Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Autohaus Dallgow GmbH
Wilmsstraße 120, 14624 Dallgow-Döberitz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Seemann-Arnhölter seit 5.9.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 37.73% | |
| 37.73% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Dallgow GmbHDallgow-DöberitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Autohaus Dallgow GmbH, mit Sitz in der Willmsstraße 120 in 14624 Dallgow-Döberitz, wird beim Amtsgericht Potsdam im Handelsregister unter der Nummer HRB 359 P geführt. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum Wirtschaftsjahr 2023 wurde per 31.12.2023 auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff., 264 ff. des HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. Nach den in § 267 Abs. 3 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Angaben der Gesamtbezüge der gesetzlichen Vertreter im Anhang gem. § 285 Nr. 9 HGB wurde Gebrauch gemacht. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen (s.a. Anlage zum Anhang: "Brutto-Anlagespiegel") Der Wertansatz des Anlagevermögens erfolgte zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Bei beweglichen und unbeweglichen Wirtschaftsgütern, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, wurden diese Werte um lineare und degressive Abschreibungen gemindert; die bei der Abschreibungsbemessung jeweils zu Grunde gelegte Nutzungsdauer orientiert sich an der amtlichen steuerlichen Afa-Tabelle. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 € wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben (7 T€). Der Anlagenspiegel ist als Anlage beigefügt. Umlaufvermögen Die Waren wie Ersatzteile, Zubehör, Schmierstoffe, Lackiermaterial und Fahrzeugbestände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Einbeziehung der Anschaffungskostenminderung bei Neuwagen (Hersteller-Rabatte) bewertet. In der Bewertung der Gebrauchtwagen werden neben den Einstandspreisen die angefallenen Reparaturkosten als Anschaffungskosten einbezogen. Zur Sicherung der verlustfreien Bewertung werden Abwertungen aufgrund des Vergleichs der angesetzten Bestände mit den einzelnen Verkaufserlösen bis zur Bilanzerstellung vorgenommen. Bei der Bewertung der Ersatzteile wird das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Die Abschreibung auf den niedrigen beizulegenden Stichtagswert erfolgt aufgrund von ggf. gesunkenen Einstandspreisen zum Bilanzstichtag bzw. eingeschränkter Verwendbarkeit der Ersatzteile. Die Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für eventuelle Ausfallrisiken wurden Einzel- und eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die Kassenbestände und die Guthaben bei den Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird in Höhe des im Handelsregister eingetragenen Stammkapitals ausgewiesen. Rückstellungen Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungen basieren auf den Berechnungen versicherungsmathematischer Gutachten. Zugrunde gelegt wurden die Heubeck- Richttafeln 2018 mit einem Rechnungszins von 1,82 %. Bewertet wurde nach der PUC-Methode. Die Differenz, die sich aus der Bewertung aus dem 7-Jahres-Durchschnittzins (1,74 %) und dem 10-Jahres-Durchschnittzins (1,82 %) ergibt, wurde in 2016 voll berücksichtigt und nicht verteilt. Der Unterschiedsbetrag aus dem Richttafelwechsel wurde in 2018 voll berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten wie Berufsgenossenschaft, Jahresabschluss- und Prüfungskosten, Aufbewahrungsverpflichtung und Gewährleistung gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Angaben zur Bilanz Ausschüttungsgesperrte Beträge aus der Pensionsrückstellung Der Gesamtbetrag, der gem. § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 0,37 T€. Dieser Betrag resultiert aus der geänderten Zinslaufzeit für den Durchschnittszins. Der Erfüllungsbetrag mit dem 7-Jahres-Durchschnittzins (1,74 %) beträgt 97 T€. Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge liegt bei 0,37 T€, gem. § 268 Abs. 8 HGB. Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den sonstigen Vermögensgegenständen von 212 T€ sind 0 T€ mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten, im Vorjahr lagen die sonstigen Vermögensgegenstände bei 222 T€, davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bei 0 T€. Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern betragen zum 31.12.2023 7 T€ (Vorjahr 1,7 T€). Die aktiven Steuern waren zu bilden, da die steuerliche Bewertung der Pensionsrückstellung im Vergleich zur handelsrechtlichen Bewertung um 21,8 T€ niedriger war. In 2023 wurde das Temporary - Konzept zur Ermittlung der latenten Steuer angewandt, mit einem Steuersatz in Höhe von 30 %, § 285 Nr. 29 HGB. Eigenkapital Das Stammkapital liegt bei 563 T€. Das Eigenkapital setzt sich zusammen aus dem gezeichneten Kapital 563 T€, den angesammelten Gewinnvorträgen 4.364 T€ und dem Jahresüberschuss 2023 190 T€. Sonderposten mit Rücklageanteil Der Sonderposten mit Rücklageanteil beruht auf steuerlichen Sonderabschreibungen (§ 4 Fördergebietsgesetz). Er wird jährlich über die Nutzungsdauer aufgelöst, letztmalig in 2023 mit 7 T€. Pensionsrückstellung Die Pensionsrückstellung in Höhe von 97 T€ ist nach der PUC-Methode bewertet. Als Sterbetafel wurde die Heubeck RT2018G angewandt. Der Zins ist mit 1,82 % berücksichtigt (10 Jahres Durchschnittszins). Die erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen liegen bei 0 %. Sonstige Rückstellung Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit 3.268 T€ (Vorjahr 2.326 T€) haben insgesamt eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung mit 901 T€ (Vorjahr 1.204 T€) haben insgesamt eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Pfandrechte oder ähnliche Rechte liegen nicht vor. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 946 T€ (Vorjahr 901 T€), bestehen aus Steuern 136 T€ (Vorjahr 149 T€), mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 282 T€ (Vorjahr 226 T€), mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 664 T€ (Vorjahr 675 T€). V. Angaben zur Gewinn und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse 17.652 T€ resultieren vor allem aus dem Verkauf von Neuwagen 3.019 T€, Gebrauchtwagen 6.845 T€, Werkstatt-Leistungen inkl. Teile 6.457 T€, Provisionen 724 T€. Die ordentlichen betrieblichen Erträge ergeben sich im Wesentlichen aus den Erlösen der Sachbezüge, der Auflösung von Rückstellungen und den Versicherungsentschädigungen. Der Materialaufwand gliedert sich in Aufwendungen für Ersatzteile, Zubehör und den Anschaffungskosten für Neu- und Gebrauchtwagen 11.792 T€ und Fremdleistungen 54 T€. Der Personalaufwand 3.553 T€ gliedert sich in Löhne und Gehälter 2.825 T€ sowie den sozialen Abgaben 728 T€, davon für Altersversorgung 26 T€, (Vorjahr 4 T€). Auf den Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen hauptsächlich Raumkosten und Kosten der Warenabgabe. Die Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 67 T€ beinhaltet Erträge aus der Auflösung latenter Steuern 5 T€. VI. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Die Zahl der durchschnittlich während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 82 (Vorjahr 82), und 12 Azubis. Organe der Geschäftsführung Geschäftsführer war im Jahr 2023 Jörg Seemann-Arnhölter. Sonstiges Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. 285 Nr. 3a HGB sind nicht vorhanden, das Honorar des Abschlussprüfers beträgt 10 T€. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Dallgow-Döberitz, 12.06.2024 gez. Jörg Seemann, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Autohaus Dallgow GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Dallgow GmbH, - bestehend aus Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Dallgow GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grunds- ätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Ausstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 12. Juni 2024 Dipl. Betriebswirt (BA) Karsten Dumann, Wirtschaftsprüfer Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Die Autohaus Dallgow GmbH (im Folgenden AHD GmbH genannt) wurde am 09. Juli 1990 gegründet. Grundlage der Geschäftstätigkeit sind bestehende Händler- und Serviceverträge mit VW (Pkw- und Nutzfahrzeuge), Audi, Skoda, Seat, Cupra sowie neu mit Solifer- Wohnmobile und Polar Wohnwagen. Die Verträge wurden in 2018 von Seiten der Hersteller unbefristet neu vergeben. Für die Autohaus Dallgow GmbH sind folgende Verträge geschlossen:
Solifer (Wohnmobile) und Polar (Wohnwagen) die Geschäftstätigkeit eines Freizeit- und Campingshops aufgenommen. Daneben umfasst die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft den Vertrieb von Ersatzteilen, Campingzubehör, Garten- und Freizeitartikeln, Zubehör im Fahrzeugsektor sowie Bank- und Versicherungsdienstleistungen im Zusammenhang mit dem Fahrzeugverkauf. Darüber hinaus betreibt die AHD GmbH ein typenoffenes Lack- und Karosserie-zentrum mit Partnervertrag der "IDENTICA - Die Karosserie- und Lackexperten" sowie eine PKW- Waschanlage. Wie in den vorangegangenen Jahren konnte die AHD GmbH ihre Marktposition mit der Zielstellung zur nachhaltigen Gewinnerwirtschaftung weiter festigen. Entscheidend hierfür waren die hohe Qualität der erbrachten Leistungen und die sehr gute Kundenzufriedenheit. 1.2. Steuerungssystem Die Gesellschaft wird durch eine Auswahl an finanziellen und nicht finanziellen Leistungsindikatoren gesteuert:
Der Vorlauf für Werkstatttermine liegt durchgehend zwischen 4-6 Wochen im Berichtszeitraum bis zur Aufstellung des Lageberichtes. Die Auftragslage im Service ist sehr zufriedenstellend. Weitere wesentliche Steuerungselemente sind die gemessenen Kundenzufriedenheitswerte und die Effektivität der gewerblichen Mitarbeiter.
Über das DMS-System CROSS werden tägliche Geschäftsvorgänge beobachtet und ggf. Maßnahmen getroffen. Das Gebrauchtwagen-Analyse-Tool MIA (Autohausen GmbH) hilft bei der Steuerung von Standzeiten und Erträgen. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung In ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2023 erwartet die Bundesregierung eine leichte Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 0,2 Prozent. Die Ausgaben haben sich leider verschlechtert. Alle Kosten sind deutlich gestiegen, insbesondere durch die wirtschaftlichen Folgen des Kriegs in der Ukraine und im Nahen Osten (Israel). Rohstoffpreise und Inflationsrate haben für Verunsicherung gesorgt. Lieferengpässe bei Rohmaterialien und Vorprodukten sowie Lieferketten-Zusammenbrüche nehmen generell Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung. Laut Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) werden viele Betriebe in der Automobilindustrie, der Elektroindustrie oder im Maschinenbau weiter leiden. Der Fachkräftemangel hat zudem massive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit aller Unternehmen. 2.2. Automobilmarkt Deutschland 241.883 Personenkraftwagen (Pkw) wurden im letzten Monat des alten Jahres neu zugelassen, -23,0 Prozent weniger als im Dezember 2022. In der Jahresbilanz stehen somit insgesamt 2,84 Millionen Neuwagen, das sind +7,3 Prozent mehr als 2022. 67,1 Prozent (+12,4 %) der Neuwagen wurden gewerblich und 32,8 Prozent (-1,9 %) privat zugelassen. Mit einem Anteil von 18,2 Prozent war VW in 2023 weiterhin anteilsstärkste deutsche Marke. Der Anteil benzinbetriebener Pkw (978.660/+13,3 %) lag mit 34,4 Prozent über dem Vorjahresniveau (32,6 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw (486.581/+3,0 %) wies in der Jahresbilanz 17,1 Prozent (Vorjahr: 17,8 %) aus. Bei den alternativen Antriebsarten vielen die Jahresergebnisse unterschiedlich aus. 840.304 hybridangetriebene Fahrzeuge (+1,6 %) erreichten einen Anteil von 29,5 Prozent, darunter befanden sich 175.724 Plug-in-Hybride (-51,5 %) mit einem Anteil von 6,2 Prozent. 524.219 Elektro-Pkw (BEV) wiesen mit einem Anteil von 18,4 Prozent eine Steigerung von +11,4 Prozent auf. Flüssiggasbetriebene Pkw (13.147/-12,4 %) waren mit einem Anteil von 0,5 Prozent und erdgasangetriebene Pkw (1.327/-28,1 %) mit 0,0 Prozent im Jahr 2023 vertreten. Die Nutzfahrzeuge schlossen das Jahr 2023 ausschließlich mit positiven Vorzeichen ab. Die Neuzulassungsstatistik wies für die Zugmaschinen insgesamt einen Zuwachs von +8,4 Prozent, darunter Sattelzugmaschinen mit +30,1 Prozent, gegenüber dem Vorjahreszeitraum aus. Die Lastkraftwagen (Lkw) stiegen um +14,5 Prozent, die Kraftomnibusse um +12,5 Prozent und die Sonstigen Kraftfahrzeuge (Kfz) legten um +0,3 Prozent zu. Die Jahresbilanz des Gebrauchtfahrzeugmarktes schloss mit 7.024.629 (+5,7 %) umgeschriebenen Kfz und 414.785 Kfz-Anhängern (-1,2 %). Mehr als 6,03 Millionen Pkw (+6,9 %) wechselten im Laufe des Jahres den Halter beziehungsweise die Halterin. 1 Kraftfahrtbundesamt: "Jahresbilanz der Neuzulassungen 2023" Der Marktanteil 2023 der Marke Volkswagen AG betrug im Bund 17,54%, im Marktverantwortungsgebiet Falkensee 15,58 %. 3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 3.1. Geschäftsverlauf Nach Auffassung der Geschäftsführung ist die wirtschaftliche Lage bisher zufriedenstellend. Langfristige Auswirkungen der Corona-Krise und der derzeitigen Kriege werden nicht zu vermeiden sein. Die wesentlichen Erfolgsgrößen, die für die Unternehmensentwicklung von Bedeutung sind, fasst folgende Tabelle zusammen:
Die Strategie zur breiten Aufstellung als Servicedienstleister für die gesamte Palette von Fahrzeugen der Volkswagen AG wurde in den letzten Jahren mit Nachdruck und großer Zielstrebigkeit weiterentwickelt. Dadurch konnten wir eine positive Entwicklung im Geschäftsbereich Service verzeichnen. Die Preise der Gebrauchtwagen haben sich positiv entwickelt. Der Ertrag pro Einheit konnte gut gesteigert werden. Die Umsatzerlöse in Höhe von 17,6 Mio. Euro sind gegenüber dem Vorjahr um knapp 4 % gesunken. Maßgeblich haben sich die Umsätze durch das Agenturgeschäft bei Elektrofahrzeugen, Großkunden und Direktabnehmern in den vergangenen Jahren vermindert, zugunsten einer Provision. Die Auftragslage im Service war im gesamten Geschäftsjahr stabil. Die vorhandenen Kapazitäten waren zum großen Teil voll ausgeschöpft. Einen wesentlichen Anteil daran haben die hohe Kundenzufriedenheit, Kundenloyalität und Kundengewinnung im Service. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 190 erwirtschaftet. Dies entspricht einem Gewinnzuwachs von TEUR 125 gegenüber dem Vorjahreswert. Zur Geschäftsentwicklung kann die Geschäftsführung damit folgende Kernaussagen tätigen:
3.2. Lage 3.2.1. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind trotz der Auswirkungen der Pandemie und des Krieges in der Ukraine stabil geblieben. Die Ersatzteilumsätze konnten dabei beispielweise trotz Wegfall eines Großkunden auf hohem Niveau gehalten werden. Der Personalaufwand ist um 2,4 % gegenüber dem Vorjahr gefallen. Durch eine leichte Verbesserung im Wareneinsatz hat sich unser Rohertrag auf 32,9 % verbessert (i.Vj. 30,7 %) 3.2.2. Finanzlage Im Berichtsjahr ist die AHD GmbH stets ihren Zahlungsverpflichtungen nachgekommen. Zahlungen an Lieferanten konnten i. d. R. unter Ausnutzung der Skonti vorgenommen werden. In 2023 wurden über EUR 1,3 Mio. in die Maschinen bzw. Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert. Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft Bankdarlehen für Bestandsfahrzeugfinanzierungen inkl. Gebrauchtwagen und Wohnmobilen in Höhe von TEUR 3.268 aus (i.Vj. 2.326 T€), der Anstieg liegt im Wesentlichen in der Erhöhung der Bestände an Fahrzeugen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen konnten im Vorjahresvergleich um TEUR 300 reduziert werden. Der Cash-Flow nach DVFA/SG hat sich in 2023 von TEUR 547 auf TEUR 633 verbessert. Für 2024 werden üblichen Ersatzinvestitionen für EDV und Werkstattausstattung für E- Mobilität vorgesehen. Hinzu kommen Investitionen für die Marken von Solifer und Polar und ein Konfigurator für VW sowie digitale Schauraum-Elemente. 3.2.3. Auftragslage im Service Ein besonderes Augenmerk wird auf die weitere Stabilisierung und Verbesserung der Auftragslage durch die Verstärkung der Werbeaktivitäten gelegt. Zu diesen Aktivitäten gehören u. a.
3.3 Personal Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug im Berichtsjahr 82 zuzüglich des Geschäftsführers sowie 12 Auszubildenden. Die Altersstruktur ist in allen Bereichen des Unternehmens auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Dies wird durch die regelmäßige Übernahme der Auszubildenden nach erfolgreicher Prüfung gewährleistet. Zur Nachwuchsgewinnung werden in verschiedenen Berufsgruppen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgebildet. Im Fokus der Weiterbildung von Mitarbeitern stehen die vom Hersteller vorgeschriebenen Produktschulungen und Zertifizierungen nach den Standards der Volkswagen AG. 3.4. Gesamtaussage Das Geschäftsjahr 2023 war für die AHD GmbH wirtschaftlich erfolgreich. Durch das bestehende Produktportfolio konnten branchenübliche, saisonale Schwankungen in der Auftragslage erfolgreich kompensiert werden. Das Gebrauchtwagengeschäft hat trotz Volumenverlusten gute Erträge erwirtschaftet, Standzeiten wurden durch geringere Nachfrage allerdings leicht aufgebaut. Die positive Finanz- und Ertragslage sind die Grundlage für eine weitere Verbesserung der Marktposition in unserem Marktgebiet. 4. Prognosebericht Die Gesellschaft hat sich seit der Gründung im Jahre 1990 permanent weiterentwickelt und durch Qualität und Kontinuität eine hervorragende Marktstellung erreicht. Der Erhalt der Handels- und Serviceverträge über alle Fahrzeugklassen der Volkswagen AG bilden eine solide Grundlage für die Stabilität und die Weiterentwicklung des Unternehmens. Durch die Breite und Vielfalt des Kundenstammes in Form von Privatkunden, Geschäftskunden und Großkunden ist das Abhängigkeitsrisiko minimiert. Der Einstieg und der Ausbau des Caravan- Geschäftes sowie des Freizeitcenters sollen neue Kundengruppen erschließen. Die Geschäftsleitung erwartet trotz der noch nicht überstandenen Krisen und der damit zusammenhängenden Inflation für 2024 einen stabilen Geschäftsverlauf mit einem vergleichbaren Jahresergebnis wie 2023. Dies insbesondere durch die nachhaltige Werkstattauslastung und der guten Kundenzufriedenheit (Neukundengewinnung). Das Gewerbekundengeschäft sollte sich im 2. Halbjahr verbessern, da es seitens der Unternehmen in den letzten Jahren zu einem Investitionsstau gekommen ist. Das Volumen an zugewiesenen Versicherungsschäden, durch Versicherungsgesellschaften, wird sich weiter erhöhen. 5. Chancen- und Risikobericht Die Nachwehen der Corona-Krise und insbesondere die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten werden auch weiterhin in allen Bereichen der weltweiten Wirtschaft eine entscheidende Bedeutung behalten. Die politische Ausrichtung der jetzigen Bundessregierung sorgt für weitere Kostenbelastungen beim Mittelstand. Die Entwicklung unserer Gesellschaft wird darüber hinaus auch zukünftig wesentlich durch das Image und die Vorgaben der Volkswagen AG geprägt sein. Hierzu zählen insbesondere die Bereiche Digitalisierung und E-mobilität sowie die gesellschaftliche Akzeptanz der Marke Volkswagen. Bei der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft sind für das Unternehmen als primäre Ziele definiert:
Die Priorität der Geschäftsleitung fokussiert sich auf das Erkennen von Risiken und das Erarbeiten von Maßnahmen, um die Risiken zu minimieren. Zudem sollen verschiedene Geschäftsfelder weiter ausgebaut werden, z.B. im Teilevertrieb über Online Portale. Erhöhung von Dienstleistungen im Bereich Werkstatt, Karosserie und Lack. Aufbau einer Freizeitmarke für das Wohnwagen- und Wohnmobile Geschäftsfeld. Als Risikofelder wurden definiert: • Personal und Geschäftsausstattung: Der Findungsprozess von qualifiziertem Fachpersonal und die Sicherung des Nachwuchses in Form von Auszubildenden gestaltet sich immer schwieriger. Hinzukommen die massiven Lohnentwicklungen. Gründe hierfür sind die allgemein gute Auslastung in der Branche und der demografische Wandel in Deutschland. Die Anforderungen der Hersteller flachen nicht ab, in vielen Bereichen, z.B. bei der Hochvoltausbildung werden Anforderungen stark erhöht. Hinzu kommen immense Kosten für Werkstattausstattungen und Digitalisierung. ● Branche Die weltweiten Auswirkungen der Krisen nehmen Einfluss auf das Leben eines jeden Einzelnen. Hinzu kommt die aktuelle Preissteigerung in allen Lebensbereichen, verursacht durch die Kriege in Nahost und der Ukraine. Durch die Verunsicherung der Bevölkerung und die politische Kultur Deutschlands halten Privatkunden Ihre Gelder zurück und tätigen kaum Neuwagenkäufe. Wir vermuten in vielen Bereichen Insolvenzen. Chancen:
Dallgow-Döberitz, 12. Juni 2024 Jörg Seemann |
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