K.H. Schleicher Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Finn Fischer seit 30.10.2025 | Prokura |
Silvia Carmen Böhler seit 25.6.2020 | Geschäftsführer |
Hiltrud Rubrecht seit 25.6.2020 | Geschäftsführer |
Hendrik Habermann seit 8.5.2019 | Prokura |
Heike Saleschke-Sagi seit 15.10.2018 | Prokura |
Jens Dr. Holzkamp seit 30.3.2016 | Prokura |
Peter Dr. Markus seit 15.3.2012 | Prokura |
Stefan Kaulen seit 15.3.2012 | Prokura |
Stefan Schröder seit 6.10.2010 | Prokura |
Oliver Dr. Weyand seit 12.4.2010 | Geschäftsführer |
Marcus Dr. Stumpf seit 23.5.2008 | Geschäftsführer |
Ellen Engel seit 6.6.2006 | Prokura |
Dirk Weidenbach seit 23.12.2005 | Geschäftsführer |
Jörg Conrad seit 23.12.2005 | Prokura |
Michael Suess seit 23.12.2005 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
K.H. Schleicher Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
K.H. Schleicher Vermögensverwaltungsgesellschaft mbHIngelheimKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021K.H. Schleicher Vermögensverwaltungsgesellschaft mbHIngelheim am RheinAKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31.Dezember 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 20211. Allgemeine Angaben Der Konzernabschluss der K.H. Schleicher Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH zum 31.12.2021, in den die einhundertprozentige Tochtergesellschaft, die Midas Pharma GmbH, einbezogen ist, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches, der Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung und der Vorschriften der Gesellschaftsverträge erstellt. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mainz (Nummer HR B 23169) unter der Firma K.H. Schleicher Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH mit dem Sitz in 55218 Ingelheim, Rheinstraße 49, eingetragen. Die Tochtergesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mainz (Nummer HR B 22154) unter der Firma Midas Pharma GmbH mit dem Sitz in 55218 Ingelheim, Rheinstraße 49, eingetragen. Die Geschäftsführer beider Gesellschaften haben den Gesellschafterversammlungen vorgeschlagen, den Jahresüberschuss mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen und den jeweiligen Saldo auf neue Rechnung vorzutragen. Der Konzernabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften (§§ 265 Abs.1 Satz 2, 266 ff. HGB) aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für den Konzernabschluss wurden grundsätzlich analog zur Muttergesellschaft angewendet. Die in dem Konzernabschluss nach § 300 Abs.2 HGB übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden einheitlich bewertet, sofern die Posten wesentlich sind. Nach handelsrechtlichen Vorschriften zulässige Bewertungswahlrechte werden im Konzernabschluss genau so ausgeübt wie im Einzelabschluss der Muttergesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Wir weisen darauf hin, dass das Gliederungsschema dahingehend erweitert worden ist, dass wie im Vorjahr aus Gründen einer sachgerechteren Darstellung die Veränderungen des Warenbestandes in einem gesonderten Posten ausgewiesen werden. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt; ein grundlegender Wechsel von Ansatz- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr wurde nicht vorgenommen. Die Umrechnung von Fremdwährungsbeträgen in Euro erfolgte auf der Basis der am Abschlussstichtag aktuellen amtlichen Kassa-Mittelkurse. 2. Konsolidierungskreis und Konzernabschlussstichtag In den Konzernabschluss einbezogen sind gemäß § 294 HGB das Mutterunternehmen, die K.H. Schleicher Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, sowie als einziges Tochterunternehmen die Midas Pharma GmbH, Ingelheim, an der das Mutterunternehmen unmittelbar 100 % der Stimmrechte hält. Das gezeichnete Kapital des Tochterunternehmens in Höhe von 54.000,00 € entspricht dem Beteiligungsansatz im Einzelabschluss des Mutterunternehmens. Die Gesellschaft hat durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 20.12.2005 der Anwendung des § 264 Abs.3 HGB für die künftigen Jahresabschlüsse zugestimmt und sich verpflichtet, etwaige künftige Jahresfehlbeträge der Tochtergesellschaft auszugleichen. Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 23.12.2021 haben alle Gesellschafter der Tochtergesellschaft der Befreiung von der Verpflichtung zur Prüfung und Offenlegung eines eigenen Jahresabschlusses (§ 264 Abs. 3 Nr. 1 HGB) für das Geschäftsjahr 2021 zugestimmt. Abschlussstichtag für den Konzernabschluss ist der 31. Dezember eines jeden Jahres. Dieses ist der einheitliche Stichtag für alle Konzernunternehmen. 3. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung wird gemäß § 301 Abs.1 Nr.1 HGB nach der im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung zulässigen Buchwertmethode vorgenommen. Der Beteiligungswert aus dem Einzelabschluss des Mutterunternehmens entspricht dem gezeichneten Kapital des Tochterunternehmens. Es bestehen daher keine Geschäfts- oder Firmenwerte. Es ergeben sich keine Unterschiedsbeträge. Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Gesellschaften werden aus dem Konzernabschluss im Wege der Aufwands- und Ertragskonsolidierung eliminiert. Die Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte werden im Konzernabschluss gemäß § 308 HGB grundsätzlich in einheitlicher Art und Weise ausgeübt und die Bilanzierung und Bewertung einheitlich vorgenommen. Die Jahresabschlüsse der Konzerngesellschaften wurden nach diesen Maßgaben aufgestellt, so dass weitergehende Anpassungsmaßnahmen im Rahmen der Konsolidierung nicht erfolgt sind. Weitere Konsolidierungsmaßnahmen sowie der Ansatz konsolidierungsbedingter latenter Steuern waren nicht erforderlich. 4. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um kumulierte planmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs.1 Satz1 und Abs.3 HBG, angesetzt. Diese entsprechen den Abschreibungen nach der linearen Methode in Anlehnung an die steuerlichen Nutzungsdauern laut amtlicher AfA-Tabelle, wobei die Vereinfachungsregel gemäß R 44 Abs.2 EStR für Zugänge vor dem 01.01.2004 angewandt wurde. Vor dem 01.01.2008 und nach dem 31.12.2009 erworbene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 410,00 € und nach dem 31.12.2017 erworbene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 € wurden gemäß § 6 Abs.2 EStG im Zeitpunkt des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Nach dem 31.12.2007 und vor dem 01.01.2010 erworbene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als 150,00 € und nicht mehr als 1.000,00 € wurden gemäß § 6 Abs.2a EStG einem Sammelposten zugeführt, der über fünf Jahre gleichmäßig aufgelöst wurde. Die Finanzanlagen wurden mit den unter den Teilwerten liegenden Anschaffungskosten angesetzt. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als Anlage beigefügten zusammengefassten Anlagespiegel ersichtlich. Die 0,1%-ige Beteiligung an der Midas Pharma Polska S.p.o.o. wurde mit dem Nennwert, zu dem die Beteiligung angeschafft wurde, in Höhe von 50,00 PLN angesetzt. Die Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen wurden mit dem Nennwert unter Berücksichtigung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen entsprechend dem Ausfallrisiko der einzelnen Positionen bewertet. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind enthalten
Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert bilanziert. Die in Fremdwährung geführten Konten sind zum Abschlussstichtag wie folgt umgerechnet:
Die Entwicklung der Finanzmittel ist aus der als Anlage beigefügten Kapitalflussrechnung ersichtlich. Die Aufwendungen für vorausbezahlte Leistungen wurden aktiv abgegrenzt. Die Gesellschafterversammlung beschließt nicht über die Verwendung des Konzernergebnisses. Daher wird, angenähert an den international üblichen Ausweis der "retained earnings", im Eigenkapital der Posten der Gewinnrücklagen mit dem Posten der Gewinnvorträge bzw. Verlustvorträge zusammengefasst. Die Rückstellungen wurden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angemessenen Erfüllungsbetrag bilanziert und decken alle am Stichtag bestehenden ungewissen Verbindlichkeiten ab. Rückstellungen für drohende Verluste und Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen, die innerhalb von drei Monaten nach dem Geschäftsjahresende nachgeholt werden, waren wie im Vorjahr nicht erforderlich. Die Rückstellungen für Pensionen wurden gemäß § 253 Abs.2 Satz 2 HGB nach versicherungs- mathematischen Grundsätzen unter Verwendung der Richttafeln Dr. Klaus Heubeck 2018 G und eines zum 31.12.2021 aktuellen Zinssatzes von 1,87 % nach dem Barwertverfahren bewertet; dies ergibt einen Wert in Höhe von 1.221,4 T€. Da sich die Zusagen in der Auszahlungsphase befinden, wurden keine Rentensteigerungen berücksichtigt. Die Anpassung an den Vorjahreswert enthält einen Zinsaufwand in Höhe von 23,3 T€, der in der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthalten ist. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich aus Abschluss- und Prüfungskosten für das abgelaufene Geschäftsjahr in Höhe von 46,0 T€, dem abgelaufenen Geschäftsjahr zuzurechnende Lieferungen und Leistungen in Höhe von 11.853,9 T€, die am Abschlussstichtag noch nicht abgerechnet waren, und noch abzurechnende Personalkosten des abgelaufenen Geschäftsjahres in Höhe von 2.327,0 T€ zusammen. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von 7.878,4 T€ mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten; alle übrigen Forderungen und alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die bereits erhaltenen Zahlungen für Geschäftsvorfälle nachfolgender Geschäftsjahre wurden passiv abgegrenzt. 5. Erläuterung zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die im Geschäftsjahr erzielten Umsatzerlöse ergeben sich aus dem Verkauf von Pharmaprodukten und Dossiers sowie aus Provisionen. Die Umsatzerlöse teilen sich nach geographischen Märkten wie folgt auf:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungskursdifferenzen in Höhe von 2.865,1 T€ enthalten. Dies korrespondiert mit den unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen in Höhe von 1.801,3 T€. Eine Überleitungsrechnung gemäß DRS 18 TZ 67 ist nicht erforderlich, da keine Positionen für latente Steuern im Jahresabschluss zu bilden waren. 6. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr waren bei der Muttergesellschaft keine und bei der Tochtergesellschaft durchschnittlich 153 (Vorjahr 154) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Für die Durchführung der Prüfung des Jahresabschlusses wurden im Geschäftsjahr 22,7 T€ aufgewendet. Geschäftsführer der Muttergesellschaft ist der Diplom-Volkswirt Karl-Heinz Schleicher; Geschäftsführer der Tochtergesellschaft sind die Kauffrau Silvia Böhler, die Kauffrau Hiltrud Rubrecht, der Diplom-Chemiker Dr. Marcus Stumpf, der Kaufmann Dirk Weidenbach und der Apotheker Dr. Oliver Weyand. Angaben über die Höhe der ihnen dafür gewährten Bezüge werden unter Hinweis auf § 286 Abs.4 HGB unterlassen. Die Gesellschaft hat einen Beirat, dessen Mitgliedern für ihre Tätigkeit im Berichtsjahr Aufwandsentschädigungen in Höhe von insgesamt 10,0 T€ - gegenüber dem Vorjahr unverändert - gewährt wurden. Der Beirat setzt sich wie folgt zusammen:
Außer der zu erwartenden Gebäudemiete in Höhe von 1.016,0 T€ und Verpflichtungen aus Fahrzeugleasingverträgen in Höhe von 30,2 T€ bestehen für das folgende Geschäftsjahr keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne von § 314 Abs.1 Nr.2a HGB. Wesentliche Eventualverbindlichkeiten bestanden am Abschlussstichtag nicht. Geschäfte im Sinne von § 314 Abs.1 Nr. 13 HGB bestanden im Berichtsjahr nicht. Die als Bestandteil des Konzernabschlusses in der Anlage IV beigefügte Kapitalflussrechnung wurde nach DRS 21 erstellt. Der Finanzmittelfonds besteht ausschließlich aus den liquiden Mitteln von 28.801,1 T€ (Vorjahr: TEUR 7.656,1 T€). Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie andere Zahlungsmitteläquivalente lagen zu beiden Abschlussstichtagen nicht vor. Gemäß § 253 Abs. 6 HGB besteht auf Ebene der Gesellschaft eine Ausschüttungssperre in Höhe von 51,2 T€. Dieser Betrag stellt den Unterschiedsbetrag dar, der sich aus der Ermittlung der Pensionsrückstellung mit einem als 10-Jahres-Durchschnitt (bilanzierter Wert) und einem als 7-Jahres-Durchschnitt (fiktiver Wert) ermittelten Zinssatz (für eine Restlaufzeit von 15 Jahren) ergibt. In Höhe des genannten Betrags besteht eine Ausschüttungssperre der Art, dass in mindestens dieser Höhe frei verfügbares Eigenkapital nach Vornahme von Gewinnausschüttungen verbleiben muss. Weil die Gesellschaft nicht über eine freie Kapitalrücklage verfügt, könnte der Konzern aufgrund der bestehenden Ausschüttungssperre aus dem Konzerneigenkapital max. 43.430,3 T€ ausschütten. Im Übrigen verweisen wir auf den nach DRS 22 aufgestellten, in der Anlage IV enthaltenen Eigenkapitalspiegel als Bestandteil des Konzernabschlusses. Der Geschäftsführer der Muttergesellschaft und die Geschäftsführer der Tochtergesellschaft haben den jeweiligen Gesellschafterversammlungen vorgeschlagen, das Jahresergebnis mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen und den Saldo auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Ingelheim, 21. November 2022 Karl-Heinz Schleicher Zusammengefasster Anlagespiegel zum 31.12.2021
Eigenkapitalspiegel und Segmentberichterstattung für das Geschäftsjahr 2021Es ergeben sich aus der Kapitalkonsolidierung der zu 100 % im Besitz der Muttergesellschaft befindlichen Tochtergesellschaft keine abweichenden Eigenkapitalpositionen oder Änderungen aufgrund von Fremdwährungsumrechnungen. Eigenkapitalspiegel nach DRS 22
Eine Segmentberichterstattung entfällt aufgrund der Einheitlichkeit des Unternehmens. Im Wesentlichen liegt das operative Geschäft bei der Tochtergesellschaft. Eine geographische oder produktbezogene Aufgliederung ist daher nicht sachgerecht.
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Grundlagen 1.1 Geschäftsmodell Die Muttergesellschaft ist im Bereich der Vermögensverwaltung, insbesondere des Haltens von Beteiligungen tätig. Gegenstand der Tochtergesellschaft ist der weltweite Vertrieb von pharmazeutischen Wirkstoffen, Fertigarzneimitteln und Zwischenprodukten für Pharmasynthesen. 1.2 Forschung und Entwicklung In diesem Bereich werden Dossiers für Arzneimittel in Kooperation mit Partnerfirmen entwickelt und zur Zulassung gebracht. Hier sind 6 Mitarbeiter beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2021 wurden für Forschung und Entwicklung insgesamt 3.873,4 T€ (Vorjahr 2.300,5 T€) aufgewendet; das entspricht 1,31 % (Vorjahr 1,10 %) vom Umsatz. Aus Entwicklungen der Vorjahre sind im Geschäftsjahr 2021 Erträge in Höhe von 650,0 T€ (Vorjahr 37,7 T€) zugeflossen. Es ist beabsichtigt, die Ausgaben für Entwicklung wesentlich auszubauen, um eine eigene Produktbasis mit größeren Renditen zu entwickeln und die Abhängigkeit von Drittgeschäften zu reduzieren. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war lt. Mitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 14.01.2022 im Jahr 2021 um 2,7 % höher als im Jahr 2020. Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen. Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, wenngleich die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht hat. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2021 noch um 2,0% niedriger. 2021 lagen lt. Mitteilung des Verbandes der Ersatzkasse (vdek) vom 17.10.2022 die Ausgaben der GKV bei 285,0 Milliarden Euro, dabei beliefen sich die reinen Leistungsausgaben auf rund 263,4 Milliarden Euro. Den größten Anteil der Leistungsausgaben stellte der Krankenhaussektor dar. Insgesamt musste die GKV hierfür 85,9 Milliarden Euro aufbringen. Dies entspricht einem Anteil von 32,6 Prozent an allen Leistungsausgaben und ist nahezu doppelt so hoch wie die ambulante ärztliche Versorgung mit einem Volumen von 44,8 Milliarden Euro und einem Anteil von 17,0 Prozent. Den drittgrößten Ausgabensektor stellt der Arzneimittelbereich mit 46,6 Milliarden Euro und einem Anteil von 17,7 Prozent dar. 2.2 Darstellung des Geschäftsverlaufs Im Berichtsjahr hat die Tochtergesellschaft ihre Umsatzziele erreicht. Die Erlöse aus eigenen Handelsgeschäften sind wie erwartet um 40,91 % gestiegen; mit 13,30 % (Vorjahr 13,03 %) konnte ein zufrieden stellender Aufschlagsatz erzielt werden. Die Provisions-, Dossier- und Dienstleistungserlöse liegen mit 6.466,6 T€ (Vorjahr 5.078,4 T€) deutlich über dem Vorjahresniveau. Die Personalkosten sind bei fast gleicher Mitarbeiterzahl (153, Vorjahr 154) wegen ergebnisabhängiger und üblicher Anpassungen gegenüber dem Vorjahr um 7,87 % angestiegen. Der Saldo aus Ertrag und Aufwand aus Kursdifferenzen ist mit + 1.063,8 T€ (Vorjahr: - 391,6 T€) nunmehr deutlich positiv. Die sonstigen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, vermindert um die entsprechenden sonstigen Erträge, sind im Vergleich zum Vorjahr um 11,11 % gestiegen; die darin enthaltenen erheblichen Kosten für Werbung, Geschäftsreisen, Messen und sonstigen Vertrieb in Höhe von 2.500,3 T€ sind gegenüber dem Vorjahr sogar um 23,86 % angestiegen. Das Finanzergebnis beträgt 46,2 T€ und konnte gegenüber dem Vorjahr (23,0 T€) mehr als verdoppelt werden. Das Ergebnis nach Steuern beträgt nunmehr + 12.086,8 T€ (Vorjahr + 3.948,3 T€). Es liegt im Rahmen unserer im Vorjahr getätigten Prognosen. Die deutliche Erhöhung gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere auf eine deutliche Verbesserung des Rohergebnisses in Höhe von 33.900,1 T€ (Vorjahr 23.626,9 T€) und trotz gestiegenem Geschäftsumfang nur auf moderate Kostensteigerungen zurückzuführen. Die Entwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres entspricht den in 2021 angepassten Erwartungen und war für uns zufriedenstellend. Sie liegt deutlich über der ursprünglichen Budgetrechnung. Wir sehen nach wie vor eine positive zukünftige Entwicklung. 2.3 Lage des Konzerns 2.3.1 Ertragslage Die wesentlichen Ergebnisquellen sind nach wie vor der weltweite Handel mit pharmazeutischen Wirkstoffen und die Beratung und Unterstützung von Unternehmen, die in diesem Bereich tätig sind. Die deutliche Erhöhung des Rohergebnisses aus eigenem Handelsgeschäft um 43,48 % übertrifft die Erwartungen. Im Übrigen verweisen wir auf die vorstehende Darstellung des Geschäftsverlaufs. 2.3.2 Finanzlage Die Finanzlage des Konzerns ist durch hohe Guthaben bei Kreditinstituten gekennzeichnet und damit als sehr stabil zu bezeichnen. Der Konzern konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr sowie in diesem Jahr jederzeit seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen. Die Erhöhung der liquiden Mittel um 21.144,9 T€ auf 28.801,1 T€ basiert fast ausschließlich auf dem Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (+ 20.962,5 T€). Die Warenbestände, kurzfristigen Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten belaufen sich auf 179 % (Vorjahr 156 %) der Rückstellungen und Verbindlichkeiten. Dadurch ist die Begleichung aller Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen jederzeit gewährleistet. Zur Entwicklung der liquiden Mittel, die ausschließlich den Finanzmittelfonds bestimmen, verweise ich auf die Kapitalflussrechnung nach DRS 21. 2.3.3 Vermögenslage Die Eigenkapitalquote des Konzerns erreicht mit 45,2 % (Vorjahr 37,0 %) ein nach wie vor sehr hohes Niveau; die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens im Verhältnis zu den Verbindlichkeiten im Finanzierungsbereich ist stabil. Auffällig ist insbesondere der vorstehende erwähnte Anstieg der liquiden Mittel um 21.144,9 T€ auf 28.801,1 T€. Neben dem Jahresergebnis war dieses insbesondere auf den Abbau von Vorräte und Forderungen um insgesamt 10.491 T€ zurückzuführen. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Die Unternehmenssteuerung liegt in der Verantwortung der Geschäftsführung der einzelnen Geschäftsbereiche. Die Geschäftsführung definiert Zielvereinbarungen, die von den Bereichsleitern auf die Mitarbeiter übertragen werden. Für den Konzern relevant sind insbesondere der Umsatz, der Rohertrag sowie das Ergebnis nach Steuern. 2.5 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Zur Beurteilung der Mitarbeiterzufriedenheit wird die Fluktuationsentwicklung herangezogen, die sich, wie schon in den Vorjahren, auf einem niedrigen Niveau befindet. 3. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Von den Auswirkungen aus Inflation und Energiepreissteigerungen infolge des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine sind wir nicht unmittelbar betroffen. 4. Prognosebericht Die voraussichtliche Entwicklung des Konzerns wird aufgrund der Marktentwicklung und der vorhandenen Ressourcen weiterhin positiv eingeschätzt. Es wird davon ausgegangen, dass der Konzern die für 2022 gesetzten Ziele vollumfänglich erreichen wird. Demnach soll sich das Umsatzniveau wiederum auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Die Umsatz- und Renditeziele sind für 2025 neu definiert und prognostizieren weiteres überdurchschnittliches Wachstum des Konzerns. Die nächsten Jahre werden erneut durch hohe Aufwendungen für Entwicklungsprojekte gekennzeichnet sein, die allerdings bereits im Jahr 2022 zu überdurchschnittlichen Renditen beitragen werden. Für das Jahr 2022 wird erneut mit einem positiven Jahresergebnis gerechnet, welches sich auch auf dem guten Niveau des Jahres 2020 bewegen sollte. Selbiges sollte für den Rohertrag gelten. 5. Chancen- und Risikobericht 5.1 Risikobericht Durch die Pandemie war es der Tochtergesellschaft nicht möglich, Entwicklungsprojekte voranzubringen, was zu einer Verlangsamung der Geschäftsentwicklung führen könnte. Dieses ist bislang nicht erfolgt. Gleichzeitig sind aber aufgrund der weltpolitischen Lage neue Faktoren hinzugekommen, die unsere Geschäftsentwicklung beeinträchtigen können. Zum einen löste der Ausbruch des Ukraine-Kriegs eine drastische Erhöhung des allgemeinen Preisniveaus aus, welches auf absehbare Zeit nicht wieder auf das bisherige Niveau zurückgehen wird. Dieses ist insbesondere im Bereich der Energiekosten spürbar. Gleichzeitig führen Unterbrechungen der Lieferketten, zum Einen bedingt durch die Null-Covid-Strategie in China aber zum Anderen auch bedingt durch die Sanktionspolitik infolge des Ukraine-Konfliktes zu Verknappungen im Beschaffungssektor, die auch uns als Handelsunternehmen treffen. In welchem Umfang uns das treffen wird, lässt sich derzeit nicht verlässlich vorhersagen. Besondere Risiken entstehen weiterhin durch niedrigpreisige Marktsegmente, die es der Tochtergesellschaft erschweren, robuste wettbewerbsfähige Supply Chains aufzubauen. Zunehmende regulatorische Anforderungen in laufenden Zulassungsverfahren führen zum Teil zu erheblich höheren Entwicklungskosten, was die Wirtschaftlichkeit einzelner Projekte gefährdet. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Konzerns sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potentielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns beeinflussen könnten, werden durch entsprechende Kurssicherungsgeschäfte kompensiert. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; diesbezügliche Engpässe sind nicht zu erwarten. 5.2 Chancenbericht Neue Konzepte und Geschäftsmodelle bzw. Portfolioerweiterungen sichern die zukünftige Entwicklung des Konzerns. Die Schaffung zusätzlicher "own IP" reduziert Abhängigkeiten von Herstellpartnern und sichert Alleinstellungsmerkmale im Portfolio. Strategische Partnerschaften mit Herstellern und Kunden schaffen eine solide Basis für das künftige Wachstum. Die hohen Qualitätsansprüche werden durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei den Lieferanten als auch in eigenen in den Geschäftsräumen des Konzerns befindlichen Laboreinrichtungen umgesetzt. Dem weltweiten Wettbewerb kann weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit, HSE-Maßnahmen und hohe Qualitätsansprüche begegnet werden. 5.3 Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung ergeben sich weiterhin aus einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, der zunehmenden Regulierung der Arzneimittelmärkte und einem weiter sinkenden Preisniveau für generische Produkte. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität des Konzerns wird die Bewältigung der künftigen Risiken optimistisch gesehen. Risiken, die den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Auch wenn sich die Pandemiesituation entspannt, hat sich durch die politischen Unsicherheiten unser allgemeines Unternehmensrisiko erhöht. Bislang war unsere geschäftliche Entwicklung von diesen Entwicklungen jedoch noch nicht wesentlich beeinträchtigt. 6. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Konzern verwendeten Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Der Konzern verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind daher, gemessen an der Umsatzhöhe, von untergeordneter Bedeutung. Aufgrund der stabilen Finanzlage werden Verbindlichkeiten stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist ausgeglichen; Lieferantenkredite oder Kreditlinien von Banken werden nicht benötigt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen wird eine konservative Risikopolitik verfolgt. Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Zahlungsein- und ausgänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- oder Bonitätsrisiken drohen, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt der Konzern über ein adäquates Debitorenmanagement. Die Bonität neuer Kunden wird vor Beginn der Geschäftsbeziehung sichergestellt. 7. Bericht über Zweigneiderlassungen. Die Tochtergesellschaft verfügt über Betriebsstätten in China und Indien, die mit Sourcing- und Qualitätsmanagementaktivitäten in Fernost befasst sind.
Ingelheim, 21. November 2022 Karl-Heinz Schleicher Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die K.H. Schleicher Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Ingelheim Prüfungsurteil zum Jahresabschluss Ich habe den Konzernabschluss der K.H. Schleicher Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Ingelheim, i.S der §§ 290 ff. HGB -bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2021 und der Konzerngewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 01.01.2021 bis zum 31.12.2021, der Kapitalflussrechnung und dem Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs und Bewertungsmethoden- geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der K.H. Schleicher Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Ingelheim, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Der Bestätigungsvermerk wird nach den seit 2018 geltenden gesetzlichen Vorgaben erteilt und gibt in deutlich erweiterter Form Urteile zu den Teilbereichen "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss" und "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses" ab. Dabei werden zum Teil die Kriterien aus der Beschreibung von Art und Umfang der Prüfung sowie aus dem Abschnitt "Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung" wiederholt. Im Sinne einer kompakten Zusammenfassung der Prüfungsergebnisse ist diese Tatsache dem Sinngehalt des Bestätigungsvermerk in der neuen Form immanent. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Konzernabschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Konzernabschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses" meines Bestätigungsvermerks weitestgehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Konzernabschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung. Da während meiner Prüfung keine nennenswerten Prüfungsfeststellungen zu Mängeln im internen Kontrollsystem zu konstatieren waren, war eine entsprechende Berichterstattung entbehrlich.
46325 Borken, 23. November 2022 Weinbrenner, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 der K.H. Schleicher Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH wurde am 08.12.2022 gebilligt. |
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