Scherm Logline Transport GmbH

Probfeld 18, 85123 Karlskron, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 101563
Eingetragen
6.5.1998
Branche
Güterbeförderung im StraßenverkehrGüterbeförderung in der BinnenschifffahrtPersonenbeförderung im Linienverkehr auf der Straße
Gegenstand
Güternah- und Fernverkehr sowie Sondertransporte und Linienverkehr mit Gütern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Yves Bonow
seit 27.10.2025
Prokura
Michael Plabst
seit 27.10.2025
Prokura
Daniel Pasztor
seit 16.1.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Kurt SchermScherm Holding & Verwaltungs GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Scherm Logline Transport GmbH

Karlskron

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Bilanz zum 31. Dezember 2020

Scherm Logline Tranport GmbH, Karlskron

Aktiva

31.12.2020 31.12.2019
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen 5.753.445,15 6.620.915,07
II. Finanzanlagen 6.447,45 5.759.892,60 6.447,45
davon Anteile an verbundenen Unternehmen: € 6.447,45 (31.12.2019: 6 T€)
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 72.278,70 43.361,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.415.416,10 4.962.714,80
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen: € 303.126,74 (31.12.2019: 396 T€)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 203.023,58 4.690.718,38 77.622,78
10.450.610,98 11.711.061,59

Passiva

31.12.2020 31.12.2019
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 1.062.218,92 1.766.497,23
III. Jahresfehlbetrag 672.183,07 704.278,31
B. Rückstellungen 413.431,47 484.483,00
C. Verbindlichkeiten 9.621.579,07 10.138.795,08
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: € 3.779.348,25 (31.12.2019: 4.574 T€)
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: € 4.348.545,95 (31.12.2019: 3.154 T€)
10.450.610,98 11.711.061,59

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar bis 31. Dezember 2020

Scherm Logline Transport GmbH, Karlskron

01.01.2020 - 31.12.2020 01.01.2019-31.12.2019
1. Umsatzerlöse 23.982.870,76 33.667.333,22
2. sonstige betriebliche Erträge 215.451,69 463.948,96
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren ./. 24.086,77 ./. 33.282,77
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen ./.5.765.032,52 ./. 5.789.119,29 ./. 10.088.774,09 ./. 10.122.056,86
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter ./. 7.322.650,84 ./. 9.102.332,55
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung ./. 1.503.162,80 ./. 8.825.813,64 ./. 1.918.804,43 ./. 11.021.136,98
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen ./. 1.645.849,61 ./. 2.481.660,07
6. sonstige betriebliche Aufwendungen ./. 8.844.328,86 ./. 10.951.376,22
7. Erträge aus Beteiligungen 475.000,00 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen ./. 89.734,12 ./. 92.988,49
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 ./. 1.584,87
10. Ergebnis nach Steuern ./. 521.523,07 ./. 539.521,31
11. sonstige Steuern ./. 150.660,00 ./. 164.757,00
12. Jahresfehlbetrag 672.183,07 704.278,31

ANHANG mit Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2020

I. Allgemeine Angaben

Die Scherm Logline Transport GmbH mit dem Sitz in Karlskron ist beim Amtsgericht Ingolstadt unter der Nummer HRB 101563 im Handelsregister eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs.2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs (§ 288 HGB) wurden berücksichtigt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht § 266 HGB und den besonderen Vorschriften gemäß § 2 der Verordnung über die Aufgliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen bzw. § 275 HGB sowie § 42 GmbHG, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften wahlweise bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringenden Vermerke im Anhang aufgeführt.

Die Bewertung erfolgt nach den Bestimmungen der §§ 252 bis 256 HGB.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die planmäßigen, nutzungsbedingten Abschreibungen erfolgen linear in Anlehnung an die steuerlichen Abschreibungstabellen.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet, sofern keine außerplanmäßigen Abschreibungen gemäß § 253 Abs.3 HGB erforderlich sind. Die auf fremde Währung lautenden Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit dem am Beteiligungsstichtag maßgeblichen Wechselkurs angesetzt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus der diesem Anhang beigefügten Anlage.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Werten am Bilanzstichtag bewertet.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen € 815,33 (Vj.: 1 T€) gegenüber der Alleingesellschafterin.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt unverändert € 25.564,59.

Der Bilanzgewinn i.H.v. € 390.035,85 setzt sich aus dem Gewinnvortrag i.H.v. € 1.062.218,92 abzüglich dem Jahresfehlbetrag i.H.v. € 672.183,07 zusammen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und entsprechen den Beträgen der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen noch nicht genommenen Urlaub und Überstunden sowie Zuschläge und Prämien.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Verbindlichkeiten in T€ haben folgende Restlaufzeiten (in Klammern die Vorjahreszahlen):

Restlaufzeit
gesamt unter 1 Jahr mehr als 1 Jahr
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.779 1.663 2.116
(4.574) (1.807) (2.767)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 876 876 -
(997) (997) (-)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.349 4.349 -
(3.155) (3.155) (-)
Sonstige Verbindlichkeiten 618 558 60
(1.413) (1.050) (363)
9.622 7.446 2.176

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthaltene Darlehen i.H.v. 3.613 T€ sowie in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltene Darlehen i.H.v. 419 T€ sind durch Sicherungsübereignungen der damit finanzierten Fahrzeuge abgesichert. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen € 4.346.529,09 (Vj.: 3.154 T€) gegenüber der Alleingesellschafterin; für darin enthaltene Darlehensverbindlichkeiten i.H.v. 3.750 T€ wurde der Rangrücktritt dergestalt erklärt, dass diese Verbindlichkeiten ausschließlich aus einem Bilanzgewinn oder aus weiterem, die sonstigen Schulden übersteigenden, Vermögen der Gesellschaft zu tilgen sind.

IV. Sonstige Angaben

Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft hat im Jahr 2020 durchschnittlich 293 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 15 Angestellte und 278 gewerblich Tätige.

Geschäftsführung

Kurt Scherm, Kaufmann, Karlskron

Daniel Pasztor, Kaufmann, Karlshuld

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hat folgende Beteiligungen mit einem Anteilsbesitz von mehr als 20 %:

Anteil am Kapital Eigenkapital 31.12.2020 Jahresergebnis 2020
% T€ T€
SIT-Scherm International Transports s.r.o. i.L./Teschechien 100 TZCZ 4.496 TCZK./.3.414
Scherm International Transports
S.R.L., Rumänien (Beteiligung über SIT-Scherm International Transports s.r.o.) 98 gelöscht 02.03.2021

Angaben zum Mutterunternehmen

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Scherm Holding & Verwaltungs GmbH, Karlskron, die als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss aufzustellen hat.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt folgende Gewinnverwendung vor:

Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Karlskron, 28. April 2021

Scherm Logline Transport GmbH

Kurt Scherm, Geschäftsführer

Daniel Pasztor, Geschäftsführer

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2020

der Scherm Logline Transport GmbH, Karlskron

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde von der Gesellschafterversammlung am 21. Juli 2021 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens

Scherm Logline Transport GmbH, Karlskron

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2020 Zugänge Abgänge 31.12.2020
A/l. Sachanlagen
1. Fahrzeuge und Güterverkehr 24.937.307,28 769.931,28 1.139.625,16 24.567.613,40
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 496.011,55 32.790,49 9.844,60 518.957,44
A/II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 6.447,45 0,00 0,00 6.447,45
25.439.766,28 802.721,77 1.149.469,76 25.093.018,29
Abschreibungen
01.01.2020 Zugänge Abgänge 31.12.2020
A/l. Sachanlagen
1. Fahrzeuge und Güterverkehr 18.389.907,31 1.597.401,02 1.115.319,33 18.871.989,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 422.496,45 48.448,59 9.808,35 461.136,69
A/II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
18.812.403,76 1.645.849,61 1.125.127,68 19.333.125,69
Buchwerte
31.12.2020
A/l. Sachanlagen
1. Fahrzeuge und Güterverkehr 5.695.624,40
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 57.820,75
A/II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 6.447,45
5.759.892,60

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2020

Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft betreibt in Karlskron (bei Ingolstadt) ein Unternehmen für gewerblichen Güterverkehr - insbesondere für den Transport von Zulieferteilen für die Automobilindustrie - und setzt hierzu ca. 175 LKWs ein. Sie ist im Wesentlichen für Großkunden tätig und gehört zur Scherm-Unternehmensgruppe, die auch im Bereich Logistikdienstleistungen und Service tätig ist.

Die Entwicklung der Gesellschaft war auch im Jahr 2020 nicht zufriedenstellend. Bei Umsätzen i.H.v. 23.983 T€ (Vj.: 33.667 T€) ergab sich ein Jahresfehlbetrag i.H.v. 672 T€ (Vj.: 704 T€).

Ertragslage

Die Umsatzerlöse sanken bedingt durch Betriebsschließungen bei Kunden aufgrund der Coronavirus-Pandemie und der Aufgabe nicht kostendeckender Aufträge gegenüber dem Vorjahr von 33.667 T€ um 9.684 T€ (28,8 %) auf 23.983 T€, die sonstigen betrieblichen Erträge von 464 T€ um 249 T€ auf 215 T€. Es fielen erstmals Beteiligungserträge i.H.v. 475 T€ an.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen (im wesentlichen Transport-Subunternehmerleistungen) sanken von 10.089 T€ um 4.324 T€ auf 5.765 T€, so dass sich der gesamte Materialaufwand von 10.122 T€ um 4.333 T€ (42,8 %) auf 5.789 T€ vermindert hat.

Die Gesellschaft hat im Jahr 2020 durchschnittlich 293 Mitarbeiter beschäftigt; die Personalaufwendungen sanken von 11.021 T€ um 2.195 T€ (19,9 %) auf 8.826 T€.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen einschließlich der Kfz-Steuern sanken wegen der Verminderung der Kfz-Kosten von 11.116 T€ um 2.121 T€ (19,1 %) auf 8.995 T€.

Das EBITDA sank von 1.872 T€ um 808 T€ auf 1.064 T€, bezogen auf die Umsatzerlöse von 5,6 % auf 4,5 %.

Die Abschreibungen sanken von 2.482 T€ um 836 T€ auf 1.646 T€. Das Betriebsergebnis (EBIT) veränderte sich von ./.610 T€ um 28 T€ auf ./.582 T€, bezogen auf die Umsatzerlöse von ./.1,8 % auf ./.2,4 %.

Die Zinsaufwendungen betragen 90 T€, so dass sich das Jahresergebnis von ./.704 T€ um 32 T€ auf ./.672 T€ veränderte, bezogen auf die Umsatzerlöse von ./.2,1 % auf ./.2,8 %.

Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit i.H.v. 1.926 T€ wurde i.H.v. 1.423 T€ für Kredittilgungen, i.H.v. 318 T€ zur Finanzierung der Anlageninvestitionen und i.H.v. 185 T€ zur Erhöhung des Finanzmittelfonds verwandt. Die Anlageninvestitionen i.H.v. 803 T€ wurden i.H.v. 100 T€ durch Zuflüsse aus Anlagenverkäufen, i.H.v. 385 T€ durch Kreditaufnahmen und i.H.v. 318 T€ durch den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit finanziert.

Der Finanzmittelfonds (Saldo aus kurzfristigen Bankguthaben und -schulden) veränderte sich von ./. 148 T€ auf 37 T€.

Die Relation der Kundenforderungen zu den Umsatzerlösen beträgt 16,6 % (Vj.: 13,1 %).

Die Gesellschaft kann aufgrund ihrer Liquiditätssituation ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen, wobei entsprechend der Entwicklung in 2021 weitere Liquiditätsunterstützungen der Konzernmutter Scherm Holding & Verwaltungs GmbH erforderlich werden könnten (vgl. Ausführungen im Prognose, Chancen- und Risikobericht).

Vermögenslage

Das Anlagevermögen beträgt 55,1 % (Vj.: 56,6 %) und das Umlaufvermögen 44,9 % (Vj.: 43,4 %) der Bilanzsumme. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.260 T€ (10,8 %) auf 10.451 T€ vermindert.

Das Anlagevermögen i.H.v. 5.760 T€ ist zu 70,0 % (Vj.: 76,5 %) mit mittelfristigem Fremdkapital, zu 7,2 % (Vj.: 16,4 %) mit Eigenkapital und zu 22,8 % (Vj.: 7,1 %) mit kurzfristigem Fremdkapital finanziert.

Das Eigenkapital sank von 1.088 T€ um den Jahresfehlbetrag von 672 T€ auf 416 T€, die Eigenkapitalquote von 9,3 % auf 4,0 % der Bilanzsumme.

Die mittelfristigen Verbindlichkeiten sind um 1.038 T€ auf 4.032 T€ gesunken und dienen der Finanzierung des Anlagevermögens.

Die kurzfristigen Schulden sind von 5.553 T€ um 450 T€ (8,1 %) auf 6.003 T€ gestiegen; sie beinhalten Darlehen der Konzernmutter i.H.v. 3.750 T€ (Vj.: 2.500 T€). Das Umlaufvermögen ist von 5.084 T€ um 393 T€ (7,7 %) auf 4.691 T€ gesunken. Dementsprechend hat sich das Working Capital von ./.469 T€ auf ./.1.312 T€ verändert.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Allgemeine Risiken bestehen in der volatilen Situation der Automobilbranche, insbesondere aufgrund der Abhängigkeit von schwierigen Auslandsmärkten, und der Neuausrichtung auf E-Mobilität, die weiterhin zu einschneidenden Sparmaßnahmen der Auftraggeber führen.

Weitere Risiken bestehen im verschärften Wettbewerb, dem daraus resultierenden erheblichen Kostendruck und der Abhängigkeit von Großkunden sowie in der Beschaffung von Kraftfahrern.

Das Forderungsausfallrisiko wird als gering eingeschätzt.

Das monatliche Berichtswesen und die EDV-gestützte Fuhrparkverwaltung ermöglichen es der Geschäftsführung Umsatz- und Kostenentwicklungen zu verfolgen und gegebenenfalls Konsequenzen zu ziehen. Da die Gesellschaft mit Subunternehmern arbeitet, können diese Kosten kurzfristig reduziert werden, so dass vorab der eigene Fuhrpark und das eigene Personal ausgelastet werden können.

Die Entwicklung der Gesellschaft und die sich daraus ergebenden Chancen hängen von der weiteren Entwicklung der Automobilindustrie ab.

Aufgrund der negativen Geschäftsentwicklung seit Mitte 2017 wurden diverse Maßnahmen ergriffen. Es handelt sich um die bessere Auslastung der Transporte, die Reduzierung der Kosten für Transport-Subunternehmer, die Kündigung von nicht kostendeckenden Aufträgen sowie den Versuch von Erhöhungen der Transportpreise; außerdem werden Investitionen zurückgestellt.

Die Gesellschaft hat ihre Planung dem konjunkturellen Umfeld und dem Kostendruck im Speditionsbereich angepasst und geht für 2021 von ähnlichen Transportumsätzen sowie von einem ähnlichen Jahresergebnis wie in 2020 aus. Die Zahlen des laufenden Geschäftsjahres liegen im Plan. Weitere Auswirkungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie sind nicht absehbar.

Entsprechend der weiteren Entwicklung können zusätzliche Liquiditätsunterstützungen der Konzernmutter Scherm Holding & Verwaltungs GmbH erforderlich werden.

 

Karlskron, 28. April 2021

Scherm Logline Transport GmbH

Kurt Scherm, Geschäftsführer

Daniel Pasztor, Geschäftsführer

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss der Scherm Logline Transport GmbH, Karlskron, für das Geschäftsjahr 2020 wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Scherm Logline Transport GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Scherm Logline Transport GmbH, Karlskron, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Scherm Logline Transport GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 07. Mai 2021

TREUMANDAT GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr.J.Müller-Welser, Wirtschaftsprüfer

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