Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 12958 KI
Vorher
Bäckerei Günther GmbH
Eingetragen
30.5.2011
Branche
Großhandel mit Mehl und GetreideproduktenGroßhandel mit Zucker, Süßwaren und BackwarenHerstellung von Dauerbackwaren
Gegenstand
Herstellung und der Vertrieb von Back- und Teigwaren aller Art, der Vertrieb und Verkauf von nicht genehmigungspflichtigen Waren aller Art sowie das Betreiben von Gastronomiebetrieben sowie das Halten und Verwalten eigenen Vermögens

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Vastorf
250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bäckerei Günther GmbH

Kiel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht

1. Geschäftsverlauf und Marktumfeld

Die Bäckerei Günther GmbH ist eine Filialbäckerei, die überwiegend im Raum Kiel tätig ist. Sie gehört zu den größten Betrieben dieser Art in Schleswig-Holstein.

Das Jahr 2020 ist weiterhin durch hohe Dynamik im Marktumfeld und intensiven Wettbewerb geprägt. Weiterentwickelte Konzepte lokaler Mitbewerber und zuzüglich zum Lebensmitteleinzelhandel die Lebensmitteldiscounter mit neuen Backstationen, sorgen für Herausforderungen. Hinzu kommen die Auswirkungen der weltweiten Covid-19-Pandemie.

Die Verdichtung der klassischen Handwerksbäcker nimmt bei relativ konstanter Filialanzahl weiter zu. Insofern findet eine Verschiebung der Standorte von den kleinen zu den mittelgroßen und großen Betrieben weiterhin statt.

Der gastronomische Anteil in den Sortimenten gewinnt weiterhin an Bedeutung.

Es wird nach wie vor an Optimierungen im Bereich der Produktqualitäten - und Verfügbarkeiten gearbeitet. Kompetenz und Freundlichkeit im Verkauf haben weiterhin genauso einen hohen Stellenwert wie die Verbesserungen des Filialnetzes.

2. Ertragslage

Rohergebnis

Das Rohergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 88 höher ausgefallen und ist damit um 1% gestiegen.

Dies ist trotz Corona-bedingter Umsatzeinbußen auf Verschiebungen im Sortiment und im Zeitreihenvergleich relativ starke Veränderungen im Rohstoffmarkt zurückzuführen. Hier konnte mit angepassten Prozessen und hoher Reaktionsgeschwindigkeit im Einkauf reagiert werden.

Betriebsergebnis

Das Betriebsergebnis hat sich um TEUR 249 verbessert. Dies ist maßgeblich auf verbesserte Personalaufwendungen und ein besseres Rohergebnis zurückzuführen.

Jahresergebnis

Das Jahresergebnis hat sich ebenfalls um TEUR 455 verbessert. Neben den reduzierten Personalaufwendungen sind hier als Grund auch Kompensationsleistungen im Rahmen der Covid-19-Pandemie erfolgt.

3. Finanzlage

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich vermindert von TEUR 950 im Vorjahr auf TEUR 668 im Jahr 2020.

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Jahr 2020 von TEUR 5.839 auf TEUR 5.959 gestiegen. In 2021 sind Investitionen in den Bereichen Produktion, Vertrieb und Verwaltung geplant.

Die Eigenkapitalquote ist im Jahr 2020 von 29 % auf 32 % gestiegen.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentliche Kenngröße zur Steuerung des Unternehmens findet über die Kenngröße Umsatz statt. Weitere wichtige Rollen spielen sowohl EBITDA als auch die Umsatzrendite.

6. Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung behält bei zunehmendem Wettbewerb weiterhin seine hohe Bedeutung. Das Vorantreiben von Innovationen bleibt eine wichtige Triebkraft des Unternehmens, insbesondere unter Anbetracht der weiterhin stark verfolgten "Me-Too" Strategie des lokalen Wettbewerbs. Des Weiteren wird den steigenden gesetzlichen Vorgaben Rechnung getragen.

7. Zweigniederlassungen

Das Filialnetz der Bäckerei Günther GmbH besteht zum 31. Dezember 2020 aus 37 Filialen. Die Filialen befinden sich innerhalb eines Radius von ca. 60 Kilometern um die zentrale Produktionsstätte in Kiel-Wellsee. Das Filialnetz wird kontinuierlich optimiert.

Das Filialcontrolling erfolgt über ein spezielles Kennzahlensystem sowie über die Kostenstellenrechnung.

8. Risiko- und Chancenbericht

Risikobegrenzung

Das Unternehmen ist bestrebt, die unterschiedlichen Risiken wie z. B. Forderungs-, Liquiditäts-, Investitions- sowie Marktrisiken so gering wie möglich zu halten. Ein permanentes der genannten Risikobereiche erfolgt durch das interne Controlling.

Chancen

Unsere Marktstellung und unser Leistungsbild erhalten uns, insbesondere in einem sich aktuell positiv entwickelnden, konjunkturellen Umfeld, mittelfristig wieder gute Chancen über dem Branchendurchschnitt abzuschneiden. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie seit dem Frühjahr 2020 treffen auch die Bäckereibranche und werden sich weiter spürbar auf den Geschäftsverlauf auswirken.

Neben den dargestellten Risiken und Chancen sieht die Geschäftsführung derzeit keine weiteren Risiken und Chancen, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben könnten.

Das Risikomanagement unserer Gesellschaft (einschließlich der Preisänderungs-, Forderungsausfalls- und Liquiditätsrisiken) findet dabei über das ausführliche monatliche und wöchentliche Berichtswesen, die Budgetplanung sowie über die Liquiditätsbereitstellung statt.

9. Prognosebericht

Auch für das Geschäftsjahr 2021 wird sich der vorhandene Verdrängungswettbewerb durch den Lebensmitteleinzelhandel noch weiter zuspitzen. Die klassischen Warengruppen Brot und Brötchen werden davon ebenfalls weiterhin am stärksten betroffen sein. Wir gehen in 2021, auch unter Berücksichtigung aller oben genannter Chancen und Risiken, von einem Umsatz - und Ertragswachstum aus.

Das Sortiment in den Filialen wird auf die sich ändernden Kundenbedürfnisse angepasst werden. Insbesondere im Verzehr vor Ort wird es angepasste Strategien im Bereich Produkte und Service geben.

Das klassische Bäckersortiment wird weiterhin auf einem hohen und konstanten Qualitätsniveau gehalten und kontinuierlich weiterentwickelt.

 

Kiel, den 14.05.2021

gez. M. Günther, Geschäftsführer

gez. B. Reichartz, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 4.207.675,95 4.591.675,51
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 88.396,00 31.132,50
1. Geschäfts- oder Firmenwert 514,00 567,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 87.882,00 30.565,50
II. Sachanlagen 4.060.996,06 4.502.263,06
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.240.951,56 1.411.719,56
2. technische Anlagen und Maschinen 632.550,00 740.387,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.187.494,50 2.350.156,50
III. Finanzanlagen 58.283,89 58.279,95
1. sonstige Finanzanlagen 58.283,89 58.279,95
B. Umlaufvermögen 1.724.651,14 1.230.062,42
I. Vorräte 318.560,83 338.231,72
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 615.962,43 359.577,42
1. sonstige Vermögensgegenstände 615.962,43 359.577,42
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 790.127,88 532.253,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 26.564,48 17.545,46
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.958.891,57 5.839.283,39

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 1.913.006,24 1.668.050,18
I. gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Gewinnvortrag 1.418.050,18 1.627.813,42
III. Jahresüberschuss 244.956,06 -209.763,24
B. Rückstellungen 115.687,11 183.589,03
1. sonstige Rückstellungen 110.806,11 183.589,03
C. Verbindlichkeiten 3.907.777,05 3.975.481,77
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.544.911,31 3.363.636,37
2. sonstige Verbindlichkeiten 362.865,74 611.845,40
D. Passive latente Steuern 22.421,17 12.162,41
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.958.891,57 5.839.283,39

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis 11.834.215,37 11.522.961,84
2. Personalaufwand 6.708.801,75 7.105.888,44
a) Löhne und Gehälter 5.485.013,21 5.844.713,65
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.223.788,54 1.261.174,79
davon für Altersversorgung 6.203,05 7.367,88
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 899.036,45 899.684,08
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.891.615,77 3.655.785,44
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 776,88
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 233,34 428,60
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 64.208,07 67.196,17
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 14.987,28 -5.231,99
9. sonstige Steuern 10.843,33 10.608,42
10. Jahresüberschuss 244.956,06 -209.763,24

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Bäckerei Günther GmbH hat ihren Sitz in Kiel und ist unter der Nummer HRB 12958 KI im Handelsregister des Amtsgerichts Kiel eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2020 ist nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt.

Von den Schutz- und Erleichterungsvorschriften des 288 HGB i.V.m. § 267 Abs 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

II. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung erfolgte unter dem Aspekt der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen.

Die Abschreibungen wurden unter Berücksichtigung der jeweiligen Nutzungsdauer linear über folgende Nutzungsdauern vorgenommen:

Software 3 - 5 Jahre
Grundstücke und Bauten 25 - 40 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 3 - 20 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 10 Jahre

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über 15 Jahre abgeschrieben, da nach Ansicht der Gesellschaft eine entsprechend lange Nutzungsmöglichkeit besteht.

Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre abgeschrieben wird.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, gegebenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. In den Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert.

Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten sowie Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert angesetzt.

Steuer- und sonstige Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Entwicklung des Anlagevermögens

Die Entwicklung ist im anliegenden Anlagenspiegel dargestellt.

IV. Angaben zur Bilanz

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Verbindlichkeiten Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von
T€ bis 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
gegenüber Kreditinstituten 3.545 359 1.625 1.561
sonstige Verbindlichkeiten 363 363
Summe 3.908 722 1.625 1.561

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 3.545 durch Grundpfandrechte und durch die Sicherungsübereignung einer Mehlsiloanlage, eines Kompressors sowie Inventar einer Filiale besichert.

Zum 31.12.2020 weist die Bäckerei Günther GmbH saldiert passive latente Steuern in Höhe von T€ 7 (Vj. T€ 12) aus. Der Saldo besteht ausschließlich aus passiven latenten Steuern. Die passiven latenten Steuern wurden im Geschäftsjahr mit T€ 5 verbraucht.

V. Sonstige Angaben

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Moritz Günther, Kaufmann

Bastian Reichartz, Kaufmann.

Beirat:

Wolfgang Steen, Kaufmann (Vorsitzender) Axel Klug, Kaufmann (stellvertretender Vorsitzender)

Klaus Kretzing, Kaufmann.

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 66 (Vj. 65) gewerbliche Arbeitnehmer und 219 (Vj. 196) Angestellte beschäftigt. Im Personalbestand sind 120 (Vj. 119) Teilzeitkräfte und Aushilfen enthalten.

Die Gesellschaft hat folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen, die sich nicht aus der Bilanz ergeben und nicht nach § 251 HGB anzugeben sind:

Die Aufwendungen aus Miet- und Leasingverträgen werden im Geschäftsjahr 2021 voraussichtlich € 1,4 Mio. betragen. Die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge (€ 1,2 Mio.) beträgt fünf Jahre. Die Leasingverträge (€ 0,2 Mio.) haben eine durchschnittliche Restlaufzeit von vier Jahren.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Kiel, 01.04.2021

Bäckerei Günther GmbH,
Kiel

gez. Moritz Günther

gez. Bastian Reichartz

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2020
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2020
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 132.298,91 81.674,96 37.870,00 176.103,87
2. Geschäfts- oder Firmenwert 20.800,00 0,00 0,00 20.800,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 153.098,91 81.674,96 37.870,00 196.903,87
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.499.807,04 695,31 0,00 4.500.502,35
2. technische Anlagen und Maschinen 3.088.075,69 0,00 41.677,00 3.046.398,69
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.475.077,49 460.639,94 12.396,76 6.923.320,67
Summe Sachanlagen 14.062.960,22 461.335,25 54.073,76 14.470.221,71
III. Finanzanlagen
1. sonstige Finanzanlagen 71.245,50 3,94 0,00 71.249,44
Summe Finanzanlagen 71.245,50 3,94 0,00 71.249,44
Summe 14.287.304,63 543.014,15 91.943,76 14.738.375,02
Abschreibungen Buchwerte
Stand 01.01.2020
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2020
Stand 31.12.2020
Stand 01.01.2020
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 101.733,41 24.355,96 37.867,50 88.221,87 87.882,00 30.565,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 20.233,00 53,00 0,00 20.286,00 514,00 567,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 121.966,41 24.408,96 37.867,50 108.507,87 88.396,00 31.132,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.088.087,48 171.463,31 0,00 3.259.550,79 1.240.951,56 1.411.719,56
2. technische Anlagen und Maschinen 2.347.688,69 80.659,00 14.499,00 2.413.848,69 632.550,00 740.387,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.124.920,99 622.505,18 11.600,00 4.735.826,17 2.187.494,50 2.350.156,50
Summe Sachanlagen 9.560.697,16 874.627,49 26.099,00 10.409.225,65 4.060.996,06 4.502.263,06
III. Finanzanlagen
1. sonstige Finanzanlagen 12.965,55 0,00 0,00 12.965,55 58.283,89 58.279,95
Summe Finanzanlagen 12.965,55 0,00 0,00 12.965,55 58.283,89 58.279,95
Summe 9.695.629,12 899.036,45 63.966,50 10.530.699,07 4.207.675,95 4.591.675,51

Ergebnisverwendung:

Die Ergebnisverwendung wurde wie im Anhang vorgeschlagen beschlossen.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 01.06.2021 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Bäckerei Günther GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bäckerei Günther GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bäckerei Günther GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kiel, 19.05.2021

ATN Allgemeine Treuhand Nord
Revisions- und Beratungsgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Laparose, Wirtschaftsprüfer

gez. Hoffmann-Wülfing, Wirtschaftsprüfer

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