Albrecht Supermarkt GmbHLiquidiert

Kapeller Straße 11, 76887 Bad Bergzabern, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Landau HRB 2517
Eingetragen
5.7.1994
Branche
Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren, ohne ausgeprägten SchwerpunktEinzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln und Getränken, ohne ausgeprägten SchwerpunktEinzelhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Lebensmitteln und Non Foods. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen oder andere Unternehmen errichten und sich an anderen Unternehmen beteiligen oder diese erwerben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Petra Albrecht
seit 31.8.2010
Geschäftsführer
Josef Albrecht
seit 12.12.2005
Prokura
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Albrecht Supermarkt GmbH

Bad Bergzabern

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Die Gesellschaft erstellt einen Abschluss nach §264ff HGB. Der Lagebericht wir entsprechend §289 HGB erstellt.

1. Geschäftsmodell

Die Albrecht Supermarkt GmbH betreibt im Landkreis Südliche Weinstraße drei Lebensmittmärkte. Diese befinden sich in Bad Bergzabern mit einer Verkaufsfläche von 2.000 qm in der Kapellstraße 11, in Herxheim mit 1.200 qm und in Bornheim mit 1.200 qm im Hornbachzentrum. Zum 31. Januar 2023 wurde der Nachbarschaftsmarkt in Bad Bergzabern geschlossen. Geplant ist, dieses Objekt in den Jahren 2024/2025 in ein Schulungszentrum mit Büros umzubauen.

Seit dem 7. November 2019 betreiben wir zudem drei Bäckereiabteilungen in den Vorkassenzonen unserer Märkte in Bad Bergzabern, Herxheim und Bornheim. Diese Abteilungen wurden von der K&U Bäckerei GmbH übernommen.

Die Albrecht Supermarkt GmbH ist Mitglied der Edeka Südwest eG und bezieht etwa 90% ihrer Waren von der EDEKA Südwest Stiftung & Co. KG sowie deren Tochtergesellschaften. Langfristige Mietverträge bestehen mit der EDEKA Südwest Stiftung & Co. KG für die Märkte in Bad Bergzabern, Bornheim und Herxheim. Für das Objekt in der Bärengasse besteht ein langfristiger Mietvertrag mit Frau Gerlinde Albrecht.

Die Marktsituation ist seit Jahren durch einen intensiven Verdrängungswettbewerb geprägt. In diesem Umfeld profilieren wir uns durch unsere Stärken in Regionalität, innovative Bedienungskonzepte, attraktiven und individuellen Ladenbau sowie durch unsere Freundlichkeit.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Bruttoinlandsprodukt 2023 rückläufig

Geopolitische Konflikte wie der andauernde russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die eskalierende Gewalt in Nahost, hohe Lebenshaltungskosten, ungünstige Finanzierungsbedingungen sowie die deutsche Haushaltskrise mit dem 60-Milliarden-Loch zum Jahresende drückten hierzulande nicht nur auf das subjektive Sicherheitsempfinden der Menschen. Die schwierigen Rahmenbedingungen wirkten sich zugleich negativ auf die Kaufkraft und Konsumlaune privater Haushalte aus. Die deutsche Wirtschaft hat das Jahr 2023 laut Statistischem Bundesamt (Destatis) im Minus beendet: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die Erholung der deutschen Wirtschaft nach dem coronabedingten Einbruch 2020 setzte sich nicht fort. Für 2024 rechnet das Bundeswirtschaftsministerium mit einem Anstieg des preisbereinigten BIP um 0,2 Prozent. Mit Blick auf die Verbraucherpreise geht die Bundesregierung für 2024 derzeit von einem deutlichen Rückgang des Inflationsniveaus auf 2,8 Prozent aus - nach einem Durchschnittswert für das zurückliegende Jahr von 5,9 Prozent.

Arbeitsmarkt zeigt sich robust

Die schwache Konjunktur ging 2023 nicht spurlos am Arbeitsmarkt vorüber: Laut der Bundesagentur für Arbeit stieg die Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt um 0,4 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nach Aussage der Bundesagentur behauptet sich der Arbeitsmarkt jedoch nach wie vor gut: Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Mio. Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht, teilte Destatis mit. Das entspricht einem Plus von 0,7 Prozent (+333.000 Personen) im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesamtzahl der Beschäftigten im deutschen Einzelhandel bezifferte der Handelsverband Deutschland (HDE) im April 2023 mit mehr als 3,1 Millionen Menschen.

Umsatzentwicklung im Einzelhandel schwach

Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten die deutschen Einzelhandelsunternehmen ein reales Umsatzminus von 3,3 Prozent und ein nominales Umsatzplus von 2,3 Prozent. Die Differenz zwischen den nominalen und realen Ergebnissen spiegelt das gestiegene Preisniveau im Einzelhandel wider. Nach dem schwierigen Jahr 2023 rechnet der HDE für 2024 mit zumindest leicht verbesserten Umsätzen für den Einzelhandel. Der Verband prognostiziert einen Anstieg der Umsätze nominal um 3,5 Prozent, real ein Plus von 1 Prozent.

Lebensmittel schwächeln ebenfalls

Die realen Umsätze mit Lebensmitteln gingen Destatis zufolge im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 3,9 Prozent zurück. Nominal verzeichneten die Wiesbadener Statistiker ein Plus von 5,9 Prozent gegenüber 2022. Damit stieg der nominale Umsatz im zweiten Jahr in Folge deutlich. Die Differenz zeigt die deutlich gestiegenen Lebensmittelpreise. Der "Consumer Index 2023", anhand dessen die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) das Jahr 2023 - unter anderem für deutsche SB-Warenhäuser, LEH-Food-Vollsortimenter und Discounter - erfasst, wies im Segment "Fast Moving Consumer Goods" (inkl. Frische) ein Umsatzplus von 7,5 Prozent gegenüber 2022 aus.

(entnommen aus dem Geschäftsbericht der EDEKA Südwest Stiftung & Co. KG)

2.2. Geschäftsverlauf

Maßgeblichen Einfluss auf den Geschäftsverlauf 2023 hatten die Schließung der Bärengasse und die umbaubedingte Schließung unseres Marktes in der Kapeller-Straße 11 vom 28.06.2023 bis zum 23.08.2023. Diese Maßnahmen führten gegenüber dem Vorjahr zu leicht gesunkenen Umsatzerlösen. So schlossen wir das Jahr 2023 mit einem leichten Minus von 31.488.583,58 € im Jahr 2022 auf 31.343.736,17 € Nettoumsatz im Jahr 2023 ab.

Es gab einen deutlichen Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge von 175.997,06 € im Vorjahr auf 387.395,75 € im Berichtsjahr. Dies sind im Wesentlichen auf Erstattungen im Rahmen der Strompreisbremse zurückzuführen.

Der Wareneinsatz ist analog zum Umsatz leicht von 21.720.134,18 € auf 21.440.956,21 € gesunken.

Der Personalaufwand stieg von 4.966.414,06 € auf 5.245.491,10 €. Ursache dafür sind Neueinstellungen und Tariferhöhungen.

Die Abschreibungen blieben nahezu konstant, während die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 3.006.279,14 € auf 3.616.441,90 € anstiegen. Der Grund sind sofortaufwandfähige Kosten für den Umbau und die erhöhten Aufwendungen für Energie.

2.3. Ertragslage

Die Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleichungen des Finanzanlagevermögens stiegen von 88.866,02 € auf 115.400,00 € . Auch die sonstigen Zinserträge und ähnliche Erträge erhöhten sich deutlich von 4.041.24 € auf 20.833,10 €.

Die Zins- und zinsähnlichen Aufwendungen stiegen leicht von 12.898,35 € auf 16.744,32 €.

Das Ergebnis nach Steuern fiel von 927.601,82 € auf 601.073,63 €, dies ist auf die gestiegenen Energie- und Personalkosten, den umbaubedingten Rohertragsverlust unseres Marktes in der Kapeller Straße zurückzuführen. Positiv hat sich die Strompreisbremse ausgewirkt.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben sich entsprechend erheblich von 412.361,54 € auf 233.141,26 € reduziert, was positiv zur Ertragslage beitrug.

2.4. Vermögenslage

Das Sachanlagevermögen hat sich um 1.293.581,86€ erhöht. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um Investitionen für die Erneuerung der gesamten Kälteanlage in Bad Bergzabern und dem damit verbundenen Umbau der Heizungs- und Lüftungsanlage.

Die Vermögenslage der GmbH ist mit einer Eigenkapitalquote von 65% weiterhin sehr solide.

Die Rücklagen aus Gewinnvortag haben sich um 757.888,28€ erhöht. Das Eigenkapital liegt bei 6.436,658,93 €.

2.5. Finanzlage

Wir konnten die in der Vermögenlage beschriebenen Investitionen aus kurzfristigem Bankguthaben bzw. dem Cashflow des laufenden Jahres tätigen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten haben um 465.853,80€ dementsprechend abgenommen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben um die planmäßige Tilgung um 177.780,00€ abgenommen. Hervorzuheben ist die Zunahme die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung um 1.012.798,17€. Dies sind eine stichtagsbedingte Erhöhung der Verbindlichkeiten aus dem Warengeschäft gegenüber der EDEKA Südwest Stiftung & Co. KG und neue Verbindlichkeiten gegenüber der EDEKA Versorgungsgesellschaft (EVG) in Höhe von 206.070,64€. Diese resultieren aus Liquiditätshilfen der EVG im Rahmen des Stromliefervertrages. Die Verzinsung beträgt 2,5% jährlich und liegt damit unter dem aktuellen Zinssatz für kurzfristige Anlagen. Die planmäßige Tilgung erfolgt bis zum 01.07.2029.

Unser Kassenbestand von 1.834.683,95€ lässt und ausreichend Spielraum, um je nach Zinsniveau jederzeit zu tilgen.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Risikomanagement

Die Albrecht Supermarkt GmbH setzt zur Unternehmenssteuerung und Risikoüberwachung umfangreiche betriebswirtschaftliche Instrumente ein, um Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen.

3.2. Rechtliche Bestandsgefährdungspotenziale

Auf Basis der bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen sehen wir derzeit keine Bestandsgefährdungspotentiale für die Gesellschaft.

3.3. Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotenziale

Unsere Gesellschaft ist den für die Lebensmittel-Einzelhandelsbranche typischen Geschäftsrisiken ausgesetzt. Diese beinhalten die Entwicklung des privaten Verbrauchs an Nahrungs- und Genussmitteln, Wettbewerbsrisiken sowie Risiken, die sich aus der Qualität der gehandelten Waren ergeben.

3.4. Sonstige Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Energiemarkt hat sich weitgehend beruhigt. Die Energiekosten für 2025 werden ca. 25-30% (abhängig von der Entwicklung der Abgaben, Umlagen und Netzentgelten) unter denen von 2024 liegen

3.5. Voraussichtliche Entwicklung

Die Entwicklung unseres Unternehmens ist im Jahr 2024 geprägt durch die Inflationsrate für Lebensmittel. Der Preiskampf im Lebensmitteleinzelhandel lässt keinen Spielraum für Preiserhöhungen zu. Aldi-Süd verzichtet zum Beispiel bewusst auf einen positiven Deckungsbeitrag der Obst- und Gemüseabteilung. In Folge daraus werden die Preissteigerung die Kostensteigerungen durch Personal- und Sachkosten nicht kompensieren können.

Die Inflation hat sich im Laufe des Jahres abgeschwächt, beträgt im September 2024 1,6%, und liegt im Jahresmittel bei ca. 3%. Unsere Umsatzerwartung für 2024 liegt bei ca. 35.000.000,00 € brutto. Dies entspricht einer Steigerung um 2,3% gegenüber dem Vorjahr. Herxheim und Bornheim werden sich um ca. 1% weiterentwickeln und Bad Bergzabern (vier Verkaufswochen mehr) um ca. 5%.

Nach dem Umbau von Bad Bergzabern sind unsere drei Märkte modern und zukunftsfähig aufgestellt. Größere Relaunchs sind in den nächsten 2-4 Jahren nicht vorgesehen. Investitionsschwerpunkte sind die Personalentwicklung und der generationenbedingte Umbau des Personalstammes. Der Anteil an Auszubildenden bezogen auf Vollzeitkräfte liegt bei 13%. Damit bilden wir branchenüberdurchschnittlich aus. Um den potenziellen Arbeitsmarkt zu vergrößern, beschäftigen wir uns mit dem Arbeitsmarkt in Vietnam. So stellen wir in diesem Jahr zum ersten Mal Absolventen einer deutschen Sprachschule in Vietnam ein.

Weiterhin werden wir in innovative Projekte und die Automatisierung z. B. in Bereich Selfscanning und Robotik (Leergutsortierung und Reinigung) investieren.

Dies wird sich im laufenden Geschäftsjahr in der Entwicklung der Personalkosten und damit dem Ertrag widerspiegeln. Unser EBT wird voraussichtlich bei 3,5% liegen. Wir sind der Meinung, dass all diese Maßnahmen notwendig sind, um auch in der Zukunft unseren Service als Vollsortimenter mit leistungsstarken Bedienungsabteilungen dem Verbraucher anbieten zu können.

 

Bad Bergzabern, den 31.10.2024

gez. Christian Albrecht

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.321.705,86 4.029.527,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.212,00 4.615,00
II. Sachanlagen 3.588.493,86 2.294.912,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.578.741,00 2.294.912,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.752,86
III. Finanzanlagen 1.730.000,00 1.730.000,00
B. Umlaufvermögen 4.465.033,35 4.537.968,62
I. Vorräte 1.454.836,81 1.412.653,21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.102.921,49 755.089,41
1. Forderungen gegen Gesellschafter 46.958,44 29.360,47
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.055.963,05 725.728,94
III. Wertpapiere 72.591,10 69.688,25
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.834.683,95 2.300.537,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.465,05 4.622,01
Aktiva 9.788.204,26 8.572.117,63

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.436.658,93 6.007.387,80
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 5.831.387,80 5.073.499,52
III. Jahresüberschuss 579.271,13 907.888,28
B. Rückstellungen 415.314,70 403.009,43
C. Verbindlichkeiten 2.890.648,95 2.093.328,68
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 411.784,23 592.097,38
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 189.579,23 192.112,38
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 222.205,00 399.985,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.478.864,72 1.501.231,30
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.478.864,72 1.501.231,30
D. Rechnungsabgrenzungsposten 45.581,68 68.391,72
Passiva 9.788.204,26 8.572.117,63

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.290.175,71 9.944.446,46
2. Personalaufwand 5.245.491,10 4.966.414,06
a) Löhne und Gehälter 4.317.680,24 4.044.966,94
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 927.810,86 921.447,12
davon für Altersversorgung 30.614,80 47.047,48
3. Abschreibungen 713.516,60 711.798,81
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 713.516,60 711.798,81
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.616.441,90 3.006.279,14
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 115.400,00 88.866,02
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.833,10 4.041,24
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 16.744,32 12.898,35
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 233.141,26 412.361,54
9. Ergebnis nach Steuern 601.073,63 927.601,82
10. sonstige Steuern 3.802,50 1.713,54
11. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 18.000,00 18.000,00
12. Jahresüberschuss 579.271,13 907.888,28

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Albrecht Supermarkt GmbH, Bad Bergzabern

Allgemeine Angaben

Die Albrecht Supermarkt GmbH hat ihren Sitz in Bad Bergzabern und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Landau (HRB 2517).

Der vorliegende Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang - wurde gem. §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftervertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen wurden in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

"Davon-Vermerke" zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung haben wir in den Anhang aufgenommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung, bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgt unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Die Bandbreite der Nutzungsdauern stellt sich wie folgt dar:

EDV-Software bis 3 Jahre
Einrichtungen für Geschäfts- u.a. Bauten 4-12,5 Jahre
Sonstige Transportmittel 5-7 Jahre
Geschäftsausstattung 2-15 Jahre
Büroeinrichtung 3 Jahre
Ladeneinrichtung 3-8 Jahre
Einbauten in fremde Grundstücke 10 Jahre

Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu 800,00 € werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, werden bei dauernden (und vorübergehenden) Wertminderungen am Bilanzstichtag außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Umlaufvermögen

Vorräte

Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten beziehungsweise mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag. Das strenge Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Rückdeckungsversicherungen werden mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital bewertet, sofern keine Verrechnung mit ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fäl ligen Verpflichtungen vorzunehmen ist.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Anschaffungskosten (in der Regel dem Nennwert) bewertet.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Die anteiligen Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, werden unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Einlage stiller Gesellschafter

Der Ausweis des Kapitals des stillen Gesellschafters erfolgt zum Nominalwert der Einlage. Die Einlagen der stillen Gesellschafter werden unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Teilwertverfahren auf Basis eines Zinssatzes von 1,82 % p. a. bewertet.

Den Berechnungen liegen die Generationentafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G) und eine branchenüblich Fluktuation zugrunde.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfül lung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden mit diesen Schulden verrechnet; entsprechend wird mit zugehö rigen Aufwendungen und Erträgen verfahren.

Die Steuerrückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen; sie sind ausreichend bemessen und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag zu bewerten. Alle zukünftigen Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Die anteiligen Einnahmen aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für Folgejahre darstellen, werden in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Posten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei Restlaufzeiten bis zu einem Jahr finden abweichend von den dargestellten Bewertungsmethoden das Anschaffungskosten- und das Realisationsprinzip keine Anwendung, d. h. die Umrechnung zum Devisen kassamittelkurs am Abschlussstichtag erfolgt bei diesen Posten unabhängig vom Kurs zum Zeitpunkt der Transaktion.

Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten Posten der Bilanz

Einzelposten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel.

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Albrecht Supermarkt GmbH, Bad Bergzabern

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand zum 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand zum 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 43.767,46 3.703,60 5.274,47 42.196,59
Immaterielle Vermögensgegenstände 43.767,46 3.703,60 5.274,47 42.196,59
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.509.553,51 2.203.120,00 498.239,33 8.214.434,18
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 9.752,86 0,00 9.752,86
Sachanlagen 6.509.553,51 2.212.872,86 498.239,33 8.224.187,04
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 1.630.000,00 0,00 0,00 1.630.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 100.000,00 0,00 0,00 100.000,00
Finanzanlagen 1.730.000,00 0,00 0,00 1.730.000,00
8.283.320,97 2.216.576,46 503.513,80 9.996.383,63
Kumulierte Abschreibungen
Stand zum 01.01.2023
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023
EUR
Abgänge (kumulierte Abschreibungen auf Abgänge)
EUR
Stand zum 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 39.152,46 4.717,60 4.885,47 38.984,59
2. Geschäfts- oder Firmenwert
Immaterielle Vermögensgegenstände 39.152,46 4.717,60 4.885,47 38.984,59
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.214.641,51 708.799,00 287.747,33 4.635.693,18
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 4.214.641,51 708.799,00 287.747,33 4.635.693,18
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
4.253.793,97 713.516,60 292.632,80 4.674.677,77
Buchwert
Stand zum 31.12.2023
EUR
Stand zum 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.212,00 4.615,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 3.212,00 4.615,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.578.741,00 2.294.912,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.752,86 0,00
Sachanlagen 3.588.493,86 2.294.912,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 1.630.000,00 1.630.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 100.000,00 100.000,00
Finanzanlagen 1.730.000,00 1.730.000,00
5.321.705,86 4.029.527,00

Finanzanlagen

In den Finanzanlagen wer den Forde run gen aus gewährten Darle hen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 100.000,00 € aus ge wiesen (Vorjahr: 100.000,00 €).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Art der Forderung 31.12-2023 Gesamtbetrag
TEUER
bis zu 1 Jahr
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 7 7 0
Forderungen gegen Gesellschaftern 47 47 0
sonstige Vermögensgegenstände 1.049 1.049 0
Summe 1.103 1.103 0
Art der Forderung 31.12-2022 Gesamtbetrag
TEUER
bis zu 1 Jahr
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 5 5 0
Forderungen gegen Gesellschaftern 29 29 0
sonstige Vermögensgegenstände 721 721 0
Summe 755 755 0

Forderungen gegen Gesellschafter werden mit 5 % verzinst.

Eigenkapital

Das Eigenkapital enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von 5.831.387,80 € (Vorjahr: 5.073.499,52 €).

Die Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB beträgt EUR 3.780,00 und ergibt sich als Unterschied zur Bewertung mit dem 7-jährigen Durchschnittszins. Bei dem Zinssatz kommt der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre zum Ansatz.

Pensionsrückstellungen

Die Errechnung der für die Deckung der gegebenen Zusagen erforderlichen Pensionsrückstellung erfolgte auf der Grundlage der gegebenen Zusage durch ein versicherungsmathematisches Gutachten.

Der Bewertung der Pensionsverpflichtungen liegt ein Zinssatz von 1,82 % p. a. und eine erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung von 0,00 % p. a. zugrunde.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind nachfolgende Posten mit nicht unerheblichem Umfang enthalten:

31.12.2023
EUR
Tantieme 76.364,00
Urlaubsrückstellung 133.000,00
Jahresabschlussprüfung 28.000,00
Aufbewahrungsverpflichtung 12.900,00
Summe 250.264,00

Verbindlichkeiten

davon mit einer RLZ
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag
TEUR
bis zu 1 Jahr
TEUR
mehr als 1 Jahr und bis zu 5 Jahren
TEUR
mehr als 5 Jahren
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 412 190 222 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.088 2.088 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 391 391 0 0
Summe 2.891 2669 222 0
davon mit einer RLZ
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2022 Gesamtbetrag
TEUR
bis zu 1 Jahr
TEUR
mehr als 1 Jahr und bis zu 5 Jahren
TEUR
mehr als 5 Jahren
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 592 192 400 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.075 1.075 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 426 426 0 0
Summe 2.093 1.693 400 0

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:

31.12.2023
EUR
aus Steuern: 91.687,60
im Rahmen der sozialen Sicherheit: 5.371,99
31.12.2022
EUR
aus Steuern: 147.007,29
im Rahmen der sozialen Sicherheit: 289,19

Die Verbindlichkeiten sind wie folgt besichert:

- Durch die Eheleute Christan und Petra Albrecht in Höhe von 500.000,00 € durch eine Bürgschaft.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

31.12.2023
EUR
Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 17.122,52
periodenfremde Erträge 6.878,55
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 0,00
Summe 24.001,07
31.12.2022
EUR
Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 6.681,56
periodenfremde Erträge 9.833,02
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 7.230,00
Summe 23.744,58

Personalaufwand

Im Gesamtbetrag der Aufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 30.614,80 € (Vorjahr: 47.047,48 €) enthalten

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 74.840,15 € (Vorjahr: 23.101,55 €) enthalten.

Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von insgesamt ca. TEUR 4.896 bis zum nächstmöglichen Kündigungszeitpunkt.

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren folgende Mitarbeiter beschäftigt:

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 191 Mitarbeiter beschäftigt, davon sind 23 Auszubildene.

Organe der Gesellschaft und Gesamtbezüge

Als Geschäftsführer sind/waren bestellt:

Christian Albrecht, Bad Bergzarbern - Kaufmann -

Petra Albrecht, Bad Bergzabern - Kauffrau -

Gesamtbezüge der Organe

Die Angaben zu den Bezügen ehemaliger/Geschäftsführer/Hinterbliebenen enfällt unter Heranziehung der Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB i.V.m. § 285 Nr. 9b HGB.

Prüfungshonorar

Die Angabe des Honorars für den Abschlussprüfer gem § 285 Nr. 17 HGB und dessen Aufgliederung unterbleibt gem. § 288 Abs. 2 HGB.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Nach demSchluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bad Bergzabern, 28.10.2024

Albrecht Supermarkt GmbH

Christian Albrecht, Geschäftsführer

Petra Albrecht, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.10.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Albrecht Supermarkt GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Albrecht Supermarkt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Albrecht Supermarkt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risikender zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter

https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Landau in der Pfalz, den 31.10.2024

HWS INTEGRAL-TREUHAND AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marcus Spanrunft, Wirtschaftsprüfer

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