Stammdaten

Register
Amtsgericht Arnsberg HRB 3974
Vorher
BMS Briloner Montage- und Schlüsselfertigbau GmbH
Eingetragen
29.5.2001
Branche
Herstellung von MetallkonstruktionenBau von Industrieanlagen, außer GebäudenHerstellung von Ausbauelementen aus Metall
Gegenstand
die Herstellung von Stahlkonstruktionen aller Art sowie die teil- und schlüsselfertige Errichtung von Industriehallen und Verwaltungsgebäuden.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ahmad Kais Zahelzei
seit 28.1.2020
Prokura
Klaus Amen
seit 22.4.2010
Prokura
Reiner Bunse
seit 22.4.2010
Prokura
Dirk Schwalenberg
seit 22.4.2010
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BMS Industriebau GmbH

Brilon

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023

Die BMS Industriebau GmbH, gegründet zum 01.06.2001, wird durch die alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer Herrn Helmut Giesers und Herrn Ferdinand Nolte vertreten.

Die Tätigkeitsschwerpunkte der BMS sind der anspruchsvolle Stahlbau sowie der Komplettservice aus einer Hand und zwar von der ersten Idee und eingehenden Beratung über Planung im Detail sowie der Realisierung bis zur Übergabe des schlüsselfertigen Gebäudes.

Die sowohl aus dem Inland als auch aus dem europäischen Ausland (wie Österreich und Polen) sowie aus dem übrigen Ausland (USA oder Großbritannien) stammenden Kunden profitieren von der Erfahrung und Zuverlässigkeit und insbesondere auch von den innovativen Ideen des gesamten BMS-Teams.

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Die globale und nationale Wirtschaftslage im Jahr 2023 war geprägt von verschiedenen makroökonomischen Faktoren, die sich direkt auf die Bau- und Stahlbauindustrie auswirkten. Trotz der Herausforderungen in der Weltwirtschaft, darunter Inflation und geopolitische Spannungen, zeigte der Bausektor eine moderate Wachstumsdynamik.

Die Stahlbau-Branche hat im Jahr 2023 eine gemischte Entwicklung durchlaufen. Während die Nachfrage nach schlüsselfertigen Gebäuden und Industriehallen robust blieb, sahen sich die Unternehmen mit steigenden Materialkosten und Lieferkettenproblemen konfrontiert.

• Die Nachfrage nach Stahlkonstruktionen für Industriehallen und schlüsselfertigen Gebäuden stieg um 2%, angetrieben durch steigende Investitionen in industrielle und logistische Infrastrukturprojekte.

• Der Wettbewerbsdruck in der Branche blieb hoch, insbesondere durch den Markteintritt neuer Anbieter und technologischer Fortschritte bei Baumaterialien.

• Neue Technologien wie BIM (Building Information Modeling) und 3D-Druck haben die Planungs- und Bauprozesse effizienter gestaltet und die Präzision in der Ausführung erhöht.

Durch diese Faktoren und Entwicklungen konnte unser Unternehmen trotz der Herausforderungen im Marktumfeld seine Position behaupten und wichtige Projekte erfolgreich abschließen. Die Anpassung an die neuen Technologien und Regulierungen stellte sicher, dass wir weiterhin wettbewerbsfähig bleiben und unseren Kunden höchste Qualität bieten können.

Umsatzentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 konnte der hohe abgerechnete Umsatz aus 2022 i.H.v. 113 Mio € nicht erreicht werden, da im Jahr 2022 verschiedene in 2020 bzw. 2021 begonnene Großprojekte Schluss gerechnet werden konnten. In 2023 wurden wieder neue Großprojekte begonnen und sind in den erhaltenen Anzahlungen i.H.v. 22,9 Mio € enthalten. Diese Projekte laufen wiederum ca. 1,5 bis 2 Jahre sodass sich die Umsätze wieder in die Folgejahre verschieben werden.

Die Projektstruktur verlagert sich weiter Richtung großer und mittelgroßer Projekte, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken.

Investitionen, Personal, Sonstiges

Die Investitionsschwerpunkte 2023 liegen in der weiteren Digitalisierung des Workflows, der digitalen Betriebsdatenerfassung zu besseren Nachkalkulation und einer signifikanten Erweiterung der Planungssoftware um den Anforderungen, die BIM (Building Information Modeling) an uns stellt gerecht zu werden.

Das Planungs- und Architektenteam wurde dementsprechend weiter verstärkt.

Die Umstellung auf eine neue Konstruktionssoftware wurde nahezu abgeschlossen.

Besonders die immer stärker werdende Bedrohung durch Cyberkriminalität ist uns bewusst und ihr wird weiterhin durch Softwareinvestitionen und Schulungen der Mitarbeiter erfolgreich entgegengewirkt.

BMS kämpft weiterhin mit dem Fachkräftemangel und hat daher seine Bemühungen um neue Mitarbeiter nochmals intensiviert.

Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres 2023

Der Auftragseingang lag ähnlich wie im Jahr 2022 in einem komfortablen Bereich. Lieferengpässe und Preisschwankungen konnten weitgehend abgefangen werden. Die ersten fünf Monate des Jahres 2024 lassen uns mit einem Auftragseingang der bereits bei 2/3 des Jahresumsatzes von 2022 liegt optimistisch nach vorn blicken.

B. Lage der Gesellschaft

Vermögenslage

Die Vermögenslage hat sich im Jahr 2023 wie auch schon in den Vorjahren stetig weiter verbessert.

Das Anlagevermögen hat sich nach Bereinigung der Abschreibungen um 621 TEuro nur geringfügig verändert und zwar von 8.556 TEuro auf 8.115 TEuro.

Im Berichtszeitraum konnte das Eigenkapital von 9.133 Teuro im Jahr 2022 auf nunmehr 10.886 TEuro erhöht werden. Die Eigenkapitalquote liegt mittlerweile somit bei 29,3 %, was die Verbesserungen aus dem Jahr 2023 gegenüber 2022 widerspiegelt.

Finanzlage

BMS finanzierte einige Investitionen in den letzten Jahren weitestgehend aus Eigenmitteln unter Ausnutzung des eingeräumten Kontokorrentkredits und führte seine bestehenden Bankverbindlichkeiten aus Vorjahren bei stabiler Liquiditätslage konsequent zurück.

Die Gesellschaft arbeitet weiterhin ausschließlich im Rahmen der eingeräumten Kreditlinien und reguliert ihre Verbindlichkeiten grundsätzlich unter Skontoausnutzung.

Ertragslage

Der Jahresüberschuss lag im Jahr 2023 mit 1.753 TEuro um ca. 140 TEuro höher als im Vorjahr (1.613 Teuro) Der sich aus Jahresüberschuss und Abschreibungen ermittelte Cash-Flow stieg auf 2.375 TEuro in 2023 (2.207 TEuro in 2022) und das EBITDA erhöhte sich von 3.461 TEuro in 2022 auf 3.703 TEuro in 2023.

Der Gewinn vor Steuern belief sich im Kalenderjahr 2022 auf 2.383 Teuro und in 2023 nunmehr auf 2.581 TEuro. Somit erfolgte hier wiederum eine Steigerung um 8,5 %.

Erläuterungen und Angaben zu Ursachen einzelner Entwicklungen

Durch das Auftragsvolumen insbesondere im Bereich Stahlbau ist die Auslastung bis weit über das dritte Quartal 2024 gesichert.

Die kontinuierliche Pflege von Stammkunden und die Fokussierung auf den gehobenen Mittelstand macht sich positiv bemerkbar und die Risikoabschätzung etwas leichter.

Die permanente Schulung der Mitarbeiter ist vor allem unter dem Aspekt der Digitalisierung im kaufmännischen und im technischen Bereich ein wichtiges Instrument um den Unternehmenserfolg auch in Zukunft zu gewährleisten.

Risiken der künftigen Entwicklung

Die Rohstoffsituation hat sich durch den langanhaltenden Ukrainekrieg nochmals weiter verschärft, was sich vor allem auf die Preissituation bezieht. Darüber hinaus müssen in einigen Bereichen deutlich längere Beschaffungszeiträume berücksichtigt werden.

Der Umgang mit dieser Situation hat sich im Wesentlichen nicht zum Vorjahr verändert.

Das Vorgehen im Einzelfall wird seitens BMS eng mit dem Bauherrn vereinbart.

BMS hat sich bereits insbesondere bei Neuaufträgen mit Preisgleitklauseln und Fixpreisen an die Probleme die durch Rohstoffknappheit, steigenden Einkaufspreise im Holz,- Roheisen und Stahlbereich entstehen, angepasst.

Chancen und Ausblick

Nach aktuellen Schätzungen der Bundesregierung soll die deutsche Wirtschaft in 2024 um 0,3 % wachsen. Dies wurde in der Frühjahrsprojektion vorgestellt. Bedingt durch die hohen Energiepreise stagnierte die Wirtschaft in den letzten beiden Jahren.

Trotz der bestehenden Risiken bietet die Zukunft der Stahlhochbaubranche zahlreiche Chancen.

Durch strategische Investitionen in Technologien, Nachhaltigkeit und internationale Märkte kann BMS seine Position stärken und weiter wachsen. Es gilt, die Risiken durch vorausschauendes Management und flexible Geschäftsstrategien zu minimieren, um die sich bietenden Möglichkeiten optimal zu nutzen.

Wir erwarten in 2024 eine Umsatzsteigerung gegenüber 2023, wobei der Umsatz aus 2022 nach unseren derzeitigen Erwartungen nicht erreicht werden dürfte.

 

Brilon, 21. Juni 2024

gez Ferdinand Nolte

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 8.115.115,41 8.556.155,45
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 120.428,51 179.024,02
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 120.428,51 179.024,02
II. Sachanlagen 7.994.686,90 8.377.131,43
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.696.640,82 5.838.368,82
2. technische Anlagen und Maschinen 1.777.357,57 1.913.921,08
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 520.688,51 617.341,53
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 7.500,00
B. Umlaufvermögen 29.086.951,28 24.720.502,17
I. Vorräte 26.377.047,65 18.162.617,02
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.128.185,32 1.527.136,78
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 48.168.766,09 54.782.249,59
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 22.919.903,76 38.146.769,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.708.370,15 6.064.465,79
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.637.880,48 5.912.773,11
2. sonstige Vermögensgegenstände 70.489,67 151.692,68
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.533,48 493.419,36
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.000,00 5.354,88
Bilanzsumme, Summe Aktiva 37.205.066,69 33.282.012,50

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.886.809,40 9.133.573,57
I. gezeichnetes Kapital 536.000,00 536.000,00
II. Gewinnvortrag 8.597.573,57 6.984.160,72
III. Jahresüberschuss 1.753.235,83 1.613.412,85
B. Rückstellungen 2.271.450,21 2.245.788,37
1. Steuerrückstellungen 319.999,00 409.933,00
2. sonstige Rückstellungen 1.951.451,21 1.835.855,37
C. Verbindlichkeiten 24.046.807,08 21.902.650,56
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.959.184,99 13.469.319,56
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.017.651,16 6.969.591,28
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.069.970,93 1.463.739,72
davon aus Steuern 225.575,03 1.063.739,72
Bilanzsumme, Summe Passiva 37.205.066,69 33.282.012,50

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 82.988.826,97 113.774.925,83
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -6.613.483,50 -31.071.930,66
3. andere aktivierte Eigenleistungen 9.065,38 0,00
4. sonstige betriebliche Erträge 83.735,26 108.571,43
5. Materialaufwand 60.914.812,99 67.351.595,11
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 8.053.878,71 13.348.363,49
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 52.860.934,28 54.003.231,62
6. Personalaufwand 9.097.640,02 8.577.612,79
a) Löhne und Gehälter 7.641.114,83 7.166.665,61
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.456.525,19 1.410.947,18
7. Abschreibungen 621.268,59 593.285,13
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 621.268,59 593.285,13
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.752.553,34 3.421.035,24
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 500.548,24 485.528,50
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 820.498,45 748.269,98
11. Ergebnis nach Steuern 1.760.822,48 1.634.239,85
12. sonstige Steuern 7.586,65 20.827,00
Jahresüberschuss 1.753.235,83 1.613.412,85

Anhang zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Firmenname laut Registergericht: BMS Industriebau GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Brilon
Registergericht: Arnsberg
Register-Nr.: HRB 3974

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens erstellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich gem. § 267 Abs. 2 HGB um eine große Kapitalgesellschaft.

II. Erläuterungen zur Bilanz

1. Angabe der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. In den Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen werden neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Hierbei wird das Niederstwertprinzip beachtet.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt retrograd, ausgehend vom Verkaufserlös. Der Verkaufserlös wird dabei auf den jeweiligen Fertigstellungsgrad des Bauprojektes bezogen. Ausgehend von diesem Betrag wird anschließend ein Abschlag für Gewinn und weitere nicht aktivierbare Kosten vorgenommen. Zinsen für Fremdkapital wurden in die Bewertung mit einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko werden Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nominalwert aktiviert.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und entsprechen nach Auskunft der Unternehmensleitung den zu erwartenden Aufwendungen und den drohenden Verlusten.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vor- und Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Ausgewiesen sind im Wesentlichen solche für Personalkosten, wie Urlaub und Überstunden (587,6 T€), sowie nicht gerechnete Kosten für schlussgerechnete Projekte (645,9 T€). Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten werden - unter Beachtung des Imparitätsprinzips - mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet.

2. Angaben zu den Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten

Restlaufzeit
Gesamtbetrag bis 1 Jahr Über 1 Jahr Davon über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.959.184,99 6.616.326,93 7.342.858,06 1.606.415,06
(Vorjahr) (13.469.319,56) (1.764.015,60) (11.705.303,96) (4.649.241,56)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.017.651,16 8.017.651,16 0,00 0,00
(Vorjahr) (6.969.591,28) (6.969.591,28) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten ohne Gesellschafterdarl. 1.506.464,93 1.506.464,93 0,00 0,00
(Vorjahr) (1.063.739,72) (1.063.739,72) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern 563.506,00 163.506,00 400.000,00 0,00
(Vorjahr) (400.000,00) (0,00) (400.000,00) (0,00)
Summe 24.046.807,08 16.303.949,02 7.742.858,06 1.606.415,06
(Vorjahr) (21.902.650,56) (9.797.346,60) (12.105.303,96) (4.649.241,56)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sin in voller Höhe von durch Grundpfandrechte und ähnliche Rechte besichert. In Höhe von € 400.000,00 sind die Gesellschafter durch Vereinbarung vom 21.07.2006 mit ihren Darlehen hinter die anderen Gläubiger im Rang zurückgetreten. Erhaltene Anzahlungen in Höhe von € 22.919.903,76 mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden aktivisch abgegrenzt.

III. Angaben zur G + V

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:

Ausland 179.814,08 €
Inland 82.809.012,89 €
82.988.826,97 €

IV. Angaben zu bestimmten anderen Sachverhalten

Angaben zur Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Arbeitnehmerzahl

Teilzeitkräfte Vollzeitkräfte Gesamt
Arbeiter 0 53 53
Angestellte 7 55 62
Auszubildende 0 10 10
Gesamt 7 118 125

Angaben Abschlussprüferhonorar:

Für das laufende Geschäftsjahr wurden vom Abschlussprüfer Honorare für

- Abschlussprüferleistungen und sonstige Leistungen von jeweils weniger als 20 T€ und

- Steuerberatungsleistungen von weniger als 5 T€ berechnet.

Angabe zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 473.912,20 € sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Angabe des Anlagenspiegels

Der Anlagenspiegel ist als Anlage zum Anhang beigefügt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel enthalten.

Angaben zu den Bezügen von Vorstand/Geschäftsführung

Mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge verzichtet.

Angabe der Mitglieder von Vorstand/Geschäftsführung

Familienname Vorname Akad. Grad Beruf
Nolte Ferdinand Dipl.-BW Kaufmann
Giesers Helmut Dipl.-Ing. Ingenieur

 

Brilon, 21. Juni 2024

gez. Ferdinand Nolte

gez. Helmut Giesers

Anlagespiegel

Anschaffungs/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 419.091,21 31.352,19 -61.856,63 0,00 388.586,77
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 419.091,21 31.352,19 -61.856,63 0,00 388.586,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.504.800,02 0,00 0,00 0,00 7.504.800,02
2. technische Anlagen u. Maschinen 4.098.394,63 77.553,63 -8.081,25 7.500,00 4.175.367,01
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.475.761,16 71.392,77 -96.861,32 0,00 1.450.292,61
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.500,00 0,00 0,00 -7.500,00 0,00
Summe Sachanlagen 13.086.455,81 148.946,40 -104.942,57 0,00 13.130.459,64
Summe Anlagevermögen 13.505.547,02 180.298,59 -166.799,20 0,00 13.519.046,41
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 240.067,19 89.932,19 -61.841,12 0,00 268.158,26
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 240.067,19 89.932,19 -61.841,12 0,00 268.158,26
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.666.431,20 141.728,00 0,00 0,00 1.808.159,20
2. technische Anlagen u. Maschinen 2.184.473,55 221.614,63 -8.078,74 0,00 2.398.009,44
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 858.419,63 167.993,77 -96.809,30 0,00 929.604,10
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 4.709.324,38 531.336,40 -104.888,04 0,00 5.135.772,74
Summe Anlagevermögen 4.949.391,57 621.268,59 -166.729,16 0,00 5.403.931,00
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 120.428,51 179.024,02
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 120.428,51 179.024,02
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.696.640,82 5.838.368,82
2. technische Anlagen u. Maschinen 1.777.357,57 1.913.921,08
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 520.688,51 617.341,53
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 7.500,00
Summe Sachanlagen 7.994.686,90 8.377.131,43
Summe Anlagevermögen 8.115.115,41 8.556.155,45

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die BMS Industriebau GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BMS Industriebau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BMS Industriebau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung des IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lippstadt, 21. Juni 2024

KOMTAX WIRTSCHAFTSPRÜFUNG GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT

gez. Reinhard Heinrichsmeier, Wirtschaftsprüfer

gez. Markus Wilming, Wirtschaftsprüfer

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