GSt 104. Solarpark GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Dachauer seit 18.7.2025 | Prokura |
Michaela Stockinger seit 12.10.2023 | Prokura |
Georg Sterner seit 12.10.2023 | Geschäftsführer |
Anton Michael Schweiger seit 12.10.2023 | Geschäftsführer |
Manfred Hopper seit 12.10.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 8.37% | |
| 8.37% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
3 von 4 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SOLEA GmbH (vormals: SOLEA AG)PlattlingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des UnternehmensDie SOLEA GmbH entwickelt Freiflächensolarparks in Deutschland, baut Photovoltaikanlagen als EPC-Unternehmen (Engineering-Procurement-Construction) und betreibt Handel mit einzelnen Komponenten, insbesondere mit Photovoltaikmodulen. Im "Geschäftsfeld Maintenance" werden in erster Linie Solarparks und große Photovoltaikdachanlagen im Auftrag Dritter betreut. Diese Dienstleistungen werden über unsere Tochtergesellschaft SOLEA Service GmbH, Plattling, abgewickelt. Dabei geht es insbesondere um die technische Betriebsführung der Photovoltaikanlagen. Hier handelt es sich in der Regel um Anlagen, die die SOLEA GmbH für Dritte (z. B. Fondsgesellschaften) realisiert hat. Im Geschäftsfeld "Projektierung und Anlagenbau" sind die Projektierung und die anschließende Veräußerung von Standorten zum Bau regenerativer Kraftwerke und der Bau von Photovoltaikanlagen zusammengefasst. Als Generalunternehmer errichtet die SOLEA GmbH Dachanlagen und Großanlagen für institutionelle Investoren sowie private Betreiber. Die Veräußerung der Projekte an Investoren erfolgt im Regelfall nach der Baufertigstellung. Die Veräußerung von Photovoltaikmodulen, Wechselrichtern und Zubehör wird im Geschäftsfeld "Handel" betrieben. Der Sitz der Gesellschaft ist in Plattling. Des Weiteren hält die SOLEA GmbH Beteiligungen an verschiedenen Projektgesellschaften. Kernabsatzmarkt war in 2023 Deutschland. Als Ziel- und Steuerungsgröße setzt die Geschäftsführung der SOLEA GmbH das operative Ergebnis (EBIT) ein. Als Grundlage des operativen Geschäfts werden weiterführend die Cashflows jedes einzelnen Projekts überwacht und analysiert. Die vorgenommenen monatlichen und anlassbezogenen Auswertungen gewährleisten eine uneingeschränkte Transparenz der verschiedenen Ergebnisbeiträge. Die SOLEA GmbH nutzt ihre Kompetenzen umfassend und verfügt über eine langjährige Expertise. Mit unserem Geschäftsmodell sehen wir im Markt für Photovoltaikanlagen gute Entwicklungsmöglichkeiten. Die SOLEA GmbH ist ein Anbieter von Photovoltaikgroßanlagen, der ausgehend von der Projektierung über den Bau bis zur Betriebsführung und Stromerzeugung ein integriertes und umfassendes Geschäftsmodell aufweist. Bei der Umsetzung unserer Strategie vereinen wir die Grundsätze von Ökonomie und Ökologie. Technologisch setzen wir, wo es Sinn macht, auf eigenentwickelte nachgeführte Solarstrom-Systeme sowie auf Solarhybridkraftwerke. Auch werden zunehmend Stromspeicher integriert. B. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft expandierte in 2023 aufgrund verschiedener Bremsfaktoren nur moderat. Insbesondere die hohen Inflationsraten, die fortgesetzte geldpolitische Straffung und damit einhergehende hohe Zinsen sowie die verstärkten geopolitischen Risiken belasteten die wirtschaftliche Dynamik. Im Euroraum stieg das reale BIP gegenüber 2022 nur leicht an, getragen durch Aufholeffekte aus der Pandemie. Im 4. Quartal 2023 stagnierte die Wirtschaftsleistung im Euroraum preis- und saisonbereinigt. Das deutsche reale Bruttoinlandsprodukt ist in 2023 um 0,3 % zurückgegangen (Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Februar 2024). Für Deutschland wird für 2024 ein Wachstum des BIP von 0,7 % erwartet. Die weiterhin erhöhte Inflation sorgt für Kaufkraftverluste und dämpft die Konsumnachfrage. Die Verbraucherpreisinflation wird stark rückläufig und im Jahresdurchschnitt 2024 mit Raten von 2,6% erwartet. Es wird erwartet, dass sich die deutsche Volkswirtschaft erst im Verlauf des Jahres 2024 allmählich wieder erholt. Es bestehen erhebliche Abwärtsrisiken aufgrund einer ausbleibenden Erholung in China, einer drohenden Verschärfung der geopolitischen Lage, einem erneuten Anstieg der Energiepreise, einer weiterhin restriktiven Geldpolitik sowie einem zurückhaltenden Ausgabeverhalten der Verbraucher (Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Jahresgutachten 2023/2024). Trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage entwickelt sich der Arbeitsmarkt stabil. Die Arbeitslosenzahl dürfte sich stabilisieren (Quelle: Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Februar 2024). In 2023 hat sich ein deutlicher Zinsanstieg vollzogen. Für 2024 rechnen die Marktakteure damit, dass die Leitzinsen durch die EZB im Sommer gesenkt werden könnten und damit die restriktive Geldpolitik der EZB beendet wird (Quelle: Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Februar 2024). Die Umlaufrendite öffentlicher Anleihen ist gefallen. Die Finanzierungskonditionen haben sich etwas verbessert. Bezogen auf das Geschäft der SOLEA GmbH hatten die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen insofern Auswirkungen als die Beschaffungspreise bei Solarmodulen deutlich gefallen sind, sich die Bestellzeiten bei einzelnen Komponenten aber wesentlich erhöht haben. Aufgrund des Anstiegs des Zinsniveaus sind die Finanzierungskosten für Photovoltaikanlagen weiterhin vergleichsweise hoch. Ansonsten ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen. 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Bundesregierung hat aufgrund der Abhängigkeit von Energieimporten, insbesondere aus Russland, und der Ausrichtung der Klima-, Energie- und Wirtschaftspolitik auf den 1,5 Grad-Klimaschutz-Pfad im April 2022 ein Gesetzespaket zur massiven Beschleunigung des Ausbaus der erneuerbaren Energien auf den Weg gebracht. Für das Jahr 2030 wird nun ein Ausbauziel von 80-Prozent des Bruttostromverbrauchs definiert. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch 2023 lag erst bei 56 Prozent. Der Handlungsdruck wird durch die Elektrifizierung in den einzelnen Sektoren verstärkt. Ein wesentlicher Bestandteil ist der Ausbau der Solarenergie. Das Ausbauziel wird dahingehend stark erhöht, dass in 2030 rund 215 GW Solar-Leistung installiert sein sollen. Der jährliche Zubau soll 22 GW sein. Dazu werden die Förderbedingungen verbessert und die Ausschreibungsmengen erhöht. Auch sollen bürokratische Hemmnisse verringert werden und vor allem auch die Flächenkulisse erweitert werden (Quelle: Gesetz zu Sofortmaßnahmen für einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien und weiteren Maßnahmen im Stromsektor vom 20. Juli 2022). Es wird davon ausgegangen, dass deutsche Solarunternehmen, die größere Photovoltaikkraftwerke planen und bauen, aufgrund der Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen in Deutschland eine gute Wachstumsperspektive haben. 3. Geschäftsverlauf Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 konnten Umsatzerlöse von TEUR 49.989 (i. Vj. TEUR 30.822) erzielt werden. Die Gesamtleistung (d. h. Summe Umsatzerlöse, Bestandsveränderung und sonstige betriebliche Erträge) lag bei TEUR 54.103 (i. Vj. TEUR 36.629). Die Umsatzerlöse wurden in 2023 weitestgehend mit Projekten in Deutschland erwirtschaftet. So erhöhten sich im Geschäftsbereich "Projektierung und Anlagenbau" die Umsätze von TEUR 30.409 auf TEUR 49.929 im Geschäftsjahr 2023. Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 75.034 (i. Vj. TEUR 73.591). Beschaffungs- und Investitionsbereich Die Materialaufwandsquote (Materialaufwendungen im Verhältnis zur Gesamtleistung) sankt von 89,8 % im Vorjahr auf 77,3 % im Geschäftsjahr 2023. Die Verbesserung der Materialaufwandsquote im Berichtsjahr basiert weitgehend darauf, dass deutlich fallende Solarmodulpreise nicht in vollem Umfang an die Kunden weitergegeben werden mussten. Die Erhöhung der Materialaufwendungen von TEUR 32.895 auf TEUR 41.851 ist im Wesentlichen auf das erhöhte Geschäftsvolumen zurückzuführen. Die Beschaffung von Photovoltaikmodulen haben wir in ausreichender Menge durch projektbezogene Lieferverträge abgesichert. Ebenso haben wir projektbezogene Verträge für den Bezug von Wechselrichtern und Solarkabel abgeschlossen. Die Metallbaukonstruktionen liefert in der Regel unser Partnerbetrieb PV-EIWA Systemtechnik GmbH & Co. KG, Plattling. Das Investitionsvolumen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen beträgt TEUR 216 (i. Vj. TEUR 35). Die wesentlichste Investition des Geschäftsjahres war der Erwerb eines neuen LKW. Für das Geschäftsjahr 2024 sind keine wesentlichen Investitionen geplant. Wir finanzieren uns in erster Linie über die Innenfinanzierung, Darlehen von nahestehenden Personen bzw. Konzernunternehmen sowie Bank- und Lieferantenkredite. Personal- und Sozialbereich Der Personalaufwand der SOLEA GmbH ist um TEUR 335 bzw. 29,43 % auf TEUR 1.473 im Geschäftsjahr 2023 gestiegen. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) verminderte sich aufgrund der gestiegenen Gesamtleistung von 3,1 % im Vorjahr auf 2,7 % im Berichtsjahr. Im Jahr 2023 steigt die jahresdurchschnittliche Mitarbeiterzahl von 15,75 auf 16,25 (ohne Geschäftsführung). Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 waren insgesamt 17 Mitarbeiter und 3 Geschäftsführer bei der SOLEA GmbH beschäftigt. Die betrieblichen Sozialleistungen entsprechen den branchenüblichen Bedingungen. Ebenfalls wird auf eine qualifizierte Ausbildung der Mitarbeiter großer Wert gelegt. Forschung- und Entwicklung Für Forschung und Entwicklung wurden im Jahr 2023 ebenso wie im Vorjahr keine Aufwendungen getätigt. 4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Installierte Projektleistung Ein zentraler nichtfinanzieller Leistungsindikator ist die Projektleistung in MWp. Die Projektleistung ist im Berichtszeitraum von 56 MWp im Vorjahr auf 62 MWp in 2023 angestiegen. Mit mehr als 493 MWp (i. Vj. 431 MWp) insgesamt gebauten Projekten ist die SOLEA GmbH ein etablierter Generalunternehmer im Markt. Mitarbeiterqualifikation Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SOLEA GmbH liefern durch ihre Qualifikation und ihr Engagement für das Unternehmen einen entscheidenden Beitrag zum Unternehmenserfolg. Die individuelle berufliche und persönliche Entwicklung wird im Rahmen von Mitarbeitergesprächen identifiziert und durch externe und interne Weiterbildungsmaßnahmen gefördert. Marktpräsenz in Wachstumsmärkten Für den langfristigen Erfolg sind detaillierte Kenntnisse über die weltweite Marktentwicklung von großer Bedeutung. Die SOLEA GmbH unterhält neben Kooperationen in wichtigen Märkten Beziehungen zu Kunden und Projektpartnern in wichtigen europäischen Wachstumsmärkten. Dadurch können die Kernleistungen der SOLEA GmbH grundsätzlich europaweit platziert werden. Ingenieurkompetenz Durch den Bau Hunderter von Solarstromanlagen weltweit seit der Unternehmensgründung verfügen die Ingenieure und Techniker der SOLEA GmbH über umfassende Erfahrungen. Von der Planung und dem Bau von Kleinstanlagen bis zu Multimegawatt-Solarparks finden die Mitarbeiter der SOLEA GmbH stets optimale Lösungen. Durch eine hausinterne Serviceabteilung ist sichergestellt, dass die von der SOLEA GmbH gebauten Photovoltaikanlagen zeitnah qualifiziert, überwacht und gewartet werden. Gesellschaftliche Reputation Durch das gesellschaftliche Engagement der SOLEA GmbH im Rahmen von sozialen Projekten und durch Sponsoringmaßnahmen örtlicher Vereine wird die gesellschaftliche Verantwortung wahrgenommen. Produktqualität Die SOLEA GmbH unterhält langfristige Geschäftsbeziehungen zu den wichtigsten Modul- und Wechselrichterlieferanten. Damit stellt die SOLEA GmbH sicher, dass unterschiedlichste PV-Technologien und neueste Entwicklungen den Kunden zur Verfügung gestellt werden können. Im Bereich der Befestigungs- und Nachführungstechnik werden langfristig erprobte eigenentwickelte Systeme verwendet, die den Kunden eine langfristige Sicherheit bieten. 5. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf durch die Unternehmensleitung Der Geschäftsverlauf in 2023 ist weitgehend im Rahmen der Erwartungen verlaufen. Das Umsatzziel für 2023 konnte zwar nicht erreicht werden, die Ertragslage konnte aber aufgrund fallender Beschaffungspreise sowie einer steigenden Projektierungsleistung erheblich verbessert werden. Das Ergebnis vor Steuern liegt oberhalb des des prognostizierten Ergebnisses. Durch die strategische Entscheidung, die Projektentwicklung zu stärken, sich weitgehend auf das EPC-Geschäft in Deutschland zu konzentrieren sowie die gute Marktaussicht in Deutschland, gehen wir davon aus, in der Zukunft die Umsatzerlöse und die Ertragslage weiter zu verbessern. Insgesamt beurteilen wir den Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 als gut. C. Darstellung der Lage1. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 betrugen die Umsatzerlöse TEUR 49.989 (i. Vj. TEUR 30.822). Die Gesamtleistung in 2023 mit TEUR 54.103 liegt deutlich über dem Vorjahreswert von TEUR 36.628. Der Materialaufwand mit TEUR 41.851 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreswert von TEUR 32.895. Die Personalaufwendungen stiegen von TEUR 1.138 auf TEUR 1.473. Die periodenfremden sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf TEUR 0 (i. Vj. TEUR 16). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und damit auch das Jahresergebnis 2023 beinhalten neutrale Aufwendungen im Zusammenhang mit der Bewertung und Ausbuchung von Forderungen in Höhe von TEUR 132 (i. Vj. TEUR 411). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von TEUR 1.408 auf TEUR 2.514. Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände betragen TEUR 54 (i. Vj. TEUR 44). Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 6.562 (i. Vj. TEUR 393). Insgesamt liegt das Jahresergebnis im Rahmen des prognostizierten Ergebnisses. 2. Finanzlage Finanzierungsanalyse Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen über erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Bank- und Lieferantenkredite sowie Darlehen nahestehender Personen. Die Bankverbindlichkeiten erhöhten sich von TEUR 98 auf TEUR 2.981. Die SOLEA GmbH nutzt keine außerbilanziellen Finanzierungsinstrumente. Investitionsanalyse Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine wesentlichen Investitionen getätigt. Liquiditätsanalyse Die flüssigen Mittel verminderten sich in 2023 von TEUR 693 auf TEUR 468. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Eingeräumte Skontierungsmöglichkeiten konnten weitgehend genutzt werden. Mit Ausnahme der Investitionskredite haben die Verbindlichkeiten sämtlich eine Restlaufzeit von unter 90 Tagen. Der Finanzmittelbestand setzt sich wie folgt zusammen:
Die Liquidität der SOLEA GmbH war zu jeder Zeit gegeben. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich in 2023 deutlich von TEUR 26.667 auf TEUR 35.424 erhöht. Im Anlagevermögen sind keine wesentlichen Veränderungen zu verzeichnen, das Anlagevermögen beträgt nunmehr TEUR 992 (i. Vj. TEUR 796). Das Umlaufvermögen hat sich von TEUR 25.864 auf TEUR 34.405 erhöht. Der Anstieg ist vor allem durch die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 3.540 auf TEUR 8.794 und durch die Ausweitung des Vorratsvermögens von TEUR 16.172 auf TEUR 19.019 bedingt. Das Anlagevermögen hat einen Anteil von 2,80 % (i. Vj. 3,0 %) an der Bilanzsumme. Im Umlaufvermögen haben die Vorräte einen Anteil von 55,3 % (i. Vj. 62,5%). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 von TEUR 8.999 auf TEUR 14.919 per 31. Dezember 2023 angestiegen. Die Ausweitung ist vor allem auf den hohen Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Kassenbestand und Bankguthaben betragen zum Stichtag TEUR 468 (i. Vj. TEUR 693) und sind weitgehend unbelastet. Das bilanzielle Eigenkapital hat sich von TEUR 2.786 per 31. Dezember 2022 auf TEUR 9.348 per 31. Dezember 2023 infolge des Jahresüberschusses 2023 deutlich erhöht. Die rechnerische Eigenkapitalquote der SOLEA GmbH hat sich aufgrund der überproportionalen Ausweitung der Bilanzsumme erhöht und liegt bei rund 26,4 % der Bilanzsumme (i. Vj. 10,4 %). Die sonstigen Rückstellungen mit TEUR 6.571 (i. Vj. TEUR 3.471) haben sich im Wesentlichen aufgrund der Erhöhung von offenen Rechnungen für 2023 erhöht. Steuerrückstellungen waren in Höhe von TEUR 1.335 (i. Vj. TEUR 461) passiviert. Insgesamt erhöhten sich die Rückstellungen von TEUR 3.932 auf TEUR 7.907. Die Bankverbindlichkeiten erhöhten sich erheblich von TEUR 98 auf TEUR 2.981. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sanken erheblich auf TEUR 10.374 (i. Vj. TEUR 13.894). Die Lieferantenverbindlichkeiten betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 2.027 (i. Vj. TEUR 2.842), was eine Reduzierung um 28,68 % bedeutet. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 1.020 (i. Vj. TEUR 64). Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich von TEUR 3.051 auf TEUR 1.769. Insgesamt haben sich die Verbindlichkeiten in 2023 um TEUR 1.779 reduziert (8,92 %). Die Vermögenslage ist insgesamt geordnet. D. Risiko- und Chancenbericht1. Risiko- und Chancenmanagementsystem Die flache Struktur unserer Organisation und die regelmäßigen Geschäftsführungsbesprechungen ermöglichen ein frühzeitiges Erkennen auftretender Risiken im operativen Geschäft. In Abwägung mit der strategischen Weiterentwicklung der SOLEA GmbH werden Risiken bewusst und kontrolliert eingegangen, gezielt abgesichert oder entsprechend vermieden. Im Unternehmen verbleibende Risiken werden durch den Abschluss entsprechender Versicherungen eingegrenzt beziehungsweise ausgeschlossen Die SOLEA GmbH verwendet keine Finanzinstrumente für Sicherungsgeschäfte. Bilanziell wird den sich ergebenden Risiken aus dem Anlagenbau und aus dem Modulgeschäft durch Rückstellungen in ausreichender Höhe Rechnung getragen. Im Modulgeschäft bestehen weitgehend deckungsgleiche Rückgarantien des Herstellers. Analog zur Risikoidentifikation werden Chancen in gleichem Maße fortlaufend erfasst, bewertet und - wenn unternehmerisch sinnvoll - geeignete Maßnahmen seitens der Geschäftsführung eingeleitet. Ziel unseres Finanzmanagements ist es, die verschiedenen Finanzstrategien und Prozesse aufeinander abzustimmen, um eine Steigerung des Unternehmenswertes zu erreichen. So werden die Geschäftsaktivitäten von uns so beurteilt, dass sowohl die Rentabilität des durchzuführenden Projektes, des angebotenen Produktes oder der Dienstleistung als auch die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes in den Mittelpunkt rücken. Mit dieser Maßgabe soll der langfristige Unternehmenserfolg gesichert werden. Unser wertorientiertes Finanzmanagement basiert darauf, den Wert und die treibenden Faktoren für jedes Geschäftssegment aufzuzeigen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen dann in die Managementprozesse und -grundsätze ein. Um sicherzustellen, dass alle Aktivitäten des Unternehmens tatsächlich wertsteigernd sind, werden die Auswirkungen von z. B. strategischen Initiativen und Investitionen auf den Unternehmenswert von uns laufend ausgewertet. Im Nachgang werden einzelne Risiken und Chancen auf Basis ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer möglichen Auswirkungen hin analysiert und versucht die Reihenfolge entsprechend ihrer Bedeutsamkeit für die Gesellschaft darzulegen. 2. Einzelrisiken und Chancen Umfeld und Branche: Der Erfolg solarer Stromerzeugung ist derzeit noch eng an nationale Programme zur Förderung erneuerbarer Energien geknüpft. Mit dem am 11. Dezember 2019 vorgestellten European Green Deal der EU-Kommission hat ein starkes europaweites Wachstum der Photovoltaikbranche eingesetzt. Die deutsche Bundesregierung forciert stark den Ausbau der erneuerbaren Energien. Eine wirtschaftliche Stromerzeugung mit Photovoltaikanlagen ist insbesondere in den südlichen europäischen Ländern möglich, aber auch in Deutschland. Die SOLEA GmbH hat als eines der ersten Unternehmen der Branche in Deutschland größere Solarprojekte außerhalb des EEG platziert. Durch die Pandemie und den Krieg in der Ukraine haben sich Lieferkettenprobleme, insbesondere durch längere Lieferzeiten von Transformatoren, ergeben. In 2023 haben sich die Einkaufspreise für Photovoltaikmodule stark rückläufig entwickelt. Zunehmend wird der schleppende Netzausbau zu einem limitierenden Faktor des Ausbaus der Erneuerbaren Energien. Die Eintrittswahrscheinlichkeit und etwaige Auswirkungen von Risiken aufgrund des Umfelds und der Branche werden derzeit als mittel eingeschätzt und sind für die SOLEA GmbH von grundsätzlicher Bedeutung. Rechtliche Risiken: Wir flankieren unsere Entscheidungen und die Gestaltung der Geschäftsprozesse durch eine rechtliche Beratung durch externe Fachleute, um möglichen rechtlichen Risiken, die aus den vielfältigen steuerlichen, wettbewerbs-, patent-, kartell- und umweltrechtlichen Regelungen und Gesetzen entstehen können, zu begegnen. Risiken aus Rechtsstreitigkeiten und weitere rechtliche Risiken sind im Jahresabschluss grundsätzlich berücksichtigt. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der zuvor beschriebenen rechtlichen Risiken wird derzeit als niedrig bzw. die finanzielle Auswirkung für den Fall des Eintritts als gering eingeschätzt und sind für die SOLEA GmbH damit derzeit von untergeordneter Bedeutung. Liquiditätsrisiko: Bei Großprojekten arbeiten wir in erster Linie mit finanzstarken Auftraggebern zusammen. Dabei werden in der Regel größere Teilanzahlungen vereinbart. Die von uns durchgeführten Projekte werden jeweils einzeln finanziert, sodass das Liquiditätsrisiko in erster Linie projektbezogen zu sehen ist. Aufgrund aktuell ausreichender liquidier Mittel und Betriebsmittellinien ist der operative Liquiditätsbedarf abdeckbar. Gleichwohl ist eine ausreichende Liquiditätsausstattung der Gesellschaft während des Prognosezeitraums von der Aufrechterhaltung der bestehenden Betriebsmittellinien durch die finanzierenden Banken und Gesellschafter abhängig. Zusätzlich bestehen Liquiditätsrisiken, wenn die geplanten Projekte für das Geschäftsjahr 2024 und die folgenden Geschäftsjahre nicht erfolgreich und mit den erwarteten Deckungsbeiträgen abgeschlossen werden können. Hieraus kann sich die Notwendigkeit ergeben, dass zeitnah und der Höhe nach adäquaten Zuführungen entsprechender Mittel erforderlich werden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit und finanzielle Auswirkung des Liquiditätsrisikos wird derzeit als eher gering eingeschätzt und ist für die SOLEA GmbH somit von untergeordneter Bedeutung. Risiken im Hinblick auf die Coronapandemie und den Ukraine-Krieg: Die Coronapandemie hat aus Sicht der Geschäftsführung derzeit keine wesentlichen Auswirkungen auf die Gesellschaft. Die starken Beschädigungen der Energieinfrastruktur der Ukraine infolge des Ukrainekriegs haben zu deutlich längeren Beschaffungszeiten und einem starken Preisanstieg für Transformatoren geführt. Nennenswerte Stornierungen von Aufträgen bzw. Zahlungsausfälle bei Kunden konnten bis dato nicht beobachtet werden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit und die finanziellen Auswirkungen werden derzeit als mittel eingeschätzt und sind für die SOLEA GmbH somit von grundsätzlicher Bedeutung. Gewährleistungs- und Haftungsrisiken: Grundsätzlich können gegen uns Ansprüche aufgrund von Gewährleistungen aus dem Bau der PV-Anlagen sowie aus dem Handel mit dem SOLEA-Modul gestellt werden. Die Haftungsrisiken aus dem Anlagenbau sind durch entsprechende Montage- und Haftpflichtversicherungen projektbezogen abgesichert. Die bestehende Betriebshaftpflichtversicherung deckt die üblichen Betriebsrisiken ab. Im Übrigen verweisen wir auf unsere Ausführungen im Zusammenhang mit den technischen Risiken. Die Eintrittswahrscheinlichkeit von Risiken aufgrund von Gewährleistungs- und Haftungsansprüchen werden derzeit als niedrig eingeschätzt und sind für die SOLEA GmbH von untergeordneter Bedeutung. Steuern: Die Geschäftsjahre bis einschließlich 2021 sind von der steuerlichen Außenprüfung abgedeckt. Unternehmensstrategie: Unsere Strategie ist auf den Ausbau der Projektentwicklung und des EPC-Geschäftes in Deutschland ausgerichtet. Risiken können sich dadurch ergeben, dass Investoren ihre Finanzierung nicht schließen können und dadurch Projekte in der Bauphase stecken bleiben. Diesem Risiko wird durch die Vorlage von Auskünften, Bankbürgschaften bzw. Finanzierungsbestätigungen begegnet. Zudem werden die Zahlungspläne so gestaltet, dass der Wareneinsatz durch entsprechende Abschlagszahlungen abgedeckt ist. Die Eintrittswahrscheinlichkeit unternehmensstrategischer Risiken werden derzeit als niedrig eingeschätzt und sind für die SOLEA GmbH von untergeordneter Bedeutung. Leistungswirtschaftliche Risiken: Aufgrund unserer Erfahrungen gehen wir davon aus, dass wir durch die sorgfältige Auswahl der Projekte und Produkte die leistungswirtschaftlichen Risiken in Grenzen halten. Die Eintrittswahrscheinlichkeit leistungswirtschaftlicher Risiken werden derzeit als niedrig eingeschätzt und sind für die SOLEA GmbH von untergeordneter Bedeutung. Technische Risiken: Die technischen Risiken der fest installierten Solarstromanlagen sind - da kaum bewegliche Teile vorhanden - überschaubar und auf wenige Komponenten beschränkt. Bei nachgeführten Solaranlagen erhöht sich das technische Risiko aufgrund der beweglichen Modulaufständerung sowie der Sensorik, die die Anlage steuert. Für den Fall einer eintretenden Leistungsminderung können wir uns grundsätzlich zunächst auf langfristige Garantien der Hersteller stützen, wobei insbesondere bei unseren ausländischen Lieferanten die tatsächliche Durchsetzbarkeit und die internen sowie die externen Kosten im Zusammenhang mit einer möglichen Einforderung derartiger Garantien zu würdigen sind. Die Komponenten der Nachführungstechnik sind leicht austauschbar und verursachen im Schadensfall nur geringe Kosten. Gegen sonstige Schäden an den Anlagen ist auch hier entsprechender Versicherungsschutz vorhanden. Technische Risiken sind für die SOLEA GmbH von untergeordneter Bedeutung. Personal: Qualifizierte und erfahrene Mitarbeiter sind wichtige Determinanten für unsere Geschäftsentwicklung. In 2023 konnten wir unser qualifiziertes Team insbesondere zum Ende des Geschäftsjahres 2023 verstärken. Die Eintrittswahrscheinlichkeit von personellen Risiken werden derzeit als niedrig bis mittel eingeschätzt und sind für die SOLEA GmbH von grundsätzlicher Bedeutung. Informationstechnik: Das Risiko von Störungen in unserem Informationssystem kann zu Produktivitätseinbußen führen. Die sicheren Zugriffe der Mitarbeiter in das interne Netzwerk werden durch neueste Transportprotokolle und Verschlüsselungen mit Zertifikaten gewährleistet. Unser IT-System ist gegen unberechtigte Zugriffe von außen durch eine mehrstufige Firewall-Technik abgesichert. Die Sicherheit der Datenbanken wird durch ein System zur Spiegelung der Daten in kurzen Intervallen an gesicherten Standorten garantiert. Gegen Computerviren sichern wir uns durch den Einsatz modernster Software, die ständig aktualisiert wird. Die Eintrittswahrscheinlichkeit von informationstechnischen Risiken werden derzeit als niedrig eingeschätzt und sind für die SOLEA GmbH von untergeordneter Bedeutung. Finanzwirtschaftliche Risiken: Die SOLEA GmbH benutzt keine Finanzinstrumente, aus denen sich besondere Risiken ergeben könnten. Preisänderungsrisiken basieren allein auf von Dritten bezogene Waren und Dienstleistungen. Finanzwirtschaftliche Risiken sind für die SOLEA GmbH von untergeordneter Bedeutung. Wechselkursrisiko: Die Verträge werden auf Eurobasis abgeschlossen. Bei Fremdwährungsaufträgen werden währungskongruente Einkaufsverträge abgeschlossen. Damit ist das Wechselkursrisiko überschaubar. Wechselkursrisiken sind für die SOLEA GmbH von untergeordneter Bedeutung. Zinsrisiko: Die Betriebsmittelkredite sind mit einem variablen Zins ausgestattet. Die Betriebsmittelkredite werden in geringem Umfang in Anspruch genommen. Das Zinsrisiko wird derzeit für die SOLEA GmbH als gering angenommen. Wir gehen bei den langfristigen Zinsen davon aus, dass sich die langfristigen Zinsen etwas nach unten bewegen und sich damit die Finanzierungsmöglichkeiten für unsere Kunden verbessern. Die Geschäftsführung geht derzeit davon aus, dass aufgrund der guten Auftragslage für 2024 und der Projektpipeline in Deutschland eine positive Fortführungsprognose nachgewiesen werden kann. Ausweislich der Planungsrechnung verfügt die Gesellschaft während des Prognosezeitraums durch die liquiden Mittel, die bestehenden Betriebsmittellinien und die Finanzierungen der Gesellschafter über eine ausreichend Liquiditätsausstattung. E. PrognoseberichtDie konjunkturelle Entwicklung der deutschen Wirtschaft und in Europa ist in 2024 vor allem durch den Krieg in der Ukraine belastet. Aufgrund der hohen Inflation ist die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland nach wie vor gehemmt. Die stark gestiegen Energierohstoffpreise haben zu einem starken Anstieg der Inflation geführt. Die Zinspolitik der EZB hat auf diesen Anstieg im Hinblick auf die wirtschaftlichen Risiken im Euroraum mit geldpolitischen Mitteln reagiert. Diese geldpolitischen Mittel zeigen in der zweiten Jahreshälfte 2023 und im 1. Quartal 2024 Wirkung. Die Finanzierungszinsen haben sich rückläufig entwickelt. In Europa haben sich die Rahmenbedingungen für den Bereich der Solarenergie durch den European Green Deal der Europäischen Kommission stark verbessert. In Deutschland forciert die Bundesregierung den Ausbau der erneuerbaren Energien mit neuen Gesetzesinitiativen. Die Investitionsbereitschaft in Photovoltaikkraftwerke in Deutschland wird in 2024 und den folgenden Jahren deutlich verbessert erwartet. Wir stellen uns den Herausforderungen aus diesen Entwicklungen. Unser Team ist erfahren und flexibel ausgerichtet. Wir setzen bei der Erzeugung von emissionsfreiem Strom auf hohe Qualität und innovative Lösungen. Für 2024 wird das Jahresergebnis aufgrund steigender Umsatzerlöse deutlich höher erwartet. Die Personalkosten werden in moderatem Umfang ansteigend prognostiziert und die Sachkosten werden sich erhöhen. Die projektbezogenen Margen werden höher erwartet. Für 2024 haben wir als Umsatzziel EUR 65 Mio. und für 2025 EUR 85 Mio. festgelegt. Hierbei wurden mögliche Auswirkungen der wirtschaftlichen Entwicklung und des Ukraine-Krieges für die Gesellschaft berücksichtigt. Wir erwarten für die Zukunft, dass unser Geschäftsvolumen aufgrund des wirtschaftlichen Umfelds der Solarbranche stark wachsen wird. Der Auftragsbestand hat sich positiv entwickelt. Das operative Ergebnis (EBIT) wird in 2024 weiterverbessert erwartet. Wir gehen ferner davon aus, dass sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zu 2023 wiederum verbessern wird.
Plattling, den 23. April 2024 SOLEA GmbH Die Geschäftsführung Anton Schweiger Georg Sterner Christian Nick Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine AngabenDie SOLEA GmbH mit Sitz in Plattling ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Deggendorf unter HRB 5924 registriert. Die SOLEA GmbH ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung der SOLEA AG mit dem Sitz in Plattling (Amtsgericht Deggendorf HRB 3022). Die Handelsregistereintragung erfolgte am 12.10.2023. Seit dem 30.10.2023 ist die SOLEA GmbH ein Tochterunternehmen der MAINOVA Erneuerbare Energien GmbH in Frankfurt a. Main. Die MAINOVA Erneuerbare Energien GmbH ist mit 74,9% an der SOLEA GmbH beteiligt. Der Jahresabschluss wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Ansatz-, Bewertungs- und Gliederungsvorschriften unter Beachtung der für Gesellschaften mit beschränkter Haftung geltenden Vorschriften unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt. Soweit einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst wurden, sind diese im Anhang gesondert ausgewiesen. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenImmaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten bewertet, die um planmäßige Abschreibungen vermindert wurden. Die Abschreibung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Die Nutzungsdauer beläuft sich auf drei Jahre. Sachanlagen sind mit Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Die jeweiligen Nutzungsdauern betragen bis zu 14 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden analog § 6 Abs. 2a EStG mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis zu EUR 1.000,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang dargestellt. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. bei Vorliegen einer dauerhaften Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie bei Waren und den geleisteten Anzahlungen zu Anschaffungskosten. Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt und betreffen im Bau befindliche Aufträge und in der Entwicklung befindliche Projektrechte. Die Herstellungskosten umfassen die Einzelkosten sowie angemessene Teile der Personalgemeinkosten. Allgemeine Verwaltungskosten sowie Zinsen für Fremdkapital werden nicht aktiviert. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug von Einzelwertberichtigungen - bei erkennbaren Einzelrisiken - und Pauschalwertberichtigungen zur Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sowie das Eigenkapital sind zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit diese Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Sonstige Rückstellungen und Steuerrückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden ggf. künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Gewährleistungsrückstellungen für den Vertriebsbereich decken langfristig gegebene, branchenübliche Gewährleistungen und Leistungsgarantien ab. Die Berechnung der Garantierückstellungen ist mit Unsicherheiten behaftet. Basis der Schätzung der Garantierückstellung sind im Wesentlichen die von uns auf Grundlage der vorliegenden Historie sowie des möglichen Leistungsverfalls der Solarmodule ermittelten Garantieaufwendungen. Änderungen dieser Annahmen können sich auf das zukünftige Ergebnis des Unternehmens auswirken. Aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen gehen wir davon aus, dass die abgebildeten Rückstellungen die beste Schätzung zum Stichtag darstellen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls erfasst. Zum Abschlussstichtag werden Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung zum Devisenkassamittelkurs neu bewertet. Bei Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr wird ein Kursverlust vollständig erfasst. Bei Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden Verluste und Gewinne in voller Höhe erfasst. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 8.794 (i. Vj. TEUR 3.540) sind TEUR 8.794 (i. Vj. TEUR 3.540) innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Einzelwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 25 (i. Vj. TEUR 16) sowie Pauschalwertberichtigungen mit 1,0 % auf den nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungsbestand (ohne Sicherheitseinbehalte) in Höhe von TEUR 75 (i. Vj. TEUR 30). Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.974 (i. Vj. TEUR 528) handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und aus der Vorfinanzierung von Projektierungskosten, die, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig sind. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
Von den sonstigen Vermögensgegenständen sind TEUR 4.103 (i. Vj. TEUR 4.877) innerhalb eines Jahres fällig. Daneben bestehen mittelfristige Darlehen in Höhe von TEUR 40 (i. Vj. TEUR 54) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Eigenkapital
Das Stammkapital der Gesellschaft ist eingeteilt in 1.000.000 Geschäftsanteile zum Nennbetrag von je EUR 1,00. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen belaufen sich auf TEUR 1.335 (i. Vj. TEUR 461) und sind für das Jahr 2023 gebildet. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Zusammensetzung und Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten:
Die Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 1.005 (i. Vj. TEUR 0) durch Sicherungsübereignungen von Warenbeständen und Globalabtretungen von Forderungen besichert. Daneben besteht eine Sicherung über Grundschulden in Höhe von TEUR 76 (i. Vj. TEUR 98) für ein Bankdarlehen. Zur Sicherung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Die Darlehensgewährungen von nahestehenden Personen im Bereich der sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 0 (i. Vj. TEUR 1.228). Übrige Darlehensverbindlichkeiten im Bereich der sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf TEUR 0 (i. Vj. TEUR 1.000). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten mit TEUR 1.020 (i. Vj. TEUR 713) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus Darlehensgewährungen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse von TEUR 49.989 (i. Vj. TEUR 30.822) wurden zu TEUR 6 (i. Vj. TEUR 359) mit im Ausland ansässigen Kunden und zu TEUR 49.983 (i. Vj. TEUR 30.463) im Inland erzielt. Die Umsatzerlöse wurden dabei in folgenden Tätigkeitsbereichen erzielt:
Die periodenfremden sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf TEUR 620 (i. Vj. TEUR 16) und betreffen Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen mit TEUR 587 und Erträge aus der Herabsetzung von Verbindlichkeiten TEUR 33 (i.Vj. TEUR 0) Die periodenfremden sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 44 (i. Vj. TEUR 0). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten zudem neutrale Aufwendungen im Zusammenhang mit der Bewertung und Ausbuchung von Forderungen in Höhe von TEUR 132 (i. Vj. TEUR 411). Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten Zinsaufwand aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0). Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen TEUR 6 (i. Vj. TEUR 0) gegenüber verbundenen Unternehmen. V. NachtragsberichtNach wie vor sind noch Lieferkettenprobleme bei einzelnen Komponenten zu verzeichnen, die zu Verzögerungen bei der Baufertigstellung führen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres 2023 haben sich nicht ereignet. VI. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen
Bei den Leasingverträgen handelt es sich um nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte, die u. a. zum Zweck einer verbesserten Bilanz- und Finanzsituation vereinbart worden sind. Geschäftsführung
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023 betragen TEUR 433. Aufsichtsrat bis 30.10.2023 Der für eine Aktiengesellschaft fakultativ zu bildende Aufsichtsrat wurde im Rahmen des Rechtsformwechsel zu einer GmbH aufgelöst. Die bis zum 30.10.2023 tätigen Aufsichtsratsmitglieder waren:
An die Mitglieder des Aufsichtsrates wurden Aufwandsentschädigungen in Höhe von TEUR 4 (i. Vj. TEUR 6) gewährt. Beteiligungsliste
Beziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen Die Geschäftsführer Anton Schweiger und Georg Sterner sind je mit 8,37 % am Stammkapital der Gesellschaft beteiligt. Die Mainova Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG; Frankfurt am Main, ist mit 74,9% am Stammkapital der Gesellschaft beteiligt. Des Weiteren bestanden im Geschäftsjahr 2023 mit Ausnahme von nur unverzinslich gewährten kurzfristigen Darlehen an verbundene Unternehmen grundsätzlich nur Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen im Sinne des § 285 Nr. 21 HGB, die zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind. Arbeitnehmer Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres (ohne Geschäftsführung):
Honorare und Dienstleistungen der Abschlussprüfer Das von den Abschlussprüfern für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar im Sinne von § 285 Nr. 17 HGB (ohne Auslagen und Umsatzsteuer) beträgt TEUR 38 (i. Vj. TEUR 41). Es betrifft Abschlussprüfungsleistungen mit TEUR 38 (i. Vj. TEUR 41) davon vorangegangene Abschlussprüfungen mit TEUR 25 (i. Vj. TEUR 5). Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Mainova Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, einbezogen. Dieser stellt den kleinsten Kreis von Unternehmen gemäß § 285 Nr. 14a HGB dar und wird aufgrund der Verpflichtungen nach § 325 HGB der das Unternehmensregister führenden Stelle elektronisch zur Einstellung in das Unternehmensregister übermittelt. Die Gesellschaft wird darüber hinaus in den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen gemäß § 285 Nr. 14 HGB, den Konzernabschluss der Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH, Frankfurt am Main ("SWFH"), einbezogen. Der Konzernabschluss der SWFH wird der das Unternehmensregister führenden Stelle elektronisch zur Einstellung in das Unternehmensregister übermittelt. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 6.561.917,11 in voller Höhe an die Gesellschafter auszuschütten.
Plattling, den 23. April 2024 SOLEA GmbH Die Geschäftsführung Anton Schweiger Georg Sterner Christian Nick Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SOLEA GmbH (vormals: SOLEA AG), Plattling Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SOLEA GmbH (vormals: SOLEA AG), Plattling , - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SOLEA GmbH (vormals: SOLEA AG) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 23. April 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Stephan Schims, Wirtschaftsprüfer Marc Krizaj, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses/ ErgebnisverwendungDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 nebst Lagebericht wurde am 7. Mai 2024 festgestellt. Die Gesellschafterversammlung beschloss, den Jahresüberschuss 2023 i. H. v. Euro 6.561.917,11 in voller Höhe an die Gesellschafter auszuschütten. |
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