Viessmann Climate Solutions Berlin GmbH
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| Name | Rolle |
|---|---|
Catherine Daechert-Tessier seit 10.8.2017 | Geschäftsführer |
Udo Becker seit 1.2.2012 | Geschäftsführer |
Thomas Wimmer seit 1.2.2011 | Geschäftsführer |
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Hill & Knowlton Communications GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2009Geschäftsverlauf und LageIm Vergleich zu dem wirtschaftlich freundlichen Umfeld 2008 und einem deutlichen Wachstum der Ausgaben für PR-Leistungen ist der deutsche PR-Markt 2009 in die Stagnation gerutscht. Auch auf internationalem Terrain war eine generelle Zurückhaltung bei PR-Ausgaben erkennbar, die vor allem im zweiten Halbjahr vor dem Hintergrund der Finanzkrise durch deutliche Sparmaßnahmen auf Kundenseite spürbarer wurde. Diesem verhaltenen Klima konnte sich auch Hill & Knowlton Communications GmbH (H&K) nicht entziehen. So musste die Gesellschaft in 2009 deutliche Etatkürzungen und Kundenverluste versus 2008 verkraften. Nur bei den zwei größten Kunden ist es gelungen, Etatkürzungen zu verhindern. Ebenso schwierig hat sich das Neukundengeschäft gestaltet. Es sind weitestgehend Projektkunden aus dem Netzwerk hinzugekommen, wie z. B. Haier und General Dynamics. Der Rohertrag lag bei ca. 12 % unter Vorjahresniveau, was in etwa den genannten Etatverlusten entspricht. Die Personalaufwendungen wurden im Berichtsjahr nur geringfügig reduziert, trotz Kurzarbeit ab August am Standort Berlin und einer gewissen natürlichen Fluktuation im letzten Quartal. Ein erheblicher Kostenfaktor waren Neueinstellungen im Bereich Marketing Communications, was aber nicht zu den erhofften Etatgewinnen geführt hat. Zwischen der Gesellschaft und der WPP Marketing Communications Germany B.V., Amsterdam, Niederlande, besteht seit 2007 ein Ergebnisabführungsvertrag. VermögenslageIm Geschäftsjahr hat sich die Bilanzsumme um TEUR 1.560 auf nunmehr TEUR 2.726 (Vorjahr TEUR 4.286) reduziert. Die Eigenkapital-Quote beträgt zum Bilanzstichtag 24,7 % (Vorjahr 15,7%). Auf der Aktivseite gingen die noch nicht abgerechneten Leistungen infolge von zeitlichen Verschiebungen bei den Projektabrechnungen um TEUR 263 zurück. Gleichzeitig gingen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stark zurück auf TEUR 596 (Vorjahr: TEUR 2.551). Dahingegen stiegen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 619, als Folge der geringeren Kapitalbindung (Forderungen und unfertige Leistungen) und dem daraus gestiegenen Guthaben im Cash-Pool. Auf der Passivseite sind die sonstigen Rückstellungen geringfügig um TEUR 16 gestiegen. Größere Veränderungen gab es unter anderem bei Bonuszahlungen für Mitarbeiter und Geschäftsführer, mit einem Rückgang von TEUR 95. Dagegen stiegen die sonstigen Rückstellungen vor allem durch den Umzug in Berlin um TEUR 86. Die Veränderung bei ausstehenden Lieferantenrechnungen ergibt sich im Wesentlichen aus weniger fremdkostenlastigen Projekten für die größten Kunden und spiegelt sich direkt im Rückgang der Vorräte auf der Aktivseite wider. Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 1.423 ergibt sich zum wesentlichen Teil aus dem geringeren Jahresgewinn im Vergleich zum Vorjahr. Darüber hinaus ist es im Laufe des Jahres gelungen, internationale Projekte schneller abzurechnen und somit die Außenstände der zuarbeitenden Konzerngesellschaften stark zu reduzieren. FinanzlageDie Gesellschaft hat keine eigenen Kreditlinien bei Banken. Auftretender Liquiditätsbedarf aus dem laufenden Geschäft wird kurzfristig über das Cash-Pooling der Konzerngesellschaften abgedeckt. ErtragslageDer Rohertrag beträgt TEUR 5.743. Die Aufwendungen der Gesellschaft bestehen im Betrachtungszeitraum im Wesentlichen aus dem Personalaufwand, d.h. Löhnen und Gehältern (TEUR 3.000) und sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge (TEUR 567), außerdem aus sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 1.752). Der Personalaufwand umfasst die Personalkosten für durchschnittlich 56 Angestellte. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Konzernumlagen sowie Untermiete und sonstige Raumkosten enthalten. Diese Positionen machen zwei Drittel des Gesamtbetrages in Höhe von TEUR 1.752 aus. Chancen und RisikenDie Gesellschaft erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr mit den zehn größten Kunden rund 77 % der Umsatzerlöse (im Vorjahr lag der Anteil der Top 10 vergleichbar bei 72%). Diese Abhängigkeit zeigt deutlich die Notwendigkeit, erfolgreiche Neukundenakquise zu betreiben. Parallel dazu müssen bestehende Kunden gefestigt und weiter ausgebaut werden. Die Gesellschaft erwartet spürbare Zuwächse in verschiedenen Geschäftsfeldern, wie z. B. Change Communications, Post-Merger Communication, CEO-Positionierung und Produktkommunikation als Folge der konsequenten Verstärkung der Beratungskompetenzen. Darüber hinaus laufen zurzeit Planungen über eine Vielzahl von internationalen Energie- bzw. Infrastrukturmaßnahmen. Die Gesellschaft verspricht sich hier auf Grund des internationalen Netzwerkes und der umfangreichen Erfahrung mit vergleichbaren Projekten große Chancen. Als größtes Risiko wird die globale Finanzkrise gesehen, die derzeit viele Branchen und Unternehmensbereiche erfasst hat und die auch zu einer deutlich spürbaren Zurückhaltung bei den PR-Ausgaben führt. Um das gestiegene Risiko durch mit der Finanzkrise verbundene Insolvenzen auf Kundenseite für die Gesellschaft zu reduzieren, wird konsequent auf Beurteilungen der Kundenbonität sowie auf die Einhaltung von vereinbarten Zahlungszielen geachtet. Darüber hinaus wird durch eine zügige Projektabrechnung, verbunden mit der Möglichkeit Vorauszahlungen einzufordern, das Risiko von Forderungsausfällen reduziert. Die Finanzierung über den Cash-Pool unterliegt dem üblichen Zinsänderungsrisiko. Das Liquiditätsrisiko, welches aus der kurzfristigen Finanzierung von Vermögensgegenständen entstehen könnte, ist als gering einzuschätzen. Bestandsgefährdende Risiken sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu erkennen. AusblickDie wirtschaftliche Situation wird im Jahr 2010 geprägt durch die internationale Finanzkrise. So erlebt auch die PR-Branche bereits seit Ende 2008 deutliche Einbußen. Die Stimmung ist verhalten und ein Anziehen wird frühestens ab Ende 2010 wieder erwartet. Eine Folge der zum Teil stark reduzierten Marketingbudgets auf Kundenseite ist ein nochmal gestiegener Kostendruck in einem ohnehin preisaggressiven Markt. Dies zeigt sich auch in der zunehmenden Tendenz der Kunden, bestehende Vertragsbeziehungen zu überdenken bzw. neu auszuschreiben oder ganz auf feste Agenturbeziehungen zugunsten der Arbeit über Projekteinzelaufträge zu verzichten. Vor diesem Hintergrund verstärkt H&K die Führungs- und Beratungskompetenz massiv. Ziel ist es, somit Kundenakquise erfolgreicher betreiben zu können und Marktsegmente zu erschließen, die weniger preisempfindlich sind als das Bestandsgeschäft. Wir rechnen dennoch für 2010 mit rückläufigem Rohertrag von ca. TEUR 5.200. Trotz mehrerer Neueinstellungen auf Geschäftsführerebene haben die Maßnahmen zur Anpassung der operativen Kosten, auch Personalkosten, soweit Früchte getragen, dass wir mit einem niedrigen positiven Ergebnis (vor EAV) rechnen. Wesentliche Ereignisse nach dem BilanzstichtagDie Geschäftsführung der Gesellschaft hat sich im Januar 2010 entschlossen, dem gesunkenen Geschäftsvolumen mit dem Abbau (Kündigung) von 6 Mitarbeitern zu begegnen. Hierdurch werden die Jahreskosten um ca. TEUR 240 gesenkt. Weitere wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet. NiederlassungenNeben der Niederlassung in der Friedrichstraße, Berlin, unterhält die Hill & Knowlton Communications GmbH eine Niederlassung in Frankfurt.
Berlin, 6. Juli 2010 Hill & Knowlton Communications GmbH Dr. Detlev Geiger Ernst Primosch Jan Gustavsson Pascal Frank Bilanz zum 31. Dezember 2009AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009
Anhang für das Geschäftsjahr 20091. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 238 ff. unter Berücksichtigung ergänzender Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist nach § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die größenabhängige Erleichterung des § 276 Satz 1 HGB wurde in Anspruch genommen. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben im Wesentlichen unverändert. Abweichend zum Vorjahr wird ein Kundenguthaben von T€ 397 (Vorjahr: T€ 267) nicht in den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, sondern in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen nach der linearen Methode vorgenommen. Für bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten über EUR 150,00 und bis EUR 1.000,00 wird gemäß § 6 Abs. 2 a EStG ein Sammelposten gebildet, der jährlich mit einem Fünftel aufgelöst wird. Die Vorräte sind einzeln bewertet und zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Bewertung der Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel erfolgte zum Nominal-/Nennwert unter Berücksichtigung notwendiger Wertberichtigungen. Als aktive Abgrenzungsposten werden vorausbezahlte Ausgaben erfasst, soweit sie auf eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag entfallen. Die Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten auf der Grundlage der zu erwartenden Zahlungen gebildet. Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Die Fremdwährungsumrechnung im Geschäftsjahr erfolgte zu Stichtagskursen am Transaktionstag. Bei der Bewertung zum Bilanzstichtag wurde das Niederstwertprinzip beachtet. 3. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Zusammensetzung und die Entwicklung des Anlagevermögens der Gesellschaft sind aus dem als Anlage beigefügtem Anlagengitter zu ersehen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 295.830,45 (Vorjahr: EUR 214.130,60). Der Bilanzposten beinhaltet außerdem sonstige Forderungen gegen den Gesellschafter von EUR 1.485.438,09 (Vorjahr: EUR 948.280,09). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Rabatte von TEUR 95, Rückstellungen für Rechts- und Beratungskosten von TEUR 74 sowie Rückstellungen für Personalkosten und soziale Abgaben von TEUR 82. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 859.776,50 (Vorjahr: EUR 1.544.599,39). Sonstige Verbindlichkeiten von EUR 353.942,66 (Vorjahr: EUR 1.092.032,75) bestehen gegenüber dem Gesellschafter. 4. Sonstige Angaben4.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen für Miet- und Leasingverpflichtungen, von denen im folgenden Jahr T€ 153 (Vorjahr: T€ 187) zu zahlen sind: weitere T€ 908 (Vorjahr: T€ 83) werden in den darauf folgenden sechs Jahren fällig. 4.2 Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der WWP Marketing Communications Germany B.V. Amsterdam, Niederlande. Der Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen, in den die Hill & Knowlton Communications GmbH, Berlin, einbezogen ist, wird von der WPP plc., Dublin, Irland aufgestellt. Der Konzernabschluss ist dort erhältlich. 4.3 Geschäftsführer
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde in Ausübung des Wahlrechts des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4.4 Mitarbeiterzahl Im Durchschnitt beschäftigte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2009 56 Angestellte (Vorjahr: 59).
Berlin, 6. Juli 2010 Hill & Knowlton Communications GmbH Dr. Detlev Geiger Ernst Primosch Jan Gustavsson Pascal Frank Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2009
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hill & Knowlton Communications GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Hill & Knowlton Communications GmbH, Berlin, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, 6. Juli 2010 Deloitte
& Touche GmbH
gez. Kritzer, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Hübner, Wirtschaftsprüfer |
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