Stammdaten

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Amtsgericht Düsseldorf HRB 41320
Vorher
RBD Rheinland Brief Düsseldorf GmbHDBS Deutscher Briefservice GmbHNET-DBS Netzwerk Deutscher Briefservice GmbHPIN Mail GmbH
Eingetragen
18.9.2001
Branche
BriefdienstePaket- und ExpressdiensteSonstige Post-, Kurier- und Expressdienste a. n. g.
Gegenstand
Die Erbringung von Postdienstleistungen aller Art, insbesondere die Erstellung, Konfektionierung und Zustellung von Briefen und Paketen im Rahmen der dazu etwaig erforderlichen behördlichen Genehmigungen, Kurier- und Expressdienstleistungen sowie die Vornahme aller damit in Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Bernd Baginski
seit 25.4.2008
Geschäftsführer
Hendrik Peters
seit 23.4.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

XANTO Beteiligungs UG (haftungsbeschränkt)
Germany
400.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

XANTO Mail GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Lagebericht


Die Geschäftstätigkeit der XANTO Mail GmbH erstreckte sich im Wesentlichen auf die Bereitstellung von Briefsendungen von Geschäftskunden für Zustellorganisationen im gesamten Bundesgebiet, sowie über Kooperationspartner ins Ausland. Geschäftsgrundlage ist die von der Bundesagentur erteilte Lizenz.

  

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft

Das Jahr 2009 wurde wiederum mit einem Verlust in Höhe von 1,1 Mio. € abgeschlossen. Durch die in 2008 aufgelaufenen Verluste war das Eigenkapital zum 31.12.2008 bereits vollständig aufgezehrt. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beläuft sich nunmehr auf 1.346 Mio. €.

Auf Grund der schlechten wirtschaftlichen Entwicklung der XANTO-Gruppe im Jahre 2009 zeigten sich erste Liquiditätsprobleme im Sommer 2009. Daraufhin wurde die Firma Audicon AG in Köln damit beauftragt, die wirtschaftliche Situation zu überprüfen. Hierbei wurde festgestellt, dass es sich vorerst nur um eine Zahlungsstockung innerhalb der XANTO-Gruppe handelt und die vorhandenen liquiden Mittel für einen laufenden Geschäftsbetrieb bis in den September 2009 ausreichen würden.

Nachdem sich die wirtschaftliche Situation bis in den September 2009 nicht gebessert hatte, wurde ein zweites Gutachten durch die Firma Audicon AG erstellt. Nunmehr kam man zu dem Entschluss, dass die XANTO-Gruppe neues Kapital benötigte. Insofern verkaufte die XANTO GmbH & Co. KG mit dem notariellen Anteilsübertragungsvertrag vom 14.09.2009 ihre Anteile an der XANTO Mail GmbH an die Firma XANTO Beteiligungs UG (Ur. Nr. H1242/2009 des Notars Walter Hilscher in Ebersberg). Anschließend gewährten die Kommanditisten der XANTO GmbH & Co. KG der nunmehr gesellschaftsrechtlich entflechteten XANTO Mail GmbH Darlehen in Höhe von insgesamt 300 T€, die den Fortbestand des Geschäftsbetriebes und der Liquidität bis Ende 2010 sichern sollten.

Am 23.12.2009 kündigte der Hauptauftraggeber Vodafone / Arcor den mit der XANTO-Gruppe bestehenden Dienstleistungsvertrag fristgerecht zum 30.06.2010, da Vodafone im Hinblick auf den Wegfall des Umsatzsteuermonopols der Deutsche Post zum 01.07.2010 die Vergabe der Zustellung von Brief- und Werbesendungen aus Kosten-Ersparnisgründen neu ausschreiben wollte. Dies bedeutete für die XANTO-Gruppe den Wegfall von ca. 80 % ihres bisherigen Umsatzes und somit eine Gefährdung ihres Fortbestandes.

In den Monaten Januar bis April 2010 führte die XANTO-Gruppe intensive und mehrfache Verhandlungen mit Vodafone / Arcor über eine Reduzierung des Preises bei gleichzeitiger Zusage gewisser Mengenvolumen. Auf Grund interner Zuständigkeitsprobleme zwischen der Vodafone-Headquarter in Deutschland und der zentralen Einkaufsabteilung von Vodafone in Luxembourg bekam die XANTO-Gruppe jedoch keine verlässlichen Aus- bzw. Zusagen.

Die XANTO-Gruppe erhielt schließlich am 21.04.2010 die letztendliche Absage von Vodafone, da diese sich für die Konkurrenzunternehmen TNT und Deutsche Post entschieden hatte. Insofern wurde am 22.04.2010 beim Amtsgericht Düsseldorf wegen drohender Zahlungsunfähigkeit die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der XANTO Mail GmbH beantragt. Daneben wurden gleichzeitig auch für die XANTO GmbH & Co. KG, die XANTO Logistics GmbH und die XANTO Management GmbH jeweils Insolvenzanträge gestellt.

  

2. Hinweis auf Risiken künftiger Entwicklungen


Eine Fortführung des Geschäftsbetriebes wird nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens nicht möglich sein, da das Unternehmen unter Vollkosten nicht profitabel geführt werden kann. Das Unternehmen wird nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens abgewickelt und die Vermögensgegenstände des Anlage- und Umlaufvermögens werden verwertet.

  

3. Nennswerte Vorgänge nach dem Bilanzstichtag


Mit Beschluss des Amtsgerichts Düsseldorf (502 IN 103/10) vom 01. Juli 2010 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Gesellschaft eröffnet.


Düsseldorf, 06. Juli 2011


Dr. Jörg Nerlich
(Insolvenzverwalter) 


  

Bilanz

Aktiva

31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Anlagevermögen 73.651,21 345.200,62
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 47.679,41 206.180,94
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 47.679,41 206.180,94
II. Sachanlagen 25.971,80 139.019,68
1. technische Anlagen und Maschinen 7.188,78 9.016,15
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.783,02 130.003,53
B. Umlaufvermögen 1.081.061,10 2.218.230,86
I. Vorräte 8.302,30 231.898,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 693.863,49 1.843.435,83
1. sonstige Vermögensgegenstände 693.863,49 1.843.435,83
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 378.895,31 142.896,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.112,21 2.091,25
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.345.810,09 285.401,36
Bilanzsumme, Summe Aktiva 2.505.634,61 2.850.924,09

Passiva

31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 400.000,00 400.000,00
II. Verlustvortrag 685.401,36 -2.401.899,98
III. Jahresfehlbetrag 1.060.408,73 3.087.301,34
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 1.345.810,09 285.401,36
B. Rückstellungen 205.217,55 602.228,47
C. Verbindlichkeiten 2.300.417,06 2.248.695,62
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 513.230,52 513.230,52
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 513.230,52 513.230,52
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.787.186,54 1.735.465,10
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.787.186,54 1.735.465,10
Bilanzsumme, Summe Passiva 2.505.634,61 2.850.924,09

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2009 - 31.12.2009
EUR
1.1.2008 - 31.12.2008
EUR
1. Rohergebnis 800.114,86 800.009,36
2. Personalaufwand 688.800,68 1.800.789,56
a) Löhne und Gehälter 570.150,04 1.617.546,34
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 118.650,64 183.243,22
davon für Altersversorgung 1.742,52 0,00
3. Abschreibungen 482.982,27 144.038,62
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 282.982,27 144.038,62
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens,soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 200.000,00 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 689.594,18 2.003.500,56
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17.370,50 12.620,51
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 16.097,96 11.182,47
davon an verbundene Unternehmen 58,33 8.483,78
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.059.989,73 -3.146.881,34
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 -61.583,00
9. sonstige Steuern 419,00 2.003,00
10. Jahresfehlbetrag 1.060.408,73 3.087.301,34

Anhang



Der Jahresabschluss wurde nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches aufgstellt. Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB, die Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert.

Bei der XANTO Mail GmbH handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht; die größenabhängigen Erleichterungen  gemäß § 276 HGB wurden nicht in Anspruch genommen.

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden


Am 22. April 2010 hat die XANTO Mail GmbH beim Amtsgericht Düsseldorf Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Am 01. Juli 2010 wurde das Insolvenzverfahren   eröffnet. Die Bilanzierung und Bewertung berücksichtigt die Eröffnung des Insolvenzverfahrens insoweit, dass bisherige Bewertungsgrundsätze fortgeführt werden, aber für einzelne Bewertungsobjekte Risiken, die sich aus werterhellenden Ereignissen nach dem Bilanzstichtag ergeben, im Rahmen der Wertermittlung am 31. Dezember 2009 zu berücksichtigen waren.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um die planmäßige und außerplanmäßige Abschreibung vermindert.
 
Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Bei den Zugängen erfolgt die Abschreibung   zeitanteilig.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abdeckung   des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet.

Die Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag bilanziert.


2. Erläuterungen zu Positionen der Bilanz

 2.1 Anlagevermögen


Die Entwicklung des Anlagevermögens wird gesondert im Anlagengitter dargestellt und ist Bestandteil des Anhangs.


 2.2 Vorräte


 Diese Position enthält im Wesentlichen den Bestand an Postboxen.


2.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

 Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind wie im Vorjahr keine    Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr zu verzeichnen.
 Von den zum Bilanzstichtag bestehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden T€ 1,7 einzelwertberichtigt und T€ 3,5 pauschalwertberichtigt.

 Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Mietkautionen,   Steuerforderungen und Kundenüberzahlungen.


 2.4 Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 400. Unter Berücksichtigung des Verlustvortrages in Höhe von T€ 2.402 kommt zum Bilanzstichtag ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von T€ 1.346 zum Ausweis.


 2.5 Rückstellungen
 
Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (T€ 27), Rechtsstreitigkeiten (T€ 60) sowie für sonstige Rückstellungen in Höhe von T€ 76,3.


 2.6 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Liefer-  und Leistungsverpflichtungen gegenüber der XANTO Logistik GmbH.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind haupsächtlich Personalkosten aus Dezember 2009 sowie eine Darlehensverbindlichkeit enthalten. 


3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

3.1  Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und   Sachanlagen


Im Hinblick auf die Verwertbarkeit der spezifischen Software wurde im vorliegenden Jahresabschluss eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von € 91.870,05 vorgenommen. Ferner wurde eine außerplanmäßige Abschreibung auf den Sachanlagenbestand in Höhe von € 70.000,00 vorgenommen.


3.2  Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens

Im Hinblick auf die Verwertung der Postboxen wurde eine Wertberichtigung auf den voraussichtlichen Verwertungserlös im vorliegenden Jahresabschluss vorgenommen.


4. Sonstige Angaben

 4.1 Organe der Gesellschaft

Zum 31. Dezember 2009 sind Geschäftsführer der Gesellschaft

 Herr Christian Holland-Moritz, München,
 Herr Bernd Baginski, Hamburg.

Die Geschäftsführer erhielten im Berichtsjahr 2009 keine Bezüge von der Gesellschaft.


 4.2 Beschäftigte


Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2009 23 Arbeitnehmer.


 4.3 Ergebnisverwendung


Der zum 31. Dezember 2009 ausgewiesene Jahresfehlbetrag von EURO 1.060.408,73 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
 




  

Anlagespiegel

 
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2009
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte Abschreibungen 31.12.2009
Zuschreibungen Geschäftsjahr
 






Anlagevermögen
 
 
 
 
 
 
Immaterielle Vermögensgegenstände
 
 
 
 
 
 
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
357.238,63
0,00
0,00
0,00
309.559,22
0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
357.238,63
0,00
0,00
0,00
309.559,22
0,00
Sachanlagen
 
 
 
 
 
 
technische Anlagen und Maschinen
11.251,16
3.941,00
0,00
0,00
8.003,38
0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
288.387,46
8.064,14
1.951,51
0,00
275.717,07
0,00
Summe Sachanlagen
299.638,62
12.005,14
1.951,51
0,00
283.720,45
0,00
Summe Anlagevermögen
656.877,25
12.005,14
1.951,51
0,00
593.279,67
0,00
 
Buchwert 31.12.2009
Abschreibungen Geschäftsjahr
 


Anlagevermögen
 
 
Immaterielle Vermögensgegenstände
 
 
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
47.679,41
158.501,53
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
47.679,41
158.501,53
Sachanlagen
 
 
technische Anlagen und Maschinen
7.188,78
5.768,37
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
18.783,02
118.712,37
Summe Sachanlagen
25.971,80
124.480,74
Summe Anlagevermögen
73.651,21
282.982,27

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 23.11.2011 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichtes der     für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftli che und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.


Ohne die Beurteilung weiter einzuschränken, weisen wir auf die von den gesetzlichen Vertretern im Lagebericht dargestellten Sachverhalte hin, wonach die Gesellschaft am 21. April 2010 beim Amtsgericht Düsseldorf wegen drohender Zahlungsunfähigkeit einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt hat. Am 01. Juli 2010 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft befindet sich in der insolvenzrechtlichen Abwicklung.




Düsseldorf, den 20. Oktober 2011



Franz Reißner
Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft








Wirtschaftsprüfer
(Dirk Rohde)


  

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