Thielenhaus Technologies GmbHLiquidiert

42285 Wuppertal, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 10807
Eingetragen
25.11.2002
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens sind die Herstellung und der Vertrieb von Maschinen, Getrieben und Kompressoren, die Entwicklung und Verwertung von Patenten im Maschinenbau sowie alle mit diesem Gesellschaftszweck zusammenhängenden und ihn fördernden Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Frank Laaber
seit 2.11.2023
Prokura
Geschäftsführer
Amin Abbas Saib
seit 19.9.2023
Prokura
Maya Fee Thielenhaus
seit 28.9.2021
Prokura
Derya Lenbet
seit 14.8.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
3.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

Thielenhaus Technologies GmbH

Wuppertal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Bilanz zum 31. Dezember 2012

AKTIVA

31.12.2012
Vorjahr
T€
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 569.252,00 752
II. Sachanlagen 1.079.755,64 1.086
III. Finanzanlagen 6.641.744,60 6.642
8.290.752,24 8.480
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 7.316.241,96 3.458
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.158.373,78 6.573
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen 580.339,29 € (Vj.: 353 T€)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.715,20 575
16.480.330,94 10.606
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 40.370,91 31
24.811.454,09 19.117

PASSIVA

31.12.2012
Vorjahr
T€
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 3.000.000,00 3.000
II. Gewinnrücklagen 4.400.000,00 4.400
III. Gewinnvortrag 1.653.941,47 679
IV. Jahresüberschuss 1.014.763,48 975
10.068.704,95 9.054
B. RÜCKSTELLUNGEN 4.697.000,00 2.885
C. VERBINDLICHKEITEN 10.045.749,14 7.178
24.811.454,09 19.117

Gewinn und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012

2012
Vorjahr
T€
1. Rohergebnis 20.026.983,87 16.046
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 7.916.347,27 - 7.054
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 1.507.019,78 - 1.326
davon für Altersversorgung: 22.785,21 € (14 T€)
- 9.423.367,05 - 8.380
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 632.201,59 - 345
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 8.324.758,69 - 5.747
5. Ergebnis vor Finanzergebnis, außerordentlichem Ergebnis und Steuern 1.646.656,54 1.574
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 81.075,98 63
davon aus verbundenen Unternehmen: 2.948,82 € (0 T€)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 411.674,28 - 448
davon an verbundene Unternehmen: 32.083,10 € (31 T€)
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.316.058,24 1.189
9. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 - 71
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 263.879,91 - 106
11. Sonstige Steuern - 37.414,85 - 37
12. Jahresüberschuss 1.014.763,48 975

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss 2012 ist unter Beachtung der Vorschriften der §§ 264 ff. HGB und des § 42 GmbHG aufgestellt.

Die in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder wahlweise im Anhang anzubringenden Vermerke sind insgesamt zur besseren Klarheit und Übersichtlichkeit im Anhang aufgeführt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Anlagevermögen

Die Bewertungsmethoden und -grundsätze blieben im Berichtsjahr unverändert. Die Bewertung der Immateriellen Anlagegüter erfolgte zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich erhaltener Zuschüsse und planmäßiger linearer Abschreibungen. Das Aktivierungswahlrecht gem. § 248 Abs. 2 HGB wurde in Anspruch genommen. Im Berichtsjahr wurden außerordentliche Abschreibungen von 178 T€ auf immaterielle Anlagegüter vorgenommen.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen.

Die Abschreibungen auf Zugänge des beweglichen Anlagevermögens wurden nach der linearen Methode berechnet. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Die Abschreibung auf den Altbestand wurde planmäßig fortgeführt.

Im Berichtsjahr sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen von insgesamt 1.375 T€ angefallen. Davon entfallen 135 T€ auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 3 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2012
Umbuchungen (U) Zugänge
Abgänge
31.12.2012
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 652.252,00 86.964,00 0,00 739.216,00
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.770.444,68 31.688,52 0,00 1.802.133,20
2.422.696,68 118.652,52 0,00 2.541.349,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.481.912,12 5.660,00 0,00 4.487.572,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.384.047,98 12.155,00 0,00 4.396.202,98
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.448.444,42 306.563,07 43.046,00 6.711.961,49
15.314.404,52 324.378,07 43.046,00 15.595.736,59
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.641.744,60 0,00 0,00 6.641.744,60
6.641.744,60 0,00 0,00 6.641.744,60
24.378.845,80 443.030,59 43.046,00 24.778.830,39
Abschreibungen
01.01.2012
Zugänge
Abgänge
31.12.2012
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 31.897,00 258.293,00 0,00 290.190,00
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.639.088,68 42.818,52 0,00 1.681.907,20
1.670.985,68 301.111,52 0,00 1.972.097,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.006.473,33 17.156,00 0,00 4.023.629,33
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.090.992,15 129.036,00 0,00 4.220.028,15
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.130.471,40 184.898,07 43.046,00 6.272.323,47
14.227.936,88 331.090,07 43.046,00 14.515.980,95
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
15.898.922,56 632.201,59 43.046,00 16.488.078,15
Nettobuchwerte
31.12.2012
31.12.2011
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 449.026,00 620.355,00
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 120.226,00 131.356,00
569.252,00 751.711,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 463.942,79 475.438,79
2. Technische Anlagen und Maschinen 176.174,83 293.055,83
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 439.638,02 317.973,02
1.079.755,64 1.086.467,64
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.641.744,60 6.641.744,60
6.641.744,60 6.641.744,60
8.290.752,24 8.479.923,24

2. Umlaufvermögen

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit niedrigeren Tageswerten bewertet. Die Bestandsrisiken aufgrund längerer Lagerdauer bzw. geminderter Verwertbarkeit werden durch angemessene Abschläge berücksichtigt.

Die unfertigen Erzeugnisse sind zu aktivierungsfähigen Herstellkosten bewertet. Zinsen für Fremdkapital werden in die Herstellungskosten einbezogen.

Soweit die verrechneten Herstellkosten sowie die noch anfallenden Kosten den Auftragswert übersteigen, wurden Abwertungen auf den niedrigeren Auftragswert vorgenommen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden grundsätzlich mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Wertberichtigung gebildet.

Forderungen in fremder Währung werden zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs in Euro umgerechnet.

Die sonstigen Vermögenswerte sowie die flüssigen Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) sind mit den Anschaffungskosten bzw. zum Nominalwert aktiviert. Guthaben in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Ein Steuerguthaben wurde zum Barwert aktiviert.

3. Passiva

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte mittels der sog. Projected-Unit-Credit-Methode. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heubeck verwendet. Die Abzinsung erfolgte mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren ergibt (5,04 %).

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrags gebildet.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs in Euro umgerechnet.

III. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit Ausnahme von Forderungen an Gesellschafter in Höhe von 2.670 T€ (Vj.: 1.648 T€) haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

2. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Garantien, Nachlaufkosten, Vertragsstrafen, Vergütungen an Mitarbeiter und Urlaubsansprüche sowie Rückstellungen für Lieferungen und Leistungen, deren Rechnungen noch ausstehen.

3. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von 10.037 T€ Restlaufzeiten bis zu einem Jahr und in Höhe von 4 T€ Restlaufzeiten über 5 Jahre.

Sie enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 4.548.438 € (Vj.: 2.159 T€) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 531.238,06 € (Vj.: 793 T€).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden und Verpfändung von Anteilen an einer ausländischen Tochtergesellschaft und von gewerblichen Sicherheiten sowie Abtretung von Ansprüchen aus Lizenzverträgen besichert. Daneben bestehen im üblichen Umfang branchenübliche Sicherheiten.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von 256 T€ durch begebene Grundschuldbriefe gesichert.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen die nachfolgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

2013
T€
Folgejahre
T€
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 391 432

5. Eventualverbindlichkeiten

Die Gesellschaft ist Beteiligte eines bereits mehr als vier Jahre bei dem Landgericht Itzehoe laufenden Beweissicherungsverfahrens, das ein Kunde betreibt, an dessen Rechtsvorgängerin die damalige Ernst Thielenhaus Maschinenfabrik GmbH & Co. KG Getriebe geliefert hat.

In dem Verfahren soll geklärt werden, wer die an den Getrieben aufgetretenen Mängel schuldhaft verursacht hat. Auf Basis des am 10. Juni 2004 vorgelegten Gerichtsgutachtens geht die Geschäftsleitung davon aus, dass Thielenhaus die aufgetretenen Mängel nicht zu vertreten hat und dementsprechend keine Rückstellung zu bilden ist. Das vom Landgericht bestellte Ergänzungsgutachten liegt bislang nicht vor. Ob es zur Eröffnung eines Hauptverfahrens kommt, ist derzeit offen.

6. Derivate Finanzinstrumente

Zinsrisiken aufgrund von Zinsschwankungen wurden für einen Grundbetrag von 1 Mio. € durch einen Zins-Cap gesichert. Die Sicherung läuft bis 1.9.2013. Die hierfür geleistete und aktivierte Sonderzahlung wird über die Laufzeit aufgelöst.

7. Bewertungseinheiten

Währungsrisiken aufgrund von Fremdwährungsschwankungen sind durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Die Absicherung umfasst vier schwebende Absatzgeschäfte in Höhe von 360 TUS-$. Die mit den Bewertungseinheiten abgesicherten Währungsrisiken betrugen zum Bilanzstichtag + 9 T€. Das Währungsrisiko der Geschäfte wurde jeweils vollumfänglich bis zum Zeitpunkt der erwarteten Zahlung (15.5.2013) abgesichert.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Aus der Abzinsung langfristiger Rückstellungen resultiert ein Zinsaufwand von 40 T€ (Vj.: 42 T€).

V. Sonstige Angaben

1. Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag der Beträge im Sinn des § 268 Abs. 8 HGB beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 305.675 €. Er resultiert ausschließlich aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

2. Im Durchschnitt wurden beschäftigt:

Gewerbliche Mitarbeiter 52
Angestellte 85
137

3. Organe

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2012:

 

Dr. Peter Thielenhaus, Kaufmann, West Bloomfield, USA

Wir haben gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet.

Die Pensionszahlungen an ausgeschiedene Geschäftsführer aus früherer Tätigkeit und an ihre Hinterbliebenen betrugen im Berichtsjahr 80 T€. Die hierfür gebildeten Pensionsrückstellungen haben sich in 2012 um 22 T€ auf 817 T€ verringert.

Die Gesellschaft hat einen Beirat, bestehend aus den nachfolgend aufgeführten Herren:

 

Dietrich W. Thielenhaus (Vorsitzender), Unternehmer

 

Hans Peter Günzrodt, Ingenieur

 

Manfred Sieringhaus, Kaufmann

 

Horst Steinwender, Ingenieur

Im Jahr 2012 wurden Beiratsvergütungen von 194 T€ gezahlt, wovon 165 T€ für Vorjahre nachgezahlt wurden.

 

Wuppertal, 14. März 2013

Dr. Peter Thielenhaus

Lagebericht zum 31. Dezember 2012

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Wirtschaftliches Umfeld

Im Jahr 2012 ist die Weltwirtschaft langsamer gewachsen als im Vorjahr. Die wirtschaftliche Entwicklung im Euro-Raum war nach wie vor von der europäischen Schuldenkrise geprägt. Die Wirtschaft der asiatischen Schwellenländer entwickelte sich auch in 2012 positiv, das Expansionstempo hat sich im Jahr 2012 aber deutlich verlangsamt. Die US-Wirtschaft wies im Vergleich zu anderen Industrieländern eine robuste Entwicklung auf.

Geschäftsverlauf

Die THIELENHAUS TECHNOLOGIES GmbH blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Es konnte ein positives Ergebnis erzielt werden.

Der Umsatz der THIELENHAUS TECHNOLOGIES GmbH lag über dem Vorjahresniveau und führte zu einem Anstieg des Rohergebnisses um 25 %.

Der Auftragsbestand der THIELENHAUS TECHNOLOGIES GmbH per 31.12.2012 reicht über das Jahr 2013 hinaus.

Personalentwicklung

Im Jahresdurchschnitt waren bei der THIELENHAUS TECHNOLOGIES GMBH 137 Mitarbeiter (Vorjahr 130) beschäftigt.

Zum Jahresende lag die Anzahl der Mitarbeiter bei 137 (Vorjahr 134). Die Aufwendungen für Leiharbeitnehmer sind im Jahr 2012 weiter gestiegen.

2. Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage der THIELENHAUS TECHNOLOGIES GMBH hat sich im Jahr 2012 weiter positiv entwickelt.

Das Eigenkapital der THIELENHAUS TECHNOLOGIES GMBH ist aufgrund des Jahresergebnisses von 9.054 TEUR auf 10.069 TEUR angestiegen. Die Eigenkapitalquote ist mit 40,6 % gegenüber dem Vorjahr (47,4 %) aufgrund der erhöhten Bilanzsumme, gesunken. Sie liegt aber nach wie vor deutlich über dem Branchenschnitt (Deutscher Maschinenbau 2011: 35,90 %).

Der Cash Flow der THIELENHAUS TECHNOLOGIES GMBH ist im Jahr 2012 mit 1.625 TEUR (Vorjahr: 1.364 TEUR) erneut positiv.

3. Risiko- und Chancenbericht

3.1 Risiken

Die THIELENHAUS TECHNOLOGIES GMBH bewegt sich weltweit in Marktnischen des Maschinenbaus. Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit ist die Gesellschaft neben Risiken aus dem betrieblichen Aufgabenbereich grundsätzlich auch gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Risiken ausgesetzt, die negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben können.

Das Gesamtrisiko (Fortbestandsrisiko) der THIELENHAUS TECHNOLOGIES GMBH ergibt sich aus den betrieblichen Risiken, dem gesamtwirtschaftlichen und dem Branchenrisiko. Aus heutiger Sicht haben keine der identifizierten Risiken, weder einzeln noch in Ihrer Gesamtheit, bestandsgefährdenden Charakter für das Unternehmen.

3.2 Chancen

Die positive Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds der THIELENHAUS TECHNOLOGIES GMBH bietet dem Unternehmen zusätzliche Chancen, die zu einer Verbesserung des prognostizierten Geschäftsverlaufes führen können.

Die neuentwickelten Maschinenplattformen sind gut am Markt eingeführt und vermindern die Abhängigkeit von der Abnehmergruppe der Automobilzulieferer.

Durch die systematische Überarbeitung aller Maschinenplattformen wird unsere Wettbewerbssituation weiter verbessert. Die Ergänzung der Produktpalette mit Low-Cost-Varianten bietet die Chance der Erreichung neuer Abnehmergruppen.

Im Bereich der Sondergetriebe werden die Vertriebsaktivitäten zur Neukundengewinnung deutlich verstärkt. Die Ergänzung der Produktpalette mit einer neuen Baugröße und die Entwicklung zweier neuer Getriebearten stärkt die Wettbewerbsposition.

4. Prognosebericht

Künftige wirtschaftliche Situation

Die Prognosen für 2013 deuten darauf hin, dass ein leichtes Wachstum möglich ist. Ein großer Unsicherheitsfaktor bleibt in 2013 die Staatsschuldenkrise im Euro-Raum.

Laut IWF (Internationaler Währungsfonds) wird die Weltwirtschaft in 2013 um 3,5 % wachsen.

Künftige Geschäftsentwicklung

Mit Wirkung zum 1.1.2013 besteht zwischen der THIELENHAUS TECHNOLOGIES GMBH und deren Muttergesellschaft THIELENHAUS HOLDING GMBH ein Ergebnisabführungsvertrag.

Im Hinblick auf die konjunkturellen Prognosen für die Gesamtwirtschaft sowie für die bedeutenden Abnehmerindustrien geht die THIELENHAUS TECHNOLOGIES GMBH von einer positiven Geschäftsentwicklung aus.

Für das Geschäftsjahr 2013 erwartet die THIELENHAUS TECHNOLOGIES GMBH einen weiteren Anstieg von Rohergebnis und Jahresüberschuss (vor Gewinnabführung).

Künftige Finanzierung

Entsprechend der Unternehmensplanung dürfte 2013 der Mittelzufluss der laufenden Geschäftstätigkeit die Netto-Investitionen übersteigen. Aus heutiger Sicht wird davon ausgegangen, dass die Finanzierung weiterhin über Betriebsmittelkreditlinien möglich ist.

5. Forschung und Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der THIELENHAUS TECHNOLOGIES GMBH sind auf die Optimierung von Herstellungsverfahren und Produkten ausgerichtet. Im engen Austausch mit Kunden und Partnern werden Produkte und Services laufend marktnah weiterentwickelt.

Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten des Geschäftsbereichs Maschinenbau sind auf die Optimierung der verschiedenen Maschinenplattformen und die Produktneu- und -weiterentwicklung konzentriert.

Auch im Getriebebau sind die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten auf die Produktweiterentwicklungen fokussiert.

 

Wuppertal, 14. März 2013

Dr. Peter Thielenhaus

Der beigefügte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss vor Inanspruchnahme von Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen.

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Thielenhaus Technologies GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung ein Urteil über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Wuppertal, 28. März 2013

Dr. Breidenbach und Partner GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Niemeyer, Wirtschaftsprüfer

Eisenberg, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung erfolgte am 12.6.2013.

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