Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 12161
Vorher
Pro Merchant GmbH
Eingetragen
7.12.2001
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenGroßhandel mit Lederwaren, Reisegepäck, Geschenk- und WerbeartikelnGroßhandel mit Textilien
Gegenstand
Import und Vertrieb von Konsumgüterprodukten, Reisegepäck, Taschen, Lederwaren und Modeartikeln aller Art, soweit der Handel damit keiner besonderen Erlaubnis bedarf. Die Gesellschaft verfolgt den weiteren Zweck, mit ihrer Geschäftstätigkeit eine erheblich positive Wirkung auf das Gemeinwohl sowie die Umwelt zu erzielen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sven Ingo Döbert
seit 30.12.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
PM Studio Paris SASFRA
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
PM Studio Paris SAS
France
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PM Studio GmbH

Obertshausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

II. Wirtschaftsbericht

3 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

3 2. Geschäftsverlauf

3. Lage des Unternehmens

III. Prognosebericht

IV. Nachtragsbericht

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

3. Gesamtaussage

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft besteht im Design, der Entwicklung und der Produktion von GWP's (Gift with Purchase Produkten) und Primary and Secondary Packaging für die Luxusgüterindustrie und hier im Speziellen die Beauty und Parfümbranche. Es zählen auch Kunden aus der Uhren- und Getränkeindustrie im Luxussegment zu den Kunden. Weiterhin werden After Sales Produkte für die Automobil Branche und diverse Produkte für weitere Industriekunden designt, entwickelt und produziert. Im Regelfall handelt es ich um Auftragsfertigung. Nur in geringem Umfang werden Produkte im Auftrag von Kunden am Lager gehalten, für welche es aber vertragliche Abnahmeverpflichtungen gibt.

Die PM Studio GmbH hat 2 Tochtergesellschaften in Frankreich und eine Tochtergesellschaft in Hong Kong. Weiterhin gibt es ein Vertriebs- und Entwicklungskooperationsbüro in London. Die Gesellschaften in Hong Kong und Paris betreiben auch in hohem Umfang eigenes Kundengeschäft. Die PM Studio Gruppe ist in die DW-Unternehmensgruppe eingebunden. Diese besteht aus noch weiteren 5 Unternehmungen mit weiteren Büros in China und in Hong Kong. Innerhalb der gesamten Unternehmensgruppe ergänzen und unterstützen sich die Unternehmen in Form eines aufeinander abgestimmten Dienstleistungsangebots.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld stellte sich im Jahr 2023 sehr robust dar. Die Nachfrage hat sich stark erhöht und die Umsätze speziell im Luxusgüterbereich entwickelten sich sehr positiv.

Für das Jahr 2024 wird in der vom Unternehmen überwiegend belieferten Luxusgüterbranche trotz der teilweisen negativen Einflüsse durch den Ukraine-Krieg und die Situation im Nahen Osten mit einer weiterhin positiven Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes gerechnet.

2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf 2023 der PM Studio Gruppe war sehr positiv. Die Umsätze der Gruppe im Kerngeschäft stiegen im Verlauf des Geschäftsjahres auch aufgrund der Akquisition eines Mitwettbewerbers in Frankreich stark an. Insgesamt wurden die Planzahlen der Geschäftsführung beim Umsatz erreicht. Der Umsatz der PM Studio GmbH verringerte sich im Vergleich zu 2022 wie geplant um TEUR 1.523 von TEUR 19.061 auf insgesamt TEUR 17.538.

Der Umsatz wurde in folgenden Segmenten erzielt:

Luxury Beauty

Automobil

Industrie

Der Umsatzrückgang resultiert aus dem erwarteten Rückgang der Umsätze im Segment Automobil, welches im Zukunftsplan der Unternehmensgruppe nicht mehr als strategisch angesehen wird. Die positive Entwicklung des weltweiten Konsums im Luxusgüterbereich führte bei Betrachtung der gesamten Unternehmensgruppe inklusive der Tochtergesellschaften zu einem Umsatzwachstum.

Die Umsätze wurden zu32,09% in Euro, 66,52% in USD und 1,39% in CNY fakturiert.

Der Kurs des Euro gegenüber dem USD notierte zum Ende des Geschäftsjahres 2023 bei um die 1,10 USD/EUR.

Die Umsätze gliedern sich nach Lieferregionen bzw. Lieferländern wie folgt:

• China (fob Lieferungen) 63,59%
• Deutschland 19,78%
• Italien 9,31%
• USA/Kanada 3,16%
• UK 1,71%
• Restliche EU 1,86%
• Drittland 0,59%

Die Kapazitätsauslastung war auch aufgrund des Wachstums der gesamten Gruppe auf hohem Niveau.

Die Anzahl der Mitarbeitenden erhöhte sich im Vergleich zum Jahr 2022 um eine Person und betrug somit im Jahr 2023 im Jahresmittel 12 Personen. Die Personalkosten erhöhten sich durch die zusätzlichen Mitarbeitenden im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 596 auf TEUR 687. Dieser Betrag beinhaltet auch Bonuszahlungen an leitende Mitarbeitende.

Im Jahr 2023 wurden in der Unternehmensgruppe weiterhin signifikant in die IT-Struktur und speziell auch die IT-Sicherheit investiert. Die Sicherstellung geordneter Prozessabläufe mit dem Ziel der Optimierung der Synergien hat hohe Priorität. Speziell die Erweiterung des Leistungsumfangs der eigenen Kunden und Businessplattform erforderte regelmäßige Investitionen.

3. Lage des Unternehmens

a) Vermögenslage

Die Sachanlagen erhöhten sich im Jahr 2023 von TEUR 136 um TEUR 76 auf TEUR 212, die immateriellen Vermögensgegenstände erhöhten sich im gleichen Betrachtungszeitraum von TEUR 365 um TEUR 69 auf TEUR 434. Die Finanzanlagen erhöhten sich durch den Kauf einer französischen Gesellschaft um TEUR 5.155 von TEUR 838 im Jahr 2022 auf TEUR 5.993 im Jahr 2023.

Im Bereich des Umlaufvermögens erhöhten sich unfertigen Leistungen von TEUR 802 um TEUR 292 auf TEUR 1.094 sowie die Bestände an Waren nur leicht von TEUR 529 um TEUR 49 auf TEUR 578.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände erhöhten sich signifikant von TEUR 5.385 in 2022 auf TEUR 7.094 in 2023, trotz geringerem Umsatz im Vergleich zum Vorjahr. Hauptursache dafür ist der Anstieg von Lieferungs- und Leistungsforderungen innerhalb der einzelnen Posten. Ursächlich dafür ist im Wesentlichen, dass Factoring auch im Jahr 2023 aufgrund des Geschäftsmodels des größten Einzelkunden leider kaum genutzt werden konnte. Hintergrund ist, dass ein Unternehmen der DW Unternehmensgruppe die Bestellungen on behalf dieses Kunden platziert und die daraus resultierenden Rechnungen an das Gruppenunternehmen nicht Factoring-fähig sind.

Die flüssigen Mittel verringerten sich im gleichen Zeitraum von TEUR 983 um TEUR 779 auf TEUR 204.

Aufgrund der dargestellten besonderen Faktoren, insbesondere des Zugangs zu den Finanzanlagen sowie der höheren Forderungen erhöht sich die Bilanzsumme der Gesellschaft im Jahr 2023 um TEUR 6.435 von TEUR 9.272 im Jahr 2022 auf TEUR 15.707 in 2023.

Auf der Passivseite erhöhten sich die Rückstellungen aufgrund der hohen Bonusrückstellungen Coty und erhöhter Steuerrückstellungen von TEUR 1.667 im Jahr 2022 um TEUR 270 auf TEUR 1.937 für das Jahr 2023. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich aufgrund der Aufnahme eines Akquisitionsdarlehens in Höhe von TEUR 2.500 im Vergleich zu 2022 von TEUR 772 um TEUR 2.351 auf TEUR 3.123. Das Eigenkapital erhöhte sich von TEUR 5.200 im Jahr 2022 um TEUR 3.968 auf TEUR 9.168 in 2023. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich somit trotz der stark gestiegenen Bilanzsumme von rd. 56% auf rd. 58%.

b) Finanzlage

Die Liquidität des Unternehmens ist sowohl im kurzfristigen als auch im langfristigen Bereich gut. So stehen im kurzfristigen Bereich den Vorräten, Forderungen und flüssigen Mitteln in einer Gesamthöhe von TEUR 9.027 kurzfristige Verbindlichkeiten von TEUR 1.480 entgegen. Dies ergibt eine Liquiditätsüberdeckung von TEUR 7.547.

Im mittel- und langfristigen Bereich wird das vorhandene Anlagevermögen in Höhe von TEUR 6.639 durch das vorhandene Eigenkapital in Höhe von TEUR 9.168 finanziert.

c) Ertragslage

Der Gesamtumsatz verringerte sich gegenüber dem Vorjahr aus den bereits im Vorfeld erwähnten Entwicklungen um TEUR 1.523 von TEUR 19.061 auf TEUR 17.538.

Das Rohergebnis beträgt in 2023 TEUR 7.297 bei TEUR 7.267 im Vorjahr, wobei sich die Rohmarge in 2023 leicht verbesserte.

Die Gesellschaft ist über die Konzernstruktur in die konzernweiten Bestrebungen derAutomatisierung und Verbesserung der IT- und Betriebsabläufe integriert. Wie auch im Jahr 2022 wurden in diesem Bereich auch im Jahr 2023 signifikante Investitionen, speziell auch in die IT-Sicherheit getätigt. Die Kosten der Erbringungen diverser Dienstleistungen durch die DW Service GmbH erhöhten sich aufgrund des Wachstums des Konzernumsatzes von TEUR 930 im Geschäftsjahr 2022 auf TEUR 1.057 im Geschäftsjahr 2023. Über diese Dienstleistungsgebühr sind die Konzerndienstleistungen Accounting/Finance inklusive CFO, Kosten der kompletten Infrastruktur IT Hardware und IT Betreuung, Kosten der Büro- und Geschäftsausstattung, der Fuhrpark, Facility Management und Mietnebenkosten, Kosten der Assistenz der Geschäftsleitung und allgemeine Verwaltungskosten abgedeckt. Darüber hinaus fallen auch wesentliche Dienstleistungskosten gegenüber der PM Studio Paris und der PM Studio Asia an (zusammen TEUR 1.402 in 2023, TEUR 846 im Vorjahr).

Im Ergebnis konnte das Geschäftsjahr 2023 mit einem sehr zufriedenstellenden Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.517 abgeschlossen werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass durch die Beteiligungen an den Tochtergesellschaften in Zukunft noch mit weiteren signifikanten Dividendenerlösen gerechnet werden kann.

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens inklusive der Tochtergesellschaften kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Im Luxus- und Premiumsegment wird auch in den kommenden Jahren weiterhin weltweit mit steigenden Umsätzen gerechnet. Zwar ist die weltweite Sicherheitslage und die politische Lage durch den Krieg in der Ukraine, dem Konflikt im Nahen Osten und den Spannungen zwischen China und Taiwan auch zurzeit noch angespannt, dies hatte bis heute aber keine großen negativen Auswirkungen auf das wirtschaftliche Gesamtumfeld in der Luxusgüterbranche. Nach vorliegenden Marktstudien wird in diesem Segment in den kommenden Jahren weltweit auch weiterhin mit einem jährlichen Umsatzwachstum in Höhe von 6-8% gerechnet. Auf Basis aktueller Zahlen und den weiteren Erwartungen und vorliegenden Umsatzprognosen der wichtigsten Kunden stellt sich die Geschäftsentwicklung auch für das Jahr 2024 als sehr positiv dar. Für 2024 wird mit einem Wachstum des Gruppenumsatzes im mittleren einstelligen Bereich ohne Berücksichtigung von Akquisitionen gerechnet.

Für 2024 wird deshalb auch ein Gewinn der PM Studio Gruppe geplant, der über dem des Jahres 2023 liegt.

Durch die Akquisition eines der größten Player aus dem Segment Luxus Beauty als Kunden und einer Vereinbarung zu strategischer Zusammenarbeit wird auch für die Folgejahre mit einer weiterhin sehr positiven Entwicklung des Umsatzes und Gewinns der PM Studio Gruppe gerechnet.

Somit stellen sich die mittelfristigen Perspektiven auch unter Berücksichtigung der erwähnten Risiken als grundsätzlich sehr positiv dar.

IV. Nachtragsbericht

Neben den oben beschriebenen Risiken durch die aktuelle weltpolitische Lage sind keine weiteren wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Das Risikomanagement erfolgt im Kern über die bewährten Instrumente der Buchführung. Aus den Daten aus dem Warenwirtschaftssystems und aus einer Businessplattform, welche alle Daten aus den Verkaufsaktivitäten, Projekten und deren Kalkulationen in Echtzeit zur Verfügung stellen, können jederzeit die zur Unternehmenssteuerung nötigen Auswertungen erstellt werden. BI-Reports unterstützen dabei, die Daten aus mehreren Quellen gleichzeitig zu nutzen. Betriebswirtschaftliche Auswertungen werden monatlich immer zeitnah erstellt und ausgewertet.

Folgende Reports und Instrumentarien stehen aufgrund diese sehr ausgefeilten IT

Struktur jederzeit zur Entscheidungsfindung und Unternehmensführung zur Verfügung:

• Aussagekräftige Finanz- und Warenbuchhaltung mit allen notwendigen Möglichkeiten von Auswertungen inklusive Kostenstellenrechnung.

• Komplexes und ausgefeiltes ERP-System.

• Absicherung von Handelsgeschäften in Form von rechtskräftigen Kontrakten.

• Erstellung von kurz- und mittelfristigen Umsatz-, Ertrags- und Liquiditätsplanungen.

• Tägliche Buchung aller Geschäftsvorfälle, auch durch automatische Übernahmen über Schnittstellen aus dem ERP-System.

• Prozesssicherheit durch Nutzung eines elektronischen Dokumentenmanagementsystems für alle Freigabeprozesse (Ausgangsbestellung, Eingangsrechnungen, Gutschriften, Zahlungen etc.).

• Transparente Produkt- und Projektkalkulationen

• Management Reports zu allen laufenden Produktentwicklungen und Projekten, inklusive aller Entwicklungskosten

• Nachkalkulationen zu allen Projekten

Marktrisiko & Marktpreisrisiko

Im Jahr 2023 wurden fast 100% des gesamten Einkaufsvolumens in USD abgewickelt. Da auch der Verkauf zu 67% in USD erfolgte, bestand ein minimales Währungsrisiko. Bei Bedarf erfolgt im benötigten Umfang Hedging durch Devisentermingeschäfte.

Es bestehen langfristige Kundenbeziehungen mit Global Playern mit stabilem Geschäft und langfristigen Lieferantenverträgen und Liefervereinbarungen.

Adressenausfallrisiko

Ein striktes Forderungsmanagement führte dazu, dass die Forderungen zu 98% pünktlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen wurden.

Liquiditätsrisiko

Das Risiko, benötigte Finanzmittel zur Begleichung der finanziellen Verpflichtungen nicht oder nicht rechtzeitig verfügbar zu haben, besteht nicht. Das Unternehmen verfügt über ein hohes Eigenkapital. Weiterhin wird zur Sicherung des Working Capital Bedarfs mit Factoring gearbeitet. Als weiteres Finanzierungsinstrument stehen über die Gesellschafter indirekt ausreichend Kreditlinien bei zwei Banken zur Verfügung, über die bei Bedarf weitere Mittel in Form von Geldmarktkrediten abgerufen werden können. Diese Kombinationen aus 3 Finanzierungsinstrumenten garantiert, dass die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft zu jeder Zeit ausreichend gesichert ist.

Operative Risiken

Operative Risiken bestehen für das Unternehmen in nur sehr geringem Umfang.

Das Beschaffungsrisiko ist gering, da die Waren von etablierten Lieferanten, mit denen langjährige Geschäftsbeziehungen bestehen, gekauft werden. Weiterhin werden die Waren vor Verschiffung durch eigene Mitarbeiter in der Qualitätssicherung vor Ort geprüft. Es werden mit unabhängigen Testinstituten regelmäßige Tests hinsichtlich chemischer Beschaffenheit der Rohwaren durchgeführt. Hierzu steht ein eigenes Quality Assurance Team zur Verfügung. Alle Subunternehmen erhalten klare Vorgaben hinsichtlich der geforderten Standards hinsichtlich Qualität und Service nach denen produziert werden muss. Alle normierten Fabriken sind zertifiziert.

Produkte werden nur gegen Kundenbestellung oder gegen eine Abnahmegarantie gekauft, so dass Absatz- und Lagerrisiken vermindert werden.

Alle Waren werden gegen Transport- und Lagerrisiken versichert.

Alle IT-Systeme sind auf aktuellem Stand der Technik und mit dem notwendigen Sicherungssystem (Spiegelung, Externer Speicherplatz, Virenprogramme) versehen.

Interne Prozesse und Abläufe werden durch ein elektronisches Dokumentenmanagementsystem unterstützt und vorgegeben. Dies stabilisiert die Prozesse und sorgt für Prozesssicherheit.

Personalrisiken sind über strikte Prozesse minimiert und durch eine Vertrauensschadenversicherung abgedeckt.

2. Chancenbericht

Die PM Studio Gruppe hat sich in den letzten Jahren auf das Geschäft im Bereich Luxus und Beauty konzentriert. Inzwischen besteht eine enge Geschäftsbeziehung zu den drei weltweit führenden Unternehmen dieser Branche, welche in den nächsten Jahren aufgrund der Prognosen für ein stetiges Wachstum sorgen wird.

Es bestehen weitere Umsatzpotentiale in der Akquisition von weiteren mittelgroßen Kunden aus diesem Segment als auch durch M&A Aktivitäten, hier auch mit dem Ziel der Diversifizierung.

Insofern bestehen auch für die nächsten Jahre sehr gute Chancen auf ein kontinuierliches Wachstum beim Umsatz und Ertrag.

3. Gesamtaussage

Die Unternehmensgruppe hat sich im Zielmarkt als strategischer Player im Luxus Beauty Segment mit einem umfassenden Leistungsangebot im Bereich Gift with Purchase Produkten und Primary und Secondary Packaging sehr gut etabliert und dadurch für die Zukunft weitere Wachstumsmöglichkeiten geschaffen. Die Risiken für die Gruppe sind durch ein striktes und auf allen Ebenen und in allen Bereichen der Organisationen und der Wertschöpfungskette implementiertes Risikomanagement gering und unter sehr guter Kontrolle. Die für 2023 geplanten Ziele beim Wachstum und Ergebnis wurden voll erreicht. Für 2024 wird im Kerngeschäft mit einem weiteren Wachstum beim Umsatz und Ergebnis gerechnet. Auch für das Jahr 2025 kann aufgrund der im Vorfeld geschilderten positiven Entwicklungen von einem weiteren Wachstum von Umsatz und Ertrag ausgegangen werden.

 

Obertshausen, den 12.09.2024

Geschäftsführer

gez.

Jürgen Winter

Sven Döbert

David Chantepie

Raphael Cohen

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.638.762,75 1.338.750,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 434.024,00 365.080,00
II. Sachanlagen 211.598,00 135.670,00
III. Finanzanlagen 5.993.140,75 838.000,00
B. Umlaufvermögen 9.027.395,93 7.921.555,50
I. Vorräte 1.729.775,48 1.553.805,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.093.654,12 5.384.691,22
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 203.966,33 983.058,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 41.147,48 12.113,74
Summe Aktiva 15.707.306,16 9.272.419,24

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.167.701,74 5.200.496,63
I. gezeichnetes Kapital 288.847,00 276.000,00
II. Kapitalrücklage 1.540.382,29 103.229,29
III. Bilanzgewinn 7.338.472,45 4.821.267,34
B. Rückstellungen 1.936.945,64 1.667.265,75
C. Verbindlichkeiten 4.602.658,78 2.404.656,86
Summe Passiva 15.707.306,16 9.272.419,24

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 17.537.684,48 19.061.165,50
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 292.285,13 86.270,45
3. sonstige betriebliche Erträge 1.020.668,23 1.345.030,76
4. Materialaufwand 10.532.697,92 11.880.136,93
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 10.486.914,99 11.872.011,62
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 45.782,93 8.125,31
5. Personalaufwand 686.886,49 596.412,20
a) Löhne und Gehälter 547.380,13 463.082,63
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 139.506,36 133.329,57
6. Abschreibungen 102.833,80 71.718,97
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 102.833,80 71.718,97
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.383.605,80 4.329.004,98
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 293.451,00 607.899,98
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 480.989,39 95.070,28
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 488.759,68 159.020,47
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 913.089,73 1.119.272,03
12. Ergebnis nach Steuern 2.517.204,81 3.039.871,39
13. sonstige Steuern -0,30 -0,32
Jahresüberschuss 2.517.205,11 3.039.871,71

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.821.267,34 1.781.395,63
2. Bilanzgewinn 7.338.472,45 4.821.267,34

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Firma PM Studio GmbH ist im Handelsregister beim Amtsgericht Offenbach am Main unter der Nummer HRB 12161 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist in Obertshausen (§ 264 Abs. 1a Satz 1 HGB).

Der Ansatz und die Bewertung der Aktiva und Passiva erfolgten nach den für alle Kaufleute geltenden Grundsätze der §§ 238 bis 256a HGB sowie den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 bis 315a HGB. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Berichtsfirma ist zum Abschlusszeitpunkt im Sinne dieser Vorschriften als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In der Bilanz ist für jeden Posten der entsprechende Wert des vorhergehenden Geschäftsjahres angegeben. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite verrechnet.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und die Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert. Dem Anlagevermögen sind nur Gegenstände zugeordnet, die dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen geeignet und bestimmt sind.

Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 264 Abs. 2 Satz 1 HGB). Die auf den Jahresabschluss angewendeten Darstellungsgrundsätze sind beibehalten worden (§ 265 Abs. 1 Satz 1 HGB). Zusätzliche Angaben wegen der Nichtvergleichbarkeit einzelner Posten sowie Beträge des Jahresabschlusses mit denen des Vorjahres sind nicht notwendig (§ 265 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 Satz 2 HGB).

Unser ursprünglicher Jahresabschluss zum 31.12.2023 vom 12.07.2024 wurde am 12.09.2024 wie folgt geändert:

Die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Verpflichtungen aus Boni gegenüber Kunden waren ursprünglich um rd. TEUR 532 zu hoch ausgewiesen. Die Folgewirkungen betrafen im Wesentlichen mit rd. TEUR 532 die Erhöhung der Umsatzerlöse sowie die Erhöhung des Steueraufwands und der Steuerrückstellungen um jeweils rd. TEUR 153. Der positive Ergebniseffekt auf den Jahresüberschuss 2023 beträgt TEUR 379.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der PM Studio GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Dem stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gründe entgegen.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anders bestimmt ist. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne wurden nur berücksichtigt, soweit diese am Abschlussstichtag realisiert waren (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB).

Aufwendungen und Erträge wurden unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss erfasst (§ 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB).

Die Bilanzierungsverbote und -wahlrechte nach § 248 HGB wurden beachtet.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zu Bilanzposten

Auf Fremdwährung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum 31.12.2023 bewertet (§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB).

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens wird nachfolgend dargestellt (§ 284 Abs. 3 HGB):

ANLAGENGITTER FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

PM Studio GmbH, Obertshausen

Anschaffungskosten
Bezeichnung Stand 1.1.2023
EUR
Zugänge 2023
EUR
Umbuchungen 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 469.764,00 131.970,00 0,00 0,00 601.734,00
469.764,00 131.970,00 0,00 0,00 601.734,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 211.175,62 138.431,80 0,00 -109.000,65 240.606,77
211.175,62 138.431,80 0,00 -109.000,65 240.606,77
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 838.000,00 5.155.140,75 0,00 0,00 5.993.140,75
838.000,00 5.155.140,75 0,00 0,00 5.993.140,75
Gesamt I. - III. 1.518.939,62 5.425.542,55 0,00 -109.000,65 6.835.481,52
Abschreibungen
Bezeichnung Stand 1.1.2023
EUR
Zugänge 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 104.684,00 63.026,00 0,00 167.710,00
104.684,00 63.026,00 0,00 167.710,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.505,62 39.807,80 -86.304,65 29.008,77
75.505,62 39.807,80 -86.304,65 29.008,77
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt I. - III. 180.189,62 102.833,80 -86.304,65 196.718,77
Buchwerte
Bezeichnung Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 434.024,00 365.080,00
434.024,00 365.080,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 211.598,00 135.670,00
211.598,00 135.670,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 5.993.140,75 838.000,00
5.993.140,75 838.000,00
Gesamt I. - III. 6.638.762,75 1.338.750,00

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen ausschließlich bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 255 (Vorjahr: TEUR 485) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Im Vorjahr waren diese in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhaltet. Der verbleibende Betrag entfällt auf Darlehensforderungen gegen verbundene Unternehmen.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen in Höhe von TEUR 1.881 (Vorjahr: TEUR 0) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Unter den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden seit dem Berichtsjahr Forderungen gegen Unternehmen ausgewiesen, an denen unsere Muttergesellschaften eine unmittelbare oder mittelbare Beteiligung halten und Forderungen gegen die Minderheitsgesellschafterin DW Beteiligungsgesellschaft mbH.

Die Gesellschaft hatte gegenüber Gesellschaftern zum 31.12.2023 Forderungen in Höhe von TEUR 300 (Vorjahr: TEUR 1.805). Sie sind in den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht enthalten (§ 42 Abs. 3 GmbHG).

Die Bilanz wurde nach Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum 31.12.2023 einen handelsrechtlichen Jahresüberschuss in Höhe von 2.517.205,11 Euro aus. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages zum 31.12.2022 in Höhe von 4.821.267,34 Euro beträgt der Bilanzgewinn zum 31.12.2023 7.338.472,45 Euro (§ 268 Abs. 1 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Boni (TEUR 486) und Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 71).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Berichtsjahr ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, im Vorjahr hingegen lediglich TEUR 1 aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen in voller Höhe auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden seit dem Berichtsjahr Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen ausgewiesen, an denen unsere Muttergesellschaften eine unmittelbare oder mittelbare Beteiligung halten.

Zu den Verbindlichkeiten werden gemäß § 268 Abs. 5 Satz 1 und § 285 Nr. 1 HGB folgende Angaben gemacht (Vorjahr in Klammern):

Bezeichnung der Verbindlichkeitsposition Gesamt
TEUR
RLZ bis zu einem Jahr
TEUR
RLZ über einem Jahr
TEUR
RLZ über fünf Jahre
TEUR
Sicherheiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.123 759 2.364 0 Sicherungsübereignungen, Bürgschaften
(772) (302) (470) (0)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 343 343 0 0
(725) (725) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 823 823 0 0
(418) (418) (0) (0)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 95 95 0 0
(0) (0) (0) (0)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 218 218 0 0
(490) (490) (0) (0)
davon aus Steuern 110 110 0 0
(7) (7) (0) (0)
Summe 4.603 2.239 2.364 0
(2.405) (1.935) (470) (0)

IV. Angaben zu Gewinn- und Verlustrechnungsposten

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung i. H. v. TEUR 917 (Vorjahr: TEUR 1.325) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung i. H. v. TEUR 858 (Vorjahr: TEUR 1.296) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch Herrn Jürgen Paul Winter (kaufmännische Leitung), Herrn Sven Ingo Döbert (Leitung Vertrieb und Supply Chain), Herrn David Chantepie (Leitung Client Relationship) und Herrn Raphael Cohen (Leitung Client Relationship) (§ 285 Nr. 10 HGB). Sie sind von den Beschränkungen des §181 BGB befreit.

Im Personalaufwand sind keine Vergütungen an die Geschäftsleitung enthalten.

Nach § 285 Nr. 3a HGB bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen und belaufen sich auf TEUR 1.076, davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 432.

Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 12 Arbeitnehmer beschäftigt (§ 285 Nr. 7 HGB).

Angaben nach § 285 Nr. 21 i. V. m. § 288 Abs. 2 HGB sind nicht erforderlich, da keine Geschäfte zu marktunüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen zustande gekommen sind.

Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung aus einer Garantieerklärung der PM Studio GmbH mit der Firma SüdFactoring GmbH über einen Höchstbetrag von TEUR 13.000 (§ 268 Abs. 7 HGB). Mit einer Inanspruchnahme aus den o. g. Sicherheiten wird zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf Grund der bisherigen positiven Erfahrung nicht gerechnet (§ 285 Nr. 27 HGB).

Anteilsbesitz gem. § 285 Nr. 11 HGB:

Name, Sitz Kapitalanteil Eigenkapital zum 31.12.2023 Jahresüberschuss zum 31.12.2023
PM Studio Paris SAS, Paris/Frankreich 100% TEUR 1.745 TEUR 759
PM Studio Premium Ltd., Hong Kong 100% THK$ 5.021 THK$ 3.697
(TEUR 582) (TEUR 428)
By No Import Creativ SAS, Boulogne Billancourt/Frankreich 70% TEUR 1.148 TEUR 508

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten (§ 285 Nr. 33 HGB).

VI. Ergebnisverwendung und Rücklagenbildung

Gemäß Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführer wird der Bilanzgewinn zum 31.12.2023 in Höhe von 7.338.472,45 Euro auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Obertshausen, den 12.09.2024

Geschäftsführer

gez.

Jürgen Winter

Sven Döbert

David Chantepie

Raphael Cohen

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem geänderten Jahresabschluss und dem geänderten Lagebericht zum 31.12.2023 der PM Studio GmbH, Obertshausen, den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die PM Studio GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PM Studio GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PM Studio GmbH für das Geschäftsjahr 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Diesen Bestätigungsvermerk erteilen wir zu dem geänderten Jahresabschluss und geändertem Lagebericht aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 12.07.2024 abgeschlossenen Prüfung und unserer am 12.09.2024 abgeschlossenen Nachtragsprüfung, die sich auf die Änderung der sonstigen Rückstellungen, Umsatzerlöse und Steuern bezog. Auf die Darstellung der Änderungen durch die gesetzlichen Vertreter im Anhang, Abschnitt I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss sowie die Folgeänderungen im geänderten Lagebericht, Abschnitt Vermögens- und Ertragslage, wird verwiesen.

 

Frankfurt am Main, 12.07.2024/12.09.2024

W+ST FRANKFURT GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

Frank Waldmann, Wirtschaftsprüfer

Dr. Karsten Hövermann, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 12.9.2024.

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