlichen sind verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Schwäbisch Gmünd, den 6. Juni 2024 ALP
Lutz GmbH
Dipl. oec. Heinz Lutz, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsratsan dieHauptversammlungIn den Aufsichtsratssitzungen des vergangenen Jahres sowie in Einzelbesprechungen haben wir uns eingehend über die Lage der CAS CONCEPTS AND SOLUTIONS AG sowie über die grundsätzlichen Fragen der Geschäftspolitik unterrichten lassen und darüber mit dem Vorstand beraten. Über die konjunkturelle Lage sowie die Marktlage wurde ausführlich berichtet und diskutiert. Wir haben wichtige geschäftliche Einzelvorgänge erörtert und die aufgrund gesetzlicher oder satzungsmäßiger Bestimmungen zur Zustimmung vorgelegten Geschäfte behandelt. Ferner wurden allgemeine und spezielle personalpolitische Fragen im Aufsichtsrat besprochen. Die Buchführung, der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31.12.2023 sind von der durch die Hauptversammlung als Abschlussprüfer gewählten ALP Lutz GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Dem Ergebnis dieser Prüfung stimmen wir zu, ebenso dem Vorschlag für die Gewinnverwendung. Wir haben heute den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss zum 31.12.2023 gebilligt, der damit festgestellt worden ist. Einwendungen gegen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss sind nicht zu erheben. Dem Vorschlag für die Gewinnverwendung schließen wir uns an.
Hamburg, den 7. Juni 2024 Der Aufsichtsrat gez. Dr. Dietmar Saddei, Vorsitzender Vorschlag für die GewinnverwendungDer Jahresabschluss der CAS CONCEPT AND SOLUTIONS AG zum 31. Dezember 2023 weist einen Bilanzgewinn von 4.732.396,99 Euro aus. Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden: Der Gewinnverwendungsvorschlag berücksichtigt die von der Gesellschaft derzeit gehaltenen 1.163 Stück Aktien (davon 863 Vorzugsaktien), die gem. § 71 b AktG nicht dividendenberechtigt sind. Sollte sich die Zahl der dividendenberechtigten Aktien bis zur Hauptversammlung verändern, wird der Hauptversammlung bei unveränderter Ausschüttung je Aktie ein auf den Bestand eigener Aktien am Hauptversammlungstag angepasster Beschlussvorschlag unterbreitet.
Hamburg, den 07.06.2024 Die Vorstände gez. Dirk Blum gez. Olaf Pagel Beschluss der Hauptversammlung über die GewinnverwendungDie Hauptversammlung der CAS CONCEPT AND SOLUTIONS AG stimmt dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat über die Verwendung des Bilanzgewinns zum 31.12.2023 in Höhe von 4.732.396,99 Euro zu.
Hamburg, den 9. Juli 2024 Sonstige BerichtsbestandteileHinweis nach § 328 HGB: Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde in der Sitzung des Aufsichtsrats vom 7. Juni 2024 festgestellt. |
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