Stammdaten

Register
Amtsgericht Steinfurt HRB 7046
Eingetragen
27.8.2002
Branche
Großhandel mit sonstigen MaschinenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen
Gegenstand
Konstruktion und Handel von bzw. mit Anlagen und Maschinen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Feldhaus
seit 14.12.2021
Geschäftsführer
Witali Grün
seit 10.10.2017
Geschäftsführer
Ralf Hermanns
seit 8.7.2005
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

50.00% identifiziert50.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
50.00%

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Gerhard Fischer
Nordwalde
12.500 €
25.00%
goracon systemtechnik gmbh
Germany
12.500 €
25.00%
Ralf Hermanns
Nordwalde
12.500 €
25.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

goracon systemtechnik gmbh

Steinfurt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Seit Gründung Mitte 2002 gehört die goracon systemtechnik gmbh zum Kreis der Anbieter für Personenbeförderung in der Höhenzugangstechnik. Unser Unternehmen mit Hauptsitz in Steinfurt plant, entwickelt, produziert und vertreibt die Produkte weltweit.

Der After-Sales-Service mit Ersatzteilvertrieb, Wartungs- und Reparaturarbeiten sowie Produktschulungen, wird über unsere Serviceabteilung angeboten und abgewickelt. Daher verstehen wir uns als Fullservice-Dienstleister, der seinen Kunden maßgeschneiderte Komplettlösungen anbietet, da wir unsere Kunden auch während der Nutzung unserer Produkte begleiten und unterstützen.

Über unsere Servicepartner in Deutschland und Großbritannien und weiteren Vertriebspartnern in und außerhalb Europas, bieten wir unsere Produkte und Dienstleistungen an und sichern so unseren Kunden eine reibungslose Abwicklung ihrer Aufträge.

Im Geschäftsbereich Podest- Doppelboden bietet goracon bereits seit über sieben Jahren eine umfangreiche Projektabwicklung an und unterstützt so Betreiber und Architekten bereits zu Beginn der Projektplanung. Durch den Ausbau des Bereichs Wand- und Deckensysteme fand in den letzten zwei Berichtsjahren für die Bereiche Sitzungssäle und Konferenzräume eine Entwicklung statt, womit sich goracon in diesem Markt in Deutschland und Europa bereits fest etabliert hat.

Der Geschäftsbereich Sportstätten- und Logenbereich wurde in den letzten vier Berichtsjahren ausgeweitet, sodass weitere Videoanalyse- und Presseräume und auch Logen verschiedenster Ausstattungen, erfolgreich abgewickelt werden konnten. Dieses setzte sich im Berichtsjahr fort mit weiterer Vergabe an Aufträgen an unser Unternehmen. Durch ein breites Spektrum an räumlicher Gestaltung, werden sich in Zukunft die Möglichkeiten für Folgeaufträge erhöhen.

1.2 Forschung und Entwicklung

Im Berichtsjahr konzentrierte sich die Entwicklung vor allem auf die Hubwerkstechnik. Hier wurden Anpassungen vorgenommen, um die Kriterien der Norm EN 81-44 zu erfüllen. Diese Anpassungen wurden im Berichtsjahr auch erfolgreich abgeschlossen.

Eine Montagebühne für den Aufbau von Windkraftanlagen mit Stahlturmsegmenten, die im vorherigen Berichtsjahr neu entwickelt wurde, ist im Berichtsjahr nochmals weiterentwickelt worden. Ziel der Weiterentwicklung war ein ruhigerer Lauf beim Verfahren auf den Turmsegmenten. Über Testläufe mit bestimmten Laufradaufteilungen, wurde eine neue Anordnung der Laufräder bestimmt, um die Laufruhe im Einsatz auf den Turmsegmenten deutlich zu erhöhen. Ein Prototyp dieser Anlage ist seit Dezember erfolgreich im Einsatz.

Im Berichtsjahr wurde die Entwicklung eines Serviceliftes ohne Schweißbauteile aufgrund von Kundenwünschen und weiteren Konstruktionsanpassungen nochmals erweitert. Dieser Servicelift wird ohne Schweißverfahren produziert und besteht aus Blech- und Kantprofilen, die nur noch verschraubt werden. Der Lift wurde bereits im vorherigen Berichtsjahr getestet und diente somit als Basis für weitere Anpassungen, die in Zusammenarbeit mit dem Kunden analysiert und umgesetzt wurden.

Ende Quartal 2 des kommenden Berichtsjahres werden die neuen Testfahrten gestartet, die in Quartal 4 abgeschlossen werden.

Die Stuhlführungstechnik wurde nochmal in der Art der Rückführung überarbeitet. Durch die Umsetzung eines neuen Umlenkungssystems wird jetzt eine kontinuierliche Geschwindigkeit beim Verfahren des Stuhls in die Ruheposition gewährleistet und dieses auch bei großen Verfahrwegen.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach den erschwerten Bedingungen aufgrund der außerordentlichen Situationen mit der Corona-Pandemie und dem Ukraine-Konflikt in den vorherigen Berichtsjahren, musste man sich im Berichtsjahr der stark steigenden Energiepreise stellen. Die Materialbeschaffung funktioniert fast wieder wie vor der Corona-Pandemie, zumindest was Lieferfähigkeit und Lieferzeiten betrifft, da Einkaufpreise ein höheres Niveau behalten haben. Einzig Elektrokomponenten sind nach wie vor schwieriger zu beschaffen.

Die Weltwirtschaft ist nach Angaben des Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Kiel, in 2023 um ca.3,1% gewachsen. Für das Jahr 2024 wird ein Wachstum von 2,9 % prognostiziert.

Servicelifte, Montagebühnen und Hubwerkstechnik sind in einem Markt, der ständigen Wandlungen unterliegt, aufgrund von dauerhaft steigenden Anforderungen für Sicherheit und Anwendung. Diese Anforderungen resultieren zum einen aus Vorgaben durch die Kundschaft, aber vor allem immer wieder aus überarbeiteten oder neuen Normen und Regelwerken. Vor allem die EN 81-44 spielt hier eine große Rolle für die Zukunft in diesem Markt. Aus diesem Grund werden wir laufend vor neue Aufgaben gestellt, insbesondere im Bereich der Hubwerkstechnik, wo wir durch fortwährende Weiterentwicklungen auch in Zukunft hochwertige Produkte garantieren können.

Im Bereich der Blechverarbeitung können wir flexibel und schnell auf besondere Lieferzeiten reagieren. Über unsere Produktionstiefe in diesem Bereich können wir kostensenkend produzieren und gewährleisten dabei eine hohe Qualität und Sicherheit.

Die Zusammenarbeit mit renommierten Herstellern von Windkraftanlagen im Bereich der Servicelifte konnte unser Unternehmen im Berichtsjahr, wie auch schon in den vorherigen Jahren, festigen und weiter ausbauen. Dass goracon keine aufwendigen Entwicklungen scheut und so die Partnerschaft mit den Kunden unterstreicht, ist hier ein wichtiger Faktor. Hier ergeben sich Auftragsvergaben teils weit über das aktuelle Geschäftsjahr hinaus, da unserer Kunden eine Auftragsvergabe auf Grundlage einer Planwirtschaft durchführen.

Die eigene Blechverarbeitung und Hubwerksproduktion, sowie das flexible Handeln im After-Sales-Service, tragen erfolgreich zur Festigung und Ausbau der Partnerschaften mit unseren Kunden bei.

Im Bereich des Podest- und Doppelbodensystems bieten wir Komplettlösungen, die Gesamtplanungen und Durchführungen deutlich vereinfachen. Zu diesen Komplettlösungen gehören zu den entsprechenden Produkten auch Beratungs- und Vorplanungsdienstleistungen für Architekten, Verwaltungen und Betreiber. Auch in diesem Berichtsjahr wurden weitere sehr interessante Projekte erfolgreich abgewickelt oder begonnen. Dadurch wird goracon auch weiterhin in diesem Markt sehr präsent wahrgenommen.

2.2 Geschäftsverlauf und Lage

Im Nachfolgenden werden die Vorjahreszahlen mit den Zahlen des laufenden Geschäftsjahres verglichen.

Unsere Umsatzerlöse erhöhten sich um ca. 8,6 % gegenüber dem Vorjahr. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erhöhte sich die Gesamtleistung um 4,7 % gegenüber dem Vorjahr.

Der betriebliche Rohertrag erhöhte sich von 40,6 % auf 46,6 %. Insgesamt erhöhte sich der Rohertrag um T€ 1.323,8 auf T€ 7.861,1.

Die Personalaufwendungen haben sich erhöht. Aufgrund der höheren Gesamtleistung sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gestiegen. Die Abschreibungen haben sich gegenüber dem Vorjahr vermindert.

2.2.1 Ertragslage

Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses sank das Ergebnis vor Steuern um T€ 216,2 auf T€ -13,7.

Nach Steuern wird ein Jahresfehlbetrag von Euro 36.298,69 ausgewiesen.

Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich eine Verminderung um TEuro 186,5.

Aufgrund einer hohen Einzelgewährleistung, gestiegenen Personalkosten und einer erhöhten Materialeinsatzquote führte dies im Geschäftsjahr 2023 zum nicht prognostizierten Jahresfehlbetrag.

Wir rechnen für das laufende Jahr 2024 mit einer verbesserten Ergebnisentwicklung.

2.2.2 Finanz- und Vermögenslage

Unsere Vermögens - und Finanzlage zum 31.12.2023 ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 11,4 % gekennzeichnet. Ca. 45,9 % der Bilanzsumme entfallen auf die Vorräte. Forderungen, flüssige Mittel und sonstige Vermögensgegenstände einschließlich Rechnungsabgrenzungsposten haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 42,7 %.Unsere Kapitalstruktur zum 31.12.2023 ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von ca. 15,6 % gekennzeichnet. 77,1 % der Bilanzsumme entfallen auf kurzfristiges und 7,2 % auf langfristiges Fremdkapital.

Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr im Bereich des Anlagevermögens Investitionen von Euro 105.534,8 getätigt.

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr gut. Zum Bilanzstichtag verfügte die Gesellschaft über Zahlungsmittel in Höhe von T€ 1.481.

Durch eine adäquate Kapitalstruktur ist es das Ziel, im Rahmen des Finanzmanagements die Liquidität zu sichern und finanzwirtschaftliche Risiken zu minimieren, sowie Kapitalkosten zu begrenzen.

Die Liquiditätslage war im Berichtsjahr zu keiner Zeit angespannt. Die Investitionsmaßnahmen konnten im Berichtsjahr ohne Aufnahme von Fremdmitteln finanziert werden. Kreditverbindlichkeiten wurden im Berichtsjahr planmäßig zurückgeführt.

Die goracon systemtechnik gmbh rechnet damit, auch künftig ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sieht die goracon systemtechnik gmbh eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

2.3 Gesamtaussage

Die Gesamtleistung und der betriebliche Rohertrag im Geschäftsjahr 2023 haben sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöht. Die Gesamtkosten Geschäftsjahr 2023 haben sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöht.

3 Bericht zu Hauptgeschäftsbereiche

3.1 Geschäftsbereich Servicelifte

Der Bereich Servicelifte wurde im Berichtsjahr weiter ausgebaut. Ein weiterer großer Rahmenvertrag, der Lieferungen über mehrere Jahre gewährleistet, veranlasste einen weiteren Ausbau dieser Sparte. Zudem stehen weitere Lift-Entwicklungen vor ihrem Ende, die weitere Rahmenverträge und neue Kunden versprechen. Im Bereich der Blechverarbeitung trägt die Produktionstiefe maßgeblich dazu bei, dass Entwicklungen oder Anpassungen, aufgrund von Kundenwünschen zeitnah umgesetzt werden. Dieses erhöht die Kundenzufriedenheit und stärkt die Zusammenarbeit. In Verbindung mit dem anschließenden After-Sales-Service, der im Bereich der Schulung weiter ausgebaut wurde, wird sich der Umsatz in diesem Bereich im kommenden Geschäftsjahr weiter erhöhen.

3.2 Geschäftsbereich Hubwerkstechnik

Da jeder Servicelift mit Treibscheibenwinde und Fangvorrichtung ausgestattet ist, profitiert die Hubwerkstechnik sehr stark vom Bereich Servicelifte.

Die Weiterentwicklung der Treibscheibenwinde mit den Anpassungen für die EN 81-44 wurde im Berichtsjahr erfolgreich umgesetzt. Dadurch können wir, wenn in Zukunft die Normumstellung auf die EN 81-44 erfolgen wird, unsere Hubwerkstechnik auch weiterhin mit gleichbleibend hoher Qualität dem Markt zur Verfügung stellen.

3.3 Geschäftsbereich Podest-und Doppelbodensystem

Auch in diesem Berichtsjahr wurden einige Projekte aus dem Vorjahr erfolgreich abgeschlossen und etliche neue Projekte wurden begonnen und teils auch noch im selben Jahr abgeschlossen. Auch wenn die doch üblichen Terminverschiebungen in einzelnen Projekten, die teils mehrere Monate betragen können, immer wieder Herausforderungen darstellen, ist es immer wieder gelungen, die verschobenen Termine zu kompensieren. Über die gute Abwicklung unserer Projekte, ergeben sich in der Folge immer mehr Aufträge mit bereits bekannten Architekturbüros und Betreibern, weshalb wir den Umsatz im Berichtsjahr nochmal weiter steigern konnten. Unsere Beratungen und Vorplanungsdienstleistungen, die wir als Komplettlösungen anbieten, werden gerne durch Architekten, Verwaltungen und Betreiber in Anspruch genommen. Durch die Auftragsabwicklungen in Plenar- und größeren Hör- und Sitzungssälen, verzeichnen wir mittlerweile auch einen großen Auftragseingang im G-care-Bereich, da Wartungsverträge inzwischen mit der Projektfertigstellung vergeben werden.

3.4. Geschäftsbereich Sportstätten und Logen

Durch unsere detaillierten Beratungen und Vorplanungsdienstleistungen geben wir unseren Kunden schon in einem frühen Stadium der Planung eine genaue Vorstellung von dem, was umgesetzt werden soll. So kommt es neben Anfragen und Aufträgen für Stadionlogen auch immer häufiger zu Anfragen und Aufträge für Lounge-Bereiche in Stadien. Aus kundenwunschorientierter und termingerechter Projektabwicklung entwickelten sich etliche Folgeaufträge und Produkterweiterungen. Neben Logen und Lounge-Bereiche wurden im Berichtsjahr auch einige Projekte im Bereich der VIP-Bestuhlung erfolgreich umgesetzt. Durch die Vielzahl der bereits durchgeführten Projekte, bieten wir unserer Kundschaft nicht nur ein breites Portfolio an möglichen Gestaltungsmaßnahmen im Bereich der Sportstätten, wir standardisieren dabei auch fortlaufend Planung und Konstruktion und können somit weiterhin kostensenkend arbeiten.

Im Bereich der Stadionbestuhlung für Rollstuhlplätze wurden im Berichtsjahr in zwei großen deutschen Stadien die Projekte erfolgreich umgesetzt. Dadurch haben sich weitere Anfragen ergeben, die sich teils schon in der Beratungs- und Vorplanungsphase befinden. Da sich Stadionbetreiber und Vereine in zwei Stadien von den Vorteilen der schienengeführten Bestuhlung bei den Rollstuhlplätzen überzeugen können, rechnen wir hier auch mit weiteren Aufträgen.

Bei den mobilen Stadionbänken Teamseat und der LED-Anzeigetafel hat sich im vorherigen Berichtsjahr ergeben, dass sich vor allem kleinere Vereine sehr lukrative zusätzliche Sponsorenverträge durch weitere Werbeflächen sichern konnten. So ist es auch Vereinen möglich geworden eine LED-Anzeigetafel zu installieren, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt eigentlich nicht realisierbar war. Durch die gute und stetige Kommunikation zwischen den Vereinen und weiteren Werbemaßnahmen entstanden Folgeaufträge im Berichtsjahr. Bei den mobilen Stadionbänken Teamseat gibt es mit Großlieferanten, die unsere Teamseats mit ihrer Werbung hervorragend in ihren Filialen platzieren können, weitere Kundschaft.

Daneben erhöhen auch in Zukunft Teilnahmen und Besuche entsprechender Messen und Veranstaltungen die Wahrnehmung auf unsere Produkte und auf die Möglichkeiten, die sich Vereinen und Sportstättenbetreibern anbieten. Durch entsprechende Bewerbung dieser Produkte versprechen wir uns einen deutlichen Auftragszuwachs in den kommenden Berichtsjahren.

4 Prognosebericht

Durch strukturelle und organisatorische Anpassungen, die wir in den letzten Berichtsjahren aufgrund von Lieferengpässen umgesetzt haben, sind wir jederzeit in der Lage gewesen, auch kurzfristig eintretende Herausforderungen gut zu bewältigen. Die kommende Entwicklung des Unternehmens sehen wir daher sehr positiv .

Aufgrund weiterer Standardisierungen und neuer Entwicklungsstufen bestimmter Produktgruppen, werden wir weiterhin eine hohe Qualität liefern und den Service erhöhen. Mit diesen Perspektiven ist es uns möglich einen Umsatzzugewinn mit bestehender Kundschaft zu erzielen und unseren Kundenkreis weiter auszubauen.

Mit Liftmodellen und verschiedenen Windentypen sind wir im Bereich Servicelifte und Hubwerkstechnik im Markt vertreten. Über längerfristig geplante Projekte und Stückzahlzusagen für entsprechende Modelle bei Serviceliften und Winden, bekommen wir Planungssicherheit für Produktion und Lieferung. Eine Planung über das Berichtsjahr hinaus bekommen wir durch mehrjährige Rahmenverträge und durch neue Abnahmezusagen. Aufgrund dessen rechnen wir auch für das kommende Berichtsjahr mit weiteren Umsätzen.

Weiterhin sehen wir auch großes Potential für das kommende Geschäftsjahr für die Geschäftsbereiche Podest- und Doppelbodensystem und Sportstätten und Logen. Durch die bereits erfolgreich abgewickelten Projekte in diesen Bereichen, sowie die im vorherigen Berichtsjahr neu hinzugekommenen Produktgruppen, vor allem hier im Sportstättenbereich, wird goracon als feste Größe wahrgenommen bei Fachplanung, Produktion und Bauabwicklung. Daher rechnen wir auch hier weiter mit steigenden Umsatzzahlen, da die im Berichtsjahr fertiggestellten und begonnenen Projekte zudem die Wahrnehmung von goracon in diesem Markt erhöhen.

Da die stetigen Auslieferungen unserer Produkte zu permanent zunehmenden Wartungsaufträgen und Ersatzteilgeschäften führen, erwarten wir auch bei den Wartungen und Schulungen im Servicebereich mit weiter ansteigenden Umsatzmöglichkeiten. Vor allem bei Wartung und Instandhaltung im Bereich Hubwerkstechnik, werden sich im kommenden Berichtsjahr die ersten Sicherheitsüberprüfungen nach 10 Jahren bei den Umsatzzahlen bemerkbar machen.

Abzuwarten bleibt, wie sich die Energie- und Rohstoffpreise aufgrund der aktuellen globalen Auswirkungen entwickeln werden, da diese einen erheblichen Einfluss auf die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung nehmen. Gegenwärtig lässt sich nicht verlässlich abschätzen, wie stark die Effekte hinsichtlich der Materialbeschaffung und der Absatzmärkte sein werden und wie sie sich im Einzelnen auf die Finanz- und Ertragslage niederschlagen.

Die Umsätze in der Zeit vom 01.01.2024 bis zum 31.08.2024 haben sich gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum erhöht. Wir erwarten für das Gesamtjahr 2024 eine stabile und verbesserte Umsatzentwicklung, gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr.

Für die Jahre 2024 und 2025 rechnen wir bei einer zunehmend stabilen Nachfrage mit weiteren guten und leicht steigenden Ergebnissen.

5 Chancen- und Risikobericht

5.1 Chancenbericht

Durch die stetige Weiterentwicklung der Produkte und Anpassungen der Arbeitsabläufe, können wir hochwertig produzieren, unserer Dienstleistungen kundengerecht anbieten und unserer Produkte, sowie unseren Service weiterhin in bekannt hoher Qualität anbieten. Über unsere Transparenz bei Projektabwicklung und Rückverfolgbarkeit, wird sich zusätzlich das Vertrauen in unsere Produkte erhöhen. Gerade dieses Vertrauen ist elementar bei Partnerschaften im Bereich der Höhenzugangstechnik. Dieses zeigt sich auch durch die erfolgreich im Markt platzierten neuen Produkte. Wir sehen für die kommenden Jahre gute Möglichkeiten vorhandene Partnerschaften auszubauen und weitere neue Partnerschaften zu schließen, um auch zukünftig eine feste Größe im Markt darzustellen.

Mit dem Etablieren weitere Produkte, vor allem auch für kleinere Vereinsgrößen, zeichnet sich im Bereich der Sportstätten und Stadionlogen ein großes Interesse an unseren Produkten und Dienstleistungen ab. Durch die im letzten und in diesem Berichtsjahr fertiggestellten Projekte, stehen die Chancen sehr gut, weitere Projekte planen und umsetzen zu können. Über diese Produkte können sich auch schnell weitere interessante Projekte ergeben.

Durch Produkt- und weiteren Neuentwicklungen, sowie Struktur- und Prozessoptimierungen, können wir unsere Wettbewerbsfähigkeit auch in Zukunft erhalten.

5.2 Risikobericht

Monatliche betriebswirtschaftliche Auswertungen von Zielvorgaben, sowie der Rentabilität gehören zum Risikomanagement. Hierzu werden auch Auftragsstatistiken erstellt und analysiert. Die Geschäftsführung beaufsichtigt so in regelmäßigen Abständen die Geschäftstätigkeiten.

Das Erkennen von Risiken und diese zu minimieren oder entsprechend zu versichern, gehört zu unserer Unternehmensstrategie. Überwiegend handelt es sich dabei um Risiken aus dem operativen Geschäft.

Es bleibt weiterhin abzuwarten wie Rohstoffpreise und Lieferzeiten sich zukünftig noch entwickeln werden, weil gegenwärtig noch nicht absehbar ist, wie sich die aktuellen globalen Auswirkungen im Energie- und Rohstoffsektor entwickeln. Daher bleibt ein Risiko für Lieferengpässe und Preiserhöhungen hier noch bestehen. Ein weiterer Risikofaktor stellt auch der teils stark steigende Wettbewerb aus nichteuropäischen Ländern, sowie auch die häufigen Änderungen im Normbereich dar. Wir rechnen für unsere Produkte doch weiterhin mit guten Absatzmöglichkeiten, da der Anspruch bei Auftragsvergabe an Qualität und After-Sales-Service fortwährend einen hohen Stellenwert besitzt.

 

48565 Steinfurt, den 09.01.2025

gez. Ralf Hermanns, Geschäftsführer

gez. Alejandro Medina Martin, Geschäftsführer

gez. Witali Grün, Geschäftsführer

gez. Daniel Feldhaus, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 985.288,78 1.032.436,78
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.676,00 7.904,00
II. Sachanlagen 933.112,78 975.032,78
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 679.851,78 721.583,78
2. technische Anlagen und Maschinen 36.690,00 51.166,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 216.571,00 202.283,00
III. Finanzanlagen 49.500,00 49.500,00
1. Beteiligungen 49.500,00 49.500,00
B. Umlaufvermögen 7.552.868,40 6.912.660,00
I. Vorräte 3.951.491,96 3.315.691,52
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.119.421,39 1.948.118,36
1. Forderungen gegen Gesellschafter 505.118,06 375.245,18
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 275.414,29 156.534,89
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 159.690,89 216.286,60
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 41.054,85 39.335,87
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.454.612,44 1.356.586,58
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.481.955,05 1.648.850,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 71.898,59 78.257,94
Summe Aktiva 8.610.055,77 8.023.354,72

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.347.298,61 1.683.597,30
I. ausgegebenes Kapital 37.500,00 37.500,00
1. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
2. eigene Anteile -12.500,00 -12.500,00
II. Bilanzgewinn 1.309.798,61 1.646.097,30
davon Gewinnvortrag 1.646.097,30 1.495.896,05
B. Rückstellungen 794.823,15 602.669,38
C. Verbindlichkeiten 6.467.934,01 5.737.088,04
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.201.003,15 2.409.264,33
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.201.003,15 2.159.264,33
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 250.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 4.266.930,86 3.327.823,71
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.266.930,86 3.327.823,71
Summe Passiva 8.610.055,77 8.023.354,72

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.959.975,47 7.046.458,83
2. Personalaufwand 5.636.660,71 4.955.234,49
a) Löhne und Gehälter 4.836.568,72 4.159.620,18
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 800.091,99 795.614,31
davon für Altersversorgung 33.448,86 34.032,93
3. Abschreibungen 152.682,77 177.422,40
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 152.682,77 177.422,40
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.147.615,56 1.691.112,80
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 4.883,70 1.839,20
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 47.254,78 9.768,17
davon Erträge aus Abzinsung 4.539,61
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 83.998,22 30.024,13
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 17.248,22 49.866,22
8. Ergebnis nach Steuern -30.975,23 152.566,96
9. sonstige Steuern 5.323,46 2.365,71
10. Jahresfehlbetrag 36.298,69 -150.201,25
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.646.097,30 1.495.896,05
12. Ausschüttung 300.000,00
13. Bilanzgewinn 1.309.798,61 1.646.097,30

Anhang zum 31. Dezember 2023

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der goracon systemtechnik gmbh, Amtsgericht Steinfurt, HRB 7046, für das Kalenderjahr 2023, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Dabei ist das für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften vorgeschriebene Gliederungsschema für die Bilanz (§ 266 HGB) und die Gewinn- und Verlustrechnung (§ 275 HGB) zugrunde gelegt worden.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss, Bilanzierung- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Anschaffungs-bzw. Herstellungskosten bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bewertet. Gründe für Wertberichtigungen auf die Forderungen wurden dabei berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen betreffen ein Darlehen in Höhe von Euro 114.531,05 (Vorjahr Euro 172.845,74) und ein Verrechnungskonto in Höhe von Euro 45.159,84 (Vorjahr Euro 43.440,86) gegenüber der goracon engineering gmbh. Das Darlehen wird planmäßig getilgt. Die Verzinsung des Darlehens erfolgt mit 2 % und die Verzinsung des Verrechnungskontos mit 2 % über dem Basiszinssatz.

Die sonstigen Vermögengegenstände in Höhe von insgesamt Euro 673.822,05 (Vorjahr Euro 577.734,38) betrafen im Wesentlichen Gesellschafter- / Geschäftsführerdarlehen in Höhe von Euro 505.118,06 (Vorjahr 375.245,18) davon über 1 Jahr Euro 196.400,83, (Vorjahr Euro 79.614,17), und übrige sonstige Forderungen in Höhe von Euro 168.703,96 (Vorjahr Euro 202.489,20). Die Verzinsung der Gesellschafter-/ Geschäftsführerdarlehen erfolgt mit 2 % über dem Basiszinssatz. Im Geschäftsjahr 2023 sind Euro 171.872,88 zugegangen und Euro 42.000,00 getilgt worden.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden Abzinsungen auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet.

Auf der Grundlage der erteilten Auskünfte und Informationen sowie des ermittelten Erfüllungsbetrages ergibt sich zum 31.12.2023 eine handelsrechtlich auszuweisende Unterdeckung (Lastwert) für die bestehenden Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEuro 51 .

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleichen. Es haben sich nur aktive latente Steuern ergeben. Gemäß § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB werden diese nicht ausgewiesen.

II. Bilanzerläuterungen

1. Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Das Anlagevermögen der goracon systemtechnik gmbh haben wir in Form eines Anlagenspiegels gemäß § 268 Absatz 2 HGB dargestellt.

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
kommulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte u. Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 314.194,65 1.720,00 312.474,65 306.290,65 5.228,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 314.194,65 1.720,00 312.474,65 306.290,65 5.228,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.283.124,33 1.283.124,33 561.540,55 41.732,00
2. technische Anlagen und Maschinen 266.547,02 2.171,00 264.376,02 215.381,02 14.476,00
3. amdere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 890.824,17 105.534,77 63.039,42 933.319,52 688.541,17 91.246,77
Summe Sachanlagen 2.440.495,52 105.534,77 65.210,42 2.480.819,87 1.465.462,74 147.454,77
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 49.500,00 49.500,00 0,00
Summe Finanzanlagen 49.500,00 49.500,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.804.190,17 105.534,77 66.930,42 2.842.794,52 1.771.753,39 152.682,77
Abgänge
EUR
kommulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte u. Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.720,00 309.798,65 2.676,00 7.904,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.720,00 309.798,65 2.676,00 7.904,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 603.272,55 679.851,78 721.583,78
2. technische Anlagen und Maschinen 2.171,00 227.686,02 36.690,00 51.166,00
3. amdere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 63.039,42 716.748,52 216.571,00 202.283,00
Summe Sachanlagen 65.210,42 1.547.707,09 933.112,78 975.032,78
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 49.500,00 49.500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 49.500,00 49.500,00
Summe Anlagevermögen 66.930,42 1.857.505,74 985.288,78 1.032.436,78

2. Vorräte

Der in der Bilanz zusammengefasste Posten " Vorräte " gliedert sich wie folgt auf:

Euro Vorjahr
TEURO
1. Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe 780.745,88 787,57
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.706.842,00 2.450,89
3. geleistete Anzahlungen 463.904,08 77,23

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Euro1.867.978,24 eine Restlaufzeit von unter 1 Jahr und Euro 251.443,15 eine Restlaufzeit von über 1 Jahr.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben Euro 55.042,32 (Vorjahr 172.731,63) und von den sonstigen Vermögensgegenständen haben Euro 196.400,83 (Vorjahr 79.614,17) eine Restlaufzeit von über 1 Jahr.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von Euro 53.231,34 (Vorjahr 57.594,69) enthalten

4. Rechnungsabgrenzungsposten

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Der Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von Euro 71.898,59 beinhaltet im Wesentlichen abzugrenzende Versicherungsaufwendungen.

5. Stammkapital

Das Stammkapital beträgt Euro 50.000,00 und ist vollständig erbracht.

6. Sonstige Rückstellungen

Unter den sonstigen Rückstellungen werden Ansprüche der Mitarbeiter auf noch zu gewährenden Urlaub und Überstunden (TEuro 179,9), Kosten für die Archivierung (TEuro 10,6), Garantierückstellung (TEuro 558,6), ausstehende Rechnungen (TEuro 10,0), sonstige Rückstellungen (TEuro 9,7) und die zu erwartenden Aufwendungen für die Jahresabschlusserstellung- und Prüfung (TEuro 26,0), ausgewiesen.

7. Pensionsverpflichtung

Die Gesellschaft hat über die Unterstützungskasse Leistungen der betrieblichen Altersvorsorge zugesagt.

Bei den beitragsorientierten Versorgungszusagen wurde als Erfüllungsbetrag der Barwert der zum Stichtag erreichten Anwartschaften angesetzt.

Als versicherungsmathematische Parameter wurden bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages benutzt:

Sterblichkeit und Invalidisierung nach den "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck

Zinssatz: 1,82 %

Pensionsalter: Gesetzliches Renteneintrittsalter

Anwartschaftsdynamik: 0,00 %

Rentendynamik: 0,00 % (Kapitalzusagen)

Fluktuation: keine

Auf der Grundlage der erteilten Auskünfte und Informationen sowie der angegebenen Rechnungsrundlagen ergibt sich zum 31.12.2023 ein Erfüllungsbetrag in Höhe von TEuro 51.

Angabe zu Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel

davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag kleiner 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre
zum 31.12.2023 2.201.003,35 1.580.016,36 620.986,75 0,00
31.12.2022 2.409.264,33 1.560.697.43 848.566,90 0,00
erhaltene Anzahlungen 2.287.854,93 2.287.854,93 0,00 0,00
31.12.2022 1.877.174,77 1.877.174,77 0,00 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 1.473.561,01 1.473.561,01 0,00 0,00
31.12.2022 1.150.255,88 1.150.255,88 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten * 505.514,92 505.514,92 0,00 0,00
31.12.2022 300.393,60 300.393,60 0,00 0,00
Gesamt 6.467.934,01 5.856.947,22 620.988,75 0,00
31.12.2022 5.737.088,04 4.888.521,14 848.566,90 0,00
* davon aus Steuern 276.451,14 (Vorjahr 115.996,16)
davon im Rahmen im sozialen Sicherheit: Euro 8.492,66 (Vorjahr 4.469,79)

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von Euro 1.701.003,12 wurden durch Grundschulden und Sicherungsübereignungen gesichert.

Zum Bilanzstichtag sind Avalbürgschaften in Höhe von Euro 1.360.590,42 in Anspruch genommen worden. Die Avale wurden durch Sicherungsübereignungen, Grundschulden, Forderungs und Globalabtretungen besichert.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses

Der Gewinnvortrag beträgt Euro 1.646.097,30 (Vj.T€ 1.495,90).

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von Euro 36.298,69 mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von Euro 4.539,61 enthalten.

IV. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren folgende Mitarbeiter beschäftigt:

Vorjahr
Geschäftsführer 5 5
Vollzeit Arbeitnehmer 65 64
Aushilfen 14 13
Auszubildende 9 8
Gesamtzahl der durchschnittlichen beschäftligten Arbeitnehmer 93 90

2. Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Geschäftsführung

Zur Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr 2023 der Kaufmann Herr Gerhard Fischer, Nordwalde, der Kaufmann Herr Ralf Hermanns, Nordwalde, der Kaufmann Herr Alejandro Medina Martin, Emsdetten, der Kaufmann Herr Witali Grün, Steinfurt, und der Kaufmann Herr Daniel Feldhaus, Emsdetten, bestellt.

Sie sind jeweils einzelvertretungsberechtigt. Die Herren Fischer, Hermanns und Medina-Martin sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung, nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Der Ukraine-Krieg wird weiterhin neben globalen Auswirkungen auf die Energie- und Rohstoffpreise maßgeblichen Einfluss auf die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung zur Folge haben. Wie stark die Effekte, insbesondere hinsichtlich der Absatzmärkte und bei der Materialbeschaffung sein werden und wie es sich im Einzelnen auf die Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft niederschlagen, lässt sich derzeit noch nicht verlässlich abschätzen.

Mit Urkundenrolle Nr. 132/2023 vom 21. Dezember 2023 hat die goracon systemtechnik gmbh, aufschiebend bedingt, eigene Anteile in Höhe von Euro 12.500,00 des Stammkapitals erworben. Die aufschiebende Bedingung wurde im Januar 2024 erfüllt. In Höhe des Kaufpreises besteht eine Ausschüttungssperre. Die Gesellschafter der goracon systemtechnik gmbh sind angehalten, alle Maßnahmen zu unterlassen, die das Vorliegen der Voraussetzungen des § 33 Abs. 2 GmbHG bis zur Zahlung der letzten Kaufpreisrate gefährden würden.

Der Geschäftsführer Herr Gerhard Fischer wurde zum 03.01.2024 von der Gesellschafterversammlung abberufen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 10.01.2024.

V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für die angemieteten Geschäftsräume bestehen für das Geschäftsjahr 2024 sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEuro 165. Aus Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von TEuro 154 und für die Geschäftsjahre 2025 bis 2027 in Höhe von TEuro 160.

 

Steinfurt, den 09.01.2025

Ralf Hermanns

Daniel Feldhaus

Alejandro Medina Martin

Witali Grün

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.02.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Vorbemerkung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 in der nach § 325 ff. HGB offen zu legenden Fassung und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 basieren auf dem von uns geprüften, vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023, soweit keine Erleichterungen bezüglich der Offenlegung in Anspruch genommen worden sind.

Dem vollständigen, von uns geprüften Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die goracon systemtechnik gmbh, Steinfurt

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der goracon systemtechnik gmbh, Steinfurt - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der goracon systemtechnik gmbh, Steinfurt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Entgegen § 285 Nr. 9 Buchstabe a) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nicht angegeben.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Urteil zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Löhne, den 13. Februar 2025

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