CAS CONCEPTS AND SOLUTIONS Aktiengesellschaft

Lübecker Straße 128, 22087 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 69127
Eingetragen
20.11.1998
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Gegenstand
Entwicklung und Vertrieb sowie Handel mit Software, die Software-Einführung sowie EDV-technische Schulungen und die Vermittlung von EDV-Hardware und betriebssystemnaher Software.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Olaf Pagel
seit 17.3.2011
Vorstandsmitglied
Dirk Blum
seit 21.2.2002
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CAS CONCEPTS AND SOLUTIONS Aktiengesellschaft

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die CAS AG ist ein mittelständischer IT-Dienstleister, der in den Beratungsfeldern System-, Prozess-, Anwendungs- und Datenintegration tätig ist. Die Kernbranchen umfassen Banken, (Kranken-)Versicherungen, Handel und Industrie. Als Bindeglied zwischen Fachbereich und IT bietet die CAS AG nicht nur Beratungsdienstleistungen an, sondern vertreibt auch Anwendungs- und Technologielösungen von Partnern wie SAP, IBM und Lobster sowie eigene Softwarelösungen.

Die CAS AG kombiniert ihre Beratungsfelder zur Optimierung und Integration von Prozessen, Daten und Systemen mit umfassender fachlicher und technischer Kompetenz für den optimalen Einsatz von Businessapplikationen und Architekturplattformen. Diese Kompetenz basiert auf fundierten betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und umfangreichem Know-how aus mehr als 37 Jahren Projekterfahrung, um Kunden bei aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zu unterstützen.

2. Lagebeurteilung

Die Wachstumspläne für das Wirtschaftsjahr 2023 haben sich weitgehend bestätigt, obwohl es unterschiedliche Entwicklungen in den Branchen gab. Der Bereich Financial Services konnte seine erfolgreichen Projektaktivitäten und herausragenden Ergebnisse weiter steigern, während andere Branchenbereiche hinter den Erwartungen zurückblieben.

Positive Ergebnisbeiträge ergaben sich aus den gestiegenen Ausschüttungen der Beteiligungen an der Ferrit Consulting GmbH und dem IOT Institut für Organisations- und Technikgestaltung GmbH.

Insgesamt verlief das Geschäftsjahr 2023 erfolgreicher als geplant.

Das Partnernetzwerk der CAS AG wurde im Geschäftsjahr 2023 weiter ausgebaut und diversifiziert, obwohl das Umsatzvolumen im Partnergeschäft leicht auf etwa 29 % sank.

Es konnten 17 namhafte Neukunden gewonnen werden. Für 104 aktive Kunden wurden Dienstleistungen erbracht oder Lösungen bereitgestellt. Die Anzahl der namhaften Referenzen wurde durch gezielte Maßnahmen erhöht und Projekterfolge wurden in verschiedenen Fachmedien veröffentlicht. Die CAS AG nahm erneut am Wettbewerb TOP Consultant teil und erhielt aufgrund positiver Kundenrückmeldungen das Siegel TOP CONSULTANT 2023 als eines der besten Beratungshäuser im Mittelstand.

In einer Mitarbeiterbefragung zu den Themen Mitarbeitergespräche, Gehalts-/Provisionsmodell und Nachhaltigkeit gaben 88 % der Mitarbeitenden an, sehr zufrieden mit der CAS AG als Arbeitgeber zu sein. Die hohe Mitarbeiterzufriedenheit wurde auch durch die erneute Auszeichnung als TOP-Arbeitgeber durch das Wirtschaftsmagazin FOCUS BUSINESS bestätigt.

Eine wesentliche Maßnahme im Rahmen der strategischen Säule "Team CAS AG" war der Ausbau der Rekrutierungsaktivitäten. Neue Mitarbeiterinnen im HR-Bereich wurden eingestellt, um die Initiativen ab April 2024 zu intensivieren. Insgesamt wurden 29 Neueinstellungen vorgenommen. Die Mitarbeiteranzahl konnte bei moderater Fluktuation auf etwa 160 Mitarbeitende ausgebaut werden. Die CAS AG passte das Wissen und Know-how ihrer Mitarbeitenden kontinuierlich durch ein umfangreiches Aus- und Weiterbildungsprogramm an die sich ständig verändernden Markt- und Kundenanforderungen an.

Seit 2009 hat die CAS AG unternehmerisches Handeln im Einklang mit sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung im Unternehmensleitbild verankert. Im Jahr 2023 wurden die Initiativen für das strategische Thema Nachhaltigkeit weiter ausgebaut. Die CAS AG erhielt von der Ratingagentur EcoVadis das Gold-Siegel für ihre vielfältigen Nachhaltigkeitsaktivitäten. Es wurde erneut eine Klimabilanz erstellt und die Kompensation mit international anerkannten Klimaschutzzertifikaten vorgenommen. Zudem wurden ökonomische Nachhaltigkeitsinitiativen gestartet, die sich auf die Weiterentwicklung des Portfolios konzentrieren.

Nach erfolgreicher Prüfung und Abstimmung wurde ein Mehrheitsanteil an der IAL Institut für Logistik und Automation GmbH erworben. Damit verfügt die CAS AG neben der Ferrit Consulting GmbH und dem IOT Institut für Organisations- und Technikgestaltung GmbH seit 2023 über drei Mehrheitsbeteiligungen.

Das Geschäftsjahr 2023 wurde unter Berücksichtigung von Sondereffekten mit einem EBIT von rund 1,33 Mio. EUR abgeschlossen. Die CAS AG verfügt nach wie vor über solide freie liquide Reserven und hat kein Fremdkapital in Anspruch genommen.

Darstellung der Lage des Unternehmens im mehrjährigen Strukturvergleich:

Geschäftsjahr 2023 2022
TEUR TEUR
Ertragszahlen
Rohertrag 17.488 16.693
Jahresergebnis 1.031 948
Umsatzrendite 4,6 % 4,5 %
Personalaufwand 13.348 13.140
Bilanzziffern
Bilanzsumme 10.803 10.561
Anlagevermögen 1.828 1.858
Umlaufvermögen 8.698 8.476
Aktive Rechnungsabgrenzung 277 227
Eigenkapital 5.564 5.144
Eigenkapitalquote 51,5 % 48,7 %
Rückstellungen 3.926 4.108
Verbindlichkeiten 1.307 1.290
Passive Rechnungsabgrenzung 6 19
Finanzziffern
Cash-Flow Gesamt 1.209 1.136
Operativer Cash-Flow 1.771 -1.558
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit -152 -98
Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit -611 -245

Der Hauptstandort der CAS AG ist Hamburg. Niederlassungen befinden sich in Bochum, Frankfurt und Reutlingen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir monatliche Auswertungen im Bereich Ergebnis vor Steuern, die Auslastung in den Abteilungen sowie alle weiteren betriebswirtschaftlich relevanten Kennzahlen heran. Zudem erfolgt monatlich die Ermittlung des Auftragsbestandes.

4. Prognosebericht und Risikobericht

4.1 Prognosebericht

Bestandsgefährdende Risiken für die CAS AG sind nicht erkennbar. Die Eigenkapitalausstattung hat sich in den letzten Geschäftsjahren positiv entwickelt und befindet sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Marktseitige Risiken können die Geschäfte der CAS AG belasten und die Umsatz- und Ergebnissituation negativ beeinflussen.

Das vorhandene Unternehmenscontrolling liefert valide und transparente Kennzahlen zur Beurteilung der Unternehmenssituation und der einzelnen Geschäftsbereiche. Der Aufsichtsrat wird zeitnah und kontinuierlich über die aktuelle Unternehmensentwicklung durch den Vorstand unterrichtet.

4.2 Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Branchenspezifische Risiken für unsere Gesellschaft sind derzeit nicht erkennbar.

Ertragswirtschaftliche Risiken

Der wachsende Inflationsdruck sowie die zunehmende Rezessionsgefahr belasten die Ertragslage. Interne Maßnahmen zur Prozessoptimierung, Marktsteuerung, Preisgestaltung und Kostenreduzierung helfen, diese Faktoren zu kompensieren. Wir gehen daher davon aus, dass wir unsere Rendite und Marktanteile mittelfristig halten und steigern können.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

4.3 Aussichten für 2024

Mit Beginn des Jahres 2024 wurde die Organisation der CAS AG angepasst. Neben den Branchenbereichen Industry, Financial Services und Retail wurden die beiden übergreifenden Bereiche Applications, Products, Solutions und Data Analytics aufgebaut. Hierdurch verfolgen wir eine Fokussierung im Portfolio mit einer klareren Kundenansprache.

Im Jahr 2024 erwarten wir aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen zusätzliche Herausforderungen in unserem Marktumfeld. Insofern werden wir uns neben dem Ausbau der Vertriebskapazitäten auf die Erweiterung des Partner-Eco-Systems konzentrieren. Darüber hinaus werden wir die Marktwahrnehmung der CAS AG durch gezielte Marketinginitiativen steigern.

In den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2024 konnte zwar nicht an das erfolgreiche Vorjahr angeknüpft werden, die Ertragslage war aber trotzdem stabil und lag über der abgestimmten Planung für den entsprechenden Zeitraum.

Unsere Beteiligungen Ferrit Consulting GmbH, IOT Institut für Organisations- und Technikgestaltung GmbH und IAL Institut für Automation und Logistik GmbH hatten einen erfolgreichen Start in das Jahr 2024.

Um die Kapazität und Kontinuität für das strategische Thema Nachhaltigkeit weiter auszubauen, wurde ab Ende 2023 eine Nachhaltigkeitsmanagerin mit direkter Berichtslinie an den Vorstand etabliert. Für das Jahr 2024 ist unter anderem ein externes Reporting auf Basis des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) geplant.

Wir sind insgesamt optimistisch, die wesentlichen Grundlagen und Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung und nachhaltig gute Geschäftsergebnisse der CAS AG etabliert zu haben.

 

Hamburg, im Mai 2024

gez. Dirk Blum, Mitglied des Vorstandes

gez. Olaf Pagel, Mitglied des Vorstandes

Bilanz

Aktiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 98.137,00 160.778,00
II. Sachanlagen 213.126,00 211.988,00
III. Finanzanlagen 1.516.417,15 1.485.178,75
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 214.054,39 14.865,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.206.721,02 6.190.869,84
III. Wertpapiere 45.990,25 45.364,44
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.231.771,20 2.224.412,55
C. Rechnungsabgrenzungsposten 276.901,16 227.428,39
Summe 10.803.118,17 10.560.885,56

Passiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 166.749,23 166.749,23
Eigene Anteile -5.942,93 160.806,30 -1.890,70
II. Kapitalrücklage 650.201,11 643.644,91
III. Gewinnrücklagen 20.396,46 181.215,62
IV. Gewinnvortrag 0,00 3.206.001,05
V. Jahresüberschuss 0,00 948.445,99
VI. Bilanzgewinn 4.732.396,99 0,00
- davon Gewinnvortrag: Euro 3.726.104,27 (Euro 0,00)
B. Rückstellungen 3.926.254,06 4.108.234,05
C. Verbindlichkeiten 1.306.668,66 1.290.105,82
- davon aus Steuern: Euro 602.124,43 (Euro 626.821,28)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: Euro 7.333,78 (Euro 8.824,96)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.394,59 18.379,59
Summe 10.803.118,17 10.560.885,56

Gewinn- und Verlustrechnung

01.01.2023 - 31.12.2023 01.01.2022 - 31.12.2022
Euro Euro Euro Euro
1. Rohertrag 17.912.606,97 17.170.093,05
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -11.376.419,44 -11.169.022,12
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.971.498,02 -13.347.917,46 -1.842.992,19 -13.012.014,31
- davon für Altersversorgung Euro -277.102,60 (Vorjahr Euro -259.316,71)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -177.619,41 -187.646,56
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.536.863,47 -3.140.294,80
5. Erträge aus Beteiligungen 481.500,00 459.900,00
- davon aus verbundenen Unternehmen Euro 481.500,00 (Vorjahr Euro 459.900,00)
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 15,00 15,00
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17.119,35 358,27
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -128,53
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -33.146,25 -39.564,08
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -279.186,06 -297.945,59
11. Ergebnis nach Steuern 1.036.508,67 952.772,45
12. Sonstige Steuern -5.215,95 -4.326,46
13. Jahresüberschuss 1.031.292,72 948.445,99
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.726.104,27 0,00
15. Einstellungen in Gewinnrücklagen -25.000,00 0,00
16. Bilanzgewinn 4.732.396,99 948.445,99

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

CAS CONCEPTS AND SOLUTIONS

Aktiengesellschaft

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Firma CAS CONCEPTS AND SOLUTIONS Aktiengesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB auf.

1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: CAS CONCEPTS AND SOLUTIONS Aktiengesellschaft
Firmensitz laut Registergericht: Hamburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Hamburg
Registernummer: HRB 69127

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen, Wertpapiere und Sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert zum Abschlussstichtag.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 2.192.321,00.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei den Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt geben werden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

3. Angaben zur Bilanz

3.1 Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in der Bilanz mit Euro 159.721,91 (Vorjahr: Euro 75.469,64) ausgewiesen. Darin enthalten: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 134.221,91 (Vorjahr: Euro 74.807,01). sowie sonstige Forderungen in Höhe von Euro 25.500,00 (Vorjahr: Euro 662,63).

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in der Bilanz mit Euro 21.567,56 (Vorjahr: Euro 61.958,20) ausgewiesen. Darin enthalten: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 21.567,56 (Vorjahr: Euro 61.958,20).

3.2 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: Euro 1.582.529,34.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: Euro 1.532.400,11.

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Entwicklung der Abschreibungen Euro
kumulierte Abschreibungen zu Beginn des Geschäftsjahres 1.582.529,34
Abschreibungen des Geschäftsjahres 177.619,41
Abschreibungen aus Abgängen des Geschäftsjahres -227.748,64
kumulierte Abschreibungen am Ende des Geschäftsjahres 1.532.400,11

3.3 Angaben zu den Restlaufzeiten der Forderungen

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verteilen sich wie folgt:

Art der Forderung zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 Jahr größer 1 Jahr
31.12.2022 TEuro TEuro TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 4.830,4 4.830,4 0,0
Vorjahr 5.947,8 5.947,8 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 159,7 159,7 0,0
Vorjahr 75,5 75,5 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 216,6 216,6 0,0
Vorjahr 167,6 167,6 0,0
Summe 5.206,7 5.206,7 0,0
Vorjahr 6.190,9 6.190,9 0,0

3.4 Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen in Höhe von 58.397,62 Euro enthalten.

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

3.5 Angaben über den Bestand, den Erwerb und die Veräußerung eigener Aktien

Im Geschäftsjahr wurden 70 eigene Aktien zum Preis von 198,66 Euro je Stück im Nennwert von 5,11 Euro veräußert sowie 863 Stück eigene Aktien zum Preis von 228,53 Euro je Stück im Nennwert von 5,11 Euro erworben.

Zum 31.12.2023 waren 1.163 eigene Aktien im Bestand.

Der Anteil am Grundkapital beträgt 5.942,93 Euro (3,57 %).

3.6 Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital von Euro 166.749,23 ist eingeteilt in 32.614 Stückaktien.

Davon sind stimmberechtigt 29.084 Aktien, Nennwert 5,11 Euro je Aktie; gesamt 148.706,97 Euro (Vorjahr: 148.706,97 Euro); Anteil am Grundkapital 89,18 %.

Die restlichen 3.530 Aktien sind stimmrechtslose Aktien, Nennwert 5,11 Euro je Aktie; gesamt 18.042,26 Euro (Vorjahr: 18.042,26 Euro); Anteil am Grundkapital 10,82 %.

In den Kapitalrücklagen ist ein Betrag von Euro 85.895,20 (Vorjahr: Euro 79.339,00) wegen der Ausgabe von Anteilen über dem Nennwert enthalten.

3.7 Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen

Entwicklung des Postens Gewinnrücklagen:

Posten Betrag
Euro
Stand 01.01. 164.540,70
Einstellung in die andere Gewinnrücklage 25.000,00
Verwendung für Aktienrückkauf -192.811,46
Einstellung aus Aktienverkauf 6.992,30
Stand 31.12. 3.721,54

3.8 Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 25.473,00 (Vorjahr: Euro 107.901,00).

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre Euro
Bewertung Pensionsrückstellung mit durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn bzw. sieben Geschäftsjahren 25.473,00
Gesamtbetrag 25.473,00

3.9 Ergebnisverwendung

Die Ergebnisverwendung gliedert sich wie folgt:

Posten Betrag
Euro
Gewinnvortrag zum 31.12.2022 4.154.447,04
Jahresüberschuss 2023 1.031.292,72
Einstellung in Gewinnrücklagen -25.000,00
Ausschüttung in 2023 -428.342,77
Gewinnvortrag zum 31.12.2023 4.732.396,99

3.10 Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck

Auf Grund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen war eine Auflösung der Rückstellungen erforderlich. Es wird jedoch vom Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 S. 2 EGHGB Gebrauch gemacht, die Überdeckung beträgt zum 31.12.2023 Euro 11.600,00.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 25.473,00 (Vorjahr: Euro 107.901,00). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

3.11 Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 2.452.496,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 260.175,00
verrechnete Aufwendungen 84.547,00
verrechnete Erträge 2.400,00

Die Zeitwerte der verrechneten Vermögensgegenstände wurden jeweils mit dem vom Versicherer mitgeteilten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital angesetzt.

3.12 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2023 Stand zum 31.12.2022
Euro Euro
Personalaufwendungen 1.217.525,14 1.466.311,00
noch zu erbringenden Leistungen 166.299,97 159.041,78
Boni 255.406,95 221.084,27
noch ausstehende Rechnungen 10.050,00 42.000,00
sonstige Rückstellungen 64.350,00 72.300,00
sonstige Rückstellungen 1.713.632,06 1.960.737,05

3.13 Angabe zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 1.306.668,66 (Vorjahr: Euro 1.290.105,82).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten verteilen sich wie folgt:

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 J. größer 1 Jahr
31.12.2022 TEuro TEuro TEuro
Anleihen 0,0 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 644,2 644,2 0,0
aus Wechselgeschäften 0,0 0,0 0,0
Vorjahr 517,2 517,2 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 21,6 21,6 0,0
Vorjahr 62,0 62,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 640,9 640,9 0,0
Vorjahr 710,9 710,9 0,0
Summe 1.306,7 1.306,7 0,0
Vorjahr 1.290,1 1.290,1 0,0

3.14 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse für Mietbürgschaften i.H.v. Euro 42.125,30 zu vermerken.

3.15 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Grundstücke i.H.v. Euro 281.930,16 jährlich sowie aus Leasingverträgen i.H.v. insgesamt Euro 1.074.184,37, zahlbar in 2024 (Euro 400.997,91), in 2025 (Euro 332.201,17), in 2026 (Euro 225.332,28) und in 2027 (Euro 115.653,01).

3.16 Aktive latente Steuern

Auf die Bildung einer aktiven latenten Steuer aus Differenzen aus Pensionsverpflichtungen wurde gemäß § 274 HGB verzichtet.

3.17 Die Erträge aus Währungsumrechnungen betragen Euro 762,30 (i.V. Euro 0,00), die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betragen Euro 304,59 (i.V. Euro 1.228,53).

4. Sonstige Angaben

4.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0
Angestellte 138
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 138

4.2 Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Herr Dirk Blum ausgeübter Beruf: EDV-Berater (Vorstand)
Herr Olaf Pagel ausgeübter Beruf: EDV-Berater (Vorstand)

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Herr Dr. Dietmar Saddei ausgeübter Beruf: Rentner
Herr Ulrich Fichte ausgeübter Beruf: Rentner
Herr Ulrich Meyer-Martin ausgeübter Beruf: EDV-Berater/Rentner

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Herr Dr. Dietmar Saddei.

4.3 Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Die Gesamtbezüge des Vorstands beliefen sich auf Euro 508.303,57.

Die Aufsichtsratstätigkeiten wurden mit Euro 38.000,00 vergütet.

Für Pensionszusagen für frühere Organmitglieder wird die Schutzklausel nach § 286 IV HGB in Anspruch genommen.

4.4 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
Ferrit Consulting GmbH 90,00% x x
IOT Institut für Organisations- und Technikgestaltung GmbH 90,00% x x
IAL Automation und Logistik GmbH 51,00% x x

x keine Angabe nach § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB

4.5 Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

4.6 Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Hauptversammlung legt über die Ergebnisverwendung einen gesonderten Beschluss vor.

4.7 Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hamburg, den 28. Mai 2024

CAS CONCEPTS AND SOLUTIONS Aktiengesellschaft

gez. Dirk Blum

gez. Olaf Pagel

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.016.629,10 28.086,15 0,00 0,00 1.044.715,25
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 938.666,24 92.702,26 232.420,64 0,00 798.947,86
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.483.678,75 31.238,40 0,00 0,00 1.514.917,15
2. Genossenschaftsanteile 1.500,00 0,00 0,00 0,00 1.500,00
1.485.178,75 31.238,40 0,00 0,00 1.516.417,15
3.440.474,09 152.026,81 232.420,64 0,00 3.360.080,26
kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 855.851,10 90.727,15 0,00 0,00 946.578,25
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 726.678,24 86.892,26 227.748,64 0,00 585.821,86
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.582.529,34 177.619,41 227.748,64 0,00 1.532.400,11
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 98.137,00 160.778,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 213.126,00 211.988,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.514.917,15 1.483.678,75
2. Genossenschaftsanteile 1.500,00 1.500,00
1.516.417,15 1.485.178,75
1.827.680,15 1.857.944,75

Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der CAS CONCEPTS AND SOLUTIONS AG, Hamburg, mit einer Bilanzsumme von Euro 10.803.118,17 und einem Jahresüberschuss von Euro 1.031.292,72 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CAS CONCEPTS AND SOLUTIONS Aktiengesellschaft

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CAS CONCEPTS AND SOLUTIONS Aktiengesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CAS CONCEPTS AND SOLUTIONS Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der für die Überwachung Verantwortlichen für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die für die Überwachung Verantwortlichen sind verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Schwäbisch Gmünd, den 6. Juni 2024

ALP Lutz GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl. oec. Heinz Lutz, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

an die

Hauptversammlung

In den Aufsichtsratssitzungen des vergangenen Jahres sowie in Einzelbesprechungen haben wir uns eingehend über die Lage der CAS CONCEPTS AND SOLUTIONS AG sowie über die grundsätzlichen Fragen der Geschäftspolitik unterrichten lassen und darüber mit dem Vorstand beraten.

Über die konjunkturelle Lage sowie die Marktlage wurde ausführlich berichtet und diskutiert. Wir haben wichtige geschäftliche Einzelvorgänge erörtert und die aufgrund gesetzlicher oder satzungsmäßiger Bestimmungen zur Zustimmung vorgelegten Geschäfte behandelt. Ferner wurden allgemeine und spezielle personalpolitische Fragen im Aufsichtsrat besprochen.

Die Buchführung, der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31.12.2023 sind von der durch die Hauptversammlung als Abschlussprüfer gewählten ALP Lutz GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Dem Ergebnis dieser Prüfung stimmen wir zu, ebenso dem Vorschlag für die Gewinnverwendung.

Wir haben heute den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss zum 31.12.2023 gebilligt, der damit festgestellt worden ist. Einwendungen gegen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss sind nicht zu erheben. Dem Vorschlag für die Gewinnverwendung schließen wir uns an.

 

Hamburg, den 7. Juni 2024

Der Aufsichtsrat

gez. Dr. Dietmar Saddei, Vorsitzender

Vorschlag für die Gewinnverwendung

Der Jahresabschluss der CAS CONCEPT AND SOLUTIONS AG zum 31. Dezember 2023 weist einen Bilanzgewinn von 4.732.396,99 Euro aus. Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:

Der Gewinnverwendungsvorschlag berücksichtigt die von der Gesellschaft derzeit gehaltenen 1.163 Stück Aktien (davon 863 Vorzugsaktien), die gem. § 71 b AktG nicht dividendenberechtigt sind. Sollte sich die Zahl der dividendenberechtigten Aktien bis zur Hauptversammlung verändern, wird der Hauptversammlung bei unveränderter Ausschüttung je Aktie ein auf den Bestand eigener Aktien am Hauptversammlungstag angepasster Beschlussvorschlag unterbreitet.

Euro
5 % Dividende auf die 2.667 dividendenberechtigten Vorzugsaktien des auf die dividendenberechtigten Vorzugsaktien entfallenden anteiligen Betrags am Grundkapital von 13.635,88 Euro (18.048,22 Euro abzüglich 4.412,34 Euro eigene Anteile) 681,79
5 % Dividende auf die 28.784 dividendenberechtigten Stammaktien des auf die dividendenberechtigten Stammaktien entfallenden anteiligen Betrags am Grundkapital von 147.167,16 Euro (148.701,01 Euro abzüglich 1.533,85 Euro eigene Anteile) 7.358,36
15,00 Euro Dividende je dividendenberechtigter Stammaktie sowie je dividendenberechtigter Vorzugsaktie (insgesamt 31.451 Stück Aktien) (32.614 Stück abzüglich 1.163 Stück eigene Anteile) 471.765,00
Ausschüttung 479.805,15
Einstellung in andere Gewinnrücklagen 25.000,00
Einstellung in den Gewinnvortrag 4.227.591,84
Bilanzgewinn 4.732.396,99

 

Hamburg, den 07.06.2024

Die Vorstände

gez. Dirk Blum

gez. Olaf Pagel

Beschluss der Hauptversammlung über die Gewinnverwendung

Die Hauptversammlung der CAS CONCEPT AND SOLUTIONS AG stimmt dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat über die Verwendung des Bilanzgewinns zum 31.12.2023 in Höhe von 4.732.396,99 Euro zu.

 

Hamburg, den 9. Juli 2024

Sonstige Berichtsbestandteile

Hinweis nach § 328 HGB:

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde in der Sitzung des Aufsichtsrats vom 7. Juni 2024 festgestellt.

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