StartUp Ökovation Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christine-Susanna Tirnaksiz seit 27.12.2023 | Geschäftsführer |
Camilla Chrysantha Stammler seit 30.10.2020 | Prokura |
Gerold Georg Wolfarth seit 16.8.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 24.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
BK Services GmbHEigenbeteiligung | 40.00% |
| 36.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BK Services GmbHSteinsfeld, OT EndseeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023BK Services GmbH, EndseeGeschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die BK Services GmbH ist Europas führender Turnkey-Solution-Anbieter für Retailer im Einzelhandel und hat in den vergangenen Jahren ein einzigartiges Maintenance - System entwickelt. Die Gesellschaft betreut europaweit rund 6.300 Stores ihrer Kunden. Die Leistungen des Unternehmens umfassen Routinechecks, regelmäßige Wartungen, Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten, internationales Projektmanagement und vollständige Transparenz in Leistung und Kosten. Neben dem Hauptstandort in Endsee bestanden im Jahr 2023 Niederlassungen in Berlin und Düsseldorf. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist 2023 preisbereinigt um 0,3 % zurückgegangen. Ursächlich hierfür waren insbesondere neben dem Rückgang der privaten als auch der staatlichen Konsumausgaben eine Abnahme der Produktion des Produzierenden Gewerbes. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt verzeichnete 2022 noch preisbereinigt eine Zunahme von 1,9 %. Die Wirtschaftsleistung in der Eurozone hat 2023 leicht um 0,4 % zugenommen (Vj. 3,5 %), die Wirtschaft in der Europäischen Union verzeichnete ebenfalls eine Zunahme von 0,4 % (Vj. 3,5 %). Deutschland verzeichnete damit neben Österreich und Irland in der EU die schwächste Entwicklung. Frankreich verzeichnete ein Wachstum von 0,7 %, Italien von 0,9 % und Spanien eine Zunahme von 2,5 %. Die Inflationsrate in Deutschland lag in 2023 mit 5,9 % etwas unter dem Vorjahr (Vj. 6,9 %). Der Einzelhandel in Deutschland konnte den Umsatz 2023 nominal um rund 2,3 % steigern. In realen Größen sank der Umsatz jedoch um 3,3 % zum Vorjahr. Wie in 2022 ergaben sich hohe Preissteigerungen. Der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln konnte nominal lediglich um 0,1 % zulegen und zeigt real eine Abnahme von 3,1 %. Der Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren entwickelte sich noch mit am besten und verzeichnete 2023 nominal Umsatzzuwächse von 3,7 % und konnte auch in realen Größen zulegen. Die Konsumzurückhaltung zeigte sich auch insbesondere im Internet- und Versandhandel. Dieser entwickelte sich nominal rückläufig (-0,4 %) und zeigt real ein Minus von 3,9 %. Die Zahl der Geschäftsschließungen war in 2023 mit rund 5.000 nicht mehr überproportional hoch wie in den vier Jahren davor. Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die BK Services GmbH eine Umsatzzunahme von 8,3 %, die Gesamtleistung stieg um 4,8 %. Die Anzahl der betreuten Stores ist leicht gestiegen. Wenige Kunden sind in 2023 durch Insolvenzen weggefallen. Die Gesellschaft konnte ihre Marktstellung trotz der schwierigen Entwicklung im stationären Einzelhandel behaupten. Die Umsatzzunahme ergab sich in Deutschland sowie beim Umsatz mit Drittländern (insbesondere Schweiz). Der Umsatz in anderen EU-Ländern entwickelte sich rückläufig (insbesondere Schweden, Dänemark und Spanien). Die Umsatzentwicklung 2023 liegt insgesamt im Bereich unserer Erwartungen, wobei der Umsatz in der EU hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Die Materialaufwandsquote zeigt sich zum Vorjahr konstant. Erhöht hat sich dabei die Quote der bezogenen Fremdleistungen zur Gesamtleistung. Die Zunahme war hier insbesondere preisbedingt verursacht. Die Personalkosten liegen deutlich um 18 % über dem Vorjahr. Dies ist neben Lohn- und Gehaltserhöhungen durch den Aufbau der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl bedingt. Die Personalintensität (Personalaufwand/Gesamtleistung) hat sich von 34,8 % auf 39,2 % deutlich erhöht. Die Abschreibungen haben um TEUR 80 zugenommen. Die operativen Kosten zeigen sich prozentual stärker erhöht als die prozentuale Umsatzzunahme. Deutlich gestiegen sind die Fahrzeugkosten. Weitere Zunahmen zeigen sich unter anderem bei den Reisekosten, den Fortbildungskosten und den Verwaltungskosten. Trotz eines um TEUR 639 gestiegenen Rohertrags zeigt sich das Betriebsergebnis mit TEUR -9 durch die deutliche Zunahme der Personalaufwendungen und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen geringfügig negativ. Das Betriebsergebnis hat sich im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 1.178 vermindert und blieb damit deutlich hinter den Erwartungen zurück. Das neutrale Ergebnis in 2023 zeigt sich leicht positiv. Die Gesellschaft weist im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss i.H.v. TEUR 6 (Vj. TEUR 1.013) aus. Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 1.195 auf TEUR 11.709 vermindert. Die Sachanlagenquote beträgt im Berichtsjahr 23,3 % (Vj. 21,8 %). Die Sachanlageinvestitionen 2023 beliefen sich auf TEUR 284 (Vj. TEUR 382). In Software wurden TEUR 178 (Vj. TEUR 222) investiert. Die Finanzanlagen verminderten sich durch Tilgungen von Ausleihungen an ein nahestehendes Unternehmen um TEUR 1.793. Weitere wesentliche Aktivposten sind die Vorräte (8,6 %) und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (22,5 %). Die Zunahme der Flüssigen Mittel steht im Zusammenhang mit dem Abbau der Finanzanlagen. Darlehen wurden 2023 nicht aufgenommen. Die Darlehenstilgungen beliefen sich auf TEUR 820 und erfolgten planmäßig. Die Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten verminderten sich um TEUR 156 auf TEUR 1.241. Deutlich reduziert haben sich die sonstigen Rückstellungen. Das Eigenkapital zeigt eine Zunahme in Höhe des Jahresüberschusses um TEUR 6. Die Eigenkapitalquote hat sich rechnerisch auf Grund der gesunkenen Bilanzsumme von 64,9 % auf 71,6 % erhöht. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft hat in den bisherigen Geschäftsjahren an der Entwicklung der bk World "Tankstelle der Zukunft" gearbeitet. Die Expansion stellte sich aufgrund behördlicher Genehmigungsvorgaben in 2023 langsamer dar. Es konnten in 2023 weitere Standorte in Deutschland und in 2024 auch in Frankreich eröffnet werden. Damit erschließt sich die Gesellschaft ein neues zusätzliches Konzept der europaweiten Objektbetreuung. Risiko- und Chancenbericht Ein wesentliches Risiko besteht weiterhin im Verdrängungswettbewerb der stationären Geschäfte des Einzelhandels durch den Onlinehandel. Die Umsätze im Onlinehandel steigen kontinuierlich und dabei größtenteils zu Lasten des stationären Handels. Die Corona-Pandemie hatte diesen Strukturwandel beschleunigt. Die hohen prozentualen Umsatzsteigerungen des Onlinehandels aus den Coronajahren haben sich zwischenzeitlich wieder normalisiert. Bekleidung sowie Elektroartikel und Smartphones sind die beliebtesten Warengruppen im Onlinehandel. Online-Marktplätze werden dabei im Onlinehandel immer bedeutender und internationale Anbieter immer stärker. Die Verkaufsfläche im stationären Handel stagnierte seit vielen Jahren und war 2021 und 2022 leicht rückläufig. In 2023 ist lediglich die Zahl der Einkaufszentren und deren Verkaufsfläche in Deutschland gestiegen. Um die Flächenproduktivität zu steigern ist in den kommenden Jahren tendenziell mit einem weiteren leichten Rückgang der Verkaufsfläche zu rechnen. Insbesondere die Standorte in den Innenstädten sind einem hohen Rentabilitätsdruck ausgesetzt. Der Handelsverband rechnet in 2024 analog 2023 mit weiteren rund 5.000 Geschäftsschließungen, meist zu Lasten der Stadtzentren. Vor allem die Coronakrise hat viele stationäre Einzelhändler dazu bewegt ein hybrides Geschäftsmodell zwischen Offline- und Onlinehandel einzurichten. In sehr vielen Bereichen fehlen nach wie vor Fachkräfte am Arbeitsmarkt. Chancen bieten die Errichtung von Niederlassungen in Ballungsgebieten, um dort qualifizierte Arbeitskräfte zu binden sowie ein professionelles Konzept zur Mitarbeitergewinnung. Nennenswerte Forderungsausfallrisiken werden branchenbedingt und durch namhaftes Kundenklientel und aktives Forderungsmanagement nicht gesehen. Chancen der zukünftigen Entwicklung bieten sich in einer weiteren Umsatzforcierung, insbesondere bei den europaweit agierenden Retailern sowie in der Entwicklung von unterstützenden Produkten im Bereich Digitalisierung, um das Alleinstellungsmerkmal der Gesellschaft weiter auszubauen und Unternehmensprozesse effizienter zu gestalten. Mit der Entwicklung der Prozesse für die bk World ist ein wichtiger Schritt zur Erschließung neuer Märkte gelungen um so immer mehr den Markt außerhalb von Retailern zu erschließen. Im Unternehmen sind ausreichende Strukturen und Instrumente vorhanden, um die Geschäftsführung des Unternehmens zeitnah mit ausreichenden Informationen zur Steuerung des Unternehmens und zur Erkennung von Risiken und Chancen zu versorgen. Insbesondere sorgt ein projektgenaues Controlling für eine entsprechende betriebswirtschaftliche Analyse der Kundenaufträge. Mehrsprachige Betreuung der Kunden, schnelle Reparaturleistungen, eine 24/7 Notfall-Hotline, laufende Fort- und Weiterbildungen sowie Qualitätskontrollen durch leitende Mitarbeiter vor Ort im jeweiligen Land sichern eine nachhaltige Qualität. Der Einzelhandel hatte in den letzten Jahren hohe Personalkostensteigerungen, Kostensteigerungen im Allgemeinen und deutlich gestiegene Energiekosten zu verkraften. Damit sind im stationären Handel tendenziell weiterhin hohe Geschäftsaufgaben auf Grund des Wettbewerbsnachteils gegenüber dem Onlinehandel zu erwarten. Voraussichtliche Entwicklung Für 2024 bleiben die Erwartungen der deutschen Wirtschaft gedämpft. Die Bundesregierung erwartet eine geringfügige Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von rund 0,2 %. Das erste Quartal 2024 erhöhte sich preisbereinigt um 0,2 % zum Vorquartal, blieb jedoch um 0,9 % hinter dem Vorjahresquartal zurück. Ein breiter Aufschwung ist derzeit nicht in Sicht. Der Einzelhandel erwartet 2024 einen nominalen Umsatzanstieg von rund 3,5 %, real entspricht dies einem Plus von rund 1 %. Die Inflation wird 2024 deutlich niedriger im Vergleich zu den beiden letzten Jahren erwartet. Die Rahmenbedingungen für den Einzelhandelskonsum bleiben durch extreme Unsicherheiten geprägt. Hohe Energiekosten, steigende Beschaffungspreise und fehlende Fachkräfte belasten den Einzelhandel. Insbesondere auf Grund der hohen Lebensmittelausgaben müssen die Konsumenten ihr Einkaufsverhalten in anderen Bereichen einschränken. Die derzeit steigenden Realeinkommen sollten zu einer Erhöhung der Konsumausgaben führen. Laut Konsumbarometer des Einzelhandelsverbands zeigte die Verbraucherstimmung entsprechend in den letzten Monaten einen positiven Trend. Der Umsatz der BK Services GmbH zeigt sich in den ersten fünf Monaten des Geschäftsjahres 2024 leicht steigend. Die Ertragslage bleibt weiter wie in 2023 durch hohe Personalkosten und bezogene Fremdleistungen belastet. Kostensteigerungen können nicht im gleichen Maße an die Kunden abgewälzt werden. Maßnahmen zu Kosteneinsparungen sind im Blickfeld. Die ersten Erfolge des im Januar gestarteten Programms zur Kostenoptimierung, zeigen eine deutliche Verbesserung der Ertragslage ab April 2024. Die Restrukturierung der Gesellschaft innerhalb der ersten drei Monate hat gezeigt, welches Potential das Unternehmen hat und wie schnell das Management auf die Herausforderungen des Marktes reagiert hat. Durch die hohe Kundenzufriedenheit geht die Gesellschaft trotz der schwierigen Situation vieler Kunden von Vertragsverlängerungen bei den Bestandskunden aus. Für das Geschäftsjahr 2024 plant die Gesellschaft mit einer leicht zunehmenden Umsatzentwicklung und einem positiven Jahresergebnis. Das Jahresergebnis wird dabei deutlich positiver als in 2023 aber unter dem Niveau aus 2022 erwartet. Zur Finanzierung des Unternehmens stehen neben den flüssigen Mitteln und dem laufenden Cash flow ausreichende Kreditmittel zur Verfügung. Im Jahr 2024 wird die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter konstant erwartet. Zur Verbesserung und Optimierung der Prozesse sind einige Investitionsprojekte gestartet und geplant, die das Unternehmen mit den vorhandenen Mitteln umsetzen wird. Die geplanten Investitionen beinhalten neben der Optimierung der Prozesse auch neue Produkte die zur Reduzierung der aktuellen Kosten führen werden.
Endsee, den 17. Juni 2024 gez. Christine-Susanna Tirnaksiz, Geschäftsführer gez. Gerold Wolfarth, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023BK Services GmbH, EndseeI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der BK Services GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 267 und 288 HGB kein Gebrauch gemacht. 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear bzw. nach der geometrisch-degressiven Methode vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von EUR 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Erhaltene Fördermittel für Investitionen werden von den Anschaffungskosten der Anlagegüter gekürzt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Waren werden zu Anschaffungskosten bewertet. Niedrigere Tagespreise des Bilanzstichtages unter Berücksichtigung von Preisnachlässen sowie unter Abzug branchenüblicher Abschläge, die die technische Überholung, Beschädigung und mangelnde Gängigkeit beinhalten, werden angesetzt, soweit diese unter den Anschaffungskosten liegen. Die Vorräte sind verlustfrei bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten die Material- und Fertigungskosten sowie die Sonderkosten der Fertigung. Daneben werden auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, eingerechnet. Das Wahlrecht die Kosten der allgemeinen Verwaltung, der Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Aufwendungen und für betriebliche Altersversorgung einzubeziehen, wird nicht in Anspruch genommen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind unter Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen ausgewiesen. Die übrigen Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Anschaffungskosten ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. 2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz 1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
2. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit EUR 35.063,50. 3. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
4. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
5. Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Globalzession 6. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus den zum 31.12.2023 abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen bestehen Gesamtverpflichtungen ab 2024 in Höhe von TEUR 1.348. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Erläuterungen der Aufwendungen für Altersversorgung Die Aufwendungen für Altersversorgung belaufen sich auf 1.229,98 Euro (Vj. 1.210,14 Euro). 2. Periodenfremde Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 158.907,83 Euro, Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen von 30.189,00 Euro und sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von 6.219,95 Euro. 3. Periodenfremde Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Forderungsverluste in Höhe von 90.099,85 Euro und sonstige periodenfremde Aufwendungen mit 21.679,50 Euro. 4. Erläuterungen der Erträge aus Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträge sind Erträge aus der Währungsumrechnung gemäß § 256a HGB in Höhe von 6.501,77 Euro (Vj. 6.518,97 Euro) enthalten. 5. Erläuterungen der Aufwendungen aus Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung gemäß § 256a HGB in Höhe von 658,46 Euro (Vj. 29,14 Euro) enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
2. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
3. Gewährte Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
4. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 5.735,29 Euro zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von 8.059.147,06 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Unterschrift der Geschäftsführung
Endsee, 17. Juni 2024 gez. Christine-Susanna Tirnaksiz, Geschäftsführer gez. Gerold Wolfarth, Geschäftsführerin sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BK Services GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BK Services GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BK Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bad Windsheim, den 27. Juni 2024 LHP
Hahn GmbH
Florian Hahn, MBA, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Ulrich Kahn, Wirtschaftsprüfer |
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