KUTEC Kunststoff-Vertriebs-GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ulrike Hausmann seit 11.1.2008 | Geschäftsführer |
Kurt Pohl seit 17.7.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Direkt Com GmbHMertingenJahresabschluss zum 31. August 2007LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2006/2007WIRTSCHAFTLICHES UMFELD 1Die wirtschaftliche Entwicklung der deutschen Druckindustrie blieb trotz der weiterhin gestiegenen Werbeausgaben der Wirtschaft und der deutlich verbesserten Industriekonjunktur (BIP real: + 2,7 %) im Jahr 2006 deutlich hinter dem Wachstum der Gesamtwirtschaft zurück. Die deutsche Druckindustrie zählte 1.641 Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten - 47 Betriebe weniger als in 2005 -, die einen Umsatz von insgesamt 17,4 Mrd. EUR erzielten, was einem nominalen Anstieg von 1,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Umsatzwachstum fiel damit deutlich geringer aus als im Vorjahr (nom. 3,5 %). Den größten Umsatzzuwachs verzeichneten die Zeitungsdruckereien mit 7,2 % und der Produktbereich der bedruckten Etiketten mit 6,0 %. Der Umsatz mit werbeabhängigen Druckerzeugnissen stieg um 1,6 %. Der negative Trend bei den Geschäftsdrucksachen wurde mit einem Umsatzrückgang von 1,6 % fortgesetzt. Dieser resultiert insbesondere aus den Umsatzeinbußen bei Endlosformularen in Höhe von 12,7 %. Der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz erreichte 2006 mit 14,2 % den bislang höchsten Stand. Die Produktionstätigkeit stieg um 2,8 % und lag damit unter dem Durchschnitt der deutschen Industrie (6,1 %). Entsprechend erhöhte sich die Kapazitätsauslastung von 83,5 % im Vorjahr auf nur knapp 84 %. Deutlich geringer war die Zahl der Insolvenzen. Diese lagen mit 216 Fällen um 26 % niedriger als im Vorjahr. Die Preise für Papier stiegen auch 2006 erneut an (+ 2,3 % bei Druckpapier, + 6,7 % bei Zeitungspapier), während der Preisdruck auf Druckleistungen trotz leicht verbesserter Wettbewerbssituation weiterhin anhielt. Der Preisrückgang belief sich durchschnittlich auf 0,4 % und schwächte damit gegenüber dem Vorjahr deutlich ab (- 1,8 %). Dieselbe Tendenz ist auch beim Abbau des Personalbestandes sichtbar (- 1,6 %, Vorjahr: - 2,3 %). Die Zahl der Beschäftigten in der Druckindustrie umfasste 174.642 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte in rund 11.164 Betrieben. Die Investitionstätigkeit deutscher Druckereien steigerte sich in 2005 um 10,3 % auf EUR 845 Mio. Die Investitionsquote lag damit bei 5,0 % des Umsatzes. Umfragen des ifo Instituts deuten daraufhin, dass die Investitionen 2006 erneut um etwa 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind. Auch im ersten Halbjahr 2007 blieben die Zuwachsraten hinter dem starken Wachstum der deutschen Industrie zurück. Die Umsätze der Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten stiegen in den Monaten Januar bis April um 3,0 % zu Vorjahr. Im Juni schätzten 14 % der Unternehmen ihre Geschäftslage als gut, 71 % als befriedigend und 15 % als negativ ein. Die Urteile fielen damit etwas besser als im Vorjahreszeitraum aus. Die Kapazitätsauslastung im 1. Quartal 2007 lag mit 83,6 % über dem Vorjahreswert (1. Quartal 2006: 82,3 %). Zum Ende des 1. Halbjahres ließen die Auftragseingänge nach und auch die Auftragsbestände schmolzen merklich ab (28 % der Unternehmen klagen über zu kleine Auftragsbestände). Auch der Personalabbau hielt weiter an. Der Anteil der Betriebe mit Abbauplänen stieg von 10% im 1. Quartal 2007 auf 13 %. Die Zahl der mit Überstunden arbeitenden Betriebe stieg auf 41 % (Juni 2006: 36 %). Der Preisdruck auf Druckdienstleistungen hielt auch im 2. Quartal 2007 erwartungsgemäß an. Im Juni meldeten 25 % der am ifo Konjunkturtest beteiligten Druckbetriebe sinkende Preise für ihre Leistungen. Lediglich 3 % konnte Preissteigerungen durchsetzten. Auch für die kommenden Monate ist mit Preisrückgängen in abgeschwächter Form zu rechnen. Währenddessen nahmen die Papierpreise bis zur Mitte des 2. Quartals verstärkt zu. Am Ende des 1. Halbjahres kam es nur noch vereinzelt zu Preisanhebungen. Es ist zu erwarten, dass die Zellstoffpreise in den kommenden Monaten weiter kräftig steigen und in folge die Papierpreise nach oben tendieren. Der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2007 blicken die Unternehmen der Druckindustrie mit verhaltener Zuversicht entgegen. Die Fortsetzung des konjunkturellen Aufschwungs in Deutschland und die Belebung des Konsumklimas deuten auf verbesserte Rahmenbedingungen für die Druckbetriebe hin, wobei die Wachstumsimpulse aus der gewerblichen Wirtschaft und speziell aus der Werbung eher schwächer gesehen werden als 2006. Deshalb rechnet der bvdm für das Geschäftsjahr 2007 nur mit einer Zunahme des Umsatzes um 1 % bis 2 %. Der nationale und der internationale Wettbewerb werden weiter steigen. UNTERNEHMENSSITUATIONUMSATZ- UND AUFTRAGSENTWICKLUNG Mit einem Umsatzzuwachs von 10,4 % liegt ein erfreuliches Geschäftsjahr hinter der Direkt Com GmbH. Der Schwung der gesamtkonjunkturellen Bewegung konnte genutzt werden und in den saisonbedingt nachfrageschwächeren Zeiträumen wurde mit Marketing- und Vertriebsgegensteuerungsmaßnahmen ein überdurchschnittliches Absinken der Auslastung verhindert. Im Gegensatz zu den Vorjahren konnte während des ganzen Berichtszeitraums - trotz der hohen Volatilität des Geschäfts - mit einer guten Beschäftigung gearbeitet werden, wodurch sich die Auslastung im Druck um 18 % erhöhte. Zuwachskunden kamen aus allen Bereichen des Direktmarketings, z. B. konnte bei einer der großen Warenhausketten der Umsatz auf fast 1 Mio € verdoppelt werden, sowie bei einigen Versandhäusern und Werbeagenturen deutliche Umsatzzuwächse verbucht werden. Die seit Jahren betriebene Spezialisierung auf Selfmailer (= Mailingprodukt mit kompletter Dienstleistung im Haus) verbessert die eigene Wertschöpfung. Die Ertragssituation verbesserte sich signifikant gegenüber dem Vorjahr und erreichte die geplanten Werte. Für die Folgejahre ist an einer weiteren Verbesserung der operativen Marge zu arbeiten. ERGEBNIS, VERMÖGENS- UND FINANZLAGE Das Geschäftsjahr 2006/2007 schließt mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 642 TEUR sowie einem Jahresüberschuss in Höhe von 379 TEUR (+ 361 TEUR; + 2.005,55 %) ab. Die Umsatzrentabilität nach Steuern belief sich damit auf 2,6 % (Vorjahr: 0,1 %). Die Eigenkapitalquote stieg entsprechend auf 37,6 % (Vorjahr: 37,3 %). Gegenüber dem Vorjahr steigerte sich auch der im operativen Bereich erwirtschaftete EBIT (400 TEUR; + 312 TEUR) bzw. EBITDA (768 TEUR; + 352 TEUR) deutlich. Des Weiteren erwirtschaftete das Unternehmen einen Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 1.731 TEUR. Analog zum Umsatzzuwachs erhöhte sich der Materialaufwand entsprechend (+ 852 TEUR; + 10,8 %). Der Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe stieg um 16,9 %, während sich die Aufwendungen für bezogene Leistungen lediglich um 7,5 % erhöhten. Das Anlagevermögen stieg planmäßig auf 4.435 TEUR (+ 664 TEUR; + 17,6 %). Dies begründet sich insbesondere in der Zunahme bei den technischen Anlagen und Maschinen in Höhe von 704 TEUR (+ 81,6 %). Das Umlaufvermögen stieg ebenfalls zum Abschluss des Geschäftsjahres auf 2.930 TEUR (+ 300 TEUR; + 11,4 %) an. Dieser Anstieg ist auf die gestiegenen Forderungen und liquiden Mittel zurückzuführen. Per Bilanzstichtag standen dem Unternehmen flüssige Mittel in Höhe von 1.051 TEUR zur Verfügung (+ 102,5 %). Zusammen mit den nicht genutzten Kreditlinien in Höhe von 1.303 TEUR war die Liquidität über den gesamten Berichtszeitraum sichergestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich durch planmäßige Tilgungen in Höhe von 459 TEUR auf 1.490 TEUR. INVESTITIONEN Die Anschaffungswerte der getätigten Investitionen im Berichtsjahr beliefen sich auf 1.032 TEUR und lagen damit deutlich über dem Vorjahreswert (742 TEUR). Im Anlagevermögen waren Zugänge in Höhe von 1.032 TEUR (Vorjahr: 642 TEUR) zu verzeichnen. Der Schwerpunkt der Investitionen lag mit 937 TEUR im Ersatz zweier älterer Druckmaschinen durch eine jüngere, gebrauchte Anlage mit aktuellen technischen Standards und höheren Leistungswerten. Der erwartete Produktivitätsschub liegt bei ca. 20 %, dazu kommen verbesserte Auftragschancen durch zusätzliche Druckformate und qualitative Verbesserungen. Im Zuge dieser Investition wurde eine Umstrukturierung im Fabriklayout vorgenommen, die der Logistik- und Wegeoptimierung diente und die wachstumsorientierte Flächennutzung verbesserte. MITARBEITER Der durchschnittliche Personalbestand (umgerechnet auf Vollzeitkräfte) reduzierte sich (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) um zwei auf 69 Mitarbeiter. Im Berichtszeitraum waren zwei Mitarbeiter in einem Ausbildungsverhältnis. Die Ausgaben für externe Weiterbildung und Qualifizierung betragen 10 TEUR (Vorjahr: 8 TEUR). FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG Unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Bereich Druck konzentrierten sich auf die Umsetzung des Prozess-Standard-Offsetdruck (PSO) nach ISO 12647-2. Ziel war dabei die Standardisierung der Verfahren zur Verbesserung der Druckqualität und zur Senkung der Druckkosten in der Druckvorstufe und im Offsetdruck. Im Bereich Finishing wurden erfolgreich neue Produktionsausführungen für die Wachstumsbereiche Selfmailer und Promotions-Prints entwickelt. RISIKEN UND CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG Die Planungsrisiken für die Direkt Com GmbH liegen weiterhin in der hohen Volatilität des Werbemarktes und dem Preisdruck, der aus Überkapazitäten der Druckbranche resultiert. Weitere Risiken liegen in der Konzentration von 27,1 % des Netto-Umsatzes auf drei Großkunden, wobei keiner mehr als 11,8 % aufweist. Durch den Ausbau weiterer Großkunden könnte die enge Bindung an die Hauptkunden reduziert werden. Insgesamt wird sich der Vertrieb mehr an Direktkunden orientieren und die Schwerpunktakquisition über Agenturen und Auftragsmittler reduzieren. Er wird dabei durch die Entwicklung von Produktideen mit hoher Wertschöpfung unterstützt - Chancen werden weiterhin durch die weitere Profilierung bei Selfmailern gesehen, sowie durch den Ausbau von Mailing-on-demand-Anwendungen mittels Einsatz von Digitaldruck. Operative Chancen liegen in der Konzentration auf zwei Druckrotationen mit verbessertem Leistungspotenzial, die zu weiterer Leistungsoptimierung im Druck führen werden. Weitere Kostensenkungsprojekte sind Optimierung der Fertigungssteuerung in der Personalisierung und der Rüstzeiten im Bereich Finishing. Die Optimierung der gegenseitigen Auslastung der Druck- und Verarbeitungskapazitäten von der Georg Kohl GmbH und der Direkt Com GmbH bei Basisanwendungen in Druck und Personalisierung hilft, dem Kosten- und Termindruck des Marktes zu begegnen. AUSBLICK Die gesamtwirtschaftliche Lage hat sich insbesondere im Bereich Konsumklima in den vergangenen zwölf Monaten verbessert. Die Erwartungen der Werbewirtschaft an die weitere Entwicklung sind vorsichtig optimistisch. Für die Direkt Com GmbH ergeben sich aus der Einschätzung des wirtschaftlichen Umfeldes und der eigenen technischen und vertrieblichen Möglichkeiten interessante Wachstumspotenziale in den nächsten Jahren. Die vielfältigen Möglichkeiten der neuen Druckmaschine, der Ausbau der Personalisierungskapazität und die Weiterentwicklung der kreativen Ideen in der Verarbeitung sind die Basis für den Ausbau des auf Kreativprodukte fokussierten Geschäftes bei Werbeagenturen und vermehrt direkt bei den Direktmarketing-Anwendern. Die Direkt Com GmbH plant deshalb ein moderates Wachstum mit verbesserten operativen Ergebnissen.
Mertingen, 15. November 2007 Direkt Com GmbH Geschäftsführung Carl Michael Nägele Kurt Pohl Bilanz zum 31. August 2007Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnungfür die Zeit vom 01. September 2006 bis zum 31. August 2007
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2006/2007
Anhang für das Geschäftsjahr 2006/2007A. RechnungslegungsgrundsätzeZur Erhöhung der Aussagekraft des Jahresabschlusses wurde gemäß § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB das Gliederungsschema um die Position "Darlehen der Unterstützungskasse der Direkt Com Werbedrucke GmbH + Co e. V., Mertingen" ergänzt. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den steuerlich aktivierungspflichtigen Anschaffungs- /Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden sowohl nach der linearen als auch nach der degressiven Methode vorgenommen. Neuzugänge von Wirtschaftsgütern des beweglichen Anlagevermögens werden in Ausübung des neu bestehenden Wahlrechts in § 7 Abs. 2 EStG mit 30 % degressiv abgeschrieben (i. V. 20 %). Die Abgänge sind zu Restbuchwerten nach Vornahme zeitanteiliger Abschreibungen angesetzt. Geringwertige Anlagegüter werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für Maschinenwerkzeuge und Vorrichtungen wurde ein Festwert gebildet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen werden. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu den steuerlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten angesetzt. Für nicht mehr gängige Vorräte sowie zur verlustfreien Bewertung wurden Abschläge vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet. Die Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch mit ihrem Teilwert gemäß § 6 a EStG auf der Basis eines Zinssatzes von 6 % angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Die Jubiläumsrückstellungen wurden gemäß dem steuerlichen Pauschalwertverfahren bewertet. Die Rückstellungen für Altersteilzeit werden unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 5,5 % bewertet. Die Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag bilanziert. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungI. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 17.814,43 (i. V. TEUR 657) betreffen die Alleingesellschafterin. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind EUR 3.419,65 abgegrenzte Zinsen enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. 3. Flüssige Mittel Die Position enthält den Kassenbestand, den Bestand Frankiermaschine und die Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 808) und Boni (TEUR 79). 5. Verbindlichkeiten Das Darlehen der Unterstützungskasse der Direkt Com Werbedrucke GmbH + Co. e. V., Mertingen, hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 1.235 durch Grundschulden sowie in Höhe von TEUR 256 durch Sicherungsübereignung zweier Personalisierungssysteme gesichert. Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 258.087,51 (i. V. TEUR 212) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 69.435,93 (i. V. TEUR 20) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 298 ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten periodenfremde Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 10. 2. Aufwendungen für Altersversorgung In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 4.552,42 (i. V. TEUR 9) enthalten. 3. Verbundene Unternehmen Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit EUR 17.814,43 (i. V. TEUR 38) verbundene Unternehmen. C. Sonstige Angaben1. Personal Die durchschnittliche Zahl der auf Vollzeit umgerechneten während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt (ohne Geschäftsführer und Auszubildende):
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 42. 3. Organ der Gesellschaft Geschäftsführer sind:
4. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird als Tochtergesellschaft in den Konzernabschluss der Georg Kohl Holding GmbH + Co KG, Brackenheim, einbezogen. Dieses Mutterunternehmen erstellt einen Konzernabschluss, der zum elektronischen Bundesanzeiger eingereicht wird. D. ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.746.362,95 auf neue Rechnung vorzutragen.
Mertingen, 15. November 2007 Direkt Com GmbH Geschäftsführung Carl Michael Nägele Kurt Pohl Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Direkt Com GmbH, Mertingen, für das Geschäftsjahr vom 1. September 2006 bis zum 31. August 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 16. November 2007 Dr.
Ebner, Dr. Stolz und Partner GmbH
Andreas Bouley, vereidigter Buchprüfer Michael Rutz, Wirtschaftsprüfer Beschluss über GewinnverwendungDie Gesellschafterversammlung hat am 7. Januar 2008 beschlossen, den Bilanzgewinn zum 31. August 2007 in Höhe von 1.746.362,95 € auf neue Rechnung vorzutragen
Brackenheim, 07. Januar 2008 Georg Kohl GmbH Geschäftsführung Ulrike Hausmann Kurt Pohl |
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