Sphairon Access Systems GmbH

Philipp-Reis-Straße 1, 02625 Bautzen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 18777
Eingetragen
9.12.2004
Branche
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialLeitungsgebundene Telekommunikation
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung, Vertrieb, Vermietung inkl. Montage und Inbetriebnahme von elektrotechnischen Anlagen, einschließlich Systemen und Erzeugnissen für die Nachrichten- und Datentechnik u.a., von Kommunikationsanlagen jeglicher Art, von Anlagen und Zubehör für Sprach-, Datenund Bildverarbeitung und -übertragung, insbesondere für Multimediaanwendungen einschließlich Software und Dienstleistungen, sowie Planung, Projektierung und Aufbau von jeglichen drahtgebundenen und funkgestützten Kommunikationsnetzen für alle möglichen Anwendungsfälle.

Historie

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Management

NameRolle
Volker Sause
seit 29.9.2008
Prokura
Detlef Gladitz
seit 29.9.2008
Prokura
Michael Tews
seit 28.7.2008
Prokura
Peter Schäfer
seit 14.6.2006
Prokura
Thilo Herzner
seit 14.6.2006
Prokura
Mohamed Dr. Al - Sady
seit 9.12.2004
Geschäftsführer
Uwe Bartsch
seit 9.12.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

90.00% identifiziert10.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
75.10%
14.90%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
JENOPTIK AG
10.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
IBG Investitions- und Beteiligungs-GmbH
Germany
792.700 €
75.00%
U** B******
157.300 €
14.90%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sphairon Access Sytems GmbH

Bautzen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2006

Allgemeiner Überblick

Die europäischen Informations- und Kommunikationstechnologiemärkte befinden sich weiterhin im Umbruch. Dabei sanken die zu verzeichnenden Wachstumsraten in der Branche erstmals unter das Vorjahresniveau. Dieser Trend ist auch für das Segment der Telekommunikation nachverfolgbar.

Der Wandel im deutschen Telekommunikationsmarkt ist gekennzeichnet von einem Rückgang der Umsätze mit Sprachdiensten, der durch den Ausbau der Datendienste überkompensiert wurde. Ein echter Boom konnte bei den Festnetz-Datendiensten verzeichnet werden. Das Umsatzwachstum betrug in 2006 ca. 8%. Für das Jahr 2007 rechnet die Branche mit einem Wachstum von 6,5%.

Seit Oktober 2006 hat jeder dritte Privathaushalt in Deutschland einen Breitband-Anschluss ins Internet. Trotz des starken Wachstums liegt Deutschland damit im internationalen Vergleich nur im hinteren Mittelfeld. Das Ziel der Hightech-Initiative der Bundesregierung, durch geeignete Maßnahmen in der Forschungspolitik und zur Verbesserung der Finanzierungsbedingungen deutlich vor 2010 die 50-prozentige Versorgung privater Haushalte mit Breitbandanschlüssen zu erreichen, wird in der Branche derzeit als realistisch betrachtet.

Der weiter zunehmende internationale Wettbewerb in der Telekommunikationsbranche beinhaltet sowohl Chancen, als auch Risiken für die künftige Entwicklung. Während insbesondere osteuropäische Länder für deutsche Exporte an Attraktivität gewinnen, steigt der Druck durch rasant zunehmende Hightech-Importe aus Asien, insbesondere China. Steigende Öl- und Kupferpreise sowie Schwankungen bei den Devisenkursen stellen weitere Risiken für die Entwicklungen der Branche dar.

Unternehmensentwicklung

Eine durchweg hohe Auslastung der Fertigung infolge des anhaltend hohen Bedarfs an moderner Telekommunikationstechnologie konnte auch in 2006 sichergestellt werden. Die wired-Technologie befindet sich weiterhin im technologischen Wandel. Der Trend hierbei ist die Substitution hardware-seitiger Realisierung von Funktionen durch softwareseitige Abbildung bereits vorhandener und künftiger innovativer Leistungsmerkmale.

Besonderes Augenmerk wird bei Sphairon auf eine intensive Abstimmung der kundenseitigen An-forderungen, der lieferantenseitigen Möglichkeiten und der termingerechten Realisierung gerichtet. Auch die Entwicklungskapazitäten wurden, zum Teil mit Unterstützung externer Dienstleister, im Berichtsjahr erweitert.

Im Fokus der wireless-Aktivitäten stand im Berichtsjahr der Aufbau der Aktivitäten im arabischen Raum. Hierzu wurde ein Tochterunternehmen in Jordanien geschaffen. Durch die enge Zusammen-arbeit mit lokalen Behörden und Partnern im arabischen Raum und über Jordanien hinaus werden hier Schwerpunkte der Generierung künftiger wireless-Umsätze erwartet.

Umsatz und Auftragslage

Im Zeitraum vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2006 wurden Umsatzerlöse in Höhe von EUR 82,1 Mio. vor Erlösschmälerungen realisiert, an denen das Exportgeschäft mit 6% beteiligt war. Der wesentliche Teil der wiederum deutlichen Umsatzsteigerung von 25% wurde im Inland erzielt.

Die im wired-Bereich generierten Umsätze wurden überwiegend mit den großen und mittleren deutschen Netzbetreibern und Serviceprovidern realisiert. Eine starke, teilweise strategische Kundenbindung und ein anhaltendes Wachstum des Telekommunikationsmarktes bildeten die Grundlagen für einen Umsatzanstieg von 23% gegenüber dem Vorjahr in diesem Geschäftsfeld. Die Verschiebung des kostenintensiven technologischen Generationswechsels trug zur positiven Ergebnissituation in diesem Segment wesentlich bei.

Die Lieferungen im wireless-Bereich wurden teilweise wegen der noch nicht abgeschlossenen Vorbereitungen in das Geschäftsjahr 2007 verschoben. Somit blieb das wireless-Geschäft auch in 2006 noch hinter den Erwartungen zurück. Gleichwohl konnten die vorbereitenden Tätigkeiten im arabischen Raum zu wesentlichen Teilen abgeschlossen werden. Die realisierten Umsätze im asiatischen Raum beschränkten sich im Wesentlichen auf Ersatzlieferungen.

Zum Bilanzstichtag wird ein Auftragsbestand von 22,7 Mio. EUR ausgewiesen. Diese Aufträge betreffen mit 18,3 Mio. EUR den wired- und mit 4,4 Mio. EUR den wireless-Bereich. Es existieren darüber hinaus Rahmenverträge in Höhe von über 25 Mio. EUR mit den Hauptkunden, deren Umfang teilweise nicht als Auftragsbestand ausgewiesen wird, da Konsignationsvereinbarungen mit einigen Kunden getroffen wurden.

Produktion und Beschaffung

Im gesamten Geschäftsjahr 2006 konnten die Produktionskapazitäten bei Dreischichtbetrieb, teilweise auch an den Wochenenden, optimal ausgelastet werden. Zum Teil wurden Tätigkeiten des Produktionsablaufes in Kooperation an Partnerunternehmen vergeben, um temporäre Auslastungsspitzen auszugleichen. Insbesondere weniger anspruchsvolle Montage- und Verpackungstätigkeiten wurden in Folge der Überschreitung der möglichen Bearbeitungskapazität im Unternehmen ab dem zweiten Halbjahr vermehrt an spezialisierte Partner vergeben. Durch die Investition in neue SMD-Bestückungslinien konnten weitere Erhöhungen der Durchlaufmenge erreicht werden.

Der Anstieg der Vorräte ist im Wesentlichen durch Konsignationsvereinbarungen und dem gestie-genen Umsatzvolumen sowie der entsprechenden Vorlaufzeit für die Produktion begründet.

Forschung und Entwicklung

Nachdem die Technologie VoIP (Sprache über Internet) bis zur Marktreife entwickelt wurde, bestimmen derzeit der Technologiewandel und die Abstimmung mit den konkreten technischen Bedürfnissen der einzelnen Netzbetreiber und Provider die Aufgaben in diesem Bereich. Dabei gewinnt insbesondere die gewünschte Flexibilität durch den Einsatz von soft- statt hardwarebasierenden Lösungen künftig weitere Bedeutung.

Auch die Weiterentwicklung von ISDN- und ADSL- Netzabschlussgeräten und die Analyse von Umsetzungsmöglichkeiten von Zukunftstechnologien wie IPTV (internetbasierendes Fernsehen) spielen eine wesentliche Rolle bei der Entwicklungstätigkeit.

Mit der Entwicklung und Weiterentwicklung neuer Produkte und Anwendungen sind sowohl die eigenen Kapazitäten (ca. 50 Personen) ausgelastet, als auch verschiedene Anbieter von Entwicklungsleistungen beauftragt worden. Die eigenen Entwicklungskapazitäten sind an den Standorten Bautzen und Dresden konzentriert.

Investitionen

Die Zugänge im Bereich der Sachanlagen betreffen hauptsächlich Erweiterungen der bestehenden Produktionskapazitäten durch neue Bestückungsautomaten (ca. TEUR 590), eine neue Wellenlötanlage (TEUR 131) und einen Schablonendrucker (TEUR 90). Die im Bereich der Finanzanlagen vorgenommenen Investitionen betreffen den Abschluss der Gründung und Anteilsübernahme der Babel for Communications and Trade, Amman / Jordanien (TEUR 534).

Personal

Zum Ende des Geschäftsjahres 2006 wurden insgesamt 223 Mitarbeiter (inkl. Auszubildende) beschäftigt. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf den Ausbau der Entwicklungsabteilung und die weiterhin gestiegene Auslastung in der Fertigung zurückzuführen.

Ein enger Kontakt mit Hoch- und Fachhochschulen in Bautzen und Dresden, die Betreuung von Diplomanden sowie die Aus- und Weiterbildung im Unternehmen sichern den aktuellen und zukünftigen Bedarf an qualifiziertem Fachpersonal.

Vermögenslage

Das Gesamtvermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 10.489 (+ 43 %) auf TEUR 34.691 erhöht.

Das Sachanlagevermögen erhöhte sich durch Investitionen um TEUR 1.448 und hat damit einen Anteil von 13 % am Gesamtvermögen der Gesellschaft. Der Aufbau der Vorräte um 38 % beinhaltet einen Anstieg der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um TEUR 1.984 (32 %) infolge der gestiegenen Ausbringungsmenge und der dafür notwendigen Vorratshaltung. Die Konsignationsvereinbarungen mit Hauptkunden waren hauptursächlich für den Anstieg der fertigen Erzeugnisse und Waren um 28 %. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.151 resultiert aus dem gestiegenen Umsatzniveau im Geschäftsjahr.

Die bilanzielle Eigenkapitalquote ist unter Berücksichtigung von 80% der Verbindlichkeiten aus der Genussrechtsvereinbarung als eigenkapitalähnliche Mittel im Berichtszeitraum deutlich gestiegen und beträgt zum Jahresende 41 %.

Das gesamte Fremdkapital ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.140 auf TEUR 20.626 gestiegen. Der Anteil am Gesamtkapital ist jedoch auf 59% gesunken.

Ertragslage

Mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern in Höhe von TEUR 5.082 und einer Gesamtkapitalrentabilität von 15 % blickt die Gesellschaft wiederholt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.

Die Betriebsleistung beinhaltete im Geschäftsjahr 2006 auch die bestimmungsgemäße Inanspruchnahme von Rückstellungen in Höhe von TEUR 972.

Aussagen zur Liquiditätssituation

Neben der Finanzierung über die Hausbanken konnte in 2006 eine Genussrechtsvereinbarung über 7 Mio. EUR abgeschlossen werden. Somit ist dank des guten Ratings der Gesellschaft als Ausdruck der finanziellen Stabilität das niedrige Zinsniveau und die entsprechende Liquidität für das Wachstum sichergestellt worden.

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Berichtsjahr TEUR -1.851. Durch In-vestitionen wurde im Berichtsjahr ein Finanzmittelabfluss in Höhe von TEUR 2.778 verursacht. Teile dieser Investitionen wurden über zinsgünstige Mietkaufverträge abgewickelt. Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit, der die Einzahlung des Genussrechtskapitals in Höhe von TEUR 7.000 enthält, betrug im Geschäftsjahr 2006 TEUR 9.805. Im Ergebnis führten die Zahlungsströme zu einem um TEUR 4.404 erhöhten Finanzmittelfonds, der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Rahmen der kurzfristigen Finanzmitteldisposition einbezieht.

Angaben zum Risikomanagement und zum Umweltschutz

Die Geschäftsführung überwacht die Risiken der laufenden Geschäftstätigkeit und im Umfeld der Gesellschaft. Soweit möglich werden geeignete Maßnahmen zur Risikominimierung getroffen. So werden Risiken aus potentiellen Währungskursschwankungen durch den Abschluss von Devisentermin- und Devisenoptionsgeschäften minimiert. Dabei werden sowohl Einzelgeschäfte im Rahmen von Microhedges als auch Netto-Fremdwährungsvolumina zur Absicherung auf der Beschaffungsseite im Rahmen von Macrohedges abgeschlossen. Die Geschäftsführung vermeidet nach Möglichkeit Risiken aus Zins- und Wechselkursveränderungen durch den Abschluss entsprechender derivativer Finanzinstrumente, um Planungssicherheit zu schaffen und dennoch an positiven Entwicklungen am Kapital- und Devisenmarkt zu partizipieren.

Risiken im Innenverhältnis werden durch geeignete Managementmaßnahmen und ein Qualitätssicherungssystem überwacht. Die Gesellschaft ist nach der Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Die Geschäftsführung ist der Auffassung, dass die installierten Maßnahmen zum Risikomanagement einen angemessenen Schutz vor erkennbaren potentiellen Risiken bieten.

Die Gesellschaft hat durch geeignete Maßnahmen sichergestellt, bestehende Umweltauflagen, die sich insbesondere mit der Einführung des Gesetzes über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten ergeben haben, zu erfüllen.

Den neuen Gesetzesvorgaben zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (RoHS) wurde insbesondere durch die Umstellung auf bleifreies Löten Rechnung getragen. Die Regelungen des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes, die Rücknahme- bzw. Entsorgungsverpflichtungen für Altgeräte beinhalten, wurden ebenfalls in 2006 umgesetzt.

Ausblick

Zukünftige Entwicklungen und deren Risiken

Die Telekommunikationsbranche geht von weiterem Umsatzwachstum in 2007 aus. Dabei wird der Ausbau von Breitband-Zugängen eine wesentliche Rolle spielen. Im Zusammenhang mit dem bestehenden Auftragsbestand und laufenden Verhandlungen mit neuen Kunden sieht das Umfeld für die zukünftige Geschäftsentwicklung der Sphairon Access Systems GmbH optimistisch aus.

Die weitere technologische Entwicklung der Breitbandzugangstechnologie ist derzeit auf die Marktreife sogenannter Integrated Access Devices (IADs) fokussiert. Diese Geräte stellen die teilnehmerseitige Basis für den Netzzugang zu Daten-, Video- Audio und Servicediensten dar. Der weitere Ausbau der Breitbandnetze und die verstärkte Nachfrage nach den neuen Technologien wie Voice-over-IP und IPTV werden wesentlich zur Realisierung des geplanten Umsatzwachstums der Sphairon Access Systems GmbH beitragen.

Der Preisdruck des Marktes wird auch in Zukunft nicht nachlassen und kann nur mit weiteren Kostenreduzierungen aufgefangen werden. Erschwerend wirken sich steigende Rohstoffpreise aus, die den Bemühungen zur Senkung der Materialkosten entgegenlaufen.

Schwerpunkte zukünftiger Umsatzplanungen im wireless-Bereich liegen im arabischen und asiatischen Raum. Risiken bei derartigen Geschäften können in politischen Entwicklungen, verschärften internationalen Wettbewerbsbedingungen und in der Finanzierung derartiger Projekte liegen. Um entsprechende Wagnisse nicht über das gewöhnliche unternehmerische Risiko hinaus zu akzeptieren, werden angemessene Finanzierungsstrategien für entsprechende Projekte ausgewählt. Weiterhin wird durch die Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern sowie die permanente Analyse politischer Rahmenbedingungen in den fokussierten Märkten erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen.

Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Die Planungen für das Geschäftsjahr 2007 gehen von einem weiteren Umsatzwachstum aus. Allerdings werden der Preisdruck des Marktes und die Einführung der neuen Generation an Netz-zugangsgeräten in der Breitbandtechnologie zu neuen Herausforderungen auf der Kostenseite des Unternehmens führen. Das wireless-Geschäft wird beim Eintreten der Erwartungen auf den Zielmärkten dieses Geschäftszweiges künftig stärker zum Erfolg der Gesellschaft beitragen können. Mögliche Risiken auf den fokussierten Märkten analysiert die Geschäftsführung stetig und trifft geeignete Maßnahmen, um die geplanten Geschäfte hier zum Erfolg zu führen. Zusätzliches Potential zur bestehenden Planung wird derzeit in den von Sphairon adressierten europäischen und internationalen Auslandsmärkten gesehen.

Schwerpunkte weiterer Investitionen werden auch im Entwicklungsbereich gesehen. Die Gesellschaft plant die Errichtung eines neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums am Standort Salzenforst. Hierfür haben die Planungen bereits begonnen und ein angrenzendes Grundstück wurde erworben. Die Vorgespräche zur Finanzierung sind zum Bilanzerstellungszeitpunkt bereits angelaufen.

Die Planung des Geschäftsjahres geht bei Eintreffen der angenommenen Umfeldbedingungen von einer positiven Ergebnisentwicklung im Jahr 2007 aus. Dabei werden die veränderten Marktbedingungen voraussichtlich zu einer unterproportionalen Ergebnisentwicklung führen. Risiken in Bezug auf die Entwicklung können sich vom Preisdruck auf der Verkaufs- aber auch der Einkaufsseite durch Rohstoff- und Devisenkurse ergeben. Die Geschäftsführung überwacht erkennbare Risiken permanent und tritt diesen mit geeigneten Maßnahmen entgegen.

Bilanz zum 31. Dezember 2006

AKTIVA

31.12.2006 EUR 31.12.2005 EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.165.124,19 1.188.682,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke 263.240,25 247.094,72
2. technische Anlagen und Maschinen 955.653,83 1.045.741,79
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.261.334,64 1.750.536,59
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.761,20 0,00
4.490.989,92 3.043.373,10
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 930.399,36 396.793,98
2. Beteiligungen 65.553,43 165.553,43
3. geleistete Anzahlungen auf den Erwerb von Finanzanlagen 0,00 66.000,00
995.952,79 628.347,41
6.652.066,90 4.860.403,37
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8.133.783,48 6.149.813,12
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.677.155,82 1.472.774,46
3. fertige Erzeugnisse und Waren 3.433.317,18 2.690.102,50
4. geleistete Anzahlungen 5.000,00 2.565,40
5. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen - 5.704,85 - 24.309,79
14.243.551,63 10.290.945,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.706.282,89 4.554.713,71
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.101.413,05 2.320.332,94
- davon gegen Gesellschafter: EUR 1.543.761,43 (Vorjahr: EUR 1.385.521,55)
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 867.372,00 867.653,88
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.044.655,87 1.298.621,83
12.719.723,81 9.041.322,36
III. Kassenbestand und Bankguthaben 1.023.469,14 5.222,49
27.986.744,58 19.337.490,54
C. Rechnungsabgrenzungsposten 178.870,54 122.148,30
- davon Disagio: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 40.000,00)
34.817.682,02 24.320.042,21

PASSIVA

31.12.2006 EUR 31.12.2005 EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 555.500,00 555.500,00
II. Kapitalrücklage 3.898.836,43 3.898.836,43
III. Bilanzgewinn 4.009.654,99 2.260.509,12
- davon Gewinn-/Verlustvortrag: EUR 2.260.509,12 (Vorjahr: EUR 585.939,38)
8.463.991,42 6.714.845,55
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 215.988,00 202.321,00
2. Steuerrückstellungen 779.323,13 375.697,09
3. sonstige Rückstellungen 2.099.250,00 1.320.566,96
3.094.561,13 1.898.585,05
C. Verbindlichkeiten
1. Genussrechtskapital 7.000.000,00 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.697.500,00 6.187.826,34
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.388.388,10 7.812.915,23
4. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 180.000,00 160.000,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.000,00 100.717,87
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 80.000,00 85.733,33
7. sonstige Verbindlichkeiten 1.594.070,35 1.359.418,84
- davon aus Steuern: EUR 798.030,09 (Vorjahr: EUR 387.833,86)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 170.404,33)
- davon gegenüber Gesellschaftern: EUR 121.000,00 (Vorjahr: EUR 190.000,00)
22.946.958,45 15.706.611,61
D. Rechnungsabgrenzungsposten 312.171,02 0,00
34.817.682,02 24.320.042,21

Gewinn- und Verlustrechnung 2006

2006 EUR 2005 EUR
1. Umsatzerlöse 81.191.613,26 64.896.987,90
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.991.674,08 642.188,92
3. andere aktivierte Eigenleistungen 196.800,06 212.079,60
4. sonstige betriebliche Erträge 1.972.268,09 2.323.993,72
- davon Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.905,56)
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 56.973.826,83 - 46.193.741,09
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 1.657.643,67 - 977.216,68
- 58.631.470,50 - 47.170.957,77
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 7.348.699,47 - 6.089.222,70
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 1.188.825,40 - 1.029.069,51
- davon für Altersversorgung: EUR 30.078,64 (Vorjahr: EUR 30.398,46)
- 8.537.524,87 - 7.118.292,21
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 1.055.873,99 - 793.408,67
8. sonstige betriebliche Aufwendungen - 12.138.348,66 - 8.594.686,74
9. Erträge aus Beteiligungen 98.625,33 69.213,54
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 98.625,33 (Vorjahr: EUR 69.213,54)
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 228.039,24 90.071,86
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 205.142,25 (Vorjahr: EUR 85.818,48)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 1.287.601,68 - 532.781,57
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 15.857,65 (Vorjahr: EUR 540,83)
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.028.200,36 4.024.408,58
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 423.471,68 - 371.557,90
14. sonstige Steuern - 5.582,81 - 6.402,18
15. Jahresüberschuss 3.599.145,87 3.646.448,50
16. Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr 2.260.509,12 - 585.939,38
17. Gewinnausschüttung
a) Gewinnausschüttung Vorjahr(e) - 1.000.000,00 0,00
b) Vorabausschüttung - 850.000,00 - 800.000,00
- 1.850.000,00 - 800.000,00
18. Bilanzgewinn 4.009.654,99 2.260.509,12

Anhang 2006

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung erfolgte nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Bewertungsvorschriften.

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden, soweit entgeltlich erworben, zu Anschaffungskosten bewertet, die gegebenenfalls um planmäßige Abschreibungen vermindert wurden.

Die Sachanlagen sind mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Die Nutzungsdauer der einzelnen Vermögensgegenstände ist anhand steuerlicher AfA-Tabellen festgelegt.

In die Herstellungskosten wurden die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Gemeinkostenanteile einbezogen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen gleichzeitig ein Abgang unterstellt wurde.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Auf das gesamte Anlagevermögen wurden, soweit erforderlich, Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Einstandspreisen unter Abzug des Lieferantenskontos bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt mit den letzten Einkaufspreisen, bzw. mit Jahresdurchschnittswerten. Anschaffungspreisminderungen wurden berücksichtigt.

Ungängiges und schlecht verwertbares Material wurde entsprechend abgewertet. Die Abwertung erfolgt mit standardisierten Wertfaktoren. Dem strengen Niederstwertprinzip wurde durch Vergleich der Anschaffungskosten mit den Preisen am Bilanzstichtag und durch die dazu gegebenenfalls vorzu-nehmenden Abwertungen Rechnung getragen.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten entsprechend dem Fertigstellungsgrad bewertet. Sie wurden aus den Materialkosten zuzüglich angemessener Teile der notwendigen Materialgemeinkosten und dem der jeweiligen Fertigungsstufe entsprechenden Fertigungslohn zuzüglich angemessener Teile der notwendigen Fertigungsgemeinkosten und anteiliger Verwaltungskosten für fertige Erzeugnisse ermittelt. Freiwillige soziale Aufwendungen und die betriebliche Altersversorgung wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Abwertungen für Bestandsrisiken und für unkurante Erzeugnisse wurden in ausreichendem Umfang und in angemessener Höhe vorgenommen. Die Abwertung erfolgt mit standardisierten Wertfaktoren.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten bewertet. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Absetzungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die Pensionsrückstellung wurde für Anwartschaften gebildet und ist voll dotiert. Sie wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet; als Rechnungsgrundlagen wurden die Heubeck-Richttafeln 2005 G mit einem Rechnungszinsfuß von 6% zugrunde gelegt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt. Soweit handelsrechtlich zulässig, wurden im Einklang mit den steuerlichen Vorschriften stehende Berechnungsverfahren verwendet.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag bewertet.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden zum Anschaffungskurs oder dem ungüns-tigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Die übrigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden nach den anerkannten Regeln der Währungsumrechnung für offene und - soweit vorhanden - geschlossene Positionen bewertet.

Zur Neutralisierung von Währungskursrisiken schließt das Unternehmen Devisentermin- und Devisenoptionsgeschäfte ab. Bei der Bewertung im Jahresabschluss werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten keine Bewertungseffekte wirksam, da zum Stichtag keine offenen Devisenpositionen vorhanden sind.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einer Anlage dargestellt.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Zugänge des Geschäftsjahres entfallen im Wesentlichen auf Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die hier erfolgten Investitionen betreffen hauptsächlich drei Bestückungsautomaten (TEUR 590), eine Wellenlötanlage (TEUR 131) und einen Schablonendrucker (TEUR 90). Zur Unterstützung der Ent-wicklungsaktivitäten wurde die Software Board Designer (TEUR 140) erworben.

Finanzanlagen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungsunternehmen sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Im Berichtsjahr konnte die Gründung der im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Babel for Communications and Trade, Amman / Jordanien und die Aufnahme der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft abgeschlossen werden. Die im Vorjahr ausgewiesenen Anzahlungen auf Finanzanlagen wurden entsprechend verwendet.

Die Zugänge betreffen die Einzahlung von 50 % des Stammkapitals (TEUR 17), den Kauf von 50 % des Gesamtkapitals vom Mit-Gründungs-Gesellschafter United Iraq Corporation (TEUR 48) sowie die Erhöhung der Kapitalrücklage durch Einlage einer Forderung, die von der IBG Investitions- und Beteiligungs- GmbH an Sphairon abgetreten wurde (TEUR 469). Damit beträgt der Beteiligungsbuchwert zum 31.12.2006 TEUR 534.

Die Anteile an der GTC General Telecommunication Corporation GmbH, Nürnberg, wurden mit Kaufvertrag des Notars Eckersberger, Nürnberg, vom 21. Juli 2006 an die Vimpex Handelsgesellschaft mbH, Wien, verkauft.

Die Schließung der Sphairon Uruguay S.A. wurde im Geschäftsjahr 2006 eingeleitet. Da die Vertriebsregion Südamerika künftig über andere Vertriebswege ohne eigene lokale Präsenz bedient werden kann, beschloss die Gesellschafterversammlung vom 25.09.2006 die Schließung der Gesellschaft bis Ende 2006. Da die Schließung zum 31.12.2006 noch nicht vollständig abgeschlossen werden konnte, wird zum Stichtag noch der Erinnerungsbuchwert in Höhe von EUR 1 ausgewiesen.

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ist als Anlage beigefügt.

Vorräte

Die Vorräte haben einen Anteil von 41,1 % am Gesamtvermögen der Gesellschaft.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 90.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.734 enthalten. Wertberichtigungen wurden in Höhe von insgesamt TEUR 1.648 (i.Vj. TEUR 1.543) vorgenommen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 3.366. Die Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen in Höhe von TEUR 867 betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen bestehen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 301. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Investitionszulage und -zuschuss, Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung, geleistete Anzahlungen und Kautionen.

Erst nach dem Abschlussstichtag entstehen rechtlich Ansprüche aus der Investitionszulage 2006 über TEUR 562 und aus Rückdeckungsversicherungen über TEUR 301.

Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt im Berichtsjahr unverändert TEUR 555,5.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 3.899 beinhaltet das Aufgeld aus der Kapitalerhöhung 2000 und Bareinlagen gemäß Vereinbarung mit einer früheren Gesellschafterin sowie das Aufgeld der in 2002 neu hinzugekommenen Gesellschafterin, JENOPTIK AG, Jena, mit TEUR 1.800 und Abtretung einer Rückgriffsforderung in Höhe von TEUR 614.

Bilanzergebnis

Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

EUR
Stand 01.01.2006 2.260.509,12
Ausschüttung - 1.000.000,00
Jahresüberschuss 3.599.145,87
Vorabausschüttung 2006 - 850.000,00
Stand 31.12.2006 4.009.654,99

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung der Richttafeln 2005 G mit dem Teilwert bei einem Rechnungszinsfuß von 6 % ermittelt.

In den sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren der Höhe oder Art nach ungewissen Verpflichtungen entsprechende Rückstellungen eingestellt. Die gebildeten Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend ab. Sie beinhalten Vorsorgen für Garantieverpflichtungen (TEUR 411), Personalaufwendungen (TEUR 754) und übrige sonstige Rückstellungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten über TEUR 6.698 sind gemäß Rahmenvereinbarung vom 12. Dezember 2005 wie folgt gesichert:

• Raumsicherungsübereignung aller Vorräte und Waren, die sich im Betriebsgebäude Philipp-Reis-Straße 1 in Bautzen und in den Konsignationslagern befinden,

• Zession aller Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

• Rangrücktritts- und Darlehensbelassenserklärungen bezüglich der Gesellschafterdarlehen

• Selbstschuldnerische Höchstbetrags-Gesellschafterbürgschaften

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Sie beinhalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 6.678.

Die Verbindlichkeiten aus Genussrechtsvereinbarungen in Höhe von TEUR 7.000 haben eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Es handelt sich hierbei um nachrangige Verbindlichkeiten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sowie in den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 201 enthalten. Die Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr betragen für die Verbindlichkeiten aus der Ausstellung eigener Wechsel TEUR 180, für die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 7, für die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis be-steht TEUR 80 und für die sonstigen Verbindlichkeiten TEUR 1.505.

sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus mehrjährigen Verträgen TEUR 6.545
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: TEUR 870

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten Verpflichtungen aus Miet- bzw. Leasingverträgen über Gebäude und Büroflächen TEUR 5.248, Dienstleistungsverträgen über Informationstechnologie-Unterstützung TEUR 1.078 und KFZ-Leasing TEUR 219.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Aufgliederung:

a) nach Sparten

2006 TEUR 2005 TEUR
"wired" 79.097 64.153
"wireless" 2.095 744
81.192 64.897

b) nach Regionen

2006 TEUR 2005 TEUR
Inland 76.170 60.879
Ausland 5.022 4.018
81.192 64.897

sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten insbesondere Erträge aus Investitionszulagen, Investitionszuschüsse, Kursgewinne aus Währungsumrechnungen, Versicherungsentschädigungen, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Buchgewinne aus Anlagenabgängen. Periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 288 beeinflussten das Ergebnis.

Abschreibungen

Die Abschreibungen betreffen planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen.

sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Verwaltungs- und Betriebskosten, Vertriebskosten sowie übrige Aufwendungen. Diese enthalten u.a. Kursverluste aus Währungsumrechnungen, Erhöhung der Wertberichtigungen zu Forderungen sowie periodenfremde Aufwendungen und Zuführungen zur Rückstellung für Gewährleistungsverpflichtungen. Periodenfremde Auf-wendungen aus der Einbuchung von Wechselverbindlichkeiten aus der Ablösung eines Besserungs-scheines haben das Ergebnis in Höhe von TEUR 180 beeinflusst.

sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Der Posten beinhaltet Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 205.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten Zins- und Forfaitierungsaufwendungen, Vergü-tungen aus der Genussrechtsvereinbarung sowie Avalprovisionen. Ein Betrag in Höhe von TEUR 16 wurde von verbundenen Unternehmen realisiert.

V. Sonstige Angaben

Zur Neutralisierung von Währungskursrisiken schließt das Unternehmen Devisentermin- und Devisenoptionsgeschäfte ab. Die zum Stichtag abgeschlossenen Devisenoptionsgeschäfte in der Variante "Participating Forward" beinhalten eine Kombination von Kaufoption (Sphairon als USD-Käufer) und Verkaufsoption (Bank als USD-Verkäufer) zu verschiedenen Stichtagen mit dem Ziel, das Währungskursrisiko im Wesentlichen zu eliminieren und dabei trotzdem an möglichen Kursgewinnen zu partizipieren. Eine Optionsprämie wird bei Abschluss der Geschäfte nicht fällig. Zum 31.12.2006 sind Sicherungsgeschäfte zur Absicherung des ermittelten Netto-USD-Einkaufsvolumens bis März 2007 in Höhe von TUSD 5.133 abgeschlossen. Dabei existieren zu allen Sicherungsgeschäften Grundgeschäfte. Die Bewertung im Jahresabschluss erfolgt durch die Bildung einer Bewertungseinheit. Der Marktwert der Devisenoptionsgeschäfte bei Bewertung nach dem Black-Scholes-Modell beträgt zum Stichtag EUR 40.996,91 zu Gunsten der HypoVereinsbank. In der Bilanz ausgewiesene Positionen sind von diesen Geschäften nicht betroffen.

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) - ohne Auszubildende - gem. § 267 Abs. 5 HGB

2006 2005
Angestellte 106 86
gewerbliche Arbeitnehmer 103 98
209 184

Geschäftsführung

Dr. Mohamed Al-Sady, Schwaig, Geschäftsführer

Uwe Bartsch, Obergurig, Geschäftsführer

Wolfgang Czieschke, Eckental, Geschäftsführer (seit 7. August 2006)

Hans Rudolf Werner, Uttenreuth, Geschäftsführer (seit 7. August 2006)

Muttergesellschaft

Muttergesellschaft ist die IBG Investitions- und Beteiligungs-GmbH, Bautzen.

Ergebnisverwendung

Ausgehend von einem Jahresüberschuss 2006 von EUR 3.599.145,87 ergibt sich unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr von EUR 2.260.509,12, der Ausschüttung auf den Bilanzgewinn 2005 in Höhe von EUR 1.000.000,00 und der Vorabausschüttung 2006 in Höhe von EUR 850.000,00 ein Bilanzgewinn von EUR 4.009.654,99.

Über die Verwendung des Bilanzgewinnes soll im Rahmen der bevorstehenden Feststellung des Jahresabschlusses gesondert entschieden werden.

 

Bautzen, den 28. Januar 2007

Sphairon Access Systems GmbH

Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 31. Mai 2007 festgestellt worden.

Entwicklung des Anlagevermögens

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2006 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2006
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.166.582,64 191.558,89 0,00 0,00 2.358.141,53
II. Sachanlagen
1. Grundstücke 247.094,72 16.971,00 0,00 0,00 264.065,72
2. technische Anlagen und Maschinen 2.733.146,07 79.124,92 0,00 653.368,52 2.158.902,47
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.918.331,87 2.181.516,13 0,00 35.952,60 8.063.895,40
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 10.761,20 0,00 0,00 10.761,20
8.898.572,66 2.288.373,25 0,00 689.321,12 10.497.624,79
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 396.793,98 467.605,38 66.000,00 0,00 930.399,36
2. Beteiligungen 419.267,45 0,00 0,00 100.000,00 319.267,45
3. geleistete Anzahlungen auf den Erwerb von Finanzanlagen 66.000,00 0,00 - 66.000,00 0,00 0,00
882.061,43 467.605,38 0,00 100.000,00 1.249.666,81
11.947.216,73 2.947.537,52 0,00 789.321,12 14.105.433,13
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2006 Zugänge Abgänge 31.12.2006
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 977.899,78 215.117,56 0,00 1.193.017,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke 0,00 825,47 0,00 825,47
2. technische Anlagen und Maschinen 1.687.404,28 169.212,88 653.368,52 1.203.248,64
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.167.795,28 670.718,08 35.952,60 4.802.560,76
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
5.855.199,56 840.756,43 689.321,12 6.006.634,87
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 253.714,02 0,00 0,00 253.714,02
3. geleistete Anzahlungen auf den Erwerb von Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
253.714,02 0,00 0,00 253.714,02
7.086.813,36 1.055.873,99 689.321,12 7.453.366,23
NETTOBUCHWERTE
31.12.2006 31.12.2005
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.165.124,19 1.188.682,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke 263.240,25 247.094,72
2. technische Anlagen und Maschinen 955.653,83 1.045.741,79
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.261.334,64 1.750.536,59
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.761,20 0,00
4.490.989,92 3.043.373,10
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 930.399,36 396.793,98
2. Beteiligungen 65.553,43 165.553,43
3. geleistete Anzahlungen auf den Erwerb von Finanzanlagen 0,00 66.000,00
995.952,79 628.347,41
6.652.066,90 4.860.403,37

Verbindlichkeitspiegel

Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren Gesamtbetrag
EUR EUR EUR EUR
1. Genussrechtskapital 0,00 0,00 7.000.000,00 7.000.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.697.500,00 0,00 0,00 6.697.500,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.676.633,00 711.755,10 0,00 7.388.388,10
4. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 180.000,00 0,00 0,00 180.000,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.000,00 0,00 0,00 7.000,00
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs-verhältnis besteht 80.000,00 0,00 0,00 80.000,00
7. sonstige Verbindlichkeiten 1.505.357,49 88.712,86 0,00 1.594.070,35
15.146.490,49 800.467,96 7.000.000,00 22.946.958,45
Davon gesichert Art der Sicherheiten
EUR
1. Genussrechtskapital 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.697.500,00 siehe unten
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00
4. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs-verhältnis besteht 0,00
7. sonstige Verbindlichkeiten 0,00
6.697.500,00

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gem. Rahmenvereinbarung vom 12. Dezember 2005 sind wie folgt gesichert:

• Raumsicherungsübereignung aller Vorräte und Waren, die sich in dem Betriebsgebäude Philipp-Reis-Straße 1 in Salzenforst/Bautzen und in den Konsignationslagern befinden.

• Zession aller Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

• Rangrücktritts- und Darlehensbelassungserklärung bezüglich der Gesellschafterdarlehen.

• Selbstschuldnerische Höchstbetrags-Gesellschafterbürgschaften

Aufstellung des Anteilsbesitzes der Sphairon Access Systems GmbH
zum 31. Dezember 2006

Gezeichnetes Kapital/Festkapital
Name und Sitz der Gesellschaft
Währung nominal
A. Verbundene Unternehmen
Ausland
1. Sphairon (Malaysia) Sdn.Bhd, Shah Alam/Malaysia MYR 2.000.000
2. Sphairon Access Systems Philippines, Inc., Makati City/Philippinen PHP 21.000.000
3. Sphairon Uruguay S.A., Montevideo/Uruguay 2) USD 50.727
4. Babel for Communications and Trade, Amman/Jordanien 3 + 4) JOD 30.000
5. Babel for Communications Services W.L.L., Baghdad/Irak 3+4) IQD 3.000.000
B. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Inland
6. IQ-wireless GmbH, Berlin EUR 25.000
Beteiligungsanteil gem. § 16 AktG
Name und Sitz der Gesellschaft unmittelbar mittelbar
% % Pos.
A. Verbundene Unternehmen
Ausland
1. Sphairon (Malaysia) Sdn.Bhd, Shah Alam/Malaysia 51,0 0,0 -
2. Sphairon Access Systems Philippines, Inc., Makati City/Philippinen 99,9 0,0 -
3. Sphairon Uruguay S.A., Montevideo/Uruguay 2) 100,0 0,0 -
4. Babel for Communications and Trade, Amman/Jordanien 3 + 4) - - -
5. Babel for Communications Services W.L.L., Baghdad/Irak 3+4) - - 4
B. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Inland
6. IQ-wireless GmbH, Berlin 24,8 0,0 -
Eigenkapital Ergebnis
Name und Sitz der Gesellschaft des letzten Geschäftsjahres 1)
TEUR TEUR
A. Verbundene Unternehmen
Ausland
1. Sphairon (Malaysia) Sdn.Bhd, Shah Alam/Malaysia 1.021 136
2. Sphairon Access Systems Philippines, Inc., Makati City/Philippinen - 302 - 100
3. Sphairon Uruguay S.A., Montevideo/Uruguay 2) 22 93
4. Babel for Communications and Trade, Amman/Jordanien 3 + 4) - -
5. Babel for Communications Services W.L.L., Baghdad/Irak 3+4) - -
B. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Inland
6. IQ-wireless GmbH, Berlin 131 164

1) Die Angaben zu Eigenkapital und Ergebnis zeigen die Zahlen aus den Jahresabschlüssen des Geschäftsjahres 2005. Entsprechend wurde die Umrechnung zum 31. Dezember 2005 zum Mittel/Durchschnittskurs vorgenommen.

²) Die Auflösung der Gesellschaft Sphairon Uruguay wurde zum 30. November 2006 beschlossen und beantragt. Die Angaben zum Eigenkapital und Ergebnis zeigen die Zahlen zum 30. November 2006.

3) Die Gesellschaften wurden im Geschäftsjahr 2006 neu gegründet.

4) Bei den Angaben zum Beteiligungsanteil wurde von der Schutzvorschrift des § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 HGB Gebrauch gemacht.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DER ABSCHLUSSPRÜFER

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Sphairon Access Systems GmbH, Bautzen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Nürnberg, den 2. April 2007

Dr. Peter Hußmann, Wirtschaftsprüfer
Dr. Günter Kaindl, Wirtschaftsprüfer

Der vorliegende Jahresabschluss wurde in gesetzlich zulässigem Maß zum Zweck der Publizität verkürzt. Der beigefügte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

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