Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 81899
Eingetragen
3.7.1987
Branche
Vermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungenLeasing von nichtfinanziellen immateriellen Vermögensgütern, ohne CopyrightsVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Durchführung von Leasing- und Vermietungsgeschäften aller Art

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Simona Heiny
seit 17.6.2025
Prokura
Stefan Urlberger
seit 5.12.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Toni Königsbauer
seit 12.11.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert48.85% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
IK Leasing Handel GmbH & Co. KG
Germany
256.000 €
48.85%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IK Leasing GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

IK Leasing GmbH

München

AKTIVSEITE

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Barreserve
a. Kassenbestand 3.350,69 899,78
2. Forderungen an Kreditinstitute
a. täglich fällig 389.768,56 559.109,48
3. Forderungen an Kunden 745.392,79 881.039,53
darunter: an verbundene Unternehmen EUR 104.960,39 (Vorjahr EUR 350.417,31)
4. Leasingvermögen
a. Leasingvermögen 17.197.172,39 11.953.772,11
5. Immaterielle Vermögensgegenstände
b. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 5,10 5,10
6. Sachanlagen 39.043,00 6.024,04
7. Sonstige Vermögensgegenstände 2.064.841,15 2.454.103,69
darunter: an verbundene Unternehmen EUR 2.064.841,15 (Vorjahr EUR 2.454.103,69)
8. Rechnungsabgrenzungsposten 1.323,66 1.504,14
20.440.897,34 15.856.457,87

PASSIVSEITE

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
b. aus sonstigen Tätigkeiten
- mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 14.966.822,62 11.074.680,97
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
b. andere Verbindlichkeiten
ba) täglich fällig 284.360,19 16.938,34
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 159.389,37 443.749,56 73.612,99 90.551,33
3. sonstige Verbindlichkeiten 5.391,16 1.078,58
4. Rechnungsabgrenzungsposten 1.814.514,09 1.490.866,08
5. Rückstellungen
a. für Pensionen und ähnl. Verpflichtungen 582.049,00 573.410,00
c. andere Rückstellungen 44.300,00 626.349,00 41.800,00 615.210,00
6. Eigenkapital
a. Gezeichnetes Kapital 524.000,00 524.000,00
b. Kapitalrücklage 479.000,00 479.000,00
c. Bilanzgewinn 1.581.070,91 2.584.070,91 1.581.070,91 2.584.070,91
20.440.897,34 15.856.457,87

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

IK Leasing GmbH

München

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Leasingerträge 6.416.908,28 4.730.114,30
2. Leasingaufwendungen -1.715.879,08 4.701.029,20 -1.805.115,06 2.924.999,24
3. Zinserträge
a. Kredit- und Geldmarktgeschäfte 57.273,93 37.066,45
4. Zinsaufwendungen -461.276,40 -404.002,47 -179.081,02 -142.014,57
- davon aus Refinanzierung TEUR 444 (Vj. TEUR 165)
5. Provisionsaufwendungen -49.174,20 -89.124,03
6. sonstige betriebliche Erträge 16.828,99 17.198,64
7. allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a. Personalaufwand
a.a. Löhne und Gehälter -119.547,54 -105.351,16
b.b. soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -24.430,86 -143.978,40 -29.513,84 -134.865,00
b .andere Verwaltungsaufwendungen -151.762,89 -148.818,63
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf
- Leasingvermögen -3.733.672,34 -2.705.833,72
- immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen -8.483,33 -3.742.155,67 -7.418,58 -2.713.252,30
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft -3.289,47 -13.400,00
10. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 299.600,65
11. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 223.495,09 324,00
12. Sonstige Steuern -275,00 -324,00
13. Aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne -223.220,09 0,00
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.581.070,91 2.081.070,91
16. Ausschüttung vor-organschaftliche Gewinne 0,00 -500.000,00
17. Bilanzgewinn 1.581.070,91 1.581.070,91

Anhang zum Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023

IK Leasing GmbH

München

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der IK Leasing GmbH für das am 31. Dezember 2023 abgeschlossene Geschäftsjahr sind nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der §§ 340 ff. HGB und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt.

Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden gemäß der RechKredV unter Berücksichtigung der für Leasinggesellschaften gegebenen Besonderheiten gegliedert.

Die IK Leasing GmbH, München, ist im Handelsregister des Amtsgerichts München, unter HR B 81899, seit dem 3. Juli 1987 eingetragen.

Die BaFin hat der Gesellschaft mit Schreiben vom 02.02.2009 die Erlaubnis für das Finanzierungsleasing erteilt und ihr die BAK-Nr. 121983 zugewiesen.

II. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag abzüglich angemessener Wertberichtigungen angesetzt.

Von den Forderungen an Kunden entfallen TEUR 568 Vorjahr TEUR 529) auf Mietkauf-Forderungen.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf Seite 5 dieses Anhangs dargestellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibungen auf der Grundlage der Nutzungsdauer aktiviert. Neuzugänge zu Sachanlagen wurden linear auf die Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern des Sachanlagevermögens und einem Anschaffungswert zwischen EUR 250 und EUR 800 werden diese in voller Höhe abgeschrieben.

Das Vermietvermögen, das sich im wirtschaftlichen Eigentum der Gesellschaft befindet, ist mit den Anschaffungskosten angesetzt. Ein Teil des Altbestands an Kraftfahrzeugen wurde unverändert linear unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von 6 Jahren abgeschrieben. Der übrige Teil des Altbestands an Kraftfahrzeugen wurde unverändert linear, unter Berücksichtigung des kalkulierten Restwerts abgeschrieben. Der Bestand des sonstigen Vermietvermögens wurde unverändert linear, unter Berücksichtigung des kalkulierten Restwertes abgeschrieben. Die Zugänge wurden linear, unter Berücksichtigung des kalkulierten Restwertes abgeschrieben.

In den Abschreibungen auf Vermietvermögen sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen nach § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB enthalten.

Der Bestand zum Bilanzstichtag setzt sich aus 344 Kraftfahrzeugen und 46 sonstigen Leasinggegenständen zusammen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen einen Gesellschafter.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 14.967 (Vorjahr TEUR 11.075) sind durch Sicherungsübereignung und Forderungsabtretung abgesichert.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet die von den Leasingnehmern erhaltenen Mietsonderzahlungen. Diese werden linear, auf die Laufzeit der Leasingverträge, verteilt.

Die handelsrechtliche Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte gemäß § 253 Abs. 2 HGB unter Zugrundelegung der Richtlinientafeln 2005 G von Klaus Heubeck und Anwendung des Projected-Unit- Credit-Verfahren (Rentenzahlungen, angewandter Zinsfuß 1,83% gegenüber 1,79% im Vorjahr, Rententrend unverändert 1,50% p.a.).

Eine Forderung an die WWK-Versicherung a.G. München in Höhe von TEUR 210 (Vorjahr TEUR 206) aus der für einen Geschäftsführer abgeschlossenen Pensionsrückdeckungsversicherung, die aufgrund von Verpfändungserklärungen dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, wurden gegen die Pensionsrückstellung verrechnet (§246 Abs. 2 Satz 2 HGB).

Die letzte steuerliche Außenprüfung umfasste die Veranlagungszeiträume bis einschließlich 2019. Diese führte zu keiner Änderung der Besteuerungsgrundlagen.

Die anderen Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken in angemessenem Umfang Rechnung. Sie enthalten Anwalts- und Prozesskosten (TEUR 5), rückständigen Urlaub (TEUR 3), Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (TEUR 17, abgezinst) sowie Jahresabschlusskosten (TEUR 19).

Haftungsverhältnisse bestanden keine.

Leasingergebnis

Das Leasingergebnis wurde überwiegend in Bayern erbracht.

Leasingerträge aus den laufenden Leasingraten werden periodengerecht entsprechend den vereinbarten Zahlplänen vereinnahmt. Leasingsonderzahlungen werden über den passiven Rechnungsabgrenzungsposten linear über die Leasinglaufzeit verteilt oder ggf. vorzeitig in voller Höhe vereinnahmt, wenn der zugrundeliegende Vertrag bzw. das Objekt verkauft wird. Leasingerträge im Zusammenhang mit dem Verkauf von Leasingobjekten werden mit Übergang von Nutzen und Lasten realisiert.

Leasingaufwendungen werden verursachungs- bzw. periodengerecht zu den entsprechenden Leasingerträgen erfasst.

Zinsergebnis

Zinsen werden mit dem zeitanteiligen Betrag, der auf das Geschäftsjahr entfällt, erfasst.

Provisionsergebnis

Provisionsaufwendungen werden entsprechend der in Anspruch genommenen Leistung als Aufwand erfasst.

Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

Allgemeine Verwaltungsaufwendungen werden verursachungs- bzw. periodengerecht erfasst.

III. Sonstige Angaben

Zum 31. Dezember 2023 bestanden Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr TEUR 20).

Das Bestellobligo betrug zum Bilanzstichtag TEUR 567 (Vorjahr TEUR 906).

In 2023 beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt zwei (Vorjahr: zwei) Angestellte (mit Geschäftsführer).

Die Firma wird derzeit durch den alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer,

 

Herrn Toni Königsbauer, Kaufmann, München,

sowie durch die beiden gemeinsam vertretungsberechtigten Geschäftsführer

 

Herrn Maximilian Königsbauer und

 

Herrn Stefan Urlberger

vertreten.

Die im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9a HGB) betrugen TEUR 91.

Das vom Abschlussprüfer für Abschlussprüfungsleistungen an die IK Leasing GmbH berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 12. Andere Leistungen wurden vom Abschlussprüfer nicht erbracht.

Die Fristengliederung der Forderungen und Verbindlichkeiten nach § 9 RechKredV und § 268 Absätze 4 und 5 HGB sind auf Anlage 3/6 dieses Anhangs enthalten.

Die Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden ausschließlich zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen.

Am 15.12.2004 wurde mit der IK Leasing Handel GmbH & Co. KG, München, als herrschende Gesellschaft ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Dieser wurde am 03.01.2005 im Handelsregister eingetragen und am 18.12.2014 modifiziert.

In den Forderungen an Kunden sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern einschließlich des Verlustausgleichs i. H. von TEUR 105 (Vj.: TEUR 350) enthalten.

Vorgänge von besonderer Bedeutung ergaben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht.

Gewinn- / Verlustverwendung

Das positive Ergebnis wird entsprechend dem ungekündigten Ergebnisabführungsvertrag an die Muttergesellschaft abgeführt.

 

München, den 19. Februar 2024

Toni Königsbauer

Maximilian Königsbauer

Stefan Urlberger

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

IK Leasing GmbH

München

ENTWICKLUNG DER ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Leasingvermögen
Leasingvermögen 14.940.957,08 10.185.949,57 1.884.416,14 23.242.490,51
II. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.846,18 0,00 0,00 60.846,18
III. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.469,42 0,00 13.469,42 0,00
Betriebs- und Geschäftsausstattung 164.472,55 43.924,33 112.698,87 95.698,01
177.941,97 43.924,33 126.168,29 95.698,01
15.179.745,23 10.229.873,90 2.010.584,43 23.399.034,70
ENTWICKLUNG DER ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Leasingvermögen
Leasingvermögen 2.987.184,97 3.733.672,34 675.539,19 6.045.318,12
II. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.841,08 0,00 0,00 60.841,08
III. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.468,42 0,00 13.468,42 0,00
Betriebs- und Geschäftsausstattung 158.449,51 8.483,33 110.277,83 56.655,01
171.917,93 8.483,33 123.746,25 56.655,01
3.219.943,98 3.742.155,67 799.285,44 6.162.814,21
BUCHWERTE
31.12.2023
EUR
I. Leasingvermögen
Leasingvermögen 17.197.172,39
II. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5,10
III. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00
Betriebs- und Geschäftsausstattung 39.043,00
39.043,00
17.236.220,49

Lagebericht 2023

1) Geschäft und Rahmenbedingungen

2) Wirtschaftsbericht

3) Chancen und Risikobericht

4) Geschäftsstellen

5) Chancen- und Prognosebericht

1) Geschäft und Rahmenbedingungen

Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Die Nachwirkungen der Coronakrise, diverse Lieferengpässe, Fachkräftemangel, Krieg in der Ukraine, hohe Inflation sowie zahlreiche weitere Krisenherde schwächen derzeit die deutsche Wirtschaft. Die für das Jahr 2023 erwartete Erholung verschiebt sich weiter nach hinten. Nach der ifo Konjunkturprognose Winter 2023 ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 um 0,3% geschrumpft und wird sich erst 2024 wieder erholen. Es wird damit gerechnet, dass das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 um 0,9% steigen wird, wobei die Finanzpolitik diese Prognose zu optimistisch erscheinen lassen könnte.

Unabhängig hiervon ist davon auszugehen, dass der Anteil des Leasings an den gesamtwirtschaftlichen Ausrüstungsinvestitionen in Deutschland, nach wie vor, bei ca. 25% liegt. Hiervon werden die Leasingfinanzierungen im Bereich der PKWs und der Nutzfahrzeuge den höchsten Anteil ausweisen.

Das ifo Geschäftsklima Finanzierungsleasing ist Ende 2023 leicht gesunken. Für 2023 und 2024 ist mit einem höchstens moderaten Wachstum der Leasing-Branche zu rechnen.

2) Wirtschaftsbericht

Geschäftsentwicklung

Das Neugeschäft der IK Leasing GmbH betrug im Jahr 2023 insgesamt TEUR 10.668 (Vorjahr: TEUR 10.237) sowie zusätzlich TEUR 1.119 (Vorjahr: TEUR 1.020) für abgeschlossene Verlängerungsverträge. Das Neugeschäft einschließlich der abgeschlossenen Verlängerungsverträge betrug im Jahr 2023 somit insgesamt TEUR 11.787 (Vorjahr TEUR 11.257). Das Neugeschäft konnte somit gegenüber dem Vorjahr um 4,5% gesteigert werden.

Der Auftragsbestand zum 31.12.2023 betrug TEUR 567 (Vorjahr: TEUR 906).

Der Jahresüberschuss betrug in 2023 TEUR 223 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag TEUR 300). Das Ergebnis wurde somit um TEUR 523 gesteigert.

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der IK Leasing Handel GmbH & Co. KG wird der Gewinn an diese Gesellschaft abgeführt.

Personal- und Sozialbereich

Zum Ende des Geschäftsjahres gehörten 2 Angestellte zur Belegschaft unseres Unternehmens;

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.1. Vermögens- und Finanzlage

Bei einer um 28,91% auf TEUR 20.441 gestiegenen Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote auf 12,64% gesunken (Vorjahr: 16,30%).

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt rund 84,32%, davon sind rund 99,77% Vermietvermögen.

Aufgrund des Niederstwertprinzips und den Regeln der verlustfreien Bewertung sind sämtliche erkennbaren Verluste und Risiken über Abwertungen und Rückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

Das Guthaben bei Banken zum 31.12.2023 betrug TEUR 390 (Vorjahr TEUR 559), die Verbindlichkeiten gegenüber Banken zum 31.12.2023 betrugen TEUR 14.967 (Vorjahr TEUR 11.075).

Für die erforderliche Refinanzierung des Neugeschäfts standen uns jederzeit ausreichend Liquidität sowohl durch Kreditinstitute als auch Eigenmittel zur Verfügung.

2.2. Ertragslage

Der Ertrag aus Leasing- und Mietkaufgeschäften betrug im Geschäftsjahr TEUR 6.417 (Vorjahr: TEUR 4.730).

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 4,3% gestiegen.

3) Risikobericht

Die IK Leasing GmbH unterliegt als Finanzdienstleistungsunternehmen den Regelungen des § 25a KWG und deren Konkretisierung durch die MaRisk.

Aufgrund der konsequenten Umsetzung eines effizient arbeitenden Managements werden Risiken durch ständige Überwachung frühzeitig erkannt, um gegebenenfalls entgegen zu steuern.

Es findet eine Risikostreuung über Kunden und Produkte statt. Es wird eine risikoorientierte Wertberichtigungspolitik zur Risikovorsorge angewendet.

Der Vertragsabschluss erfolgt nur nach angemessener Legitimations- und Bonitätsprüfung.

Insbesondere dem Adressausfall-, Zins- und Restwertrisiko haben wir besondere Bedeutung beigemessen. So erfolgt die Steuerung und Kontrolle des Zinsänderungsrisikos über ein Cash-Flow-orientiertes Liquiditätskontrollsystem, das die Zahlungsströme über die Laufzeiten abbildet. Dabei werden sämtliche Aktiv- und Passivbestände berücksichtigt. Darüber hinaus werden regelmäßig Stresstests durchgeführt und die Risiken analysiert.

Im Kreditbereich (Ausfallrisiko) wird der Bestand durch regelmäßige Bonitätskontrollen überwacht (Jahresabschlüsse, Auskünfte sowie Nachmeldungen von Schufa und Auskunfteien).

Zur Minderung des Restwertrisikos werden Verträge mit Kilometer-Abrechnung grundsätzlich durch Rückkaufvereinbarungen mit den ausliefernden Händlern abgesichert.

4) Geschäftsstellen

Neben dem Firmensitz in München besteht keine verwaltungstechnische Betriebsstätte.

5) Chancen- und Prognosebericht

Die hauptsächliche Geschäftstätigkeit wird im Jahr 2024 in Form von Neugeschäften sowie Verlängerungen der Bestandsverträge bestehen; Aufgrund der soliden Bonitätsauswahl und der Qualität des Kundenstamms konnten im vergangenen Jahr Auswirkungen der Coronakrise und des Ukraine-Kriegs vermieden werden. In 2023 waren daher bei der IK Leasing GmbH so gut wie keine Forderungsausfälle zu verzeichnen.

Auch für das Jahr 2024 ist von einer unverändert positiven Geschäftsentwicklung auszugehen. Es wird eine moderate Steigerung des Neugeschäfts gegenüber dem Vorjahr erwartet.

 

München, den 19.02.2024

Toni Königsbauer

Maximilian Königsbauer

Stefan Urlberger

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die IK LEASING GMBH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IK LEASING GMBH, 81476 München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IK LEASING GMBH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern da gestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 26. Februar 2024

Kaupp, Beyer & Coll. GmbH
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