Jo-Elle Handelsgesellschaft mbH

Groiner Allee 1, 46459 Rees, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 16796
Vorher
Jo-Elle Handelsgesellschaft
Eingetragen
7.10.2020
Branche
Großhandel mit TextilienTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Der Handel mit Waren aller Art soweit der Handel nicht einer besonderen behördlichen Erlaubnis bedarf. Der Gesellschaft ist jede Betätigung gestattet, die geeignet ist, mittelbar oder unmittelbar den Zweck des Unternehmens zu fördern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thorsten Czynski
seit 7.10.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

50.00% identifiziert50.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
50.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
IIWT Invest AG
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Groiner Allee 1, 46459 Rees
100.000 €
50.00%
IIWT Invest AG
Germany
100.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Jo-Elle Handelsgesellschaft mbH

Rees

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlage des Unternehmens

1.1. Tätigkeit des Unternehmens

Die Jo-Elle Handelsgesellschaft mbH wurde am 30. Juni 2020 gegründet. Der Unternehmensgegenstand besteht im Handel mit Waren aller Art, insbesondere dem Vertrieb von Textilwaren bekannter Sportmarken.

1.2. Steuerung der Gesellschaft

Die Steuerung des Unternehmens erfolgt im Rahmen monatlicher Auswertungen der wesentlichen betriebswirtschaftlichen Daten und Kennzahlen. Hierzu zählen vor allem die Analyse des Rohertrages und des Periodenergebnisses sowie Cashflow und Liquiditätsplanung. Daneben erfolgen produktbezogene Analysen (Umschlagshäufigkeit, Lagerdauer usw.). Ein Soll-Ist-Vergleich bildet die Grundlage für die Identifikation von Abweichungen in Umsatz, Kosten und Ertrag. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die operative und strategische Unternehmenssteuerung ein - etwa im Rahmen von Maßnahmen zur Kostenoptimierung, Preisanpassungen, Investitionsentscheidungen oder Sortimentsanpassungen.

2. Wirtschaftliches Umfeld und Marktbedingungen

Das Geschäftsjahr 2023 war weiterhin von globalen Herausforderungen geprägt. Lieferkettenprobleme entspannten sich zwar zunehmend, jedoch beeinflussten geopolitische Spannungen und die weiterhin hohe Inflation die Marktbedingungen. Trotz dieser Herausforderungen konnte die Jo-Elle Handelsgesellschaft mbH durch eine angepasste Einkaufs- und Preisstrategie ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten und Marktanteile sichern.

3. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft erlebte im Jahr 2023 ein verhaltenes Wachstum. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stagnierte weitgehend, da die Kaufkraft der Konsumenten durch anhaltend hohe Energiepreise und Zinssätze gedämpft wurde. Dennoch verzeichnete der Einzelhandel, insbesondere im Bereich Sport- und Freizeitbekleidung, eine stabile Nachfrage.

4. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

4.1. Geschäftsentwicklung

Im Jahr 2023 erreichte die Jo-Elle Handelsgesellschaft mbH einen Umsatz von 14,8 Mio. Euro. Dies entspricht einem Rückgang von etwa 27,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Ursachen dafür waren eine vorsichtigere Bestellpolitik der Großkunden sowie die allgemeine wirtschaftliche Zurückhaltung. Trotz dieser Entwicklung konnte das Unternehmen die Marktposition durch strategische Partnerschaften und eine gezielte Sortimentsanpassung stabil halten.

4.2. Ertragslage

Das Betriebsergebnis (EBIT) für das Geschäftsjahr 2023 betrug TEUR 1.010. Trotz des Umsatzrückgangs wurde durch eine straffe Kostenkontrolle und effizientere Lagerbewirtschaftung ein Jahresüberschuss von TEUR 367 erzielt. Dies unterstreicht die Widerstandsfähigkeit der Unternehmensstrategie gegenüber externen Markteinflüssen.

4.3. Finanzlage

Das bilanzielle Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich per 31.12.2023 auf TEUR 1.093, was einer verbesserten Eigenkapitalquote von 6,9 % entspricht. Die Unternehmensfinanzierung erfolgt weiterhin über Banken und Gesellschafterdarlehen. Die vereinbarten Kreditlinien in Höhe von TEUR 9.000 wurden im laufenden Jahr erneut nicht vollständig ausgeschöpft.

5. Chancen und Risiken

5.1. Chancen

Marktexpansion: Erfolgreiche Erschließung neuer geografischer Märkte und Ausbau der Marktpräsenz.

Produktdiversifikation: Weitere Diversifizierung unseres Produktportfolios durch die Einführung neuer und nachhaltiger Textilprodukte.

Digitalisierung: Fortsetzung der Digitalisierung unserer Vertriebs- und Geschäftsprozesse zur Effizienzsteigerung.

Nachhaltigkeit: Weitere Entwicklung und Vermarktung umweltfreundlicher Produkte zur Stärkung unserer Marktposition in einem zunehmend nachhaltigkeitsbewussten Umfeld.

Partnerschaften: Intensivierung internationaler Kooperationen zur Erschließung neuer Märkte und zur Förderung von Innovationen.

5.2. Risiken

Marktrisiken: Fortbestehende Volatilität der Rohstoffpreise und wirtschaftliche Unsicherheiten durch geopolitische Spannungen.

Operationelle Risiken: Anhaltende Störungen in den Lieferketten sowie Risiken durch eine noch relativ geringe Anzahl an Großkunden.

Umwelt- und Klimarisiken: Risiken durch den Klimawandel, welche die Verfügbarkeit und Preise von Rohstoffen beeinflussen können, sowie potenzielle regulatorische Anforderungen zur CO 2 -Reduktion.

Reputationsrisiken: Fortbestehende Risiken in Zusammenhang mit der Fertigung in Niedriglohnländern, insbesondere in Bezug auf Arbeitsbedingungen und Umweltstandards.

Negative Vorfälle könnten das Ansehen unseres Unternehmens beeinträchtigen.

6. Prognosebericht:

Durch eine anhaltend disziplinierte Kostenstruktur sowie gezielte Investitionen in neue Vertriebskanäle und nachhaltige Produktentwicklungen konnte in 2024 eine deutliche Umsatzsteigerung erreicht werden. Das Jahresergebnis für 2024 liegt in einer Spanne von TEUR 800 bis TEUR 1.100. Die von uns angestrebten Kennzahlen zur Steuerung der Gesellschaft konnten somit erreicht werden. Das Unternehmen startet optimistisch in das Jahr 2025. Die ersten Monate des Jahres 2025 zeigen bereits eine positive Entwicklung. Die Nachfrage nach unseren Produkten bleibt stabil und es wurden neue strategische Partnerschaften geschlossen, die die Ertragskraft weiter steigern dürften. Dadurch legen wir den Grundstein, um die Ergebnisse aus 2024 erfolgreich ins Jahr 2025 zu transferieren und weiteres Wachstum zu realisieren.

 

Rees, 12.05.2025

gez. André Kitzinger, Geschäftsführer

gez. Thorsten Czynski, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen 218.418,00 69.264,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 22.169,00 23.343,00
II. Sachanlagen 196.249,00 45.921,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25.983,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.094,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 167.172,00 45.921,00
B. Umlaufvermögen 15.709.923,21 21.792.563,76
I. Vorräte 13.658.513,00 17.411.246,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.024.613,00 4.256.583,98
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 26.797,21 124.733,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.930,00 2.832,00
Summe Aktiva 15.932.271,21 21.864.659,76

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 1.092.748,83 726.097,27
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Gewinnvortrag 526.097,27 750.175,93
III. Jahresüberschuss 366.651,56 -224.078,66
B. Rückstellungen 253.947,90 526.290,42
C. Verbindlichkeiten 14.585.574,48 20.612.272,07
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.760.501,23 8.126.142,75
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.657.484,47 7.212.925,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.064.609,00 2.369.000,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 310.967,96 377.516,06
5. sonstige Verbindlichkeiten 792.011,82 2.526.688,26
Summe Passiva 15.932.271,21 21.864.659,76

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 2.631.292,96 2.255.188,39
2. Personalaufwand 516.494,50 287.513,47
a) Löhne und Gehälter 421.741,01 234.550,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 94.753,49 52.963,47
davon für Altersversorgung 7.980,10 360,00
3. Abschreibungen 46.881,19 3.035,46
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 46.881,19 3.035,46
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.056.963,89 1.715.404,49
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 1.550,27 4.365,90
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 505.714,34 515.382,63
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 137.979,48 -42.069,00
7. Ergebnis nach Steuern 367.259,56 -224.078,66
8. sonstige Steuern 608,00
9. Jahresüberschuss 366.651,56 -224.078,66

Anhang

Allgemeine Hinweise

Die Firma Jo-Elle Handelsgesellschaft mbH hat ihren Sitz in Rees und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgerichts Kleve unter der Registernummer HRB 16796.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRuG). Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags zu beachten.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264 und 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss umfasst somit die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, mit den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, verrechnet. Der Vorjahresausweis (Forderungen EUR 225.934,52, Verbindlichkeiten EUR 603.450,58) wurde ebenfalls verrechnet.

Eine im Vorjahr unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesene Darlehensverbindlichkeit wird im Geschäftsjahr 2023 unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Der Vorjahresausweis (EUR 2.369.000,00) wurde zur besseren Vergleichbarkeit ebenfalls angepasst.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 276 HGB und der § 288 Abs. 1 HGB teilweise in Anspruch.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen reduziert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des übrigen Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die flüssigen Mittel wurden zum Nominalbetrag ausgewiesen. Liquide Mittel in fremder Währung werden auf den Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Die Steuerrückstellungen enthalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen sind für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen und sind notwendig und ausreichend.

Verbindlichkeiten sind vollständig erfasst und mit dem Nennwert/Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, werden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (EUR 368.737,25; i. V. EUR 317.287,26) ausgewiesen.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 200.000,00 und ist in voller Höhe einbezahlt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Provisionen sowie für Abschluss- und Prüfungskosten gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

in TEUR 31.12.2023
Restlaufzeit gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr (davon) mehr als 5 Jahre
1.Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.654 107 49 7.761
2.Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 773 0 0 773
3.Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.065 0 0 2.065
4.Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 311 0 0 311
5.Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.657 0 3.657
6.Sonstige Verbindlichkeiten 19 0 19
- davon aus Steuern 6 0 0 6
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 0 0
14.479 107 49 14.586
in TEUR 31.12.2022
Restlaufzeit gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr
1.Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.126 8.126
2.Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.281 2.281
3.Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.369 2.369
4.Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 378 378
5.Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 7.213 7.213
6.Sonstige Verbindlichkeiten 246 246
- davon aus Steuern 204 204
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0
20.612 20.612

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind bis zu einer Höhe von 8.500,0 TEUR durch selbstschuldnerische Bürgschaft der HWT invest Aktiengesellschaft sowie durch Verpfändung von Wertpapieren der HWT invest Aktiengesellschaft gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betreffen Darlehensverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten betrug im Berichtszeitraum 7 Mitarbeiter (Vorjahr 4 Mitarbeiter).

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch

Herrn André Kitzinger, technischer Geschäftsführer

Herrn Thorsten Czynski, kaufmännischer Geschäftsführer

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Rees, den 12.05.2025

gez. André Kitzinger, Geschäftsführer

gez. Thorsten Czynski, Geschäftsführer

ANLAGENSPIEGEL

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.010,00 10.395,00 34.405,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 24.010,00 10.395,00 34.405,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremnden Grundstücken 0,00 26.547,64 26.547,64
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 3.420,50 3.420,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 48.289,46 155.672,05 203.961,51
Summe Sachanlagen 48.289,46 185.640,19 233.929,65
Summe Anlagevermögen 72.299,46 196.035,19 268.334,65
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Geschäftsjahr Stand Abgänge 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 667,00 11.569,00 12.236,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 667,00 11.569,00 12.236,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremnden Grundstücken 0,00 564,64 564,64
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 326,50 326,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.368,46 34.421,05 36.789,51
Summe Sachanlagen 2.368,46 35.312,19 37.680,65
Summe Anlagevermögen 3.035,46 46.881,19 49.916,65
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.169,00 23.343,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 22.169,00 23.343,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremnden Grundstücken 25.983,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.094,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 167.172,00 45.921,00
Summe Sachanlagen 196.249,00 45.921,00
Summe Anlagevermögen 218.418,00 69.264,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.05.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Jo-Elle Handelsgesellschaft mbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Jo-Elle Handelsgesellschaft mbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Jo-Elle Handelsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Solingen, den 12.05.2025

Ebbinghaus Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Mark Ebbinghaus, Wirtschaftsprüfer

Dr. Christoph Adams, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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