Rügener Backwaren GmbHLiquidiert

18528 Bergen auf Rügen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stralsund HRB 497
Eingetragen
24.1.1991
Branche
Einzelhandel mit Back- und SüßwarenHerstellung von Backwaren, ohne DauerbackwarenGroßhandel mit Zucker, Süßwaren und Backwaren
Gegenstand
Betrieb einer Bäckerei sowie der Vertrieb von Backwaren über eigene Verkaufsstellen und Cafés sowie der Handel und die Gastronomie

Historie

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Management

NameRolle
Volker Schülke
seit 5.10.2006
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rügener Backwaren GmbH

Bergen auf Rügen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

Bilanz

AKTIVA

  Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
A. Aufwand f. Ingangsetzung   0   16.632
B. Anlagevermögen   1.473.645   1.794.388
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   2.310   3.104
II. Sachanlagen   1.446.333   1.766.282
III. Finanzanlagen   25.002   25.002
C. Umlaufvermögen   1.042.813   1.872.411
I. Vorräte   376.484   335.604
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   657.726   1.545.091
III. Wertpapiere        
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   8.603   -8.284
D. Rechnungsabgrenzungsposten   2.645   2.473
Summe Aktiva   2.519.103   3.685.904

Passiva

       
  Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital   730.920   956.340
I. Gezeichnetes Kapital   333.000   333.000
II. Kapitalrücklage   43.910   43.910
III. Gewinnrücklagen   772.514   772.514
IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag   -193.084   90.967
V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag   -225.420   -284.051
B. Sonderposten   77.825   99.392
C. Rückstellungen   323.659   226.979
D. Verbindlichkeiten   1.386.699   2.403.193
E. Rechnungsabgrenzungsposten        
Summe Passiva   2.519.103   3.685.904

Anhang für 2008

Rügener Backwaren GmbH, Bergen auf Rügen

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Im Vorjahr wurde vor dem Anlagevermögen eine Bilanzierungshilfe für die Erweiterung des Geschäftsbetriebes entsprechend § 269 HGB ausgewiesen. Dabei handelt es sich vor allem um Aufwendungen im Zusammenhang mit der Umstellung der Produktion, der Neuorganisation des Wareneinkaufs und um Rechtsanwaltskosten für die Veränderung der Personalstruktur, die in Vorjahren angefallen sind. Die Auflösung der Bilanzierungshilfe erfolgte ab dem Geschäftsjahr 2004 entsprechend § 282 HGB zu einem Viertel jährlich.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird um planmäßige sowie außerplanmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Bei geringwertigen Anlagegütern machte die Gesellschaft ab 2008 bis zu Anschaffungskosten von EUR 149,99 (bis 2007 bis zu Anschaffungskosten von EUR 410,00) von ihrem Wahlrecht nach § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG Gebrauch. Diese wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden ab 2008 in einem Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit voraussichtlich dauerhaft Wertminderungen vorliegen, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktwerten angesetzt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Für Konditoreibleche und Transportkisten wurde ein Festwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Name und Sitz der Gesellschaft Beteiligungsansatz 31.12.2008
TEUR
Eigenkapital 31.12.2008
TEUR
Anteil am Kapital
%
Jahres- Ergebnis 2008
TEUR
HANSEBACK Vorpommersche Backwaren GmbH, Pasewalk 25 2.640 1 462
A-Back Anklamer Backwaren GmbH i. I.., Anklam 0 *) 51 *)
Mühlenback GmbH i. I.. Bäckerei - Konditorei, Pasewalk 0 *) 52 *)

*) Über die Vermögen der A-Back Anklamer Backwaren GmbH i.I., Anklam, und der Mühlenback GmbH i.I. Bäckerei - Konditorei, Pasewalk, wurden in 2002 Insolvenzverfahren eröffnet, die bis April 2009 noch nicht beendet waren. Zum 31. Dezember 2007 wurden die Beteiligungen jeweils um weitere TEUR 2 auf den Erinnerungswert von jeweils EUR 1,00 abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

  31.12.2008
TEUR
31.12.2007
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (0) 42
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 545 1.444
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
Sonstige Vermögensgegenstände 113 40
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
  658 1.526

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen TEUR 124 (Vj. TEUR 129) Forderungen gegen Gesellschafter.

Stammkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft ist voll erbracht.

Kapitalrücklage

Im Zusammenhang mit den im Vorjahr zu Buchwerten erfolgten Verschmelzungen wurde der Eigenkapitalanteil einer verschmolzenen Gesellschaft, der den Betrag der Stammkapitalerhöhung überschritten hat, in die Kapitalrücklage eingestellt.

Der Sonderposten für Investitionszulagen zum Anlagevermögen betrifft die Investitionszulagen für die Jahre 2001 bis 2005. Der Sonderposten wird entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Anlagegüter aufgelöst.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

  31.12.2008 Restlaufzeiten 31.12.2007 Restlaufzeiten
bis 1 Jahr
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Verbindlichkeiten 1.387 0 1.387 2.403 19 2.422

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschuldeintragungen auf das Betriebsgrundstück in Bergen auf Rügen besichert. Darüber hinaus sind einzelne Darlehen durch Raumsicherungsübereignungen des Inventars auf dem Betriebsgrundstück in Bergen auf Rügen, des Inventars der Backshops und der mobilen Backstationen besichert.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen TEUR 7 (Vj. TEUR 6) auf Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Abschreibungen

Durch die im Jahr 1999 erfolgten Sonderabschreibungen gemäß § 4 FördGG für den Veranlagungszeitraum 1992 resultieren bei den entsprechenden Anlagegütern im Berichtsjahr Minderabschreibungen von TEUR 8 (Vj. TEUR 9).

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im wesentlichen Erträge aus der Weiterbelastung von Kosten, periodenfremde Erträge (TEUR 55), Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszulagen zum Anlagevermögen (TEUR 22) und Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen (TEUR 2) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen vor allem Mietaufwendungen, Aufwendungen für sonstige Dienstleistungen und periodenfremde Aufwendungen (TEUR 43).

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Gesellschaft wurde im Berichtsjahr von Herrn Volker Schülke (Kaufmann) und Herrn Gerd Hundt (Kaufmann) wahrgenommen.

Herr Volker Schülke erhielt von der Gesellschaft keine laufenden Bezüge. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Mitarbeiter

Im Berichtsjahr waren im Jahresdurchschnitt neben den Geschäftsführern 5 kaufmännische Mitarbeiter, 112 gewerbliche Mitarbeiter, eine Teilzeitkraft und 21 Auszubildende beschäftigt.

Haftungsverhältnisse

Im Rahmen einer Genussrechtsvereinbarung zwischen einer Kapitalgeberin und einem verbundenen Unternehmen über EUR 3 Mio. hat sich u.a. die Rügener Backwaren GmbH als Garantin verpflichtet, einzeln und gesamtschuldnerisch der Gläubigerin unbedingt und unwiderruflich als selbstständig Verpflichtete, und nicht bloß als Bürgin, die ordnungsgemäße Rückzahlung der aufgrund dieser Genussrechtsvereinbarung zahlbaren Beträge einschließlich etwaiger von der Gläubigerin zu zahlenden Steuern und Einbehalte zu gewährleisten.

Aus einem Kreditvertrag besteht eine gesamtschuldnerische Haftung für die Inanspruchnahme einer Betriebsmittelkreditlinie von bis zu EUR 1,05 Mio., die wahlweise durch die Gesellschaft und durch zwei nahe stehende Unternehmen in Anspruch genommen werden kann. Zum 31. Dezember 2008 wurde diese Kreditlinie durch ein verbundenes Unternehmen in Höhe von TEUR 888 in Anspruch genommen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum 31. Dezember 2008 in Höhe von TEUR 754, davon TEUR 129 gegenüber verbundenen Unternehmen.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag mit den Gewinnrücklagen zu verrechnen und diese auf neue Rechnung vorzutragen.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der MBV-Mecklenburger Besitz- und Verwaltungs GmbH, Pasewalk, einbezogen, der im elektronischen Handelsregister des Amtsgerichtes Neubrandenburg unter B 6273 zu veröffentlichen ist.

 

Bergen auf Rügen, im April 2009

Volker Schülke, Geschäftsführer

Gerd Hundt, Geschäftsführer

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