Naturenergie Main-Kinzig Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Dieter Habekost seit 19.10.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Kreiswerke Gelnhausen GmbH | 50.00% |
Mainova AG | 25.00% |
Kreiswerke Main-Kinzig GmbHEigenbeteiligung | 18.88% |
| 6.12% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Energiedienst Main-Kinzig GmbHGelnhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Bilanz zum 31. Dezember 2014AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung 2014
Anhang für das Geschäftsjahr 2014Allgemeine VorschriftenWir erstellen den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 nach den Vorschriften des HGB und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes. Für die Gewinn-und Verlustrechnung wenden wir das Gesamtkostenverfahren an. Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDas Anlagevermögen ist zum Anschaffungswert bilanziert. Die Abschreibung erfolgt linear über 20 Jahre. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Die Bewertung erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Hinsichtlich der in Vorjahren gebildeten Rückstellung für Großreparatur haben wir von dem Beibehaltungswahlrecht nach Artikel 67 Abs. 3 EGHGB Gebrauch gemacht und führen diese Rückstellungen fort. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ist auf Seite 4 dargestellt. Die sonstigen Rückstellungen betreffen Aufwendungen für die Jahresabschlussprüfung und Steuererklärungen 2014 (T€ 3,05) und für eine Großreparatur (T€ 23,00). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen aus einem Darlehen in Höhe von T€ 494,11 (davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 88,08, mit einer Restlaufzeit über fünf Jahre T€ 40,23). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch Abtretung von Einzelforderungen gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und betreffen Gaslieferungen (Grundpreis) sowie Dienstleistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten ausschließlich die Umsatzsteuerzahllast 2014 und haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse enthalten die Berechnung der Contractingrate (T€ 232,23, Vj. T€ 226,61), Wärmegrundpreis (T€ 32,62, Vj. T€ 31,59) und Wärme (T€ 102,39, Vj. T€ 117,13) an die Stadt Gelnhausen. Materialaufwand
Sonstige AngabenDas vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für:
Die Gesellschaft hat sich im Rahmen eines Contracting- und Wärmelieferungsvertrags zum Betrieb, Inspektion und Wartung einer Badewasseraufbereitungsanlage sowie zur Wärmelieferung über diese Anlage verpflichtet. Der Vertrag begann im Mai 2004 und hat eine Laufzeit von 20 Jahren. Im Jahr 2014 resultierten aus diesem Vertrag Erlöse von T€ 367,24. Zur Erfüllung ihrer Verpflichtung hat die Gesellschaft ferner entsprechende Geschäftsbesorgungsverträge mit ihren Gesellschaftern abgeschlossen. Im Rahmen dieser Geschäftsbesorgungsverträge bezieht die Gesellschaft alle zur ordnungsgemäßen Vertragserfüllung wesentlichen Leistungen. Der Vertrag verlängert sich jeweils um ein Jahr, solange er nicht schriftlich mit einer Frist von 6 Monaten gekündigt wird. Aus diesen Geschäftsbesorgungsverträgen resultierten im Jahr 2014 Aufwendungen von T€ 149,29. Durch diese Verträge ist nachhaltig die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft gesichert. Besondere Risiken werden nicht gesehen. Aufgrund der in Vorjahren gebildeten Rückstellung für Großreparatur haben sich aktive latente Steuern ergeben, die in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 HGB nicht aktiviert wurden. Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführer.
Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Herr Dipl.-Oec. Rudolf E. Benthele, Geschäftsführer Gasversorgung Main-Kinzig GmbH Herr Dipl.-Ing. Bernd Schneider Geschäftsführer Kreiswerke Main-Kinzig GmbH Vertretungsberechtigungen: Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft stets gemeinschaftlich.
Gelnhausen, 06. Mai 2015 Geschäftsführung Dipl.-Ing. Bernd Schneider Geschäftsführung Dipl.-Oec. Rudolf E. Benthele Anlagenachweis der Energiedienst Main-Kinzig GmbH zum 31.12.2014
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20141. Geschäftsmodell und organisatorische StrukturDie Energiedienst Main-Kinzig GmbH ist ein gemeinsames Tochterunternehmen der Gasversorgung Main-Kinzig GmbH und der Kreiswerke Main-Kinzig GmbH. Die Gesellschafter halten jeweils 50% an der Gesellschaft. Gegenstand des Unternehmens ist die Erzeugung und Lieferung von Wärme sowie die Herstellung, die Unterhaltung und der Betrieb von Anlagen zur Versorgung mit Energie sowie von technischen Anlagen jeglicher Art, die im weiteren Zusammenhang mit der Energieversorgung von Kunden stehen. Die Energiedienst Main-Kinzig GmbH wurde im Jahr 2003 gegründet und übernimmt seitdem für das Freibad in Gelnhausen die Wärmeversorgung sowie die Badewasseraufbereitung und -erwärmung. Wesentlichen Einfluss auf das Geschäftsmodell haben einerseits die Witterungsbedingungen, die den Wärmeabsatz maßgeblich beeinflussen, sowie andererseits die notwendigen Aufwendungen zur Instandhaltung der technischen Anlagen. Gaspreisänderungen können langfristig durch die vereinbarte Preisentwicklung des Wärmepreises an den Kunden weitergegeben werden. 2. WirtschaftsberichtGeschäftsverlauf und Lage Beeinträchtigt durch die milde Witterung war die Wärmelieferung aus dem Erdgaskessel im Geschäftsjahr 2014 rückläufig. Insgesamt wurden 1.149 MWh thermisch abgesetzt, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 10% entspricht. Derzeit besteht eine Festpreisvereinbarung mit dem Kunden bis inklusive des Geschäftsjahres 2017. Erfolgsrechnung Die Gesamtumsatzerlöse gingen im Vergleich zum Vorjahr auf Grund der Witterung leicht von 375 T€ auf 367 T€ zurück. Der Materialaufwand in Höhe von 243 T€ ist insgesamt um 16 T€ höher als im Vorjahr ausgefallen. Dabei haben sich die Kosten für den Gasbezug um 9 T€ auf Grund der geringeren abgesetzten Mengen reduziert. Dem gegenüber haben sich die Kosten für die Fremdleistungen bei der technischen Wartung um etwas mehr als 20 T€ auf nunmehr rd. 135 T€ erhöht. Der Jahresüberschuss 2014 der Energiedienst Main-Kinzig GmbH liegt bei 16 T€ und somit deutlich niedriger als im Jahr 2013 mit 32 T€. Dies liegt vor allem an den gestiegenen Wartungskosten für die technischen Anlagen, die auf Grund ihres Alters inzwischen höhere Aufwendungen erforderlich machen. Für grundlegende Erneuerungen von Komponenten wurden entsprechende Rückstellungen für die Folgejahre gebildet. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Die Liquidität wird regelmäßig überwacht. Im Betrachtungszeitraum ergaben sich keine Liquiditätsprobleme. Die Bilanzsumme beträgt 747,3 T€ (Vorjahr: 833,3 T€). Davon entfallen 671,7 T€ (Vorjahr: 743,7 T€) auf das Anlagevermögen, das im Wesentlichen aus der Badewasseraufbereitungsanlage sowie der Badewassererwärmungsanlage besteht. Die Veränderung ergibt sich maßgeblich durch die planmäßige Abschreibung auf die technischen Anlagen und Maschinen in Höhe von 72,0 T€. Das Anlagevermögen ist zu 73,6% (Vorjahr: 76,1%) durch langfristige Bankdarlehen finanziert welche planmäßig getilgt werden. Die Eigenkapitalquote beträgt 28,1% (Vorjahr: 26,9%), wobei sich das Eigenkapital im Vergleich zum Vorjahr durch das Jahresergebnis um 15,8 T€ erhöht und die Ausschüttung an die Gesellschafter in Höhe von 30,0 T€ reduziert hat. Durch die geringere Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote dennoch leicht gestiegen. Wesentliche Veränderungen zum Vorjahr ergaben sich nicht. Die Finanzlage gibt die folgende Entwicklung des Finanzmittelbestands mit Vorjahresvergleich wieder:
Der Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit beinhaltet die planmäßige Tilgung von Darlehen mit 72,0 T€ sowie die Ausschüttung an die Gesellschafter mit 30,0 T€. Zum Stichtag bestand ein Guthaben in Höhe von 45,0 T€ bei Kreditinstituten Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. Risikobericht Ein Risiko besteht in der altersbedingten Schadensanfälligkeit der technischen Anlagen. Diese haben inzwischen mehr als die Hälfte der geplanten Nutzungsdauer überschritten. Auf Grund dessen könnte es zu weiter ansteigenden Wartungs- und Reparaturkosten kommen. Insbesondere ist der lohnintensive Austausch des Filtermaterials in den fünf zentralen Wasserfiltern bald zu erwarten. Dies ist gleichzeitig verbunden mit der Chance, dass die technischen Komponenten länger als geplant ohne grundlegende Erneuerungen weiter betrieben werden können. Eine weitere Unsicherheit, die sowohl Chance als auch Risiko birgt, ist die Witterungsabhängigkeit. Hierbei sind die Temperaturen und die Länge der Badesaison die ausschlaggebenden Größen. Das allgemeine Betriebsrisiko ist weitgehend durch entsprechende Versicherungen abgesichert. Forderungsausfallrisiken werden nicht gesehen. Ausblick Die Geschäftsentwicklung ist maßgeblich von der Witterung in der Badesaison abhängig. Kühle Perioden in der Badesaison oder eine Verlängerung der Saison haben einen starken Einfluss auf das Ergebnis. Die Prognose für den Wärmeabsatz geht von einer leichten Erhöhung gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr aus. Die Preise sind sowohl bezugs- als auch absatzseitig fixiert, so dass hieraus keine Auswirkungen auf das Ergebnis erwartet werden. Insofern wird die Ertragslage weiterhin unverändert eingeschätzt, vorbehaltlich besonderer Schadensereignisse in den technischen Anlagen. Damit bleibt das zu erwartende Ergebnis im Rahmen des langfristig durchschnittlich kalkulierten Zielergebnisses. Da das Geschäftsmodell auch weiterhin keine Erweiterungen vorsieht, wird in den Folgejahren mit konstanten Jahresüberschüssen zwischen 20 T€ und 30 T€ gerechnet. Auch die Umsätze und Betriebsausgaben werden in ähnlicher Höhe wie bisher, nämlich mit rund 380 T€ bzw. 250 T€, erwartet.
Gelnhausen, den 8. Mai 2015 Bernd Schneider Rudolf E. Benthele Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Energiedienst Main-Kinzig GmbH, Gelnhausen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Kassel, den 08. Mai 2015 sb+p
Strecker . Berger + Partner
Heiner Eggert, Wirtschaftsprüfer i. V. Marco Schumacher, Wirtschaftsprüfer |
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