vsquadrat GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Pierre-Édouard Loic Marie Eouzan seit 27.2.2026 | Geschäftsführer |
Juan Manuel Salas Samame seit 8.9.2025 | Prokura |
Fischer Tanja seit 1.7.2025 | Prokura |
Julien Marc Etienne Daguerre seit 20.5.2025 | Geschäftsführer |
Anne Steinfeldt seit 25.2.2025 | Prokura |
Max Reiners seit 17.10.2024 | Prokura |
Stephanie Karstens seit 23.4.2024 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
CMA CGM S.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
TRIANGLE TRANSPORT SYSTEM GMBHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Containerships - CMA CGM GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Containerships - CMA CGM GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Containerships - CMA CGM GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Containerships - CMA CGM GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 8. April 2025 EY
GmbH & Co. KG
Möbus, Wirtschaftsprüfer Horn, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Handelsregister-Nummer: HRB 59289, Amtsgericht Hamburg Anhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Erläuterungen Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Die Gliederung des Jahresabschlusses wurde branchenspezifisch um die Posten "Seeschiffe" und "Container" im Sachanlagevermögen und die Gewinn und Verlustrechnung um den Rohertrag erweitert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr fortgeführt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke teilweise an dieser Stelle gemacht. II. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich der kumulierten planmäßigen Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen auf das Seeschiff Flora Delmas werden linear über einen Zeitraum von 10 Jahren vorgenommen. Die Restnutzungsdauer der in 2018 gebraucht erworbenen Seeschiffe wurde gemäß der Regelung der OFD Hannover vom 14.01.1998 ermittelt und betrug zum Zeitpunkt der Anschaffung für die CMA CGM Puget 5 Jahre und die CMA CGM Goya 6 Jahre. Die Nutzungsdauer des im Rahmen der Verschmelzung am 30. April 2021 übernommenen Seeschiffs ANL Warrnambool betrug zum Verschmelzungszeitpunkt 5 Jahre. Alle weiteren Sachanlagen, die der Abnutzung unterliegen, werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 13 Jahren abgeschrieben. Bewegliche Anlagegüter werden im Jahr des Zugangs Tag genau pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu je EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Innerhalb der Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Nominalwerten abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen angesetzt. Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten bilanziert. Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für einen Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt nach versicherungsmathematischen Methoden unter Verwendung des modifizierten Teilwertverfahrens unter Verwendung der "Heubeck-Richttafeln 2018G". In Ausübung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde für die Bewertung zum Bilanzstichtag ein Rechnungszinsfuß von 1,79% (durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren) angewendet. Die Entwicklung dynamischer, die zukünftige Höhe der Leistungen beeinflussender Komponenten wurde mit einem Gehaltstrend von 2,00% (Vorjahr 1,50%) und einem Rententrend von 2,00% (Vorjahr 1,50%) berücksichtigt. Die bestehenden Pensionsrückstellungen wurden gemäß BilMoG von der Containerships - CMA CGM GmbH zum 31. Dezember 2009 unter Verwendung eines Zinssatzes von 5,25% auf den 1. Januar 2010 neu bewertet. Der durch die Anhebung des Jahresdurchschnittszinssatzes von 7 Jahren (1,45%) auf 10 Jahre (1,79%) gemäß § 253 Abs. 6 HGB entstandene Unterschiedsbetrag beträgt TEUR 198 zum 31. Dezember 2022. Die sonstigen Rückstellungen und die Steuerrückstellungen decken alle erkennbaren Risiken ab und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit ihrem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt mit den Kursen am Entstehungstag. Die Folgebewertung von kurzfristigen Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag wird gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag vorgenommen. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Das Schiff CONTAINERSHIPS VII erlitt im Februar 2022 einen Motorschaden, welcher wirtschaftlich nicht reparabel war. Aus diesem Grund wurde das Schiff im Mai 2022 verkauft, wobei trotz des Motorschadens ein über dem Buchwert liegender Verkaufserlös erzielt wurde. In 2022 hat die Containerships - CMA CGM GmbH Anteile an folgenden Gesellschaften erworben:
Die Liquidation der Tochtergesellschaft Containerships Polska SP. z o.o., Gydnia/Polen wurde im Jahr 2022 abgeschlossen. Die Angaben zum Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB ergeben sich wie folgt:
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind auf TEUR 188.508 (Vorjahr: TEUR 49.068) gestiegen. Dabei entfielen TEUR 82.138 auf neue Kredite an die vier Tochtergesellschaften Containerships Nord Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg (vormals Nordic Kotka Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG), Nordic Copenhagen Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg, Nordic Bergen Schifffahrtsgesellschaft & Co. KG, Hamburg und Nordic Turku Schifffahrtsgesellschaft & Co. KG, Hamburg. Die Kredite wurden von den Tochtergesellschaften für die vollständige Ablösung der externen Verbindlichkeiten aus den Käufen der ihnen gehörenden LNG-Schiffe verwendet. Weitere TEUR 61.614 wurden den vier neu erworbenen Tochtergesellschaften CMA CGM Mermaid GmbH & Co. KG (vormals Nordic Rostock Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG), CMA CGM Ermitage GmbH & Co. KG (vormals Nordic Rotterdam Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG), CMA CGM Rundale GmbH & Co. KG (vormals Nordic Emden GmbH & Co. KG) und CMA CGM Hull 4218, 4219, 4220, 4221 GmbH & Co. KG (vormals Spirit of Jakarta GmbH & Cie. KG) zur Verfügung gestellt. Die Mittel wurden von den Tochtergesellschaften für Anzahlungen auf die in Bau befindlichen LNG-Schiffe verwendet. 3. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf TEUR 16.799 (Vorjahr: TEUR 3.426) resultiert im Wesentlichen aus einer Reduktion der als vermutlich nicht einbringlich angesehenen Forderungsbestände von TEUR 10.915 auf TEUR 2.020. 4. Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen insgesamt TEUR 162.852 (Vorjahr: TEUR 220.249). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus einem generellen Rückgang des Forderungsbestandes und einer Reduktion der ausstehenden Dividendenzahlungen auf TEUR 984 (Vorjahr: TEUR 6.451). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 279.102 (Vorjahr: TEUR 161.173) entfallen im Wesentlichen auf Kreditsicherungsgeschäfte von TEUR 87.834 (Vorjahr: TEUR 101.557), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 15.666 (Vorjahr: TEUR 40.284) und Verbindlichkeiten aus dem Cashpool in Höhe von TEUR 153.649. Im Vorjahr bestand im Cashpool noch ein Guthaben in Höhe von TEUR 45.423. Die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Cashpool werden in einer Nettoposition ausgewiesen. Die Veränderung der Position Cashpool resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der Ausleihungen an verbundene Unternehmen (siehe III.2). 5. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 7.039 (Vorjahr: TEUR 7.096) bestehen im Wesentlichen aus Steuerforderungen in Höhe von TEUR 5.306 (Vorjahr: TEUR 597). Die im Vorjahr teilweise unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Vorauszahlungen für Chartermiete wurden in die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umgegliedert. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr i.H.v. TEUR 180 (Vorjahr: TEUR 244). 6. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 34.765 (Vorjahr: TEUR 9.165) bestehen im Wesentlichen aus vorausbezahlter Chartermiete für die Seeschiffe von TEUR 32.171 (Vorjahr: TEUR 5.006), vorausbezahlten Versicherungen von TEUR 223 (Vorjahr: TEUR 89) und vorausbezahlten Kosten für Softwarelizenzen von TEUR 685 (Vorjahr: TEUR 849). 7. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 6.500. 8. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und ungewisse Verbindlichkeiten für den Reedereibetrieb enthalten. 9. Verbindlichkeiten Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren i.H.v. TEUR 47.045, die aus langfristigen Leasingverträgen für Seeschiffe (Vorjahr: TEUR 46.728) resultieren. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren bestanden wie im Vorjahr zum Stichtag nicht. Die übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuern von TEUR 648 (Vorjahr: TEUR 558). 10. Haftungsverhältnisse Mit Vertrag vom 30. Dezember 2014 ist im Zuge eines Betriebsübergangs nach § 613a BGB für einen Mitarbeiter der Gesellschaft auch die Pensionszusage (Direktzusage) auf den neuen Arbeitgeber übergegangen. Die Verpflichtung in Höhe von circa TEUR 100 entspricht dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwert zum Bilanzstichtag. Der neue Arbeitgeber als Schuldner der Pensionszusage ist zum Bilanzstichtag in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme ist daher als gering einzuordnen, eine Passivierung der Verpflichtung nicht geboten. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Gliederung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert gemäß § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert. Unter Anwendung von § 265 Abs. 6 HGB wird die Gliederung wie folgt geändert: der "Materialaufwand" wird in der Reihenfolge als 3. vor dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" ausgewiesen; dadurch wird die Darstellung des Rohertrages in der Gewinn- und Verlustrechnung ermöglicht. 2. Umsatzerlöse Bei den Umsatzerlösen handelt es sich im Wesentlichen um Seefrachten, die im internationalen Verkehr erzielt worden sind. Traditionell werden die Liniendienste von und nach der Iberischen Halbinsel, dem europäischen Nordkontinent / Russland, Marokko, dem Vereinigten Königreich, den baltischen Staaten, den Kanarischen Inseln und der Ukraine betrieben. Die anteilige geographische Gliederung der Kundschaft stellt sich wie folgt dar:
Die gesamten Umsatzerlöse von TEUR 868.640 setzen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt zusammen:
3. Sonstige betriebliche Erträge Von den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 6.155 (Vorjahr: TEUR 7.836) entfielen TEUR 1.603 auf über dem Buchwert liegende Erlöse aus der Veräußerung des Seeschiffes Containerships VII. Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 4.552 ergaben sich insbesondere aus der Fremdwährungsbewertung. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 21.480 (Vorjahr: TEUR 12.555) handelt es sich im Wesentlichen um Verluste aus der Fremdwährungsbewertung (TEUR 11.368). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist eine Konzernumlage innerhalb der CMA CGM Gruppe i.H.v. TEUR 2.441 (Vorjahr: TEUR 4.664) enthalten. 5. Zinserträge und Zinsaufwendungen Von den Zinserträgen entfallen TEUR 1.545 (Vorjahr: TEUR 0) auf periodenfremde Zinserträge. Von den Zinsaufwendungen entfallen TEUR 1.616 (Vorjahr: TEUR 0) auf periodenfremde Zinsaufwendungen. V. Sonstige Angaben 1. Angabe von Namen und Sitz des Mutterunternehmens Seit dem 1. Juli 2015 ist durch den Verkauf der Anteile an der Gesellschaft die CMA CGM S.A., Marseille (F), das oberste Mutterunternehmen. 2. Konzernabschluss Der Jahresabschuss der Containerships - CMA CGM GmbH, Hamburg, wird in den Konzernabschluss der CMA CGM S.A., Marseille einbezogen. Die Muttergesellschaft stellt den Konzernabschluss für den größten (und kleinsten) Kreis von Unternehmen nach internationalen Rechnungslegungsstandards auf. Wesentliche Unterschiede zum Handelsrecht ergeben sich in der Bewertung der Pensionsrückstellungen. Die Gesellschaft nimmt die Befreiung von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und Konzernlageberichts nach § 291 HGB in Anspruch. Die Offenlegung des Konzernabschlusses und Konzernlageberichts der Muttergesellschaft in deutscher Sprache ist im Dezember 2024 im elektronischen Bundesanzeiger erfolgt. 3. Mitglieder der Geschäftsführung
4. Angaben gemäß § 285 Nr. 9a und 9b HGB Hinsichtlich der Angaben für Herrn Girardin und Herrn Stenbak gemäß § 285 Nr. 9a und 9b HGB wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 5. Arbeitnehmerzahl Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter in 2022 betrug:
6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus einem Mietvertrag für Büroräume bestehen für den Zeitraum von Januar 2023 bis April 2025 Verpflichtungen i.H.v. TEUR 850. Aus langfristigen Charterpartien bestehen weiterhin Verpflichtungen i.H.v. TEUR 400.804. Davon entfallen TEUR 288.730 auf verbundene Unternehmen. 7. Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB Für das Geschäftsjahr 2022 wurden vom Abschlussprüfer ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen erbracht, für die ein Honoraraufwand von TEUR 191 (Vorjahr: TEUR 155) berücksichtigt ist. 8. Angaben gemäß § 285 Nr. 34 HGB Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. 9. Nachtragsbericht Zum 01.07.2023 wurde der Reedereibetrieb inklusive der wesentlichen Vermögensgegenstände auf die Muttergesellschaft CMA CGM SA, Marseille, Frankreich übertragen. Die Gesellschaft fungiert seitdem als Agentur für die CMA CGM SA, Marseille, Frankreich.
Hamburg, den 18. Februar 2025 Containerships CMA CGM GmbH Die Geschäftsführung Gregory Marc Alexandre Fourcin Benito Reinier Renfurm Entwicklung des Anlagevermögens 2022
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Grundlagen der Gesellschaft Die Containerships - CMA CGM GmbH ist eine Linienreederei, die auf festen Routen zwischen Russland, Nordeuropa, Spanien, Portugal, den Kanarischen Inseln sowie Nordafrika Transportlösungen anbietet. Das Unternehmen ist spezialisiert auf multimodale Logistik per See, Land und Schiene und bietet in Zusammenarbeit mit anderen Gesellschaften der Containerships Gruppe variable Door-to-Door-Lösungen für Containerbeförderungen im Short-Sea-Verkehr an. Seit Oktober 2018 ist die CMA CGM S.A., Marseille, Frankreich, alleinige Gesellschafterin der Containerships - CMA CGM GmbH. Die CMA CGM Gruppe hat ihren Sitz in Frankreich und steht derzeit mit 628 Schiffen auf Platz 3 der größten Container-Reedereien der Welt (Quelle: Statista, Größte Container-Reedereien, 15.06.2023). Die Gruppe ist vorwiegend im internationalen Transport von Waren in Containern tätig. Zu den sonstigen Aktivitäten gehören der Betrieb von Container-Terminals und der Transport von Frachten sowie die Erbringung von Logistikleistungen. Für die Ausführung von Transportaufträgen steht der Containerships - CMA CGM GmbH die gesamte Containerflotte der CMA CGM Gruppe zur Verfügung und sie kann bei Bedarf Ladung auf Schiffen der CMA CGM Gruppe buchen. Die Gesellschaft unterhält eine Zweigniederlassung in Helsinki / Finnland. II. Wirtschaftsbericht II.a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2022 war trotz der rasanten Ausbreitung der COVID-19-Variante Omikron zunächst von einem guten Jahresauftakt gekennzeichnet. Durch die Invasion Russlands in der Ukraine Ende Februar kam es dann zu einer deutlichen Eintrübung. Insbesondere stark gestiegene Energie- und Rohstoffpreise sowie eine zwischenzeitliche Verschärfung der Lieferengpässe, unter anderem aufgrund von Produktionsausfällen in der Ukraine und der Sanktionen gegen Russland bewirkten einen Inflationsdruck, der das Konsumverhalten und die Weltwirtschaft negativ beeinflusste. In der EU erreichte das Wirtschaftswachstum in 2022 nur eine Höhe von 3,4%, nachdem es in 2021 noch 5,6% betragen hatte. (EU-Kommission, OECD). Die Energiemärkte waren in 2022 von hoher Volatilität und stark gestiegenen Preisen gekennzeichnet. In der zweiten Jahreshälfte führte die Abkühlung der Konjunktur wieder zu einem Rückgang der Preise (Ein turbulentes Jahr: Der Energiemarkt 2022 im Rückblick, www.engie-deutschland.de). Zu Beginn des Jahres 2022 bestanden teilweise erhebliche Störungen der weltweiten Lieferketten. Grund dafür waren insbesondere die zahlreichen regionalen COVID-19-Restriktionen. Die in der zweiten Jahreshälfte einsetzende Abkühlung der Konjunktur führte dann zu einem Rückgang der Transportnachfrage und zu einer deutlichen Normalisierung der Lieferketten. (Review of maritime transport 2022, United Nation) Die Containerships - CMA CGM GmbH als eines der führenden Unternehmen im intraeuropäischen Short-Sea Geschäft konnte wie im Vorjahr nur bedingt von dem insbesondere zu Jahresbeginn positiven Marktumfeld profitieren. So konnte der Umsatz gegen- über dem Vorjahr um 22% gesteigert werden, diese positive Entwicklung wurde jedoch durch negative Effekte auf der Kostenseite überkompensiert. Die negative Ergebnisentwicklung ist insbesondere auf folgende Ursachen zurückzuführen. So war der Anstieg der Nachfrage nach intra-europäischen Transporten geringer als bei Deep Sea Transporten. Zudem steht der Short Sea Markt im Gegensatz zum Deep Sea Markt im Wettbewerb mit Straßen- und Schienentransporten. Beides führte dazu, dass der Anstieg der Frachtraten deutlich hinter denen des Deep Sea Marktes zurückblieb. Gleichzeitig führte die hohe Nachfrage nach Deep Sea Transporten zu einem starken Anstieg der Charterraten für Containerschiffe und der Bunkerpreise, was zu einem überproportionalen Anstieg der Kosten führte. Auf die Anfang 2023 in Kraft getretenen neuen Energieeffizienzvorschriften Energy Efficiency Existing Ship Index (EEXI) und Carbon Intensity Indicator (CII), sowie die ab 2024 vorgesehene Einbeziehung der kommerziellen Schifffahrt in das europäische Emissionshandelssystem (ETS) stellt sich die Containerships - CMA CGM GmbH unter anderem durch einen Umstieg auf mit Flüssiggas (LNG) betriebene Seeschiffe ein. II.b. Geschäftsentwicklung Im Wirtschaftsjahr 2022 hat die Gesellschaft insgesamt 868 Tausend TEU (Vorjahr: 915 Tausend TEU) verladen. Dieser Rückgang ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass der Umsatz in 2021 aufgrund von Nachholeffekten aus 2020 erhöht war. Der Rückgang stellt somit eine gewisse Normalisierung dar. Die gestiegenen Bunkerpreise und Charterraten hatten insgesamt eine negative Auswirkung auf das Ergebnis der Gesellschaft. Der Treibstoffaufwand ist von TEUR 84.704 (2021) auf TEUR 146.588 gestiegen. Bezogen auf die Gesamtkapazität der Gesellschaft haben sich die Bunkerpreise von 61 EUR / TEU (2021) auf 118 EUR / TEU erhöht. Analog hierzu haben sich die Aufwendungen für Charter Hire von TEUR 98.846 (2021) auf TEUR 140.386 (2022) erhöht. Bezogen auf die Gesamtkapazität der Gesellschaft ist die tägliche Charterrate pro TEU von 73 EUR (2021) auf 113 EUR gestiegen. Insgesamt sind die von dem bereits bestehenden hohen Niveau des Vorjahres ausgehend weiter gestiegenen Rohstoffpreise und Charterraten der Hauptgrund für die verschlechterte Ertragssituation der Gesellschaft. Insgesamt bewertet die Geschäftsführung das abgelaufene Wirtschaftsjahr als schwierig und von Herausforderungen geprägt. III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Umsatzerlöse der Containerships - CMA CGM GmbH sind im Geschäftsjahr um circa 22% auf TEUR 868.640 (Vorjahr: TEUR 711.387) gestiegen. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf Preissteigerungen zurückzuführen, während das Beförderungsvolumen zurückgegangen ist. Aufgrund der stark gestiegenen Preise insbesondere für Bunker und Charter konnte der Deckungsbeitrag pro TEU nur in geringem Umfang gesteigert werden. Der Rohertrag ist im Wirtschaftsjahr 2022 leicht auf TEUR 31.075 (Vorjahr: TEUR 26.935) gestiegen. Die Rohmarge lag bei 3,6% (Vorjahr: 3,8%). Die Year-on-Year Entwicklung der Rohmarge lässt sich wie folgt überleiten:
Positiv haben sich die erhöhten Umsätze aus der Linienschifffahrt und der Vercharterung auf die Rohmarge ausgewirkt. Negative Effekte ergeben sich wie im Vorjahr aus den außergewöhnlichen Entwicklungen der Bunkerpreise und Charterraten. Das EBIT betrug im abgelaufenen Jahr TEUR -4.284 (Vorjahr: TEUR -1.789). Positiv auf das EBIT ausgewirkt hat sich insbesondere die Steigerung der Rohmarge um TEUR 4.140. Dem gegenüber standen insbesondere die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen enthaltenen Währungseffekte, die sich in diesem Jahr im Gegensatz zum Vorjahr negativ auf das Ergebnis ausgewirkt haben. So sank der Außenwert der Euro gegenüber dem USD von 1,134 EUR/USD zum Jahresbeginn auf 1,067 EUR/USD zum Jahresende. Da die Gesellschaft ihre Erträge größtenteils in Euro erzielt, während ihre Ausgaben insbesondere für Charter und Bunker überwiegend in USD getätigt werden, hatte die Abwertung des Euro einen negativen Einfluss auf das Unternehmensergebnis. Ein weiterer negativer Sondereffekt ergibt sich aus einer, aus einem im Vorjahr erfolgten Verschmelzungssachverhalt resultierenden, Steuerforderung in Höhe von TEUR 4.702, die von der Gesellschaft in voller Höhe bezahlt und vorsorglich in voller Höhe ergebniswirksam verbucht wurde. Die Erträge aus Beteiligungen sind auf TEUR 3.149 (Vorjahr: TEUR 3.453) gefallen. Diese Erträge entfallen vollständig auf Dividendenzahlungen von Tochtergesellschaften. Die beiden Gesellschaften Containerships Dublin Ltd. und MacAndrews Scandinavia AB befinden sich in Liquidation. Entsprechend haben sich die Ausschüttungen verringert.
Der Zinsaufwand ist auf TEUR 21.566 (Vorjahr: TEUR 4.790) gestiegen. Dieser Anstieg beruht im Wesentlichen auf konzerninternen Leistungsbeziehungen. Insbesondere haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft deutlich erhöht. Die von der Muttergesellschaft zur Verfügung gestellten Mittel wurden von der Gesellschaft insbesondere verwendet, um Kredite an die eigenen Tochtergesellschaften auszugeben. Die Tochtergesellschaften wiederum haben mit diesen Mitteln die externen Verbindlichkeiten aus der Finanzierung ihrer Seeschiffe abgelöst. Der Zinsertrag in Höhe von TEUR 9.420 (Vorjahr: TEUR 1.703) ist analog zu den Zinsaufwendungen gestiegen, da die Tochtergesellschaften für die neu erhaltenen Intercompany-Kredite entsprechende Zinszahlungen geleistet haben. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind auf TEUR 188.508 gestiegen (Vorjahr: TEUR 49.068). Insbesondere die folgenden Tochtergesellschaften haben entsprechende Intercompany-Kredite für die Anschaffung ihrer Seeschiffe bzw. die Anzahlungen auf im Bau befindliche Seeschiffe erhalten:
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten insbesondere eine Forderung gegen die finnische Finanzverwaltung in Höhe von TEUR 4.702. Hintergrund ist eine Steuerforderung der finnischen Finanzbehörden die in 2022 vollständig aufwandswirksam erfasst und bezahlt wurde. Die Gesellschaft sieht jedoch gute Chancen diesen Betrag ganz oder zumindest teilweise erstattet zu bekommen. Der Betrag wird deshalb in der Bilanz sowohl unter den sonstigen Vermögensgegenständen als auch unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind leicht gesunken und betragen TEUR 21.583 (Vorjahr: TEUR 22.248). Die Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen sind von TEUR 161.173 (2021) auf TEUR 279.102 (2022) gestiegen. Diese Erhöhung beruht im Wesentlichen darauf, dass die Gesellschaft erhebliche Mittel aus dem gruppenweiten Cash-Pool abgerufen hat um Ausleihungen an ihre Tochtergesellschaften tätigen zu können (siehe Ausleihungen an verbundene Unternehmen). Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Die Containerships - CMA CGM GmbH ist Teil des Cash Pools der CMA CGM Gruppe, wodurch die Liquidität des Unternehmens gesichert ist. Das insgesamt negative Jahresergebnis 2022 war insbesondere auf die im Jahresdurchschnitt ungewöhnlich hohen Bunkerpreise und Charter Raten zurückzuführen. Da die Gesellschaft im Kurzstreckenseeverkehr tätig ist und damit im Gegensatz zum Hochseeverkehr im Wettbewerb zu Landtransporten steht, konnte sie nicht von den stark gestiegenen Frachtraten im Hochseeverkehr profitieren. Da die Gesellschaft gleichzeitig mit dem Hochseeverkehr um Charterschiffe konkurriert, hatten die hohen Frachtraten im Hochseeverkehr sogar negative Auswirkungen, da die hohen Frachtraten im Hochseeverkehr die Nachfrage nach Charterschiffen stark erhöht hat. Die im Jahresabschluss 2021 erstellte Prognose eines Umsatzes von EUR 869 Mio. und eines Transportvolumens von 868 Tausend TEU wurde vollumfänglich erfüllt. Das Jahresergebnis betrug jedoch nur EUR -22,3 Mio. anstelle des ursprünglich prognostizierten positiven Jahresergebnisses von EUR 8,6 Mio. Die Abweichung im Jahresergebnis resultiert ganz wesentlich aus Zinseffekten aus dem Cash Pool mit der Muttergesellschaft CMA CGM SA aufgrund gestiegener Zinssätze, sowie aus Fremdwährungseffekten. IV. Chancen und Risiken Die Containerships - CMA CGM GmbH ergreift verschiedene Maßnahmen zur Früherkennung und Vermeidung von Risiken. Ausreichende Qualitätsmanagementsysteme sind für die zentralen Geschäftsprozesse der Containerships - CMA CGM GmbH installiert und werden regelmäßig im Rahmen der ISO 9001 Zertifizierung überprüft. Als Mitglied der CMA CGM Gruppe werden die Geschäftsprozesse der Gesellschaft auch regelmäßig im Rahmen interner Audits geprüft. Dies umfasst neben dem Finanzbereich der Gesellschaft insbesondere auch die eingesetzten IT-Systeme sowie die operativen Abteilungen. Darüber hinaus führt die Containerships - CMA CGM GmbH auch ein kontinuierliches Risikomonitoring für ihre Tochtergesellschaften durch. Dies umfasst zum einen die monatliche Prüfung der Finanzergebnisse von Tochtergesellschaften und verbundenen Unternehmen sowie zum anderen auch interne Audits bei den Gesellschaften selbst durch Mitarbeiter der Containerships - CMA CGM GmbH beziehungsweise das interne Audit Team der CMA CGM Gruppe. Die Finanzplanung der Gesellschaft erfolgt auf Basis jährlicher Budgets, welche quartalsweise aktualisiert werden. Das laufende Ergebnis wird monatsweise an die Geschäftsführung und den Gesellschafter berichtet. Ein Abgleich mit dem tatsächlich erwirtschafteten Ergebnis erfolgt regelmäßig, um im Rahmen des Berichtswesens getroffene Hypothesen zu validieren und gegebenenfalls zu korrigieren. Durch die Kontrolle des Geschäftsverlaufs können etwaige finanzielle und operative Risiken frühzeitig erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Basierend auf den aktuellen Kenntnissen und der Fortführungsbestätigung des Cash Pools mit der CMA CGM SA und der Bestätigung der Finanzierung lokaler Aktivitäten werden keine Liquiditätsengpässe erwartet. Die Gesellschaft ist ab dem 01.07.2023 reiner Dienstleister für die operativen Tätigkeiten der Short Sea Tätigkeiten von der CMA CGM SA und rechnet ihre Leistungen im Cost+-Verfahren ab. Insofern bestehen keine wirklichen Markrisiken für die Gesellschaft. Die bestehenden Marktrisiken der operativen Gesellschaften werden insgesamt für überschaubar gehalten. Die Zugehörigkeit zur CMA CGM Gruppe bringt den operativen Gesellschaften nicht nur einen logistischen Vorteil, sondern auch Vorteile im Bereich Einkauf. Die Gesellschaft profitiert auch von der Möglichkeit, bei Bunkereinkäufen Abstimmungen mit der CMA CGM Gruppe vorzunehmen und Verhandlungen mit Terminals gemeinsam mit anderen Gesellschaften der CMA CGM Gruppe zu führen. Um die aus steigenden Charterraten resultierenden Risiken zu verringern, baut die Gruppe ihre Flotte an LNG betriebenen Containerschiffen weiter aus. So sind bereits 6 im Besitz von Tochtergesellschaften befindliche Containerschiffe mit 1.400 TEU im Betrieb. Weitere 7 LNG-Schiffe mit 2.000 TEU sind im Jahr 2024 an die Tochtergesellschaften ausgeliefert worden. Der vermehrte Einsatz von LNG betriebenen Schiffen hilft bei der Einhaltung von Umweltstandards - als Alternative zum Einsatz von Scrubbern oder der Nutzung von Bunker mit geringerem Schwefelanteil. Mit der zunehmenden Verbreitung von LNG als Treibstoff für Schiffe geht die Gesellschaft davon aus, dass auch der Wettbewerb bei der Versorgung mit LNG (Verfügbarkeit in weiteren Häfen wie z.B. Bilbao) zunehmen wird, wodurch sich weitere Vorteile ergeben werden. Darüber hinaus ist auch auf der Kundenseite eine gesteigerte Nachfrage nach "grünen" Transportlösungen zu beobachten, welche durch den Einsatz der LNG-Schiffe bedient werden kann. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist weiterhin der russische Angriffskrieg in der Ukraine auf den die Staatengemeinschaft mit starken Sanktionen und die CMA CGM Gruppe durch einen weitestgehenden Rückzug aus dem russischen Markt reagiert hat. Die Containerships - CMA CGM GmbH selbst hat nur eingeschränkte Geschäftsbeziehungen mit russischen Kunden. Innerhalb der Containerships Gruppe wurde das Russlandgeschäft von einer selbstständig agierenden Tochtergesellschaft (ZAO Containerships Sankt- Petersberg) im eigenen Namen durchgeführt. Diese Tochtergesellschaft wurde im Jahr 2024 verkauft. Indirekte Auswirkungen auf das Geschäft der Gesellschaft werden sich ergeben, da die Ukraine sowohl eine hohe Anzahl an Truckfahrern in Europa als auch an Crewmitgliedern auf Schiffen stellt. Diese weitere Verknappung an Truckfahrern wird als weitere Chance gesehen, Ladungsströme auf den Seeweg zu verlagern. Bisher sieht die Gesellschaft keine operativen Einschränkungen auf Grund fehlender Crews. Insgesamt wird die Risiko-/Chancenlage als ausgewogen betrachtet und die Geschäftsführung sieht der weiteren Entwicklung positiv entgegen. V. Ausblick 2023, 2024 und 2025/Prognose Für 2023 wurde ein Volumen von 559 Tausend TEU mit einem Umsatz von 460 Mio. EUR erreicht. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen daraus, dass die Gesellschaft ihre wesentlichen Wirtschaftsgüter und das operative Geschäft zum 01.07.2023 an die Muttergesellschaft CMA CGM SA veräußert hat. Im Geschäftsjahr 2024 hat die Gesellschaft lediglich Umsätze aus der Weiterbelastung von Kosten an die Muttergesellschaft erzielt, da die Gesellschaft nur noch als Cost+ vergüteter Dienstleister auftrat. Dabei wurde eine Größenordnung von 21,5 Mio. EUR erreicht. Daraus resultierte ein EBIT von 0,6 Mio. EUR. Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet die Gesellschaft lediglich Umsätze aus der Weiterbelastung von Kosten an die Muttergesellschaft. Dabei wird mit einer Größenordnung von 14,5 Mio. EUR gerechnet. Die zugrunde liegenden Annahmen sind die prognostizierten Kosten und die 5%ige Cost+ Vergütung. Somit ergibt sich ein erwartetes EBIT von 0,4 Mio. EUR. Grund für den Rückgang ist insbesondere die fortlaufende Verlagerung von Aufgaben und Personal in andere Gesellschaften der CMA Gruppe. Die Annahmen stehen im Einklang mit den durchgeführten Impairment Tests. Die Prognosen wurden unternehmensindividuell erstellt. Prognosen zur Gesamtwirtschaft und zur Branche werden nur auf Basis der operativen Gesellschaften verwendet.
Hamburg, den 18. Februar 2025 Containerships CMA CGM GmbH Die Geschäftsführung Gregory Marc Alexandre Fourcin Benito Reinier Renfurm |
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