easyFiber GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Glasfasern und Waren daraus
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Regina Maria Erika Jäger seit 22.7.2021 | Prokura |
Matthias Jungbeck seit 15.3.2021 | Prokura |
Andreas Klees seit 27.10.2010 | Geschäftsführer |
Joachim Zellner seit 2.8.2007 | Geschäftsführer |
Michael Witzl seit 2.8.2007 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ZVK GmbHTeisnachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1 Geschäftstätigkeit und branchenbezogene Rahmenbedingungen 1.1 Geschäftstätigkeit der ZVK GmbH Die ZVK GmbH ist ein international tätiges, inhabergeführtes Unternehmen. Neben der Konfektion von Datenkabeln und der Fertigung von Anschlusskomponenten ist die Gesellschaft in der Forschung und Entwicklung von passiven Telekommunikationsprodukten aktiv. 1.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Im gesamten vergangenen Jahr 2023 waren die Auftragseingänge mit 2,2% leicht rückläufig gegenüber dem Vorjahr, der aggregierte Branchenoutput erhöhte sich leicht ggü. dem Vorjahr um 0,4%. Die Kapazitätsauslastung wie auch die Auftragsreichweite reduzierte sich deutlich. Die betriebliche Vollauslastung ging um durchschnittlich 1,5% auf 80,5% zurück und die Auftragsreichweite reduzierte sich um 0,7 Produktionsmonate auf 4,1 Monate. Neben den belastenden Faktoren konnte eine Normalisierung der internationalen Lieferketten stattfinden, sodass die gesamtwirtschaftliche Güterknappheit überwunden werden konnte, sodass stabile und leicht gestiegene Erlöse ggü. 2022 sichergestellt werden konnten. (ZVEI-Konjunkturbarometer, Ausgabe Februar 2024) Trotz erster positiver Signale in Bezug auf die allgemeine Geschäftserwartung steht die deutsche Elektro- und Digitalindustrie vor einem herausfordernden Jahr 2024. Die konjunkturell geprägte Schwächephase aus der zweiten Jahreshälfte 2023 verursacht auch weiterhin schwächere Produktionsauslastungen und einen geringeren Auftragsbestand in 2024. (ZVEI-Konjunkturbarometer, Ausgabe April 2024) 2 Wirtschaftliche Lage der ZVK GmbH 2.1 Ertragslage des Unternehmens Die ZVK GmbH verfehlte das budgetierte Rohergebnis. Es sank um 6,4% auf 9.367 TEUR (Vorjahr 10.008 TEUR). Auf Grund von langfristigen Lieferverpflichtungen konnten Materialkostensteigerungen in 2023 nur im marginalen Umfang an die Kunden weitergeben werden. Diese sanken jedoch bereits Ende 2023 wieder, wodurch voraussichtlich in 2024 ein Umkehreffekt stattfinden wird. Neben den Beschaffungskosten fanden erhöhte Investitionen in die automatisierte und digitale Transformation der Gesellschaft statt, die sich auch in einer erhöhten Aufwandsbasis widerspiegeln. Zusammengefasst kann festgestellt werden, dass die Ertragslage der ZVK GmbH im Jahr 2023 unter den marktpolitischen Gegebenheiten und unter Berücksichtigung der erheblichen Digitalisierungsinvestitionen zufriedenstellend war. Das Jahresergebnis nach Steuern belief sich auf 653 TEUR. 2.2 Mitarbeiterentwicklung Die Mitarbeiteranzahl der Gesellschaft ist im Jahr 2023 auf 93 Personen (Vorjahr 83 Personen) angestiegen. Die Mitarbeiteranzahl ihrer Beteiligungsgesellschaften belief sich in 2023 auf insgesamt 357 Personen (Vorjahr 407 Personen), aufgeteilt in drei Gesellschaften in Lettland "SIA Optoelektronika LV RSEZ, SIA OptiTec LV" und in Tschechien "Optoelektronika s.r.o." (Stand 31.12.2023). 2.3 Vermögens-/Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich im Betrachtungszeitraum um 3.089 TEUR auf 18.502 TEUR (Vorjahr 15.412 TEUR) erhöht. Auf der Aktivseite verzeichnet das Umlaufvermögen einen geringen Zuwachs, die Erhöhung ist im Wesentlichen auf das Anlagevermögen zurückzuführen. Die Bilanzrelation verschob sich dadurch zugunsten des langfristigen Vermögens. Die Gesellschaft besitzt Anlagevermögen mit einem Buchwert von 7.009,0 TEUR (Vorjahr 4.664,9 TEUR), dies entspricht einer Anlagenintensität von 37,9% (Vorjahr 30,3%) und einer Anlagendeckung von 119,7% (Vorjahr 165,8%). Zudem bestehen 100% Beteiligungen an den lettischen und tschechischen Gesellschaften, die dem Anlagevermögen der ZVK GmbH zuzuordnen sind. Das Umlaufvermögen erhöht sich von 10.624,8 TEUR auf 11.340,8 TEUR und besteht maßgeblich aus Vorräten 5.821,2 TEUR (Vorjahr 6.821,4 TEUR) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.952,0 TEUR (Vorjahr 2.723,6 TEUR). Aufgrund der Normalisierung der internationalen Lieferketten konnte eine Lagerbereinigung, die zu einer Lagerreduzierung beitrug, vorgenommen werden. Die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entspricht einem Stichtagseffekt. Die Liquidität belief sich auf 2.280,8 TEUR (Vorjahr 897,5 TEUR) wurde aus dem erwirtschafteten Cash-Flow sichergestellt. Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöht sich um den Jahresüberschuss aus 2023 um 652,8 TEUR auf 8.386,6 TEUR. Die Eigenkapitalquote verringert sich um 4,9% auf 45,3% (Vorjahr 50,2%). Die Rückstellungen reduzierten sich um 19,7 TEUR auf 694,5 TEUR (Vorjahr 714,2 TEUR). Die Verbindlichkeiten umfassen u.a. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 2.481,2 TEUR (Vorjahr 2.760,6 TEUR), Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 4.556,8 TEUR (Vorjahr 2.350,1 TEUR) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.015,3 TEUR (Vorjahr 1.642,5 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren aus einem an die lettische Tochtergesellschaft ausgereichten Bankdarlehen zur Errichtung einer Fertigungsstätte. Die Höhe der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entspricht primär einem Stichtagseffekt. 3 Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus der Gesellschaft unter anderem auf der Umsatzentwicklung und dem Betriebsergebnis. Entsprechende Renditekennzahlen werden zur Ergebnissteuerung herangezogen und ausgewertet. Bei den nicht finanziellen Leistungsindikatoren stehen für die Gesellschaft die Arbeitnehmerbelange im Vordergrund. Hier wird der Fokus auf die Förderung der Mitarbeiterqualifizierung und die Mitarbeiterzufriedenheit gelegt. Zahlreiche interne wie auch externe Produkt- und Fachschulungen wurden in 2023 erfolgreich durchgeführt. 4 Innovationen Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung der ZVK strebt stetig Verbesserungen und Erweiterungen des bestehenden Produktportfolios an. Zudem forciert ZVK einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess der bestehenden Prozesse in den administrativen, wie auch produzierenden Geschäftseinheiten. Unter dem Motto "Zukunftsorientiert - Ressourcen richtig nutzen" nimmt die ZVK an einem bayerischen Verbundforschungsprogramm (BayVFP) des Freistaats Bayern im Verbund mit der THD Deggendorf zum Thema Förderlinie "Digitalisierung" teil. Auf Basis des Verbundprojekts werden diverse KI- Algorithmen zur Verbesserung der Dispositionsprozesse entwickelt und evaluiert. Hierbei findet eine ganzheitliche Betrachtung der gesamten Supply Chain inklusive der vor- und nachgelagerten Prozesse statt. Das Projekt konnte im Oktober 2021 erfolgreich gestartet werden und wird voraussichtlich bis September 2024 laufen. Mit dem Projekt sind umfassende direkte und indirekte Förderungen für die Verbundforschung durch den Freistaat Bayern sichergestellt. In 2023 wurden weitreichende Investitionen zur Förderung des Automatisierungs- und Digitalisierungsgrads getätigt. Die bereits realisierten und geplanten Automatisierungen ermöglich einen hohen Autonomiegrad und stellen zudem eine Kompensation des vorherrschenden Fachkräftemangels und der derzeitigen Lohninflation dar. Eine maximale Wertschöpfung kann durch kurze Amortisationszeiten und angepasste Materialversorgungswege realisiert werden. 5 Ausblick für 2024 5.1 Herausforderungen und Risiken Die ZVK sieht sich im kommenden Geschäftsjahr mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert: Allgemeine Rezessionstendenzen im Baugewerbe verursachen eine Marktkonzentration, die sich vor allem in reduzierten Abgabepreisen widerspiegeln. Zudem müssen geopolitisch verursachte Rohstoffpreisschwankungen beobachtet und aktiv gesteuert werden. Diese vorherrschenden Entwicklungen werden stetig beobachtet, um geeignete Schritte zeitgerecht zu ergreifen und bestmögliche Lösungen sicherzustellen: langjährige und starke Kundenbeziehungen, hauseigene Spezialisten, ein gutes und zuverlässiges Lieferantennetzwerk und ein umfassendes Partnernetzwerk ermöglichen es die aktuelle Lage situativ zu bewerten und geeignete Maßnahmen zu erarbeiten und einzuleiten. 5.2 Chancen und Prognose für 2024 Neben den Herausforderungen erwartet die ZVK durch eine Forcierung der internationalen vertrieblichen und produktspezifischen Marktbearbeitung eine positive Geschäftsentwicklung. Hierzu werden die Vertriebsaktivitäten in Europa durch den deutlichen Ausbau der Vertriebskanäle innerhalb Deutschlands und Frankreichs verstärkt. Zudem wird eine horizontale wie auch vertikale Produktportfolioerweiterung in 2024 angestrebt. Neben der Produktportfolioerweiterung wird der Fokus auf den Ausbau einer zunehmend automatisierten und KI-gestützten Fertigung gelegt. Hierfür wurde eine neue Abteilung gegründet, die fokussiert an der automatisierten und digitalen Transformation der Gesellschaft mit Unterstützung von Systemhäusern, Hochschulen und Netzwerkpartnern arbeitet. Durch den hohen Grad an Innovation und Digitalisierung können die kontinuierlichen Verbesserungsprozesse in den administrativen, wie auch produzierenden Geschäftseinheiten weiterhin erfolgreich genutzt und ausgebaut werden. Die ZVK konnte ein erfolgreiches erstes Quartal 2024 erzielen, welches die Erwartungen erfüllt. Zudem verfügt sie über einen sehr soliden und nachhaltigen Auftragseingang, auf Basis dessen von einer positiven Unternehmensentwicklung in 2024 ausgegangen wird. 6 Zusammenfassende Würdigung Die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft kann im Jahr 2023 als gut und stabil bezeichnet werden. Der Fortbestand der Gesellschaft ist gesichert. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Dabei wurden Nutzungsdauern von 3 bis 15 Jahren zugrunde gelegt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten werden die Material- und Fertigungseinzelkosten, Material- und Fertigungsgemeinkosten und angemessenen Teile des Werteverzehrs des Anlagevermögen mit einbezogen. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassakurs am Abschlussstichtag bewertet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben. Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind 371.595,96 Euro enthalten, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen, 2.109.601,92 Euro betreffen sonstige Verbindlichkeiten. Angaben zur Bilanz nach § 327 Nr. 1 HGB
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 6.295,13 Euro (Vorjahr: 4.295,13 Euro). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Personalkosten inklusive Urlaub / Überstunden (267.794,00 Euro), Kundenboni (196.761,57 Euro), Gewährleistungen (67.600,00 Euro) und sonstige (162.386,42 Euro). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 2.149.512,31 Euro (Vorjahr: 1.151.600,00 Euro). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 2.109.601,92 Euro (Vorjahr: 2.449.586,01 Euro). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Die vorstehenden Haftungsverhältnisse werden aus folgenden Gründen nicht bilanziert: Die verbundenen Unternehmen sind bisher ihren Verpflichtungen aus den verbürgten Darlehen immer fristgerecht nachgekommen. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.226.301,69 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen, wovon 495.459,88 Euro eine Restlaufzeit von kleiner einem Jahr besitzen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Gebäudemieten und Kfz-Leasing Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird in Ausübung des Wahlrechts des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. sonstige Berichtsbestandteile
Teisnach, den 28.05.2024 gez. Andreas Klees Joachim Zellner Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 28.05.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ZVK GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der ZVK GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der ZVK GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
München, den 17.05.2024 Reinhard Bauch, Wirtschaftsprüfer |
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